03 - Seite 185 bis 284 (Kapitel 6 - 8)

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Es gibt 21 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kanya.

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    LG, Dani


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  • Dieser Abschnitt war aber ganz schön aktionreich, aber auch traurig. Der Tod der Pferde war schon sehr traurig zu lesen. Als dann aber auch noch die Bilder kamen, fand ich es noch schrecklicher. Pferde haben sowieso so etwas gigantisches und sie dann leblos auf der Straße liegen zu sehen ist ein sehr trauriger Anblick. Der Autor setzt die Bilder sehr gut in Szene.


    Ich hatte wirklich gedacht, daß die Kinder es in den Zug schaffen würde. Es lief für sie gerade quasi Alles doch schon kompliziert, aber rund. In dem ganzen Gedränge habe ich erst überhaupt nicht richtig mitbekommen, daß sie den Koffer mit dem Vogel im Zug vergessen hatten. Genial fand ich i.ü. die Vorführung des Aufziehvogels :smile:. Noch sieht es ja so aus, als wenn Miss Peregrine noch recht viel mitbekommt und sich an ihr Menschenleben erinnert. Wahrscheinlich wird es später haarscharf bis sie wieder verwandelt wird.


    Assoziert ihr auch mit den Wights und ihrem Auftreten irgendwie die NS? Natürlich liegt es auch an der Zeit, in der das Buch spielt. Aber ich muss bei ihrem Auftreten zumindest in diesem Band die ganze Zeit an die Gestapo denken. Das sie beim Zug noch von ihnen gefangen genommen würden, damit hatte ich so überhaupt nicht gerechnet. Ich dachte nachdem der Ticketverkäufer sich so doof angestellt hatte, würden sie endlich ihren Weg nach London schaffen.


    Die Sache mit den Bienen fand ich eine geniale Idee. Auch wenn ich mir schon da gedacht habe, daß sie doch normaler Weise alle sterben müssten, nachdem sie den Kinder geholfen haben. Die Vorstellung quasi einen Bienenstock im Bauch zu haben, fand ich aber recht seltsam. Es scheint fast so, als wenn der Junge mit seinen Bienen redet und diese ihn auch verstehen.

  • Die Szenen am Bahnhof waren überraschend und aufregend. Aber zuerst ist es witzig, als Miss Peregrine als vermeintliches Spielzeug herumstolziert.
    Mit dem Auftauchen des Wights hatte ich genauso wenig gerechnet, wie die Kinder. So ein Pech!
    Die folgenden Szenen empfand ich als beklemmend und die Rettung durch Hugh befreiend, auch wenn alle Wights sterben mussten. Aber einen anderen Ausweg gab es nicht.
    Die zu diesem Abschnitt passenden Bilder sind erschreckend, einfach durch die Tatsache, dass es reale Fotos sind.
    Jacobs Gedanken bezüglich der toten Pferde waren rührend und so wahr!


    Ich gehe davon aus, dass die Kinder den Zigeunern bestimmt nicht zum letzten Mal begegnet sind. Allerdings stelle ich mir Zigeuner anders vor, als sie auf den Fotos zu sehen sind. Geht es euch auch so?


    Während der Zugfahrt können die Kinder etwas entspannen und ich als Leserin auch. Emmas Geschichte finde ich traurig und ich habe überlegt, wie ich reagiert hätte, wenn sie mein Kind wäre.


    Endlich sind die Kinder in London und ich war total erstaunt über die Möglichkeit eine Zeitschleife anzurufen. Was für Ideen der Autor hat. :-)


    Der Autor verknüpft gekonnt historisches Zeitgeschehen mit der Handlung des Buches und verstärkt das Ganze durch die Fotos. In London ist das für mich noch spürbarer. Vielleicht weil das Kriegsgeschehen hier dramatischer und allgegenwärtig ist.


    Und wieder hilft eine Geschichte aus dem Buch weiter und der Hinweis von Addison mit den Tauben. Ich bin gespannt, wen oder was die Kinder da gefunden haben. Eine Treppe, die zu einer Zeitschleife führt? Finden sie dort vielleicht auch Miss Wren und ihre Tauben? Und was hat diese mit Christopher Wren zu tun?


    Ich bin gespannt und muss ganz schnell weiterlesen. Die Handlung hat mich richtig in ihren Bann gezogen.


  • In dem ganzen Gedränge habe ich erst überhaupt nicht richtig mitbekommen, daß sie den Koffer mit dem Vogel im Zug vergessen hatten.


    Das ging mir auch so. Ich bin richtig erschrocken, als es erwähnt wurde.



    Genial fand ich i.ü. die Vorführung des Aufziehvogels :smile:. Noch sieht es ja so aus, als wenn Miss Peregrine noch recht viel mitbekommt und sich an ihr Menschenleben erinnert. Wahrscheinlich wird es später haarscharf bis sie wieder verwandelt wird.


    Bestimmt wird es knapp. Doch wie will der Autor das verdeutlichen? Ob wohl die animalischen Instinkte immer mehr in den Vordergrund treten?



    Assoziert ihr auch mit den Wights und ihrem Auftreten irgendwie die NS? Natürlich liegt es auch an der Zeit, in der das Buch spielt. Aber ich muss bei ihrem Auftreten zumindest in diesem Band die ganze Zeit an die Gestapo denken.


    Da die Kinder sich ja genau in dieser Zeit bewegen, habe ich auch schon daran gedacht und überlegt, ob die Wights und die Besonderen mit den Nazis und der Verfolgung von Minderheiten gleichgesetzt werden können.

  • Irgendwie überwiegen in diesem Abschnitt der Krieg und die Trauer und der Tod. Das ist so düster. Dennoch gelingt es dem Autor einige nette Szenen einzuflechten, die dann wieder etwas ablenken und aufmuntern können. Ich denke da an die Spielzeugvorführung durch Miss Peregrines (herrlich), die Szene an der Telefonzelle in London und die kurze Freundschaft zu dem Mädchen auf dem Bahnhof.


    Besonders gut gefallen hat mir natürlich Hugh mit seiner Gabe. Ich bin ja neugierig darauf, ob es so einfach sein wird wieder einen neuen Bienenstock in seinem Innern zu etablieren. Kann denn die einzige Biene da überhaupt überleben? Braucht sie nicht eine Königin?
    Zum Glück ist Miss Peregrine im Koffer im Zug nichts geschehen, während die Kinder ihr Abenteuer mit den Wights überstehen mussten.

    Lesen ist meine Leidenschaft


  • Da die Kinder sich ja genau in dieser Zeit bewegen, habe ich auch schon daran gedacht und überlegt, ob die Wights und die Besonderen mit den Nazis und der Verfolgung von Minderheiten gleichgesetzt werden können.


    Das ist in jedem Fall die Intention des Autors. Das vermute ich zumindest stark. Warum sonst spielt die ganze Geschichte meist in dieser Zeit? Und in diesem Abschnitt werden ja auch von den Besonderen Andeutungen auf Hitler und seine Taten gemacht.



    Endlich sind die Kinder in London und ich war total erstaunt über die Möglichkeit eine Zeitschleife anzurufen. Was für Ideen der Autor hat. :-)


    Diese Idee ist wirklich interessant, allerdings habe ich nocht nicht ganz verstanden, wie das funktionieren soll. Vielleicht kann mir auch einer die Suche nach den Telefonnummern im Telefonbuch erklären. Woher wußten die Kinder welche sie nehmen müssen und dass sie es nun bei allen Zeitschleifen versucht haben?

    Lesen ist meine Leidenschaft


  • Diese Idee ist wirklich interessant, allerdings habe ich nocht nicht ganz verstanden, wie das funktionieren soll. Vielleicht kann mir auch einer die Suche nach den Telefonnummern im Telefonbuch erklären. Woher wußten die Kinder welche sie nehmen müssen und dass sie es nun bei allen Zeitschleifen versucht haben?


    Ich bin davon ausgegangen, dass sie die Namen der ortsansässigen Ymbrynen kennen (oder ihre Decknamen) und dass sie versucht haben, diese anzurufen.

  • Ich bin davon ausgegangen, dass sie die Namen der ortsansässigen Ymbrynen kennen (oder ihre Decknamen) und dass sie versucht haben, diese anzurufen.


    okay, das wäre eine Erklärung. Wobei ich persönlich zuvor nicht den Eindruck hatte, dass sie wissen, wie die anderen Ymbrynen heißen. Deshalb habe ich mich ja auch so gewundert. In diesem Fall müßten sie ja auch die Zeitschleifen kennen und wissen welche Ymbryne wozu gehört und wie man jeweils dorthin gelangt, oder?

    Lesen ist meine Leidenschaft


  • Die Szenen am Bahnhof waren überraschend und aufregend. Aber zuerst ist es witzig, als Miss Peregrine als vermeintliches Spielzeug herumstolziert.


    Bei der Szene hatte ich wirklich Kopfkino.



    Die zu diesem Abschnitt passenden Bilder sind erschreckend, einfach durch die Tatsache, dass es reale Fotos sind.
    Jacobs Gedanken bezüglich der toten Pferde waren rührend und so wahr!


    Stimmt, durch die Bilder wird der beklemmende Eindruck noch einmal verstärkt.
    Schon unglaublich, daß die Bilder so passend sind. Mich würde interessieren, ob zuerst die Bilder da waren, oder erst die Geschichte.



    Ich gehe davon aus, dass die Kinder den Zigeunern bestimmt nicht zum letzten Mal begegnet sind. Allerdings stelle ich mir Zigeuner anders vor, als sie auf den Fotos zu sehen sind. Geht es euch auch so?


    Bei mir haben...Vorurteile lassen grüßen. Zigeuner einfach immer Ohringe und sehen auch anderst aus, geheimnisvoller und auch irgendwie anziehend.



    Während der Zugfahrt können die Kinder etwas entspannen und ich als Leserin auch. Emmas Geschichte finde ich traurig und ich habe überlegt, wie ich reagiert hätte, wenn sie mein Kind wäre.


    Bei so etwas bin ich immer sehr idealistisch. Ich denke Eltern sollten ihre Kinder einfach lieben. Sie ist ja jetzt nicht bösartig, oder so. Einfach nur anderst. Aber das verändert doch ihr Wesen nicht. Aber das sehe ich hier aus einer recht aufgeklärten Zeit. Damals war es denke ich noch etwas anderes, man war zu der Zeit noch mehr mit der Kirche beschäftigt und hat eher an böse Geister u.ä geglaubt. Auch musste wahrscheinlich die ganze Familie um ihr Leben fürchten, wenn die heraus kam.



    Der Autor verknüpft gekonnt historisches Zeitgeschehen mit der Handlung des Buches und verstärkt das Ganze durch die Fotos. In London ist das für mich noch spürbarer. Vielleicht weil das Kriegsgeschehen hier dramatischer und allgegenwärtig ist.


    Für mich ist London aber auch einfach die historische Stadt schlecht hin. Deswegen passt es für mich absolut.



    Irgendwie überwiegen in diesem Abschnitt der Krieg und die Trauer und der Tod. Das ist so düster. Dennoch gelingt es dem Autor einige nette Szenen einzuflechten, die dann wieder etwas ablenken und aufmuntern können. Ich denke da an die Spielzeugvorführung durch Miss Peregrines (herrlich), die Szene an der Telefonzelle in London und die kurze Freundschaft zu dem Mädchen auf dem Bahnhof.


    Wobei ich schon den ersten Band sehr dürster fand.



    Besonders gut gefallen hat mir natürlich Hugh mit seiner Gabe. Ich bin ja neugierig darauf, ob es so einfach sein wird wieder einen neuen Bienenstock in seinem Innern zu etablieren. Kann denn die einzige Biene da überhaupt überleben? Braucht sie nicht eine Königin?
    Zum Glück ist Miss Peregrine im Koffer im Zug nichts geschehen, während die Kinder ihr Abenteuer mit den Wights überstehen mussten.


    Wenn er quasi so eine Art Bienenflüsterer ist, denke ich wird er auch recht schnell wieder an einen Bienenstock kommen.



    Das ist in jedem Fall die Intention des Autors. Das vermute ich zumindest stark. Warum sonst spielt die ganze Geschichte meist in dieser Zeit? Und in diesem Abschnitt werden ja auch von den Besonderen Andeutungen auf Hitler und seine Taten gemacht.


    Wobei ich glaube, daß das auch etwas mit den schwarz weiß Bildern zu tun hat. Mit bunten Bildern, wäre die Geschichte nicht so stimmungsvoll.


    Liebe Grüße
    Christine

  • Dieser Abschnitt war extrem spannend. An manchen Stellen habe ich mich richtig geärgert über die Erwachsenen, wie sie die Kinder behandelt haben. Aber zum Glück ging es jedes Mal gut und die fiesen Kerle haben ihr Fett weg gekriegt. :breitgrins:


    Erst dieser unhöfliche Ticketverkäufer, der war echt eine Nervensäge. Und als sie schon fast auf den Zug aufgesprungen sind, werden sie erwischt. Es ist wirklich schade, was mit den Pferden passiert ist. Das war doch nicht nötig, finde ich. Aber in der Hütte, als dieser freche Kerl Emma betatscht hat, wurde es richtig brenzlig und ich hab mir echt sorgen um die Kinder gemacht. Doch dann kam Hugh mit seinen Bienen und hat alle gerettet. Das war richtig grosses Kino! Ich hab mich nach der schlechten Behandlung der Kinder richtig gefreut, als die Typen dran gekommen sind. Die Stelle hat für mich vieles wieder gut gemacht.


    Danach klappt alles wie am Schnürchen und die Fahrt zum Bahnhof konnte ich dann wieder richtig geniessen. Zum Glück erwischen sie den Zug und der Koffer ist auch noch da. Besser geht es nicht. Komisch fand ich allerdings, dass der Schaffner Miss Peregrine aus dem Koffer gelassen hat und immer noch der Überzeugung ist, es sei ein Spielzeug. :breitgrins:


    Die Ankunft in London war dann weniger nett, besonders als dieser komische Kauz mit dem Schirm auftaucht und die Kinder in den Zug scheuchen will. Aber wie sie mit dem fertig wurden, war echt lustig. Und dann nochmal eine Bienen-Attacke zur Rettung der Kinder. Ich mag Hugh und seine Begabung. Laut lachen musste ich an der Stelle, als er Henry, der nicht fliegen kann, erwähnte. So süss! Millard hat sich in diesem Abschnitt auch als schlaues Kerlchen herausgestellt und erkennt, dass jede der Geschichten der Besonderen ein Wegweiser sein könnte. Wie er da auf die Tauben kam, finde ich genial. Tolle Geschichte! Die Kinder beweisen immer wieder aufs neue, das sie ein tolles Team sind.


    Heute Mittag im Zug wäre ich um ein Haar an meiner Haltestelle vorbei gefahren, weil ich so vertieft in die Geschichte war. Ich konnte schon lange nicht mehr so gut in eine Geschichte abtauchen und alles um mich herum vergessen. Die ganz spezielle Fantasie des Autors gefällt mir sehr gut.

    Liebe Grüsse Hanni 8)


  • Die Vorstellung quasi einen Bienenstock im Bauch zu haben, fand ich aber recht seltsam. Es scheint fast so, als wenn der Junge mit seinen Bienen redet und diese ihn auch verstehen.


    Vielleicht Telepathie. Oder sie sind einfach so ein Teil von ihm geworden, dass sie quasi eins sind.



    Ich gehe davon aus, dass die Kinder den Zigeunern bestimmt nicht zum letzten Mal begegnet sind. Allerdings stelle ich mir Zigeuner anders vor, als sie auf den Fotos zu sehen sind. Geht es euch auch so?


    Das habe ich bei den Zigeuner-Fotos jedes Mal auch gedacht. Die sehen mir irgendwie zu gepflegt und zu ordentlich angezogen aus. Ich sag ja nicht, dass Zigeuner ungepflegt aussehen müssen, aber irgendwie stelle ich sie mir wilder vor.



    Emmas Geschichte finde ich traurig und ich habe überlegt, wie ich reagiert hätte, wenn sie mein Kind wäre.


    Heftig. Man kann sich vorstellen, dass normale Eltern ein Problem damit hätten, zumal sie wahrscheinlich überhaupt keine Kenntnis von den besonderen Kindern haben. Und Feuer ist natürlich schon eine Sache, die einem Angst einjagen kann. Arme Emma.



    Endlich sind die Kinder in London und ich war total erstaunt über die Möglichkeit eine Zeitschleife anzurufen. Was für Ideen der Autor hat. :-)


    :daumen: Einfach genial.



    Der Autor verknüpft gekonnt historisches Zeitgeschehen mit der Handlung des Buches und verstärkt das Ganze durch die Fotos. In London ist das für mich noch spürbarer. Vielleicht weil das Kriegsgeschehen hier dramatischer und allgegenwärtig ist.


    Das ist echt genial gemacht. Man kann sich alles total gut vorstellen, die Gefahr und die Bedrohung. Auch die ganzen Kinder am Bahnhof, die weggebracht werden sollten in weniger gefährliche Gebiete. Eine schreckliche Zeit.



    Das ist in jedem Fall die Intention des Autors. Das vermute ich zumindest stark. Warum sonst spielt die ganze Geschichte meist in dieser Zeit? Und in diesem Abschnitt werden ja auch von den Besonderen Andeutungen auf Hitler und seine Taten gemacht.


    Ja, das glaube ich auch. Auf mich wirkt die Geschichte so, als sei es eine Aufarbeitung der damaligen Geschehnisse auf eine Art, die auch Kindern und Jugendlichen ein Gefühl für diese düstere Zeit und ihre Schrecken vermittelt.

    Liebe Grüsse Hanni 8)

  • Diesen Abschnitt fand ich richtig spannend.
    Ich fand es cool, wie Miss Peregrine so tut, als wäre sie ein Spielzeug. Leider werden die Kinder dann doch erwischt und ich hätte irgendwie nicht erwartet, dass sie so kurz vor dem Ziel noch gefangen werden. Da haben mich die Wights echt überrascht.
    Und auch Hugh konnte mich überraschen. Wow, dass er mit seinen Bienen so viel ausrichten kann ist irgendwie ziemlich krass. Allerdings müssten die Bienen doch alle auch gestorben sein, oder? Das stelle ich mir für Hugh nicht einfach vor, weil die Bienen wie seine Freunde und ein Teil von ihm wirken.


    Schade finde ich auch, dass die Zigeuner gefangen wurden und die Pferde getötet. DIe Wights sind einfach echt übel...
    Toll fand ich es, dass die Kinder dann endlich in London ankommen. London ist meine absolute Lieblingsstadt und ich war schon mehrmals da. Es ist total erschreckend, aber auch faszinierend, wie die Stadt im Krieg zerstört wurde. Ich finde die Zeit in der die Kinder das alles erleben, sowieso total spannend, da neben der Bedrohung der Wights, auch der Krieg die Kinder bedroht und man noch mal einen ganz anderen Blick auf den Krieg und die NAzis bekommt.


    Dass die Kinder in den Zeitschleifen anrufen können, finde ich merkwürdig und irgendwie nicht ganz logisch, aber gut, dass es die Möglichkeit gibt.
    Ich bin gespannt, wie den Kindern die Tauben weiterhelfen und ob sie Miss Wren doch noch finden und wie alles ausgehen soll...


  • Diese Idee ist wirklich interessant, allerdings habe ich nocht nicht ganz verstanden, wie das funktionieren soll. Vielleicht kann mir auch einer die Suche nach den Telefonnummern im Telefonbuch erklären. Woher wußten die Kinder welche sie nehmen müssen und dass sie es nun bei allen Zeitschleifen versucht haben?


    Es war doch Millard, der die Nummern rausgesucht hat, oder? Er kommt mir wie der schlaue Kopf der Gruppe vor, der sich viel Wissen angeeignet hat, wie z.B. Namen hinter denen sich Ymbrynen und ihre Zeitschleifen verbergen. Sicher wurden die Kinder für Notfälle präpariert.



    Bei der Szene hatte ich wirklich Kopfkino.


    Ja, ich habe es auch bildlich vor mir gesehen. :breitgrins:



    Schon unglaublich, daß die Bilder so passend sind. Mich würde interessieren, ob zuerst die Bilder da waren, oder erst die Geschichte.


    Da musst du mal den Autor fragen. Auf seiner Internetseite steht, dass man ihn gerne bei Twitter oder Instagram kontaktieren kann. :zwinker:



    Bei mir haben...Vorurteile lassen grüßen. Zigeuner einfach immer Ohringe und sehen auch anderst aus, geheimnisvoller und auch irgendwie anziehend.


    Ja, und mit dunklen Haaren. :breitgrins:



    Wobei ich schon den ersten Band sehr dürster fand.


    Ja, das stimmt. Leider kann ich mich nicht so detailliert daran erinnern. :redface: Es ist immer schade, wenn zwischen dem Erscheinen zweier Bände soviel Zeit liegt. Da geht einiges an Zusammenhängen und Stimmungen verloren.



    Wenn er quasi so eine Art Bienenflüsterer ist, denke ich wird er auch recht schnell wieder an einen Bienenstock kommen.


    Im Moment sieht es allerdings schlecht aus. Wo will er in dem zerbombten London einen Bienenstock finden? Da muss er bestimmt warten, bis sie wieder in eine ländliche Gegend kommen. Wie er die Bienen wohl dazu bringt, zu ihm überzusiedeln?



    Komisch fand ich allerdings, dass der Schaffner Miss Peregrine aus dem Koffer gelassen hat und immer noch der Überzeugung ist, es sei ein Spielzeug. :breitgrins:


    Er war ja sogar so überzeugt davon, dass er ein solches Spielzeug für seine Tochter wollte. :breitgrins: Manche Menschen sehen nur das, was sie sehen wollen.



    Heute Mittag im Zug wäre ich um ein Haar an meiner Haltestelle vorbei gefahren, weil ich so vertieft in die Geschichte war. Ich konnte schon lange nicht mehr so gut in eine Geschichte abtauchen und alles um mich herum vergessen. Die ganz spezielle Fantasie des Autors gefällt mir sehr gut.


    Das geht mir auch so. Die Handlung fesselt und begeistert mich, genauso wie die Ideen des Autors. Dadurch wird es nie langweilig.


    Liebe Grüße
    Aurian

  • Ich habe zwar schon am Freitag gelesen, komme aber jetzt zum Posten, weil ich am Wochenende einfach das tolle Wetter genießen wollte.


    Die Handlung in diesem Abschnitt war ja schon sehr düster und traurig. Mich hat die Handlung gefühlsmäßig ganz schön runter gezogen.


    So edle, große Tiere wie Pferde tot zu sehen, das ist kein schöner Anblick. Bei totem Pferd habe ich immer das Bild vom Pferdekopf aus „Der Pate“ im Kopf.


    Die Zugfahrt war etwas ruhiger, wenn auch die Geschichte von Emma wieder sehr bewegt.


    Die Einflechtung der Bienen war durchaus spannend, aber ich habe Angst vor Bienen, daher war das für mich schon etwas gruselig, erst recht die Vorstellung diese im Bauch zu haben, hilfe…

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Endlich sind die Kinder in London und ich war total erstaunt über die Möglichkeit eine Zeitschleife anzurufen. Was für Ideen der Autor hat. :-)


    Ja seine Ideen sind wirklich unheimlich genial, aber mir fast manches Mal zu hoch, dass ich nicht alles verstehe. :redface:

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Danach klappt alles wie am Schnürchen und die Fahrt zum Bahnhof konnte ich dann wieder richtig geniessen. Zum Glück erwischen sie den Zug und der Koffer ist auch noch da. Besser geht es nicht. Komisch fand ich allerdings, dass der Schaffner Miss Peregrine aus dem Koffer gelassen hat und immer noch der Überzeugung ist, es sei ein Spielzeug. :breitgrins:


    Ich fand das mit Miss Peregrine unheimlich witzig und habe schallend gelacht. Das war eine der Szenen, die die Stimmung wieder etwas gehoben hat.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Danach klappt alles wie am Schnürchen und die Fahrt zum Bahnhof konnte ich dann wieder richtig geniessen. Zum Glück erwischen sie den Zug und der Koffer ist auch noch da. Besser geht es nicht. Komisch fand ich allerdings, dass der Schaffner Miss Peregrine aus dem Koffer gelassen hat und immer noch der Überzeugung ist, es sei ein Spielzeug. :breitgrins:


    Ich denke man redet sich bei solchen Dingen auch ein, daß sie normal sind. Die Konsequenz für ihn wäre doch gewesen zuzugeben, daß etwas unnatürliches mit dem Vogel ist. Und ich bezweifle, daß dies in dieser Zeit so gut angekommen wäre.



    Ja, das glaube ich auch. Auf mich wirkt die Geschichte so, als sei es eine Aufarbeitung der damaligen Geschehnisse auf eine Art, die auch Kindern und Jugendlichen ein Gefühl für diese düstere Zeit und ihre Schrecken vermittelt.


    Meinst Du? Dafür müsste man aber auch etwas mehr über die Zeit damals wissen um das als so beklemmend wahrzunehmen, oder?



    Ja, das stimmt. Leider kann ich mich nicht so detailliert daran erinnern. :redface: Es ist immer schade, wenn zwischen dem Erscheinen zweier Bände soviel Zeit liegt. Da geht einiges an Zusammenhängen und Stimmungen verloren.


    Das geht mir genauso, wobei ich zugeben muss. Schon ein Jahr reicht bei mir aus, wahrscheinlich löscht irgendjemand heimlich immer meinen Gedächnisspeicher nach etwas neun Monaten. Ich könnte aber auch nicht warten bis eine Reihe vollständig erschienen ist, wenn ich das Buch als solche total interssant finden würde.


    Liebe Grüße
    Christine

  • Sorry, ich hatte die letzten Tage kaum Zeit zum Posten und hinke nun voll hinter her :redface:


    In Abschnitt 3 ist ziemlich viel passiert. Die Kinder versuchen nach London zu kommen. Die Szene, wie die Kinder versuchen dem Schaffner Miss Peregrine als Spielzeug glaubhaft zu machen, fand ich wieder einmal total komisch ;) Weniger komisch war allerdings, dass Miss Peregrine und der Zug ohne die Kinder abdampften. Als die Kinder dann auch noch von Wights gefangen wurden, wusste ich erst echt nicht, wie es weiter gehen soll.


    Das Bild von den toten Pferden fand ich total schlimm. Allgemein bin ich von der Brutalität des Buches überrascht. War das in Band 1 auch so? Versteht mich nicht falsch, ich meine das nicht negativ, ich kann mich nur einfach nicht mehr daran erinnern. Die Brutalität kommt umso überraschender, da die Kinder oftmals lustige Gespräche führen und eben wie Kinder sind. Irgendwie rechnet man da nicht mit toten Pferden und Messerstichen in Bekhirs Oberschenkel.


    Was mir nicht mehr klar war, ist die Tatsache, dass Wights weiterentwickelte Hollowgasts sind. Das hatte ich komplett vergessen. Sie überleben, indem sie besondere Kinder fressen. Zum Glück hat Hugh die besonderen Kinder sowie die Zigeuner gerettet. Seine Gabe ist wirklich viel mehr Wert, als man zunächst vermutet.


    Die Kinder schaffen es zum Glück noch zu ihrem Zug und bekommen somit auch Miss Peregrine wieder. Besonders interessant fand ich die Geschichten, die sich die Kinder im Zug erzählten. Jeder erzählt wie er seine Gabe bemerkt hat. Man merkt wieder, dass die Eltern von da an nicht mehr für ihre Kinder da waren. Allerdings kann man das, so schlimm es auch ist, den wenigsten von ihnen verübeln. Zu der Zeit war der Glaube an Hexen und Dämonen noch viel ausgeprägter. Und selbst heute: Was würden Eltern wohl heute tun, wenn ihr Kind zur Hälfte unsichtbar ist? Oder Flammen aus den Händen schießen? Trotzdem tun mir die Kinder natürlich unglaublich leid. Sie waren noch so jung und hätten jemanden gebraucht, der ihnen zur Seite steht. Zum Glück ließ in den meisten Fällen Miss Peregrine nicht lang auf sich warten. Hoffentlich schaffen die Kinder es, sie zu retten.


    Die Idee mit Miss Wren und ihren Tauben ist natürlich wieder super! Und die Entdeckung des Sarkopharg mit dem Namen "Christopher Wren" ist natürlich noch spannender. Was wohl in dem Sarkophag zu sehen ist, das Emma so erstaunt? Ich tippe auf einen Durchgang :)


  • Ich gehe davon aus, dass die Kinder den Zigeunern bestimmt nicht zum letzten Mal begegnet sind. Allerdings stelle ich mir Zigeuner anders vor, als sie auf den Fotos zu sehen sind. Geht es euch auch so?


    Ich denke auch, dass die Zigeuner wieder auftauchen werden. Und auch ich habe sie mir anders vorgestellt.
    Da fällt mir auch noch was ein. Auf Seite 273 sieht man einen Jungen mit der Taube. Soll das Horace sein? In der Aufstellung zu Beginn der Buches sieht er ganz anders aus. Und auch der Zylinder fehlt. Ebenso verunsichert hat mich das Bild auf Seite 253 auf dem ein Mädchen mit dunklen Zöpfen sowie ein Mädchen mit blonden Haaren zu sehen ist. Soll das nicht die Situation, in der Olive mit einem Mädchen am Bahnhof geredet hat, darstellen? Keins der Mädchen, sieht jedoch aus wie Olive. Das finde ich ziemlich schade :(



    Ich denke man redet sich bei solchen Dingen auch ein, daß sie normal sind. Die Konsequenz für ihn wäre doch gewesen zuzugeben, daß etwas unnatürliches mit dem Vogel ist. Und ich bezweifle, daß dies in dieser Zeit so gut angekommen wäre.


    Genau den Gedanken hatte ich bei der Stelle auch ;)


  • Meinst Du? Dafür müsste man aber auch etwas mehr über die Zeit damals wissen um das als so beklemmend wahrzunehmen, oder?


    Ich denke, es wird vermittelt, wie es sich angefühlt haben könnte damals, als Krieg war. Die Bedrohung wird in dieser Geschichte ja ziemlich deutlich, auch wenn es Wights und Hollows sind anstatt die NS, die die Kinder (Minderheit) bedrohen. Ich denke, das spürt man auch, wenn man nicht den direkten Zusammenhang herstellt oder die Kinder die Geschichte von damals noch nicht kennen. Wobei das Buch glaube ich erst ab 12 Jahren empfohlen wird.



    Zum Glück hat Hugh die besonderen Kinder sowie die Zigeuner gerettet. Seine Gabe ist wirklich viel mehr Wert, als man zunächst vermutet.


    Ja, das dachte ich auch. Ich fand das erst eine recht merkwürdige Gabe, aber dafür ist sie eingesetzt umso effektvoller. :breitgrins:



    Da fällt mir auch noch was ein. Auf Seite 273 sieht man einen Jungen mit der Taube. Soll das Horace sein? In der Aufstellung zu Beginn der Buches sieht er ganz anders aus. Und auch der Zylinder fehlt.


    Ich bin davon ausgegangen, dass er es ist. Im Seitenprofil und ohne Zylinder sieht er natürlich schon ein bisschen anders aus.



    Ebenso verunsichert hat mich das Bild auf Seite 253 auf dem ein Mädchen mit dunklen Zöpfen sowie ein Mädchen mit blonden Haaren zu sehen ist. Soll das nicht die Situation, in der Olive mit einem Mädchen am Bahnhof geredet hat, darstellen? Keins der Mädchen, sieht jedoch aus wie Olive. Das finde ich ziemlich schade :(


    Ich glaube das Mädel mit den Zöpfen soll Jessica sein, die zu Olive hinschaut. Ich glaube, es soll die Perspektive aus Olives Sicht darstellen, bevor die beiden Mädchen miteinander sprechen. Das blonde Mädchen ist wahrscheinlich nur eines der vielen Kinder, die in den Zug einsteigen.

    Liebe Grüsse Hanni 8)