Aileen P. Roberts - Weltenmagie 2: Das vergessene Reich

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    Klappentext:


    Zusammen mit ihrem Freund Kayne und dem Drachen Robaryon macht sich Leána durch ein Magisches Portal auf in die Elfenwelt Sharevyon. Dies scheint der einzige Weg, die Elfen Albanys vor dem Aussterben zu bewahren. Als sie jedoch dort eintreffen, sind die Freunde entsetzt – die Paläste der Elfen sind verfallen, deren Bewohner nur noch ein Schatten ihrer selbst. Von der Elfenherrin erfährt Leána, dass in Sharevyon schon lange alle Magie erloschen ist. Nur, wenn es den Freunden gelingt, durch das Portal Drachen und andere magische Wesen in die Elfenwelt zu holen, kann diese gerettet werden. Doch was als einfache Rettungsaktion beginnt, wird zur tödlichen Falle und bedroht bald die Zukunft ganz Albanys ...



    Zu diesem Buch gibt es ab dem 24.04. eine autorenbegleitete Leserunde. Anmeldeschluss für Freiexemplare ist der 10.04. Wer mag noch mitlesen?

  • 1-2 Bücher wären noch zu vergeben - man sollte aber den ersten Teil kennen oder bis zur Runde noch lesen :winken:

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Zum Inhalt:


    "Wenn die Magie versiegt, stirbt ihre Heimat - und ihre große Liebe ...


    Zusammen mit ihrem Freund Kayne und dem Drachen Robaryon macht sich Leána durch ein Magisches Portal auf in die Elfenwelt Sharevyon. Dies scheint der einzige Weg, die Elfen Albanys vor dem Aussterben zu bewahren. Als sie jedoch dort eintreffen, sind die Freunde entsetzt - die Paläste der Elfen sind verfallen, deren Bewohner nur noch ein Schatten ihrer selbst. Von der Elfenherrin erfährt Leána, dass in Sharevyon schon lange alle Magie erloschen ist. Nur, wenn es den Freunden gelingt, durch das Portal Drachen und andere magische Wesen in die Elfenwelt zu holen, kann diese gerettet werden. Doch was als einfache Rettungsaktion beginnt, wird zur tödlichen Falle und bedroht bald die Zukunft ganz Albanys ..."
    (Quelle: http://www.meissener-buchhandlung.de)


    Zum Buch:


    Im zweiten Band ging es mal wieder rund in Albany und diesmal spielte sich die Handlung, ähnlich wie in der Weltennebel-Trilogie, in einer anderen Welt ab, auch diese war wieder sehr düster, aber aus einem anderen Grund, denn diese Welt stirbt, was mich ein wenig an Michael Endes "Die unendliche Geschichte" erinnerte, in dem sich ja auch das Nichts ausbreitete.


    Die falschen Fährten wurden von Aileen P. Roberts sehr gut gelegt, auch was den Bärtigen oder diese merkwürdigen Überlebenden in Sharevyon betrifft.


    Die Figuren waren auch wieder toll und Kayne machte eine gute Entwicklung durch, hoffentlich gelingt es ihm, sich bald endgültig von seinem Vater zu lösen.


    Der Schreibstil war auch recht flüssig und man kommt nicht großartig ins Stocken, auch wenn gelegentlich die Schauplätze wechseln.


    Der Cliffhanger am Ende war ja mal fies, wie soll der Leser es nur bis zum Erscheinen des dritten Bandes aushalten?

  • Kurzbeschreibung
    Durch den Einstieg in Buch eins wissen wir dass die Freunde nicht nur ein Portal sondern auch den Drachen Robaryon gefunden haben.


    Gemeinsam beschließen sie sich an die Portal lüftung denn das dahinter ein Geheimnis wartet daran zweifeln sie nicht.


    Sie machen sich auf, in eine Welt in der nichts so ist wie es scheint...




    Cover
    Das Cover ist wieder einmal ein Eyectacher mit der jungen Kriegerin die ungewiss in die Ferne schaut und für mich eindeutig Klasse gemacht ist. Denn das ist eindeutig Weltenmagie.... :D
    Sehr gelungen das Cover zum Inhalt und vor allem passend.



    Charaktere
    Leána ist nicht nur taff, sondern weiß sich zu wehren, sie ist optimistisch und stärkt ihre Freunde. Sie ist auch Hilfsbereit und weiß sich mit der Waffe zu wehren.


    Kayne ist immer noch zwiegespalten wenn es um seine Herkunft geht und hat aber das Herz auf dem rechten Fleck. Er unterstürzt seine Freunde und passt auf sie auf. Auf ihn ist Verlass.


    Robaryon auch Rob genannt hat nicht nur eine Vergangenheit sondern auch noch ein Los zu tragen. Er hat noch viele Geheimnisse die ihn zu umgeben scheinen. Ansonsten scheint er ein guter Zuhörer und darauf bedacht anderen zu helfen, nur die Eifersucht scheint manches Mal mit ihm durchzugehen.




    Schreibstil
    Die Autorin Aileen P. Roberts hat einen Hammer Schreibstil, der mich nicht nur wieder in die Welt Albanys mitgenommen hat sondern einen völlig in den Bann zieht.


    Denn man möchte wissen wie es weitergeht und das war bei mir so hinter jeder Seite. Sie kann einfach super Bildhaft die Gegend und die Charaktere wie auch die Situationen beschreiben die einen nicht nur die gesamte Gefühlspalette durchleben lassen.


    Für mich wieder sehr gelungen und ich freu mich schon ungeduldig auf Band 3...




    Meinung
    Wenn nichts so ist wie es scheint und Illusion und Wahrheit sich nicht trennen lassen....



    Dann sind wir an einem Ort den wir in diesem Buch kennen lernen werden.
    Aber nun erstmals zum Anfang.


    Leána ist mit ihren Freunden Kayne und Toran zurückgekehrt um die Grausame Wahrheit von Siahs Mord zu erfahren.


    Toran ist unglücklich und versucht Leána die Schuld zu geben, denn ihr Vorschlag war es durch das Portal zu reisen.
    Aber In seinem Kummer wendet er sich von denen die ihn lieben ab, um den Mörder zur Strecke zu bringen.


    Leána und Kayne berichten währenddessen von einem Fund und zwar in Form eines fremden Portals und das sie dort Rob getroffen haben. Aber Rob der eigentlich warten sollte hält vor lauter Sehnsucht und Fluch nicht länger die Abwesenheit Leána aus und taucht bei ihr auf.


    Gemeinsam müssen sie sich nicht nur den Drachen stellen, sondern werden gemeinsam mit Nordhalan und Freunden auf eine Gefahrvolle Reise geschickt, denn wer weiß was hinter dem Portal auf sie wartet...


    Aber außer eine Öde und Leere Welt finden sie erstmal nichts, bis auf...



    Kann es sein das die Freunde hier richtig sind...


    Das erfahrt ihr hier wenn ihr dieses Meisterwerk lest und euch wie ich mich verzaubern lasst... :D






    Fazit
    Sehr empfehlenswert und absolut Genial geschrieben und ich freu mich auf den Dritten. :D



    5 von 5 Sternen

  • Eine magische Welt ohne Magie

    Inhalt:
    Leána, Kayne, Robaryon und ihre Gefährten reisen durch ein Weltenportal nach Sharevyon, die Urheimat der Elfen. Hier hoffen sie, Hilfe für die Elfen von Albany zu finden. Doch das alte Elfenreich steht selbst vor dem Aus, die Bewohner sind geschwächt, bis auf ein paar wenige. Die Herrin der Sharevyon-Elfen bittet Leána und ihre Freunde, Drachen in ihre Welt zu bringen, damit sie wieder zu neuem Leben erblühen kann.


    Derweil hat in Albany Königin Kaya mit Intrigen zu kämpfen. Das Land ist in Unruhe. Der Bärtige wiegelt alle gegen Kaya auf. Immer mehr Nebelhexen müssen ihr Leben lassen.


    Meine Meinung:
    Dieser Band beginnt genau dort, wo der erste endete. Anfangs musste ich erst wieder die vielen Namen sortieren, aber ich war dann schnell wieder in der Handlung drin. Für alle Leser, die die Personen nicht mehr auf die Reihe bekommen, gibt es im Anhang ein Personenverzeichnis, was ich sehr sinnvoll finde. Vorne im Buch befindet sich eine Landkarte von Sharevyon – auch ein nettes Detail.


    Wie gewohnt gelingt es Aileen P. Roberts auch im 2. Band der Weltenmagie-Trilogie, den Leser zu fesseln. Die Schreibweise ist wunderbar flüssig, aufgepeppt mit lockeren Dialogen, bei denen man von Zeit zu Zeit auch mal schmunzeln kann (wenn auch nicht so oft wie im 1. Band).


    Ich konnte tief in die Geschichte eintauchen und mich in dieser trostlosen, sterbenden Welt von Sharevyon verlieren. Dabei habe ich das Lesen sehr genossen, auch wenn die Handlung nicht so spektakulär und actionreich war wie in anderen Büchern von Aileen P. Roberts. Die detaillierten Beschreibungen waren auf jeden Fall lesenswert.


    Die Protagonisten Leána und Kayne entwickeln sich gewaltig weiter, auch über den „Halbdrachen“ Rob erfährt man Neues. Und diese neuen Erkenntnisse bewirken, dass man sich seiner Gefühle und Erwartungen nicht mehr ganz so sicher sein kann. Der Autorin ist es in diesem Band extrem gut geglückt, Unsicherheiten zu schüren, den Leser aufs Glatteis zu führen, tausend Fragen aufzuwerfen und nur wenige davon halbwegs zu beantworten. So ist zum Beispiel am Ende die Identität des Bärtigen immer noch nicht gelüftet, obwohl viele Indizien ausgestreut wurden, doch passen sie eben auf mehrere Verdächtige.


    Man ist nach dem Lesen des Romans kaum schlauer als vorher und sehnt sich den Erscheinungstermin des letzten Bandes im September 2015 nur umso schneller herbei, zumal das Buch mit einem fiesen Cliffhanger endet.


    Die Weltenmagie-Trilogie:
    Der letzte Drache
    Das vergessene Reich
    Das Lied der Elfen (September 2015)


    4ratten

  • Klappentext: "Zusammen mit ihrem Freund Kayne und dem Drachen Robaryon macht sich Leána durch ein Magisches Portal auf in die Elfenwelt Sharevyon. Dies scheint der einzige Weg, die Elfen Albanys vor dem Aussterben zu bewahren. Als sie jedoch dort eintreffen, sind die Freunde entsetzt – die Paläste der Elfen sind verfallen, deren Bewohner nur noch ein Schatten ihrer selbst. Von der Elfenherrin erfährt Leána, dass in Sharevyon schon lange alle Magie erloschen ist. Nur, wenn es den Freunden gelingt, durch das Portal Drachen und andere magische Wesen in die Elfenwelt zu holen, kann diese gerettet werden. Doch was als einfache Rettungsaktion beginnt, wird zur tödlichen Falle und bedroht bald die Zukunft ganz Albanys."


    Nachdem ich „Der letzte Drache“, Band 1 der Weltenmagie-Trilogie, erst vor kurzem verschlungen habe, war ich froh, direkt den zweiten Band lesen zu können. „Das vergessene Reich“ setzt genau dort an, wo „Der letzte Drache“ aufhörte.


    Den Schreibstil von Aileen P. Roberts mag ich sehr gerne. Sie schreibt flüssig und mit einer großen Portion Humor. Dieser lockert die Geschichte auf, macht die Charaktere liebenswert und fügt sich sehr gut in die Geschichte ein. Nichts wirkt gekünstelt oder gewollt.


    Auch in „Das vergessene Reich“ spielen Leana, Rob und Kayne die größte Rolle. Ich finde alle drei, trotz ihrer Macken und Fehler (oder gerade deswegen?), sehr sympathisch. Auch die Entwicklung, die alle drei in den beiden Bänden durchmachen finde ich authentisch und absolut gelungen.


    Band 2 hat, wie schon Band 1, verschiedene Handlungsstränge. Zum einen reisen wir mit Leana, Rob und Kayne in eine neue Welt, doch auch auf Northcliff und allgemein in Albany, spitzen sich einige Probleme zu. Die Zwerge spielen verrückt und der Frieden in Albany wird hierdurch bedroht. Des Weiteren spinnen Selfra und Elysia ihre Intrigen und auch ein sehr gefährlicher Unbekannter, der Bärtige genannt, treibt sein Unwesen. Es bleibt also auch in Band 2 spannend und zwar in jedem Handlungsstrang.


    Das Ende lässt den Leser mit aufgeklappter Kinnlade zurück, denn der Cliffhanger hat es in sich!


    Fazit: Eine rundum gelungene Fortsetzung die mich sehnsüchtig auf Band 3 warten lässt.

  • Kayne, Leána und Rob machen sich zusammen mit dem Zauberer Nordhalan und einigen anderen auf, das Geheimnis um die Elfenwelt Sharevyon zu lösen. Nachdem sie das Siegel des Magischen Portals öffnen konnten, präsentiert sich ihnen eine Welt, die den Eindruck erweckt, dem Untergang geweiht zu sein.


    Nicht nur die Landschaft, sondern auch die noch verbliebenen Bewohner sind nur noch ein Schatten dessen, was sie einst gewesen sind. Einzig die Rückkehr der Drachen und anderer magischer Wesen scheint den Verfall dieser Welt noch aufhalten zu können. Doch irgendetwas ist merkwürdig in diesem Reich, doch erst spät dämmert den Freunden, auf was sie sich da eingelassen haben.


    Meine Meinung:


    Der Einstieg in das wunderschön gestaltete Buch fiel mir dieses Mal sehr leicht, habe ich doch schon lange sehnsuchtsvoll auf die Fortsetzung gewartet. Schnell haben mich der Schreibstil und die Handlung wieder so mitgezogen, dass ich total zwischen den Seiten versunken bin.

    Die Charaktere konnten mich vom Anfang bis zum Ende erneut begeistern. Allesamt sind sie sehr klar gezeichnet und schnell fühlt man sich mit ihnen verbunden.


    Doch ihnen allen merkt man an, dass der tragische Verlust aus dem ersten Band sie verändert hat. Die sonst so lebenslustige und mutige Leána trauert zurückgezogen für sich, während Toran auf der Suche nach Schuldigen verzweifelt um sich schlägt. Erst langsam lernen sie mit den Ereignissen umzugehen und auch daran zu wachsen.


    Dennoch schafft es Leána sich das Verständnis, das sie stets für ihre Freunde aufbringt, zu erhalten. Sie hat ein sicheres Gespür, für die Dinge, die andere zu verbergen suchen und schaut gezielt hinter die einzelnen Fassaden.


    Kayne ist und bleibt mein Liebling in dieser Reihe. Er ist immer loyal gegenüber seinen Freunden und auch darauf bedacht, niemanden mutwillig Schaden zuzufügen. Dabei hat er mit ständigen Anfeindungen aufgrund seiner Abstammung zu kämpfen und auch das Verhalten seiner Mutter macht ihm den Umgang mit anderen nicht leichter. Aber er ist ungeheuer stark und ich habe ihn dafür bewundert, wie er mit der Situation umgegangen ist.

    Gut gefallen hat mir auch wieder der Zusammenhalt und die Freundschaft, die die Protagonisten miteinander teilen. Sie ist ihre größte Stärke, denn nur gemeinsam können sie gegen die aktuelle Situation ankämpfen.


    Wie bereits zum Ende des ersten Teils angedeutet, spitzt sich die Lage in Albany zu. Die Unbeschwertheit im Auftakt der Reihe ist im Mittelteil einer düsteren Stimmung gewichen, die einen grandiosen Showdown im letzten Band erahnen lässt. Das bisherige Ende ist in allen Erzählsträngen offen und lässt mich in gespannter Erwartung auf das Finale im Herbst hoffen.


    Trotzdem die neue "Weltenmagie"-Reihe in sich abgeschlossen und auch für sich allein durchaus verständlich ist, würde ich empfehlen, zunächst die "Weltennebel"-Trilogie zu lesen, da die dortigen Charaktere zu einem großen Teil in diesem Buch wiederauftauchen und viele Andeutungen auf frühere Geschehnisse somit besser verstanden werden können.


    Fazit:

    Mit "Das Vergessene Reich - Weltenmagie II" setzt Aileen P. Roberts ihre atemberaubende Fantasytrilogie fort. Erneut kann sie mit einem wundervollen Weltenbild und starken Charakteren punkten und setzt spannungstechnisch sogar noch einen oben d´rauf. Viele offene Fragen und mein unbändiger Wunsch nach mehr "Weltenmagie" sorgen dafür, dass ich mich bereits jetzt wahnsinnig auf die Fortsetzung freue.


    5ratten

  • Die Elfenwelt Sharevyon – trostlos und öde


    Am Ende des 1. Bandes der Weltenmagie-Trilogie „Der letzte Drache“ finden die Freunde ein verschlossenes Portal welches in eine Elfenwelt führt. Robaryon, dem aufgrund seiner Verbannung der Übergang nach Albany verwehrt ist, bleibt am Portal zurück während seine Freunde zu ihren Familien nach Albany reisen. Plötzlich hört Rob Hilferufe aus eben diesem Portal.


    Der 2. Band beginnt damit, dass Rob mit Hilfe eines magischen Amulettes (oder der Liebe von/zu Leána?) es doch schafft das Portal nach Albany zu durchdringen und nachdem er seine Freunde über die Hilferufe aus dem Portal informiert hat, beschließen sie in diese unbekannte Welt zu reisen – nicht zuletzt um dort eventuell Hilfe für die Elfen von Albany zu finden.


    Leána, Rob und Kayne treffen ihre Vorbereitungen und machen sich gemeinsam mit Nordhalan und einigen freiwilligen Elfen auf den Weg zum Portal. Toran, der noch immer nicht mit dem Tod seiner Freundin Siah abgeschlossen hat, möchte in Albany bleiben um den Mörder zu suchen.


    Nach einigen Fehlversuchen öffnet sich endlich das Portal in die Elfenwelt. Auf der anderen Seite liegt Sharevyon – öde, trostlos und trist. Von der Elfenherrin Eriyane erfährt Leána, dass mit dem Aussterben der Drachen die Magie in Sharevyon verloschen ist und sie nun darauf hoffen, dass Leána, Rob und Kayne diese Drachenmagie und somit das Leben wieder in ihr Reich bringen.


    Nicht viele Elfen haben den Untergang Sharevyons überlebt. Nur eine Hand voll Elfen scheint ausreichend Energie zu besitzen und ist wohlgenährt. Alle anderen sind ausgemergelt, lethargisch, fast schon ohne Leben und willenlos. Sie ernähren sich von Algen aus dem Meer, weil es weder Fleisch noch andere Lebensmittel gibt. Neben den wenigen Elfen in Sharevyon gibt es noch das Volk der Buggane. Sie dienen den Elfen – aber womit werden sie entlohnt?


    In Sharevyon scheint einiges nicht zu stimmen und Leána, Roby, Kayne sowie Nordhalan versuchen hinter das Geheimnis dieses Landes zu kommen. Sie bringen sich damit in große Gefahr.


    Währenddessen macht Toran Jagd auf den Mörder seiner Freundin Siah. Tatsächlich findet er „den Bärtigen“ und dieser wird erschossen, trotzdem werden weiterhin Nebelhexen ermordet. Haben sie tatsächlich den Mörder Siahs getötet oder nur einen Trittbrettfahrer?


    Gegen Königin Kaya werden Intrigen gesponnen, die Zwergenvölker bereiten sich auf einen Krieg vor und so ist auch in Albany immer etwas los.


    Der Name Aileen P.Roberts auf einem Buch ist für mich ein Garant für gute Unterhaltung. Auch wenn ich „Der letzte Drache“ schon im letzten Jahr gelesen habe, brauchte ich nur wenige Seiten um mich wieder in der Geschichte um Leána, Rob, Kayne und Toran zurecht zu finden. Die Charaktere sind auch in diesem Band wieder sehr gut beschrieben. Man kann die Emotionen zwischen den einzelnen Personen fast greifen. Die Trostlosigkeit in Sharevyon erinnert mich an „Desolace“ in World of Warcraft.


    Besonders gut gefällt mir in diesem Band die Annäherung zwischen Kayne und Rob. Die beiden konnten sich ja bisher überhaupt nicht leiden, aber in Sharevyon sind sie aufeinander angewiesen. Und ich vermute dass sie im 3. Teil dicke Freunde werden.


    Der 2. Band einer Trilogie hat wahrscheinlich immer die undankbare Aufgabe mit einem fiesen Cliffhänger zu enden, denn auf die Beantwortung der noch offenen Fragen muss der Leser bis zum 3. Band warten.


    „Das Lied der Elfen“ erscheint am 14.09.2015 – bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit anderen Büchern. Aber ich freue mich schon sehr auf den Abschluss der Weltenmagie-Trilogie.

    Viele Grüße Babsi

  • Leána und ihre Freunde haben in der anderen Welt am Glastonbury Tor ein verschlossenes Portal entdeckt, das in die Elfenwelt führen könnte. Gibt es eine Möglichkeit, die Elfen Albanys vor dem Vergehen zu bewahren? Eine Gruppe wird durch das Portal geschickt, um diese Welt zu erkunden – unter ihnen sind auch Leána, Kayne und Rob. Die fremde Welt Sharevyon ist allerdings dem Untergang geweiht, wenn die Drachen und andere magische Wesen nicht zurückkehren, denn es gibt dort keine Magie mehr. Irgendetwas ist merkwürdig in diesem Reich und doch denkt die Gruppe aus Albany über eine Rettungsaktion nach – nicht ahnend, dass sie mitten in einer tödlichen Falle stecken …


    Der zweite Teil der Weltenmagie-Trilogie begann für mich sehr emotional, weil ich wegen einem Ereignis aus dem letzten Band gleich wieder einen dicken Kloß im Hals hatte. Die gedämpfte Stimmung und Traurigkeit konnte ich daher intensiv spüren, aber ich war auch auf Kayne stolz, der Leána die Aufgabe abnimmt, die Elfen über das entdeckte Portal zu unterrichten. Ich war also gleich wieder mitten in der Geschichte und bei “meinen” Figuren.


    Die neue Welt, Sharevyon, ist so völlig anders als erwartet. Verfallen, ausgelaugt, ohne Magie und irgendwie seltsam. So eine Art dystopische Elfenwelt, in der es so einige Überraschungen und rätselhafte Dinge gibt. Sogar eine Figur, die mich abschreckt und gleichzeitig sehr neugierig macht. Ich bin so gespannt, was mich da im abschließenden Band erwartet! Und ich hoffe, auch etwas von den Dunkelelfen in Sharevyon zu sehen und nicht nur zu hören …


    Aber nicht nur in der neu entdeckten Welt gibt es mitreißende Ereignisse und viel zu spekulieren, auch in Albany tut sich da einiges! Beispielsweise treibt der Bärtige, den ich ja heiß und innig hasse, weiter sein Unwesen – allerdings gefällt mir, dass man etwas über seinen Hintergrund und seine Motive erfährt. Er ist nicht einfach nur “böse”, sondern es gibt Gründe dafür, warum er tut, was er eben tut. Möge sein von Marvachân verfluchtes Haupt in der Sonne verrotten!


    Ich habe mich darüber gefreut, dass Nordhalan in diesem Band eine etwas größere Rolle eingenommen hat – immerhin gehört er zu meinen Lieblingsfiguren aus der Weltennebel-Trilogie. Auch mit Toran konnte ich mich in diesem Buch anfreunden. Er ist zwar immer noch keine Lieblingsfigur von mir, aber mir gefällt seine Entwicklung! Dieser Band hat ihn reifer werden lassen, was auch an der Auseinandersetzung mit Verlust und Wut liegt. Glücklicherweise hat er Jel’Akir an seiner Seite, die mich auch mit ihrer Klugheit und ihrem Einfühlungsvermögen beeindruckt hat.


    Es gibt zwei Figuren, die ich sehr in mein Herz geschlossen habe – dieselben wie im ersten Band. :) Kayne tat mir oft leid, aber ich habe auch seine innere Stärke bewundert, obwohl er manchmal schon verdammt dickköpfig ist und manches nicht annehmen kann (da gab es beispielsweise eine Szene mit Darian, wegen der ich fast geheult hätte). Nal’Righal wirkt auf viele sicher kühl und fast schon abweisend, aber irgendwie hatte er mich ja gleich erwischt, und das wurde in diesem Buch nur noch schlimmer! Ich hatte auch wieder etwas zum Grinsen – und wenn jemand Toran den Kopf zurecht rücken kann, dann Nal …


    Die stimmungsvolle Geschichte hat einen extremen Sog entwickelt, es war an allen Ecken unheimlich spannend und ich war doch so neugierig, wie es weitergeht! Die neue Welt und ihre Geheimnisse waren seltsam aber auch sehr faszinierend, ich konnte schön spekulieren und wurde doch oft überrascht. Eine Geschichte, in die ich völlig versinken konnte und die mir intensive Lesestunden bereitet hat. Und ein Ende, das mich emotional ziemlich erwischt hat, auch wenn niemand gestorben ist. Oder noch nicht? Da hilft wohl nur weiterlesen! Im September erscheint der abschließende Band …


    5ratten

  • Spannender zweiter Teil der Weltenmagie-Trilogie


    Nachdem Kayne, Leána und Toran nach Albany zurückgekehrt sind und von dem von ihnen entdeckten Magischen Portal in die Elfenwelt berichten, wird eine kleine Expedition unter der Führung von Nordhalan zusammengestellt, die sich auf den Weg in das Elfenreich Sharevyon macht. Die Elfen von Albany sehen in der Expedition die letzte Chance, ihr Aussterben zu verhindern. Das, was die Freunde in Sharevyon vorfinden, ist jedoch genau das Gegenteil von dem, was sie erwartet haben: die Elfen sind größtenteils nur noch ein Schatten ihrer selbst und die Paläste verfallen immer mehr. Die Bewohner von Sharevyon hoffen nun auf Hilfe aus Albany – aber auch dort werden zunehmend Konflikte geschürt, die Kayas Machtanspruch immer mehr in Frage stellen.


    Mit Spannung habe ich die Fortsetzung des ersten Weltenmagie-Bandes erwartet und wurde wieder nicht enttäuscht: den Leser erwartet eine spannende Reise in das verborgene Elfenreich. Die Ernüchterung ist jedoch groß, als die Freunde und der Leser in Sharevyon ankommen, das Reich und seine Bewohner liegen im Sterben. Nur wenige Elfen machen einen gesunden Eindruck. Man bekommt allerdings schnell den Eindruck, daß mit diesen Elfen irgendwas nicht stimmt bzw. sie nicht die ganze Wahrheit erzählen. So wuchs mein Mißtrauen während der Lektüre auch immer mehr, was Sharevyon anbetrifft.


    In diesem zweiten Band wird ebenfalls das Geheimnis um den Drachen Robaryon gelüftet. Ich muß gestehen, ich habe ihm durch den ganzen ersten Band nicht wirklich getraut, aber nun kann ich ihn besser verstehen und denke, daß er es mit Leána ehrlich meint, auch wenn er als Drache weiterhin stellenweise fremd bleibt.


    In Albany selbst schwelen immer mehr Konflikte, die durch die Gegner von Kaya und ihrer toleranten Politik angeheizt werden. Der Bärtige hält dabei alle Fäden in der Hand – und noch immer wissen wir nicht, um wen es sich bei ihm handelt. Auch wenn es politisch nicht ganz korrekt ist, so wünsche ich ihm doch die Pest an den Hals.


    Das Ende dieses zweiten Teils war für mich ziemlich überraschend und ist ein ganz fieser Cliffhanger, so daß man SOFORT den dritten Band am Anschluß lesen möchte. Aber leider, leider müssen wir nun ein paar Monate warten, bis wir die Auflösung erfahren werden. Ich freue mich schon sehr!


    5ratten

    Liebe Grüße

    Karin

  • Mit „Das vergessene Reich“ hat die Autorin Aileen P. Roberts einen gelungenen zweiten Teil der Weltenmagie- Trilogie geschaffen. Hierbei würde ich dringend empfehlen, dass man im Vorfeld „Der letzte Drache“ – den ersten Teil der Trilogie – gelesen haben sollte.


    Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
    Wenn die Magie versiegt, stirbt ihre Heimat - und ihre große Liebe...
    Zusammen mit ihrem Freund Kayne und dem Drachen Robaryon macht sich Leána durch ein Magisches Portal auf in die Elfenwelt Sharevyon. Dies scheint der einzige Weg, die Elfen Albanys vor dem Aussterben zu bewahren. Aber in der Elfenwelt selbst sind die Paläste der einst Mächtigen verfallen, deren Bewohner nur noch ein Schatten ihrer selbst. Von der Elfenherrin erfährt Leána, dass in Sharevyon schon lange fast alle Magie erloschen ist. Nur, wenn es den Freunden gelingt, durch das Portal Drachen und andere magische Wesen in die Elfenwelt zu holen, kann diese gerettet werden. Doch was als einfache Rettungsaktion beginnt, wird zur tödlichen Falle und bedroht bald die Zukunft ganz Albanys ...


    Zuerst möchte ich die Gestaltung des Buches loben. Diese konnte mich wieder vollständig überzeugen und hat eigentlich alles, was das Fantasy- Leser-Herz höher schlagen lässt. Eine wunderschöne Karte von Sharevyon, ein Personenregister und als das i-Tüpfelchen die Gestaltung der Innenseite der Buchdeckel.
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht, sodass sich das Buch flüssig lesen lässt. Auch wird der Spannungsbogen permanent aufrecht erhalten. Desweiteren werden humoristische Passagen in die Geschichte eingeflochten, die sehr gut hineinpassen und das Ganze etwas auflockern. Auch haben mir die Dialoge zwischen den einzelnen Charakteren sehr gut gefallen.
    Im zweiten Teil der Weltenmagie- Trilogie knüpft Aileen P. Robert unvermittelt an „Der letzte Drache“ an. Dies hat zur Folge, dass man wieder direkt in die Geschichte hinein katapultiert wird und sich mitten in der Story befindet. Schon zu Beginn des Buches merkt man, dass es in Albany an allen Ecken brodelt – man spürt quasi, wie sich etwas zusammenbraut. Man kann die Gefahr, die für die Welt entstehen könnte, förmlich spüren. Im Volk gibt es immer mehr Stimmen, die sich gegen die Nebelhexen aussprechen, es werden Intrige gesponnen und auch das Zwergenvolk ist sich nicht einig – es könnte ein Krieg ausbrechen. Und dann natürlich noch die Reise nach Sharevyon – diese geheimnisvolle Welt, die so fremdartig auf unsere Abenteurer wirkt. Diese Welt scheint voller Rätsel zu sein. Auch ist wohl nicht alles so, wie man es auf den ersten Blick vermuten könnte.
    Die Charaktere haben mir auch im zweiten Teil wieder sehr gefallen. Diese haben sich weiterentwickelt. Dennoch fühlt man sich, als ob man alte Freunde wiederbesuchen würde. Diese liebevoll gestalteten Charaktere hat man einfach in sein Herz geschlossen. Man fiebert auch in „Das vergessene Reich“ mit ihnen mit und begibt sich zusammen mit ihnen in Gefahr. Vor allem Toran und auch Leána haben sich verändert, da sie um eine liebgewonnene Person trauern und versuchen, den Verlust zu bewältigen. Die beiden gehen auf sehr unterschiedliche Art mit ihrer Trauer um. Nicht selten hat man als Leser Angst, dass Toran sich in seinen Rachegelüsten verlieren könnte. Auch Leána wirkt nun reifer und ist nicht mehr ganz so impulsiv, wie vielleicht noch im vorangegangen Teil. Gut fand ich auch, dass man mehr über die Vergangenheit von Rob erfährt und dieses Mal auch aus einer anderen Perspektive. Rob ist einer jener Charaktere, der nicht nur schwarz oder weiß ist. Er ist nicht immer leicht durchschaubar und hat gerne noch ein Geheimnis parat. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Zusammenarbeit von Rob und Kayne. Wie sie sich zusammenraufen und versuchen, miteinander auszukommen.
    Die Frage, wer sich hinter dem Bärtigen versteckt, wird auch in diesem Buch nicht gelüftet. Es werden einige Brotkrümel gestreut, sodass man miträtseln kann und man sich wunderbar unsicher ist, wer er denn nun eigentlich ist. Man kann den Verdächtigenkreis einengen, es stehen jedoch immer noch ein paar mögliche Kandidaten im Gespräch.
    Das Ende lässt relativ viele ungelöste Fragen offen, sodass man sehnsüchtig auf den finalen Band warten muss.


    Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die einen in die fremdartige Welt Sharevyon entführt, sodass man um seine Freunde bangen muss. Auch in Albany bleibt es nicht ruhig, sodass das Buch permanent spannend ist und durch den flüssigen Schreibstil fliegen die Seiten nur so dahin. Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.