02 - Seite 65 bis 116 (einschl. Kapitel 6)

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 36 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Nutarella.

  • Sooo... dann war doch Barthy mit Sicherheit in Lickerish´s Haus. Der scheint ja auch etwas mit den verschwundenen Kinder zutun zu haben. Die lila Dame spürt sie auf und bringt sie durch den magischen Kreis in sein Haus. Und Lickerish testet dann, ob sie "fähig" sind?! Wofür denn eigentlich? Was braucht er für ein besonderes Kind?
    Bezeichnend finde ich auch, dass die Dame Jelliby deckt und ihn um Hilfe bittet. Aber ob der das schnallt und etwas unternimmt ist fraglich. Der hat ja scheinbar keine Lust auf egal was, Hauptsache seine Ruhe. Hoffentlich wird also der Druck in Sachen toter Mischlinge noch größer, dann muss er was tun.


    Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was aus dem Elfenhügel wird. Die besten Zutaten hatt Barthy ja nicht. Es kann also gut möglich sein, dass da ein gemeiner Hausgeist herauskommt. Was bin ich neugierig... :breitgrins:


  • Bezeichnend finde ich auch, dass die Dame Jelliby deckt und ihn um Hilfe bittet.


    Dass sie im richtigen Moment nicht "besessen" war, hat Jelliby vor großen Schwierigkeiten bewahrt. Warum hat sich dieses Wesen kurz vor der Entdeckung aus der Dame zurückgezogen? Ist es mit der Dame verschmolzen oder kann es sich aus ihr lösen? Wenn er untrennbar mit ihr zusammenhängt, würde er doch nicht in so einer brenzligen Situation ihr die Kontrolle überlassen, denke ich.


  • Warum hat sich dieses Wesen kurz vor der Entdeckung aus der Dame zurückgezogen? Ist es mit der Dame verschmolzen oder kann es sich aus ihr lösen? Wenn er untrennbar mit ihr zusammenhängt, würde er doch nicht in so einer brenzligen Situation ihr die Kontrolle überlassen, denke ich.


    Ich stelle mir das vor wie ein Pferd mit seinem Reiter. Meistens hat der Reiter die Kontrolle, aber manchmal macht das Pferd auch, was es will.

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Hm leider kann ich eure Begeisterung für das Buch nicht so ganz teilen. :rollen:


    Bei diesem Abschnitt musste ich mich ein bisschen durchquälen, denn nur zum Schluss passiert etwas wirklich spannendes.


    Mr Jelliby hat doch ein goldenes Händchen dafür sich von einer unangenehmen Situation in die nächste zu stürzen. So trifft er indirekt auf die hübsche Dame, die Mischlingskinder entführt und das als Auftrag vom Justizminister. Die Dame heißt Melusine, was für ein kreativer Name.


    Unser Barthy hingegen hat nach seiner Tour plötzlich rote Kringel auf der Haut, die extrem schmerzen. Ob es sich dabei um dieselben Zeichen handelt, die an den Leichen der anderen Mischlingskinder gefunden worden? Was sollen diese Kinder können bzw. was ist der Zwecks sie zu entführen? :confused: Es ist ja scheinbar nur ein richtiges Mischlingskind notwendig, nur wurde das offenbar noch nicht gefunden.


    Alles ist extrem mysteriös. Die Beschreibung von Nonsuch House hat mir gut gefallen, wenn es auch sehr beängstigend ist, denn ich persönlich mag keine Labyrinthe. So richtig finde ich mich leider noch nicht zurecht in der Geschichte, mal gucken was der nächste Abschnitt bringt. Ich bleibe am Ball. :zwinker:

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Die Geschichte ist so schön fantastisch und verrückt. Ich liebe sie bisher.
    Mr. Jelliby ist der ungewollte Helfer, der eigentlich mit nichts etwas zu tun haben möchte, aber in eine Geschichte hineinstolpert, die er nun nicht mehr aufhalten kann. Die Beschreibung seines Besuches bei Lickerish waren einfach toll. Dieses Haus mit den vielen Gängen und merkwürdigen Räumen, die vielleicht gar keine sind. Wahnsinn! Das war so bildlich beschrieben. Am allerbesten waren die Geruchsbeschreibungen. Also diese Naturverbundenheit im Essen brauche ich persönlich nicht :breitgrins:. Marienkäfergeschmack ist wohl eher nicht mein Ding.


    Die Frau mit dem pflaumenfarbenen Kleid holt also die Kinder für Zwecke von Lickerish. Aber warum bittet sie nun Jelliby um Hilfe? Das ist mir noch nicht ganz klar geworden. Sie schien mir jetzt auch nicht gerade nett und hat ja wohl auch leichtfertig das Leben mehrerer Mischlinge aufs Spiel gesetzt. Lickerish selbst ist da vorsichtiger, aber was für eine Art Kind sucht er überhaupt? Vermutlich ist Bartolomew der Richtige, aber ich hoffe natürlich, dass sie ihn nicht erwischen.
    Oder könnte es sogar sein, dass Lickerish der Mann ist, der Bartholomews Mutter vor langer Zeit einfach verlassen hat?



    Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was aus dem Elfenhügel wird. Die besten Zutaten hatte Barthy ja nicht. Es kann also gut möglich sein, dass da ein gemeiner Hausgeist herauskommt. Was bin ich neugierig... :breitgrins:


    Ich fürchte da Schlimmes, denn es wird ja auch gesagt, dass der Hügel sehr mickrig aussieht und ob das wirklich helfende Elfen anlockt? Sehr unwahrscheinlich!

    Lesen ist meine Leidenschaft

    Einmal editiert, zuletzt von schlumeline ()

  • Interessant!


    Darauf wäre ich ja nie gekommen. Aber vermutlich sind die Hagebutten dann unter Elfen auch sehr begehrt. Bei Menschen aber sicher weniger. Das kommt davon, wenn man nur nebeneinander herlebt, aber nicht mitienander.

    Lesen ist meine Leidenschaft


  • Aber warum bittet sie nun Jelliby um Hilfe? Das ist mir noch nicht ganz klar geworden.


    Nun ja, Jelliby hat sich vor Mr. Lickerish versteckt, was schon mal darauf hindeutet, dass sie nicht zusammenarbeiten. Dann hat sie sicher seine Angst vor der Entdeckung bemerkt und schlussfolgerte daraus, dass er auf "ihrer" Seite steht. Klar, dass sie jeden Strohhalm zu ergreifen sucht.

  • Dass sie im richtigen Moment nicht "besessen" war, hat Jelliby vor großen Schwierigkeiten bewahrt. Warum hat sich dieses Wesen kurz vor der Entdeckung aus der Dame zurückgezogen? Ist es mit der Dame verschmolzen oder kann es sich aus ihr lösen? Wenn er untrennbar mit ihr zusammenhängt, würde er doch nicht in so einer brenzligen Situation ihr die Kontrolle überlassen, denke ich.


    Ich denke das die Dame mehr Kraft hat, als es Jack Box lieb ist....
    Und das Sie es soweit zusammennahm das Sie Mr. Likersih von Mr. Jellibys Versteck weglocken konnte...


  • Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was aus dem Elfenhügel wird. Die besten Zutaten hatt Barthy ja nicht. Es kann also gut möglich sein, dass da ein gemeiner Hausgeist herauskommt. Was bin ich neugierig... :breitgrins:


    Da bin ich auch gespannt drauf. Ich habe ja fast die Befürchtung, dass da ein böser, gemeiner Elf einzieht, so wie es Barthys Mutter vorhergesagt hat...

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Da bin ich auch gespannt drauf. Ich habe ja fast die Befürchtung, dass da ein böser, gemeiner Elf einzieht, so wie es Barthys Mutter vorhergesagt hat...


    Der Rat der Mutter ist finde ich gar nicht so verkehrt, nachdem was Sie so alles erlebt hat, aber auf der anderen seite vielleicht liegt sie ja auch falsch...

  • Der Rat der Mutter ist finde ich gar nicht so verkehrt, nachdem was Sie so alles erlebt hat, aber auf der anderen seite vielleicht liegt sie ja auch falsch...


    Es könnte aber auch sein, dass es auf dem Dachboden gar nicht funktioniert. Zwar hat die Mutter gesagt, dass sie von allen möglichen Feenwesen umgeben seien, meinte aber vielleicht nur die Bewohner des Slums. Sie, als Mensch, kann die unsichtbaren Anzeichen für die Anwesenheit von zufkünftigen Hausgeistern doch gar nicht erkennen.
    Und in dem Buch stand, dass diese Feenhügel in der Natur errichtet werden sollten.

  • Es könnte aber auch sein, dass es auf dem Dachboden gar nicht funktioniert. Zwar hat die Mutter gesagt, dass sie von allen möglichen Feenwesen umgeben seien, meinte aber vielleicht nur die Bewohner des Slums. Sie, als Mensch, kann die unsichtbaren Anzeichen für die Anwesenheit von zufkünftigen Hausgeistern doch gar nicht erkennen.
    Und in dem Buch stand, dass diese Feenhügel in der Natur errichtet werden sollten.


    Stimmt, aber da sich Barthy nicht nach draussen begeben soll außer kurz hinters Haus, kann das schon sein, das es so nicht funktioniert....

  • Also ich hatte irgendwie das Gefühl das sich die Gänge in Mr. Lickerish Haus verändern. Und auch irgendwie an anderen Stellen auftreten. Und die Sache mit dem Klo lässt mich auch zweifeln, denn wenn man weiss das man Gäste Zuhause hat wird doch wohl irgendjemand die Zeit finden ihm das Klo zu zeigen. Ausser man beabsichtigt es das er durch das Haus laufen muss um irgendwas zu sehen oder mitzubekommen ohne das der Gast das weiss das er gerade in was hineingezogen wird. Wie zum Beispiel in dem Fall die Tür in der sich Bartholomew befindet. Aber jetzt kann man zumindest sicher sein das Mr. Jelliby es war den Bartholomew vorhin gehört hat.Auf jedenfall erwischt man ihn dabei (bzw ich bin immer noch der meinung das das ganze absicht ist) und stellt ihn als Spion hin. Und damit hat er sehr zu kämpfen auch wenn er zu der nächsten Versammlung muss, wo er auch glatt schon wieder unbeabsichtigt in ein Zimmer eindringt dort gesehen und um Hilfe gebeten wird. Doch was hat das ganze nur Auf sich?
    Ich finde es ganz arg toll wie er das Essen beschreibt, vor allem hat mir der Tee der nach Marienkäfer richt gefallen. Da beschleicht mich aber die Frage ob er eine besondere Gabe hat und ihm deshalb davon schlecht wird oder ob er ein Gemisch in den Lebensmitteln hat die man bei den anderen weg gelassen hat. Aber wie konnte man sicher gehen das dann genau er die jeweiligen Essen bekommt und es nicht vertauscht wird?
    Im nächsten Kapitel liegt Bartholomew im Bett und ist Tatoowiert. Aber eigentlich interessiert es mich doch was dazwischen passiert ist, ich hoffe das finden wir auch noch raus. Im dämmerzustand erfahren wir noch das er wieder in dem Kreis beim Nachbarn herraus gekommen ist. Und jetzt merkt man auch das Bartholomew wie ein Teenager ist der genau das gegenteil von seiner Mutter tut. Denn warum sonst lädt er sich sonst eine Hausfee ein? Erstens sollte man das im Freien machen was er aber nicht kann da er ja nicht raus darf und zum anderen sollte man die besten Zutaten dazu nehmen um das eine gute Fee raus kommt. Das kommt mir irgendwie so rüber wie wenn man sich einen Hund zum schmusen anschafft ihn aber in einem kleinen Käfig hält und sich dann wundert das er aggressiv wird. Da bleibt nur die schwache Hoffnung das alles gut geht.
    Ich finde es gut das man das Buch aus mehreren Sichten lesen darf. Doch mit den einzelnen Namen und der Verwirrtheit habe ich noch sehr zu kämpfen.


  • Also ich hatte irgendwie das Gefühl das sich die Gänge in Mr. Lickerish Haus verändern. Und auch irgendwie an anderen Stellen auftreten. Und die Sache mit dem Klo lässt mich auch zweifeln, denn wenn man weiss das man Gäste Zuhause hat wird doch wohl irgendjemand die Zeit finden ihm das Klo zu zeigen. Ausser man beabsichtigt es das er durch das Haus laufen muss um irgendwas zu sehen oder mitzubekommen ohne das der Gast das weiss das er gerade in was hineingezogen wird. Wie zum Beispiel in dem Fall die Tür in der sich Bartholomew befindet. Aber jetzt kann man zumindest sicher sein das Mr. Jelliby es war den Bartholomew vorhin gehört hat.Auf jedenfall erwischt man ihn dabei (bzw ich bin immer noch der meinung das das ganze absicht ist) und stellt ihn als Spion hin. Und damit hat er sehr zu kämpfen auch wenn er zu der nächsten Versammlung muss, wo er auch glatt schon wieder unbeabsichtigt in ein Zimmer eindringt dort gesehen und um Hilfe gebeten wird. Doch was hat das ganze nur Auf sich?


    Ja das Gefühl ist schon wie ein Labyrinth in Mr. Likerishs Haus und vor allem warum kam der Butler nicht nachdem Mr. Jelliby übel wurde von den ganzen Dämpfen in der Bibliothek...
    Mr. Jelliby ist immer froh wenn er mit niemandem etwas hat, aber nachdem Melusine ihn in dem Zimmer um Hilfe bittet, regt sich was in Mr. Jelliby und zwar Kämpferherz.. :smile:

  • Oh ich hinke ein wenig hinterher :redface: Aber so langsam komme ich auch in das Buch hinein. Irgendwie hat es doch ein wenig gedauert.


    Die Episode in Mr. Lickerish Haus fand ich auch sehr merkwürdig und wie Nutarella denke ich auch das sich die Gänge in dem Haus verändert haben. Insgesamt empfand ich die Situationen in seinem Haus immer als etwas unheimlich, auch als in der letzten die gruselige Frau in dem pflaumenfarbendem Kleid aufgetaucht ist. Ich frage mich, weshalb sie um Hilfe bittet. Wie setzt Mr. Lickerish sie unter Druck? Es scheint ja nicht so zu sein, als wenn sie völlig hilflos ist, daher verwundert es mich, dass sich sich von ihm unter Druck gesetzt hat.


    Stimmt, aber da sich Barthy nicht nach draussen begeben soll außer kurz hinters Haus, kann das schon sein, das es so nicht funktioniert....


    Ich habe es auch im Gefühl, dass dadurch noch Unheil geschehen wird. In welcher Art weiß ich nicht, aber ich denke auch, dass die Mutter von Barthy sicherlich nicht unrecht haben wird.



    Hm leider kann ich eure Begeisterung für das Buch nicht so ganz teilen. :rollen:


    Mir geht es leider genauso. Irgendwie komme ich nicht richtig in das Buch rein. Es wird zwar langsam besser und ich kann auch nicht sagen, woran es genau liegt, denn vom Sprachstil gefällt es mir, aber irgendwie konnte mich die Geschichte an sich bisher noch nicht packen. Ich gebe jedoch die Hoffnung nicht auf, dass sich das noch ändern wird :smile:


    Dass sie im richtigen Moment nicht "besessen" war, hat Jelliby vor großen Schwierigkeiten bewahrt. Warum hat sich dieses Wesen kurz vor der Entdeckung aus der Dame zurückgezogen? Ist es mit der Dame verschmolzen oder kann es sich aus ihr lösen? Wenn er untrennbar mit ihr zusammenhängt, würde er doch nicht in so einer brenzligen Situation ihr die Kontrolle überlassen, denke ich.


    Ah jetzt macht das alles mehr Sinn für mich. Ich dachte bisher immer, dass die Dame und dieses Wesen eins sind und die Dame von diesem Wesen einfach eine Maske ist. :breitgrins: Ein Glück, dass wir in der Gruppe lesen!

    Wer Bücher kauft, kauft Wertpapiere! - Erich Kästner<br /><br />SLW 2016 9/30


  • Ein Glück, dass wir in der Gruppe lesen!


    Das hat mir bei einigen Büchern schon geholfen Überlesenes oder Unverstandenes doch noch zu begreifen. Auch die verschiedenen Sichtweisen der Mitleser sind oft sehr aufschlussreich.

  • Ah jetzt macht das alles mehr Sinn für mich. Ich dachte bisher immer, dass die Dame und dieses Wesen eins sind und die Dame von diesem Wesen einfach eine Maske ist.


    Ja das dachte ich auch. Ich bin noch gar nicht darauf gekommen, das sie besessen sein kann.