William Shakespeare - Ein Sommernachtstraum/A Midsummer Night's Dream

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 28 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Doris.

  • Ich werde erst nach dem Wochenende weiterlesen, denn ich habe hier noch ein Leserundenbuch im Orbit, welches ich bis morgen noch gelesen haben muss. :smile:

  • Da der Sommernachtstraum ein SLW-Buch war, habe ich diesmal sogar eine Rezi dazu geschrieben. Normalerweise drücke ich mich bei Klassikern immer vor dem Rezensieren, weil ich nie zufrieden bin mit dem, was ich da schreibe.


    Die Theateraufführung kann kommen. Dank der Leserunde ist das Stück nun gut im Kopf. Hoffentlich wird es auf der Bühne gut umgesetzt. Einen Reinfall mit einem Shakespeare-Stück habe ich schon erlebt, das reicht.

  • Gestern war ich endlich bei der Aufführung des Sommernachtstraums, und es war super! Gut, dass ich das Stück kannte, denn sonst wäre es bestimmt kompliziert gewesen, die ganzen Verwicklungen zu verstehen. Besonders gelungen war die Aufführung der Handwerker, da gab es einen Lacher nach dem anderen. Zettel wurde vom besten Mann unseres Ensembes gespielt und war ihm wie auf den Leib geschnitten. Die Kulisse war auch toll, es war nämlich eine Open-Air-Aufführung in einer großen Gartenanlage. Aus dem Wald dahinter waren die Vögel zu hören, wodurch alles richtig echt wirkte. Ich freue mich schon auf die nächste Spielzeit, da gibt es das Stück wieder.

  • Oh, das hört sich toll an. Ich werde dieses Stück ja auch demnächst in einer Burg mit Garten sehen. Da freue ich mich schon darauf. Ich habe gar nicht mehr weitergelesen, denn ich hatte auf einmal soviele Leserunden und so viele dienste, dass ich einfahc nicht mehr weiter kam, Ich denke, dass ich morgen ausreichend Zeit habe, denn viel ist es ja nicht.

  • Hallo,


    die Aufführungen klingen ja super, waren es denn auch passende Kostüme? Ich würde ja gern mal wieder so eine richtig "traditionelle" Aufführung sehen mit passenden Kostümen, nicht so modern.
    Hach das klingt toll, wo sind denn die Aufführungen von denen ihr sprecht.


    Morgen lesen wir bei uns im Garten im Rahmen unseres Lesekreises "Die lustigen Weiber von Windsor" in verteilten Rollen. Das wird bestimmt wieder lustig, nachdem letztes Jahr der Sommernachtstraum schon klasse war.


    Grüße
    schokotimmi

    Weltreise: 43/223 - 19,3%


  • die Aufführungen klingen ja super, waren es denn auch passende Kostüme? Ich würde ja gern mal wieder so eine richtig "traditionelle" Aufführung sehen mit passenden Kostümen, nicht so modern.
    Hach das klingt toll, wo sind denn die Aufführungen von denen ihr sprecht.


    Wahrscheinlich zu weit entfernt für dich, Schokotimmi. Ich war im Prantlgarten in Landshut, also südliches Bayern. Die Kostüme der Elfen waren richtig elfenhaft, wenn auch die vier Elfendiener eher lustig gestaltet waren mit Tüllröcken und Strumpfhosen. Aber diese Elfen waren auch sehr amüsant, somit passte das Outfit. Die Damen trugen alle elegante zeitlose Kleider, und Lysander und seine männlichen Kollegen waren etwas neuzeitlicher in Anzüge oder Uniform gekleidet, also nicht ganz das, was man sich von Athenern vorstellt.


    Die Handwerker waren wie Handwerker gekleidet, nur Zettel, der kam höchst modern auf dem Rennrad (mit Helm) zu seinem ersten Auftritt angeschossen. An solche Kleinigkeiten habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Ich mag es auch lieber klassisch, aber so ganz ohne Kontrast geht es bei unserem Theater nicht.

  • Doris, ja das ist nicht wirklich meine Ecke und scheinbar auch nicht durchgängig klassisch. Ich frage mich immer ob ich die einzige auf der Welt bin, die das sehen möchte.


    Viele Grüße
    schokotimmi

    Weltreise: 43/223 - 19,3%

  • Nein, du bist nicht die Einzige. Mir geht es genauso. Aber rein klassische Stücke sind anscheinend nicht gefragt, jedenfalls nicht beim jungen Publikum. Wenn man sie trotzdem sehen will, muss man eben Zugeständnisse machen. Am Anfang war ich auch ziemlich erstaunt, z. B. in einer Operette Darsteller zu sehen, die mit ihren Handys herumspielten. Oder bei "König Artus" einen Mann mit Turnschuhen und Sonnenbrille. Aber es hält sich wirklich in Grenzen, und ich habe mich daran gewöhnt. Die Sprache ist meistens dem Stück angepasst, ebenso die Kostüme. Mit den paar kleinen neuzeitlichen Detail kann ich leben.