Steve Hagen - Buddhismus im Alltag

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Der Zen.Priester Steve Hagen legt den Kern des Buddhismus frei und macht ihn jenseits von Riten und Fachjargon dem westlichen Sucher verfügbar. Es geht letztlich nicht um Meditation, nicht um Rezitation von Mantras, nicht um Befolgung von Lebensregeln.
    Die authentische Lehre Buddhas zielt darauf ab, uns sehend zu machen, ohne die Bevormundung durch den ablenken und zensierenden Geist.



    Meine Meinung:


    Inspiriert durch die Leserunde zum Dalai Lama hatte ich Interesse daran, mich ein wenig mehr mit dem Buddhismus auseinander zu setzen und stieß auf dieses Buch.


    Steve Hagen beschreibt darin die Lehren der Zen-Priester, verweist aber zugleich darauf, dass es nicht darauf ankommt, was gelehrt wird, sondern was man selbst daraus macht.
    Die Art und Weise, wie zugleich mehr vom Buddhismus gelehrt wird und ich zugleich das Gefühl hatte, es geht darum, selbst etwas zu verändern und zu schaffen, fand ich sehr angenehm.


    Der Buddhismus, wie er in diesem Buch auf einfache Weise dargestellt ist, gefällt mir sehr gut. Er fordert den Einzelnen heraus, selbst zu denken, selbst zu handeln und trotzdem immer auf andere zu achten, das eigene Ego nicht die Oberhand gewinnen zu lassen.


    Wer eine kleine Einführung in den Buddhismus braucht, ist mit diesem Buch sicherlich gut beraten. Steve Hagen bringt viele Beispiele für das, was er erzählt und das Thema ist niemals trocken rübergebracht, was am Anfang meine größte Sorge war.


    An einigen Stellen hätte ich mir mehr Details gewünscht, aber das ist sicherlich ein Problem von Einführungs- bzw. Überblicksbüchern.


    3ratten