Eoin Colfer - WARP: Der Quantenzauberer

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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  • Eoin Colfer - WARP Der Quantenzauberer


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    Meine Rezi:


    Actionreiche und humorvolle Zeitreisegeschichte


    Inhalt:
    Nach einem missglückten Einsatz wird die 16-jährige FBI-Junior-Agentin Chevron Savano nach London strafversetzt. Hier soll sie eine Metallkapsel bewachen. Als diese nach neun langweiligen Monaten plötzlich zum Leben erwacht, weiß Chevie nicht, wie ihr geschieht. Aus der Kapsel kommt ein Junge, Riley, der stark an Oliver Twist erinnert, und zudem … eine Leiche. Und das ist noch längst nicht alles, denn außerdem ist noch ein ungeheuer gefährlicher Mann aus dem 19. Jahrhundert hinter Riley her. Fortan befinden sich Chevie und Riley in Lebensgefahr.



    Meine Meinung:
    Nachdem Eoin Colfer seine erfolgreiche Artemis Fowl-Reihe abgeschlossen hat, erwartet uns nun eine neue Fantasy-Reihe in ähnlichem Stil. Auch hier gibt es wieder jede Menge unverständlichen Technologiekram und Explosionen, dazu sympathische jugendliche Protagonisten, die über viel Talent verfügen und es mit so manchem erwachsenen Gegner aufnehmen können.


    Der Roman strotzt nur so vor Action in Form von Kämpfen, Verfolgungsjagden und Zerstörungen, dass wirklich keine Langeweile aufkommen kann. Unsere beiden Helden müssen sich immer wieder aus verzwickten Situationen befreien und beweisen dabei Köpfchen, Mut und Geschick. Chevie und Riley freunden sich zwar immer mehr an, aber zum Glück wird daraus keine Romanze. Das würde zu dieser Geschichte einfach nicht passen.


    Eoin Colfer versteht es vortrefflich, den Leser immer wieder zu überraschen. Er zieht ständig ein Ass aus dem Ärmel, mit dem man nicht gerechnet hätte. Einige Dinge sind zwar auch vorhersehbar, doch das finde ich nicht weiter schlimm. Es macht ja auch Spaß, ab und zu recht zu haben, oder nicht? Sehr schön ist auch, dass die turbulente Handlung durch einige Prisen Humor und Sarkasmus gewürzt ist. So macht das Lesen doppelt Spaß.


    Das Buch richtet sich ganz klar an Jugendliche. Aber natürlich kann man auch als Erwachsener Spaß daran haben. Aufgrund des einfachen Schreibstils mit in der Regel eher kurzen Sätzen und überhaupt der Kürze des Buches wäre es für 12-15-Jährige geeignet. Da aber viele Morde vorkommen, würde ich es doch eher für 14-17-Jährige empfehlen, die vielleicht nicht so gerne lesen und deshalb froh sind, wenn das Buch nicht so dick ist. Es eignet sich für Jungen und Mädchen. Mein 16-jähriger Sohn, Lesemuffel, aber Artemis Fowl-Fan, war auch von diesem Buch begeistert.


    4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

    Staubfänger 29/29 + 15/29 + 00/29 + 13/22 --> 57 Punkte

    Frischlinge 29/29 + 29/29 + 29/29 + 22/22 --> 109 Punkte

    SLW 33/40


    Liebe Grüße, Lilli

  • Meine Meinung:


    Titel: Zeitreise mal ganz anders…


    Bisher hatte ich noch nicht das Vergnügen ein Buch von Eoin Colfer zu lesen, weshalb ich mich völlig erwartungsfrei diesem Buch widmete.


    Im Buch lernen wir die 17- Jährige FBI- Agentin Chevie Savano kennen, die kürzlich nach London strafversetzt worden ist. Hier muss sie auf eine komische Metallkapsel aufpassen, doch nichts passiert an diesem blöden Ding. Von wegen, denn plötzlich erwacht die ominöse Kapsel zum Leben und ihr entsteigt ein Junge, der aus dem vorigen Jahrhundert zu stammen scheint. Was hat das alles nur zu bedeuten?


    „Der Quantenzauberer“ ist so actiongeladen, dass man sich vorkommt wie in einem James- Bond- Film für Jugendliche. Denn kaum ist unser Junge aus dem 19. Jahrhundert, der sich Riley nennt, in der Zukunft gelandet, wird er auch schon gejagt, nämlich vom mysteriösen Quantenzauberer Garrick. Wird Chevie ihm helfen können? Und kann man Garrick, den einstigen Zauberkünstler, überhaupt das Handwerk legen?


    Unsere Protagonisten agieren nicht nur in der Zukunft (unserer Gegenwart), sondern auch in der Vergangenheit im Jahre 1898, was ich persönlich besonders spannend fand, vor allem wie die Zeitreisen von statten gehen.


    Der Schreibstil Colfers ist sehr angenehm zu lesen, da er dem Jugendbuchgenre angemessen kurze Sätze verwendet und viele Geschehnisse ausreichend erklärt werden. Colfers Schreibe besticht vor allem durch jede Menge Witz, die trotz ernster Szenen den Leser ein ums andere Mal zum Schmunzeln bringt.


    Das Buch ist in meinen Augen eher für Jugendliche ab 14 Jahren und älter geeignet, da es genug Szenen gibt, in denen jemand unfreiwillig sein Leben lässt.


    Die zu Beginn der Geschichte gestreuten Geheimnisse um die Protagonisten werden am Ende aufgelöst und mich ließ das völlig unerwartete Ende glücklich zurück. Wenn es einen Folgeband geben sollte, dann würde ich den ganz bestimmt auch lesen wollen.


    Fazit: Ein immens spannender Jugendroman, den man sich wirklich nicht entgehen lassen sollte.


    Bewertung: 4ratten

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Klappentext:
    Ein grandioses Zeitreiseabenteuer vom Autor der Artemis-Fowl -Bücher.
    Was soll es anderes sein als eine Strafversetzung? FBI-Junior-Agentin Chevie Savano wurde nach London geschickt, um im Auftrag von WARP eine merkwürdige alte Metallkapsel zu bewachen. Das war vor neun Monaten. Und seitdem sitzt sie vor dem Ding und wartet darauf, dass irgendjemand oder etwas da rauskommt .
    Als ein Wandspiegel mit einem Knall zerplatzt, die Deckenleuchten anfangen zu flackern und draußen eine Straßenlaterne nach der anderen explodiert, ist Chevie sofort klar, dass die Kapsel im Keller aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht ist. Mit vorgehaltener Waffe stürmt sie die Treppe herunter und findet ... einen 14-jährigen Jungen, der aussieht, als wäre er soeben aus einem Buch von Charles Dickens gefallen.
    Der Quantenzauberer ist der erste Band der WARP-Reihe.


    Meine Meinung:
    Dies war der erste Colfer Roman, den ich gelesen habe und nachdem ich dieses Buch beendet habe, frage ich mich ernsthaft, warum ich noch nie ein Buch von ihm gelesen habe. Das wird sich in Zukunft garantiert ändern!


    In Der Quantenzauberer lernen wir die noch ziemlich junge FBI-Agentin Chevie kennen, die von Anfang an sehr sympathisch rüber kommt. Auf Grund einer verzwickten Situation wurde sie allerdings strafversetzt und muss diese Kapsel bewachen. Es dauert ganze 9 Monate, bis endlich etwas passiert und schon steht ein kleiner Junge vor ihr. Hierbei handelt es sich um Riley, mit dem Chevie noch viel mehr zu tun haben wird, als sie in dem Moment glaubt.


    Riley ist nämlich ein Junge aus der Vergangenheit, der schon einiges durchgemacht hat. Leider kommt auch ein ziemlich böser Schurke in die heutige Zeit und damit beginnt die Fluchtaktion von Chevie und Riley. Denn jetzt heißt es: Zusammenhalten.
    Es ist ziemlich actionreich geschrieben und es gibt mehrere brenzliche und gefährliche Situationen für Riley und Chevie, aus denen nicht alle lebend herauskommen.
    Es handelt sich hier um eine super spannende Flucht und vielen Überraschungen. Eoin Colfer ist es gelungen mit vielen verschiedenen Ideen, die Flucht absolut interessant zu gestalten, ob es die Orte, die Bösen, die Lieben oder die Ereignisse dort sind. Einfach eine super Mischung und es wird garantiert nicht langweilig.


    Das interessante hier ist, dass es nicht nur in der heutigen Zeit spielt, in der die schlaue Chevie die Wegweisung übernimmt. Sondern es spielt auch in der Vergangenheit, also in Riley's "Welt". Dort übernimmt Riley die Führung und beide kämpfen als ein gutes Team, trotz ihren jungen Alters von 17 und 14 Jahren.
    Das ein oder andere Mal hatte ich zwar echt Angst um die Zwei, aber selbst in heiklen Situationen haben sie Köpfchen und Geschick bewiesen.


    Mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen und es wird sicherlich nicht mein letzter Colfer-Roman gewesen sein!


    Ich vergebe:
    4ratten

  • INHALT
    Die junge FBI-Junior-Agentin Chevron Savano ist nach London strafversetzt worden und soll nun im Auftrag von WARP eine mysteriöse Metallkapsel bewachen. Ein todlangweiliger Job findet sie, doch als die Kapsel plötzlich zum Leben erwacht, beginnt für Chevie ein ungeahnt turbulentes Abenteuer. Schon bald stellt sich heraus, dass es sich hierbei um eine alte Zeitreisekapsel für ein geheimes Zeugenschutzprogramm der FBI handelt. Aus ihr kommt Riley, ein Junge, der aus dem 19. Jahrhundert zu stammen scheint, doch unbemerkt gelangt wenige Zeit später auch ein äußerst gefährlicher Mann, der Magier und Auftragsmörder Albert Garrick, mit der Kapsel nach London. Festentschlossen seinen Gehilfen Riley zurückzuholen, macht Garrick nun unerbittlich Jagd auf Agent Savano und den Jungen.


    MEINE MEINUNG
    Mit „WARP – Der Quantenzauberer“ ist dem irischen Autor Eoin Colfer ein viel versprechender Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe gelungen, der als temporeiches Zeitreiseabenteuer seine jugendlichen Leser hervorragend zu unterhalten weiß.
    Mit dem sehr packenden, mystischen Auftakt, der uns nach London ins Jahr 1898 versetzt, lernen wir die beiden Charaktere Riley und seinen skrupellosen Meister Garrick kennen, die sich gerade anschicken, einen ihrer Auftragsmorde auszuführen. Die mysteriösen Ereignisse ziehen den Leser unmittelbar in ihren Bann. Auch die danach folgende Handlung in der Gegenwart, bei der wir der FBI-Anwärterin Chevron Savano bei der Bewachung der geheimnisvollen Kapsel begegnen, macht sehr neugierig, bis sich dann die Ereignisse mit deren Erwachen regelrecht überschlagen.
    In einem Kurzabriss führt uns der Autor in die recht verwirrende die Welt der Quantenphysik, Wurmlöcher und alles Wissenswerte zum Zeitreiseprojekt des FBI ein, Hintergrundwissen, dass man nicht unbedingt verstehen muss, um das folgende, turbulente Abenteuer zu genießen.
    Denn nun entwickelt sich eine unglaublich temporeiche und Action-reiche Handlung, die uns Leser und die jugendlichen Hauptfiguren Chevie und Riley nicht mehr zum Atemholen kommen lässt und uns quer durch das London der Gegenwart und Vergangenheit jagt. Colfer erzeugt durch die permanente Angst der Protagonisten vor dem skrupellosen Garrick, Kämpfen, Fluchtszenen und Schauplatzwechsel eine unglaublich hohe Spannung, die durch manche überraschende, unvorhersehbare Wendung noch gesteigert wird. Immer wieder müssen die beiden ihre besonderen Talente und ihre Tapferkeit unter Beweis stellen, um sich aus einer nahezu ausweglosen Lage befreien zu können und wachsen so zu einem tollen Team zusammen.
    Der Autor hat die meisten seiner Charaktere sehr lebendig und interessant ausgearbeitet. Seine teilweise skurrilen, überspitzt gezeichneten Figuren, denen wir begegnen, sind sehr unterhaltsam und passen perfekt zu der etwas abgedrehten Handlung.
    Vor allem die jungen Protagonisten Chevie und Riley sind auf ihre ganz eigene Art sehr schillernde, sympathische Charaktere mit Ecken und Kanten, die man bald in sein Herz geschlossen hat.
    Hervorragend ist Colfer auch Garrick als Antagonist gelungen, ein extrem gefährlicher, hochintelligenter und ein trickreicher Auftragskiller und genialer Illusionist, wie er unsympathischer und beängstigender kaum sein könnte.
    Colfers Schreibstil ist zwar recht einfach gehalten und der jugendlichen Zielgruppe angemessen. Er ist mit so vielen amüsanten, humorvollen und ironischen Bemerkungen angereichert, dass man einfach schmunzeln muss und sich bestens unterhalten fühlt. Sehr gelungen und atmosphärisch dicht sind auch die Beschreibungen der unterschiedlichen Schauplätze und Details in den verschiedenen Zeiten. So kann man sich sehr gut in die jeweilige Epoche hineinversetzen und mitfühlen kann, wie dies auf die Figuren in der ihr fremden Umgebung wirken muss.
    Nach einem fesselnden Finale endet das Abenteuer in sich stimmig und zufriedenstellend. Der sich anschließende, völlig unerwartete Ausblick macht sehr neugierig auf die hoffentlich bald erscheinende Fortsetzung der Serie.
    Wegen einiger sehr blutrünstigen und explizit beschriebenen Mordszenen empfiehlt sich das Buch allerdings eher für eine 14-17jährige Zielgruppe.


    FAZIT
    Ein fesselndes, temporeiches Zeitreiseabenteuer und viel versprechender Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe.
    Ein äußerst unterhaltsames Leseerlebnis!


    4ratten

  • Klappentext:
    Ein grandioses Zeitreiseabenteuer vom Autor der Artemis-Fowl -Bücher.
    Was soll es anderes sein als eine Strafversetzung? FBI-Junior-Agentin Chevie Savano wurde nach London geschickt, um im Auftrag von WARP eine merkwürdige alte Metallkapsel zu bewachen. Das war vor neun Monaten. Und seitdem sitzt sie vor dem Ding und wartet darauf, dass irgendjemand oder etwas da rauskommt.
    Als ein Wandspiegel mit einem Knall zerplatzt, die Deckenleuchten anfangen zu flackern und draußen eine Straßenlaterne nach der anderen explodiert, ist Chevie sofort klar, dass die Kapsel im Keller aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht ist. Mit vorgehaltener Waffe stürmt sie die Treppe herunter und findet ... einen 14-jährigen Jungen, der aussieht, als wäre er soeben aus einem Buch von Charles Dickens gefallen.
    Der Quantenzauberer ist der erste Band der WARP-Reihe.


    Was für ein wundervolles und spannendes Buch! Es ist mein erster Roman überhaupt von Eoin Colfer, hatte aber schon viel über seine Artemis Fowl-Bücher gehört. Demnach waren meine Erwartungen auch ziemlich hoch, nachdem mir auch der Trailer zum Buch wirklich gut gefallen hat. Und glücklicherweise wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht, sondern eher noch übertroffen! Schon nach den ersten Seiten hat mich "Der Quantenzauberer" richtig in seinen Bann gezogen, und er hat mich auch bis zur allerletzten Seite nicht mehr losgelassen. Ich habe schon lange keinen Roman mehr gelesen, der so spannend war und mich so überzeugt hat.
    Die Geschichte selbst fand ich sehr schön, denn sie war etwas anderes im Vergleich zu den anderen Büchern, die ich sonst so lese. Die Idee dazu fand ich wirklich toll und es war für mich das erste Mal, einen Roman zu lesen, in dem in der Zeit gereist wird. Auch der Schreibstil war super. Er war sehr flüssig und leicht zu lesen, bildhaft und fesselnd. Ich bin immer noch ganz verzückt von dem Buch und kann sagen, dass es eines der besten Bücher - oder ich glaube sogar das beste Buch - ist, das ich 2014 gelesen habe.


    Wer gerne fantasiereiche Bücher liest, die in verschiedenen Zeiten spielen, wer spannende Verfolgungsjagden und unglaublich interessante Protagonisten mag, der sollte "Der Quantenzauberer" von Eoin Colfer auf jeden Fall lesen. Absolute Leseempfehlung meinerseits.


    5ratten

  • Inhalt:


    Chevie Savano ist jung, arbeitet aber trotzdem schon für das FBI. Dass sie mit ihrem Talent nach London versetzt wird, wo es absolut nichts zu tun gibt, gefällt der jungen Frau natürlich gar nicht.
    Zur selben Zeit in der Vergangenheit: Riley ist dabei seinen ersten Mord zu begehen. Doch im nächsten Moment ist er ganz woanders...


    Meine Meinung:


    Nach der Reihe um Artemis Fowl startet der Ire Eoin Colfer eine neue Bücherserie. Dieses Mal geht es um Zeitreisen. Dass ich da natürlich sofort zugreifen muss, ist klar. Als grosser Fan von Artemis war ich umso neugieriger, wie die neuen Bücher von Colfer sein werden. Klar ist: Sie werden klasse!


    Wer Artemis kennt, der weiss, was man in den Büchern von Colfer erwarten kann. Viel Action, viel Humor und viel Fantasy mit modernster Technik gemischt. Genau das finden wir auch in "Der Quantenzauberer". Trotzdem steht die neue Reihe ganz für sich, womit eine neue Ära anbrechen kann.


    Chevie und Riley sind ein geniales Team und sehr sympathische Helden. Beide haben ihre Stärken und Schwächen, die man im Verlauf der Geschichte immer besser kennen lernt. Ihnen gegenüber steht Garrick, ein Mann, den niemand zum Feind haben will. Garrick ist gruselig und furchterregend und scheint unbesiegbar...


    In der Geschichte geht es rasant zu und her, Dinge explodieren, gestorben wird ab und zu auch. Manchmal wurde es mir fast etwas zu viel, wenn man bedenkt, dass es ein Jugendbuch ist. Aber anscheinend ist das heutzutage normal. Auch körperlich wird gekämpft, an einigen kleinen Stellen fand ich es jedoch etwas übertrieben. So, als bräuchte es noch ein paar Seiten mehr. Doch Colfer kann schreiben und das gut, und somit sind auch diese Stellen schnell verwunden.


    Die Geschichte ist flüssig erhält, atemlos sogar und viel zu schnell ist das Buch zu Ende. Das wollte ich eigentlich gar nicht. Ich hätte gerne noch weitergelesen. Hier zeigt sich, wie talentiert Colfer erzählen kann. Lückenlos, ohne öden Strecken, spannend und aufregend bis zum Schluss.


    So müssen Bücher sein, damit auch junge Lesemuffel merken, dass Lesen Spass macht.


    Fazit:


    Ein würdiger Nachfolger der "Artemis Fowl"-Reihe und auch gut für Neulinge in Colfers Reich geeignet. Eine spannende Geschichte, die im 21ten Jahrhundert und dem Jahre 1898 angesiedelt ist. Eine gelungene Mischung aus Zeitreise, Krimi und Thriller für junge und jung gebliebene Leser.


    4ratten & :marypipeshalbeprivatmaus:

    //Grösser ist doof//

  • Meine Eindrücke
    Die Hauptpersonen dieses Buches sind Chevie, Riley und natürlich Garrick. Chevie ist eine toughe FBI-Junior-Agentin, die so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Zusammen mit Riley, dem Jungen aus der Vergangenheit bildet sie ein tolles Team, das von dem fiesen Bösewicht Garrick in einer irrwitzigen Verfolgungsjagd durch die Zeiten gejagt wird. Dabei gibt es jede Menge Action, Tote und überraschende Wendungen. Jedes Mal, wenn ich dachte, ich wüsste wie es weitergeht, hat mich der Autor eines besseren belehrt. Dabei hat Eoin Colfer einen verblüffenden Ideenreichtum bewiesen, der mich begeistert hat.


    Immer wieder blitzt Humor durch, was die ansonsten recht düstere Handlung auflockert. Riley hat seine Probleme mit der Gegenwart, (als er sein erstes Auto oder ein Flugzeug sieht) und Chevie hat ein vorlautes Mundwerk, das sie gerne auch mal als Waffe einsetzt. Über diese beiden Figuren erhalten wir nach und nach immer mehr Informationen, wodurch man sich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfiebern kann.


    Erfrischend finde ich, dass dies endlich mal wieder ein Roman für Jugendliche ist, der ohne eine Lovestory auskommt, da Chevie und Riley nicht gleichaltrig sind. Sie ergänzen sich prima und es hat mir viel Spaß gemacht, sie bei ihrem Abenteuer zu begleiten. Das lag vor allem auch an dem gewohnt flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil des Autors, der der jugendlichen Zielgruppe angepasst ist. Ob er wohl deshalb auf ausführlichere Beschreibungen der Handlungsorte verzichtet hat? Schade, mir hätte etwas mehr Ausführlichkeit diesbezüglich gut gefallen.


    Die Geschichte ist in sich abgeschlossen. Doch es gibt noch genug lose Fäden und Hinweise auf die Handlung des Folgebandes, die mich neugierig gemacht haben, sodass ich die Fortsetzung auf jeden Fall lesen werde.


    Fazit: Ein spannendes und unterhaltsames Zeitreiseabenteuer für Jugendliche ab 14 Jahren und alle die sich gerne von einer fantasievollen und wendungsreichen Handlung mitreißen lassen.


    4ratten


    Liebe Grüße
    Aurian

    Einmal editiert, zuletzt von Aurian ()

  • Chevie Savano ist eine 17jährige FBI-Agentin. Eigentlich dürfte es so etwas gar nicht geben, aber die Behörde hatte Pläne, um Terrorverdächtige an Highschools aufzudecken und so wurde Chevie in ihrem zarten Alter bereits angeworben. Da das Programm aber aufgeflogen ist und ich Einsatz in der USA damit vorerst unmöglich geworden ist, wurde sie nach London strafversetzt. Hier bewacht sie nun schon seit 9 Monaten im Rahmen eines mysteriösen Zeugenschutzprogramms eine geheimnisvolle Metallkapsel. Besonders spannend ist dieser Job nicht und Chevie langweilt sich fürchterlich – bis zu dem Tag, an dem die Kapsel plötzlich zum Leben erwacht und zwei Personen ausspuckt! Nun erst erfährt Chevie, was es mit dem sogenannten WARP-Programm auf sich hat: die Kapsel ermöglicht Zeitreisen und mit ihrer Hilfe werden gefährdete Zeugen in der Vergangenheit versteckt, bis es zum Prozess kommt. Doch nun scheint in der Vergangenheit irgendetwas schiefgegangen zu sein und die Kapsel spuckt den Auftragsmörder Garrick und seinen jungen Gehilfen Riley aus!


    Ich habe bisher noch nie etwas von Eoin Colfer gelesen und hatte somit nicht wirklich eine Ahnung, was mich bei diesem Buch erwarten wird. Die rasante Geschichte hat mich dann auch beinahe etwas erschlagen, so viele Wendungen und Details auf gefühlt so wenigen Seiten!


    Chevie und Riley müssen sich zusammenraufen, sind dann aber ein klasse Team und aufgrund des Altersunterschiedes zwischen ihnen muss man hier auch keine kitschige Liebesgeschichte befürchten, wie in den meisten Jugendromanen anscheinend unvermeidbar. Die Handlung ist so voller Action und Spannung, egal in welcher Zeit, dass weder die Figuren noch der Leser groß zum Luftholen kommt. Mir war es vor allem gegen Ende fast ein bisschen zu viel des Guten, aber insgesamt wurde ich hier wirklich bestens unterhalten und ich denke, gerade die jugendliche Zielgruppe findet sich in dieser temporeichen Story absolut wieder!


    Das Ende ist abgeschlossen, lässt aber auch reichlich Spielraum für die geplanten nächsten Bände, denn es handelt sich um den Auftakt einer Reihe. Bisher gibt es aber noch keine Informationen, wann und wie es weitergehen wird.


    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Too much, leider.


    Eine jugendliche FBI-Agentin namens Chevie wird - nachdem sie eine Aktion verbockt hat - nach London versetzt um eine eigenartige Kapsel zu bewachen und vor allen Dingen Gras über die heimatlichen Geschehnisse wachsen zu lassen. Tja, und so sitzt die 17jährige einige Monate herum bis sich etwas tut - dafür geht es dann aber im wahrsten Sinne des Wortes Schlag auf Schlag.
    Zuerst entsteigen dem eigentümlichen Gebilde zwei Personen und dann entpuppen sich diese auch noch als ein Auftragskiller und Magier und dessen Gehilfe! Ab diesem Zeitpunkt geht es dann für die bis dahin so gelangweilte Chevie zur Sache und es findet eine gewaltige Verfolgungsjagd durch zweierlei Zeiten statt…


    Da ich noch nie zuvor ein Buch von Eoin Colfer gelesen habe, war ich zugegebenermaßen sehr auf dieses Buch gespannt. Positiv überrascht haben mich jedenfalls der schnelle und sehr unterhaltsame Stil des Autors ebenso wie der gute Humor, der sich vor allem in den Aussagen Chevies wiederfindet. Überhaupt mochte ich auch die zwei wichtigsten Figuren: Riley und Chevie. Ersterer war für mich ein Rund-um-sorglos-Paket, denn ich mochte ihn vom ersten Moment und empfand ihn als cleveren, liebenswerten Jungen, dem das Schicksal schlimm mitgespielt hat. Chevie mochte ich vor allem für ihr loses Mundwerk und ihren Sarkasmus, der mich das ganze Buch immer wieder hat schmunzeln lassen. Alles in allem bilden die beiden Jugendlichen ein klasse Team! Aber auch die düsterste Figur, die des Zauberers Garrick, ist gut geglückt, denn er hat mich so manches Mal erschaudern lassen, so böse ist er. Zudem hat mir gut gefallen, dass die Handlung nicht nur - wie in anderen Zeitreiseromanen - überwiegend in einer Zeitspanne spielt, sondern gut portioniert ist, wie ich finde.


    Leider hat das Buch aber auch einige Punkte, die mir nicht gefallen haben, allen voran, dass es einfach ein bisschen zu viel war. Ein bisschen zu viel Gewalt, ein bisschen zu viel Blut, ein bisschen zu viel Teilnahmslosigkeit der Protagonisten, ein bisschen zu viel der Zufälle und der (unlogischen) Kuriositäten. Sicher, dass Buch ist für Jugendliche gemacht und natürlich Science Fiction, denn ich vermute mal ganz stark, dass das FBI weder jugendliche Agenten hat, noch ein Zeugenschutzprogramm, dass die Gefährdeten in einer anderen Zeit versteckt… Dennoch ist weniger manchmal mehr, so abgedroschen das nun auch klingen mag.


    Kurzum, Eoin Colfer hat mir gezeigt, dass er schreiben kann, denn er hat ein gutes Gespür für die Schnelligkeit einer Erzählung und einen wirklich tollen Sprachwitz. Mit diesem Buch konnte er mich dennoch nicht auf ganzer Linie überzeugen, denn irgendwie wirkt es unfertig und zu voll gepackt. So als hätte der Autor Tonnen von Ideen und Möglichkeiten alle unterkriegen wollen und darüber zum Ende hin ein wenig die Logik vergessen. Ich denke, "Der Quantenzauberer" ist etwas für die Colfer-Fans, die nach Nachschub lechzen und dafür einen guten Sonntag Nachmittag unterhalten werden…


    3ratten

    Liebe Grüße

    Tabea

  • London im Jahre 1898. Der 14-jährige Riley hat von seinem Meister den Auftrag bekommen einen Menschen zu töten. Ihm ist nicht wohl bei dieser Angelegenheit und so steht die Aufgabe kurz vor dem Scheitern als Lehrmeister Garrick eingreift. Das Opfer wird zwar getötet aber sowohl der Leichnam als auch Riley verschwinden vor den Augen des ehemaligen Zauberers Garrick. Dieser wittert hier große Magie und möchte der Sache auf den Grund gehen. Dazu bekommt er schon bald Gelegenheit.


    Im heutigen London bewacht die junge FBI – Schüleragentin Chevron seit einigen Monaten eine Kapsel. Dieser Auftrag ist in ihren Augen einfach nur langweilig und unwichtig, doch dann geschieht das Unfassbare. Das Haus beginnt zu vibrieren und kurz darauf steigt aus der Kapsel ein Junge. Außerdem liegt in der Kapsel der Leichnam eines männlichen Erwachsenen. Der Junge stellt sich unter dem Namen Riley vor und es stellt sich heraus, dass er aus der Vergangenheit kommt. Bei dem Toten handelt es sich um den Vater von Chevrons Chef Felix Smart, der nun seinerseits eine Reise in die Vergangenheit wagt. Dort hofft er einige Dinge klären zu können und trifft vor Ort natürlich auf den Schurken Garrick. Durch dieses Zusammentreffen wird vieles in Gang gesetzt und eine wilde Verfolgungsjagd durch die Zeit beginnt.


    „Warp – Der Quantenzauberer“ ist eine verrückte Abenteuergeschichte in der zwei Kinder bzw. Jugendliche und der Gauner Garrick die Hauptrolle spielen. Sie liefern sich Kämpfe und erarbeiten immer neue Strategien um den jeweils anderen zu schlagen oder auszuschalten. Ein Kampf zwischen Gut und Böse beginnt, der sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart (oder Zukunft – das kommt ja auf den Blickwinkel an) viel Lesevergnügen bereitet. Stellenweise geht es in Colfers neuer Geschichte ganz schön heftig zu und vielleicht ist das Buch daher für so ganz junge Leser noch nicht das Richtige. Für eingefleischte Colfer Fans und abenteuerlustige Leseratten ist diese Zeitreise aber sicher empfehlenswert.


    Wer es turbulent und mit einer Prise Humor mag und auch vor verrückten technischen Errungenschaften nicht zurückschreckt, der sollte hier zugreifen und eintauchen in Warp – Der Quantenzauberer und damit in den ersten Teil einer neuen Reihe.


    3ratten

    Lesen ist meine Leidenschaft

  • Ich mochte Chevie, ich mochte Riley, das Buch fand ich okay. Mir fällt es schwer, etwas dazu zu schreiben, weil die Geschichte irgendwie „so da“ war. Ich musste mich nicht durchquälen, aber mir fehlte das Besondere / der Wow-Effekt. Die Ausgangssituation - eine 17jährige, die vom FBI nach London zur Bewachung einer streng geheimen Zeitmaschine versetzt wird?! - war für mich nicht überzeugend. Die Geschichte plätscherte dann so vor sich hin. Und auch, dass hier Zeitparadoxe offenbar keinen Gedanken wert sind, fand ich merkwürdig. Das Ende ging mir etwas zu glatt – und schätze aber, da kommt im nächsten Band noch was.


    Ich werde mit dem zweiten Band weiterlesen und hoffe, dass er mich mehr umhaut. Vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen, nachdem ich Artemis Fowl sehr gemocht und auch über diese Reihe nur Gutes gehört hatte.


    2ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

  • Valentine

    Hat den Titel des Themas von „Eoin Colfer - WARP Der Quantenzauberer“ zu „Eoin Colfer - WARP: Der Quantenzauberer“ geändert.