01 - bis Seite 95 (bis einschließlich Kapitel 8)

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 32 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kate.

  • Hallo ihr Lieben!


    Hier startet die Leserunde zu "Nacht ohne Sterne" von Gesa Schwartz.


    Postet hier bitte erst, wenn Ihr mit der Lektüre begonnen habt und etwas zum Buch zu sagen oder zu fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag. Außerdem wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir zusammen bleiben und damit auf einem ähnlichen Stand spekulieren und diskutieren können. Als Faustregel gilt, nicht mehr als ein Abschnitt pro Tag.


    Zum Abschluss: bitte denkt auch daran, dass ein wichtiger Teil der Leserunden eure abschließenden Rezensionen sind und stellt diese am Ende der Runde zeitnah hier im Forum und auf literaturschock.de direkt ein.
    Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen die Attraktivität von solchen Aktionen: Denkt daran, dass die Teilnahme an der Runde und die Rezensionen die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.



    Hier könnt ihr über den Inhalt von bis Seite 95 (bis einschließlich Kapitel 8) schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Abschnittseinteilung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • So ich habe dann mal begonnen.


    Die ersten Seiten fand ich ein bisschen zäh, bis dann Vidar auf den Plan tritt. Irgendwie finde ich den ja spannend. Ich frage mich, was will er von ihr? Und auch, warum hilft sie den Beiden. Ich hätte wohl einfach nur tierische Angst.
    Ich mag ja Vidar, auch was er zu Naya sagt, berührt mich irgendwie.
    Ich habe mir schon gedacht, dass es zwei Seiten des Krieges gibt, die Elfen selber sind ja meistens sehr stolz.
    Naya mag ich auch gerne. Und das ist schon ein komischer Zufall, dass ihre Magie erwacht mit dem Kristall... Vielleicht weiß Vidar ja mehr. Ach es ist so aufregend :S


    Und auch das sie von zwei Schattenwesen die Farben gesehen hat, finde ich toll. Ich habe das die ganze Zeit vor Augen gehabt.


    Ach und die Sprache von der Autorin finde ich märchenhaft, da kann ich jetzt ewig drin verweilen.


    Ich hoffe, es bleibt so gut

    :leser:

  • Ich habe dann heute auch mal angefangen und bin mir aktuell noch nicht so sicher, was ich von dem Buch halten soll.


    Cool finde ich schon mal, dass Naya keine Art Superheldin ist mit ihrer dicken Brille und sich mehr unterschätzt. Als Halb- Elf hat sie eigentlich keine Kräfte, aber dann tauchen doch welche bei ihr auf. Hat das etwas mit dem Anhänger zu tun, den ihr Vidar geschenkt hat? Irgendwie musste ich die ganze Zeit darüber nachdenken, ob sie nicht ein Erbe Lyrions sein könnte. Nun gut wir werden sehen.


    Ansonsten fand ich den Einstieg erstmal nicht so toll, weil mir diese Geschichtenerzählerei etwas auf die Nerven ging. Man liest etwas zu Naya und plötzlich wird etwas zu der Welt, in der sie lebt erklärt, das fand ich irgendwie komisch.


    Zudem spürt man rein gar nichts von New York, die Geschichte könnte echt überall spielen, oder?


    Spannend finde ich Nayas Vater, der Kerl gefällt mir. Vor allem sein Antiquariat wäre auch etwas für mich.


    Ich hatte ja erst das Gefühl, dass Naya so ein wenig in ihren Jugendfreund Jaron verknallt ist, aber dann taucht Vidar auf und nichts ist mehr wie vorher.


    Vidar ist aber auch mysteriös, kein Wunder dass Naya so neugierig auf ihn wird. Allerdings frage ich mich, ob sie da nicht mit dem Feuer spielt?


    Nun gut, ich hoffe dass im zweiten Leseabschnitt etwas mehr Action auf uns wartet.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Die ersten Seiten fand ich ein bisschen zäh, bis dann Vidar auf den Plan tritt. Irgendwie finde ich den ja spannend. Ich frage mich, was will er von ihr? Und auch, warum hilft sie den Beiden. Ich hätte wohl einfach nur tierische Angst.


    Ich fand den Einstieg auch etwas schwierig.


    Also ich hätte sicher ganz anders agiert als Naya. Wenn der Schattenkobold und Vidar gefährlich sind, dann bloß von denen fern halten, wäre meine Devise gewesen.



    Ich habe mir schon gedacht, dass es zwei Seiten des Krieges gibt, die Elfen selber sind ja meistens sehr stolz.


    Darüber habe ich im ersten Moment gar nicht nachgedacht, erst als Vidar ihr sagt, dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt und da hat er ganz Recht...

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Hallo in die Runde!
    Ich fand den Einsteig leider auch etwas zäh und hatte das Gefühl, dass ich mich extra doll konzentrieren müsste, um wirklich alles mitzubekommen. Es ist zwar auch ganz gut, dass wir jetzt schon ziemlich viel über die Welt und die fantastischen Elemente wissen, aber das hat sich oft wie Infodump angefühlt. Und das ist nun mal anstrengend. Die Welt an sich finde ich bisher allerdings unglaublich interessant, so was hatte ich vorher noch nie so. Gut finde ich vor allem, dass schon so früh gezeigt wird, dass nicht immer alles Schwarz oder Weiß ist. Naya selbst ist ja schon das beste Beispiel, weil sie voll dazwischen steht. Ich fand es im ersten Moment witzig und ziemlich ironisch, dass sie bei den drei Askari, die den Kobold gejagt haben, direkt aufgrund ihrer Herkunft Vorurteile hatte (obwohl Jaron ja auch einer ist, wie man später erfährt, den mag sie ja…), aber beim gruseligen Kobold an sich nicht. Die drei hätten ja durchaus auch ihre berechtigten Gründe haben können den zu jagen, Naya wusste ja nicht, was der vorher angestellt hatte.


    Ansonsten hoffe ich, dass das hier keine Dreiecksgeschichte wird, die kann ich nämlich gar nicht leiden. Finde ich einfach nur nervig und anstrengend, besonders wenn die eine Partei wie hier der langjährige beste Freund ist, den sie natürlich nicht vor den Kopf stoßen oder verlieren möchte. Naja, mal sehen, bisher waren das ja alles nur Andeutungen bei den beiden. Sicher bin ich mir aber, dass es Probleme geben wird, wenn Jaron erfährt, dass Naya und Vidar sich treffen. Schon wegen der alten Feindschaft und der vielen Vorurteile (auf beiden Seiten).



    Ach und die Sprache von der Autorin finde ich märchenhaft, da kann ich jetzt ewig drin verweilen.


    Das finde ich auch, habe schon einige richtig schöne Formulierungen entdeckt.



    Zudem spürt man rein gar nichts von New York, die Geschichte könnte echt überall spielen, oder?


    Das finde ich auch schade. Zuerst hat es mich ein wenig geärgert, dass es wieder mal Amerika ist. Warum müssen Bücher von deutschsprachigen AutorInnen so oft im Ausland (bevorzugt Großbritannien und Amerika) spielen und nicht einfach mal in Deutschland oder Österreich? Klingt das so langweilig? Ich hoffe einfach, dass zu New York einfach noch mehr kommt. Wenn die Grenze demnächst wirklich bricht, dann wird da draußen bestimmt einiges los sein und Naya muss aus ihrem Antiquariat raus. Obwohl ich das Setting mit den vielen Büchern drum herum natürlich toll finde :herz:


  • Ansonsten hoffe ich, dass das hier keine Dreiecksgeschichte wird, die kann ich nämlich gar nicht leiden. Finde ich einfach nur nervig und anstrengend, besonders wenn die eine Partei wie hier der langjährige beste Freund ist, den sie natürlich nicht vor den Kopf stoßen oder verlieren möchte. Naja, mal sehen, bisher waren das ja alles nur Andeutungen bei den beiden. Sicher bin ich mir aber, dass es Probleme geben wird, wenn Jaron erfährt, dass Naya und Vidar sich treffen. Schon wegen der alten Feindschaft und der vielen Vorurteile (auf beiden Seiten).


    Das hoffe ich auch, ich mag es nämlich auch nicht, besonders wenn sie beiden was vorspielt. Für mich ist es was anderes, wenn Jaron zwar will, aber sie eben z. B. Vidar möchte. Dann kann sie ja nichts dafür. Aber mit beiden spielen finde ich nicht gut und auch nicht fair...

    :leser:

  • Erstmal ein liebes Hallo in die Runde :klatschen: Auch freue ich mich auf meine erste LR in diesem Forum pchallo


    Zu Beginn musste ich mich erstmal an die Welt gewöhnen - aber das ist eigentlich bei den meisten Fantasy- Büchern so und daher kreide ich das dem Buch keinesfalls negativ an. Aber eigentlich fand ich, dass man eine gute Einführung in die Welt bekommt. Dadurch dass auch Naya nicht alles weiß, bekommt man eine gute Einführung in die Geschichte. Wobei ich mich natürlich schon frage, wie nah diese an der Wahrheit ist. Schließlich kennt Naya ja eigentlich nur die eine Seite - wer weiß, wie die andere Seite es erzählt? Vielleicht ist es ja auch ganz anders passiert, als man es den Elfen so berichtet...
    Naya ist ja schonmal ein interessanter Charakter. Nicht so der typische Heldentyp - eher so eine Art Mauerblümchen, die ihr Licht unter den Scheffel stellt..ich hoffe ja auf eine tolle Charakterentwicklung :) Auch ist sie ein Halbelf und fühlt sich in der Menschenwelt nicht immer wohl - aber für die Elfenwelt ist sie halt nicht Elf genug. Am Ende des Abschnittes erwacht Nayas Magie - welche Folgen das jetzt wohl haben wird? Aber ihr Vater ist auch interessant, wie er alle möglichsten magischen Bücher sammelt :) Da muss es wirklich himmlisch in seinem Antiquariat sein.
    Und dann natürlich noch Jaron - bei ihm habe ich so die Befürchtung, dass er eine tragische Figur werden könnte. Er scheint seinen Vater ja ziemlich anzuhimmeln, ihn als Helden zu verehren. Und auch ich habe die Befürchtung, dass sowas wie eine Dreiecksgeschichte herausspringen könnte..
    Rosa ist irgendwie putzig - durch ihre fürsorgliche Art und ihre Sprüche :)
    Und dann taucht auch noch Vidas auf. Ich muss gestehen, ich mag den Chara - bisher mein Liebling - auch wenn man noch nicht viel über ihn sagen kann..


    An die Sprache musste ich mich erstmal wieder gewöhnen. Ich kenne ja bereits die Grimm- Bücher und wusste daher, dass diese doch recht bildhaft ist - aber wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, so gefällt sie mir wieder recht gut.


  • [..]
    Cool finde ich schon mal, dass Naya keine Art Superheldin ist mit ihrer dicken Brille und sich mehr unterschätzt. Als Halb- Elf hat sie eigentlich keine Kräfte, aber dann tauchen doch welche bei ihr auf. Hat das etwas mit dem Anhänger zu tun, den ihr Vidar geschenkt hat? Irgendwie musste ich die ganze Zeit darüber nachdenken, ob sie nicht ein Erbe Lyrions sein könnte. Nun gut wir werden sehen.


    irgendwie war das auch mein erster Gedanke
    mich würde es nicht wundern, wenn Naya die Erbin wäre..



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    Zudem spürt man rein gar nichts von New York, die Geschichte könnte echt überall spielen, oder?
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    ich muss gestehen, dass ich das vollkommen verdrängt hatte - ich hatte beim Lesen irgendwie kein Bild von New York vor den Augen..

    Einmal editiert, zuletzt von Mine_Bue ()

  • Ich bin gleich ganz gut reingekommen, die Bücher wurden immer schwerer in der großen Kiste, die ich mit Naya geschleppt habe, gleich da vorne muss der Buchladen sein, es fallen schon dicke Flocken und ich habe auch Angst, dass die Bücher feucht werden könnten. Nur noch die berühmten letzten Schritte..aber nein..plötzlich stehen da 3 Askari im Weg, die auf Krawall gebürstet sind, weil sie einen Kobold suchen.
    Dieser ganz und gar nicht ungefährliche Geselle, der Träume frisst und sie in die Unterwelt schleppt tut Naya leid..
    ..und das, obwhl sie schon mal von einem angegriffen wurde und eine riesige Narbe im Nackenbereich hat..ich habe mir vorgestellt, wie seine schwarze Klaue sie packt und die scharfen Krallen über ihren zarten Halbelfenhals kratzen..
    :entsetzt:
    Sie hat nicht nur Mitleid mit ihm, sie verhilft ihm auch zur Flucht, indem sie den Askari eine Lüge austischt..
    Wie süß, als sie ihm den Gullideckel aufschiebt.
    Die Belohnung ist ein Kristall.wie sagt die Buchladenfee als sie ihn sieht..ein Kobold-Opal..die Gute ist geschäftsfähig und würde ihn sofort verkaufen wollen..Natürlich will Naya ihn behalten.
    --
    Ein bisschen hat mich das an die Dragon-Reihe von Katie MacAlister erinnert, wo ihr ein Dämon in Form eines großen schwarzen Hundes zur Seite steht, weil sie ein Artefakt hat, das der Fürst der Hölle beansprucht..(selten so gelacht..)
    Ich habe schon viele sympathische Elemente in dem Buch entdeckt, ich freue mich darauf es mit euch zu lesen, liebe Grüße!

    Einmal editiert, zuletzt von SABO ()


  • ich muss gestehen, dass ich das vollkommen verdrängt hatte - ich hatte beim Lesen irgendwie kein Bild von New York vor den Augen..


    Ja aber das ist doch schade, dass das so ist, oder? Wenn ein Buch irgendwo spielt und darauf explizit hingewiesen wird, dann muss man das für mein Empfinden auch spüren durch die Beschreibung der Straßen oder ähnliches. Für mich kam es bisher so rüber als wenn die Handlung in einem Fantasieort spielt.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Das finde ich auch schade. Zuerst hat es mich ein wenig geärgert, dass es wieder mal Amerika ist. Warum müssen Bücher von deutschsprachigen AutorInnen so oft im Ausland (bevorzugt Großbritannien und Amerika) spielen und nicht einfach mal in Deutschland oder Österreich? Klingt das so langweilig? Ich hoffe einfach, dass zu New York einfach noch mehr kommt. Wenn die Grenze demnächst wirklich bricht, dann wird da draußen bestimmt einiges los sein und Naya muss aus ihrem Antiquariat raus. Obwohl ich das Setting mit den vielen Büchern drum herum natürlich toll finde :herz:


    Ja mir würde es auch besser gefallen, wenn deutsche Autoren ihre Handlung in deutsche Städte verlagern. Berlin oder Hamburg würden doch genauso gut funktionieren. Deutsche Städte haben doch auch ihren Charme.


    Ich bin jedenfalls gespannt, ob wir New York noch zu spüren bekommen, ansonsten wäre das schon mein erster Kritikpunkt.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Ja aber das ist doch schade, dass das so ist, oder? Wenn ein Buch irgendwo spielt und darauf explizit hingewiesen wird, dann muss man das für mein Empfinden auch spüren durch die Beschreibung der Straßen oder ähnliches. Für mich kam es bisher so rüber als wenn die Handlung in einem Fantasieort spielt.


    Ja da hast du Recht. Hättest du es nicht erwähnt, wäre mir das mit New York nicht aufgefallen.

    :leser:

  • Hach, irgendwie war ich enttäuscht, das der Askari, der dei Buchhandlung betrat, ein netter guter Bekannter aus Jugendtagen ist, so etwas braucht man zwar auch, aber da kam kein Kribbeln auf. Jaron sieht gut aus und so langsam scheint Naya auf seine Vorzüge aufmerksam zu werden..was ihm auch grinsend auffällt, aber anscheinend ist er eben nur ein attraktiver alter Freund von ihr, er aber denkt langsam anders.
    Ich dachte da kommt jetzt ein schöner und stolzer Askari daher..
    Jaron ist nett und trocknet auch noch mit ein bisschen warmer Magie die Bücher. Wenn die Bücher schon so tolle Zauber innehaben, warum sind sie dann nicht gleich mit einem Schutzzauber versiegelt oder impregniert..nur so ein pragmatischer Gedanke..
    Die Balkon-Szene hat mich dann wieder entschädigt, da war er, mein gefährlicher "Anwärter"..das es ein Schatten sein könnte, hätte ich jetzt nicht gedacht, wohl weil ich immer noch an den Kobold damit verband.
    In Jaron vermischt sich Uraltes und die Kunst der Gegenwart..irgendwie witzig, das er Stephen Kings Pennywise mag und sich den Film auf einem Beamer - der gleich neben einem uralten Schwert liegt - mit Naya ansehen will. Wenn er das Talent schon hatte, H.Lecter nachzuspielen, dann hoffe ich das dieser Film ohne "verschluckte" Szenen abläuft.
    "Es" war das gruseligste Buch, das ich je gelesen habe, King ist genial krank in seiner Poesie, Pennywise konnte ich dank meiner Fantasie hautnah miterleben, "Es" ist so ein Psychenkratzer, ich hoffe, der Beamer fällt nicht aus, meinetwegen können sie "Freddie Krueger" ansehen, den fand ich immer wieder witzig. Ich hätte jetzt eher gedacht, Jaron steht auf Liebesfilme, wo er doch die gruseligsten Geschichten schon in sich selbst trägt. Die Beschreibung, die Naya als "Vision/Illusion gesehen hat, war wirklich gut. Man denke nur an HDR, wenn da von alten Schlachten erzählt wurde..so habe ich es gesehen.
    Die Geschichte, die Jaron da erzählt ist so alt wie die Welt..nur mit anderen Details..

  • Ja aber das ist doch schade, dass das so ist, oder? Wenn ein Buch irgendwo spielt und darauf explizit hingewiesen wird, dann muss man das für mein Empfinden auch spüren durch die Beschreibung der Straßen oder ähnliches. Für mich kam es bisher so rüber als wenn die Handlung in einem Fantasieort spielt.


    Ich finde es auch schade, dass dies so ist. Und dabei wird ja im ersten Satz des Buches darauf hingewiesen, dass es in New York steht - wobei ich beim Lesen irgendwie nie so richtig das Gefühl hatte, dass es dort spielt - ich hoffe mal, dass das noch kommt. Und es nicht so ist, als ob dieses Buch dann auch überall sonst hätte spielen können. Ein paar Schauplätze von New York wären schon echt gut.

  • So, ich habe nun auch den Abschnitt beendet und bin mir noch nicht sicher, wie ich das Buch finde. Auf der einen Seite hat die Geschichte bisher durchaus ihren Reiz, aber irgendwie packt es mich noch nicht so ganz. Es ist ein ständiges Auf und Ab und ich merke, dass ich mich ziemlich konzentrieren muss um der Geschichte folgen zu können.
    Auch habe ich noch kein genaues Bild vor Augen. Außer der Haar- und Augenfarbe ist alles andere bisher noch unklar. So ein richtiges Bild mag sich noch nicht formen.


    Naya finde ich bisher recht sympathisch. Typischer eben nicht typischer Charakter, der über sich hinauswachsen wird. Was sich ja auf den letzten Zeilen in diesem Abschnitt abzeichnet. Auch wenn es hier ein Jugendbuch ist, finde ich die Entwicklung mit Vidar einfach zu flott. Sie kennt ihn nicht und auch wenn die Anziehung (die ich ebenfalls noch nicht so ganz nachvollziehen kann, außer dass er eben ein mysteriöser Typ ist) groß ist, vertraut sie dem Schattenkrieger fast blind.


    Abgesehen davon finde ich die Trennung von Licht und Dunkelheit wirklich interessant. Ich bin eh ein Fan von Elfen und auch wenn sie hier auf eine nicht unbedingt soo sympathische Art und Weise dargestellt werden, lese ich doch gerne Geschichten über sie.


    Ich bin gespannt wie es weitergehen wird und hoffe, dass es leichter wird beim Lesen.

  • irgendwie war das auch mein erster Gedanke
    mich würde es nicht wundern, wenn Naya die Erbin wäre..



    ich muss gestehen, dass ich das vollkommen verdrängt hatte - ich hatte beim Lesen irgendwie kein Bild von New York vor den Augen..


    Mir ging es in beiden Fällen ähnlich. Ich hatte mich eigentlich auf New York gefreut, aber es kann wirklich ein x-beliebige Stadt sein. Schade...


    Und das mit dem Erben habe ich mir auch gedacht, was ich auch wiederum schade fände, weil es für mich dann doch sehr klischeehaft sein würde. Gut, es ist ein Jugendbuch, aber das ist dann einfach so typisch.

  • Ja mir würde es auch besser gefallen, wenn deutsche Autoren ihre Handlung in deutsche Städte verlagern. Berlin oder Hamburg würden doch genauso gut funktionieren. Deutsche Städte haben doch auch ihren Charme.


    Ich bin jedenfalls gespannt, ob wir New York noch zu spüren bekommen, ansonsten wäre das schon mein erster Kritikpunkt.


    Hmm, also ich bin da irgendwie anders gepolt. :breitgrins: Bücher, die in deutschen Städten spielen, sprechen mich irgendwie weniger an. Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Es muss nicht unbedingt immer Amerika oder eine große Metropole sein. Ich finde eine Fantasiestadt hat ebenfalls großen Reiz. Aber wenn ich lese, dass es in Deutschland spielt, schwindet irgendwie bei mir die Lust das Buch zu lesen.

  • Ich hab den Abschnitt nach dem Lesen noch einmal quergelesen um die ganzen Figuren sortieren zu können... Es sind ja doch Wesen, die man nicht so alle Tage liest :zwinker:
    Musste mir da erst mal nen Überblick verschaffen...


    Ansonsten bin ich gut in die Geschichte reingekommen, ich finde sie ist sehr angenehm geschrieben und man ist bei vielen Situationen ganz nah dabei ... Das hat mir sehr gut gefallen... vorallem die Abschnitte im Antiquariat und das mit der Bücherkiste find ich toll :breitgrins:


    Zum Schluss erfahren wir, dass Naya, trotz das sie ein Halbblut ist, auch magische Fähigkeiten hat. Rosa find ich irgendwie voll toll ... der Charakter gefällt mir... eine Fee im Antiquariat, tolle Idee.


    Ich kann noch nicht ganz so deuten ob Naya sich nun zu Jaron oder Vidar hingezogen fühlt... aber da erfahre ich bald sicher mehr dazu.



    Freu mich aufs weiterlesen!

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.