04 - Weihnachten zu Hause

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von foenig.

  • Hier könnt Ihr zum Inhalt des vierten Kapitels: Weihnachten zu Hause schreiben.


    Die folgenden Rezepte sind in diesem Kapitel enthalten:


    - Mohnpfannkuchen mit Orange
    - Mohnnudeln
    - Karpfen in Aspik
    - Rote-Beete-Suppe
    - Pilzteigtaschen
    - Weihnachtskraut mit Erbsen
    - Weihnachtliches Mohndessert
    - Roggenbrot mit Kümmel
    - Pastete
    - Rote Beete-Merrettich-Relish


    (im Buch steht übrigens wirklich rote Beete und nicht Rote Bete)

    2018: In Belgien erschießt die Polizei ein 2-jähriges Kind. In Deutschland sitzt ein 2-jähriges Kind in Abschiebehaft. Europa wird also von 2-jährigen bedroht.

  • - Rote Beete-Merrettich-Relish


    (im Buch steht übrigens wirklich rote Beete und nicht Rote Bete)


    Ist das irgendwie auffällig?
    Meines Wissens sind beide Schreibweisen verbreitet bzw. erlaubt.
    Ich nehme auch immer die mit Doppel-E.
    Ist die andere geläufiger?


    LG von
    Keshia

    Ich sammele Kochbücher, Foodfotos und Zitate.


    <3 Aktuelle Lieblingsbücher: "The good people" von Hannah Kent, "Plate to pixel" von Hélène Dujardin und "The elegance of the hedgehog" von Muriel Barbery.

  • (Sehe das zufällig und schalte mich vorlaut ein, da es eine Art Steckenpferd von mir betrifft..)


    Die "richtige" Schreibweise ist mMn (und nicht nur der, ist die ursprüngliche..) die Rote Bete - weil's von beta = Rübe (Beta vulgaris z.B. ist die "gemeine Rübe") kommt..
    Die andere (Beete - wie Blumenbeet..) ist halt aufgekommen, weil das "e" lang gesprochen wird - und ist wohl inzwischen (wie vieles in der Praxis oft wiederholte..) als "üblich" auch nicht mehr "falsch".. (Meine Wette ist z.B., dass schon in wenigen Jahren Anglizismen wie "Das macht Sinn" schon aufgrund penetranter Wiederholung auch dudenmäßig anerkannte deutsche Sprache sein werden.. ;) ).


    *Sprachelebt*.. (*seufz* - aber: Gottseidank?)

    Einmal editiert, zuletzt von Alice ()

  • Bei mir heisst es "Rote Beete"!


    Hier schon mal:
    - Mohnpfannkuchen mit Orange
    - Weihnachtliches Mohndessert
    - Ich mach ein Brot - aber ohne Kümmel..

  • Ich habe mich heute an die Rote-Beete-Suppe mit Pilzteigtaschen gewagt.
    Beides zuzubereiten ist schon ein wenig aufwendiger und benötigt Zeit!


    Rote-Bete-Suppe:
    Aufgrund der nicht ganz so guten Erfahrungen mit der Perlgraupensuppe von Dani79 war ich so frei und habe mich nicht ganz an das Rezept gehalten. Zunächst einmal war ich bei den Mengen des Gemüses recht frei. Ich habe zunächst das Rezept geteilt, da wir nur zu zweit sind, und dann die Mengen frei nach Schnauze zusammen gemixt. :zwinker:


    3 Karotten statt nur eineinhalb
    eine Zwiebel statt nur einer halben
    2 Stangen Sellerie statt nur einer halben
    Petersilie habe ich vergessen :redface:
    Zucker habe ich auch vergessen
    Wasser habe ich nach Gefühl zugegeben, so dass alles gut bedeckt war


    Ich habe das Gemüse ungefähr in gleich große Würfel geschnitten, auch die rote Beete, die eigentlich gerieben werden sollte. Zunächst habe ich die Zwiebel angeschwitzt und auch die Möhren und die beiden Selleriesorten angebraten. Ich weiß nicht. ob es einen Unterschied macht, ob man direkt alles ins Wasser wirft oder zunächst das Gemüse anbrät. Da ich ansonsten das Gemüse bei Suppen immer erst anschwitze, habe ich es hier einfach auch gemacht.
    Irritiert hat mich, dass gegen Ende die Flüssigkeit durch ein Sieb abgegossen werden soll. Aber nirgendwo wird erwähnt, was ich mit dem ganzen Gemüse machen soll. Das wird dann wohl entsorgt. Das war mir zu schade. Daher habe ich mir den Arbeitsschritt mit dem Abgießen erspart und das ganze Gemüse als Einlage in der Suppe gelassen.


    Pilzteigtaschen
    Hier habe ich das Rezept auch zunächst geteilt. Jedoch wäre weniger auch völlig ausreichend gewesen. Da ich das Gemüse in der Suppe gelassen habe, war diese wesentlich gehaltvoller, so dass wir nun viel zu viel zu essen hatten.
    Bei den Teigtaschen habe ich mich fast an das Rezept gehalten. Ich habe die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl ausgetauscht und die die Butter durch vegane Margarine. Beides wird wohl aber im Ergebnis nicht allzu viel ausgemacht haben. Die Herstellung der Teigtaschen erfordert ein wenig Zeit, ist mir jedoch recht gut gelungen.

    Geschmack:

    Mein Freund meinte, dass es kein Highlight sei, aber dass es doch besser schmeckt als er befürchtet hatte. :breitgrins:
    Mir hat die Suppe sehr gut geschmeckt. Da ich das Gemüse als Einlage hatte, hätte ich die Pilzteigtaschen auch nicht mehr gebraucht. Diese haben mich auch nicht ganz so überzeugt. Sie waren essbar, aber ich glaube, ich habe den Teig zu dick gelassen. Mir waren sie als Einlage in der Suppe auch zu groß. Ich finde es immer umständlich, wenn ich mit meinem Suppenlöffel erst mal etwas vorsichtig halbieren muss, damit ich es in den Mund bekomme. In der Suppe muss für mich schon alles eine mundgerechte Größe haben.


    Fotos in der Galerie

  • Das ganze Gemüse entsorgen ist ja wirklich ziemliche Verschwendung!


    Dies Suppe lacht mich aber auch an. Später wird sie ja noch zu diesen Pfannkuchenkroketten serviert. Die scheinen mir aber doch etwas sehr aufwendig zu sein.


    Ansonsten hätte es in diesem Abschnitt für mich noch gerne mehr über Weihnachten gehen können. Die kurzen Kapitel lassen sich wunderbar schnell weg lesen. Langeweile kommt nie auf, allerdings ertappe ich mich dabei, dass ich es dann doch oft gerne ausführlicher gehabt hätte. Irgendwie bleibt so alles eher oberflächlich.


    Die Legende mit den sprechenden Tieren in der Weihnachtsnacht kannte ich, ebenso wusste ich, dass Weihnachtsbäume früher umgekehrt aufgehängt wurden.


    Wissend grinsen musste ich als die Autorin beschrieb, dass die Katze immer den das erste Stück Weihnachtsschinken bekam. :breitgrins:

  • Kiala ..
    Ich habe eben gesehen, das ich für die Mohnpaste wohl 13 Std brauche, also ein paar Minuten in Milch köcheln,
    12 Std ruhen, andicken lassen, dann wird es abgekippt..da hatte ich den gleichen Gedanken..
    :zwinker:
    Das bringt mich zu der Frage, ob man die Paste auch portionsweise auch einfrieren könnte??

  • Ich habe heute mal weiter im Buch gestöbert und natürlich auch gelesen. Ich muss gestehen, dass ich kein großartiger Fan von Rote Beete bin (mag ich so gar nicht) und auch Mohn ist nur so mittelmäßig mein Fall. Ich dachte ja erst, dass die Nudeln im Sternformat selber gemacht waren, denn das hätte ich wirklich gern mal ausprobiert. Nudeln nur mit Mohn stelle ich mir allerdings nicht sehr lecker vor.


    Den slawischen Brauch mit dem Baum an der Decke, das kannte ich bisher so gar nicht.


    Fragt mich nicht, aber diese eckige Taschenlampe kenne ich, aber ich kann mich nicht erinnern woher. Sie konnte normales Taschenlampenlicht (gelb) machen, aber auch grün und rot.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Huhu,


    ich habe vor kurzem übrigens das Weihnachtliche Mohndessert gemacht. War ok, aber jetzt nicht so der Kracher, dass ich es nochmal kochen müsste. Es war außerdem eine riesige Menge (für eine Großfamilie) :rollen: Aber hey: Ich liebe Mohn :breitgrins: Fotos gibt es hier leider nicht.


    Grüßle
    Suse

    2018: In Belgien erschießt die Polizei ein 2-jähriges Kind. In Deutschland sitzt ein 2-jähriges Kind in Abschiebehaft. Europa wird also von 2-jährigen bedroht.

  • Hey,


    ich habe letztens mal das Roggenbrot mit Kümmel ausprobiert.
    Ich habe nur die halbe Menge gemacht, weil ich mir unsicher wegen des Kümmels war, ob ich das wirklich so mag, aber neugierig war ich halt. Die Trockenhefe habe ich durch normale Hefe ersetzt und der braune Zucker war bei mir normaler Haushaltszucker.
    Bei mir ist ein kleines sehr festes Brot herausgekommen, also kein lockeres Brot. Mich hat das nicht gestört, aber ich weiß nicht, ob das auch so sein sollte. Geschmacklich hat es mir recht gut gefallen und ich werde es auch jeden Fall noch mal backen. Als tägliches Brot wäre es wegen des Kümmels für mich jedoch nichts, denn ein Kümmelbrot mit Marmelade mag ich. Aber es ist mal eine gute Alternative um mal wieder von den üblichen Sorten wegzukommen.


    Ein Bild gibt es wieder in der Galerie.