05 - Seite 371 bis 457

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Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Valentine.

  • Hier könnt ihr über den Inhalt von Seite 371 bis 457 schreiben.


    Für ebook-Leser, Beginn des Abschnitts:
    Vivian
    Immerhin hatte er den Anstand zu klopfen, statt seinen Schlüssel zu benutzen.

    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Abschnittseinteilung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


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  • Da die LR ja schon seit über einer Woche läuft, denke ich ist es okay, wenn ich heute mehr als einen Abschnitt poste. Da ich heute so viel Zeit zum Lesen habe und das Buch wahrscheinlich beenden werde.


    Damit hatte ich nun so überhaupt nicht gerechnet, daß Lionel ein Spion ist. Ich will aber nicht glauben, daß er Violet hintergangen hat und sie am Ende überhaupt nicht liebt. Genauso frage ich mich, wer nun das Gerücht gesäht hat, daß sie ihren Mann ermordet hat. Agenten um die Sache zu vertuschen? Es wird gerade immer verworrener. Auch wundere ich mich, daß Vivian diesen Brief nicht entdeckt hat. Denn ich hätte denke ich diesen Koffer auf den Kopf gestellt, in der Hoffnung irgendwo irgendetwas wichtiges zu entdecken.
    Für Violet hoffe ich, daß Lionel sie nicht hintergeht. Die Sache mit ihrem Mann ist schon schwer zu verdauen, vor allem wenn man mit bekommt, was für ein furchtbarer Mensch ist und das erfahren wir ja mehr als deutlich durch sein Tagebuch. Natürlich frage ich mich jetzt auch immer mehr, was ist mit Violet passiert. Ist sie vielleicht am Ende selbst ermordet worden?


    Und dann Vivian, die Szene beim Zoll halte ich für sehr unrealistisch. Lustig zwar, aber wer würde sich so verhalten. Ich hätte dabei viel zu viel Angst, daß ich tatsächlich inhaftiert würde.
    Jetzt bin ich auf alle Fälle gespannt, wie das Buch enden wird und vor allem, ob Violet noch lebt und was mit ihr und auch mit Viivan noch passiert.


    Ach ja und Hut ab vor dem Doktor. Das er sich Walter so entgegen gestellt hat, vor allem, weil es auch ihn Kopf und Kragen hätte kosten können.

  • Jetzt wird es immer spannender und die Geschichte nimmt eine interessante Wendung.


    Dass Dr. Grant ein Agent und am Ende sogar ein Doppelagent ist, damit hätte ich nun nicht gerechnet. Aber das passt zu ihm solche Spielchen zu treiben.


    Schlimm für Violet, was sie da lesen muss und dennoch wichtig. Endlich weiß sie bescheid und kann sich wahrscheinlich nun auch wirklich trennen von diesem schrecklichen Mann.


    Dass auch Lionel seine Geheimnisse hat, macht es ihr natürlich nicht leicht und wirft verständlicherweise die Frage nach seiner Aufrichtigkeit auf.


    Ich finde es gut, dass die Geschichte nicht mit dem Tod von Walter endet sondern dass es noch weiter geht und dass noch eine ganz andere Geschichte als ein Mord wegen einer Liebschaft dahinter steckt.


    Die Geschichte die Dr. Paul erzählt ist ganz schön brutal und man kann ein bisschen nachvollziehen, dass er Geld braucht. Das entschuldigt natürlich nicht, dass er nicht mit Vivan über die Sache spricht. Außerdem löst es die Sache an sich nicht. Jetzt kann er seinem Vater helfen, aber was ist beim nächsten Mal? Die Spielsucht hört doch damit nicht einfach auf.


    Interessant, dass wir in beiden Geschichten mit massiven Süchten konfrontiert werden. Sexsucht ist auch eine Krankheit, mit schlimmen Folgen wie man sieht.


    Ich finde es auch sehr spannend, dass der Arzt nicht mitspielt und redet und sich damit selbst in Gefahr bringt. Letztendlich wissen wir nicht, ob er sich damit tatsächlich auch geschadet hat.


    Die Geschichte mit Vivian beim Zoll finde ich auch übertrieben, aber witzig.


    Jetzt bin ich wirklich gespannt was sie noch herausfinden wird und wie es mit ihr weitergeht. Dr. Paul scheint ja nun für sie ausgeschieden zu sein.


    Michelle


  • Schlimm für Violet, was sie da lesen muss und dennoch wichtig. Endlich weiß sie bescheid und kann sich wahrscheinlich nun auch wirklich trennen von diesem schrecklichen Mann.


    Was für ein schrecklicher Kerl dieser Mann, ich denke damit hat Violet auch endlich ihre Naivität verloren.



    Ich finde es gut, dass die Geschichte nicht mit dem Tod von Walter endet sondern dass es noch weiter geht und dass noch eine ganz andere Geschichte als ein Mord wegen einer Liebschaft dahinter steckt.


    Da geht es mir genauso, ich lese natürlich, wenn es auch in der Wirklichkeit eher unrealistisch ist, gerne Geschichten die ein rundum gelungenes Happy End haben und das erwarte ich hier auch irgendwie.



    Die Geschichte die Dr. Paul erzählt ist ganz schön brutal und man kann ein bisschen nachvollziehen, dass er Geld braucht. Das entschuldigt natürlich nicht, dass er nicht mit Vivan über die Sache spricht. Außerdem löst es die Sache an sich nicht. Jetzt kann er seinem Vater helfen, aber was ist beim nächsten Mal? Die Spielsucht hört doch damit nicht einfach auf.


    Die Sache war mir jetzt doch etwas zu viel. Die Beiden sind so oft auseinander gerissen worden, da wäre es doch auch schön gewesen, wenn es jetzt einfach gepasst hätte.

  • Bei Violet war ich einfach nur froh, dass sie endlich an einen Punkt gekommen war, an dem sie bereit war, Walter zu verlassen. Dieser widerliche Mensch :kotz:



    Damit hatte ich nun so überhaupt nicht gerechnet, daß Lionel ein Spion ist.


    Das hat mich auch überrascht, und die ganze Agentengeschichte verleiht dem Buch noch mal einen ganz anderen "Dreh". Dass Lionel Violet die ganze Zeit nur etwas vorgemacht hat, glaube ich aber auch nicht.


    Zitat

    Auch wundere ich mich, daß Vivian diesen Brief nicht entdeckt hat. Denn ich hätte denke ich diesen Koffer auf den Kopf gestellt, in der Hoffnung irgendwo irgendetwas wichtiges zu entdecken.


    Wenn da Agentenprofis am Werk waren, haben die vielleicht wirklich besonderes Versteck-Talent ;)


    Zitat

    Und dann Vivian, die Szene beim Zoll halte ich für sehr unrealistisch. Lustig zwar, aber wer würde sich so verhalten. Ich hätte dabei viel zu viel Angst, daß ich tatsächlich inhaftiert würde.


    Die war mir ehrlich gesagt etwas zu albern. Dass sie einmal den Mund so voll nimmt, konnte ich mir noch vorstellen, aber gleich mehrmals? :rollen:

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Der Grund für Pauls plötzliche Verlobung ist ein durchaus triftiger - aber wenn es darum geht, dass er seinen Vater aus der Spielschuldenhölle herauspauken will, der sich offenbar mit zwielichtigen Gestalten eingelassen hat, hätte er doch erst recht mit Vivian reden können :gruebel: Womöglich hätten sie auch eine andere Lösung gefunden. Vivians Familie hat ja auch Geld.


    Nach wie vor mag ich Violets Handlungsstrang lieber. Das Nationalhymnengesangsduell fand ich witzig. Auf diese Weise bricht sich die Anspannung Bahn.


    Der Arzt hat also Walter angeschwärzt, und das Kuratorium zieht Konsequenzen daraus. Allerdings haben sieViolet so gar keinen Gefallen mit der Auflage getan, dass Walter sie heiraten muss. Seine Tagebucheinträge sind ja widerlich. Alles reine Berechnung und nur auf Triebbefriedigung reduziert, und dieser kalte, analytische Ton und diese obszöne Ausdrucksweise :kotz:


    Vivians Auseinandersetzungen mit den Zollbeamten finde ich auch beim neuerlichen Überfliegen sehr übertrieben, ebenso das Intermezzo mit "James" :rollen: Aber die plötzliche Entdeckung im Futter des Koffers war dennoch eine große Überraschung.


    Bei Violet und Lionel habe ich kein gutes Gefühl irgendwie ... ob sie es wirklich noch in die Schweiz schaffen, ist für mich fraglich. Nachdem Walters Leiche entdeckt wurde, beginnen garantiert die behördlichen Mühlen zu mahlen ...

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)





  • Interessant, dass wir in beiden Geschichten mit massiven Süchten konfrontiert werden.


    Ja, mit massiven Süchten und den schweren Folgen auch für den Süchtigen nahestehende Personen. Sehr gute Beobachtung!

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)