Schullektüre - Erfahrungen!

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 243 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von tári.

  • Also ich muss dazu sagen, dass Deutsch eigentlich zu meinen Lieblingsfächern gehört und ich jedes mal gespannt bin, wenn wir einen neuen Klassiker lesen wollen. Gemeinsam die Bücher zu lesen, darüber zu diskutieren und Rezensionen zu schreiben finde ich toll, weil es den Unterricht so lebendig macht! Eigentlich sind bei uns in der Klasse auch alle ganz gut dabei.


    Allerdings konnte ich mit einem Klassiker, den wir in der 8. Klasse gelesen haben leider überhaupt nichts anfangen. Auch die Sprache war wirklich nicht einfach zu verstehen. Und zwar war das: "Nathan der Weise" von G.E. Lessing. Ich weiß nicht warum, aber das Buch hat mich einfach so gar nicht angesprochen und ich musste mich richtig durchquälen. Bis heute ist mir die "Ringparabel", die unser Lehrer ständig erwähnt hat ein Rätsel. :redface:


    Wenn ich dann aber immer mal wieder sehr positive Rezis darüber lese, denke ich oft darüber nach den Klassiker später noch einmal zu lesen. Vielleicht war ich einfach noch nicht bereit dafür.


    "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertold Brecht und "Der Sandmann" von E.T.A Hoffmann fand ich dann wieder klasse!
    Auch das Buch "Der Schimmelreiter" von Theodor Storm hat mir sehr gefallen, über das ich ein Referat halten musste. Alle drei habe ich in der 9. Klasse gelesen.


    Ich hab eben gesehen, dass einige hier sehr viele Klassiker in der Schule gelesen haben. Lass mich also einfach mal überraschen was da noch so auf mich zukommt. Einige Bücher, zum Beispiel "Faust" von Goethe, klingen doch sehr interessant. :smile:


    Und ich denke auch, dass es manchmal für den Lehrer schwierig ist die Bücher ansprechend rüberzubringen, wenn nicht mal die Hälfte der Schüler sich wirklich für den Unterricht interessiert. Ich hatte bisher die meiste Zeit eine Lehrerin, die ziemlich locker mit den Themen umgegangen ist und selbst immer ganz fasziniert von den Büchern war. Sowas steckt an und dann macht der Unterricht umso mehr Spaß! Zwischendrin hatten wir dann einen Lehrer, der alles ziemlich "trocken" durchgegangen ist. Das geht natürlich auch, aber da mussten wir uns als Schüler erst einmal ganz schön umstellen.

    [size=1]Ich lese gerade: Jostein Gaarder - &quot;Sofies Welt&quot;[/size]<br /><br />[size=1]&quot;Liebe ist die einzige Revolution!&quot;(Jiddu Krishnamurti, Indischer Philosoph)[/size]

  • Ich habe in der Schule, zumindest in der Oberstufe, wohl großes Glück gehabt mit meinen Lehrern im Deutsch-LK. Wir haben interpretiert, und wir haben dadurch das Schwelgen und Schmachten mit und in dieser Literatur gelernt. Ich habe in dieser Zeit die "Klassiker" lieben gelernt. Das Buch, das mir die Augen geöffnet hat, wie schön Sprache ist und wie man damit Bilder malen kann, war ein Rilke, die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Noch heute eines meiner Lieblingsbücher.


    In der Uni habe ich dann das Gegenteil erlebt. Da haben wir, in mehreren Kursen bei verschiedenen Dozenten, totinterpretiert. Es war entsetzlich. In albtraumhafter Erinnerung geblieben ist mir quasi als Höhepunkt der "Literaturvivisektion" das Seminar zu Celan. Eine ganze Seminarwoche (täglich, doppelstündig) haben wir mit der Todesfuge zugebracht. Die Nummer mit der schwarzen Milch...
    Wir haben das auseinander genommen und in seine kleinsten Einzelteile zerlegt, wie ein geschlachtetes Tier in seine Einzelteile zerlegt wird. So, dass das Ganze nicht mehr zu erkennen war. Und die Dozenten haben auch chronisch nie Versuche unternommen, bildlich gesprochen den Kreis zu schließen und den Blick wieder auf das Ganze zu lenken.
    Dass ich das Elend nach wenigen Semestern abgebrochen habe, brauche ich wohl nicht zu erwähnen... Mittlerweile suhle ich mich gelegentlich wieder, aber nur in meiner Freizeit :zwinker: .


  • ... "Nathan der Weise" von G.E. Lessing. Ich weiß nicht warum, aber das Buch hat mich einfach so gar nicht angesprochen und ich musste mich richtig durchquälen. Bis heute ist mir die "Ringparabel", die unser Lehrer ständig erwähnt hat ein Rätsel. :redface:


    Das ist eines der Bücher, das ich im Unterricht wirklich absolut nicht mochte! Das ist so völlig an mir vorbeigerauscht.


    Im Allgemeinen habe ich eher schlechte Erinnerungen an den Deutschunterricht, aber erst ab der Oberstufe! Wir hatten das Pech, eine manisch-depressive Deutschlehrerin (das sagte sie von sich selber!) abbekommen zu haben, die nach jeder Klausur erstmal 2-3 Wochen krank feierte. Klar, dass man da im Stoff nicht sehr weit kommt. :rollen: Die Frau hörte sich gern selbst reden und nur das, was sie sagte, war richtig. Wehe, man hatte ne andere Sicht auf die Dinge. Totinterpretiert wurde natürlich auch. Zu den wirklich grusligsten Dingen, die wir gelesen haben, zähle ich "Woyzeck". Dazu habe ich überhaupt keinen Zugang bekommen.


    Früher hat mir der Deutschunterricht sehr viel Spaß gemacht. Ist wohl auch immer lehrerabhängig, leider, ohne sich rausreden zu wollen. :zwinker: Bis zur 10. Klasse haben wir vor allem sehr viel Trümmerliteratur durchgenommen, das gefiel mir sehr.


    Heute denke ich oft, dass man in der Schule einfach noch nicht die nötige geistige Reife erreicht hat, um ein vornehmlich klassisches Werk, wie z. B. Faust, vollkommen erfassen und schätzen zu können. Hinzu kommt, dass einem der "Zwang", etwas bis ins kleinste Detail interpretieren zu müssen, jegliche Freude an der Literatur nehmen kann. Viele Lehrer gehen da einfach zu konservativ heran und zeigen wenig Einfühlungsvermögen den Schülern gegenüber. Just my 2 Cents. :zwinker:

  • Das stimmt natürlich. Damals war es so, dass man seine Kurse nicht gerade ganz frei wählen konnte. So musste ich zum Beispiel auf jeden Fall ein naturwissenschaftliches Fach im Abi haben, weil ich zwei Geisteswissenschaften als LK-Fächer hatte.
    So sitzen halt nicht immer wirklich interessierte Leute in den Kursen.


    Warum soll man in der Schule auch absolut frei wählen können? Der Sinn der Sache ist doch, bis zum Schulabschluss ein möglichst breites Grundwissen bzw. eine möglichst breite Einsicht in verschiedene Disziplinen zu bekommen. Danach erst kommt die Spezialisierung nach Interessenlage oder Ausbildungsangebot in den Ausbildungen, an der Uni oder wo auch immer.


    Am Anfang des Kursprinzips in der Oberstufe konnte man offensichtlich wählen wie man wollte. Einer meiner Deutschlehrer war aus einem dieser Jahrgänge und hat uns das so berichtet. Dann kamen die Leute mit (sinngemäß) Prüfungs-Kombinationen wie Sport /Französisch /Englisch /Kunst durchs Abitur und daraufhin hat man das ganz schnell wieder abgestellt. Weil das hinten und vorne nicht die schulische Ausbildung abbildet.


    Desinteresse zieht sich in verschieden starkem Maß durch alle Altersklassen - nicht immer bedingt durch persönliche Vorlieben, manchmal auch bedingt durch den Lehrer oder blöde Kommentare vom Umfeld (jaja, Mathe und Physik mochte meine Mutter auch nie, warum soll ich's dann mögen?).


    Das ist jetzt kein Plädoyer dafür, dass Schule keine Veränderungen nötig hätte, so klasse ist, wie sie ist, etc. Aber sie jedenfalls ist nicht dazu da, dass man am laufenden Band total viel Spaß an allen Fächern hat.


    Ansonsten nix für ungut :knuddel:

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  • Natürlich muss man nicht in jedem Fach Spaß haben. Aber dass man immer das allgemeine Abitur machen musste (muss man das heute noch?), statt sich in der Oberstufe auf Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Sprachen oder eben auch auch als Alternative das allgemeine Abitur zu spezialisiern, führt meiner Meinung nach dazu, dass es viele desinteressierte Schüler gibt. Und in dem Alter in dem Oberstufenschüler sind, ist das ganze doch eh "freiwillig", denn die gesetzliche Schullaufbahn ist dann ja schon beendet.
    Ich meine, ich habe mich in Mathe durch Kurvendiskusionen gequält und wusste die ganze Zeit, dass ich das garantiert nicht für einen pädagogischen Beruf brauchen werde.
    Durch Sport habe ich mich zwar auch gequält, aber da konnte ich schon eher den Sinn hinter sehen.


    Aber gut, dass ist ja eher eine Diskusion über das Schulsystem als solches!



    Ach übrigens: Nathan der Weise, war für mich eines der besten Bücher, das ich in der Schule gelesen habe. Neben "Die Judenbuche", "Das siebte Kreuz" und "Unterm Rad".

    Einmal editiert, zuletzt von claire ()

  • Schullektüren...bei mir war das sehr durchwachsen.


    Die Sek. I lasse ich mal aus. Da war viel Müll dabei. :rollen:


    In der 11. Klasse haben wir "Der Vorleser" gelesen. Ich fand das Buch echt klasse und liebe es noch immer, aber meine Lehrerin ist dem einfach nicht gerecht geworden. Wir haben über so viele unwichtige Dinge gesprochen, dass ich irgendwann nur noch genervt war.


    Glücklicherweise hatte ich in der 12. und 13. Klasse die (für mich) perfekte Deutschlehrerin. :klatschen: "Nathan der Weise" hat mir viel Spaß gemacht. Es wurde nicht totinterpretiert - zum Glück. Vielleicht hatte ich auch einfach Glück mit meinem Deutsch-LK. Wir hatten immer viel Spaß, haben aber trotzdem viel geschafft und ich habe viel mitgenommen.


    Am besten haben mir in der Schule "Die Physiker" gefallen. Einfach grandios und sehr witzig. Das hat meine Lehrerin auch super rübergebracht. Ich hatte mir damals ein Exemplar gekauft (wie bei fast allen Schullektüren - ich mag es nicht, wenn ich mir Anmerkungen in den Hefter schreibe und dann erst ewig im Buch suche, deshalb wird dann auch in den Büchern "rumgeschmiert") und blättere es noch heute gerne durch, um mir die Anmerkungen von damals anzusehen.


    Das einzige Buch, was ich in meiner Schullaufbahn nicht beendet habe, war "Die Blechtrommel". Das lag aber nicht am Unterricht, sondern an diesem grausamen Buch. 160 Seiten habe ich geschafft, danach habe ich entnervt aufgegeben. :Kreuz:

    :leser: Plichota/ Wolf: Oksa Pollock - Die Unverhoffte<br /><br />SLW - Annabas: 1/10<br />SLW - Seychella: 0/10

  • Das Abitur bescheinigt in D immer noch die allgemeine Hochschulreife. Und das ist auch gut so. Wie häufig weiß man mit 17, 18, 19, 20 nicht, was man später machen will, schwenkt ggfs. sogar im Studium noch mal um.
    Hätte ich ein rein geisteswissenschaftliches Abitur gemacht (was für mich auch eindeutig der Weg des geringeren Widerstandes gewesen wäre), hätte ich nicht das machen können, was ich letztlich studiert habe und mich zu einem Beruf gebracht hat, der mich mehr erfüllt, als ein geisteswissenschaftlicher es je gekonnt hätte... :zwinker:

  • Also ich finde man kann sich trotzdem so gut es geht um die Naturwissenschaften drücken.Zumindest in Baden Württemberg geht das noch recht gut, man kann es als zweistündiges Fach wählen und ich hatte noch das Glück auf dem zweiten Bildungsweg musste ich neben Mathe (Pflichfach) nur noch eine zweite Naturwissenschaft nehmen (und die zwei stündig)


    Ich hatte mit meinen Deutschlehrern im Grunde auch ganz gut Glück aber so richtig gute Lehrer hatte ich erst in der Berufsschule und jetzt im Kolleg.
    Die Physiker haben wir auch gelesen und danch noch angeschaut, hier hat man gemerkt das sogar Leute dabei waren die sonst nicht soviel mit unserer Lektüre anfangen konnten. Wir haben aber auch einen Film angeschaut ich denke da wurde manchem nochmal so ein paar Sachen klarer^^ (hatte ich zumindest den Eindruck)

  • Wie drückst Du Dich denn um Geisteswissenschaften? Deutsch ist Pflicht, Geschichte war es zumindest zu meinen Zeiten in NRW auch, und/oder eine zweite Fremdsprache...

  • äh ich meinte Naturwissenschaften^^


    In Baden Württemberg ist es so das man sich um Geschichte nur in dem Sinne drückt das man es halt nur zweistündig hat. Aber Pflicht ist es in dem Fall trotzdem. Deutsch ist auch Pflicht und mindestens eine Fremdsprache. Statt Geschichte kann man aber auch Bio oder eine andere Naturwissenschaft vierstündig nehmen sofern der Kurs zustande kommt. (Was bei uns zum Teil ein Problem war)


  • Natürlich muss man nicht in jedem Fach Spaß haben. Aber dass man immer das allgemeine Abitur machen musste (muss man das heute noch?), statt sich in der Oberstufe auf Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Sprachen oder eben auch auch als Alternative das allgemeine Abitur zu spezialisiern, führt meiner Meinung nach dazu, dass es viele desinteressierte Schüler gibt. Und in dem Alter in dem Oberstufenschüler sind, ist das ganze doch eh "freiwillig", denn die gesetzliche Schullaufbahn ist dann ja schon beendet.


    Aber gut, dass ist ja eher eine Diskusion über das Schulsystem als solches!


    Die ganz grosse Diskussion wollte ich auch nicht vom Zaun brechen. Aber das Plädoyer musste einfach sein, denn immerhin hat man sich für das Abi entschieden und dann muss man da auch durch - oder es ganz lassen.


    Deutsch war bei uns übrigens ein Pflicht-Prüfungsfach im Abitur, fällt mir gerade ein. Bei wem Deutsch nicht in die Prüfungskombination aus vier Fächern passte, der musste Deutsch noch zusätzlich machen.
    Dass die Muttersprache bis zum Ende durchgezogen wird, finde ich übrigens sehr gut. Dass das Fach nicht optimal gestaltet wird (ob nun vom Schulamt oder von den Lehrern), mag sein. Aber Kommunikation ist das A und O der Gesellschaft und Ausdruck und Kommunikation jeder Art kennen zu lernen, halte ich für elementar.

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  • "Nathan der Weise" - HImmel und Herrgott! Das war schlimm, aber für mich war das Allerschlimmste:
    "Der goldene Topf" von E.T.A. Hoffmann. Bäh, das mochte ich gar nicht.


    WIr mussten in der Unterstufe die zwei Bücher lesen. Ich erinnere mich noch gut, dass ich beim "goldenen Topf" die erste Schularbeit auf 5 geschrieben hab (in Österreich haben wir nur von 1-5). 0 Fehler! 0! Nicht ein Rechtschreibfehler oder Ausdrucksfehler, aber Themenverfehlung! Ich habs nicht gelesen, nur überflogen und hab eine neue Geschichte gedichtet. Ich mein, muss es auch geben.... :breitgrins:

  • Was mich im letzten Jahr und auch jetzt noch aufregt ist, dass wir die Lektüren nicht in der Schulzeit lesen, sondern immer über die Ferien... Für die Sommerferien waren es vier Bücher!!! Immerhin durften wir uns zwei mehr oder weniger nach bestimmten Kriterien aussuchen, aber ich finde es trotzdem ziemlich fies. Ich dachte, die Ferien wären dazu da, sich zu erholen! Klar, man sollte sich schon ein bisschen vorbereiten und Stoff wiederholen oder so, vor allem in der Oberstufe, aber dann auch noch so viel lesen (wobei das für mich ja noch weniger schlimm ist, als für die anderen Leute in meinen Kursen!), ach ja und Hausaufgaben gibt es natürlich zusätzlich auch noch. SOMMERFERIEN! Hallo!?

    :kaffee:

    Ella Danz - Eisige Weihnachten

  • Wir haben in der Schule so gut wie nichts gelesen.


    Jugend ohne Gott haben wir gelesen ... aber sonst? Eher Gedichte und so.


    2 Bücher pro Jahr mussten wir selber lesen, aus einer Liste auswählen und dann ein Referat halten. Da hab ich "Das Orangenmädchen" gelesen und "Der Vorleser".


    Ich hät gern mehr gelesen.


  • Wir haben in der Schule so gut wie nichts gelesen.


    Das finde ich eigentlich sehr schade, aber da kommt es eben sehr auf den/die Lehrer/in an. Ich wüsste gerne, was zu diesem Thema im Lehrplan steht; in welcher Stufe was gelesen werden soll/muss....?



    Ich hätt gern mehr gelesen.


    Das holst du jetzt ja nach, oder? ;-)


    lg, Frau 32

  • Also wir haben in der Oberstufe sehr viel gelesen. Unsere Lehrerin war da toll drauf. Sie hat viel Wert darauf gelegt, dass wir eine gute Bildung mitkriegen was klassische Lektüren angeht. Ich find's toll.


  • Das finde ich eigentlich sehr schade, aber da kommt es eben sehr auf den/die Lehrer/in an. Ich wüsste gerne, was zu diesem Thema im Lehrplan steht; in welcher Stufe was gelesen werden soll/muss....?



    Das holst du jetzt ja nach, oder? ;-)


    lg, Frau 32


    Ja schon, aber es ist bei gewissen Bücher nicht dasselbe...


    Unsere Lehrerin war einfach total unkompetent und überfordert. Ich könnt mich jetzt noch irre drüber aufregen...

  • Also in der Oberstufe haben wir glaube ich 1 bis 2 Lektüren im Jahr gelesen, wobei ich sagen muss, dass ich in einer Mathe / Info Klasse war - sprich 15 Jungs und 3 Mädchen. Deshalb hatte ich und noch eine Kameradin die Qual der Wahl ein paar Bücher vorzuschlagen. Ich glaube da waren u.a. "Frankenstein" und "Das Parfüm" dabei. Ich weiß leider nicht mehr alle. Raus kam auf jeden Fall "Das Parfüm", was sich wirklich gelohnt hat!


    @ elsabina: Ist echt schade, aber manchmal ist es vielleicht auch schöner Bücher auf seine eigene Weise zu entdecken. ;)

    MfG Mandel :-)<br />-------------------------------------------------------<br /><br />&quot;Ein Apartment voller kluger Bücher ist das<br />Erotischste überhaupt&quot; - Nick Hornby<br /><br />&lt;b&gt;Mein Blog: http://www.BuchLeben.com&lt;/b&gt;

  • Aus meiner heutigen Sicht würde ich es sehr begrüßen, wenn wir in der Realschule mehr gelesen hätten. Vielleicht hätte mir das eher den Weg gezeigt, wie man ein Werk richtig interpretiert.


    Ich kann mich nur an ein Mal in der 10. Klasse (ich war 15) erinnern, als wir uns von einer Liste Bücher raussuchen mussten, die wir interpretieren sollten. Als die Liste bei mir ankam, waren da nur noch "Es waren Habichte in der Luft" von Siegfried Lenz und irgendein anderes Buch offen. Ich habe es gelesen, nicht verstanden und auch keine Glanzleistung abgeliefert. Das hat mir die Freude an Schullektüre ziemlich verleidet und ich war froh, dass es bei diesem einen Mal blieb. Wenn ich aber jetzt lese, wie kompetente Lehrer den Spaß am Lesen von Klassikern vermitteln, bin ich schon traurig, dass der Funke bei mir damals nicht übergesprungen ist bzw. dass wir keine weitere Möglichkeit bekamen.


    Grüße
    Doris

  • Stimmt in der Realschule haben wir im Vergleich zum Kolping Kolleg (ist wie 11, 12. und 13. Klasse Gymnasium) sehr wenig gelesen und interpretiert. Klassiker schon mal praktisch gar nicht, bis auf Goethe und ein paar Gedichte war da nichts.