Andy Weir - Der Marsianer

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 63 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von HoldenCaulfield.

  • Ich bin zwar noch nicht fertig mit dem Buch, aber ich muss meine Begeisterung schon mal mitteilen. :smile:
    Ich fiebere richtig mit Mark Watney mit und bin schon gespannt, wie (ob?) er am Ende gerettet wird.
    Sein Log-Buch ist einfach nur toll, angesichts seiner Situation bleibt er ja doch recht locker... :breitgrins:


    Und obwohl ich so gut wie nie Filme schaue und gar kein Kinogänger bin, gehe ich doch davon aus, dass ich mir diesen Film ansehen werde. Ich hoffe, es wurde nicht zu viel abgeändert - das mag ich nämlich überhaupt nicht.


    So, und jetzt muss ich dieses Buch fertig lesen. :zwinker:

  • Ich lese das Buch gerade und am Wochenende geht es ins Kino. Freue mich schon!


    Das Buch ist super bisher. Es flutscht nur so und ich leide mit, wenn der Mars den Mark wieder töten will. :breitgrins:

  • Die Abschluss-Szene (in der Originalausgabe und in der deutschen Version nicht enthalten, habe sie aus dem Russischen übersetzt):



    ***
    Aeria

  • Wow! Danke Aeria!
    Ganz lieb, dass du dir so viel Mühe gemacht hast!


    In gewisser Weise schon etwas ähnlich zur Filmszene.

  • Ich habe das Buch nun auch gelesen und es hat mir wirklich gut gefallen. Teilweise war es durch die ganzen technischen Details etwas langatmig, aber immer spannend. Mich würde interessieren ob das wirklich alles so funktionieren kann wie es im Buch geschildert wird.


    Ich will mir zudem gar nicht vorstellen was es heißt dort oben fest zu sitzen und nicht zu wissen ob man den Planeten je wieder lebend verlassen kann. Den Witz im Buch fand ich echt lustig, Mark hat trotz seiner prekären Lage den Humor nie verloren.


    Auf die Verfilmung freue ich mich auch schon.

  • Angeblich schon, das macht einen Großteil der Faszination dieses Romans aus.


    Das stimmt. Der Erfindungsreichtum war schon toll. Aber leider werden wir wahrscheinlich nie erfahren ob ein mensch allein da oben wirklich so lange überleben kann. Eine Marsmission werde ich höchstwahrscheinlich nicht mehr erleben.

  • Hallo allerseits,


    im neuen Jahr bin ich natürlich noch hoch motiviert und habe direkt mein Monatsrundenbuch begonnen. Danke an Jacqui fürs Aussuchen. :bussi:


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    Inhalt (von Amazon):
    Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf …


    Erste Eindrücke:
    So richtig geklickt haben Mark Watney und ich nicht sofort. Herr Wendy war ja in unserem Urlaub begeistert von diesem Buch und hat ständig neben mir vor sich hingekichert. Der Anfang ist zwar humorvoll geschrieben, aber nichts worüber ich laut lachen müsste. Doch je weiter man liest, umso amüsanter werden Marks Aufzeichnungen über seinen Kampf ums Überleben. Der hängt hauptsächlich davon ab, ob die Kartoffeln brav wachsen. :breitgrins:
    Inzwischen bin ich auch in die Geschichte hineingekippt und verfolge fieberhaft, was Mark einfällt um lange genug zu überleben, damit ihn eventuell jemand vom Mars abholen kann. Dass die Situation eigentlich tragisch ist und jeder normale Mensch erstmal heulen und in Panik ausbrechen würde, wird durch den Humor in den Hintergrund gedrängt. Aber das ist auch, warum Mark so sympathisch ist. Keine Sekunde lässt er sich unterkriegen. Im Gegenteil - geht etwas schief, plant er schon, wie alles wieder gut zu machen ist.


    Und ich wurde wieder in der Annahme bestätigt, dass ich ein gaaaanz schlechter Astronaut wäre. Der Blutdruck steigt schon allein beim Lesen... :breitgrins:

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog

  • Ok, jetzt bin ich voll dabei. :breitgrins:


    Mark Watneys Humor hat mich für sich gewonnen und seine Einstellung ist einfach nur beeindruckend. Ja natürlich ist er Astronaut und für Stress und lebensbedrohliche Situationen vorbereitet, aber alleine auf einem Planeten gestrandet zu sein ist doch etwas anderes... aber er kann immer noch Witze reißen und sich Gedanken über Aquaman machen. :breitgrins: Außerdem ist er clever und nutzt sein Wissen um das beste aus seiner Situation zu machen. Ich glaube wenn ich dieses Buch in der Schule gelesen hätte, hätten Mathe, Chemie, Biologie und Physik wesentlich mehr Spaß gemacht.


    Marks Priorität ist lange genug zu überleben um von der nächsten Marsmission mitgenommen werden zu können. Aber Kontakt mit der Erde wäre auch nicht schlecht und er tut gerade sein Bestes um irgendwie mit NASA zu kommunizieren. Ich lese jetzt gespannt im Bett weiter.

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    Einmal editiert, zuletzt von Wendy ()

  • Freut mich dass dir das Buch gefällt :winken:


    Ich hab es auch verschlungen. Und es kommt noch einiges auf dich zu :breitgrins:

  • Oh, es wird immer besser! :klatschen:
    Mark Watney übersteht gerade Situationen, die mich psychisch absolut zerstören würden (nicht dass eine Reise zum Mars nicht ausreichen würde...). Trotzdem behält er seinen Humor und überlegt wie er aus der neusten Schei** wieder rauskommt. :breitgrins: Ihm bleibt aber auch wirklich nichts erspart. Wenn nicht irgendetwas explodiert oder kaputtgeht, muss er mühsamste Arbeit leisten um irgendwie Kontakt mit der Erde herzustellen, seine Kartoffeln am Leben zu erhalten und sein Equipment zu überprüfen. Wenigstens hat er immer etwas zu tun, aber ich leide trotzdem arg mit ihm mit.



    Also ich würde zusammengekauert irgendwo weinen. Ich bin aber sicher, dass Mark etwas einfallen wird.

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  • Das war die Situation wo ich wirklich dachte, dass es nicht mehr weiter gehen kann. Freu dich auf die Lösung :winken:

  • Das Buch bringt mich noch dazu, mir alle Nägel abzukauen.


    Auch wenn Mark seine Einträge mit "Ok, es hat geklappt" beginnt, ist die Erzählung danach - nämlich wie er schon wieder überlebt hat - trotzdem extrem spannend. Also ich verstehe jetzt, warum alle so scharf auf das Buch waren. Man kann es wirklich kaum weglegen.

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  • Hallo allerseits,


    ich bin diesmal etwas später dran. Herr Wendy hat das Buch - auf meine Blind-Empfehlung hin - im Sommer in unserem Urlaub gelesen und war begeistert. Ständig hat er gekichert bzw. nicht mitbekommen wenn ich mit ihm geredet habe. Alles Zeichen eines tollen Buches. :breitgrins:
    Dank SLW und Jaquis Wichteln für die Januar-Monatsrunde, durfte auch ich die Adrenalinstöße, das Herzklopfen und den erhöhten Blutdruck erfahren, die beim Lesen des Marsianers auftreten.


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    Amazon
    Bücher.de
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    Inhalt:
    Gestrandet auf dem Mars
    Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf …


    Meine Meinung:
    Der Charme dieses Buches beruht ganz und gar auf dem Humor seines Protagonisten. Mark Watney bleibt auf einer Marsmission zurück, seine Crew glaubt ihn tot (weil die Gerätschaften seines Raumanzugs den Geist aufgegeben haben) und verlassen den Planeten ohne ihn. Aber Mark lebt noch und muss nun zusehen, wie er diesen Zustand möglichst lange beibehalten kann. Seine Log-Einträgen erzählen die Geschichte eines unwahrscheinlichen Überlebenskampfes - allerdings nicht ganz so, wie man sich einen Überlebens"kampf" vorstellt.
    Mark überlebt hauptsächlich, weil er sich seines Wissens bedient. Mathematik, Biologie, Chemie, Physik - so heißen seine Gehilfen und wer hätte gedacht, dass diese in Schulzeiten so verhassten Namen einmal so spannend sein könnten? :breitgrins:


    Abgesehen von den wirklich interessanten, spannenden und (so wird mir gesagt) wissenschaftlich fundierten Erklärungen und Lösungen für diverse Probleme, die auf dem Mars auftreten, hat mir am besten gefallen, dass Mark Watney nie seinen Humor oder seine Hoffnung verliert. Jeder kennt diese Filme, in denen der Held von einer Katastrophe in die nächste schlittert. So ähnlich liest sich dieses Buch - wobei man bedenken muss, dass zwischen diesen Katastrophen mehr Zeit vergeht als man glaubt. Nur weil ich dieses Buch in wenigen Tagen aufgefressen habe, heißt nicht, dass auch Watneys Zeit so schnell vergeht. Während NASA alles dran setzt um einen Rettungsplan zu schmieden, muss Mark sich darum kümmern, Nahrung aus dem Fast-Nichts zu erzeugen. Die gute alte Kartoffel kommt zur Rettung und Mark fördert deren Wachstum durch so simple Methoden wie seine eigenen Ausscheidungen als Dünger zu verwenden. Seine Kommentare dazu sind einfach herrlich zu lesen.


    Trotz langer Erklärungen und Beschreibungen diverse Gerätschaften, die zu Watneys Überleben beitragen, war das Buch durchwegs spannend. Denn selbst wenn gerade nichts explodiert, ist man sich bewusst, dass alles, was der Mars zu bieten hat darauf aus ist, Mark umzubringen. :entsetzt: Ganz abgesehen von der völligen Isolation und der Tatsache, dass er nur grauenvolle Musik zur Verfügung hat, es ist einfach faszinierend, wie pragmatisch und ruhig Mark jedes Problem löst. Die letzten Kapitel haben bei mir wirklich Gänsehaut und Herzklopfen ausgelöst und ich musste sogar ein Tränchen oder zwei vergießen. Wenn viele Menschen zusammen kommen um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen, werde ich immer etwas emotional.


    Marks Humor - eine Stärke des Buches - ist vielleicht gleichzeitig auch eine kleine Schwäche. Denn dass er wirklich gar nie zusammenbricht und einfach mal heult oder wild herumschreit, kann ich mir nicht vorstellen. So gut Astronauten auch ausgebildet sind, so viele Therapien wie sie eventuell machen müssen, der einzige Mensch auf dem Mars zu sein, ohne wirkliche Hoffnung je wieder lebend wegzukommen, das muss Spuren hinterlassen. Dieser Gedanke wird tatsächlich einmal angesprochen und führt zum lustigsten Satz des ganzen Buches. Also verzeihe ich Andy Weir und Mark Watney den Mangel an emotionalen Ausbrüchen. Wie könnte man Mark Watney nicht lieben?


    Der Marsianer ist ein Buch, das man nicht weglegen kann. Es macht Lust auf Wissenschaft, es gibt Momente zum Lachen, Momente zum Weinen und jede Menge Kapitel, in denen man um den Protagonisten zittern muss. Andy Weir, ich freue mich auf dein nächstes Buch.


    5ratten


    Liebe Grüße,
    Wendy

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog

    Einmal editiert, zuletzt von Wendy ()