02 - "Der Zottelbär ..." bis einschl. "Der Profi steht ... (Seite 74 - 144)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 22 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Jaqui.


  • Trotz allem gelingt es ihm dann doch sehr schnell, in die Wohnung des Bürgermeisters vorzudringen. Schon ein arger Zufall, dass ausgerechnet an dem Abend direkt eine Party stattfindet, oder? Ist das nicht noch der gleiche Tag, an dem er an die Schule gekommen ist? Und erzählte er nicht, er fängt immer Mittwochs (oder war es Donnerstag?) an neuen Schulen an? Was für Eltern erlauben ihrem Kind, unter der Woche abends eine Party zu geben?


    Nur Eltern, bei denen ein Teil Bprgermeister ist und nicht zu vergessen: die Eltern, die es cool finden, dass ihre Kinder quasi bei diesem eingeladen sind. :zwinker: Nein, keine Ahnung, ich finde das Timing auch etwas zu perfekt für die Pläne des Ich-Erzählers, denn ich habe es auch so verstanden, dass das alles am ersten Schultag von ihm stattfindet. Klar kann es sein, dass er sich gleich sehr interessant gemacht hat und Sam es lustig findet, einen Neuen zu ihrer Party einzuladen, andererseits wirkt sie beim Betreten des Büros ihres Vaters ja auch eher besorgt um eben diesen. Warum sollte sie dann überhaupt einen wildfremden Jungen zu sich nachhause bitten?


    Zitat

    Bei den Erwachsenen natürlich den Bürgermeister, der sich offensichtlich mit schwerwiegenden Entscheidungen herumplagt (aber warum er in diese Gedanken einen zufällig hereinstolpernden Jugendlichen einweiht, erschließt sich mir nicht, außer er weiß deutlich mehr über "Benjamin" als er eigentlich sollte).


    Das finde ich nun nicht ganz so unglaubwürdig, weil ich mir schon vorstellen kann, dass der Bürgermeister - mitten in seinen Gedanken - ganz froh über die kurze Abwechslung ist, dennoch aber weiterhin seine Überlegungen im Hinterkopf hat. Da ihm Boy Nobody auf Anhieb sympathisch ist, erzählt er ihm halt, dass er momentan grübelt. Er geht ja nicht ins Detail...


    Zitat

    Interessant auch der eine Security-Mann, der unseren Attentäter unbewusst als eine Art Kollegen wahrnimmt...


    Oder hängt er gar in der Sache mit drin? Nein, das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, aber das Nicken ist wirklich eigentümlich, oder?



    Ich finde es auch total faszinierend Boy Nobody zu beobachten und dieses doch sehr ausgeklügelte "Programm" zu bewundern. Da gibt es Sicherheits-Apps auf dem Handy, eine komplett eingerichtete Wohnung, die auch noch bewohnt aussieht und v. a. riecht!


    Total krass, oder? In der kürzer der Zeit konnten sie das doch gar nicht regeln, oder? Obwohl, vielleicht wohnt dort ja eigentlich jemand, der von diesem Programm weiß oder gar daran mitarbeitet... Wobei ich es fast für wahrscheinlicher halte, dass die ominösen Auftraggeber eine Wohnung gefunden haben, deren Besitzer gerade verreist sind und auf das Profil - Eltern mit jugendlichem Sohn - passen. :entsetzt:


    Zitat

    Gleichzeitig finde ich es total spannend, was für eine irre Ausbildung Boy Nobody haben muss. So gut, wie er Menschen "lesen" kann, auf Körpersprache etc. achtet und auch noch weiß, wie er reagieren muss. Krass! Wenn nicht immer wieder diese Momente werden, wo er sich an früher erinnert oder ein leichtes ziehen in der Brust spürt, würde ich echt denken, ich erlebe einen Roboter. Gleichzeitig kommt er aber bei anderen so "menschlich" normal an, dass er sofort die Aufmerksamkeit doch so weit auf sich zieht, dass die Mädels sich schon fast um ihn streiten. Und auch Sam hat er genau richtig behandelt. Echt erschreckend, wenn man das so liest.


    An manchen Stellen habe ich echt das Gefühl, ich würde einen Science Fiction Roman lesen, an anderen kommt dir der Ich-Erzähler wie ein völlig normaler Teenager vor.


    Zitat

    Interessieren würde mich ja auch, warum der Bürgermeister überhaupt getötet werden soll. So wie es sich anhört, ist seine Amtszeit ja eh bald beendet, also warum ihn noch töten? Macht doch eigentlich keinen Sinn, oder?


    Naja, vielleicht hat der Bürgermeister ja noch etwas "nebenher" laufen - bei Jacks Vater war das ja offensichtlich so. Andererseits wirkte er nicht so, als wäre er korrumpierbar. Aber da kann man sich vermutlich in den smartesten, nettesten und korrektesten Menschen täuschen...



    Was mich übrigens ein bißchen nervt, ist dieses "Product Placement". Starbucks, Dunkin' Donuts und so weiter. Bekommen Autoren eigentlich dafür Geld? So wie die Macher irgendwelcher Fernsehserien und -filme? :zwinker:


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Hallo :winken:


    Es geht rasant weiter. Ich fand den zweiten Teil ebenso lesenswert wie den Zweiten. Dieser Abschnitt hinterlässt einen mit dem Gefühl, als würde man durch das Buch und seine Geschichte rasen.


    Wie bereits erwähnt worden ist, treffen hier viele Zufälle aufeinander. Nicht nur, dass der Auftrag mitten in der Woche anfängt, nein auch noch die Party bei der Tochter des Bürgermeisters findet just an diesem Tag statt. Des weiteren empfand ich als es fast lustig, wie auf die technischen Details besonders beim iPhone eingegangen worden sind. Zwischen zeitlich hatte ich schon fast das Gefühl, als würde hier ein "product placing" stattfinden :breitgrins:


    Das finde ich nun nicht ganz so unglaubwürdig, weil ich mir schon vorstellen kann, dass der Bürgermeister - mitten in seinen Gedanken - ganz froh über die kurze Abwechslung ist, dennoch aber weiterhin seine Überlegungen im Hinterkopf hat. Da ihm Boy Nobody auf Anhieb sympathisch ist, erzählt er ihm halt, dass er momentan grübelt. Er geht ja nicht ins Detail...


    Ich finde es auch nicht so unglaubwürdig. Es gibt viele Menschen, die gerne über das erzählen, was sie gerade beschäftigt und teilweise vergisst dann für einen Moment wer der Gesprächspartner ist. Aber so lange man nur so grob erzählt worum es geht, kann man es ja auch Jugendlichen erzählen, die sind ja auch nicht auf den Kopf gefallen :zwinker:



    Sam finde ich toll, sie sagt was sie sich denkt und das gefällt mir. Auch ihren Vater finde ich nett, warum soll er bloß ausgeschaltet werden? Ich hoffe das erfahren wir noch.


    Sam finde ich auch klasse! Sie ist ein wirklich starkes Mädchen. Sie scheint die Menschen in ihrer Umgebung auch gut zu durchschauen. Ich glaube, das gefällt unserem Protagonisten sehr, dass sie so eine harte Nuss ist. Es ist spannend zu beobachten, wie er sie immer faszinierender findet :smile:


    Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht. Es ist, glaube ich, gar nicht so unwahrscheinlich, dass er den Auftrag nicht beendet und so Sams Vater erstmal rettet. Ich könnte mir auch vorstellen, dass er Sam erzählt, dass ihr Vater sich in höchster Gefahr befindet.


    Liebe Grüße
    YRachel

    Wer Bücher kauft, kauft Wertpapiere! - Erich Kästner<br /><br />SLW 2016 9/30


  • Allein schon die Tatsache, dass genau an diesem Tag die Party bei Sam im Beisein des Vaters steigt, ist ja ein sehr großer Zufall!
    Du hast schon recht, Nobody kriegt extrem schnell Anschluss - aber er wird bestimmt optisch auch kein Typ Marke Zottelbär sein und ist in psychologischer Hinsicht sicher auch geschult. :breitgrins:


    Das mit der Party fand ich auch sehr seltsam, aber Zufälle soll es ja geben im Leben.




    Jaa?? Das wusste ich gar nicht? :entsetzt:


    Ich habe es auch erst hier erfahren. Wenn das Ende vielversprechend ist kann ich mir ja überlegen Band 2 auch zu lesen.




    die kurzen Kapitelchen mit dem einleitenden Überschriften machen die Lektüre irgendwie schnell und prägnant. So habe ich das noch nie zuvor gelesen.


    Ich les das auch hier zum ersten Mal, finde es aber eine interessante Methode.


    Katrin