05 - "Libyen" bis Ende (ab S. 239)

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Es gibt 27 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von holger2.

  • Hierher bitte mit den Kommentaren vom Abschnitt "Libyen" an bis zum Schluss.

    The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.

    E. L. Doctorow





  • Hm nun habe ich dann doch heute schon den letzten Abschnitt des Buches gelesen.


    Aya ist 15.000 € für die Schifffahrt (das wollte ich schon immer mal mit drei f schreiben) los, aber lieber das Geld als sein Leben. Und da er vorgetäuscht hat, es handele sich nur um Falschgeld, ist er nicht den kompletten Koffer los geworden.


    Nun hat Aya so viel Geld, dass er nachdenklich wird, denn so viel braucht er nun wirklich nicht für sich allein. Erst schenkt er einem ausgeraubten schwarzen Flüchtling 500 €, dann wird es immer mehr, denn er spürt, dass jemanden etwas zu schenken viel mehr Spaß macht als jemanden zu betrügen. So trifft er auch Soomar wieder, dem er gleich mal 40.000 € zukommen lässt, damit dessen Kinder nicht mehr hungern müssen.


    Zu guter Letzt trifft Aya in Paris wieder auf den betrogenen Taxifahrer, dem er nur entkommt, weil er 500 € raus rückt und auf der Hochzeit der Tochter Kunststücke vorführt. Ach ja und ansonsten läuft alles total toll mit Marie und er ist ein erfolgreicher Schriftsteller, denn statt dem Buch vom Hemd bringt er ein anderes raus mit dem Titel: "Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea- Schrank feststeckte".


    Auch dieser Abschnitt gefiel mir nicht so gut wie der Anfang des Buches. Eigentlich wollte ich das Buch ja heute noch rezensieren, aber ich glaube ich schlafe lieber noch einmal eine Nacht drüber und gucke dann, was für ein Urteil ich fälle, denn ich bin wirklich ein wenig hin und her gerissen... :rollen:


    Ich bin jedenfalls auch auf eure Meinungen gespannt. :smile:

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Mir geht es da nicht anders wie Dir.
    das Urteil zu fällen ist nicht ohne bei dem Buch.
    Ich finde den Handlungsstrang an manchen Punkten lustig, aber an anderen nicht nur völlig übers Ziel hinaus geschossen, sondern auch teilweise zu extrem getrimt, als wenn man über manche Sachen Lachen müsste.


    Das Aya nun soviel Geld hat und gutes tut, spricht ja für seinen Charakter der sich im Laufe der Reise gewandelt hat und Haarsträubend war die Reise auch.
    Das er nochmal auf Soomar trifft hat mir gefallen und das er ihm hilft und das er seine Schulden beim Taxifahrer ausbügelt ja nun...
    Ich bin mir sicher das ich noch nie zuvor solch eine Reiselektüre gelesen habe, allerdings gibt es da einigen Punktabzug wegen den Roma, der Klischeehaltigen Aussagen.
    Ich werde jetzt eine Rezi schreiben und soll ich dann einen Thread eröffnen für die Rezi oder machst Du das Valentine?

  • Abgesehen vom Roma-Faden durchaus witzige Komödie. Allerdings weiß ich nicht: wie passt das Oberlehrerfingerzeighafte dazu, wenn immer mal wieder die Situation der Flüchtlinge angesprochen wird? Irgendwie seltsam. Hätte man den Klappentext weggelassen, mit all dem "witzig" und so, wäre man vielleicht eher auf diese Schiene gekommen. Dann hätte man sich mit Ayarajmushee auf der Flucht befunden, bzw. auf dem Hinundhergeschobenwerden durch Europa (und angrenzende Gebiete).
    Hätte der Autor diese Namensgags weggelassen, wärs auch ok gewesen. Inder haben halt längere Namen, es gibt noch ganz andere Länder, wo die Namen noch viel viel "ach das kann ich sowieso nicht aussprechen"-erisch sind. Solche platten Gags gefallen mir nicht. Tut mir leid, wenn ich damit vielleicht die Leserunde angesteckt habe.

  • Nein mich hat zum Schluss auch die dauerhafte Namenserklärung genervt. Was am Anfang noch witzig daher kam, war am Ende einfach zu viel.


    Auch frage ich mich wie es zusammen passt, dass man zum einen den totalen Ulk erzählt und zum anderen so harte Dinge wie den sexuellen Missbrauch von kleinen Kindern? Das Ende und die Anfänge Ayas haben mich da wirklich geschockt, so etwas hätte ich in dem Buch nie erwartet. Zum anderen wird auch die Flüchtlingssache teilweise zu lapidar abgehandelt.


    Leider ist meine anfängliche Euphorie ab der Mitte des Buches flöten gegangen...

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  • Jetzt bin ich am Ende angelangt und weiß trotzdem immer noch nicht recht, was ich von dem Buch halten soll...


    Eigentlich finde ich es schon ganz witzig, wenn man sich auf das Buch als reinen Klamauk einlässt. Im Libyen-Kapitel kommt nochmal die Problematik der illegalen Einwanderer zur Sprache. An sich habe ich nichts dagegen, auch ernste Themen in ein leichtes Buch mit einfließen zu lassen. Trotzdem ist mir hier alles ein wenig allzu seicht - es gibt kein Aha-Erlebnis, keinen Informationsgewinn, neue Aspekte, oder was man sich sonst vom Lesen erhoffen mag.


    Ich kann es noch nicht recht auf den Punkt bringen, aber so richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht.


    Und das Schlußkapitel - Friede Freude Eierkuchen und alles ist gut? Das Lebensziel von Aya besteht dann darin, seine Prinzessin Marie zu heiraten, im gelobten Frankreich zu leben, Geld hat er ja nun, und alle sind glücklich und zufrieden? Gefällt mir irgendwie nicht. Und dass die Roma-Familie dann doch so einfach zu besänftigen war, ist auch nicht besonders glaubwürdig. (Genausowenig, wie die Täuschung des Kapitäns über das Geld.)



    Nein mich hat zum Schluss auch die dauerhafte Namenserklärung genervt. Was am Anfang noch witzig daher kam, war am Ende einfach zu viel.


    Mich hat das eher am Anfang genervt, dass jeder Name irgendwie erklärt werden musste, das war doch ein bißchen zu aufdringlich. Gegen Ende kam es ja kaum noch vor. (Mit Ausnahme der "Kuh"-Gags, die mich dann auch zu nerven begannen :rollen:).
    Hätte der Autor das ganze Buch über diese Namensgags viel sparsamer eingesetzt, wäre es vielleicht sogar lustig gewesen.

    Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden (R. Luxemburg)

    Was A über B sagt, sagt mehr über A aus als über B.

  • Mich hat das Buch von Anfang bis zum Ende nicht überzeugen können. Jedesmal, wenn ich dachte, dass der Autor (für mich) doch noch so halb die Kurve kriegt, setzt er wieder etwas drauf, dass mir sauer aufstößt. Die flapsige Art und Weise, wie er darüber schreibt, dass der Fakir in seiner Kindheit und Jugend zu sexuellen Handlungen genötigt wurde, ist ein Beispiel. Oder auch die Episode, in der so ganz nebenbei erzählt wird, dass der junge Afrikaner, dem Aya im Hafen Geld zusteckt, bei seinem Versuch nach Europa zu gelangen im Meer ertrunken ist. Ganz ehrlich, ich verstehe den Hype um dieses Buch einfach nicht.


  • Vermutlich ist das irgendeine verlagstechnische Nachwehe dieses Hundertjährigen-Hypes.


    Ja, ich habe auch ganz stark das Gefühl, dass hier jemand auf einen Zug aufspringen wollte, indem er die Jonasson-Bücher nachahmt.

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  • holger: also mich hast Du nicht angesteckt mit der Aversion gegen die Namens-Gags, die fand ich schon beim Lesen blöd, bevor ich hier reingeschaut hatte :rollen:


    Mir geht es ähnlich wie Euch, ich bin einigermaßen ratlos, wie ich das Ganze nun bewerten soll bzw. was das Buch eigentlich sein will. Für eine Klamauk-Komödie werden insgesamt zu viele ernste Themen angeschnitten, eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Problematik illegaler Einwanderer ist es aber auch nicht, weil zu viele alberne Elemente drin waren, und die wundersame Wandlung Ayas vom Betrüger zum Wohltäter fand ich zwar sympathisch, aber genauso mit dem Holzhammer präsentiert wie die Namenswitze.


    Da es mir zwischendurch aber dennoch streckenweise ganz gut gefallen hat und sich recht flüssig weglesen ließ, tendiere ich zu einer durchschnittlichen Bewertung.


    Habt Ihr die Kritik im Spiegel gesehen, die nimue verlinkt hatte? Keine Ahnung, ob der Rezensent dasselbe Buch gelesen hat wie wir ... :breitgrins:

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    E. L. Doctorow






  • Mich hat das Buch von Anfang bis zum Ende nicht überzeugen können. Jedesmal, wenn ich dachte, dass der Autor (für mich) doch noch so halb die Kurve kriegt, setzt er wieder etwas drauf, dass mir sauer aufstößt. Die flapsige Art und Weise, wie er darüber schreibt, dass der Fakir in seiner Kindheit und Jugend zu sexuellen Handlungen genötigt wurde, ist ein Beispiel. Oder auch die Episode, in der so ganz nebenbei erzählt wird, dass der junge Afrikaner, dem Aya im Hafen Geld zusteckt, bei seinem Versuch nach Europa zu gelangen im Meer ertrunken ist. Ganz ehrlich, ich verstehe den Hype um dieses Buch einfach nicht.


    Als am Ende in einem das-berichte-ich-mal-im-Nebensatz-Ton berichtet wird, dass der Afrikaner ertrunken ist, hätte ich das Buch sehr gerne einfach weggeworfen. :rollen:


    Dass unser Fakir aus jeder Situation herauskommt, ist ja an sich schon erstaunlich. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Marie ist dann allerdings doch etwas zu viel gewesen.


    Das Buch ist auf jeden Fall nichts für mich gewesen und ich verstehe einfach nicht, was daran soooo gut sein soll. Für ein ernsthaftes Buch hätte es mehr Details gebraucht und weniger Klatsch gegenüber den Roma, für ein lustiges Buch hat es mich einfach zu sehr genervt. Ich weiß einfach nicht so genau, was ich dazu schreiben soll. :rollen:



    Habt Ihr die Kritik im Spiegel gesehen, die nimue verlinkt hatte? Keine Ahnung, ob der Rezensent dasselbe Buch gelesen hat wie wir ... :breitgrins:


    Ich habe es nur überflogen und habe mich dabei gefragt, was ich falsch gemacht habe. :breitgrins:


  • Habt Ihr die Kritik im Spiegel gesehen, die nimue verlinkt hatte? Keine Ahnung, ob der Rezensent dasselbe Buch gelesen hat wie wir ... :breitgrins:


    Kurzfristig habe ich sogar überlegt, ob ich nicht einfach zu überkritisch bin. Deswegen hat meine Rezension diesmal auch etwas länger warten lassen. Ich wollte sichergehen, eine faire Kritik nach reichlichem Überlegen zu schreiben und nicht aus der Enttäuschung des Augenblicks heraus.



    Hätte der Autor diese Namensgags weggelassen, wärs auch ok gewesen. Inder haben halt längere Namen, es gibt noch ganz andere Länder, wo die Namen noch viel viel "ach das kann ich sowieso nicht aussprechen"-erisch sind. Solche platten Gags gefallen mir nicht. Tut mir leid, wenn ich damit vielleicht die Leserunde angesteckt habe.


    Keine Sorge, mich hast du damit nicht angesteckt. Im Abschnitt Großbritannien hatte ich übrigens das Gefühl, dass dem Autor seine Namengags selbst zu viel wurden, weil er unvermittelt und plötzlich damit aufgehört hat - während "Italien" hat er mich dann allerdings eines besseren belehrt.


  • Habt Ihr die Kritik im Spiegel gesehen, die nimue verlinkt hatte? Keine Ahnung, ob der Rezensent dasselbe Buch gelesen hat wie wir ... :breitgrins:


    Die habe ich extra nicht gelesen, um mich nicht beeinflussen zu lassen. Ich werde sie lesen, sobald ich hier meine abschließende Rezi gepostet habe. Deine Bemerkung klingt ja schon so, als würde das Buch darin hochgelobt?

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    Einmal editiert, zuletzt von kaluma ()


  • Die habe ich extra nicht gelesen, um mich nicht beeinflussen zu lassen. Ich werde sie lesen, sobald ich hier meine abschließende Rezi gepostet habe. Deine Bemerkung klingt ja schon so, als würde das Buch darin hochgelobt?


    Ja. Dort wird das Buch durchaus positiv angeschnitten, zwar mit dem Hinweis "nach Baukastenprinzip" - ok, das würde mich nicht stören, ganz ehrlich, es gibt so viele Bücher, die nach Baukastenprinzip geschrieben sind und trotzdem lesenswert sein können. Bei Amazon sieht das ähnlich aus.

  • Ich habe nun auch den letzten Abschnitt des Buches schon eher genervt fertig gelesen und bin - wie die meisten hier - doch sehr enttäuscht von diesem Roman. :sauer:
    Selbst die ernsteren Themen wie die Flüchtlingsthematik und Ayas Missbrauch in der Vergangenheit werden vom Autor derart belanglos und bagatellisiert dargestellt, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.
    Das passt einfach nicht zu einer witzigen Komödie.
    Die Geschichte endet doch alles in allem sehr vorhersehbar und seicht.
    Aya ist nun zum Gutmenschen konvertiert und kann endlich besten Gewissens Gutes tun.
    Soomar die 40.000 € zukommen zu lassen, tut ihm eigentlich auch nicht wirklich weh.
    Wie wir später erfahren, schreibt er über seine abgedrehte Odyssee ja ein Buch (unser BESTSELLER!!!) und wird dadurch sicher ein erfolgreicher Schriftsteller. :zwinker:
    Selbst der unleidliche Roma-Handlungsstrang löst sich am Ende ganz rosarot in Wohlgefallen auf.


    Die Einschätzung, dass der Autor hier nach dem Baukastenprinzip einen Bestseller zusammenbasteln wollte, trifft es ganz gut – nur ist dieser Versuch in meinen Augen ganz gründlich schief gegangen, denn viele gute Einzelkomponenten ergeben eben noch keinen tollen stimmigen Roman.
    Schale Gags, eine sehr bemüht wirkende Komik, reichlich überstrapazierte Klischees und eine absolut abgedrehte Story mit wenigen witzigen Einfällen, das alles konnte mich leider kaum unterhalten und begeistern.


  • Habt Ihr die Kritik im Spiegel gesehen, die nimue verlinkt hatte? Keine Ahnung, ob der Rezensent dasselbe Buch gelesen hat wie wir ... :breitgrins:


    Das habe ich mich auch gefragt! :breitgrins:
    Es ist nur einfach so, dass mich dieses Buch nicht nur enttäuscht hat, sondern dass vieles daran richtig nervtötend war zB die nicht enden wollenden Namensgags.
    Aber vielleicht liegt mir einfach diese Art von Humor und Witz nicht ... :zwinker:


  • Das habe ich mich auch gefragt! :breitgrins:
    Es ist nur einfach so, dass mich dieses Buch nicht nur enttäuscht hat, sondern dass vieles daran richtig nervtötend war zB die nicht enden wollenden Namensgags.
    Aber vielleicht liegt mir einfach diese Art von Humor und Witz nicht ... :zwinker:


    Mittlerweile habe ich diese Kritik auch gelesen. Der Rezensent benennt ja durchaus auch einige Dinge, die auch uns negativ aufgestoßen sind. Er wichtet diese nur nicht so stark und scheint keine Ansprüche weiter an Unterhaltungsliteratur zu stellen. Insgesamt scheint er sich gut amüsiert zu haben. Ich denke daher, dass es hier wirklich die Frage ist, welche Art von Humor jemand mag. Da gehen die Geschmäcker ja sehr auseinander. Der eine kann über etwas noch herzhaft lachen, was ein anderer überhaupt nicht lustig findet, oder worüber ein dritter genervt/peinlich berührt und abgestoßen ist. Diese Grenze liegt halt für jeden woanders, deshalb scheiden sich bei Büchern wie diesem schnell die Gemüter.


    Ich denke darüber nach, mein Exemplar der Bücherei zu spenden und mal zu schauen, was für Reaktionen da so kommen.

    Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden (R. Luxemburg)

    Was A über B sagt, sagt mehr über A aus als über B.

  • Irgendwie lässt mich das Buch jetzt ein bisschen unbefriedigt zurück. Was sollte dieses Buch uns jetzt sagen?
    Geben ist seliger denn nehmen? Tricksereien machen auf Dauer nicht glücklich?


    Aya hat es in seiner Situation aber auch leicht, seinem neuen Freund Soomar zu helfen. Das viele Geld ist ihm ja quasi in den Schoß gefallen, wirklich viel dafür getan hat er nicht (ich will natürlich keinesfalls des Beruf des Schriftsteller geringschätzen :breitgrins: )


    Und mit Gustave wird am Ende auch alles gut. Nicht besonders glaubwürdig, erst will er Aya wegen 100 Euro umbringen lassen und dann gibt er sich mit 500 Euro als Entschädigung sowie der Hochzeits-Bespaßung zufrieden? Naja.


    Und die Liebesgeschichte zwischen Aya und Marie kam bei mir gar nicht an. Aber gut, Marie scheint mir eher der schon etwas "verzweifelte" Frauentyp gewesen zu sein und Aya war sowieso vorher noch nie verliebt. Ob das also halten wird?


    Der Humor in diesem Buch war nicht so ganz meiner, bzw. mir einfach zu viele Wiederholungen der immergleichen Gags.
    Die ernsten Untertöne zur Thematik illegale Einwanderung waren da, aber mir immer noch zu flapsig.


    Insgesamt hatte ich mehr von dem Buch erwartet, auch lockere Unterhaltungslektüre muss doch nicht ganz so seicht sein...

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Heute fiel mir das "Bahnmagazin" (das eigentlich nur im IC ausliegt) in die Hände. Und: der Fakir ist als Vorabdruck dort drin. Wie man mit aller Macht einen Bestseller schaffen will/ muss.

  • Ich musste mich leider zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. Ich glaube ich habe schon seit langer Zeit kein Buch mehr gelesen, das mich leider so enttäuscht hat. Schade, obwohl ich es doch so mögen wollte. :(


    Ayarajmushee hat einen riesigen Wandel durchgemacht. Jetzt hat er einen sehr guten Charakter, was Geld betrifft. Er merkt, dass Geld verschenken viel schöner ist als Leute zu belügen und betrügen und verschenkt sein Geld. Auch der Strang mit dem Taxifahrer hat ein gutes Ende.


    Ich weiß einfach nicht, was ich denken soll. Irgendwie war es immer wieder toll, aber einige Dinge waren ein No-Gos und so übertrieben, dass es gar keinen Spaß mehr gemacht hat. Ich verstehe nicht, dass das Buch auf der ganzen Welt angeblich so beliebt ist. Meins war es leider nicht.