Stephen King - Friedhof der Kuscheltiere

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Es gibt 34 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von bird.

  • Hab´s gerade gelesen und hoffe, ich trete hier jetzt hoffentlich niemanden zu nahe, aber ich fand die Geschichte jetzt nicht so vom Hocker hauend...
    Was mich an der King-Geschichte so fasziniert hatte, war das Gefühl der Passivität, des unvermeidlich ausgeliefert Seins. Ich weiß wohl, dass das Grundthema das Gleiche ist, aber dieses Gefühl kommt hier einfach nicht auf.
    Außerdem finde ich die Gedankenstruktur des Jungen einfach zu kindlich beschrieben. Ich glaube, dass Kinder sehr viel komplizierter und ausgefeilter denken. Warum sollte man es dann nicht auch so schreiben? (Auch so eine Sache, die King meines Erachtens super drauf hat!)
    Alles in allem für mich eher eine Kindergeschichte mit einem etwas morbiden Ende. Sorry...
    P.S. Kringel - Kreis...zufällig?

  • Hab gerade noch mal auf die Seite geschaut und weiß jetzt: Kringel - Kreis...kein Zufall.
    Bitte nicht böse sein.

  • Zitat von "Kerstin"

    Alles in allem für mich eher eine Kindergeschichte mit einem etwas morbiden Ende.


    Richtig erkannt - ich war ja auch noch ziemlich jung, als ich mir das Ding ausgedacht habe.


    Zitat von "Kerstin"

    Kringel - Kreis...kein Zufall.
    Bitte nicht böse sein.


    Versteh' ich jetzt nicht - warum sollte ich dir jetzt böse sein? Ich dachte, jeder weiß, daß ich das bin???

  • Nee, das "bitte nicht böse sein" war auch noch mal auf die Kritik an der Geschichte bezogen.
    Wie alt warst Du denn, als Du die geschrieben hast?

  • Als ich das geschrieben (also mit Schreibmaschine getippt) habe, war ich 21. Verfasst habe ich das Machwerk allerdings mit 14 oder 15, wenn ich mich recht erinnere. Das war dann aber ein Bündel handbeschriebener Blätter. Ich hatte damals panische Angst vor genau so einem riesigen Schrank, der gegenüber von meinem Bett stand. Das habe ich dann halt in diese kleine Geschichte gepackt.


    Ich bin natürlich nicht böse - mir ist schon völlig klar, daß ich zwar viel schwafeln, aber nicht gut schreiben kann.

  • ohje, dieses Buch hat mir auch schlaflose Nächte beschert, was sonst eigentlich nie passiert, egal ob ich mir Metzeleien per FIlm oder per buch zu Gemüte geführt habe.
    Aber damals war ich 15 oder 16, hatte mir das Buch geliehen, und es handelte sich um so eine Ausgabe mit Fotos aus dem Film in der Mitte.
    Und da war auch so ein Bild von diesem Victor (?), dem das Hirn rausquillt... :entsetzt:
    Vermutlich war das Foto gar nicht sooo schlimm, aber in Kombination mit dem Text hat sich das mir so ins Hirn (da haben wirs schon wieder...*matsch* :breitgrins: ) eingebrannt, daß ich noch sehr lange nachts im dunkeln den Victor hinter Ecken lauern hatte....


    Fand das Buch also schrecklich, aber im positiven Sinne, den es hat ja seinen Zweck erfüllt, während viele andere King-Romane einfach nur langatmig sind.

    ich lese: "Lumen"- Christoph Marzi

  • Hallo Kringel,
    warum überarbeitest Du die Geschichte nicht einfach mal? Der Ansatz ist ja gar nicht schlecht. Auch die Sache mit rüpeligen Cousin hat mir ganz gut gefallen.
    Ich würde einfach den Jungen nicht ganz so kindlich denken lassen und die Beziehung zur Steifmutter ein wenig mehr ausarbeiten. Wie wäre es mit ein paar Hänsel und Gretel-Anleihen, schließlich will die Frau ihn ja an ihren Vater verfüttern...
    Vielleicht könnte man das auch als ironische Gruselgeschichte aufziehen.
    Gruß.
    Kerstin.

  • Och, weißt du, das ist mir einfach nicht mehr wichtig. Ich wollte die Storys halt einfach nur irgendwo archivieren - außerdem ist es für mich interessanter, in 20 Jahren mal zu lesen, was ich früher so geschrieben habe.

  • So...hab jetzt auch "Friedhof der Kuscheltiere" fertig gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Doch da ich gerade mal eine Woche vorher >>ES<< gelesen habe und mich das Buch restlos begeistert und mitgerissen hat, finde ich, dass FdK den 2. Platz verdient hat! :breitgrins:


    Was mich sehr gestört hat ist, dass der arme Kater nachdem er "zurückgeholt" wurde so mies behandelt worden ist. Ja, vielleicht versteht ihr das jetzt nicht - aber ich bin eine totale Katzennärrin (was schon fast krankhaft ist...) und deswegen hat mir das Herz geblutet! *gg*(Aber wer weiß wie ich an seiner Stelle reagiert hätte... :rollen:)


    Doch ich bin draufgekommen, dass ich Romane vom selben Autor nicht knapp hintereinander lesen sollte. Mich hat es ehrlich gesagt schon etwas Mühe gekostet FdK zu lesen, obwohl es vom Umfang her ja "recht klein" im Gegensatz zu Es ist. Ich glaub ich brauch Abwechslungsreichtum im Schreibstil, obwohl mir ja der Stil von Stephen King sehr gut gefällt.


    So...das war's fürs Erste... :zwinker:


    Lg, Bettina

    :leser: [color=#CC0077]<br />Leo Tolstoi - Anna Karenina<br />Geneva Lee - Royal Passion<br />Frank Schätzing - Tod und Teufel<br />Patrick Rothfuss - The Name of the Wind<br />Maggie Stiefvater - The Raven Boys

  • *Buchwiederrauskram*


    Das muss ich nochmal lesen.
    Ich kann mich nur noch an das Ende erinnern ...

  • hallo!


    habe das buch jetzt gelesen und muss sagen, dass ich schon ein bisschen enttäuscht bin.
    hab es mir ganz anders vorgestellt --- es hat mich nicht richtig gefesselt.


    vielleicht ist das auch daran gelegen, dass ich die story eigentlich schon nicht so besonders finde.
    irgendwie würd ich es besser finden, wenn der teil

    genauer und länger wär.


    mein nächster stephen king wird sara sein und ich erwarte mir ein bissle mehr.


    für mich gibts hier mal nur 2ratten

    &lt;b&gt;Mit Büchern habe ich das meiste Gespräch&lt;/b&gt; Seneca

  • ich habe es jetzt auch gelesen, und die ersten 5/6 fand ich wirklich sehr gut, bloß dann... ich fand es ging viel zu hektisch weiter, so: auf die Plätze fertig los, rauf, vergraben, raus, runter zack zack zack und das wars dann.

  • Meine Meinung zum Buch: Eigentlich mag ich Stephen Kings Bücher, weil sie meistens spannend und manchmal auch für manche gruselig sind. Das Buch Friedhof der Kuscheltiere konnte mich aber leider nicht ganz so überzeugen, wie zum Beispiel Shining.

    Der Start war ganz gut, aber ich fand alles sehr vorschaubar und so blieb der Spannung für mich aus. Einzige Frage, die mich nach dem Lesen beschäftigt ist, was aus Ellie wurde. Über Ellie hätte ich mehr erfahren wollen, nachdem sie im Krankenhaus gelandet ist.


    Fazit ist: Man hätte sich viel ersparen können, wenn man mit dem Thema Tod normal umgehen würde,


    Um der Vater gerecht zu werden, muss man natürlich auch sagen, dass die übernatürlichen Kräfte, im Ort viel zu Groß waren, als der Mensch selbst. Die Idee mit dem Friedhof und was danach passiert, wenn man sich die Macht des Friedhofs ausliefert ist eigentlich gut, aber die Umsetzung war zu kurz und zu schnell. Ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht.


    2ratten

  • Da hast du so was von recht. Aber dann hätte es kein Buch gegeben.


    Ich habe Friedhof der Kuscheltiere vor bestimmt zwanzig Jahren gelesen und frage mich, ob es mir immer noch so gut gefallen würde. Bei Shining bin ich mir sicher dass es mir noch so gut wie damals gefallen würde, weil es eine andere Art von Gruseln bedient, bei dem hier weiß ich es nicht.

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Shining gefiel mir auch gut und es hatte ein paar Grusel Momente.


    Ich glaube bei Friedhof der Kuscheltiere sollte der Fakt, dass es diesen Friedhof gibt,