Michel Houellebecq - Unterwerfung

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 18 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kirsten.

  • Und wer liest nun Houellebecq? Jemand heute abend bei ihm in Köln?


    Gruß, Thomas

  • Wer ist Houellebecq? Und wenn ja: Warum nicht?

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)


  • Und wer liest nun Houellebecq? Jemand heute abend bei ihm in Köln?


    Ich warte noch auf mein Buch. Was? Der ist in Köln? Ich dachte, der ist erst mal untergetaucht :breitgrins:

    2018: In Belgien erschießt die Polizei ein 2-jähriges Kind. In Deutschland sitzt ein 2-jähriges Kind in Abschiebehaft. Europa wird also von 2-jährigen bedroht.

  • Ich warte noch auf mein Buch.


    Ich finde es verwunderlich, dass man im Netz keine Leseprobe findet. Sonst hätte ich mir möglicherweise schon eines bestellt.


    Gruß, Thomas

  • Offenbar hat der Verlag mich erhört. Jetzt gibt es auch eine Leseprobe, die mich überzeugt. Fand den Autor stilistisch etwas aufgesetzt, die Leseprobe vermittelt jedoch einen frischen natürlichen unanstrengenden Ton.


    Gruß, Thomas

    Einmal editiert, zuletzt von Klassikfreund ()

  • Moin, Moin!


    Houellebecqs "Unterwerfung" war am vergangenen Sonntag im Büchermarkt des DLF das <a href="http://www.deutschlandfunk.de/rezension-von-unterwerfung-ironische-parabel-auf-das.700.de.html?dram:article_id=308969">Buch der Woche</a>. Durch die vorgelesenen Passagen und die Kritik bekommt man einen ganz ordentlichen Eindruck. Ich jedenfalls werde auch dieses Buch lesen.

  • Nachdem ich nun die ersten zwei Teile gelesen habe, muss ich sagen, dass Houellebecq immer dann großartig ist, wenn er nah an seinem Protagonisten dran ist und sich diesem frustrierten 44jährigen Literaturwissenschaflter nähert. Die Wahl des Protagonisten und seine Frustration erinnert an die Bücher von Philip Roth. Die im 2. Teil längeren politischen Ausführungen sind sterbenslangweilig. Houellebecq wirft dort nur mit Namen um sich, ohne dass ich verstehe, worum es dem Autor dabei geht. Literarisch liest sich der intellektuelle Zeitungswortschatz auch nicht besonders elegant. Um so erstaunlicher dann jedoch wieder der schnelle Wechsel zu seinem Protagonisten, zu seiner Einsamkeit und Sinnsuche im Leben. Großartig wie er dann den Blick wieder nach innen richtet und auf ganz wenigen Seiten beschreibt, wie seine Freundin ihm einen Beischlaf zum Geburtstag schenkt. Und "draußen" findet zugleich eine politische Zäsur statt, es gibt Straßenkämpfe, die Universität bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. All dies lässt mich als Leser überraschend kalt. Vermutlich genauso kalt wie dem Protagonisten. Man wird sehen, wie es in Teil 3 und 4 weitergeht.


    Trotz seiner Längen könnte dieses Buch in 25 Jahren als bedeutend, ja vielleicht sogar als moderner Klassiker, gewertet werden. Nämlich dann wenn sich der Konflikt einer islamistischen Welt mit der westlichen Welt als das zentrale Thema der nächsten Jahre herausstellen sollte.


    Und es dürfte auch noch nicht allzu viele Romane geben, in denen Angela Merkel vorkommt. Hier dient sie als "Role Model" für Marine Le Pen.


    Schöne Grüße,
    Thomas

  • Angela Merkel ist ja schon ganz oben angekommen. Le Pen will das im Roman erst noch erreichen.

  • Ich fürchte, die will das nicht nur im Roman ...

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Titel: Unterwerfung
    OT: Soumission
    Autor: Michel Houellebecq
    Übersetzt aus dem Französischen von: Norma Cassau und Bernd Wilczek
    Verlag: Dumont
    Erschienen: Januar 2015
    Seitenzahl: 270
    ISBN-10: 3832197958
    ISBN-13: 978-3832197957
    Preis: 22.99 EUR


    Es ist ein beklemmende Vision die Michel Houellebecq vor seinen Lesern ausbreitet. Ein Vision die hoffentlich nie Wirkichkeit werden wird, die aber durchaus Realität werden könnte.


    Worum geht es in diesem Buch, welches im Jahr 2022 spielt.
    Es geht um den Literaturwissenschaftler Francois. Promoviert hat er über den Schriftsteller Huysmans und lehrt nun an einer Universität in Paris. Politik interessiert ihn eher nur am Rande, er vögelt lieber mit seinen Studentinnen in der Gegend herum. Vielleicht eine Einstellung und ein Handeln das durchaus auch seinen Reiz hat.


    Doch dann beginnt sich vieles wenn nicht sogar alles drastisch zu verändern. Um die rechtsradikale Nationale Front zu verhindern, tun sich Sozialisten und die Moslembruderschaft zusammen und auch Francois muss einsehen, dass er doch nicht so sicher im Sattel sitzt wie er immer gedacht hatte. Zudem kündigen sich bürgerkriegsähnliche Zustände an und Francois unternimmt eine Reise durch das ihm nicht sehr vertraute Frankreich. Frankreich war für ihn bis dato immer Paris. Hinzukommt, dass die Universität den Lehrbetrieb vorläufig eingestellt hat. Und auch seine Freundin Miriam, Jüdin, hat mir ihren Eltern Frankreich in Richtung Israel verlassen. Als er wieder nach Hause kommt findet er einen Brief vor, indem ihm mitgeteilt wird, dass er in den Ruhestand versetzt werden würde. Wirtschaftliche Not würde er nicht leiden müssen, seine Pension ist genauso hoch wie sein jetziges Gehalt.


    So beurteilt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG diesen sehr lesenswerten Roman:
    „Houellebecq hält in "Unterwerfung" der französischen Politik und der westlichen Gesellschaft, die an ihrem "atheistischen Humanismus" zugrunde gehe, einen Zerrspiegel vor. In seiner Zukunftsvision ist der Front National unter Marine Le Pen die stärkste politische Kraft. Um die Machtübernahme der Rechtspopulisten zu verhindern, verbünden sich die Sozialisten mit einer islamischen Partei.“


    Houellebecq beschreibt ein Szenario das sicher sehr viele Menschen erschrecken wird. Aber erschreckend ist eben auch die Gleichgültigkeit der handelnden Personen, die diese anfangs an den Tag legen. Frei nach dem Motto „Lass sie sich erstmal austoben, das beruhigt sich alles wieder“ (hat man das nicht seinerzeit auch bei der Machtergreifung der Nationalsozialisten gesagt?). Doch dann müssen die Menschen erkennen, das ihr Leben immer mehr von moslemischen Wertvorstellungen geprägt und beherrscht wird. Viele Franzosen fühlen sich nicht einmal mehr als Gast im eigenen Land.


    Sicher hat Houellebecq schon brillanterer Bücher geschrieben – aber sicher ist auch, dass keines seiner Bücher einen derart aktuellen Bezug hatte und keines seiner Bücher eine Fiktion beschrieb, deren Hintergrund derart realistisch ist.


    Dieses Buch ist nicht antiislamistisch. Ganz und gar nicht. Es zeigt nur auf, es warnt und es macht deutlich, dass die demokratische Grundordnung durch den Alleinvertretungsanspruch einer Religion, wobei jetzt egal ist welche damit gemeint ist, gefährdet ist. Und mit seinem Buch macht Houellebecq auch deutlich, dass sich die Sozialisten wahrscheinlich auch mit dem Teufel verbünden würden, nur um „Rechts“ zu verhindern und um an die Macht zu gelangen.


    Das Buch ist nicht frauenfeindlich – auch dann nicht wenn sich der Autor in manchen Bettszenen und bei manchen Frauenbeschreibungen einer eher sehr direkten Sprache bedient. Aber man sollte Sex auch nicht immer nur blumig und mit schwammigen Andeutungen beschreiben. Sex ist nun mal Sex – und kein Blümchenpflücken.


    In meinen Augen ein wichtiges, ein notwendiges und ein sehr lesenswertes Buch. Ein Buch gegen die Verharmlosung und das Wegschauen – ein Buch das aber auch die unbedingt notwendige Toleranz der verschiedenen Religionen untereinander fordert und beschreibt.


    Es war natürlich auch klar, das einige der Multikulti-Anhänger in diesem Buch einen Skandal sehen, weil hier vermeintlich zu Ausländerfeindlichkeit und zum Hass gegen Moslem aufgerufen wird. Dummes Zeug! Houellebecq beschreibt eine Vision, die durchaus das Zeug dazu hat Realität zu werden. Dafür sollte man ihm dankbar sein. Ein großartiges Buch – das allerdings in literarischer Sicht nicht so überzeugt wie seine Vorgänger. Aber das sei dem Autor einfach mal nachgesehen.


    Verirrte Amazon-Tags gelöscht. LG, Valentine

    Einmal editiert, zuletzt von Valentine ()

  • @Nichtraucher: herzlich willkommen! (Warst Du früher schon mal Mitglied hier? Der Name kommt mir so bekannt vor.)


    Ich habe Deinen Beitrag mal an den bestehenden Thread angehängt (bitte immer die Suchfunktion nutzen, bevor Du einen neuen Thread eröffnest).

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Ich habe durch diesen Roman M. Houllebecq "entdeckt" und finde ihn sehr unterhaltend und interessant. Manche sehen Houllebecq ja seit diesem Werk als "Weltendeuter", meiner Meinung nach zurecht.


    Ebenfalls gefallen haben mir "Elementarteilchen", wobei ich das erste Drittel des Romans etwas zäh fand (irgendwie habe ich dauernd die beiden Hauptcharaktere verwechselt), sowie "Karte und Gebiet". Die anderen Bücher von M.H. habe ich nun noch vor mir...

  • Hallo zusammen,


    lange habe ich mich hier nicht mehr gemeldet. Aber dieses Buch hat mich so unglaublich tief enttäuscht, dass ich meine Meinung mal wieder zum Ausdruck bringen möchte.


    Vorab, ich habe die ungekürzte Hörbuchfassung gehört.
    Eine Zusammenfassende Inhaltsgabe mache ich nicht, da das „Nichtraucher“ bereits viel besser gemacht hat, als dass ich es tun könnte. Allerdings könnte man dieses Buch sicher auf zirka 50 Seiten schrumpfen anstatt ständig abzudriften. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass die Hörspielfassung nur gut 2 Stunden beträgt. Diese werde ich mir aber nicht auch noch antun. Noch nicht mal auf der Hoffnung basierend, dass man hier vielleicht das eigentliche Thema gebündelt und ohne das ganze unnütze sowie nichtssagende Larifari behandelt.


    Tja, was erwartet man als Leser wenn ein Buch mit so einem brisanten Thema derart fantastisch von den Medienvertretern angepriesen wird? … In meinem Fall war dies die Zeichnung einer gesellschafts- und sozialpolitischen Atmosphäre, die vor allem durch ihre Entstehung und der Zulassung geprägt sein würde. Neugierig und offen ging ich an dieses Buch heran. Aber was mich erwartete und vor allem negativ überraschte, war dann doch, dass das Hauptthema dermaßen unter den Tisch fallen gelassen worden ist. Das Wie, das Warum, all die Entwicklungen der jeweilig Beteiligten sowie ihre Einflüsse, Folgen und Möglichkeiten wurden (aus meiner Sicht) zu einer kleinen Randnotiz degradiert.


    Ich verstehe auch nicht wirklich, warum dieses Buch so sehr als skandalös, im muslimischen Sinne, gehandelt wurde. Die beschriebenen Veränderungen werden für meinen Geschmack doch sehr positiv vom Autor ausgeführt. Ich konnte nicht viel Antiislamistisches aufspüren. Eher im Gegenteil. Arbeitslosigkeit? Prima, die Frauen wieder an den Herd und alles ist gut. Nur mal so als Schnell-Beispiel. Überhaupt habe ich stets das Gefühl gehabt, dass Herr Michel Houellebecq nicht wirklich viel von Frauen hält… Sie sind praktisches Beiwerk für seine Amüsements. Aber lassen wir das. Im Nachhinein drängt sich mir auch der Verdacht auf, dass das Ganze überaus satirisch sein soll. Doch dafür zieht es einen viel zu sehr runter. Auch der Schreibstil an sich konnte mich nicht begeistern.


    Zudem ist das gesamte Buch überzogen von Nebenverweisen und Vergleichsstellungen zu anderen, den meisten Lesern wohl unbekannten, wenn vielleicht auch geachteten alten französischen Schriftstellern. Aber auch hier nicht wirklich um das „eigentliche“ Thema Unterwerfung zu unterstreichen sondern, nach meiner Empfindung heraus, einfach um die Verliebtheit des Autors in seine eigene Eitelkeit zu bezeichnen. Immer und immer wieder wird bei der kleinsten Gelegenheit vom Thema abgewichen. Da schnappt der Protagonist, der Literaturwissenschaftler Francois, zum Beispiel einen Fetzen einer Unterhaltung auf und was passiert…? Nein, dem wird nicht etwa nachgespürt. Der Protagonist wendet sich mehrmals viel lieber ab um sich lieber kulinarischen oder alkoholischen Genüssen zuzuwenden. Oder er verzieht sich planlos und lustlos in die Provinz. Selbst nicht verstehend was er da soll und entzieht sich somit abermals dem Hauptthema, welches den Leser eventuell doch interessiert, da er das Buch sonst nie in die Hand genommen hätte. Als Atheist zieht er sich dann auch für kurze Zeit in ein Kloster zurück, „nur“ um festzustellen, dass er den Rauchmelder in seiner Kammer doof findet? Das war überspitzt zum Ausdruck gebracht. :zwinker: Natürlich bin ich nicht so oberflächlich und habe nur den geschriebenen/gehörten Worten gelauscht, sondern auch versucht zwischen den Zeilen zu lesen. Die Atmosphäre auf mich wirken zu lassen. Allerdings hat mich die ganze Machart, das ständige Abschweifen in das Desinteresse, diese Passivität, diesen Verdruss am Leben sowie seine Frauengeschichten dermaßen genervt und aufgerieben, dass selbst dies keinen Spaß mehr macht beziehungsweise fast unmöglich war. Sollte man bei Houellebecq tatsächlich (wie bei vielen Amazon-Rezensionen angedeutet) wirklich nur so abgehoben tief Buddeln um den genialen Gedanken hinter seinen schmierigen wie depressiven Ausführungen zu finden, ist seine Schreibe letztendlich nichts für mich. Aber hey… vielleicht könnte man dann wenigstens den Klapptext überarbeiten, damit die Erwartungshaltung beim Kauf eine andere ist.
    Das sicher hochinteressante und vor allem angepriesene Hauptthema als Zugpferd für die s.e.x.uellen Auswüchse und Fantasien eines Autors, bei dem sich mir die Frage stellte WAS er mir als Leser eigentlich damit wirklich mitteilen will, zu missbrauchen finde ich schon fast unverschämt. Der Ich-Protagonist zog mich mit seiner Unlust zu Allem und Jedem, seinem Desinteresse für das eigentliche, angepriesene Buchthema, dermaßen herunter. Depressiv, suizidgefährdet und ständig alkoholisiert. Ganz zu schweigen von den ganzen unzähligen und recht krass formulierten S.E.Xpraktiken. Hätte man das Buch unter diesen vier Gesichtspunkten vermarket, hätte ich dieses Geschreibe wirklich gut hinnehmen können. Doch so?


    Sicher kommen jetzt eben jene Kritiker, die Houellebecq Schreibe vergöttern. Sie werden mir mitteilen, dass ich nichts verstanden, nicht hineingespürt habe. Die Essenz des Themas nicht auch zwischen den Zeilen zu erfassen vermocht habe. Von mir aus. ;-) Für mich ist und bleibt dieses Buch eine reine Zeitverschwendung.


    Was hätte man aus diesem Thema alles machen können. Selbst ohne bewertend zu sein… :sauer:



    Viele Grüssle
    apassionata :smile:

    &quot;Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.&quot; Mahatma Gandhi

  • Das war ja ein gewaltiger Flop (und bestärkt mich in meiner vagen Abneigung gegen den Autoren) - aber schön, Dich mal wieder zu lesen. Gerne wieder öfter! :bussi:

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Hallo,


    ich habe das Buch als erstes und ganz sicher einziges dieses Autors im Rahmen meines Lesekreises gelesen und ich schließe mich apassionatas Meinung vollständig an. Ich fand das Buch abstoßend und frauenverachtend. Das Leben Professor Francois, seine Ansichten, seine Lebensweise und sein (Nicht-) Denken haben mich anfangs entsetzt, dann kopfschüttelnd und manchmal sogar lachend zurückgelassen. Sollte es am Ende doch Ironie oder Satire sein...


    Es geht in dem Buch eigentlich um nichts anderes als S.E.X., Essen und Langeweile. Ein gravierender gesellschaftlicher Umbuch wird ohne weitere Zwischenfälle innerhalb von Monaten vollzogen und durch den Protagonisten erfährt man so gut wie nichts. Ja es wird von der einen oder anderen Nachrichtensendung und auch von Gesprächen berichtet, aber streifen diese die Hauptperson nur beim Gedanken an sein Altern, an hübsche junge Studentinnen oder an das nächste Mikrowellenessen.


    Leider kenne ich mich mit französischer Literatur nicht aus, sodass ich zu diesen Berührungspunkten kaum etwas sagen kann, für mich bleibt nur das Gefühl einer Aneinanderreihung von großen Inhalten, die vllt. imponieren sollen, mich aber eher abschrecken.


    Die Beschreibungen und Szenen zum Islam kann ich persönlich wenig werten, da ich vom Rest des Inhalts schwerlich die Intention des Autors erspüren kann.
    Für mich schreibt hier ein einsamer, verlorener, Midlife-Crisis geplagter Mann und projiziert es in seinen Protagonisten. Ich persönlich habe mir auf Basis seiner eigenen Aussage "Anhand von Literatur ist man einem Menschen näher als man ihm irgend sonst sein kann" eine Meinung zum Autor gebildet und es wird klar, ich bin fertig damit.


    Schade, dass man ein solch spannendes Thema derart verreißen kann.
    1ratten


    Grüße
    schokotimmi

    Weltreise: 43/223 - 19,3%

  • Meine Meinung

    Nein, Unterwerfung hat mir nicht gefallen. Der Protagonist ist ein alternder, einsamer und frustrierter Mann. Er hat kein Interesse von dem, was um ihn herum passiert und dementsprechend erfahre auch ich nur wenig davon und das wenige reicht nicht aus, um mir wirklich ein Bild zu machen.

    Schade, dass man ein solch spannendes Thema derart verreißen kann.

    Dem stimme ich zu.

    1ratten

    I'm young enough to still see the passionate girl that I sued to be. But I'm old enough to say I got a good look at the other side.