01 - Kapitel 1 bis 6 (bis Seite 87)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 25 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Spatzi79.

  • Ich find ihn auch zum Ende des Abschnitts noch immer sehr sympathisch und verzweifelt und abgedreht und einsam - so ein Leben kann manchmal schon ganz schön stinken.


    Ich weiss aber noch gar nicht, ob es so in der Intention des Autors liegt ihn zu mögen oder abzulehnen...

    Viele Grüsse,

    Weratundrina :verlegen:


    Help me, help me ~ Won't someone set me free? ~ There's no right side of the bed ~ With a body like mine and a mind like mine

    ~ IDLES ~


  • @nanu
    Nein, dramatisch finde ich das auch nicht, meinetwegen kann er soviel rauchen, bis ihm die Haare grün werden,
    ich meinte mit "unverantwortlich", wie er das ganze viele Geld verplempert hat, das hat mich so geärgert,
    er jammert halt auf hohem Niveau..
    Aber sei´s drum, ich versuche natürlich den Protagonisten immer irgendwie sympathisch zu finden, sonst wäre
    ja das ganze Buch ein Ärgernis..
    Es klingt auch so echt, fast autobiographisch..
    :winken:

  • SABO, natürlich hat er dumm und unverantwortlich gehandelt. Er hat halt lange sehr gut gelebt und gedacht das ihn kein Wässerchen trüben kann. Das gibt er ja auch zu. Irgendwo sagt er das er sich zu Schade fand um ewig als kleiner Reporter in einer unbedeutenden Zeitung zu versauern. Wie sagt man so schön: Hochmut kommt vor dem Fall. Und jetzt kassiert er die Quittung.
    Ich finde auch dass es sehr "echt" klingt. So als ob es Matt wirklich geben würde.

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

  • Also Matt ist ja wirklich mal ein interessanter Protagonist. Ich finde ihn irgendwie total verpeilt und manchmal sogar etwas störend, aber seinen Humor finde ich ganz witzig. Irgendwie mag ich ihn, obwohl er einfach richtig plemplem ist. Aber genau sowas finde ich eigentlich mal was anderes und interessant.


    Bis jetzt ist das Buch total interessant und ich freue mich schon auf die nächsten Kapitel. :klatschen:


    Die Gedichte hauen mich übrigens nicht unbedingt vom Hocker. Talentiert würde ich zu Matt also vielleicht nicht sagen... Aber vielleicht ändert sich das ja noch. Bin auf jeden Fall gespannt.

  • Das geht für mich auch absolut nicht und ist Verrat auf höchstem Niveau. Einfach nur fies. Vor allem hat er doch nichts davon, dass er das nun weiß. Ich denke mal, dass jeder so seine kleinen Geheimnisse in einer Partnerschaft hat, aber das hält doch auch die Liebe irgendwo frisch. Man kann auch mal für jemand anderen schwärmen, deswegen hintergeht man doch nicht gleich seinen Partner.


    Matt übertreibt ja auch gleich damit, dass er Chuck besuchen muss. Selbst Schuld, dass er nun Komplexe hat...


    Da gebe ich euch allen auf jeden Fall Recht. Ich war richtig geschockt, als ich das gelesen habe. Sowas sollte nicht sein, sollte es nicht geben. Viel gebracht hat ihm die Schnüfflerei ja auch nicht, eigentlich. Zumindest nichts Positives. Aber vielleicht lernt er jetzt ja draus.

  • So, mit etwas Verspätung bin ich nun auch am Ende des ersten Abschnitts angekommen.


    Ich muss gestehen, ich tue mich noch ein bisschen schwer mit dem Buch. Einerseits liest es sich ganz locker, aber zwischendurch hat es immer mal wieder recht abgehobene Absätze, die dann doch mehr Konzentration erfordern. Von den Versen gar nicht zu reden :breitgrins:


    Inhaltlich finde ich es sehr amüsant, wobei es ja eigentlich nicht lustig ist, einer Familie auf ihrem Weg in den finanziellen Abgrund und ins mögliche Ende ihrer Ehe zu folgen.


    Diese Homepage klingt nach einer furchtbaren Schwachsinnsidee und mich wundert kaum, dass Matt damit keinen Erfolg hatte. Aber dann kamen eben noch zig andere Sachen zusammen und so stehen sie nun vor dem Ruin.


    Er und seine Frau reden auch nicht mehr richtig miteinander, da gibt es einige Probleme und ja nicht erst seit ihren Finanzproblemen. Wie er schildert, wie sie sich von einer erfolgreichen Karrierefrau in eine Mutter verwandelt hat, die nicht mehr richtig ins Berufsleben zurückfindet, dürfte beispielhaft für viele Frauen stehen und ist sicher keine Phantasie des Autors.


    Auch wenn es natürlich nicht toll ist, wenn sie jetzt mit ihrem damaligen Schulfreund online flirtet (zumindest gehen wir aktuell davon aus, vielleicht steckt ja auch etwas ganz anderes dahinter?), finde ich es mindestens genauso schlimm, wenn nicht schlimmer, dass Matt ihre Aktivitäten online verfolgt. So was geht gar nicht.


    An einigen Stellen finde ich den Humor echt klasse, an anderen tue ich mich noch schwer damit.

    LG, Dani


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