06 - Seite 444 - 542 (Kapitel 39 bis Ende)

Leserunde mit Tobias O. Meißner ab 06.09.2019: Evil Miss Universe [Gesellschaftskritische Romantic Comedy]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    LG, Dani


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  • Ok, wenn man ein Buch zuschlägt und sich denkt: Endlich geschafft - war es wohl nicht das richtige Buch. Ich muss auch sagen, wenn es keine LR gewesen wäre, hätte ich es nach ca. der Hälfte abgebrochen. Es war einfach nicht meins. Der Schreibstil und auch teilweise die Charaktere - Naya insbesondere - konnten mich nicht überzeugen.


    Es ist ein Happy End und keine Fragen sind offen geblieben. Für einen Einzelband ist das schön. Der finale Kampf gegen die Königin, ich weiß nicht, es war zwar irgendwie spannend, aber mich mitreißen konnte es nicht wirklich. Wahrscheinlich hätte mich aber auch nicht wirklich irgendetwas packen können, weil es wie gesagt einfach nicht meins war.


    Ich kann aber euch, denen es gefallen hat, durchaus verstehen. Es ist eine außergewöhnliche Geschichte, die viel Fantasie hat. Für mich ist wohl Gesa Schwartz einfach nicht das Richtige.


  • Ok, wenn man ein Buch zuschlägt und sich denkt: Endlich geschafft - war es wohl nicht das richtige Buch. Ich muss auch sagen, wenn es keine LR gewesen wäre, hätte ich es nach ca. der Hälfte abgebrochen. Es war einfach nicht meins. Der Schreibstil und auch teilweise die Charaktere - Naya insbesondere - konnten mich nicht überzeugen.


    Es ist ein Happy End und keine Fragen sind offen geblieben. Für einen Einzelband ist das schön. Der finale Kampf gegen die Königin, ich weiß nicht, es war zwar irgendwie spannend, aber mich mitreißen konnte es nicht wirklich. Wahrscheinlich hätte mich aber auch nicht wirklich irgendetwas packen können, weil es wie gesagt einfach nicht meins war.


    Ich kann aber euch, denen es gefallen hat, durchaus verstehen. Es ist eine außergewöhnliche Geschichte, die viel Fantasie hat. Für mich ist wohl Gesa Schwartz einfach nicht das Richtige.


    Da muss ich mich dir leider vollkommen anpassen ... ich hab die letzten drei Abschnitte nun auch flott gelesen, damit ich fertig bin ...
    Ich mach mir hiermit sicher keine Freunde, aber ist nun mal leider so... und zum Glück sind Geschmäcker verschieden ...


    Für mich ist das Buch auch nicht das Richtige gewesen, obwohl ich anhand von der Beschreibung dachte, das ist es ... Es ist vollkommen mein Genre und mein Thema, aber die Geschichte hat mich einfach nicht überzeugen können

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.


  • Ok, wenn man ein Buch zuschlägt und sich denkt: Endlich geschafft - war es wohl nicht das richtige Buch. Ich muss auch sagen, wenn es keine LR gewesen wäre, hätte ich es nach ca. der Hälfte abgebrochen. Es war einfach nicht meins. Der Schreibstil und auch teilweise die Charaktere - Naya insbesondere - konnten mich nicht überzeugen.


    Es ist ein Happy End und keine Fragen sind offen geblieben. Für einen Einzelband ist das schön. Der finale Kampf gegen die Königin, ich weiß nicht, es war zwar irgendwie spannend, aber mich mitreißen konnte es nicht wirklich. Wahrscheinlich hätte mich aber auch nicht wirklich irgendetwas packen können, weil es wie gesagt einfach nicht meins war.


    Ich kann aber euch, denen es gefallen hat, durchaus verstehen. Es ist eine außergewöhnliche Geschichte, die viel Fantasie hat. Für mich ist wohl Gesa Schwartz einfach nicht das Richtige.


    Ich habe es nun auch durch, hatte aber eher ein eingeschränktes Lesevergnügen, muss ich sagen. Mir war der Schreibstil einfach zu "verschnörkelt", dadurch bin ich sehr schlecht in die Geschichte reingekommen und die Spannung hat sich nicht richtig aufbauen können :-( Die Charaktere haben mir jedoch größtenteils gefallen. Und vor allem die letzten beide Abschnitte, hier auch die große Schlacht, waren schön beschrieben. Das Ende fand ich auch schön.
    Ich habe es ja zwischendurch schon geschrieben, wenn es keine LR gewesen wäre, hätte ichs wohl auch nicht beendet, weil es mich einfach nicht hat fesseln können.



    Zitat korrigiert, Dani

    Einmal editiert, zuletzt von Dani79 ()

  • Das Naya den König der Schatten so mitreißen kann, hätte ich nicht gedacht. In ihr steckt so viel mehr, als sie gedacht hätte. Und sie hat einfach so viel erreicht. Auch am Ende. Alles ist vereint. Auch sie und ihr Prinz *hach


    Aber ich musste ganz schön mitfiebern, denn ich hätte nicht gedacht, dass es so ausgeht. Und der König hat sich durch Naya auch verändert. Ich konnte die letzten Seiten auch nicht mehr heute liegen lassen und musste es dann einfach noch durchlesen.


    Ich fand das Ende auch nochmal sehr spannend und überraschend. Sehr toll gemacht und wieder so viele Wendungen :)

    :leser:

  • Tja was soll ich sagen? Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich echt froh bin, dass das Buch nun zu Ende ist, denn es konnte mich leider auch auf den letzten Seiten nicht wirklich packen, was ich ungemein schade finde. Bin da gerade glatt ein wenig neidisch auf Sine, die so begeistert ist, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.


    Gefreut hat mich das positive Ende und dass sich letztendlich noch alles geklärt hat. Ich weiß nicht, ob mir die nötige Vorstellungkraft fehlt, dieses Buch zu mögen, aber gut so ist es nun mal.


    Hätte es sich um eine Trilogie oder ähnliches gehandelt, dann hätte ich einen Folgeband nicht mehr lesen wollen, da mich die Geschichte einfach nicht recht packen konnte.


    Meine Rezension wird zeitnah erfolgen.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Ok, wenn man ein Buch zuschlägt und sich denkt: Endlich geschafft - war es wohl nicht das richtige Buch. Ich muss auch sagen, wenn es keine LR gewesen wäre, hätte ich es nach ca. der Hälfte abgebrochen. Es war einfach nicht meins.


    Ich kann ehrlich gesagt nicht mal genau erklären, warum mir das Buch nicht so wirklich zugesagt hat. Ich habe mich einfach nur schwer getan es zu lesen. Nun ja und ich gebe dir absolut Recht, dass ich es wohl ohne Leserunde ebenfalls abgebrochen hätte.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Das Naya den König der Schatten so mitreißen kann, hätte ich nicht gedacht. In ihr steckt so viel mehr, als sie gedacht hätte. Und sie hat einfach so viel erreicht. Auch am Ende. Alles ist vereint. Auch sie und ihr Prinz *hach


    Liebe Sine,


    ich finde es so toll, dass dir das Buch gefallen hat, man spürt das regelrecht aus deinen Kommentaren. Und ja du hast Recht: Geschmäcker sind nun mal verschieden. Deswegen lesen wohl manche Rosamunde Pilcher und andere eben nicht. :zwinker:


    Für mich war das Buch leider nichts und ein weiteres Buch der Autorin werde ich dann wohl nicht lesen...

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Liebe Sine,


    ich finde es so toll, dass dir das Buch gefallen hat, man spürt das regelrecht aus deinen Kommentaren. Und ja du hast Recht: Geschmäcker sind nun mal verschieden. Deswegen lesen wohl manche Rosamunde Pilcher und andere eben nicht. :zwinker:


    Für mich war das Buch leider nichts und ein weiteres Buch der Autorin werde ich dann wohl nicht lesen...


    Ja das stimmt ;) Ich hatte es auch schon umgekehrt. Und manches finde ich einfach gar nicht so schlimm, fällt aber anderen total sauer auf und eben andersrum. Manchmal ist es auch einfach der Schreibstil, so dass es einfach nicht passt, das hatte ich auch mal.


    Und ich finde es schön, auch wenn die Meinungen auseinander gehen, dass es alles sachlich geblieben ist :)

    :leser:

  • Leider muss ich in denjenigen unter euch, die schon zu Beginn geschrieben haben, dass sie sich die phantastischen Elemente in diesem Buch nicht vorstellen können und dass sie den Schreibstil zu verschnörkelt finden, in diesem Abschnitt zustimmen. Mich hat die Autorin hier auch abgehängt. Die Sätze an sich fand ich zwar nach wie vor noch richtig schön, aber in meinem Kopf sind keine Bilder mehr entstanden. Vielleicht lag es daran, dass hier noch mal mehr mit Vorstellungskraft gearbeitet wurde. Vieles in der Welt der Askari hat sich angefühlt wie in einem Traum, da gab es Elemente, die nur dort Sinn ergeben. In meinem Kopf hat sich irgendwann allerdings alles verknotet. An Feuer, das eiskalt ist, hab ich mich ja langsam gewöhnt. ;) Puh, mir fällt es ja hier schon schwer zu beschreiben, warum genau mich die Autorin abgehängt hat, da wird die Rezension auf keinen Fall leichter.

  • Ydria, Thronhalle, Varkon
    100 Pfeile würden in Sekundenschnelle Jaron und Nayas Leben ein Ende bereiten.
    Varkon der König, der niemals schläft, Feuer und Eis, schwarze Flammen und unglaubliche Macht. Naya unterbreitet Varkon ihren Vorschlag und Plan Vidar zu retten, was wäre wichtiger? Doch es gibt Gegenstimmen. Der Mord an seinen alten Freund, Vidar hätte somit sein "Blutrecht" verwirkt. Aber, der Gefährte den er getötet haben soll, hat ihn selber aus Arglist aufgelauert, mit einer vergifteten Klinge, jemand der seine Klinge vergiftet, ist auf keinen Kampf sondern auf einen Mord aus. Das alles sieht der König in Nayas Erinnerungen, die Blutheilung bestätigt die heimtückische Tat, Vidar hat sich nur verteidigt, es war Notwehr. Aber auch der König gewährt Naya einen Blick auf seine tragische Liebe zu Asdya. Naya wäre bereit sich austauschen zu lassen, aber was passiert dann mit ihr? Beide würden sterben. Der König und sein Heer muss mit ihr kommen, doch der König bezweifelt hineinzukommen, da tritt Jaron vor, er wüsste einen Weg hinein.
    Er stellt sich als Caratons Sohn vor und ein respektvolles Raunen geht durch die Halle.
    Jaron war jetzt nicht so mein Fall (ab dem Tribunal), aber gerade macht er alles wieder gut und ich füge ein "Raunen" hinzu.. (ich mag das Wort, Gesa übrigens auch..)
    Naya verspricht die Mauer niederzureissen, was für die Bharassar gleichbedeutend mit Freiheit ist. Varkon sagt, er könne verstehen, warum ausgerechnet sie, seines Sohnes Herz gebrochen hat. Ich wette, er denkt an vergangene Zeiten..
    Der Wächter am Tor hat sie schon erwartet, er will Naya in einen Hinterhalt locken.
    (Wieso hat Naya eigentlich so wenig Ansehen bei den Askari, ihr Erbe gibt ihr doch jedes Recht auf eine königliche Behandlung)
    Bannzauber weg, Heer frei, die Schlacht geht los! Großartig beschrieben!


    Und jetzt freue ich mich auf die letzten Seiten, bis später!
    :lesen:

  • Ich muss sagen, von Abschnitt zu Abschnitt bekam ich immer mehr ein "HDR-Feeling", in Gesa Schwartz steckt ein kleiner Tolkien.
    Auch Jaron hat seinen ganz starken Auftritt, nicht war?
    Manche hatten soviel Mitleid mit Jaron, völlig unbegründet, wie sich nach und nach herausstellt. Er wird ja auchzum ganz starken Charakter..der Sohn Caratons..Wegen seiner Liebe zu Naya, habe ich kein Mitleid mit ihm, sie waren ja eh kein Paar und ob sie eines geworden wären ist fraglich. Die romantische Liebe spielt in diesem Roman eher eine untergeordnete Rolle und doch trägt sie die Geschichte, was ich gut finde, es ist mehr Abenteuer.
    (Mitleid hatte ich eher mit dem vielfach geschundenen Vidar..)
    Vielleicht war das der Grund, das es vielen nicht gefallen hat, eine Fehleinschätzung (ihr wisst wie schnell das geht), das Cover mit dem platinblonden Mädel versprach eher "Romantasy"..gerade deswegen hatte ich etwas Bedenken, dass es zu seicht sein würde, aber es stand "Gesa Schwartz" drauf und das Gesicht von Naya hatte eine Spur gewitzte Bockigkeit, das ließ mich hoffen.
    Verschnörkelt finde ich den Schreibstil irgendwie nicht, aber man muss es schon mit einiger Konzentration lesen, es hat unheimlich viel Substanz. Ich hab´auch alles genau vor mir gesehen, ich bin in Schemen gerauscht und schmeckte das Kupfer und habe Eskil gehasst,
    wie wir alle..ich glaube, da sind wir uns alle einig!
    Ich hätte gerne noch 1 Woche länger drin geschwelgt, ich bin überrascht, wie begeistert ich bin.
    Auch ich finde das Cover wunderschön und in der Hand ist es sogar noch schöner..
    Denn eines ist klar:
    Gesa Schwartz beherrscht das Wunder der Erzählung perfekt!
    :smile:
    Den Ausdruck: "Das ist einfach nicht meins" kenne ich und es erklärt eigentlich die ganze Thematik, genauso wie: "Das ist genau meins!"
    Ich glaube man hat mir angemerkt, welches auf mich zutrifft..Lese-Leidenschaft..wehe, wenn sie losgelassen..


    Eure Begründungen haben mich versöhnt, weil ich es so toll fand, habe ich tatsächlich gedacht:
    "Wie kann ihnen das Buch nicht gefallen..?Wie kann ihnen das Buch nicht gefallen..?"
    :lesen:
    Danke fürs "Leserunden"!

    Einmal editiert, zuletzt von SABO ()

  • Eskil:
    Bei dem sind mir so große Reisszähne v´´v gewachsen..dieser Charakter hat mir einiges abverlangt, umso seltsamer war mein Empfinden, als Eskil halbtot vor Jaron kniete und der Frost von seinem Gesicht fiel und die beiden sich an eine gemeinsame Jugend erinnerten, ein Krieger des Friedens nannte Eskil ihn..Jaron hätte ihm vieles verziehen und hätte ihn gerettet, doch für ihn sei es zu spät, sprachs und stach sich die Scherbe des Lichts in sein Herz. Er war zum Schluss kein Monster mehr, nur der Junge, der er mal war.. Ich hatte keine Freude an seinem Tod..
    Habt ihr das auch so gesehen?

  • Das Ende hat mich ja noch "relativ" versöhnlich gestimmt. Dass Vidar und Naya zsm in der normalen Welt leben wollen, finde ich eigentlich ganz süß. Insgesamt fand ich das Buch aber nicht ganz so doll. Ich hab vieles einfach nicht wirklich verstanden und wurde verwirrt zurückgelassen. Ähnlich wie bei Piranhapudel hat sich in meinem Kopf eher vieles verknotet, weil es so verowrren war. Ich verstehe zum Beispiel nicht, wie genau, dass mit der Grenze jetzt funktioniert hat. Hat Naya die jetzt zerstört oder wie hat sie das gemacht? Ich hab nur noch was von Lichtern und Flammen gelesen und schon war mein Kopf wieder voller Verwirrung :D Den Sinn des Tals der Dämmerung (oder wie hieß das nochmal?) hab ich bis jetzt auch nicht kapiert...
    Und so die Sache mit Vidar hab ich auch nicht so hundertpro verstanden. Hat er Naya nun hintergangen, um sie ins Reich der Dunkelheit zu bringen oder wie? Und wenn ja, wie kann Naya ihm das dann verzeihen?


  • Ok, wenn man ein Buch zuschlägt und sich denkt: Endlich geschafft - war es wohl nicht das richtige Buch. Ich muss auch sagen, wenn es keine LR gewesen wäre, hätte ich es nach ca. der Hälfte abgebrochen. Es war einfach nicht meins. Der Schreibstil und auch teilweise die Charaktere - Naya insbesondere - konnten mich nicht überzeugen.


    Das muss ich leider zu unterschreiben... Mich konnte das Buch auch nicht fesseln. Abgebrochen hätte ich es zwar nicht (ich lese alle Bücher bis zum bitteren Ende durch :D) aber unterbrochen garantiert. Es ist zwar schade, weil die Geschichte so viel Potenzial hatte, aber immerhin hat das Buch hier noch den ein oder anderen Liebhaber gefunden :D

  • So, ich bin durch und das Ende war irgendwie...naja, ich hatte einfach irgendwie noch mehr erwartet, auch wenn es mir an sich ganz gut gefallen hat.
    Die Beschreibungen der Grenze haben mich auch zunächst irritiert, und ich hatte das Gefühl, Naya würde sie tatsächlich neu errichten. Aber das hat sie wohl nicht getan, wenn am Ende alle gemeinsam feiern.


    Diese ganze Sache mit der Dämmerung habe ich glaube ich nicht ganz durchschaut, aber schön fand ich es dennoch, und mir persönlich hat der Schreibstil sehr gut gefallen, auch wenn es schnell mal etwas verworren wurde.


    Dass Vidar und Naya am Ende bei den Menschen leben wollen, fand ich gut, sie können dann ja theoretisch beide Reiche jederzeit besuchen, und Zeit dort verbringen.



    Eskil:
    Bei dem sind mir so große Reisszähne v´´v gewachsen..dieser Charakter hat mir einiges abverlangt, umso seltsamer war mein Empfinden, als Eskil halbtot vor Jaron kniete und der Frost von seinem Gesicht fiel und die beiden sich an eine gemeinsame Jugend erinnerten, ein Krieger des Friedens nannte Eskil ihn..Jaron hätte ihm vieles verziehen und hätte ihn gerettet, doch für ihn sei es zu spät, sprachs und stach sich die Scherbe des Lichts in sein Herz. Er war zum Schluss kein Monster mehr, nur der Junge, der er mal war.. Ich hatte keine Freude an seinem Tod..
    Habt ihr das auch so gesehen?


    Jaja, Eskil. Er war ein furchtbar unsympathischer Charakter und seine Engstirnigkeit war wirklich schrecklich. Ich habe seinen Tod als Erlösung empfunden, denn sein Leben schien ja einzig aus Kampf und Rache zu bestehen. Für einen wie ihn wäre in einer Welt des Friedens wohl einfach kein Platz gewesen.

  • Ich habe mit diesem Buch mitgefiebert - habe zusammen mit Naya die Dunkelheit erkundet und die Dämmerung erkannt, habe um Vidar gebangt und mich an der Ritterlichkeit von Jaron erfreut - mir hat das buch auch ziemlich gut gefallen, wobei ich nicht restlos begeistert bin, aber mir hat das Feeling einfach gut gefallen, auch der Schreibstil war einfach wunderbar fantastisch und welche Bilder es hervorgerufen hat..Mir hat das Ende zugesagt - für ein Einzelband ist es einfach wunderbar rund und auch das fulminante Ende mit dem Kampf hat mir zugesagt..Ich bin eigentlich vollkommen zufrieden mit dem Buch und konnte es mit einem zufriedenen Seufzen nach der letzten gelesenen Seite zuschlagen und habe noch eine Weile in dieser Welt gedanklich verbracht..
    Es ist halt ein etwas anderes Werk, aber meinen Geschmack hat es irgendwie getroffen - es hat mich so zum träumen verführt und die Bilder, die man dabei entstehen lassen kann, war genau meins..
    Der Kampf in diesem abschnitt war gut beschrieben und ich habe echt um Vidar und auch Naya gebangt - auch der König ist mir irgendwie noch ans Herz gewachsen. An sich eine missverstandene Figur, wenn man nur die Legenden von ihm kennt. Und auch die Königin hat noch ein Schicksal erhalten, das ich so nicht vermutet hätte.
    Toll fand ich auch, dass Vidars ehemalige Gefährten nochmal eine Rolle bekommen haben, das hat mir echt gefallen, dass man sie auch noch ein kleines bisschen in Aktion erleben durfte..



    [..]


    Jaja, Eskil. Er war ein furchtbar unsympathischer Charakter und seine Engstirnigkeit war wirklich schrecklich. Ich habe seinen Tod als Erlösung empfunden, denn sein Leben schien ja einzig aus Kampf und Rache zu bestehen. Für einen wie ihn wäre in einer Welt des Friedens wohl einfach kein Platz gewesen.


    Ohja, Eskil ist schon eine Marke für sich - eine wirklich dramatische Figur. Wie habe ich ihn im Verlauf des Buches zu hassen gelernt. Dafür fand ich sein Ende umso bewegendet. Man hat ihn etwas besser verstanden und auch sein Ende war eigentlich eher eine Erlösung für ihn. Ich fand es gut, dass er sich noch etwas mit Jaron angenähert hat, dass die gemeinsame Vergangenheit -nochmal die Verbundenheit zwischen den beiden- spürbar war...
    Trotzdem würde ich jetzt nicht sagen, dass ich seinen Tod bereut habe. Er hat so viel Leid gesäht und hat halt jetzt seinen Sturm geerntet..Ich denke, dass er mit der jetzigen Situation vielleicht nicht allzu glücklich geworden wäre..