Rea Sturm - Iloy - Denn er ist anders

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Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    In ferner Zeit hat die Menschheit den Weltraum für sich erobert. Wir tauchen hier sofort ein in die Geschichte und befinden uns auf Aborra. Der junge Iloy lebt mit seinem Vater auf diesem kleinen Siedlungsplaneten von Anthor. Doch Iloy ist kein gewöhnlicher Mensch, er ist ein Mischling – seine Mutter war ein Ink. So wird er, wie sollte es anders sein, auf der Schule gemieden und gemobbt. Er ist größer und weitaus intelligenter als seine Mitschüler, obwohl er mit 13 Jahren um 4-5 Jahre jünger ist als seine Klassenkameraden. Besonders Erren, der privilegierte Sohn des Administrators von Aborra, hat es auf ihn abgesehen. Als die schöne Anthorianerin Laith an der Schule auftaucht und sich beide in sie verlieben, ist das Unglück vorprogrammiert.


    Welches Geheimnis trägt Laith mit sich?


    Was passierte mit den hochentwickelten Ink?


    Weshalb versteckt sich sein Vater mit ihm auf diesem hinterletzten Planeten?


    Die Story im Buch ist spannend und entwickelt sich schnell. Nach und nach erfährt man mehr über Iloys Herkunft und die Gefahr, in der er und sein Vater sich befinden. Auch sehr actionreiche Passagen fehlen nicht, denn friedlich bleibt es auf Aborra nicht. Bald muss nicht nur Iloy um sein Leben fürchten.


    Die Hauptcharaktere dieses außergewöhnlichen Science Fiction Romans sind Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Iloy, das eigentlich geschlechtslose Wesen, entdeckt, wie er sich auch körperlich verändert und welche ganz besonderen Fähigkeiten er hat.


    Eine wunderbare und sehr interessante Coming-of -Age Geschichte verpackt in einen fantastischen Zukunftsroman.


    Das Volk der Ink erinnern mich ein wenig an die Na'vi von Pandora aus dem Film „Avatar“ - ihre Haut ist zwar nicht blau, aber auch sie sind groß, schlank, flink und äußerst gelenkig und geschickt. Auch sind die Ink sehr friedliebend und äußerlich scheinen sie auch den Na'vis ähnlich zu sein, mit ihren langen schwarzen Haaren.


    Die von der Autorin erschaffene Welt und die Entwicklung des Protagonisten Iloy hat mir gut gefallen. Neben der tollen Zukunftsgeschichte behandelt das Buch Themen wie Liebe, Freundschaft, Familie, Einsamkeit und Verlustangst und eignet sich so sehr für ein Lesealter ab 14 Jahren. Ein Jugend-Science Fiction Buch, das man aber auch gut als Erwachsener lesen kann!


    Ein gelungenes Erstwerk der Autorin ( sicherlich noch etwas holprig an einigen wenigen Sttellen ), von der ich gerne noch mehr hören/lesen würde!


    Das Buch ist sowohl als e-book als auch als Printversion erschienen!