Victoria Scott - Feuer & Flut

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Cover & Klappentext:


    Das Cover wurde meiner Meinung nach etwas zu schlicht gehalten.
    Es lässt das Buch ein wenig langweilig wirken, was es aber überhaupt nicht ist!
    Auf dem Cover zu sehen ist der Titel, jeweils passend mit dem Element geschmückt.
    Ansonsten ist es einfach nur schwarz.
    Der Klappentext konnte mich im Sturm überzeugen, dass dies ein Buch für meinen Geschmack ist. :)
    Er enthält eine kleine Textpassage aus dem Buch und eine kurze Inhaltsbeschreibung.



    Rezension:


    Wuhuuu!!!!
    Ich sag nur Leute:
    Lest dieses Buch!
    Es wird glaube ich das beste Buch sein, dass ich 2015 gelesen habe. ♥
    Dieses Buch erinnert mich so an ,,Die Tribute von Panem'' und an ,,Pokemon''.
    Ja ihr habt richtig gelesen, Pokemon! :D
    Es gibt nämlich Wesen in diesem Buch, die aus einem Ei schlüpfen und übernatürliche Kräfte besitzen.
    An die Tribute erinnert es mich, weil es Arenen gibt und auch nur einen Sieger.
    Auch wenn es hier deutlich mehr Teilnehmer gibt, sterben auch hier einige.
    Sei es durch die Natur oder durch einen anderen Menschen, denn Freunde können schnell zu Feinden werden....
    Ich finde die Idee mit den ,,Pokemons'' total klasse und ich selbst habe noch nie ein vergleichbares Buch gelesen.
    Einfach top!
    Der Preis des ganzen Spektakels hört sich ja zu schön an, um wahr zu sein:
    Ein Heilmittel für jede Krankheit.
    Ob es so was wirklich gibt?
    Naja, die Protagonistin, Tella, kämpft auf jeden Fall für ihren Bruder.
    Als ihre Eltern davon erfahren, sind diese natürlich schockiert und verbieten ihr die Teilnahme.
    Doch Tellas Mutter scheint etwas zu verbergen...
    Was das wohl ist?
    Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig und durch die tolle Geschichte habe ich dieses Buch innerhalb eines Tages verschlungen. :)
    Also lest es, LEST es, LEST ES!!!!
    Jetzt, SOFORT! :D


    Was sind das für Tiere in den Eiern?
    Welche Gefahren lauern im Dschungel oder in der Wüste?
    Worum geht es bei dem Wettkampf wirklich?


    Um diese Antworten zu bekommen, müsst ihr natürlich das Buch selbst lesen. :)



    Fazit:


    Ein toller Auftakt in eine neue Reihe!
    Dieses Buch kann locker mit ,,Die Tribute von Panem'' mithalten.
    Jahreshighlight! :)



    Mehr von mir:
    http://kathleens-buecherwelt.blogspot.de/

  • Fazit:


    Die Story des Buches finde ich eine gute Idee, Tella ist mir aber zu naiv und die Geschichte an sich zu langweilig. Das Buch konnte mich nicht wirklich packen, ob ich den zweiten Band dazu lese, weiß ich noch nicht, aber wahrscheinlich eher nicht.


    Bewertung:


    Tella ist frech und frisch. Sie ist total niedlich, dafür würde sie mich bestimmt schlagen ;)
    Außerdem ist sie sarkastisch und macht oft Witze. Das ist wenigstens am Anfang ganz angenehm.
    Ich habe auch das Gefühl, dass sie keine Angst hat, es kommt mir auf jeden Fall nicht so vor. Außerdem fehlt mir bei ihr, dass sie ein bissl vorausdenkt. Sie ist einfach zu diesen Rennen gefahren ohne vorher wirklich drüber nachzudenken. Sie denkt auch irgendwie nicht an den nächsten Schritt und lässt einfach alles auf sich zukommen. Und bekommt dann doch Angst Außerdem springt sie einfach gerne in jede Situation rein. Also wie gehabt, sie denkt nicht so viel. Ist manchmal auch eifersüchtig, da sie gerne der Anführer wäre.
    Sie lernt auch im verlaufe des Buches einiges und ohne ihre Kontrahenten würde sie wohl nicht überleben. Sie ist auch von Anfang an sehr naiv. Sie hat einfach total viel Glück, dass Sie überhaupt das Ziel erreicht. Von Können ist sie weit entfernt, da sind ihre Kontrahenten schon besser.


    Dann ist da noch Guy, der sehr wortkarg ist und irgendwie mehr oder minder immer wieder den Weg mit Tella kreuzt. Auch ist er sehr verschlossen und wirkt auf andere einschüchternd. Am Ende des Buches klärt sich das alles auf, warum er so ist.


    Das Buch und die Story an sich klären sich erst später und bis zum Ende hin, werde ich darüber in unklaren gelassen. Zwischendrin gibt es immer ein paar Häppchen, was denn da lost ist. Was mir leider zu wenig ist. Auch fehlt mir meistens die Spannung. Dieses Rennen hat außerdem einen sehr grausamen Zug, sowie es auch grausame Kandidaten gibt.
    Manche Handlungen lassen sich für mich auch nicht wirklich nachvollziehen, z. B. warum Titus bleibt, auch wenn er dann in der Nähe ist und überwacht werden kann.


    Das Buch ist aus der Sicht von Tella geschrieben. Ihr Erzählstil ist sehr abgehackt und sehr jugendlich geschrieben. Es wird eben so geschrieben, wie Tella denkt.


    3ratten

    :leser:

  • "Feuer und Flut" von Victoria Scott klingt zunächst wie eine typische Jugenddystopie. Hauptfigur Tella bekommt die Einladung, an einem Wettkampf namens Brimstone Bleed teilzunehmen, um ein Heilmittel für ihren schwerkranken Bruder zu gewinnen. Die 122 Teilnehmer müssen dabei 4 Runden überstehen und sich pro Runde durch eine bestimmte Landschaft zum Basislager durchkämpfen. Die erste Runde findet im Dschungel statt. Zur Unterstützung erhält jeder ein so genanntes Pandora - ein genetisch verbessertes Tier.


    Der Klappentext macht Lust auf ein spannendes Jugendbuch. Ich denke, für Jugendliche zwischen 14 und 17 hat der Titel durchaus Potenzial. Man kommt jedoch nicht umhin, die zahlreichen Parallelen zu anderen Dystopien der letzten Zeit (vor allem: Die Tribute von Panem) zu bemerken, so dass man den Eindruck bekommt, Frau Scott habe sich munter bei anderen Autoren bedient.


    Die Protagonistin Tella ist mir leider unsympathisch. Sie wirkt wie das typische Girlie und steht auf Glitzernagellack und Gesichtsmasken. Die anderen Charaktere bleiben überwiegend blass und einseitig. Da gibt es den "Mr. Special Forces" Guy, der einfach alles kann und den Tella entsprechend toll findet; den bösen Titus, der Spaß am Foltern und Töten hat und noch einige andere Teilnehmer des Brimstone Bleeds, mit denen Tella sich anfreundet, die man jedoch nur oberflächlich kennenlernt.


    Sehr gut gefallen haben mir hingegen die Pandoras. Jedes davon hat eigene, spezielle Fähigkeiten, die seinem Besitzer beim Überleben helfen können. Tellas Pandora ist ein kleiner Fuchs, den man als Leser sofort ins Herz schließt.


    Die Umstände des Brimstone Bleeds (Warum findet dieser Wettkampf überhaupt statt? Was ist der tiefere Sinn des Ganzen?) werden erst ganz am Ende des Buch aufgeklärt und diese Auflösung hat mich dann doch enttäuscht. Hier hätte die Autorin sich mehr Gedanken machen müssen, um sich eine schlüssigere Lösung einfallen zu lassen.


    Der Schreibstil ist mir teilweise zu umgangssprachlich, Victoria Scott versucht hier offenbar, die Sprache ihrer jugendlichen Protagonistin einzufangen. Trotzdem lässt sich das Buch schnell und flüssig lesen.


    "Feuer & Flut" endet nach der zweiten von vier Runden, ein weiterer Band ist auf Englisch bereits erschienen. Trotz der Kritikpunkte ein nettes Buch für zwischendurch, das bei jüngeren Lesern bestimmt Anklang finden wird.


    3ratten

  • „Feuer & Flut“ von Victoria Scott hat es mir wirklich nicht leicht gemacht. Der Anfang war noch sehr vielversprechend, aber zum Ende hin hat die Geschichte leider immer mehr nachgelassen.


    Die Idee hinter „Feuer & Flut“ ist wirklich nicht schlecht. Doch leider ist die Umsetzung dieser ein kleiner Mischmasch aus bereits Bekanntem. So hatte ich beim Lesen viele kleine Deja-Vus aus anderen Reihen, insbesondere „Panem“ kam mir immer wieder in den Sinn. Auch wenn ich Ähnlichkeiten bei Büchern nicht generell schlecht finde, so hat es mich beim Lesen doch immer mehr gestört.


    Auf der anderen Seite gab es Elemente, die doch deutlich zum Lesevergnügen beigetragen haben. Wie die Pandoras, die mich ein wenig an die Pokemons erinnert haben. Zudem hatte „Feuer & Flut“ zumindest zu Beginn ein sehr flottes Tempo, sodass die Geschichte schnell gelesen werden wollte. Nur im Mittelteil gab es einen kleine Phase, die sich für mich ein wenig gezogen hat.


    Die größten Probleme hatte ich jedoch mit Tella. Ihr komplettes Verhalten war für mich sehr widersprüchlich und stellenweise leider so gar nicht sympathisch. Sie war naiv und oberflächlich auf der einen Seite. Hat sich auf der anderen Seite sehr gut um die Pandoras gekümmert.
    Die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen ihr und Guy fand ich auch nicht zu hundert Prozent überzeugend, da es mir auch hier zu plötzlich ging.


    Das Ende lässt mich ebenfalls mit gemischten Gefühlen zurück. Die Auflösung des ganzen Rennens war für mich nicht ganz überzeugend. Zudem hat Victoria Scott einige gewalttätige Elemente eingebaut, die für mich persönlich unnötig waren und meiner Meinung nach der Geschichte auch ohne diese zum Ziel verholfen hätten. Auch ist bei mir der Wunsch den zweiten Band „Salz & Stein“ unbedingt weiterlesen zu wollen, nicht unbedingt vorhanden.


    Fazit
    „Feuer & Flut“ von Victoria Scott konnte mich leider nicht ganz von sich überzeugen. Viele Ähnlichkeiten zu anderen Reihen und eine Protagonisten, die mir stellenweise unsympathisch war, haben leider mein Lesevergnügen geschmälert, auch wenn es einige durchaus unterhaltsame Elemente gab.


    3ratten

  • Inhalt
    Die 17-jährige Tella musste gegen ihren Willen mit ihrer Familie aufs Land ziehen, da ihr Bruder totkrank ist. Kein Arzt kann ihm helfen und sein Zustand verschlechtert sich immer mehr. Als dann eine seltsame Schachtel in ihrem Zimmer auftaucht und Tella aufgefordert wird am Brimstone Bleed teilzunehmen, zögert sie nicht lange, denn der Gewinner bekommt ein Heilmittel für jede Krankheit. So könnte Tella ihren Bruder retten, doch zuvor muss sie andere Teilnehmer bei einem Rennen durch einen Dschungel, durch eine Wüste und noch mehr besiegen. Als einzige Unterstützung hat sie ihren Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das jeder Teilnehmer hat.
    Doch die Gefahr und die Konkurrenz ist groß...


    Meine Meinung
    Als ich von dem Buch hörte, war mir schnell klar, dass ich es lesen muss. Irgendwie dachte ich zuvor, dass es sich hierbei um eine Dystopie handelt, doch das ist nicht der Fall. Es ist ein Buch, dass in unserer Zeit spielt und in dem die verschiedensten Menschen die Möglichkeit bekommen um ein Heilmittel zu kämpfen. Dazu müssen sie unter extremen Bedingungen überleben und dann auch noch der erste sein.
    Das Brimstone Bleed ist streng geheim und Tella weiß nichts darüber.


    So beginnt das Buch recht alltäglich und Tella jammert über ihren Umzug und als Leser lernt man sie und ihre Familie kennen und erlebt wie die Familie unter der Krankheit von Tellas Bruder leidet.
    Diesen Einstieg fand ich sehr gelungen, obwohl mir da schon aufgefallen ist, dass Tella ziemlich oberflächlich ist. Sie ist eine Protagonistin, die es mir wirklich nicht leicht gemacht hat. Einerseits riskiert sie für ihren Bruder, ihr Pandora und die Freunde, die sie im Laufe des Rennens findet alles, was sie sehr sympathisch macht, andererseits ist sie sowas von oberflächlich und hasst ein Mädchen zuerst nur wegen ihrem Aussehen. Manchmal hat sie nichts besseres zu tun, als gehässig zu denken und sich um ihr Äußeres zu sorgen. Dazu handelt sie oft völlig widersprüchlich und ist wirklich nervig. Sie ist dadurch extrem anstrengend und nicht so wirklich mein Fall.
    Auch die anderen Charaktere konnten mich nicht immer überzeugen, obwohl Guy, ein Junge, den Tella bei dem Brimstone Bleed kennenlernt schon interessant ist.


    Dadurch ist natürlich auch eine leichte Liebesgeschichte vorprogrammiert, die aber nur am Rande vorkommt und nicht viel Raum einnimmt, was ich gut finde. Allerdings konnte ich die Gefühle von Tella nicht immer nachvollziehen, weil sie Guy eigentlich gar nicht kennt.
    Das Rennen an sich ist sehr spannend und das Buch liest sich weg wie nichts. Sobald ich das Buch angefangen hatte, konnte ich kaum noch aufhören zu lesen, was vor allem auch daran lag, dass ich wissen wollte, was hinter dem Brimstone Bleed steckt. Das wird gegen Ende auch aufgeklärt, aber die Erklärung konnte mich nicht voll und ganz überzeugen.


    Was mir richtig gut gefallen hat, waren die Pandora, die zuerst als Eier existieren und im Laufe des Brimstone Bleed schlüpfen und den Kandidaten helfen. Diese Tiere haben besondere Fähigkeiten, was mich etwas an Pokemon erinnert hat und dadurch ziemlich genial war.
    Insgesamt gibt es einige Parallelen zu anderen Büchern, was ich nicht so geglückt finde, weil mir so etwas nur selten auffällt, aber hier musste ich immer wieder daran denken.
    Dennoch mag ich die Idee des Buches, denn sie hat viel Potenzial.


    Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und wenig anspruchsvoll. Die Beschreibungen des Dschungels und der Wüste fand ich äußerst gelungen, da ich beim Lesen das Gefühl hatte mich selbst dadurch zu quälen. Im späteren Verlauf des Buches gibt es einige emotionale Stellen, die mich berühren konnten. Alles wird aus Tellas Ich-Perspektive geschildert, was zwar passt, aber da ich so meine Probleme mit Tella hatte, für mich nicht das Richtige war.


    Das Ende ist wie auch der Rest des Buches spannend und rasant und es gibt die eine oder andere Überraschung, aber so wirklich überzeugen konnte es mich nicht. Ich denke, dass ich aber dennoch den zweiten Band lesen werde, weil ich wissen möchte, was noch so passiert.


    Fazit
    Alles in allem konnte mich "Feuer & Flut" trotz der tollen Grundidee und des rasanten und spannenden Plots nicht überzeugen, was vor allem an der Protagonistin Tella gelegen hat. Sie war einfach nicht mein Fall und sowas kann für mich den ganzen Lesegenuss ruinieren.
    Dennoch glaube ich, dass dieser Band viele begeisterte Leser finden wird, denn er hat auch seine guten Seiten, auch wenn man die bei meiner Kritik vielleicht nicht gleich sieht.
    Band zwei werde ich wahrscheinlich dennoch lesen, weil ich neugierig bin, was noch so kommt.


    3ratten

  • Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Leider nur Mittelmaß…


    Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um den ersten Band einer Reihe. Schon allein von der Optik her sprach mich das Buch an und als ich dann den Klappentext las, war es um mich geschehen. Leider waren dadurch meine Erwartungen wohl etwas zu hoch.


    Die Handlung spielt in unserer Gegenwart und nicht in ferner Zukunft. Hauptakteurin Tella hat nicht nur mit alltäglichen Teenager- Problemen zu kämpfen, sondern ihr Bruder ist schwer krank, was sie immens belastet. Doch dann bekommt sie die Möglichkeit durch die Teilnahme am Brimstone Bleed ihren Bruder zu retten. Wird es ihr gelingen?


    Tella war mir als Protagonistin leider so gar nicht sympathisch, weil sie einfach nur oberflächlich und gehässig ist. Sie beschäftigt sich ausschließlich mit ihrem Äußeren und der Optik ihrer Mitmenschen. Zudem agiert sie oft sehr naiv und ohne großartige Überlegungen. Ihr ist eher wichtig sich als Gewinnern und Star zu sehen, statt zu erkennen,dass es um Leben und Tod geht. Die Nebencharaktere sind eher blass gezeichnet. Außer Guy ist mir davon keiner im Gedächtnis geblieben und Guy war mir einfach zu perfekt, das hatte etwas Unechtes an sich.


    Der Schreibstil der Autorin lässt sich ungemein leicht lesen, das hat mir gut gefallen. Allerdings sucht man neue Ideen hier doch eher vergeblich. Beim Lesen musste ich oft an andere Jugendbücher gleicher Couleur denken wie „Die Tribute von Panem“ oder ähnliche.


    Das einzig Neue sind die Pandoras, die mir gut gefallen haben. Sie sind treue Begleiter ihrer Herrchen mit besonderen Fähigkeiten.


    Die Prüfungen, die es zu bestehen gilt, waren jetzt nicht gerade einfallsreich. Habe ich alles schon mal in ähnlicher Form gelesen.


    Die Auflösung, warum überhaupt das Rennen absolviert wird, hat mir nicht gefallen, da die Ursache für das Ganze einfach nur banal ist und den Brimstone Bleed damit unglaubwürdig und unnötig erscheinen lässt.


    Fazit: Für mich leider nur Mittelmaß, das habe ich anderswo schon besser gelesen. Auf einen erneuten Versuch mit Band zwei würde ich es ankommen lassen, aber wenn der dann ist wie dieser, würde ich die Reihe nicht weiter verfolgen. Nur bedingt empfehlenswert!


    Bewertung: 3ratten

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Victoria Scott - Feuer und Flut - CBT


    Auftakt einer Jugendbuchserie
    Kaum zu glauben, aber Gegenwart:
    Irgendwo da draussen gibt es ein Heilmittel, dein geliebtes, aber todkrankes Familienmitglied muß nicht sterben. DU KANNST ES RETTEN!
    Aber es gibt einen Haken..natürlich gibt es den, oder?
    Du mußt innerhalb von 48h bereit sein, dein Heim zu verlassen und zeigst uns, das du würdig bist, das wir dich ausgewählt haben, an einem einzigartigen Rennen teilzunehmen. Wenn das BRIMSTONE BLEED beginnt, bist du an einem dir unbekanntem Ort, weit weg der Zivilisation und ab da gibt es kein Zurück mehr. Du hast 111 Mitstreiter, aber nur einer kann siegen und das Wundermittel gewinnen, das deinen Bruder, Schwester, Vater, Mutter und auch Kind wieder ganz gesund macht. DENN DAS IST ALLES WAS DU WILLST!


    Tella würde für ihren kranken Bruder Cody alles tun. Die 16jährige hat ein großes Herz und mehr Mut als ihr gut tut, sie rennt, denkt und plant in einem. Cody welkt dahin, ihm bleibt nicht mehr viel Zeit und ohne viel zu überlegen, nimmt Tella die geheimnissvolle Einladung an, die sie auf ihrem Kopfkissen findet..
    Als einzige Hilfe schenkt man ihr ein Ei, darin befindet sich ihr Schutztier, ein sogenanntes Pandora. Tella steckt das merkwürdige Ding unter ihren Pullover und zieht los. Ein gefährliches Abenteuer erwartet sie, aber die tollkühne Tella kann nichts mehr aufhalten.


    Spannend, aberwitzig, liebenswert und nicht ganz zimperlich.
    Für jugendliche "Panem-Fans", eine Serie, die sich durchsetzen wird.


    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

  • Super spannende Geschichte, aber die Protagonistin…


    Klappentext
    „Die 17-jährige Tella zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält, einem tödlichen Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch einen tückischen Dschungel und eine sengend heiße Wüste führt. Als Preis winkt das Heilmittel für ihren todkranken Bruder. Zur Seite steht ihr ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das sie bei ihrer Aufgabe unterstützen soll. In ihrem Fall ist es ein Fuchs namens Madox, und gemeinsam kämpfen sie sich durch die erste Etappe des mörderischen Rennens. Doch es kann nur einen Sieger geben, und jeder Teilnehmer ist bereit, sein Leben für das eines geliebten Menschen aufs Spiel zu setzen. Tella muss mehr über das Brimstone Bleed erfahren, bevor ihre Zeit abläuft. Doch dann verliebt sie sich in den mysteriösen Guy – und alle freundschaftlichen Gefühle scheinen dahin, als es auf die Zielgerade zugeht …“

    Gestaltung

    Das Cover ist sehr schlicht gehalten mit dem unifarbenen schwarzen Hintergrund, vor dem sich in knalligem Orange und Blau die Schrift des Titels tummelt. Sehr schön finde ich dabei, dass das Wort „Feuer“ nicht nur in der passenden Farbe, sondern auch als lodernde Flamme gestaltet wurde. Dasselbe trifft auch für das Wort „Flut“ zu, das aussieht wie Wasser. Dass dann der oben angeordnete Autorenname ebenfalls in orange und das Verlagslogo, das ich an der unteren Bildseite befindet, in blau gehalten sind, finde ich super. So gibt es eine klare Einteilung auf dem Cover.


    Meine Meinung
    Nachdem ich den Klappentext von „Feuer & Flut“ gelesen habe, war ich sehr gespannt auf diese Geschichte. Es klang absolut nach einem Handlungsverlauf, der mir gefallen könnte. Vor allem hatte ich direkt Bilder von verwegenen Kampf- sowie Actionszenen im Kopf, die ich mit einer temporeichen Geschichte verbinde. Die Idee des Wettkampfes hat mich auch neugierig gemacht, ebenso wie die Drohung, dass nur einer überleben könnte.


    Dementsprechend hatte ich bestimmte Erwartungen als ich begann diesen Auftaktband zu lesen. Und rein von der Handlung her muss ich sagen, dass „Feuer & Flut“ sie auch wirklich getroffen hat. Ich wurde überrascht, ich hatte Herzrasen und ich habe teilweise vor Spannung den Atem angehalten, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Aber leider gab es einen Faktor, der mir ein Dorn im Auge war.


    Dieser Dorn war Protagonistin Tella. Zum einen fand ich ihren Namen äußerst sonderbar, aber das war noch das geringste Übel. Viel schlimmer war, dass ich ziemlich oft meine Augen über sie und ihr Verhalten verdreht habe. Tella ist ein junger Teenager. Daher kann man Teile ihres Verhaltens oder auch ihres Charakters vermutlich mit ihrem Alter und der damit verbundenen noch nicht gefestigten Identität erklären. Aber nichtsdestotrotz war sie einfach absolut oberflächlich, arrogant, anstrengend und nicht gerade die Hellste. Man könnte sogar sagen, dass Tella mehr Glück als Verstand gehabt hat und das den kompletten Roman durchgehend.


    Die Idee der Pandoras, also Tiere, die besondere Fähigkeiten haben, gefiel mir dafür sehr gut. Wer hätte nicht gerne eine Art Haustier mit X-Men Kräften? Auch, dass der Brimstone Bleed als Wettkampf deklariert ist und durch den es somit wirklich zu vielen rasanten Szenen kam, sagte mir sehr zu. Die genauen Motive und Hintergründe dieses Wettkampfes bleiben im Roman lange Zeit ein Rätsel, sodass ich als Leser natürlich umso mehr an den Seiten hing, als endlich ein paar Informationen gegeben wurden.


    Was mich allerdings überrascht hat, war, dass es sich bei „Feuer & Flut“ gar nicht um eine Dystopie handelt, wie von mir zunächst angenommen, sondern dass es in unserer Gegenwart spielt. Trotzdem konnte man, wenn man genau hinschaute, einige Parallelen zu den Büchern „Die Tribute von Panem“ finden. Also watet die Autorin Victoria Scott hier nicht gerade mit einem Aufgebot an Innovation auf. Allerdings hat das für mich der Spannung der Handlung keinen Abbruch getan. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt (abgesehen von oben erwähnter Tella, die mir den einen oder anderen Nerv gekostet hat).


    Fazit
    Ein neuer Reihenauftakt mit sehr spannender Handlung und rasanten Szenen! „Feuer & Flut“ watet zwar nicht mit absolut brandneuen Ideen auf, aber dennoch weiß es gut zu unterhalten und Momente des Luftanhaltens zu erzeugen. Einziges Manko für mich war die Protagonistin, die mit ihrer Oberflächlichkeit, Arroganz und nicht gerade herausragender Intelligenz, definitiv kein Sympathieträger war.
    4 von 5 Sternen!
    4ratten
    Reihen-Infos
    1. Feuer & Flut
    2. Salt & Stone (engl.)
    3. angeblich hat die Autorin einen dritten Band in Planung

  • Gute Idee mit mehr Potential in der Umsetzung


    Cover
    Das Cover ist schlicht und stellt den Titel in den Vordergrund. Dabei werden Feuer und Flut passend in feuriger und wässriger Schrift dargestellt. Sozusagen auf den Punkt. Ich finde es gut, und es hebt sich auf jeden Fall von anderen Covern ab und sticht ins Auge.


    Über das Buch
    Tella bekommt eine merkwürdige Einladung zum Brimstone Bleed. Ohne eine Ahnung worum es sich handelt, einzig mit dem Wissen, dass sie dort die Chance erhält, ein Heilmittel für ihren todkranken Bruder zu gewinnen, macht sie sich auf den Weg. Die Teilnehmer dieses Rennens müssen sich durch den Dschungel, die Wüste, das Meer und das Gebirge kämpfen. Um diese Strapazen zu überstehen bekommt jeder von ihnen ein genetisch verändertes Tier an die Seite, ein sogenanntes Pandora, die ihren Kandidaten helfen sollen, das Rennen zu gewinnen.


    Die Geschichte wird aus der Ich-Persepektive von Tella erzählt, die mir gerade am Anfang nicht besonders sympathisch war. Obwohl ihre Liebe zu ihrem Bruder bewundernswert ist, ist sie ansonsten zunächst eher oberflächlich und total auf ihr Äußeres und das anderer Leute fixiert. Im Laufe der Geschichte ist sie mir dann aber doch noch ein wenig sympathischer geworden, auch wenn ich tatsächlich bis zum Ende überrascht war, wie sie mit ihrer etwas naiven Art überhaupt überleben konnte.


    Die Charaktere neben Tella waren unterschiedlich interessant. Richtig gut kennen gelernt hat man aber tatsächlich fast keinen von ihnen. Da waren zum einen der geheimnisvolle Guy, der mehr über das Rennen zu wissen scheint, als die anderen, und die gutaussehende Harper. Die Mütterliche Caroline, und der kleine Junge Dink. Und es gab auch noch so einige andere Charaktere. Schön fand ich, dass man im Verlaufe des Buches immer wieder neue Charaktere/Mitspieler kennen lernt, und es so spannend bleibt. Besonders gut gefallen hat mir die Idee der Pandoras. Ich musste dabei zwar zunächst an Pokemon denken, aber so eines wollte ich auch schon immer haben, und ein Pandora kommt jetzt gleich danach auf die Wunschliste.


    Von der Story hatte ich mir insgesamt noch etwas mehr gehofft, vor allem, da ich im Vorfeld schon so einiges darüber gehört hatte. Gerade der Anfang verlief eher schleppend, und ich konnte Tellas Handlungen zunächst überhaupt nicht nachvollziehen. Doch im Verlauf des Buches wurde es tatsächlich immer spannender, und die letzten 100 Seiten haben mir dann sogar richtig gut gefallen und es gab einiges an Action und sogar noch eine kleine Überraschung am Ende.


    Fazit
    “Feuer & Flut“ ist ein Auftakt zu einer Story mit einer spannenden Idee, bei der es noch ein bisschen an der Umsetzung mangelt. Die Charaktere blieben insgesamt etwas zu blass, und obwohl es am Ende richtig spannend wurde, konnte es den eher langsamen Einstieg nicht ganz ausgleichen. Dennoch bin ich schon gespannt auf den zweiten Band, vor allem, da das Ende mir besonders gefallen hat.


    3ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

  • Dystopie, Science Ficition oder Fantasy?


    Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, tendiere ich doch eher dazu, daß es sich bei diesem Buch um eine Art Science Fiction oder Fantasyroman handelt.
    Ich kann mir vorstellen, daß dieses Buch durchaus seine Fangemeinde findet, leider konnte es mich nicht so ganz überzeugen. Da ich es an vielen Stellen absolut unrealistisch fand. Es waren noch nicht einmal die Pandoras oder das Spiel als solches, die ich als unrealistisch empfunden habe, sondern allen voran die Hauptfigur Tella. Natürlich gibt es oberflächliche Menschen und es muss in Büchern nicht immer nur von Realismus überquellen. Aber eine Barbie in einem Spiel um Leben und Tod, die auch noch in den tödlichsten Situationen darüber nachdenkt, ob ihre Haare denn quasi richtig sitzen. Sorry, das ist mir dann doch etwas zu überzeichnet dargestellt. Mich hat dadurch Tella in diesem Buch einfach nur genervt.
    Die Idee des Buches finde ich nicht schlecht und vor allem die Pandoras mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten sehr spannend. Vor allem, weil man erst im Laufe der Geschichte immer mehr und mehr darüber erfährt. Schwächen hat dieses Buch leider tatsächlich bei den Protas der Geschichte.
    Ich denke etwas mehr Tiefe und eine Spur Realismus hätte der Geschichte ganz gut getan.
    Trotzdem werde ich den nächsten Teil dieser Reihe wahrscheinlich noch lesen, da mich die Geschichte insoweit gefesselt hat, daß ich jetzt doch wissen möchte, wer das Spiel gewinnen wird und wie sich die Geschichte entwickelt und mich das Buch bei aller Kritik doch fesseln konnte.


    3ratten