Neunter Teil

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von tina.

  • Hier könnt ihr zum neunten Teil schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Abschnittbegrenzung nicht vorgesehen.

    Wer Bücher kauft, kauft Wertpapiere! - Erich Kästner<br /><br />SLW 2016 9/30

  • Ach, wie grauenhaft ist der Tod der Frau! Und wie gemein, ihr nichts zu verabreichen!


    Und zum Schluss in diesem Teil tritt Tony wieder als "Witwe" auf, diese Heuchlerin. Ich gönne ihr ja von Herzen, dass Hageström das Haus kauft!

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr


  • Ach, wie grauenhaft ist der Tod der Frau! Und wie gemein, ihr nichts zu verabreichen!


    Das fand ich auch schrecklich!
    Die Betonung, dass Ärzte Leben retten sollen und keine beenden, fand ich in diesem Falle nicht zutreffend. Sie hätten es ja nicht beenden sollen, sondern es der armen Frau nur erleichtern sollen.
    Kaum ist sie tot, streiten Christian und Thomas offener als je zuvor.



    Und zum Schluss in diesem Teil tritt Tony wieder als "Witwe" auf, diese Heuchlerin. Ich gönne ihr ja von Herzen, dass Hageström das Haus kauft!


    Witwe klingt halt bemitleidenswerter.
    Dass sie am Ende auf offener Straße anfängt zu weinen, weil ihr Elternhaus verkauft wurde, fand ich übertrieben. Tony hält sich immer für eine gestählte Frau, die alles erlebt hat, aber eigentlich ist sie nichts anderes als ein bockiges Kind, was herum jault und weint, wenn sie nicht das bekommt, was sie möchte.


    Ob Hanno eigentlich jemals gänzlich gesund sein wird? Der arme Junge hat ja immer irgendwas.

  • Ich fand den Tod auch schrecklich, aber damals durfte man vielleicht keine Medikamente geben ? Hat aber auch was religiöses zu tun gehabt glaube ich...


    Ich fand es schade das die Familie das Haus verkauft haben. Auch wenn Tony übertreibt, kann ich sie auch verstehen. Zumindest hatten sie alle sehr viele Erlebnisse in dem Haus. Ich kenne sogar jemanden aus dem Freundeskreis die hat auch hysterisch geweint als sie erfuhr, dass sie umziehen werden (ein Block weiter!). :breitgrins:


    Christian tut mir manchmal echt leid und Thomas übertreib seine Rolle als Kaufmann. Ich bin gespannt was aus den wird...


    @ KleinerHase: Ehrlich gesagt, hatte ich gedacht Hanno ist der nächste der stirbt und dann starb die Großmutter.

  • Im Streit zwischen Thomas und Christian kam mir Christian sehr erbärmlich vor. Er nimmt seine Krankheit als Ausrede für alles und heuchelt Mitleid. Sehr ätzend.


    Die Trauer über den Verkauf des Familienhauses kann ich nachvollziehen. Darin steckt ja eine ganz eigene Geschichten, und das Haus wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Der Verkauf steht stellvertretend für den Verfall der Familie.

  • Der neunte Teil geht ja hauptsächlich um die Krankheit und den Tod der Konsulin, der doch um einiges ausführlicher dargestellt wird als bei anderen Familienmitgliedern, die zuvor starben.


    Beim Verteilen des Besitzes kommt es erneut zu einem Streit zwischen Thomas und Christian, der sehr heftig wird. Tony versucht zwar, die beiden zu beruhigen, aber ich glaube, die beiden sollten sich besser aus dem Weg gehen, sie werden bestimmt nie einer Meinung sein.


    Der größte Einschnitt ist natürlich die Entscheidung, das Haus zu verkaufen. Es war immer Zeichen des Wohlstandes der Buddenbrooks. Dass es ausgerechnet an Hagenström verkauft werden soll, ist für Tony natürlich ein Unding. Sie steigert sich erneut in ihren Hass auf die Familie Hagenström, dennoch hat sie keinen Einfluss auf die Wahl des Käufers (es zeigte sonst wohl auch niemand echtes Interesse an dem Anwesen).
    Dass die Buddenbrooks ihr Haus nicht mehr haben, ist natürlich ein Vorbote des nahenden Endes der Familie.
    Dahingegen sind die Hagenströms eine aufstrebende Familie, vergleichbar mit den Buddenbrooks vor zwei Generationen, als eben sie dieses Haus kauften. Es scheint einen Machtwechsel in der Stadt zu geben.

  • Ich habe heute diesen Teil auch gelesen und kann nicht viel hinzufügen, was ihr schon geschrieben habt oder ich würde mich nur wiederholen. Nun wird mir auch noch Thomas unsympathisch und ich bin einfach nur froh, wenn ich nach weiteren 100 Seiten, diesen Bekloppten einfach Adieu sagen kann.