03 - Seite 191 bis 291

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Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Valentine.

  • Hier könnt ihr über den Inhalt von Seite 191 bis 291 schreiben.


    Für ebook-Leser, Beginn des Abschnitts:
    Teil Zwei
    Vivian
    Am Dienstagmorgen betrat ich das Foyer des Metropolitan mit weitaus weniger Elan...

    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Abschnittseinteilung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


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    Einmal editiert, zuletzt von Dani79 ()

  • Dieser Abschnitt gefällt mir gut, weil wir mal einbüßten mehr über Violet und ihr Leben erfahren, vor allem etwas abseits ihrer Erlebnisse mit Walter.


    Überraschend finde ich diese Musizierrunde mit den berühmten Physikern. Haben die so etwas wirklich zusammen gemacht? Schön, dass Violet hier einen Freundeskreis findet der ihre Interessen und Hobbies teilt.


    Spannend finde ich, dass Walter ihr seinen ehemaligen Studenten fast aufdrängt wo er doch früher so eifersüchtig oder vielleicht besser gesagt extrem besitzergreifend war. Was treibt er hier für ein Spielchen?


    Die Begegnung zwischen Violet und Jane ist merkwürdig. So wie Violet sie beschreibt fraglich mich wer ihr Liebhaber wird: Lionel oder Jane?


    Dass Vivians Mutter versucht Vivian und Dr. Paul zusammen zu bringen finde ich ein bisschen dick aufgetragen, auch dass er da mitmacht, nachdem sie ihm doch ziemlich klar gesagt hat was sie von der ganzen Geschichte hält. Ich finde ihren moralischen Ansatz: "Was man angefangen hat führt man auch zum Ende", oder wie sie es ausdrückt: "Benutzte Ware kann man nicht zurückgeben." zwar gut, aber es überzeugt mich hier nicht so ganz, es passt nicht zu der Art wie sie zuerst geschildert wurde. Oder das ganze ist eine Fassade und drunter steckt eine ganz andere Vivian.


    Ich bin gespannt wie bzw. ob sie aus diesem Dilemma herauskommt und wie es bei Violet weiter geht.


    Michelle

  • So ein wenig ziegt die Geschichte sich schon beim Lesen :redface:. Sie gefällt mir zwar immer noch, aber ich merke, daß ich beim Lesen immer wieder abschweife und das ist bei mir oft ein Zeichen dafür, daß ich das Buch stellenweise etwas langatmig finde.


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich den Bemühungen von Dr. Paul so stand halten könnte wie sie. Aber ich hätte mich wahrscheinlich auch nicht auf die Bestechung von ihrem Chef eingelassen. Wie schrecklich muss es für seine Tochter sein, zu erfahren, daß er ihre beste Freundin, als auch ihren "Liebhaber" versucht hat zu bestechen. Ich hoffe der Vater tut dies wirklich Alles nur um seine Tochter glücklich zu machen und nicht wie es die Sache mti dem Erben vermuten lässt endlich einen Enkel zu bekommen. Der die Firma wahrscheinlich übernehmen soll.


    Natürlich wäre ich als Freundin traurig, aber auch wütend und würde mit mir hadern, warum Dr. Paul mich denn nicht lieben kann. Aber würde ich wollen, daß meiner besten Freundin quasi die Chance auf Glück verbaut wird? Ich glaube nicht.


    Und Violet, ihr Leben empfinde ich auch wenn sie zu diesen Musikveranstalungen geht und quasi in ihrem Job aufzugehen scheint, als sehr traurig und ich merke, daß ich mich immer daran störe, daß ihr Mann sie "Mein Kind" nennt. Denn etwas anderes scheint er in ihr auch nicht zu sehen und so behandelt er sich auch in vielen Dingen.



    Überraschend finde ich diese Musizierrunde mit den berühmten Physikern. Haben die so etwas wirklich zusammen gemacht? Schön, dass Violet hier einen Freundeskreis findet der ihre Interessen und Hobbies teilt.


    Das wüsste ich auch gerne, vielleicht befrage ich da nacher mal Tante Google. Aber hast Du den Eindruck, daß sie in diesem Kreis so richtig akzeptiert wird?



    Spannend finde ich, dass Walter ihr seinen ehemaligen Studenten fast aufdrängt wo er doch früher so eifersüchtig oder vielleicht besser gesagt extrem besitzergreifend war. Was treibt er hier für ein Spielchen?


    Ich glaube aber nicht, daß er beabsichtig, daß seine Frau mit ihm ein nettes Schäferstündchen verbringt, oder? Dafür reagiert er zu heftig, als er sie danach fragt.



    Dass Vivians Mutter versucht Vivian und Dr. Paul zusammen zu bringen finde ich ein bisschen dick aufgetragen, auch dass er da mitmacht, nachdem sie ihm doch ziemlich klar gesagt hat was sie von der ganzen Geschichte hält. Ich finde ihren moralischen Ansatz: "Was man angefangen hat führt man auch zum Ende", oder wie sie es ausdrückt: "Benutzte Ware kann man nicht zurückgeben." zwar gut, aber es überzeugt mich hier nicht so ganz, es passt nicht zu der Art wie sie zuerst geschildert wurde. Oder das ganze ist eine Fassade und drunter steckt eine ganz andere Vivian.


    Wusste ihre Mutter denn, daß sie sich quasi von ihm getrennt hat? Ein wenig erstaunt, war ich i.ü. davon, daß Vivian sagt, daß sie eigentlich keine Frau ist, die schnell mit einem Mann zusammen kommt und es müsste bei ihr immer Liebe mit im Spiel sein. Das hätte ich jetzt, nachdem sie sich so schnell auf ihn eingelassen hat, nicht erwartet und...ich würde das als Ansporn sehen, an Dr. Pauls Stelle.


  • Das wüsste ich auch gerne, vielleicht befrage ich da nacher mal Tante Google. Aber hast Du den Eindruck, daß sie in diesem Kreis so richtig akzeptiert wird?


    Gute Frage. In der Szene scheint sie ein wenig abwesend und hängt ihren Gedanken nach. Es geht ja auch ums Musizieren. Sie treffen sich zu einem bestimmten Zweck und verfolgenden den dann auch. Immerhin ist sie dabei.


    Michelle


  • Überraschend finde ich diese Musizierrunde mit den berühmten Physikern. Haben die so etwas wirklich zusammen gemacht?


    Ich weiß zumindest, dass Albert Einstein Violine spielte, und könnte mir vorstellen, dass es solche Musikabende tatsächlich gegeben hat. Die Gastauftritte von Einstein, Hahn, Meitner und Co. fand ich sehr schön!


    Mehr Senf zum Buch kommt später, wenn ich es zur Hand habe :smile:

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • So, endlich hab ich das Buch zur Hand und versuche mal zu rekapitulieren, was mir beim Lesen an den jeweiligen Stellen durch den Kopf gegangen ist.


    Clever von Vivian, die potentiell unerfreuliche Unterredung mit ihrem Boss in einen Teilerfolg umzumünzen und sich seine Unterstützung für die Recherchen und die Story in Sachen Violet Grant zu sichern!


    Interessant, was man hier über Lionels Hintergrund erfährt. Das mit dem Stiefvater hatte ich schon fast vergessen.


    Gogo im rosa Schlafanzug in ihrem rosa Mädchenzimmer mit dem Teddybären im Arm - da hat mich beinahe der Schlag getroffen! Ein bisschen sehr unerwachsen. Daddys ewige Prinzessin? Kein Wunder, dass sie so naiv durch die Welt stolpert.


    Sehr überrascht war ich auch, als Paul auf der Party von Vivians Mutter aufgekreuzt ist. Was um alles in der Welt soll das denn?


    Bei Lionels Besuch im Haus der Grants habe ich mich gewundert, dass Violet ihn kritiklos in Walters Arbeitszimmer herumschnüffeln lässt. Oder war das ihre heimliche kleine Rache an ihrem Widerling von Ehemann? Auf jeden Fall habe ich mich gefreut, dass sie Walter diesmal nicht rangelassen hat. Sie lernt langsam dazu und traut sich dann sogar, die Mortimer zu fragen, ob sie mit Walter schläft. Was die wohl an ihm findet?

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Ich habe mich auch gefragt was Jane wohl an ihm findet. Es ging ja nicht nur um einen schnellen Seitensprung auf einer Party.


    Bei Violet war es irgendwie noch nachvollziehbar, jung und unerfahren, beeindruckt von dem älteren Wissenschaftler und allein unter nicht so freundlichen Kommilitonen.


    Violet denkt ja selbst darüber nach, dass es mit einer Studienkollegin wie Lise, ganz anders für sie gewesen wäre.


    Michelle


  • Bei Violet war es irgendwie noch nachvollziehbar, jung und unerfahren, beeindruckt von dem älteren Wissenschaftler und allein unter nicht so freundlichen Kommilitonen.


    Dass sie auf ihn hereingefallen ist, hat mich auch nicht gewundert. Sie war ja ziemlich isoliert unter den Kollegen, schüchtern und fern von zu Hause. Schade, dass sie den Kreis um Lise, Einstein und die Hahns nicht schon früher kennengelernt hat.

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)





  • ich merke, daß ich mich immer daran störe, daß ihr Mann sie "Mein Kind" nennt. Denn etwas anderes scheint er in ihr auch nicht zu sehen und so behandelt er sich auch in vielen Dingen.


    Diesen herablassenden Kosenamen fand ich auch ganz schlimm und symptomatisch für die Beziehung.


    Zitat

    Ich glaube aber nicht, daß er beabsichtig, daß seine Frau mit ihm ein nettes Schäferstündchen verbringt, oder? Dafür reagiert er zu heftig, als er sie danach fragt.


    Vielleicht wollte er ihre Treue auf die Probe stellen.



    Dass Vivians Mutter versucht Vivian und Dr. Paul zusammen zu bringen finde ich ein bisschen dick aufgetragen


    Dieses ganze Hin und Her zwischen Vivian und Paul ist ein bisschen nervig und seifenopermäßig.

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)





  • Bei Lionels Besuch im Haus der Grants habe ich mich gewundert, dass Violet ihn kritiklos in Walters Arbeitszimmer herumschnüffeln lässt. Oder war das ihre heimliche kleine Rache an ihrem Widerling von Ehemann? Auf jeden Fall habe ich mich gefreut, dass sie Walter diesmal nicht rangelassen hat. Sie lernt langsam dazu und traut sich dann sogar, die Mortimer zu fragen, ob sie mit Walter schläft. Was die wohl an ihm findet?


    Noch besser hätte ich es gefunden, wenn sie ihm einfach gesagt hätte, daß sie keine Lust hat und nicht wieder eine Ausrede benutzt hätte.


  • Noch besser hätte ich es gefunden, wenn sie ihm einfach gesagt hätte, daß sie keine Lust hat und nicht wieder eine Ausrede benutzt hätte.


    Ich denke, das hätte Walter nicht akzeptiert, dann hätte sie die Szene die später kam wahrscheinlich schon in dieser Nacht gehabt. Dass sie unpässlich ist gesteht er ihr zu und wahrscheinlich kommt es seinem Reinlichkeitsempfinden auch entgegen. Dass sie sich ihm verweigert duldet er aber nicht.


    Michelle

  • Das denke ich mir auch, Yomiko.


    Ehrlichkeit wäre natürlich die ideale Vorgehensweise, aber Walter ist alles andere als ein idealer Mensch ...

    The west-winds blow, and, singing low,
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    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)