#02 - Seite 83 bis 169

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Lasst euch warnen von der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes - bleibt gesund!

Aber wer jetzt hier weiter Panik verbreitet, bekommt eine Zwangs-Forenpause verordnet!

Es gibt 19 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von AddictedToBooks.

  • Hier könnt Ihr zum zweiten Abschnitt - bis einschließlich Seite 169 - schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbegrenzung nicht vorgesehen.

    Liebe Grüße

    Tabea

    Einmal editiert, zuletzt von dubh ()

  • Also hier geht es spannend weiter und der Schreibstil ist flüssig.


    Bertolli Stan, wie wir ja wissen der Geliebte von Sophie durchsucht Emmetts laptop auf verdächtige Dateien und wird doch wirklich fündig mit drei sehr wichtigen Dateien die niemals die Botschaft hätten verlassen dürfen, da das ein schlechtes Licht auf Emmett wirft steht außer Frage.
    Da Stan kein Dummkopf zu sein scheint und schon sein Vater Paolo Bertolli eine Legende ist, beschliesst er durchzuhalten, obwohl er sich eingestehen muss das die Gefühle keineswegs verschwunden sind und seine Urteilsfähigkeit auf eine harte probe stellen.


    Stan und Emmett treffen sich auf ein gespräch da das ganze einen Rückblick vermischt mit der Gegenwart darstellt und will wissen was Emmett mit einer Verdaächtigen person zu tun hatte.
    Aber Emmett hat im Gegenzug auch eine Frage und zwar Warum ihn Stan nicht an Harry seinen Vorgesetzten ausliefert und Stan denkt nur ''Weil ich mit Deiner Frau schlafe''
    Denn wenn Stan Emmet ans Messer liefert geht auch Sophie mit Ihrem Mann weg und dann wäre Ihre Afäre mit Sicherheit beendet.


    Dann erzählt Stan Harry das Ihn Sophie angerufen hat und das Emmett getötet wurde, aber sein verhältnis und warum ausgerechnet Ihn Sophie angerufen hat, verschweigt er...
    Harry will Resultate und nicht einen Toten in den Dreck ziehen. Ich glaube Harry weiß zwischen Stan und Sophie bescheid.
    Stan kontaktiert Dragan um zu ergebnissen zu gelangen.
    Und so wie es aussieht scheint sich Stan in Emmett geirrt zu haben, den Emmett scheint Verräter gewesen zu sein, erpresst schon, aber kein Verräter.


    Stan bekommt mitten in der Grübelei um Sophie und wie es bei Ihrem ersten zusammentreffen ist, einen Anruf von ''RainMan'' alias Omar Halowi und der liefert einen wichtigen Hinweis, der keine guten Rückschlüsse rauszieht. denn ''Wenn Ihr Emmetts Mörder finden wollt, sollen Sie bei sich nachschauen''.
    Einfacher gesagt als getan den es geht rund bei den Ermittlungen und das ganze ist so verzwickt als wollte man eine Nadel im heuhaufen suchen...Puuhhhh..... :smile:

  • Meine Vermutung, dass Stan tatsächlich nichts über die Affäre ausgeplaudert hat, hat sich ja nun bestätigt. Irgendwie ist er mir von allen Charakteren her noch am sympathischsten. Aber wer ist denn nur der Verräter?


    Es dauert manchmal, bis ich es durchschaut habe, dass es sich gerade wieder einmal um einen Rückblick handelt. Geht es nur mir so, oder müsst ihr auch erst eine Weile gelesen haben, um es zu begreifen?

    Wer lesen will, der liest, und jedes Buch wird gefunden von dem, der es sucht.<br />(Eduard Engel)

  • Ja es ist manchmal etwas verwirrend, da hier viele Personen vorkommen die in den Fokus ''Verdächtig'' rücken und ich muss sagen das ich irgendwie manchmal das Gefühl habe, das der am wenigsten Verdächtige der Übeltäter ist, aber es kommen soviele Dinge ans Licht und das Stückweise, das man sich immer fragen ,muss und jetzt...

  • Ich gestehe, ich fische noch arg im Trüben. Irgendwie ergibt die Handlung für mich (noch) keinen roten Faden und es fehlt an Sympathieträgern.



    Es dauert manchmal, bis ich es durchschaut habe, dass es sich gerade wieder einmal um einen Rückblick handelt. Geht es nur mir so, oder müsst ihr auch erst eine Weile gelesen haben, um es zu begreifen?


    Es dauert nicht nur ein wenig um etwas zu begreifen, ich habe angefangen eine Namensliste zu führen um irgendwie den Überblick zu behalten. Wie gesagt, noch fehlen die Zusammenhänge.
    Aber spannend, wie der Autor reale Geschehnisse einbaut.
    Die Selbstanzündung des Tunesiers Mohammad Bouazizi war tatsächlich der Auslöser für die Aufstände in der arabischen Welt. (Seite 128)

  • Gerade bei solchen Thrillern wäre es hilfreich, wenn die Charaktere zu Beginn mit einer kurzen Erklärung aufgeführt wären. Ich glaube, diese Schwemme an Namen trägt auch oft dazu bei, dass Bücher trockener rüberkommen, als sie tatsächlich sind.

    Wer lesen will, der liest, und jedes Buch wird gefunden von dem, der es sucht.<br />(Eduard Engel)

  • In diesem Abschnitt geht es in erster Linie um Stan, Sophies Geliebten.
    Er hatte also damals Emmett im Verdacht, Geheimnisse zu verraten / zu verkaufen. Er hat ihn sogar mit seinem vermeintlichen Wissen konfrontiert, aber Emmett hat alles abgestritten. Er hatte ja auch zu Sophie gesagt, dass er der Erpressung nicht nachgegeben hat.


    Stan hat seinen Verdacht damals aber wohl dann doch noch Harry mitgeteilt, wenn ich das richtig verstanden habe?
    Und der Informant wiederum sagt, die Amerikaner müssten den Mörder in ihren eigenen Reihen suchen - hat also doch jemand geglaubt, Emmett hätte Verrat begangen und ihn dafür hinrichten lassen? Aber hätte man ihn dann nicht besser aus dem Verkehr gezogen, ins Gefängnis geworfen, ihn befragt, ihm den Prozess gemacht? Einen Auftragsmörder für einen der eigenen Leute anzuheuern, kommt mir nicht sehr professionell vor.


    Jibril Aziz ist tot. Wirklich nur ein Zufall, dieser Überfall auf der Wüstenstraße? Ich muss gestehen, ich hatte bei der Szene etwas Probleme mir vorzustellen, wer da nun wann auf wen schießt. Und trotz Scharfschützenausbildung fand ich es erstaunlich, dass John mit seiner einen Waffe 4 Männer ausschaltet und unverletzt entkommen kann. Aber wenn es den Angreifern nur um Aziz ging, ergäbe das auch wieder Sinn.
    Ob Harry wirklich nichts Näheres über Aziz weiß?
    Und was sagt dessen Chef in Langley nun eigentlich dazu, dass Aziz auf einmal doch in Nordafrika war, genehmigt war doch nur Budapest. Hat er sich unerlaubt auf die Weiterreise begeben oder war das doch abgestimmt?
    Und was für Namen stehen in diesem Buch? Dass John es nicht vernichtet, war klar. Doch was wird er nun damit anfangen, er ist doch überhaupt nicht eingeweiht, als Söldner hat er noch weniger Durchblick als die "richtigen" Spione.


    Irgendwie faszinierend fand ich übrigens die Unterhaltung zwischen Stan und diesem Dragan. Ein echter Tanz um Geheimnisse und Informationen, eine Hand wäscht die andere, jeder Gefallen wird irgendwann eine Gegenleistung erfordern, dennoch können diese Männer der "alten Schule" sich irgendwie aufeinander verlassen, auch wenn dennoch jeder versucht den anderen auszutricksen und seine eigenen Ziele natürlich vorne anstellt.

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Endlich komme ich auch wieder zum Posten!


    In diesem Abschnitt erfahren wir nun mehr über Stan, Sophies Geliebten in Kairo, und die Gründe für Emmetts plötzliche Versetzung nach Budapest.
    Irgendwie habe ich Probleme Stan richtig einzuschätzen – auch er scheint mit verdeckten Karten zu spielen.
    Wie kann er eigentlich sicher sein, dass niemand damals von seiner Affaire mit Sophie erfahren hat, wenn doch offensichtlich in Kairo jeder hinter jedem herschnüffelt? :breitgrins:
    Seinen Chef Harry über Sophies Ankunft in Kairo im Unklaren zu lassen, ist immerhin gewagt. Die Agenten müssten doch recht schnell rausbekommen haben, dass sie in Ägypten eingereist ist.


    Fest steht, dass Emmett im Verdacht stand, Geheimnisse der CIA weitergegeben zu haben, was dieser natürlich abgestritten hat. Dies deckt sich ja mit seiner Aussage Sophie gegenüber, während er ja wohl bei seinem Informanten zu ihrer Affaire mit Stan gelogen hat (ich tippe mal drauf, dass er sie damit aus der Reserve locken und seinen Verdacht bestätigt hören wollte). :zwinker:
    Sehr schleierhaft sind mir immer noch die Rolle von Zora und die vermeintliche Erpressung.
    Was ist nur damals auf ihrer Hochzeitsreise vorgefallen?
    Hat Emmett vielleicht jemanden angefahren und Fahrerflucht begangen?
    Es muss doch schon etwas Gravierendes vorgefallen sein, um ihn erpressen zu können.


    Stans Motive Emmetts Vergehen erst einmal klein reden zu wollen, liegen natürlich auf der Hand:
    Ihm war klar, dass er dadurch Sophie verlieren würde. Aber irgendwann waren die Beweise gegen Emmett wohl doch zu erdrückend, so dass er den Chef informiert hat, wobei verdächtige Dateien auf dem Laptop ja irgendwie noch nicht so wahnsinnig stichhaltig sind.

    Hmm, wenn man dem Undercover-Informanten ''RainMan'' glauben darf, dann hat jemand aus den eigenen CIA-Reihen in Kairo Emmett angeschwärzt. Ich bin echt gespannt, was er mit dem Fall zu tun hat, denn er scheint mehr zu wissen?
    Wollte man Emmett aus Kairo weg haben und aus welchem Grund?
    Um ihn dann in Budapest in aller Öffentlichkeit hinrichten zu lassen?
    War es denn von vornherein klar, dass er von offizieller Seite für seinen Verrat „nur“ versetzt wird?
    Irgendwie blicke ich bei dieser Intrige immer noch nicht durch …. Dieser Harry ist mir allerdings schon ziemlich suspekt! :zwinker:


    Schockierend ist ja auch, was mit Jibril Aziz in Libyen geschehen ist.
    Ich kann kaum glauben, dass der Überfall durch Ghadaffi-Anhänger wirklich nur ein Zufall war. Ist Jibril von seinen eigenen Landsleuten verraten worden, weil ihm damals ein Fehler unterlaufen ist und viele wegen ihm sterben mussten?
    Oder hängt es mit Stumbler zusammen?
    Ich bin sehr gespannt, wann und in welchem Zusammenhang dieses ominöse Buch mit der brisanten Namensliste wieder auftaucht. John hätte es in seinem eigenen Interesse, besser vernichten sollen!


    Die „Entsorgung“ von Jibrils Leichnam war ja auch ziemlich bizarr! Ein Anruf in Langley und alles ist ohne großes Nachfragen paletti!
    Alles ganz schön kompliziert muss ich sagen – so langsam verliere ich den Überblick! :rollen:


  • Ich gestehe, ich fische noch arg im Trüben. Irgendwie ergibt die Handlung für mich (noch) keinen roten Faden und es fehlt an Sympathieträgern.


    Ehrlich gesagt geht es mir im Moment auch so, ich hatte das Buch für ein paar Tage weggelegt und enorme Schwierigkeiten wieder rein zu kommen.

    Zitat

    Es dauert nicht nur ein wenig um etwas zu begreifen, ich habe angefangen eine Namensliste zu führen um irgendwie den Überblick zu behalten. Wie gesagt, noch fehlen die Zusammenhänge.


    Ich finde auch, dass ein Überblick über die Figuren sehr hilfreich gewesen wäre - ich habe auch große Schwierigkeiten, sie alle noch den verschiedenen "Lagern" zuzuordnen.


    Gerade bei solchen Thrillern wäre es hilfreich, wenn die Charaktere zu Beginn mit einer kurzen Erklärung aufgeführt wären. Ich glaube, diese Schwemme an Namen trägt auch oft dazu bei, dass Bücher trockener rüberkommen, als sie tatsächlich sind.


    Da hast Du recht - bei all dem Hin- und Herblättern und Suchen nach Zusammenhängen geht der Lesegenuss schon etwas verloren und man empfindet das Buch leicht anstrengend!
    Aber immerhin bleibt es spannend!



    Irgendwie faszinierend fand ich übrigens die Unterhaltung zwischen Stan und diesem Dragan. Ein echter Tanz um Geheimnisse und Informationen, eine Hand wäscht die andere, jeder Gefallen wird irgendwann eine Gegenleistung erfordern, dennoch können diese Männer der "alten Schule" sich irgendwie aufeinander verlassen, auch wenn dennoch jeder versucht den anderen auszutricksen und seine eigenen Ziele natürlich vorne anstellt.


    Diese Szene fand ich auch sehr gut dargestellt und ist insgesamt wohl auch symptomatisch für die Beziehung aller Figuren zueinander, denke ich.
    Sie werfen sich ein paar Häppchen hin und erwarten im Gegenzug, was Brauchbares - schwierig nur für uns Leser, die Wahrheit von den Lügen zu trennen! :breitgrins:


  • Die „Entsorgung“ von Jibrils Leichnam war ja auch ziemlich bizarr! Ein Anruf in Langley und alles ist ohne großes Nachfragen paletti!
    Alles ganz schön kompliziert muss ich sagen – so langsam verliere ich den Überblick! :rollen:


    Ehrlich gesagt, habe ich da kurz gezuckt, als der Typ Geld wollte und John davon nichts wusste. Da habe ich mich kurz gefragt, ob das überhaupt der richtige "Helfer" ist!

    LG, Dani


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  • Ehrlich gesagt, habe ich da kurz gezuckt, als der Typ Geld wollte und John davon nichts wusste. Da habe ich mich kurz gefragt, ob das überhaupt der richtige "Helfer" ist!


    Och das fand ich schon sehr real. Mal irgendwie noch ein paar Euro mehr verdienen. So ist sie eben, die arabische Mentalität. Der Typ wusste doch, dass John keine Wahl hatte.


  • Och das fand ich schon sehr real. Mal irgendwie noch ein paar Euro mehr verdienen. So ist sie eben, die arabische Mentalität. Der Typ wusste doch, dass John keine Wahl hatte.


    Stimmt, dass der Typ gleich doppelt abkassiert passt sehr gut.
    Hoffentlich weniger alltäglich ist aber die Situation, dass nach einem kurzen Anruf in der amerikanischen Zentrale der örtliche "Leichenbestatter" mal eben mit seinem Pickup vorbeikommt und den Toten im flexiblen Orientteppich-Sarg abtransportiert. :breitgrins:

  • Hoffentlich weniger alltäglich ist aber die Situation, dass nach einem kurzen Anruf in der amerikanischen Zentrale der örtliche "Leichenbestatter" mal eben mit seinem Pickup vorbeikommt und den Toten im flexiblen Orientteppich-Sarg abtransportiert. :breitgrins:
    [/quote]


    Selbst hier muss ich dich wohl enttäuschen wenn ich meinen ägyptischen Freunden Glauben schenken darf. Ich kenne Geschichten wo man jemanden zum Krankenhaus gebracht hat weil es ihm nicht gut ging. Diese Person ist im Krankenhaus verstorben. Statt aber die Polzei zu rufen, oder eine Sterbeurkunde auszustellen wurden die Angehörigen mit dem Leichnahm "nach Hause" geschickt, da das für alle Beteiligten weniger Ärger bedeutete.
    Mich wundert da nichts mehr, auch der Orientteppich-Sarg scheint da plausibel. Zumal diese Leiche wohl auch noch heimlich verschwinden muss.

  • Zitat

    In diesem Abschnitt erfahren wir nun mehr über Stan, Sophies Geliebten in Kairo, und die Gründe für Emmetts plötzliche Versetzung nach Budapest.
    Irgendwie habe ich Probleme Stan richtig einzuschätzen – auch er scheint mit verdeckten Karten zu spielen.
    Wie kann er eigentlich sicher sein, dass niemand damals von seiner Affaire mit Sophie erfahren hat, wenn doch offensichtlich in Kairo jeder hinter jedem herschnüffelt? :breitgrins:
    Seinen Chef Harry über Sophies Ankunft in Kairo im Unklaren zu lassen, ist immerhin gewagt. Die Agenten müssten doch recht schnell rausbekommen haben, dass sie in Ägypten eingereist ist.


    Das war das Erste, was mir auch in den Sinn gekommen ist. Das Ganze ist doch sehr riskant. Wie Du schon sagst, jeder schnüffelt hinter jedem hinterher und die Wahrscheinlichkeit, dass Harry ganz schnell herausbekommt, dass Sophie bei Stan untergekommen ist, die ist ja nun wirklich sehr hoch.



    @ bookstars - genau das ist ja auch immer mein Problem bei dieser Art von Büchern. Obwohl die Geschichte an sich doch so geschrieben ist, dass ich unbedingt wissen möchte, wie es nun ausgeht.

    Wer lesen will, der liest, und jedes Buch wird gefunden von dem, der es sucht.<br />(Eduard Engel)


  • Geht es nur mir so, oder müsst ihr auch erst eine Weile gelesen haben, um es zu begreifen?


    Nein, mir geht es auch ein wenig so. Leider musste ich einige Pausen während der Lektüre machen, was dieses konzentriere Begreifen noch zusätzlich erschwert hat. Aber das ist nicht negativ gemeint! Ich mag diese Art von Spannungsroman: subtil, verschachtelt und im Prinzip kann jeder der Böse sein, weil die Welt nun mal so ist. :zwinker:



    Aber spannend, wie der Autor reale Geschehnisse einbaut.
    Die Selbstanzündung des Tunesiers Mohammad Bouazizi war tatsächlich der Auslöser für die Aufstände in der arabischen Welt. (Seite 128)


    Das mag ich im Übrigen auch - wenn ich das Gefühl habe, dass mir nicht einfach nur ein Bär aufgebunden wird, sondern der Autor gut recherchiert hat und historische Fakten (und da diese neu sind, kann ich mich sogar halbwegs an die ein oder andere Nachrichtenmeldung erinnern) einfließen lässt…



    In diesem Abschnitt geht es in erster Linie um Stan, Sophies Geliebten.
    Er hatte also damals Emmett im Verdacht, Geheimnisse zu verraten / zu verkaufen. Er hat ihn sogar mit seinem vermeintlichen Wissen konfrontiert, aber Emmett hat alles abgestritten. Er hatte ja auch zu Sophie gesagt, dass er der Erpressung nicht nachgegeben hat.


    In fast allen Fällen bin ich mir nicht sicher, wer hier auf wessen Rechnung spielt. Jeder erzählt ein bisschen was, aber ich bin mir nicht sicher, warum Details immer wieder verschwiegen werden. Stan weiß mehr, als er Sophie gegenüber zugibt. Sophie erzählt ihm aber auch längst nicht alles. Stan erzählt auch Harry nicht die ganze Wahrheit. Dennoch habe ich bei letzterem das Gefühl, dass er mehr weiß… Aber in dieser Berufsgruppe sicherlich nichts ungewöhnliches! :zwinker:


    Zitat

    Und der Informant wiederum sagt, die Amerikaner müssten den Mörder in ihren eigenen Reihen suchen - hat also doch jemand geglaubt, Emmett hätte Verrat begangen und ihn dafür hinrichten lassen? Aber hätte man ihn dann nicht besser aus dem Verkehr gezogen, ins Gefängnis geworfen, ihn befragt, ihm den Prozess gemacht? Einen Auftragsmörder für einen der eigenen Leute anzuheuern, kommt mir nicht sehr professionell vor.


    Wenn derjenige aber selbst etwas weiß, was die Welt nicht erfahren soll und sich damit zur Not zur Wehr setzen könnte… Dann wird ein Auftragsmord von manchen Menschen auch in den eigenen Reihen als probates Mittel angesehen, oder? Ganz zur Not schiebt man es dann halt jemandem anderen in die Schuhe…



    Zitat

    Jibril Aziz ist tot. Wirklich nur ein Zufall, dieser Überfall auf der Wüstenstraße? Ich muss gestehen, ich hatte bei der Szene etwas Probleme mir vorzustellen, wer da nun wann auf wen schießt. Und trotz Scharfschützenausbildung fand ich es erstaunlich, dass John mit seiner einen Waffe 4 Männer ausschaltet und unverletzt entkommen kann.


    So unwahrscheinlich fand ich das gar nicht, denn ich habe erst vor kurzen eine Reportage über Scharfschützen gesehen. Erstaunlich und schockierend, was mit hochmodernen Waffen heute alles möglich ist. :entsetzt:


    Zitat

    Und was sagt dessen Chef in Langley nun eigentlich dazu, dass Aziz auf einmal doch in Nordafrika war, genehmigt war doch nur Budapest. Hat er sich unerlaubt auf die Weiterreise begeben oder war das doch abgestimmt?


    Ich tippe, dass Aziz das auf eigene Faust gemacht hat. Aber vielleicht hat ja jemand im Hintergrund genau das erwartet?!


    Zitat

    Und was für Namen stehen in diesem Buch? Dass John es nicht vernichtet, war klar. Doch was wird er nun damit anfangen, er ist doch überhaupt nicht eingeweiht, als Söldner hat er noch weniger Durchblick als die "richtigen" Spione.


    Im Zweifel bringt es sicherlich Macht und/oder Geld...


    Zitat

    Irgendwie faszinierend fand ich übrigens die Unterhaltung zwischen Stan und diesem Dragan. Ein echter Tanz um Geheimnisse und Informationen, eine Hand wäscht die andere, jeder Gefallen wird irgendwann eine Gegenleistung erfordern, dennoch können diese Männer der "alten Schule" sich irgendwie aufeinander verlassen, auch wenn dennoch jeder versucht den anderen auszutricksen und seine eigenen Ziele natürlich vorne anstellt.


    Ich stehe total auf dieses faszinierende Verwirrspiel. Ob das "in echt" auch so ist? Wahrscheinlich ist so ein "Field Agent" eher mit ziemlich trockenen Aufgaben befasst und hat nur alle Jubeljahre mal so einen Auftrag. Aber dann muss das doch Nervenkitzel pur sein, oder? Ständig auf der Hut, ständig überlegend, was man wie sagen darf und wie man falsche Finten auslegen kann…


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Ich stehe total auf dieses faszinierende Verwirrspiel. Ob das "in echt" auch so ist? Wahrscheinlich ist so ein "Field Agent" eher mit ziemlich trockenen Aufgaben befasst und hat nur alle Jubeljahre mal so einen Auftrag. Aber dann muss das doch Nervenkitzel pur sein, oder? Ständig auf der Hut, ständig überlegend, was man wie sagen darf und wie man falsche Finten auslegen kann…


    Liebe Grüße
    dubh


    Ich kenne leider keine Agenten. Wenn es "in echt" aber auch so sein sollte, ist man wohl schnell ein Fall für den Therapeuten. Immer auf der Hut sein, immer zwischen den Zeilen lesen, vielleicht durch die Weltgeschichte pendeln. Nein danke, wär mir zu anstrengend. Und das Buch ist bestimmt so real, wie Krimis im TV die Realität wieder geben :zwinker:


  • Ich kenne leider keine Agenten.


    Das kannst Du nie wissen! :breitgrins:


    Zitat

    Und das Buch ist bestimmt so real, wie Krimis im TV die Realität wieder geben :zwinker:


    Ja, das denke ich auch. Wahrscheinlich besteht ein Gros der Arbeit für Agenten aus trockenen Aufgaben. Dossiers lesen, Dokumente auswerten, im Büro sitzen... :zwinker:

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Ab diesem Abschnitt war Stan kein richtiges Fragezeichen mehr. Endlich erfahren wir mehr über ihn, wodurch ich ihn mir auch endlich besser vorstellen konnte. Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte Stan irgendein Geheimnis, von dem wir nichts wissen. Er ist irgendwie so eine Person, der ich nie vertrauen könnte, da ich mir immer denken würde: Der dreht sich gleich um und erzählt alles weiter und verdreht die Tatsachen vielleicht noch. Vielleicht täusche ich mich, aber im Moment sehe ich ihn echt so.


    Im Moment ist für mich irgendwie auch jeder der Böse. Alle haben einen irgendwie einen Grund, alle stehen im Verdacht, alles ist so verwirrend. Wer ist der Verräter? Spannung pur, das gefällt mir! (Obwohl es an einigen Stellen doch noch sehr verwirrend und seltsam ist).

  • Das kannst Du nie wissen! :breitgrins:


    Stimmt, jetzt wo du es sagst :entsetzt: Die würden sich ja nicht wegen mir enttarnen



    Im Moment ist für mich irgendwie auch jeder der Böse. Alle haben einen irgendwie einen Grund, alle stehen im Verdacht, alles ist so verwirrend.


    Warum sollte es dir anders ergehen als uns? :breitgrins: