02 - Seite 100 bis 183 (Kapitel 4 -5)

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Es gibt 22 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von coco_90.

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    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Abschnittseinteilung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


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  • Die Geschichte ist so spannend, dass ich den Sonntag heute zum lesen genutzt habe, mit vielen Tassen Tee auf dem Sofa liegend.


    Die Weltuntergangshühner sind witzig mit ihren explodierenden Eiern. :breitgrins: Die Szene, wie die Hühner ganz unbeeindruckt aus dem explodierten Stall herausmaschieren, konnte ich mir bildlich vorstellen. :lachen:
    Doch in der Menagerie der Tiere ist nicht alles lustig. Der Friedhof der Tiere und ihre Geschichten fand ich sehr traurig, vor allem, weil es wahrscheinlich genau so wäre, wenn es solche Tiere in unserer Welt geben würde.


    Jacob kann nur durch eine Zeitschleife von Miss Peregrine wieder in seine Zeit zurückkehren. Warum das nicht mit der Zeitschleife einer anderen Ymbryne geht, ist mir nicht ganz klar.
    Die Tatsache, dass einem Menschen in Tiergestalt nur eine gewisse Zeit bleibt, um sich wieder zurückverwandeln zu können, gab es schon öfters in anderen Geschichten. Diese Frist gibt der Handlung eine Dringlichkeit und als die Kinder von den Zigeunern in einen Käfig gesperrt werden und dann auch noch die Wights kommen habe ich richtig mitgefiebert.
    Ich bin davon ausgegangen, dass die Hunde sich wie verrückt gebärden wenn sie in die Nähe der Kinder kommen, aber scheinbar hat der Mist im Käfig ihre Nasen getäuscht.


    Was für eine Überraschung, dass im Lager der Zigeuner auch ein Besonderer lebt. Mir hat es gefallen, wie Millard ihm Mut macht. Olives Geschichte von ihrer Geburt hat die Situation aufgelockert. :breitgrins:


    Es hat mich nicht gewundert, dass Radi mit der Gruppe gehen will. Ich hatte damit gerechnet, dass sie ihn mitnehmen, aber ihre Ablehnung und die Argumentation, dass er zu seiner Familie gehört waren eine gute Lösung.


    Im Moment kann ich mir noch gar nicht vorstellen wie die Kinder in diese Gefängnis-Zeitschleifen kommen wollen, um die Ymbrynen zu befreien. Doch zuerst muss Miss Peregrine geholfen werden sich zu verwandeln.
    Wie sollen die besonderen Kinder und Tiere jemals wieder in Sicherheit leben können, wenn die Hollows jetzt auch in Zeitschleifen eindringen können?


    LG, Aurian

    Einmal editiert, zuletzt von Aurian ()

  • Das Buch liest sich wirklich schnell weg. Irgendwie habe ich durch die Bilder aber immer so eine Art Bilderbuchgefühl beim Lesen :breitgrins:. Und natürlich flutscht es damit auch noch einmal schneller.
    Das Lager der Zigeuner fand ich toll. Mit Zigeuner findet man ja sowieso immer besondere Persönlichkeiten und das sie die Besonderen kennen und unter ihnen auch welche Leben, hat mich nicht gewundert. Einfach toll, daß Menschen die häufig ausgeschlossen sind. Oft Andere, die anderst sind eher akzeptieren.



    Die Weltuntergangshühner sind witzig mit ihren explodierenden Eiern. :breitgrins: Die Szene, wie die Hühner ganz unbeeindruckt aus dem explodierten Stall herausmaschieren, konnte ich mir bildlich vorstellen. :lachen:


    Die Idee, das es auch besondere Tiere gibt, fand ich sehr schön. Vor allem, weil man dann wieder einmal darüber nachdenkt, daß auch ein Tier vielleicht nicht nur ein "Ding" ist. Sondern etwas, was lebt, atmet, fühlt und auch denkt.



    Doch in der Menagerie der Tiere ist nicht alles lustig. Der Friedhof der Tiere und ihre Geschichten fand ich sehr traurig, vor allem, weil es wahrscheinlich genau so wäre, wenn es solche Tiere in unserer Welt geben würde.


    Das Bild dazu fand ich sehr bewegend, überhaupt finde ich Friedhöfe meist sehr atmospärisch. Natürlich auch, weil sie ganz deutlich die Endlichkeit von Allem anzeigt.



    Jacob kann nur durch eine Zeitschleife von Miss Peregrine wieder in seine Zeit zurückkehren. Warum das nicht mit der Zeitschleife einer anderen Ymbryne geht, ist mir nicht ganz klar.
    Die Tatsache, dass einem Menschen in Tiergestalt nur eine gewisse Zeit bleibt, um sich wieder zurückverwandeln zu können, gab es schon öfters in anderen Geschichten. Diese Frist gibt der Handlung eine Dringlichkeit und als die Kinder von den Zigeunern in einen Käfig gesperrt werden und dann auch noch die Wights kommen habe ich richtig mitgefiebert.
    Ich bin davon ausgegangen, dass die Hunde sich wie verrückt gebärden wenn sie in die Nähe der Kinder kommen, aber scheinbar hat der Mist im Käfig ihre Nasen getäuscht.


    Ich mache mir überhaupt keine Sorgen darum, daß Jacob wieder nach Hause kommt und Miss Peregrine wieder zum Menschen wird. Da bin ich ganz optimistisch und denke, daß Buch wird schon einen Weg finden, daß Alles einigermaßen gut endet.



    Was für eine Überraschung, dass im Lager der Zigeuner auch ein Besonderer lebt. Mir hat es gefallen, wie Millard ihm Mut macht. Olives Geschichte von ihrer Geburt hat die Situation aufgelockert. :breitgrins:


    Für die Eltern muss es doch sehr schön gewesen sein, daß Millard ihrem Kind so viel Mut macht. Ich als Eltern hätte Angst gehabt, daß mein Kind sich vielleicht im Luft auflöst und verschwindet. Ich bin mir im Moment gar nicht mehr sicher, ob schon im ersten Band erwähnt worden ist, daß die Kinder ihre Fähigkeiten zu unterschiedlichen Zeiten bekommen. Ich dachte immer, es wäre angeboren. Klasse fand ich i.ü. die Sache mit dem schwebenden Baby nach Geburt :zwinker:.



    Im Moment kann ich mir noch gar nicht vorstellen wie die Kinder in diese Gefängnis-Zeitschleifen kommen wollen, um die Ymbrynen zu befreien. Doch zuerst muss Miss Peregrine geholfen werden sich zu verwandeln.
    Wie sollen die besonderen Kinder und Tiere jemals wieder in Sicherheit leben können, wenn die Hollows jetzt auch in Zeitschleifen eindringen können?


    Ist dieser Band eigentlich das Ende dieser Serie?


    Liebe Grüße
    Christine

  • Hallo,



    Einfach toll, daß Menschen die häufig ausgeschlossen sind. Oft Andere, die anderst sind eher akzeptieren.


    Aber hier scheinbar auch nur zu Ausgeschlossenen, denn als sie noch dachten, dass die Kinder "normal" sind, waren sie ja nicht besonders freundlich.



    Die Idee, das es auch besondere Tiere gibt, fand ich sehr schön. Vor allem, weil man dann wieder einmal darüber nachdenkt, daß auch ein Tier vielleicht nicht nur ein "Ding" ist. Sondern etwas, was lebt, atmet, fühlt und auch denkt.


    Die Ideen des Autors in diesem Band finde ich generell toll und überraschend.
    Wer Tiere als Ding sieht, dem entgeht sehr viel.



    Ich mache mir überhaupt keine Sorgen darum, daß Jacob wieder nach Hause kommt und Miss Peregrine wieder zum Menschen wird. Da bin ich ganz optimistisch und denke, daß Buch wird schon einen Weg finden, daß Alles einigermaßen gut endet.


    Bei Jugendbüchern gehe ich auch immer von einem guten Ende aus.



    Klasse fand ich i.ü. die Sache mit dem schwebenden Baby nach Geburt :zwinker:.


    Ich habe mir das beim Lesen bildlich vorgestellt, wie sie da an der Decke schwebt und nur die Nabelschnur sie noch hält. :breitgrins:
    Was sich wohl Eltern denken, wenn sie merken, dass sie ein besonderes Kind haben?



    Ist dieser Band eigentlich das Ende dieser Serie?


    Das habe ich mich auch schon gefragt. Bis jetzt habe ich noch nirgends einen Hinweis auf eine Fortsetzung gefunden. Die Frage ist, ob der Autor es schafft, alles in diesem Buch zu beenden, was noch offen ist.


    Liebe Grüße
    Aurian

  • Bisher finde ich die Geschichte wirklich spannend und total faszinierend, was die Kinder so erleben.
    Meine bisherige Lieblingsstelle ist die Menagerie von Miss Wren. Da gibt es so viel zu entdecken und die Hühner mit ihren explodierenden Eiern sind einfach herrlich. :smile:


    Dass den Kindern nur eine bestimmte Zeit bleibt um Miss Peregrine zu retten habe ich befürchtet. Übrigens finde ich das mit den Zeitschleifen zwischendurch ganz schön verwirrend.
    Die Zigeuner haben mich überrascht. Erst waren sie so feindselig und als sie hören, dass sie Besondere sind ganz anders. Ich fürchte nur, dass die Wights dahinter kommen und das noch Konsequenzen haben wird. Den Abschnitt fand ich auch richtig spannend.


    Radi ist ein interessanter Charakter und ich kann gut verstehen, dass er lieber mit den Kindern mitgehen möchte, aber ich finde es gut, dass sie ihn dazu gebracht haben, dass er bei seiner Familie bleibt. Immerhin hat sonst keiner (außer Jakob) noch eine Familie, aber alle sehnen sich danach.


    Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, wie die Kinder alles zum Guten wenden wollen. Irgendwie werden ihnen so viele Steine in den Weg gelegt...


  • Das habe ich mich auch schon gefragt. Bis jetzt habe ich noch nirgends einen Hinweis auf eine Fortsetzung gefunden. Die Frage ist, ob der Autor es schafft, alles in diesem Buch zu beenden, was noch offen ist.


    Liebe Grüße
    Aurian


    Das ist leider eine Trilogie und ich hoffe, dass Band 3 übersetzt wird... Er heißt " Library of Souls (Miss Peregrine's Peculiar Children, #3) " und kommt dieses Jahr raus.

  • Ähm ja also diese Zeitschleifensache bringt mich doch ganz schön durcheinander. Muss man dafür physikalisches Verständnis haben, um das begreifen zu können?


    Die Geschichten der Toten vom Tierfriedhof haben mich berührt. Ich kann es mir ja immer noch nicht erklären, warum mich Tierleid in Büchern eher traurig macht und bewegt als wenn Menschen brutal umgebracht werden.


    Haha die Hühner sind der Knaller. Meine Eltern haben welche und mein Dad würde aber sehr komisch gucken, wenn seine so wären wie die in dem Buch.


    Hoppla unter den Zigeunern lebt ein Besonderer, was für eine Überraschung. Ich dachte, die haben vorher alle auf der Insel gelebt, das finde ich spannend.


    Dass die Hollows in Zeitschleifen eindringen können, das macht mir Angst, denn jetzt haben unsere Kinder ja gar keine Ruhe mehr vor denen… :entsetzt:

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Es hat mich nicht gewundert, dass Radi mit der Gruppe gehen will. Ich hatte damit gerechnet, dass sie ihn mitnehmen, aber ihre Ablehnung und die Argumentation, dass er zu seiner Familie gehört waren eine gute Lösung.


    Ja das hat mich auch nicht gewundert, aber ich verstehe nicht so ganz warum sie ihn nicht mitgenommen haben. Klar gehört er zu seiner Familie, aber unter Gleichgesinnten zu sein, ist das nicht wichtiger?




    Im Moment kann ich mir noch gar nicht vorstellen wie die Kinder in diese Gefängnis-Zeitschleifen kommen wollen, um die Ymbrynen zu befreien. Doch zuerst muss Miss Peregrine geholfen werden sich zu verwandeln.


    Das erschließt sich mir auch nicht und ich hoffe, dass das einleuchtend erklärt wird. Die zeitliche Begrenzung finde ich aber gut, das sorgt für mehr Spannung.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Zum Glück ist die Menagerie doch keine Falle, wie ich zunächst vermutet habe, und den Kindern ergeht es gut dort. Leider nur ist die Ymbrine ja fort und es scheint schwierig zu werden die anderen Ymbrines zu finden und zu retten und vor allen Dingen Miss Peregrine zu retten bzw. zurück zu verwandeln. Die Ärmste!
    Die Wanderschaft der Kinder ist aber bisher wirklich toll. Die Geschichte der Tiere und auch das Leben der Zigeuner waren faszinierend beschrieben. Wie mag es sein zu entdecken, dass man anders ist? Ich stelle mir das für den jungen Zigeuner wirklich schlimm vor und kann auch seine Zerrissenheit verstehen. Einerseits liebt er seine Familie und die Zigeuner, andererseits ist er nun bald auch ganz anders als sie und sucht daher entsprechenden Anschluss. Hoffentlich können die besonderen Kinder ihn tatsächlich irgendwann in ihrer Mitte aufnehmen, wenn dieses Abenteuer gut überstanden ist.


    Emma muss ja eine bemerkenswerte Ausstrahlung haben, denn sie hat schon wieder einen neuen Verehrer. Wenn das nur gut geht auf Dauer...

    Lesen ist meine Leidenschaft

    Einmal editiert, zuletzt von schlumeline ()


  • Das ist leider eine Trilogie und ich hoffe, dass Band 3 übersetzt wird... Er heißt " Library of Souls (Miss Peregrine's Peculiar Children, #3) " und kommt dieses Jahr raus.


    Aber wenn er dieses Jahr noch erscheint, dann geht es ja noch. Die Wartezeit auf den zweiten Band war ja wesentlich länger, oder habe ich das falsch in Erinnerung?



    Jacob kann nur durch eine Zeitschleife von Miss Peregrine wieder in seine Zeit zurückkehren. Warum das nicht mit der Zeitschleife einer anderen Ymbryne geht, ist mir nicht ganz klar.


    Das verstehe ich auch irgendwie nicht. Oder können die Kinder zwar in alle Zeitschleifen eindringen aber nur mit der Zeitschleife der eigenen Ymbrine reisen?
    Diese Zeitgeschichte ist wirklich immer schwierig. Da fehlt mir immer die :pling: Erleuchtung.

    Lesen ist meine Leidenschaft


  • Aber hier scheinbar auch nur zu Ausgeschlossenen, denn als sie noch dachten, dass die Kinder "normal" sind, waren sie ja nicht besonders freundlich.


    Vielleicht aber auch, weil sie es gewöhnt sind, daß herumstreunernde Kinder nur Ärger machen.



    Bei Jugendbüchern gehe ich auch immer von einem guten Ende aus.


    Ich auch, wobei es mir tatsächlich auch schon passiert ist, daß sie dann doch nicht so richtig 100% mit Sahnehäubchen gut ausgegangen sind.




    Ich habe mir das beim Lesen bildlich vorgestellt, wie sie da an der Decke schwebt und nur die Nabelschnur sie noch hält. :breitgrins:
    Was sich wohl Eltern denken, wenn sie merken, dass sie ein besonderes Kind haben?


    Wahrscheinlich kommt es darauf an, in welcher Zeit so ein Kind geboren wird. Teilweise könnte ich mir vorstellen, daß Eltern denken ihre Kinder seinen besessen oder Hexen usw.. Wer weiß, ob dadurch schon Kinder zu Tode gekommen sind.




    Das habe ich mich auch schon gefragt. Bis jetzt habe ich noch nirgends einen Hinweis auf eine Fortsetzung gefunden. Die Frage ist, ob der Autor es schafft, alles in diesem Buch zu beenden, was noch offen ist.


    War damals, nachdem Erscheinen des ersten Bandes schon klar, daß es noch einen weiteren Teil geben wird?



    Dass den Kindern nur eine bestimmte Zeit bleibt um Miss Peregrine zu retten habe ich befürchtet. Übrigens finde ich das mit den Zeitschleifen zwischendurch ganz schön verwirrend.
    Die Zigeuner haben mich überrascht. Erst waren sie so feindselig und als sie hören, dass sie Besondere sind ganz anders. Ich fürchte nur, dass die Wights dahinter kommen und das noch Konsequenzen haben wird. Den Abschnitt fand ich auch richtig spannend.


    Solche Zeitfenster machen einem beim Lesen immer sehr unruhig. Ich muss mir dabei immer selbst auf die Finger klopfen, daß ich nicht heimlich beim Ende spinkse.




    Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, wie die Kinder alles zum Guten wenden wollen. Irgendwie werden ihnen so viele Steine in den Weg gelegt...


    Das schon, aber es gelingt ihnen dann doch meist glimpflich aus der Sache heraus zu kommen, oder?



    Das ist leider eine Trilogie und ich hoffe, dass Band 3 übersetzt wird... Er heißt " Library of Souls (Miss Peregrine's Peculiar Children, #3) " und kommt dieses Jahr raus.


    Danke für die Info. Dann hoffe ich wir bekommen kein zu offenes Ende präsentiert.


  • Ähm ja also diese Zeitschleifensache bringt mich doch ganz schön durcheinander. Muss man dafür physikalisches Verständnis haben, um das begreifen zu können?


    Wenn es mich zu sehr verwirrt, ob sie sich gerade im Jahr 1940 oder in einer Zeitschleife bewegen, dann nehme ich es einfach so hin, bevor sich meine Gedanken verknoten. :redface:



    Haha die Hühner sind der Knaller.


    Im wahrsten Sinne des Wortes. :lachen:



    Hoppla unter den Zigeunern lebt ein Besonderer, was für eine Überraschung. Ich dachte, die haben vorher alle auf der Insel gelebt, das finde ich spannend.


    Interessant ist daran, dass im Endeffekt die Besonderen nicht aussterben, weil immer neue nachkommen. Die Ymbrynen oder der Kontakt zu anderen Besonderen ist dabei wichtig, damit die Kinder verstehen, was mit ihnen passiert.


    Ja das hat mich auch nicht gewundert, aber ich verstehe nicht so ganz warum sie ihn nicht mitgenommen haben. Klar gehört er zu seiner Familie, aber unter Gleichgesinnten zu sein, ist das nicht wichtiger?


    Alle Kinder leben ja ohne ihre Eltern. Deshalb wissen sie, wie es ist, ohne Familie zu sein. Bestimmt wollten sie Rafi und seiner Familie noch etwas gemeinsame Zeit geben. So habe ich mir das erklärt.



    Aber wenn er dieses Jahr noch erscheint, dann geht es ja noch. Die Wartezeit auf den zweiten Band war ja wesentlich länger, oder habe ich das falsch in Erinnerung?


    Das dachte ich zuerst auch. Aber bei Band 2 hat es ein Jahr gedauert, bis er auf deutsch erschienen ist. Laut Amazon erscheint Band 3 im September auf englisch. Vielleicht erscheint er ja dieses Mal flotter bei uns. :rollen:



    Wahrscheinlich kommt es darauf an, in welcher Zeit so ein Kind geboren wird. Teilweise könnte ich mir vorstellen, daß Eltern denken ihre Kinder seinen besessen oder Hexen usw.. Wer weiß, ob dadurch schon Kinder zu Tode gekommen sind.


    Da hast du recht. Daran habe ich ja noch gar nicht gedacht! :entsetzt:
    Es kommt auch sicher auf das Talent an. Für Eltern ist es sicher leichter mit Olives Talent zu leben, als mit Emmas.



    War damals, nachdem Erscheinen des ersten Bandes schon klar, daß es noch einen weiteren Teil geben wird?


    Bei Amazon und der Verlagsseite war darauf anfangs kein Hinweis zu finden. Lediglich auf der Internetseite des Autors wurde es erwähnt (soweit ich mich erinnern kann). Ich war damals etwas verärgert, weil ich davon ausgegangen bin, dass es ein abgeschlossener Einzelband ist.


    Liebe Grüße
    Aurian


  • Die Weltuntergangshühner sind witzig mit ihren explodierenden Eiern. :breitgrins: Die Szene, wie die Hühner ganz unbeeindruckt aus dem explodierten Stall herausmaschieren, konnte ich mir bildlich vorstellen. :lachen:
    Doch in der Menagerie der Tiere ist nicht alles lustig. Der Friedhof der Tiere und ihre Geschichten fand ich sehr traurig, vor allem, weil es wahrscheinlich genau so wäre, wenn es solche Tiere in unserer Welt geben würde.


    Bei dieser Stelle musste ich auch lachen :breitgrins: Aber auch Deidre fand ich total lustig. "Auf Wiedersehen. Schrecklicher Tag! Bin nicht erfreut euch kennenzulernen" (S.100). Ich musste echt lachen *g* Allgemein ist das Buch stellenweise sehr witzig :)


    Als Addison die besonderen Kinder auf den Friedhof führte und die Geschichte der besonderen Tiere erzählte, war ich etwas traurig. Schlimm, was den Tieren angetan wurde.


    Wir erfahren, wohin die Ymbrynes hingebracht wurden. Die Kinder müssen also nach London und in eine Gefängnis-Zeitschleife um Miss Peregrine zu retten. Klingt gefährlich, aber dann gleich der nächste Schock. Sie haben max. 3 Tage Zeit, bevor Miss Peregrines menschliches Wesen verschwindet und sie für immer ein Vogel bleibt. Die armen Kinder. Sie müssen sich nicht nur in eine gefährliche Lage bringen, sie haben nicht einmal Zeit richtig zu überlegen was sie tun, weil sie so unter Zeitdruck stehen.


    Dass Jacob nur mit Hilfe von Miss Peregrine aus der Zeitschleife kann, ist auch neu. Ich finde es sehr reif von ihm, dass er so "gelassen" reagiert hat, immerhin kann er womöglich nie wieder nach Hause.


    Als die Kinder auf die Zigeuner trafen, wusste ich echt nicht, wie sie aus der Situation wieder raus kommen sollen. Zum Glück stellt sich schnell heraus, dass diese freundlicher sind, als es zunächst den Anschein macht :) Sie retten die Kinder vor den Wights. Das aufeinander Treffen von Millard und Radi hat mir ganz gut gefallen. Das Millard ebenfalls erst im späten Kindesalter unsichtbar wurde, war mir neu. Stellt euch mal vor, ihr wacht auf und auf einmal sind eure Zehen weg? Uaaaah...gruselig!


    Eigentlich habe ich fest damit gerechnet, dass Radi fortan die Gruppe begleitet.Zunächst war ich etwas enttäuscht, aber dann konnte ich die Kinder verstehen und hielt es so für das beste.



    Im Moment kann ich mir noch gar nicht vorstellen wie die Kinder in diese Gefängnis-Zeitschleifen kommen wollen, um die Ymbrynen zu befreien.


    Ich glaube das wissen sie selbst noch nicht. Leider haben sie ja auch nicht viel Zeit um einen Plan auszuhecken, da die meiste Zeit für die Reise selbst drauf geht. Ich bin gespannt ;)


    Das ist leider eine Trilogie und ich hoffe, dass Band 3 übersetzt wird... Er heißt " Library of Souls (Miss Peregrine's Peculiar Children, #3) " und kommt dieses Jahr raus.


    Danke für die Info! Das ein weiterer Teil erscheint wusste ich, das Datum war mir allerdings nicht bekannt.
    Dann dürfen wir ja hoffen, dass wir nicht wieder 3 Jahre auf die Fortsetzung warten müssen ;)



    Die Ideen des Autors in diesem Band finde ich generell toll und überraschend.
    Wer Tiere als Ding sieht, dem entgeht sehr viel.


    Auch mir hat diese Idee sehr gut gefallen. Der Autor ist wirklich wahnsinnig kreativ.



    Bei Jugendbüchern gehe ich auch immer von einem guten Ende aus.


    Das ist bei mir mittlerweile ganz anders. Allerdings gehe ich hier ebenfalls von einem guten Ende aus. Den Kindern kam ja schon öfter jemand zu Hilfe. Da wird sich bestimmt auch jemand finden, der sie bei der Befreiung der Ymbrynes behilflich ist ;)

  • Ja das hat mich auch nicht gewundert, aber ich verstehe nicht so ganz warum sie ihn nicht mitgenommen haben. Klar gehört er zu seiner Familie, aber unter Gleichgesinnten zu sein, ist das nicht wichtiger?


    Ich denke, dass die Kinder ihm einfach noch nicht vertrauen konnten und eben nicht wissen wie er tickt.
    Sie haben ja wirklich keine Zeit sich um ihn zu kümmern. Vielleicht wollen sie ihm auch einfach ein wenig mehr Zeit mit seiner Familie schenken.
    Wie schwer muss es für die Kinder sein, dass ihre Eltern schon längst tot sind? Sie haben nur einander. Radi hat die Wahl.


    Mit der Zeit-Geschichte tu ich mich auch noch etwas schwer. Ich lebe aber in der Hoffnung, dass ich das Ganze im Laufe des Buches besser verstehe (und es dann bis zum 3. Band nicht schon wieder vergessen habe *g*)


    Ansich finde ich das Buch wahnsinnig spannend und ebenso besonders, wie die Kinder es sind!


  • Wenn es mich zu sehr verwirrt, ob sie sich gerade im Jahr 1940 oder in einer Zeitschleife bewegen, dann nehme ich es einfach so hin, bevor sich meine Gedanken verknoten. :redface:


    Ja hier sollte man wirklich das ein oder andere als gegeben hinnehmen, sonst muss man alles hinterfragen und ist mit der Geschichte total überfordert. Ich zähle leider zu der Kategorie Mensch: "Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum?", aber das klemme ich mir hier für den Rest der Geschichte besser. :zwinker:

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Allgemein ist das Buch stellenweise sehr witzig :)


    Stimmt, es gibt zum Glück immer wieder Stellen, bei denen ich schmunzeln muss. Das lockert zwischendurch die Stimmung etwas auf. :smile:

  • Mir gefällt die Geschichte sehr gut, leider bin ich nicht ganz so oft zum Lesen gekommen, wie ich wollte. Daher hinke ich ein wenig hinterher.


    Die Menagerie der Tiere finde ich total genial, die verschiedenen Arten sind einfach nur zum gern haben. Die Weltuntergangshühner sind ja klasse! Aber die Emu-Raffe Deirdre gefällt mir am besten! So tolle Ideen! Am liebsten wäre ich dort geblieben, aber die Zeit drängt für Miss Peregrine. Ich kann mir zwar noch überhaupt nicht vorstellen, wie die Kinder diese Gefängnis-Zeitschleife stürmen wollen. Und das müssen sie wohl, sonst hat die Ymbryne keine Chance und bleibt ein Vogel für immer. Und mit ihr hätte auch Jakob keine Chance mehr, seine Eltern je wieder zu sehen. Dass Emma in dem Moment Gewissensbisse bekommt, ist verständlich.


    Als die Kinder wieder die Seilwinde hinunter sind und durch den Mund des Riesen gingen, war ich kurz verwirrt, denn ich hatte gedacht, um zurückzukommen, müssten sie Rückwärts durch den Riesen hindurch... :breitgrins:


    Die Gruppe Zigeuner fand ich total sympathisch, obwohl am Anfang sah es ja eher danach aus, als wären sie ungehobelte Klötze und wollten sich nur an den Kindern bereichern. Die Szene, in der sie im Käfig sitzen und die Soldaten kommen, dachte ich erst, die Hunde müssten sie wittern. Doch der Mist im Stroh hat wohl ihren Eigengeruch überdeckt. Dann der Moment, als der Hundeführer die Decke heben wollte und der eine Zigeuner Bärengeräusche machte, war unbezahlbar! Ich dachte erst, jetzt sei es aus mit den Kindern. Das Fest danach fand ich total nett, sie wurden so richtig aufgepäppelt. Da der Sohn von Bekhir auch ein Besonderer ist, hätte ich eigentlich erwartet, dass die Kinder ihn mitnehmen. Immerhin sagten sie doch, dass sich die Fähigkeit eines Besonderen zu einer ganz speziellen Zeit zeige. Da dachte ich gleich daran, dass er den Kindern vielleicht eine Hilfe sein könnte. Aber vielleicht begegnen wir ihm an anderer Stelle wieder. :smile:

    Liebe Grüsse Hanni 8)


  • Doch in der Menagerie der Tiere ist nicht alles lustig. Der Friedhof der Tiere und ihre Geschichten fand ich sehr traurig, vor allem, weil es wahrscheinlich genau so wäre, wenn es solche Tiere in unserer Welt geben würde.


    Das habe ich auch so empfunden.



    Jacob kann nur durch eine Zeitschleife von Miss Peregrine wieder in seine Zeit zurückkehren. Warum das nicht mit der Zeitschleife einer anderen Ymbryne geht, ist mir nicht ganz klar.


    Vielleicht hat jede Ymbryne ihre eigene Art, die Zeitschleife entstehen zu lassen, sozusagen wie eine Handschrift. Merkwürdig...



    Was für eine Überraschung, dass im Lager der Zigeuner auch ein Besonderer lebt. Mir hat es gefallen, wie Millard ihm Mut macht. Olives Geschichte von ihrer Geburt hat die Situation aufgelockert. :breitgrins:


    Oh ja, das hat mir auch gut gefallen. :lachen:


    Ja hier sollte man wirklich das ein oder andere als gegeben hinnehmen, sonst muss man alles hinterfragen und ist mit der Geschichte total überfordert. Ich zähle leider zu der Kategorie Mensch: "Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum?", aber das klemme ich mir hier für den Rest der Geschichte besser. :zwinker:


    Och, ich lass das meistens so stehen wie es ist, wenn ich es nicht verstehe. Sonst lenkt mich das Grübeln zu sehr von der Geschichte ab. Ausserdem habe ich ein sehr schlechtes Vorstellungsvermögen bei Fantasy-Sachen. Bei manchen Autoren klappt es sehr gut, bei anderen begreife ich manche Sachen einfach nicht. :schulterzuck:

    Liebe Grüsse Hanni 8)


  • Interessant ist daran, dass im Endeffekt die Besonderen nicht aussterben, weil immer neue nachkommen. Die Ymbrynen oder der Kontakt zu anderen Besonderen ist dabei wichtig, damit die Kinder verstehen, was mit ihnen passiert.


    Das stimmt, die Wrights werden auf kurz oder lang aussterben. Altern sie eigentlich?



    Alle Kinder leben ja ohne ihre Eltern. Deshalb wissen sie, wie es ist, ohne Familie zu sein. Bestimmt wollten sie Rafi und seiner Familie noch etwas gemeinsame Zeit geben. So habe ich mir das erklärt.


    Das ist ein sehr schöner Gedanke. Vielleicht ist es wirklich so, daß sie ihm damit etwas schenken wollen, daß sie Alle nicht wirklich hatten.



    Als die Kinder auf die Zigeuner trafen, wusste ich echt nicht, wie sie aus der Situation wieder raus kommen sollen. Zum Glück stellt sich schnell heraus, dass diese freundlicher sind, als es zunächst den Anschein macht :) Sie retten die Kinder vor den Wights. Das aufeinander Treffen von Millard und Radi hat mir ganz gut gefallen. Das Millard ebenfalls erst im späten Kindesalter unsichtbar wurde, war mir neu. Stellt euch mal vor, ihr wacht auf und auf einmal sind eure Zehen weg? Uaaaah...gruselig!


    Vor allem kann man seine "Fähigkeit" nicht wirklich verbergen. Im Gegensatz zu manch anderen.



    Das ist bei mir mittlerweile ganz anders. Allerdings gehe ich hier ebenfalls von einem guten Ende aus. Den Kindern kam ja schon öfter jemand zu Hilfe. Da wird sich bestimmt auch jemand finden, der sie bei der Befreiung der Ymbrynes behilflich ist ;)


    Bei den meisten Jugenbüchern ist es aber doch so, daß es ein versöhnliches Ende gibt. Oder?



    Ich denke, dass die Kinder ihm einfach noch nicht vertrauen konnten und eben nicht wissen wie er tickt.
    Sie haben ja wirklich keine Zeit sich um ihn zu kümmern. Vielleicht wollen sie ihm auch einfach ein wenig mehr Zeit mit seiner Familie schenken.


    Meinst Du? Ich glaube irgendwie nicht, daß es daran liegt, daß sie ihm nicht vertrauen können. Ich glaube schon, daß sie ihm im zum einen als Ballast ansehen und seine Entscheidung doch recht spontan ist, oder?



    Wie schwer muss es für die Kinder sein, dass ihre Eltern schon längst tot sind? Sie haben nur einander. Radi hat die Wahl.


    Meinst Du ihre Eltern sind wirklich schon Alles Tod? Auch ist es so, daß ihre Eltern nicht alle wirklich "liebevoll" zu ihnen waren.


    Liebe Grüße
    Christine


  • Als die Kinder wieder die Seilwinde hinunter sind und durch den Mund des Riesen gingen, war ich kurz verwirrt, denn ich hatte gedacht, um zurückzukommen, müssten sie Rückwärts durch den Riesen hindurch... :breitgrins:


    Du denkst ja noch komplizierter als ich. :breitgrins:


    Vielleicht hat jede Ymbryne ihre eigene Art, die Zeitschleife entstehen zu lassen, sozusagen wie eine Handschrift. Merkwürdig...


    Vielleicht hat jede Ymbryne nur zu einer ganz bestimmten Zeit Zugang? Das wäre für mich eine logische Erklärung.



    Das stimmt, die Wrights werden auf kurz oder lang aussterben. Altern sie eigentlich?


    Keine Ahnung, aber sind sie nicht dabei den Weg zur Unsterblichkeit zu finden? Da wollen sie sicher nicht alt, sondern jung aussehen. :zwinker:



    Meinst Du ihre Eltern sind wirklich schon Alles Tod? Auch ist es so, daß ihre Eltern nicht alle wirklich "liebevoll" zu ihnen waren.


    Das mit dem Tod der Eltern ist relativ. Das kommt darauf an, in welche Zeit die Kinder reisen, oder? Mir ist immer noch nicht klar, ob sie sich mit einer Ymbryne frei durch die Zeit bewegen können, oder ob es da Grenzen gibt.


    Liebe Grüße
    Aurian