Angela Sommer-Bodenburg - Der kleine Vampir in Gefahr

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • "Der kleine Vampir in Gefahr"


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    [spoilerfrei]



    Über das Buch:


    Dieses Buch ist ein Kinderbuch von Angela Sommer-Bodenburg, und ich kenne es eigentlich schon gut aus meiner eigenen Kindheit. Sowohl die Bücher, als auch die Kassetten und die deutsch-kanadische Fernsehserie (von '85?) habe ich geliebt und verschlungen. Ich besitze allerdings nicht (mehr) alle Bücher, und schon garkeine Sammelausgabe. Jetzt habe ich das oben genannte in einer hübschen eingebundenen Edition und war mir nicht mehr sicher, ob ich es gehört oder gelesen hatte als Kind.


    Die Erstausgabe des Buches selbst ist von 1986, und es ist deutlich für Kinder geschrieben - der Stil ist einfach aber nicht eintönig, der Inhalt spannend. Niedliche Illustrationen schmücken ein paar Seiten des Buches, die mir beim Lesen wahnsinnig bekannt vorkamen und die ich nostalgisch als Teil meiner Kindheit wiedererkannt habe.




    Inhalt und Stil:


    Ich denke man kennt die grobe Ausgangssituation der Geschichte(n) um den kleinen Vampir: Anton Bohnsack ist ein menschlicher Junge (ich schätze ihn so auf 12 Jahre alt), der Gruselgeschichten liebt und seine Eltern gerne ärgert. Sein bester Freund ist Rüdiger, der kleine Vampir. Auch mit dessen kleiner Schwester Anna ist er befreundet. Die drei erleben einige Abenteuer.


    In "Der kleine Vampir in Gefahr" wird der aufregende und angenehme Alltag der Freunde bedroht - denn Antons Eltern scheinen ihm und seinem vampirischen Geheimnis auf die Schliche gekommen zu sein. Nicht nur sind sie gegen eine solche gefährliche Freundschaft, sie wollen sogar einen Psychologen einschalten. Und dann ist da noch der Friedhofswärter Geiermeier, der kurzerhand den Friedhof plattwalzen und umgraben möchte - und das gerade an der Stelle, an der die Gruft von Rüdigers Vampirfamilie versteckt liegt.
    Mit diesen Konflikten muss sich Anton in diesem Büchlein herumschlagen, was besonders für Kinder bestimmt spannend, zuweilen sehr lustig und sehr gut nachvollziehbar ist.


    Der Stil ist, wie schon gesagt, kinderfreundlich (aber nicht zu einfach), die Handlung einleuchtend (wenn auch aus Erwachsenenperspektive hin und wieder ein wenig zu erzwungen, aber das ist ja für Erwachsene bei KJL ohnehin manchmal der Fall) und das Ganze sehr liebenswert.


    Das Ende ist ein wenig frustrierend, aber jetzt muss ich einfach noch mehr Der-kleine-Vampir-Material besorgen... :rollen:



    Meine Meinung:


    Nicht nur aus nostalgischen Gründen und/oder aus Prinzip finde ich das Vampirbuch toll. Es ist, meiner Meinung nach, ein gutes Buch einer guten Reihe, geeignet für Kinder zwischen 6 und 13, die Gruseliges mögen.


    Ich vergebe großzügige


    4ratten


    (...bin dabei aber nicht 100%ig unvoreingenommen :breitgrins:)