03 - Seite 165 bis 247 (Kapitel 19-30)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 52 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von HoldenCaulfield.

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    LG, Dani


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  • Ich bin noch nicht wirklich weit in diesem Abschnitt, aber ich finde, es wird richtig spannend. Das Ohr ist also gekerbt wie das eines Rentiers, und die Kerben deuten auf Olaf.


    Nina fährt ein Ren tot, und Aslak gibt ihr einen Beutel mit einer Art Amulett?


    Der widerliche Franzose ist tatsächlich Geologe -- und er vergewaltigt junge Mädchen und Kinder.


    Olsen kann zwei und zwei zusammenzählen, und setzt den Franzosen unter Druck. Offensichtlich hatte er dabei Hilfe von Brattsen.


    Einfach widerlich, wie die Beiden Ulrika verschachern, nur um etwas gegen den Franzosen in der Hand zu haben.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein


  • Olsen kann zwei und zwei zusammenzählen, und setzt den Franzosen unter Druck. Offensichtlich hatte er dabei Hilfe von Brattsen.


    Einfach widerlich, wie die Beiden Ulrika verschachern, nur um etwas gegen den Franzosen in der Hand zu haben.


    Über diese Szene war ich einfach nur erschrocken! :entsetzt: Widerlich, wie Brattsen mit dem jungen Mädchen spielt - und das als Polizist.

  • Brattsen hat denke ich mal seine eigenen Interessen im Blick. Gerade als Polizist kann man ja schon sehr viel Mach ausüben, je nach dem wo man stationiert wurde. Widerlicher Typ. Der Franzose sowieso. Da hat es mich richtig geekelt.
    Ich überlege schon die ganze Zeit ob Mattis auf den Rentierstraßen irgendwas entdeckt hat. Wurde er auch auf dieses "Gold" angesetzt? (Noch ist ja gar nicht klar ob es sich wirklich darum handelt oder eventuell könnte ja auch anderes Erz oder andere Bodenschätze eine Rolle spielen)


    Wie wir ja schon sehen konnten sind die Trommeln ja immer mit Zeichnungen versehen. Vielleicht ist ja der Diebstahl der Trommeln in diesem Zusammenhang relevant?

  • Wie wir ja schon sehen konnten sind die Trommeln ja immer mit Zeichnungen versehen. Vielleicht ist ja der Diebstahl der Trommeln in diesem Zusammenhang relevant?


    Das habe ich mich auch schon gefragt. Geben die Zeichnungen auf den Trommeln vielleicht irgendwelche Hinweise?

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Oh man, Klemet trinkt zu viel und küsst Nina. Peinlich für beide, da bin ich gespannt, wie das nächste Treffen verläuft. Allerdings hat sie sich ja auch sehr gefreut, dass sie von ihm vom Flughafen abgeholt wurde. Gibt es ihren Freund wirklich oder hat sie das nur so gesagt?


    Klemets Onkel ist übrigens ziemlich cool. :breitgrins:
    Hat der alte Herr sich einfach mal eine sehr viel jüngere Freundin gesucht und hört über Spotify Musik. Ziemlich eindrucksvoll!



    Nina fährt ein Ren tot, und Aslak gibt ihr einen Beutel mit einer Art Amulett?


    Aslak finde ich bisher die interessanteste Gestalt in diesem Buch, gestehe ich. Wahrscheinlich weil einfach so viel Mysteriöses und Geheimnisvolles ihn umgibt. Als einer der wenigen kann er ohne jedes technische Hilfsmittel überleben. Nur die Sache mit der Rentierblut-Suppe fand ich etwas ekelig.


    Über diese Szene war ich einfach nur erschrocken! :entsetzt: Widerlich, wie Brattsen mit dem jungen Mädchen spielt - und das als Polizist.


    Was sich da abspielt, ist wirklich einfach nur furchtbar. Da fragt man sich, wie die Geschichte enden wird. Ulrika tut mir sehr Leid, sie ist einfach nur Mittel zum Zweck und wird daher als Handelsgut benutzt.

  • Ich fand den Kuss ja sehr lustig. Da musste ich lachen, er hat ja Glück gehabt das sie ihm nur eine geklebt hat :breitgrins:
    Klemets Onkel find ich auch super, war Klemet ja doch etwas peinlich *gg*
    Zu Aslak: Ja, er ist so ganz anders und ich finde seine Art zu Denken spannend. Er ist irgendwie in einer anderen Zeit verhaftet. Dieser starke Kontrast zur restlichen Gesellschaft die hier beschrieben wird finde ich sehr gut dargestellt.


    Zum Franzosen: Ich hoffe das er irgendwie bestraft wird. Glaube aber, das die Justiz da eher wenig ausrichten wird. Brattsen sitzt leider am längeren Hebel...

  • Das mit dem Kuss fand ich jetzt nicht so schlimm, und Nina hat ihm eine gescheuert -- wahrscheinlich Reflex. Bin mal gespannt, aber irgendwie denke ich, sie wird es richtig einordnen und es ihm nicht übel nehmen (es sei denn, sie hat nicht mitgekriegt, dass er betrunken war).


    So, Aslak sagt bzw denkt, das Böse sei zurückgekehrt. Hat Racagnal Aslaks Frau vergewaltigt als sie noch jung war? Ist es das, was sie kaputt gemacht hat?


    Was die Karte anbelangt: anscheinend wird ja wirklich von einem Goldschatz gemunkelt, auch unter den Sami.


    Endlich lernen wir Nils Ante kennen, und er singt einen Joik, weil Klemet sonst nicht zuhören will. Ich hatte mich schon gefragt, wann die Verbindung hergestellt würde, denn sie ist irgendwie logisch.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein


  • Zum Franzosen: Ich hoffe das er irgendwie bestraft wird. Glaube aber, das die Justiz da eher wenig ausrichten wird. Brattsen sitzt leider am längeren Hebel...


    Ist schon interessant, dass einige Leute wissen was für ein Schwein Brattsen ist, und in was für eine Situation er Klemet ständig bringt. Leider hilft das Klemet nicht, aber vielleicht schaufelt Brattsen sich diesmal sein eigenes Grab.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Meine Recherche hat übrigens ergeben das es einen Folgeband gibt, der letztes Jahr im Original erschienen ist. Da heißt es also schon mal Daumen drücken das dieser auch ins deutsche übersetzt wird (Französisch kann ich nämlich nicht *gg*). Den würde ich auf jeden Fall auch lesen!

  • Ich konnte mal Französisch, aber es ist sehr lange her dass ich mich damit beschäftigt habe. Den Kern würde ich wohk verstehen, denke ich, aber so den ganzen technischen Kram... da habe ich hier auch nur drüber weg gelesen, ich möchte kein Geologe werden. :zwinker:

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • So wie es momentan aussieht, würde ich das folgende Buch wohl nicht lesen. Aber wer weiß, vielleicht überrascht mich das Ende ja noch so sehr, dass ich auch weiterlesen möchte. :breitgrins:

  • Momentan kann ich mir gar keine Fortsetzung vorstellen. ich hoffe, das Buch wird zu einem ordentlichen Abschluss gebracht.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Ich mag die ganze Atmosphäre und auch das Setting. Das erste Mal seit langem das mich ein französischer Autor mal überzeugen kann - aber er lebt ja auch schon lange in Schweden. Das merkt man vielleicht *gg*

  • An französischen Autoren mangelt es bei mir wahrlich nicht. Na ja, aber so unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich ist auch der Lesegeschmack - ist doch großartig! :smile:

  • Auf Nationalitäten habe ich eigentlich nie geachtet. Bei anderen Sprachen als englisch und deutsch bin ich aber auf Übersetzungen angewiesen, vermutlich sind deshalb französische etc Autoren bei meiner Lektüre nicht so präsent.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Vorleser
    Ich hab schon öfter festgestellt das mir Bücher französischer Autoren einfach nicht so recht liegen. Es ist mir eigentlich auch nur aufgefallen als sich das eine zeitlang etwas gehäuft hat, da habe ich dann darauf geachtet. Ich bin aber außer bei deutsch und englisch ebenfalls auf Übersetzungen angewiesen, habe aber schon gemerkt das mir der Ton in russischer und skandinavischer Literatur mehr liegt.