05 - "Ich nehme den ..." bis einschl. "Der Unterricht ..." (Seite 278 bis Ende)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 15 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Tammy1982.

  • Hier könnt ihr zu den Kapiteln "Ich nehme den Lexington Avenue Express zur 86th Street" bis einschl. "Der Unterricht fällt aus, die ganze Schule ist in Aufruhr" (Seiten 278 bis zum Ende) schreiben


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbegrenzung nicht vorgesehen.

    "Der Glaube an Gott ist prägend für mein Verständnis der Welt", schrieb Laschet, "wenn man daran glaubt, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht, macht man auch Politik anders als zum Beispiel ein Kommunist, der bis zum Lebensende dringend mit allen Mitteln das Paradies auf Erden schaffen will."


    Ein Muster-Katholik führt künftig die CDU


    "Sorry, ich sags wie es ist. wer cdu wählt, handelt gesellschaftlich verantwortungslos. cdu-wähler*innen stehen für mich auf einer stufe mit masken- und impfverweigerern. und nein: unwissenheit lass ich nicht gelten. sich zu informieren gehört zur gesellschaftlichen verantwortung. Michael Seemann

  • Zitat

    Ich frage mich nur warum?
    Warum macht er nun das gleiche wie Mike?
    Warum nimmt er diese Aufträge an?
    Warum hat er sich ausbilden lassen?
    Ich hoffe das ich am Ende des Buches dieses Warum beantwortet bekomme.


    Ich bin am Ende des Buches angelangt, aber meine Fragen wurden nicht beantwortet.


    Es wurde nochmal richtig rasant.
    Sam ist ja inzwischen Zielobjekt, und zurecht. Und obwohl Ben auch wieder mehrfach die Möglichkeit hatte seinen Auftrag durchzuführen, zögert er.
    Dadurch gerät er selbst in Gefahr, denn Mike taucht plötzlich wieder auf. Ich dachte er sei bei dem Kampf damals ums Leben gekommen, aber nein er lebt und mir erschien er sehr sympathisch, denn er hilft Ben indem er ihm eine 2. Chance gibt seinen Auftrag zu erledigen.


    Mittlerweile weiß man auch warum die Organisation Leute umbringen läßt.
    Es scheint das die Organisation gute Beweggründe hat, aber könnte man das nicht anders lösen?
    In diesem letzten Abschnitt erfährt man auch wer der Schatten ist und warum Sam das Zielobjekt wurde. Sie hat den Schatten, der kein anderer ist als ihr israelischer Freund,auf Ben angesetzt. Sam ist ebenfalls eine ausgebildete Kämpferin, aber sie setzt sich für Israel und gegen die Staaten ein.
    Das wird ihr zum Verhängnis, denn letztendlich erledigt Ben sie dann doch noch. Somit hatte ich wenigstens mit meiner Vermutung, das er den Bürgermeister nicht umbringt, recht.
    Ich würde ja sagen Ende gut, alles gut, aber das stimmt nicht.
    Ben oder Zach wie er ja richtig heißt, hat seine Auftrag erledigt, muss aber danach nochmal in die Schule um sich zu verabschieden, ungewöhnlich, da er bisher immer direkt nach dem Mord verschwunden ist.
    Ungewöhnlich auch deshalb, denn er "rekrutiert" Howard quasi als seinen persönlichen Computerspezi.
    Ausserdem hat er von Mike erfahren das sein Vater noch lebt. Hinzu kommt, das seine leibliche Mutter ja "nur" vermisst wird.


    Die Geschichte endet mit weiteren Fragen in meinem Kopf.


    Fortsetzung folgt???
    Rezi

    :biene:liest :lesen: und hört 🎧


    20/60


    Einmal editiert, zuletzt von Bine1970 ()

  • So, ich habe das Buch jetzt auch beendet.
    Ich fand es insgesamt sehr spannend und gut geschrieben mit einem echt überraschenden Ende - auch wenn doch einiges recht unrealistisch war! :breitgrins:
    Fragen über Fragen bleiben für den nächsten Band, was ich ja schon irgendwie befürchtet hatte, als ich mitbekommen habe, dass eine Fortsetzung geschrieben wird.


    Die unvorhersehbare Wendung am Ende hat mir gut gefallen, weil ich eigentlich davon ausgegangen bin, dass Nobody mittlerweile zu viele Skrupel hatte, um Sam umzubringen.
    Ich hatte eher mit einer Flucht der beiden oder etwas Ähnlichem gerechnet. Doch wahrscheinlich sind seiner Killerinstinkte doch zu gut bei ihm antrainiert… andererseits denke ich, dass nun vielleicht doch eine grundlegende Skepsis bei ihm gegenüber der Organisation besteht.
    Ich bin gespannt, wie es mit Nobody weitergeht. :zwinker:
    Dass hinter dem Attentatsversuch Gideon steckte hatte ich ja schon vorher geahnt, aber dass Sam selbst Ben ans Messer geliefert hatte, fand ich ganz schön heftig.
    Allerdings frage ich mich um so mehr, wer hinter dem Programm steckt, wenn es wirklich „nur“ darum ging, ein Attentat auf den israelischen Premier zu verhindern, wenn dafür einfach so unschuldige Menschen geopfert werden sollen.
    "Mutter" hat am Telefon ja zugegeben, dass es bei der Mission darum ging, das Treffen zu verhindern und durch Bens eigenmächtiges Verhalten eben ein anderes Zielobjekt ausgewählt werden musste.
    Das steht doch in keinem Verhältnis und hätte doch irgendwie auch anders gelöst werden können. :rollen:
    Seltsam diese Organisation, die zum Wohle der Menschheit über Leichen zu gehen scheint! Klingt eigentlich nach einer terroristischen Vereinigung, die da alle Fäden in der Hand hält!
    Wir werden wohl leider auf den nächsten Band warten müssen, um hier mehr Durchblick zu bekommen.


    Um Howard hatte ich am Ende echt Angst!
    Aber ob Nobody wirklich richtig entschieden hat, wird sich noch zeigen, denn nun hat er weiterhin gefährliche Geheimnisse vor der Organisation.
    Spannend, was Howard da rausgefunden hat - wer ist "Infinite Loop"?
    Im ersten Moment dachte ich schon, es könnte jemand vom Programm gewesen sein, mit dem er sich demnächst ein Katz und Maus-Spiel liefern kann.
    Doch würden sie eine Signatur hinterlassen? Das trägt doch eher die Handschrift eines Einzeltäters … echt spannend!

  • Ich bin nun auch durch. Die Spannung war durchgängig hoch und das Ende überraschend. :smile:


    Es kam mir etwas seltsam vor, dass der Profi-Sicherheitsmann Zach so einfach ins Innere von Gracie Mansion zum Bürgermeister bringt, trotz all der Sicherheitsvorkehrungen und seines anfänglichen Misstrauens gegen Zach. Und das nur, weil er einen kleinen Witz reißt und sich mit Sam rausredet. Nun ja, vielleicht hatte er auch Anweisung des Bürgermeisters, dass Ben als Vertrauter jederzeit zu ihm hinein darf, man weiß es nicht.


    Die erste Explosion kam ja gerade noch rechtzeitig, kurz bevor Zach den Bürgermeister eliminiert hätte. Wie gut, dass Zach mit Howard zusammenarbeitet. Der scheint wirklich ein extrem begabter Hacker zu sein und entdeckt ein verschlüsseltes Foto von Zach im Blog; gerade eben gepostet, aber nicht vom Bürgermeister, sondern von Sam. Sie hat tatsächlich die Separatisten auf Zach angesetzt, damit diese ihn töten. Nicht sehr sympathisch.
    Der Bürgermeister war damit aber aus dem Schneider und der Tod eines Unschuldigen wurde dank Howard verhindert.


    Sam ist also tatsächlich die Verräterin und wurde in Israel von Gideon im Rahmen einer Separatistengruppe angeworben. Dieser Gruppe passt der Friedensprozess nicht, den der israelische Premierminister in die Wege geleitet hat und deshalb will sie den Premier aus dem Weg räumen. Damit es wie Terrorismus aussieht, werden auch Araber eingesetzt.
    Gideon ist wie Zach auch nur ein einfacher Soldat, der Befehle ausführt. Zach kommt hier seine neue Eigenschaft zugute, zunächst einmal nachzudenken statt einfach loszuschlagen. So wird Gideon seine eigene Sprengfalle zum Verhängnis. Und außerdem erweist sich Zachs Erfahrung aus dem Messerkampf mit Mike als sehr nützlich und er kann die damaligen Fehler vermeiden. Nicht schlecht.


    Wie schon vermutet, war Gideon auch der Schatten und von Anfang an hinter Zach her. Und tatsächlich hat Sam einfach den Spieß umgedreht und ihre Annäherung erfolgte zunächst genauso aus Berechnung und Strategie wie umgekehrt die von Zach. Anscheinend hat aber auch sie dann irgendwann echte Gefühle entwickelt, da sie Zach ja noch gewarnt hat. Aber da war es dann auch schon zu spät.


    Ich hätte auch nie gedacht, dass Zach es doch noch fertig bringt, Sam zu töten. Heftig fand ich, dass er kurzzeitig sogar daran gedacht hat, sich selbst anstatt Sam zu töten. Aber das hätte beiden nichts gebracht, deshalb macht er es lieber kurz und schmerzlos für Sam. Mike hat das Ganze beobachtet und teilt Zach mit, dass er damit das Programm wieder versöhnlich gestimmt hat. Und so wird scheinbar alles wieder wie vorher, auch wenn Zach jetzt deutlich kritischer über das Programm denkt. Außerdem rekrutiert er eigenmächtig Howard als seinen persönlichen Informanten, anstatt ihn zu töten. Das könnte noch Ärger geben und liefert schon mal spannenden Stoff für den zweiten Teil. Vor allem auch, weil die Frage aufgeworfen wird, wer denn Infinite Loop ist. Ein Hacker-Netzwerk von Jugendlichen, das klingt spannend.


    Interessant ist auch, wie gut es dem Programm gelungen ist, den Mord an Sam zu vertuschen. Niemand ahnt auch nur etwas. Das einzige Ungewöhnliche ist, dass Zach sich ausnahmsweise mal von seiner Schulklasse verabschiedet, um keinen Verdacht zu erregen. Der Abschied von der Schule führt dann auch dazu, dass Zach sich wieder in sich selbst zurückzieht und alles verdrängt, was ihn die letzten Tage beschäftigt hat. Dann kann der nächste Auftag kommen...

    :lesen: Joe Navarro - Menschen lesen

  • Das Buch ist zu Ende. Und auch, wenn vieles vielleicht nicht wirklich vorstellbar ist, so habe ich mich hier durchweg gut unterhalten gefühlt. Der Autor hat es geschafft die Spannung durchweg auf einem sehr hohen Niveau zu halten und mich immer wieder zu irritieren. Hier gab es so unendlich viele Möglichkeiten, dass es einfach nicht möglich war mit dem Lesen aufzuhören.


    Der Schluss hat mir gut gefallen, auch wenn ich eine ganze Zeit noch gehofft habe, dass Zach mit Sam flieht und tatsächlich nur das Betäubungsmittel gewählt hat. Aber so schnell kann er die antrainierten Eigenschaften sicher nicht ablegen. Mit Howard hat er ja nun eine eigene Option für die Zukunft geschaffen. Er hält nun einen Teil der Fäden selbst in der Hand. Ich bin gespannt welchen Einfluss das zukünftig haben wird.


    Der Bürgermeister hat mir schon ein wenig leid getan. Er ist mir als Figur ans Herz gewachsen und ich hätte gerne noch erfahren, ob er etwas mehr über die Hintergründe des Todes seiner Tochter erfahren hat als andere durch die Presse erfahren durften.

    Lesen ist meine Leidenschaft

  • Puuh, ich habe es gestern beendet, nachdem es nochmal ordentlich spannend wurde.


    Als Ben beim inoffiziellen Treffen auf das Gelände schleicht und er vom Sicherheitstypen erwischt wird, wurde mir erst ganz schön mulmig zu Mute. Aber Es ist ja ganz anders ausgegangen, als erwartet. Das ganze war irgendwie raffiniert von Ben gemacht, aber vom angeblich so professionellen Sicherheitstypen zu leicht für Ben.


    Als raus kommt, dass Sam die verschlüsselten Botschaften in den Blog rein stellt, weiß ich nicht ob ich überrascht war oder ob es einleuchtend war. Beides irgendwie, weil uns allen Sam ja schon nicht mehr geheuer war. Und tatsächlich - sie ist die Verräterin.


    Dass Sam auf Ben zugegangen ist (an seinem ersten Tag) war Taktik von ihr. Das finde ich sehr bemerkenswert, weil sie noch schlauer ist als ich dachte. Und nur weil ein Typ kurz vor dem Treffen auftaucht, wird sie misstrauisch - nicht schlecht.


    Aber in diesem Abschnitt wird auch nochmal ganz klar, dass Ben kein Soldat mehr ist (auch wenn er Sam letztlich umgebracht hat). Er ist einfach zu sauer auf das Programm, "Vater und "Mutter. Er sagt , dass er sich rächen will, die Frage ist nur wie er das anstellen will. Ich kann es auf jeden Fall verstehen. Man merkt auch, wie schwer es Ben fällt, beim Telefonat mit seiner "Mutter", "ich hab dich auch lieb" zurück zu sagen.
    Ich finde es auf jeden Fall gut, dass Ben/Zach Sam noch getötet hat, weil wenn er tatsächlich mit ihr geflohen wäre, das wäre mir zu Friede Freude Eierkuchen Happy End. So musste es ja enden.


    Wieso die Eltern allerdings immernoch nicht wirklich wollen, dass Zach sie besuchen kommt verstehe ich nicht ganz...


    Zitat von "Erendis"

    Um Howard hatte ich am Ende echt Angst!


    Ohja ich auch, ich dachte das wars jetzt. Aber ob das so eine gute Idee ist Howard als Komplizen zu wählen weiß ich auch nicht so recht. Das könnte nochmal nach hinten losgehen.


    Zitat von "Erendis"

    Außerdem rekrutiert er eigenmächtig Howard als seinen persönlichen Informanten, anstatt ihn zu töten. Das könnte noch Ärger geben und liefert schon mal spannenden Stoff für den zweiten Teil. Vor allem auch, weil die Frage aufgeworfen wird, wer denn Infinite Loop ist. Ein Hacker-Netzwerk von Jugendlichen, das klingt spannend.


    Ich frage mich auch was es mit diese Hacker-Bande Infinite Loop auf sich hat. Die werden im 2. Teil wohl nochmal eine Rolle spielen.
    Wisst ihr wie das mit der Fortsetzung ist? Wann die raus kommt oder so, ich habe da nichts gefunden?


    Ich fand das Buch auf jeden Fall durchgehend spannend. Ich habe mich nicht eine Seite lang gelangweilt! Es sind zwar immer noch Fragen offen, aber für den Moment ist es ok so. Ich werde den 2. Teil aber auf jeden Fall lesen.

  • Ich habe das Buch gerade beendet und es kam wie erwartet zu einem großen Showdown. Leider blieb vieles für mich ziemlich unrealistisch und nicht nachvollziehbar, sodass ich mich eher wie bei einem Actionfilm gut unterhalten gefühlt habe ohne dass mir die Geschichte irgendwie nahe gegangen wäre.


    Vieles was erklärt wurde, z.B. dass Sam Ben/Zach gleich am ersten Schultag im Verdacht hatte, dass er etwas anderes sei als ein ganz normaler Schüler, fand ich ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Warum sollte sie ihn dann zu sich nach Hause einladen. Das hat doch überhaupt keinen Sinn gemacht. Man lädt sich doch niemanden ein, den man für eine potenzielle Gefahrenquelle hält.


    Realistisch hingegen empfand ich die Darstellung von Bens/Zachs Gefühlen zum Ende des Buches. Er scheint durcheinander zu sein und versucht sich jedoch einzureden, dass dies nicht so sei. Ich bin mir jedoch nicht so sicher, ob ich es so gut finde, dass er sie getötet hat. Es erscheint mir aufgrund seiner Entwicklung als nicht richtig.


    Ich frage mich jedoch auch, ob das noch negative Konsequenzen nach sich ziehen wird, dass Zach Howard engagiert hat. So gut, wie sie ihn anscheinend bewachen, wird dies nicht lange unentdeckt bleiben und dann tut es mir wirklich Leid um ihn!


    Insgesamt wurden im letzten Teil mehr Fragen aufgeworfen, als welche beantwortet wurden. Das Buch war sehr spannend, jedoch konnte ich mich nicht auf die Geschichte einlassen.

    Wer Bücher kauft, kauft Wertpapiere! - Erich Kästner<br /><br />SLW 2016 9/30


  • Aber in diesem Abschnitt wird auch nochmal ganz klar, dass Ben kein Soldat mehr ist (auch wenn er Sam letztlich umgebracht hat). Er ist einfach zu sauer auf das Programm, "Vater und "Mutter. Er sagt , dass er sich rächen will, die Frage ist nur wie er das anstellen will. Ich kann es auf jeden Fall verstehen. Man merkt auch, wie schwer es Ben fällt, beim Telefonat mit seiner "Mutter", "ich hab dich auch lieb" zurück zu sagen.
    Ich finde es auf jeden Fall gut, dass Ben/Zach Sam noch getötet hat, weil wenn er tatsächlich mit ihr geflohen wäre, das wäre mir zu Friede Freude Eierkuchen Happy End. So musste es ja enden.


    Ja, ich fand Sams Tod auch stimmig. Ansonsten wäre mir die Wandlung von Zach schon fast wieder zu drastisch gewesen. Die vier Jahre harter Ausbildung und die dazugehörige Gehirnwäsche lassen sich bestimmt nicht so leicht abschütteln. Klar, dass er da noch seinen Instinkten folgt. Also, das passt schon so. :smile:


    Zitat von pankratz

    Wieso die Eltern allerdings immernoch nicht wirklich wollen, dass Zach sie besuchen kommt verstehe ich nicht ganz...


    Das ist mir auch nicht so ganz klar geworden. "Mutter" hat ja von einem Umzug gesprochen. Vielleicht wechseln sie immer mal wieder ihr Hauptquartier und Zach darf den momentanen Standort nicht kennen.
    Hm, da könnte man schon wieder sehr schön spekulieren... :breitgrins:

    :lesen: Joe Navarro - Menschen lesen


  • Ich frage mich jedoch auch, ob das noch negative Konsequenzen nach sich ziehen wird, dass Zach Howard engagiert hat. So gut, wie sie ihn anscheinend bewachen, wird dies nicht lange unentdeckt bleiben und dann tut es mir wirklich Leid um ihn!


    Das befürchte ich leider auch. Wenn diese verdammt gut organisierte und geschickt vorgehende Organiation davon kein Wind bekommt, würde es mich stark wundern. Auch wenn Howard ein verdammt schräger Vogel ist, will ich nicht, dass er in Schwierigkeiten gerät.



    Das ist mir auch nicht so ganz klar geworden. "Mutter" hat ja von einem Umzug gesprochen. Vielleicht wechseln sie immer mal wieder ihr Hauptquartier und Zach darf den momentanen Standort nicht kennen.
    Hm, da könnte man schon wieder sehr schön spekulieren... :breitgrins:


    Stimmt, sie sagten etwas von einem Umzug. Könnte der Grund dafür sein...oder nur eine billige Ausrede.
    Das ganze Buch ist eine reine Spekulation, da hat es sich der Autor "leicht" gemacht und lässt uns die Sachen selber klären :breitgrins:


  • Das ganze Buch ist eine reine Spekulation, da hat es sich der Autor "leicht" gemacht und lässt uns die Sachen selber klären :breitgrins:


    Oh ja! Wobei ich vermute, dass einige der noch offenen Fragen im zweiten (oder auch einem anderen) Band geklärt werden. Vielleicht wollte der Autor die Leser schon mal neugierig machen, damit auch jeder brav bei der Stange bleibt. :zwinker:

    :lesen: Joe Navarro - Menschen lesen

  • Hallo zusammen,


    nun ist das Buch zu Ende gelesen, schade. Schade vor allem, weil ich mir mehr Klärung erhofft hatte. Die Story bleibt bis zum Ende spannend, Sam ist tatsächlich mehr involviert als anfangs angenommen und dafür ist der Security-Mann einfach nur ein Profi und ansonsten nicht am Geschehen beteiligt. Meine Vermutung, dass Sams Freund hinter dem Ganzen steckt war auch nicht so verkehrt, dennoch sind mir die Beweggründe zu sehr im Nebulösen geblieben: jeder tut, was er tun muss - aber keiner fragt sich, warum und für wen genau. :rollen: Oder genauer gesagt: Zach befolgt meist die Anweisungen seiner "Eltern", aber hinterfragt erst zum Ende bei Howard, was diese eigentlich leitet. Und Gideon setzt die Befehle seiner Auftraggeber um, ohne zu wissen was der israelische Premierminister eigentlich falsch gemacht haben könnte. So funktionieren Geheimdienste und Militär eben - keiner der Befehlsempfänger soll großartig nachdenken oder hinterfragen, weil sich dann moralische Bedenken einschleichen könnten und ganze Missionen gefährdet werden könnten. Allerdings ist die Vorgehensweise bei Zach nicht rechtsstaatlich, denn er wird zu seinem Job anfangs gezwungen und auch während der Mission gegen den Bürgermeister/Sam unter Druck gesetzt… Wer steckt also hinter seinen Auftraggebern? Das ist für mich nach wie vor die drängendste Frage!
    Zach hat in Gideon den ersten ebenbürtigen Gegner seit Mike. Beim Kampf in Gracie Mansion besteht zum ersten Mal theoretisch die Möglichkeit, dass Zach verliert, denn der Israeli ist ebenfalls bestens geschult und trainiert. Auch der Plan hinter der Aktion, die Chose anschließend irgendwelchen arabischen Terrorzellen in die Schuhe zu schieben, ist durchaus plausibel. Aber so weit kommt es zum Glück nicht - auch wenn die anschließende Pressekonferenz der amtierenden Bürgermeisters der Stadt fast ebenso verlogen ist. Sam hatte recht: ihr Vater ist ein perfekter Schauspieler, auch wenn er gerade einen tragischen Verlust erlitten hat.
    Sams Motivation kann ich bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen: sie leidet immer noch stark unter dem Tod ihrer Mutter und möchte etwas tun, was ihr gefallen würde. Da kommt der "Dienst" für Israel besonders gelegen. Zumal sie überzeugt ist, die USA nicht zu verraten, weil Israel ein verbündetes Land ist… Allerdings sollte ein fast erwachsenes Mädchen einer Eliteschule schon begriffen haben, dass sie mit der Weitergabe von Geheimplänen und Erkenntnissen der Heimatschutzes natürlich vor allem ihrem Vater schweren Schaden zufügen könnte. Und einem verbündeten Staat teilt man selbstverständlich nicht alle eigenen Staatsgeheimnisse mit, warum auch? Schon gar nicht, um eine Operation von ausländischen Kräften auf eigenem Boden zu ermöglichen. Also da finde ich Sam reichlich verblendet - wahrscheinlich durch Gideon und ihre Gefühle bezüglich ihrer Mutter. Ob ihr Vater jemals nachvollziehen kann, was Sam da angerichtet hat? Im Grunde müsste er es ja jetzt nicht mehr erfahren, da sie nun gestorben ist.
    Entsetzt war ich allerdings, als Zach mit der Absicht, ihn zu töten, zu Howard geht! Sicher könnte der Nerd zu einer echten Gefahr für ihn werden, aber er ist als Einziger völlig unverschuldet in die Geschichte geraten - nein, eigentlich hat ihn Zach persönlich erst mit hinein gezogen. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass Howard schlussendlich nicht dafür "bezahlen" muss. Außerdem gibt es jetzt erstmals Anzeichen dafür, dass Zach Anstalten macht, seinen eigenen Hintergrund unter die Lupe zu nehmen! Und die Chancen, dass er mit Howard etwas herausfindet, sind wohl höher als würde er es auf eigene Faust versuchen, denke ich.
    Folglich muss ich den nächsten Band unbedingt auch lesen! :breitgrins: Ich muss wissen, wie alles zusammenhängt und ob Zachs leiblicher Vater tatsächlich noch lebt.


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Oh Mann, was für ein Schluss :klatschen:


    Das mit Sam hat mich vollends überrascht, damit habe ich nicht mehr gerechnet. Das war wie am Anfang beim ersten Mord. Ich musste die Stelle zweimal lesen weil ich mir dachte, dass er das jetzt nicht getan hat.


    Dass sie involviert war, war mir schon länger klar, dass sie aber dermaßen viel damit zu tun hat fand ich super gemacht.
    Von der Auflösung an sich habe ich aber mehr erwartet, die Sache mit dem Premierminister ging mir viel zu schnell, da habe ich mehr erwartet.


    Das Buch war zwar spannend, aber unbedingt wissen muss ich nicht wie es mit Nobody weitergeht. Man könnte es auch als Einzelband so stehen lassen und jeder kann sich selbst denken wie es weiter geht.


    Ich bin aber überzeugt davon dass sein Vater noch lebt und dass er im zweiten Teil auftaucht. Dass Zach Howard leben hat lassen finde ich eine sehr gute Entscheidung.




    Es kam mir etwas seltsam vor, dass der Profi-Sicherheitsmann Zach so einfach ins Innere von Gracie Mansion zum Bürgermeister bringt, trotz all der Sicherheitsvorkehrungen und seines anfänglichen Misstrauens gegen Zach.


    Das hat mich auch überrascht und auch ein wenig gestört. Bei ihm geht immer alles ganz glatt. Das ist einfach unglaubwürdig. Aber an das muss man sich bei dem Buch wohl gewöhnen.




    Außerdem rekrutiert er eigenmächtig Howard als seinen persönlichen Informanten, anstatt ihn zu töten. Das könnte noch Ärger geben und liefert schon mal spannenden Stoff für den zweiten Teil. Vor allem auch, weil die Frage aufgeworfen wird, wer denn Infinite Loop ist. Ein Hacker-Netzwerk von Jugendlichen, das klingt spannend.


    Diese Komponenten sind der einzige Grund warum ich Teil 2 eine Chance geben würde.




    Leider blieb vieles für mich ziemlich unrealistisch und nicht nachvollziehbar, sodass ich mich eher wie bei einem Actionfilm gut unterhalten gefühlt habe ohne dass mir die Geschichte irgendwie nahe gegangen wäre.


    Das ist ein toller Vergleich dem ich voll zustimmen kann.


    Katrin

  • huch, ich bin ja auch schon längst fertig, nur posten sollte ich noch.


    Das Ende hat mich trotz allem etwas überrascht. Dass Sam mit ihrem Freund gemeinsame Sache macht und so gegen ihren Vater arbeitet, hatte ich nicht wirklich erwartet. Dabei gab es ja durchaus Hinweise, aber ich bin dem Autor da wohl auf den Leim gegangen, so ein junges Mädchen zu unterschätzen.


    Fragen bleiben reichlich offen. Wer Boy Nobodys "Eltern" sind bzw. was/wer hinter diesem Jugendliche-Auftragskiller-Programm steckt wird überhaupt nicht beantwortet. Klar, das ist auf eine Reihe angelegt und da kann man diese entscheidende Frage nicht jetzt schon auflösen, aber ein bisschen unbefriedigend ist das ja schon. Wobei das Ende schon auch so für sich stehen kann, das Buch war unterhaltsam zu lesen, aber ich sitze jetzt nicht nägelkauend da und warte auf die Fortsetzung.


    Krass fand ich, dass Boy Nobody Sam tatsächlich umgebracht hat. Und dass er es auch bei Howard tun wollte, aber hier greift dann doch der Prozess ein, der sich während des ganzen Buches schon abgezeichnet hat, dass Zach nicht mehr blind seine Befehle befolgt, sondern sich den einen oder anderen Schlenker erlaubt - in diesem Fall zum Glück für Howard!

    LG, Dani


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  • Fragen bleiben reichlich offen. Wer Boy Nobodys "Eltern" sind bzw. was/wer hinter diesem Jugendliche-Auftragskiller-Programm steckt wird überhaupt nicht beantwortet. Klar, das ist auf eine Reihe angelegt und da kann man diese entscheidende Frage nicht jetzt schon auflösen, aber ein bisschen unbefriedigend ist das ja schon. Wobei das Ende schon auch so für sich stehen kann, das Buch war unterhaltsam zu lesen, aber ich sitze jetzt nicht nägelkauend da und warte auf die Fortsetzung.


    Mir geht es genauso. Wenn ich die weiteren Bände nicht lese wäre das auch nicht schlimm für mich. Aber ein paar mehr Fragen hätte der Autor schon beantworten können.


    Das mit Sam fand ich voll überraschend. Sowohl dass sie gegen ihren Vater arbeitet, als auch dass Nobody sie umgebracht hat. Obwohl sich ja schon abgezeichnet hat dass sie nicht das beste Verhältnis zu ihm hat, aber dann gleich so was - damit habe ich dann doch nicht gerechnet.


    Katrin

  • Ich glaube, der Bürgermeister sagt beim Abendessen, dass Sam ihn zu dem Blog überredet habe -als dann darauf die versteckten Informationen auftauchen, ist das schon ein deutlicher Hinweis auf Sam. In dem Moment habe ich es aber auch noch nicht so richtig wahrgenommen, erst im Nachhinein :zwinker:

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Hallo Ihr Lieben,


    Buch beendet habe ich schon länger, aber ich hatte einfach keine Zeit zum posten.


    Das Ende fand ich auch, wie ihr, sehr rasant und spannend, aber viele Fragen sind dann auch für mich offen geblieben. Man merkt eindeutig, dass das Buch wohl nur der Auftakt zu mehr Bänden ist. Einerseits ja schön, andererseits geht mir das schön langsam doch etwas auf die Nerven, dass es immer mehrere Teile sein müssen... Aber gut. Zurück zu diesem Buch: Tatsächlich steckt Sam hinter der ganzen Angelegenheit und hat die ganze Zeit gegen ihren Vater gearbeitet. Das fand ich schon heftig. Da wurde wohl auch sie einer ordentlichen Gehirnwäsche unterzogen, die im Gegensatz zu Zach nur mit einer Liebelei noch gekoppelt wurde. Irgendwie hat Sam mir auch fast leid getan. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, ob Zach Sam wirklich umbringen wird. Als er es dann tatsächlich tut, war ich fast etwas geschockt.


    Zum Glück hält er sich aber bei Howard zurück und erkennt doch den Nutzen, den Howard für ihn hat. Gerade angesichts der Nachricht, dass sein Vater noch leben soll, ist es vielleicht ganz gut so ein Hacker-Genie an seiner Seite zu haben.


    Alles in allem sehr spannend zu lesen, nur nervig, dass so viele Fragen offen bleiben und ich jetzt wohl oder übel unbedingt die nächsten Teile lesen muss. :grmpf: :breitgrins:


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

    &WCF_AMPERSAND"Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönheit zu erkennen, wird nie alt werden.&WCF_AMPERSAND" (Franz Kafka)