05 - Kapitel 23 bis Ende (Seite 299 bis Ende)

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Es gibt 12 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von nanu?!.

  • Hier könnt ihr über Kapitel 23 bis Ende (Seite 299 bis Ende) schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Abschnittseinteilung nicht vorgesehen

    LG, Dani


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  • Oh man ich weiß echt nicht was ich von diesem Buch noch halten soll. Ich habe den Abschnitt zwar noch nicht komplett beendet, aber so richtige Begeisterung will bei mir einfach nicht mehr aufkommen, aber die letzten Seiten werde ich mich dann wohl auch noch durchbeißen.


    Matt, der Trottel, verrät Bea, dass er Spitzel bei den Bullen ist, um sie zu warnen. Daraufhin alarmiert diese natürlich Dave, der Matt dann erst einmal richtig vermöbelt. Aber Dave ist so geschockt, dass man ihm wohl doch auf die Schliche kommt, dass er haltlos heulen muss.


    Zudem habe ich den Beginn dieses Abschnittes nicht recht verstanden. Matt sinnt darüber nach wem er alles Dope verkaufen könnte, um diese Personen damit in Gefahr zu bringen. Fast hat es den Anschein als würde er einen Selbstjustizzug durch sein Leben ziehen, wenn er selbst einem Mädchen, das mal nicht mit ihm Tanzen wollte Ärger wünscht... Und dann wacht er auf. Hat er also nur im Schlaf von seinen Racheaktionen geträumt oder wollte er diese wirklich durchsetzen?


    Und Lisa hat anscheinend doch etwas mit Chuck, zumindest reagiert sich auf das gelieferte Holz im Garten.


    Momentan bin ich wirklich überhaupt nicht mehr an dem Ausgang der Geschichte interessiert. Das Geschilderte ermüdet mich einfach nur. Mal sehen, wann ich die letzten Seiten lese und zu einem abschließenden Fazit komme. Heute muss ich jedenfalls erst einmal von dem Buch Abstand nehmen...

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • So nun bin ich mit dem Buch durch und wie zu erwarten war, kam nichts Spektakuläres mehr dazu.


    Matt, Dave und Co alle haben sie gestanden. Matt ist sogar auf Bewährung draußen. Allerdings sind Haus, Auto und alle anderen Besitztümer futsch und es heißt Privatinsolvenz.


    Aber eine gute Sache hat es, denn Lisa und Matt finden zuletzt dann doch wieder zusammen. Und ja es lief wirklich was mit Chuck, wie viel genau werden wir jedoch nie erfahren.


    Ich bin froh, dass ich nun endlich durch bin und muss nun arg grübeln wie ich meine Rezension verfasse...

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Oh man ich weiß echt nicht was ich von diesem Buch noch halten soll. Ich habe den Abschnitt zwar noch nicht komplett beendet, aber so richtige Begeisterung will bei mir einfach nicht mehr aufkommen, aber die letzten Seiten werde ich mich dann wohl auch noch durchbeißen.


    Matt, der Trottel, verrät Bea, dass er Spitzel bei den Bullen ist, um sie zu warnen. Daraufhin alarmiert diese natürlich Dave, der Matt dann erst einmal richtig vermöbelt. Aber Dave ist so geschockt, dass man ihm wohl doch auf die Schliche kommt, dass er haltlos heulen muss.


    durchbeissen:
    :buchalarm:

  • ..irgendwie kommt bei mir die liebevolle Vertrottelung des Poeten nicht so ganz an, erst "pokert" er und verliert haushoch,
    dann besummst er sich und will mit seinem letzten Geld in die "Botanik" einsteigen, Mist, diese "pöhsen phösen" Cops unterstützen
    sein Vorhaben aber auch so gar nicht..die Frau schwelgt in nostalgischen Ex-Freund-Träumen, von seinen neuen Geschäftspartnern wird er betrogen, so dumm, wie er war, hatte er das irgendwie verdient..er wird verprügelt und zum Schluß ist sein ganzes Vorhaben umsonst gewesen, er steht schlimmer da, als vorher..
    Er und Lisa hätten vielleicht auch nie heiraten sollen..aber, wer weiß sowas schon vorher..
    Ich habe versucht, das Buch mit Respekt zu lesen, aber mich hat Matts Dummheit ganz schön abgetörnt.
    Ich hoffe, das er trotzdem ein paar Liebhaber hier gefunden hat, weil originell und gutgeschrieben war es ja trotzdem.
    :erkaeltung:

    Einmal editiert, zuletzt von SABO ()

  • Ich bin durch mit dem Buch und muss sagen das ich überhaupt nicht begeistert bin.
    Der Schluss zog sich in die Länge und Matt und die anderen flogen auf.
    Vorhersebar so wie sich Matt gebrüstet hat.
    Alles in allem :grmpf:
    Rezi schreibe ich in den nächsten Tagen.


  • Wunderbar geschrieben! :zwinker:

  • So, endlich geschafft. Das sage ich selten bei einem Buch. Aber hier ist es einfach passend. Auch wenn in diesem Abschnitt Passagen waren, die mir gefallen haben wie das Pizza essen bzw. die Ausführungen vorher. Aber den Rachefeldzug fand ich völlig überzogen und lächerlich und als Matt dann wieder in den Größenwahn abdriftete, habe ich ganz schnell gelesen. Die Arroganz der Erwerbstätigen … also dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein. Vielleicht hat viel von seinem Verhalten seinen Ursprung in der Schalflosigkeit, aber kann man damit alles entschuldigen. In so einem Zugstand mit Kindern Auto zu fahren geht gar nicht. Darüber habe ich mich geärgert.


    Gut gefallen hat mir der klare Moment vom Vater, das fand ich sehr rührend.


    Und dann wieder diese Dummheit von Matt, Bea alles zu erzählen. Da hatte ich wirklich Angst um Matt, aber dann rutschte die Geschichte wieder so ins Lächerliche ab, dass ich einfach nur froh war, als ich das Buch zuklappen konnte ...

  • Vielleicht seid ihr alle noch nie arbeitslos gewesen? :rollen:
    Ich glaube, man braucht auch eine Biography die nicht so straight ist, um diese Buch zu mögen.


    Den letzten Abschnitt fand ich am allerbesten. Da kommt ganz klar raus, was das Buch sein will: eine Gesellschaftskritik. Ich hatte richtig Gänsehaut beim letzten Kapitel.


    Persönlich kann ich zwar nicht verstehen, dass Matt dieser Frau eine zweite Chance geben will und sogar mit ihr ins Bett geht, aber das mag dann eine Art Torschlusspanik sein - oder auch dieses Gefühl, man tut es der Kinder zu Liebe.


    Ein Satz hat mir besonders gut gefallen - da ging es um das Aufwachsen in Eierkartons - und dass es in größeren Eierkartons nicht zwangsweise besser ist. Aber insgesamt war das ganze Buch voll wunderbarer, tiefsinniger, geistreicher Sätze.


    Kann gar nicht nachvollziehen, dass so ein gutes Buch auf so wenig Gegenliebe stößt. :sauer:

    Viele Grüsse,

    Weratundrina :verlegen:


    Help me, help me ~ Won't someone set me free? ~ There's no right side of the bed ~ With a body like mine and a mind like mine

    ~ IDLES ~



  • Vielleicht seid ihr alle noch nie arbeitslos gewesen? :rollen:
    Ich glaube, man braucht auch eine Biography die nicht so straight ist, um diese Buch zu mögen.


    Das mag sein. Ich war in der Tat noch nie arbeitslos, ist auch schwierig als Beamtin :breitgrins: Das mag jetzt sehr konservativ klingen, ist es aber nicht. In meinem früheren ( sehr viel früher, als ich noch jung war :zwinker: ) habe ich einige Typen gekannt, die so waren wie Matt. Das ist mit Sicherheit auch ein Grund, warum mir sein Verhalten und sein Gerede so sehr auf den Keks gegangen sind. Ich empfinde das Buch auch nicht wirklich als Gesellschaftskritik. Denn Matt ist an seinem "Unglück" ganz alleine "Schuld". So dumm und so naiv (für mein Empfinden), darüber konnte ich nur den Kopf schütteln, sorry.

  • Seh ich komplett anders - aber da kommen wir wohl nicht zusammen. :winken:

    Viele Grüsse,

    Weratundrina :verlegen:


    Help me, help me ~ Won't someone set me free? ~ There's no right side of the bed ~ With a body like mine and a mind like mine

    ~ IDLES ~


  • Ich sehe es wie Weratundrina. Das war insgesamt ein tolles Buch, super erzählt und trotz schrägem Humor ging es um ein sehr ernstes Thema.
    Ist es nicht so das man, wenn es einem gut geht, einen tollen Job hat, tolle Kinder, ein großes Haus, einen sexy Partner vielleicht doch schon mal mitleidig auf die anderen, die Arbeitslosen, die nutzlose Jugend herabschaut. Dabei vergisst man vielleicht ganz schnell das alles vergänglich ist, das es nicht unbedingt ewig so weiter gehen muss, das man schneller wieder am Boden landen kann, und dann nicht unbedingt Schuld dran sein muss?
    Matt hat seinen Job verloren, wegen der schlimmen Wirtschaftslage, da war er nicht dran Schuld. Er hat versucht sich als Autor selbstständig zu machen, blöde Idee, aber lernt man nicht aus seinen Fehlern. Er hat dadurch viel Geld verloren, aber das alleine war es nicht.
    Dann die Hypotheken auf sein Haus. Wie kann es angehen das eine Bank einverstanden ist, das man noch eine und noch eine Hypothek auf sein Haus bekommt. Das am Ende die Schuld so hoch wird, das Haus selber aber nicht wertvoller wird. Wie viele Leute in Amerika sind so auf die Straße gelandet. Für mich ist es sehr wohl eine Kritik an die Gesellschaft.
    Seine Frau geht vermutlich fremd. Ihr macht ihm Vorwürfe das er ihr nachspioniert. Das er Chuck auf der Arbeit ausspioniert hat. Ich finde das ist ganz normales Verhalten. Er war eifersüchtig und wollte wissen ob da was dran ist oder ob er sich das nur einbildet. Er wollte einfach nur wissen woran er ist.
    Er hat sich ausgemalt wie er alle seine früheren Widersachern mit der James-Bond-Uhr an den Kragen gehen kann. Habt ihr euch noch nie ausgemalt wie ihr eurem Feind, oder der Person die ihr am wenigsten leiden könnt, eins auswischt? Das war nur eine Phantasie, er tut es ja nicht wirklich.
    Am Ende versucht er zu retten was noch zu retten ist. Deswegen verrät er Bea das mit der Polizei. Er will nicht das Eddie (da glaubt er ja noch das er Leute getötet hat) ihr was antut. Jamie und Monte warnt er ja auch. Am Ende war er ja doch ganz anständig, der gute Matt.
    Und vergessen darf man nicht das er die ganzen Drogen ja nur verkaufen wollte, um seinen Arsch zu retten. Das entschuldigt natürlich nicht das er mit illegalem Zeugs dealen will, aber er wusste einfach nicht weiter.
    Und die Gedichte waren doch nicht sooo schlecht. :winken:

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.