05 - Kapitel: "Kevin und seine Freunde" bis "Buchheim" (Seite 207 bis zum Ende)

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 28 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von HoldenCaulfield.

  • "Fremder" ist für mich ein Ausdruck, der die Geschichte in ein falsches Licht rückt, weil es einfach kein Fremder ist. "Als Sarah aufgefunden wird" oder "Jemand findet sie" wäre für mich passender gewesen.

  • So nun bin auch ich am Ende des Buches angelangt und nicht wirklich schlauer als davor.


    Puuhh was für ein Ende, bei dem nochmal alles mögliche passiert.


    Alex fakt seinen Tod, damit Sarah endlich Selbstmord begeht, aber das funktioniert nicht oder hätte es vielleicht doch? Wären Buchheim, Franziska und Alex nicht in die Scheune gekommen, dann hätte sie sich wohl doch ohne weiteres getötet. Aber nein die drei Herrschaften kommen rein und lästern ordentlich über "das Miststück" ab. Erst da denkt Sarah an Flucht, warum erst da?


    Nun gut nach einigem Hin und Her fällt Buchheim von der Leiter, er stirbt nicht, wird aber wohl ein Pflegefall. Sein "neues" Leben hat er mehr als nur verdient. Alex stirbt, weil er von einem Hang runter purzelt. Aber warum bringt sich Sarah dann doch um? Sie wäre nun frei und an ihrer Stelle wäre ich weggelaufen und hätte ein neues Leben begonnen. Warum traurig über den Tod eines Menschen sein, der einen von vorne bis hinten verarscht hat? Für mich nicht nachvollziehbar... Alex hat ihr nicht mal geholfen oder ihr beigestanden als Buchheim sie fast vergewaltigt hat, wie kaputt ist Sarah also bitte?


    Und sich dann in aller Seelenruhe in die Scheune setzen und das Notizbuch voll schreiben ohne gestört zu werden, sehr glaubhaft. :rollen:


    Ach ja und Alex war nun ausgerechnet noch ein Cousin von dem Schwein Manuel und dieser habe angeblich zusammen mit Jens an Sarahs Zermürbung gearbeitet.


    Wenigstens werden in diesem Abschnitt nochmal kurz die Eltern und Sarahs Job erwähnt, also ganz vergessen hatte sie diese wohl doch noch nicht.


    Ich habe ehrlich gesagt überhaupt keinen rechten Plan wie ich das Buch nun bewerten soll....

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Was mir gestern noch aufgefallen ist:
    In der Inhaltsangabe heißt es, dass ein Fremder Sarah in der Scheune findet, aber Marc ist doch kein Fremder? Gut, für wen fremd ist die Frage. Sarah kennt ihn allerdings seit Jahren, er ist Mitglied im Club der Verlorenen und als Leser lernt man ihn auch sehr früh kennen. :rollen:


    Nee auf dem Klappentext steht nicht Fremder, sondern Unbekannter und das ist ja auch richtig, da wir als Leser erst einmal nicht wissen, dass Marc sie findet. Erst am Ende erfahren wir ja, dass der uns Unbekannte Marc ist.


    Ansonsten erzeugt diese Beschreibung ganz klar Spannung. Ich gebe euch jedoch Recht, dass der Klappentext extrem vielversprechend war, das Buch jedoch nicht so.


    Ich frage mich nur, warum bei Amazon dann viele Bewertungen so extrem positiv sind?

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Ich kann mich nach Beenden des Buches euren Meinungen nur anschließen. Ein derart abstruses Ende ist einfach nur unlogisch und lächerlich. Ich war weniger darüber erschrocken, dass Alexander sich auf so eine Farce eingelassen hat, als darüber, dass Franziska mit ihnen unter einer Decke steckt und plötzlich so gefühlskalt ist. Und die Naivität von Sarah ist kaum noch zum aushalten.


    Ich frage mich, wie die Autorin auf so eine "abgefahrene" Geschichte gekommen ist!

    Wer lesen will, der liest, und jedes Buch wird gefunden von dem, der es sucht.<br />(Eduard Engel)

  • Huch, tut mir leid, ich vergesse zurzeit in Leserunden offensichtlich immer den letzten Abschnitt, beendet habe ich das Buch schon letztes WE :redface:


    Das Ende war ziemlich abgedreht mit Alexanders vorgetäuschtem Tod und alldem. Aber das passte ja zum Buch.
    Dass Sarah für ihn nicht die große Liebe war, war ja klar, aber dass er sie so gemein täuschen würde, hatte ich dann doch nicht erwartet. Wahrscheinlich färbte ihre Naivität beim Lesen schon auf mich ab :breitgrins:


    Dass sie dann aber eigentlich entkommen könnte, nachdem Alexander bei ihrer Verfolgung so unglücklich gestürzt ist, dass er tatsächlich tot war, fand ich schrecklich.


    Buchheim gönne ich das Ende, dass er nun ein hilfloser Pflegefall ist und nicht mehr frei über seinen Tod entscheiden kann.


    Nicht unbedingt gebraucht hätte ich die auf einmal erwähnte Verbindung zwischen Jens, Manuel und Alexander, das war dann selbst mir etwas zu viel des Guten, obwohl ich mich ja ansonsten durchaus gut unterhalten gefühlt habe mit der Geschichte.

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • @Spatzi
    Das Buchheim als Pflegefall endet ist mit das Einzige das ich irgendwie cool finde. :breitgrins:


    Ich habe es jetzt auch endlich geschafft den Roman zu beenden. Noch nie hat sich ein so dünnes Buch für mich so gezogen. Später von mir noch ein bissl mehr.


  • @Spatzi
    Das Buchheim als Pflegefall endet ist mit das Einzige das ich irgendwie cool finde. :breitgrins:
    Ich habe es jetzt auch endlich geschafft den Roman zu beenden. Noch nie hat sich ein so dünnes Buch für mich so gezogen. Später von mir noch ein bissl mehr.


    Das mit Buchheim hat mir auch total gut gefallen! :klatschen:
    Ich bin sehr gespannt, auf Deine abschließenden Kommentare, Holden!


    Hat eigentlich noch jedem die Jugendtagebücher von Sarah gelesen?
    Es ist sehr interessant in Bezug auf Sarahs Beziehung zu Jens und seine Rache an ihr ist nun auch verständlicher geworden! Aber zum Verständnis hätte das doch eher noch ins Buch gehört!
    Aber wieso das ganze so spät kam???

  • Ich muss gestehen das mich die Jugendbücher von Sarah jetzt gar nicht mehr interessieren. Wenn die so entscheidend sind um sie besser zu verstehen hätte das eben in den Roman kommen müssen.