03 - Seite 167 bis 251 (Kapitel 28 -49)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 40 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von tara01092012.

  • Hier könnt ihr über den Inhalt von Seite 167 bis 251 (Kapitel 28 -49) schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Abschnittseinteilung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


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  • Wow, wieder ein wahnsinnig spannender Teil mit vielen Leseeindrücken.


    Auf Seite 220 wird ganz schön gespoilert zu ,,die Blutschule". Das ist für die, die das Buch noch nicht gelesen haben, vielleicht nicht so toll..


    Nun ist es endlich raus, was Joshua ist. Erschreckend ist das insofern, weil es uns alle betrifft. Umso schrecklicher, wenn so ein System das falsch analysiert und den Falschen rausbekommt wie wahrscheinlich nun bei Max, oder wird er tatsächlich noch ein Verbrechen begehen? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen. Er ist doch kein Pädophiler...
    Ein Computer weiß vor der schwangeren Frau, dass sie schwanger ist.. das ist doch schon sehr krass und krank.. Gerade weil dieses Thema ,, Verbrechen verhindern bevor sie enstehen" schon existieren, aber wahrscheinlich - und hoffentlich - nicht in dieser Form.
    Ich denke mir immer, ist doch egal, wenn Geheimdienste o.ä. meine Spur verfolgen können, ich habe ja nichts zu verbergen, aber in solchen Fällen ist das wieder was anderes..


    Bei Fish weiß ich auch noch nicht, was ich von ihm halten soll. Aber ich gehe davon aus, dass er der Gute ist. Nur bei Thrillern etc. wird nach genau der gleichen Weise, eine falsche Fährte gelegt. Macht mich misstrauisch, aber ich vertraue ihn mal. Skrupellos ist er ja scheinbar schon, dass er seinen Komplizen erschießt.. Hätte man Spook auch als Geisel nehmen können, aber vielleicht hätte das auch nichts genützt.


    Normalerweise denkt man ja, ein Wildschwein tut doch nichts.. Von meiner Mutter weiß ich, dass das ganz schön unheimlich sein kann, wenn plötzlich vor dir ein Wildschwein steht, wenn man doch nur Brötchen holen will. Ein richtig agressives Verhalten legen die an den Tag.
    Und dann kann Jola noch nicht einmal weglaufen oder weggehen.. Bin gespannt, was das noch für ein Ende nimmt. Aber ,,der gute" James ist ja auf dem Weg...


    Nun weiß man auch, wieso das Kim nicht so viel abverlangt, dass ihre Pflegetochter verschwunden ist.. Sie wollte kein Kind und ihre Beziehung ist auch nicht das Wahre.. Solange sie nicht mit irgendwelchen Bösen unter Decke steckt..


    Das Buch begeistert mich, gerade weil das so ein aktuelles und brisantes Thema ist. Ich weiß schon, welches Buch zu meinen Lieblingsbüchern gehören wird.


  • Auf Seite 220 wird ganz schön gespoilert zu ,,die Blutschule". Das ist für die, die das Buch noch nicht gelesen haben, vielleicht nicht so toll..


    Ja, deswegen hatte ich im ersten Abschnitt nochmal drauf hingewiesen, falls jemand noch schnell das eine Buch weglegen und das andere zwischenschieben möchte :zwinker:

    LG, Dani


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  • Ja, deswegen hatte ich im ersten Abschnitt nochmal drauf hingewiesen, falls jemand noch schnell das eine Buch weglegen und das andere zwischenschieben möchte :zwinker:


    Ja, das ist gut. Ich bin froh, dass ich es nun gelesen habe.
    Aber viele waren ja auch enttäuscht von dem Buch, sodass man einfach entscheiden muss. Reicht mir die Kurzversion oder lese ich doch lieber noch den etwas anderen Fitzek vorher? :smile:

  • Die Handlung spitzt sich dramatisch zu und irgendwie weiß ich inzwischen gar nicht mehr, wem ich glauben und vertrauen soll.


    Jola ist trotz ihres zersplitterten Beines sehr klar im Kopf. Die Idee mit dem Hebelstein wäre mir in dieser Situation vermutlich nicht gekommen. Ich habe jetzt wirklich Angst um sie, nachdem sie mit James telefoniert hat. Vielleicht kann sie sich mit dem Wildschwein anfreunden? ;)


    In diesem Abschnitt gab es auch ziemlich viel Action: Max verfolgt den Rastakopf, der flieht mit der Vespa, Cosmo klaut den Transporter in dem auch noch Viola sitzt... Und dann muss Max dieses Fetish-Sexportal-Profil unter seinem Namen entdecken. Hat das jemand erstellt, um ihm zu schaden und Jola wegzunehmen? Oder hat er es am Ende selbst erstellt und verdrängt die Sache nur?


    Cosmo zweifelt keine Sekunde an Max' Schuld und ist wütend auf ihren Vater. Max scheint offenbar auch nicht zu wissen, warum die Blutschule so erfolgreich war (so wie ihr :breitgrins:). Sein Unterbewusstsein hat dort tatsächlich verarbeitet, was er selbst verdrängt hat.


    Und was war mit diesem Gutachter los? Ist er nun todkrank oder nicht? Und wie hätte er in dem schlechten Zustand das Gutachten verfassen können? Die Szene in seinem Haus ging so schnell, dass ich das alles gar nicht richtig einordnen kann.


    Frida taucht wieder auf und konnte mit Jola sprechen. Immerhin das. Nach ihren Telefonaten mit der "Polizei", dachte ich wirklich, sie steigt in das falsche Auto. Den wem soll sie schon glauben können? Aber nun sind zumindest alle wieder vereint.


    James ist skrupellos, er hat B.V. die Anweisung gegeben, Jola zu töten und er war sehr wütend darüber, dass sein Befehl nicht ausgeführt wurde. Hat B.V. sich erschossen, weil er gescheitert ist und die Rache von James/Joshua fürchten müsste? Und was hat es mit diesen "Käufern" und "hundert Millionen jährlich" (S. 205) auf sich, an die James da denkt? Soll das Joshua-Programm verkauft werden und Max der Beweis für dessen Funktionieren sein?


    Die Geschichte mit dem schwangeren Mädchen aus den USA kannte ich schon. Ein erschreckendes Beispiel für die Totalüberwachung, der man heutzutage immer öfter ausgeliefert ist. Insofern ist Joshua ein interessantes Programm. Warum nicht präventiv Verbrechen verhindern? Nun, weil man die Zukunft nicht sicher vorhersagen kann und so Unschuldige verdächtigt und verurteilt werden könnten. Bei Max habe ich mich gefragt: Auf welche Daten greift Joshua zu? Dieses Fetish-Profil? Oder seine Google-Suchen etc.? Er ist Autor von Thrillern - da recherchiert man bestimmt eine ganze Menge gruseliges Zeug. Also sind die Daten nur bedingt bis gar nicht aussagekräftig. Und vor allem: Warum will Joshua Jola töten (oder arbeitet James gar nicht für Joshua, sondern eine 3. unbekannte Partei?)? Das ergibt alles keinen Sinn.


    Spook, Fish und Viola sind also weder von der Polizei noch von Joshua. Erst dachte ich an eine Art Pädophilenrächer-Ring, aber anscheinend wollen sie Joshua stoppen. Warum? Fish scheint ebenso skrupellos zu sein wie James. Er kann Spook doch nicht einfach auf Verdacht hin erschießen.


    Toffi rahmt seine Ablehnungsschreiben, das finde ich sehr cool. Er scheint wirklich ein guter Anwalt zu sein, so wie er erst Kim verdächtigt und dann ihr Alibi überprüft. Allerdings streicht er Mr. Escape für meinen Geschmack zu schnell von der Verdächtigenliste. Dadurch wird dieser in meinen Augen erst recht verdächtig. Vielleicht hat Mr. Escape nur etwas mit Kim angefangen, weil das auch etwas mit diesem "Spiel" um Max zu tun hat?


    Viele unheimliche Menschen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und denke, dass Max Mutter beim Aufdecken der Vergangenheit helfen wird.


  • Bei Fish weiß ich auch noch nicht, was ich von ihm halten soll. Aber ich gehe davon aus, dass er der Gute ist. Nur bei Thrillern etc. wird nach genau der gleichen Weise, eine falsche Fährte gelegt. Macht mich misstrauisch, aber ich vertraue ihn mal. Skrupellos ist er ja scheinbar schon, dass er seinen Komplizen erschießt.. Hätte man Spook auch als Geisel nehmen können, aber vielleicht hätte das auch nichts genützt.


    Ich vertraue ihm noch nicht wirklich. Mehr als James, aber noch nicht genug. :breitgrins:
    Frida vertraue ich, die mag ich sehr. Leider steht sie hier nicht zu Debatte, denn sie scheint als einzige wirklich komplett unschuldig zu sein. (Oder ist das etwa auch nur ein Trick von Fitzek?)



    Aber viele waren ja auch enttäuscht von dem Buch, sodass man einfach entscheiden muss. Reicht mir die Kurzversion oder lese ich doch lieber noch den etwas anderen Fitzek vorher? :smile:


    Ich werde die Blutschule wahrscheinlich trotz eurer Meinungen lesen, um mir ein eigenes Bild machen zu können. Ich finde es nicht so tragisch, dass ich dann durch das Joshua-Profil schon einiges weiß.
    Übrigens habe ich nicht den Eindruck, dass mir durch diesen Abschnitt mehr gespoilert wird, als ich durch die Einleitung und den Klappentext von der Blutschule sowieso schon weiß. :winken:


  • Die Geschichte mit dem schwangeren Mädchen aus den USA kannte ich schon. Ein erschreckendes Beispiel für die Totalüberwachung, der man heutzutage immer öfter ausgeliefert ist. Insofern ist Joshua ein interessantes Programm. Warum nicht präventiv Verbrechen verhindern? Nun, weil man die Zukunft nicht sicher vorhersagen kann und so Unschuldige verdächtigt und verurteilt werden könnten.


    Das klassische Datenschutz-Dilemma. Wieviel Freiheit wollen/sollen wir für wieviel Sicherheit aufgeben?


    Zitat

    Bei Max habe ich mich gefragt: Auf welche Daten greift Joshua zu? Dieses Fetish-Profil? Oder seine Google-Suchen etc.? Er ist Autor von Thrillern - da recherchiert man bestimmt eine ganze Menge gruseliges Zeug. Also sind die Daten nur bedingt bis gar nicht aussagekräftig. Und vor allem: Warum will Joshua Jola töten (oder arbeitet James gar nicht für Joshua, sondern eine 3. unbekannte Partei?)? Das ergibt alles keinen Sinn.


    Da hab ich auch überlegt. Entweder Joshua ist doch nicht so unfehlbar, wie seine Erschaffer denken oder irgendjemand will Max was anhängen.
    Jola muss sterben, damit man es Max in die Schuhe schieben kann und Joshua damit recht gehabt hat. Aber irgendwie ist da ja jetzt schon so viel schiefgegangen (also im positiven Sinne für Jola), dass ich mich frage, wie man ihr dafür noch verantworlich machen könnte?

    LG, Dani


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  • Ich werde die Blutschule wahrscheinlich trotz eurer Meinungen lesen, um mir ein eigenes Bild machen zu können. Ich finde es nicht so tragisch, dass ich dann durch das Joshua-Profil schon einiges weiß.
    Übrigens habe ich nicht den Eindruck, dass mir durch diesen Abschnitt mehr gespoilert wird, als ich durch die Einleitung und den Klappentext von der Blutschule sowieso schon weiß. :winken:


    Ich bin dann mal echt gespannt auf deine Meinung, wie es in dieser Reihenfolge ist!
    Klappentexte lese ich ja nicht :breitgrins:

    LG, Dani


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  • Die Handlung spitzt sich dramatisch zu und irgendwie weiß ich inzwischen gar nicht mehr, wem ich glauben und vertrauen soll.


    Das weiß ich momentan auch nicht mehr..


    Cosmo zweifelt keine Sekunde an Max' Schuld und ist wütend auf ihren Vater. Max scheint offenbar auch nicht zu wissen, warum die Blutschule so erfolgreich war (so wie ihr :breitgrins:). Sein Unterbewusstsein hat dort tatsächlich verarbeitet, was er selbst verdrängt hat.


    Das mit dem Unterbewusstsein fand ich interessant. Und es klingt sogar logisch.. Wieder eine gute Idee von Fitzek.



    James ist skrupellos, er hat B.V. die Anweisung gegeben, Jola zu töten und er war sehr wütend darüber, dass sein Befehl nicht ausgeführt wurde. Hat B.V. sich erschossen, weil er gescheitert ist und die Rache von James/Joshua fürchten müsste? Und was hat es mit diesen "Käufern" und "hundert Millionen jährlich" (S. 205) auf sich, an die James da denkt? Soll das Joshua-Programm verkauft werden und Max der Beweis für dessen Funktionieren sein?


    Aufjedenfall ist das Programm Joshua sehr viel Wert, wenn es denn richtig läuft..
    Ich meine, Tatvermeidung ist doch schon was tolles, wenn nicht die falschen verdächtigt werden..
    Ich bin diesbezüglich noch gespannt, was genau das Programm über Max sagt.




    Er ist Autor von Thrillern - da recherchiert man bestimmt eine ganze Menge gruseliges Zeug. Also sind die Daten nur bedingt bis gar nicht aussagekräftig.


    Vielleicht will auch Fitzek genau darauf hinaus? Er hat doch selbst mal gesagt, dass er krank aussehen müsste, wenn die Polizei seinen Internetverlauf überwachen würde. Von der Funktion von Fußfesseln bis zu sonstigem Werkzeug, googelt man als Thrillerautor..


  • Ich vertraue ihm noch nicht wirklich. Mehr als James, aber noch nicht genug. :breitgrins:
    Frida vertraue ich, die mag ich sehr. Leider steht sie hier nicht zu Debatte, denn sie scheint als einzige wirklich komplett unschuldig zu sein. (Oder ist das etwa auch nur ein Trick von Fitzek?)


    Das wäre es ja noch. Frida ist eine IT-Professorin und hat das Programm Joshua entwickelt. Nein, aber ich denke, sie ist wirklich unschuldig. :breitgrins:



    Ich werde die Blutschule wahrscheinlich trotz eurer Meinungen lesen, um mir ein eigenes Bild machen zu können. Ich finde es nicht so tragisch, dass ich dann durch das Joshua-Profil schon einiges weiß.
    Übrigens habe ich nicht den Eindruck, dass mir durch diesen Abschnitt mehr gespoilert wird, als ich durch die Einleitung und den Klappentext von der Blutschule sowieso schon weiß. :winken:


    Ist vielleicht auch nicht schlecht. Zumindest, wenn man alles von Fitzek gelesen haben will.. :-)


  • Vielleicht will auch Fitzek genau darauf hinaus? Er hat doch selbst mal gesagt, dass er krank aussehen müsste, wenn die Polizei seinen Internetverlauf überwachen würde. Von der Funktion von Fußfesseln bis zu sonstigem Werkzeug, googelt man als Thrillerautor..


    Im Nachwort geht er sogar darauf ein - aber lieber erst zum Schluss lesen :zwinker:

    LG, Dani


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  • Joshua ist also ein Programm, welches Namen von Menschen ausspuckt, die (wahrscheinlich) ein Verbrechen begehen werden. Na toll, dann werde ich schonmal Vorkehrungen treffen, mich von der Außenwelt abzuschotten. Bei den ganzen Überwachungsskandalen und Kameras an öffentlichen Räumen ist das Thema ja gar nicht so abwegig und man könnte es ja noch nich mal mehr in das Genre Science-Fiction einordnen.


    Was mich freut, Jola ist am Leben, zu ihrem Übel macht sich dieser James auf den Weg, um sie abzuholen, vielleicht kann sie das Wildschwein überreden, sich über James herzumachen?


    Was ich nicht ganz verstehe, wenn diese Joshua-Organisation Verbrechen vorbeugen möchte, warum entführen sie Jola und möchten sie töten, obwohl doch Max der Täter sein soll, der bald ein Verbrechen an seiner Tochter begeht? Oder möchte man hier ein Verbrechen vortäuschen um am Ende zu sagen: Seht her, genau das hat Joshua vorausgesehen?


    Frida tauch tauch wieder auf, das hat mich schon ein bisschen gefreut und ich dachte schon, sie taucht nur kurz auf um zu sterben, aber zum Glück kann sie gerettet werden, wenigstens konnte sie Max mitteilen, das seine Tochter noch lebt.


    Kim hat also gar kein Interesse an Jola, aber ich finde es trotzdem eine miese Nummer von ihr, ihre Familie so zu hintergehen, warum hat sie sich nicht einfach schon eher aus dem Staub gemacht?



    Das mit dem Unterbewusstsein fand ich interessant. Und es klingt sogar logisch.. Wieder eine gute Idee von Fitzek.


    Ja, und am Ende stellt sich "Die Blutschule" doch biographischer heraus, als Max annimmt, ich bin gespannt, wie Fitzek das am Ende auflöst.


    Vielleicht will auch Fitzek genau darauf hinaus? Er hat doch selbst mal gesagt, dass er krank aussehen müsste, wenn die Polizei seinen Internetverlauf überwachen würde. Von der Funktion von Fußfesseln bis zu sonstigem Werkzeug, googelt man als Thrillerautor..


    Ja, und was ist, wenn sich mehrere Leute einen Internetanschluss teilen? Eine Familie oder eine WG oder sowas? So ein Programm wie Joshua weiß ja nicht, wer gerade vorm PC sitzt, wenn man sich nicht gerade auf irgendwelchen Seiten mit seinem Benutzernamen anmeldet, das dadurch ein Überwachungsprogramm Rückschlüsse auf die Person ziehen kann, die gerade vorm PC sitzt.


    Oder was wäre beispielsweise, ich hätte auch einen pädophilen Verwandten oder Bekannten in der Anstalt und informiere mich über das Thema im Netz? So ein Programm könnte ja daraus die falschen Schlüsse ziehen, oder?


    Meines Erachtens bieten derartige Überwachungsprogramme nicht nur Vorteile, sondern können die Bevölkerung nur noch mehr berunruhigen, da man sich vielleicht überhaupt nicht mehr traut, bestimmte Suchbegriffe einzugeben, da man dadurch ins Visier von Ermittlungsbehörden geraten könnte, was ja aktuell zum Teil ja auch schon real passiert.


  • Ich vertraue ihm noch nicht wirklich. Mehr als James, aber noch nicht genug. :breitgrins:
    Frida vertraue ich, die mag ich sehr. Leider steht sie hier nicht zu Debatte, denn sie scheint als einzige wirklich komplett unschuldig zu sein. (Oder ist das etwa auch nur ein Trick von Fitzek?)


    Hm, Frida habe ich bis jetzt noch überhaupt nicht auf meiner Verdächtigenliste, ich werde gleich mal Joshua dazu befragen :zwinker: Aber ansonsten ist Max ja von lauter zweifelhaften Figuren umgeben. James und sein Joshua-Verein ist ja schon ein skupelloser Haufen, aber Fishermans Friends (oder so :zwinker:) sind ja auch nicht ja gerade zimperlich, wenn es um die Umsetzung ihrer Ziele geht.


  • Was mich freut, Jola ist am Leben, zu ihrem Übel macht sich dieser James auf den Weg, um sie abzuholen, vielleicht kann sie das Wildschwein überreden, sich über James herzumachen?


    Wäre eine verrückte Wendung. :D




    Kim hat also gar kein Interesse an Jola, aber ich finde es trotzdem eine miese Nummer von ihr, ihre Familie so zu hintergehen, warum hat sie sich nicht einfach schon eher aus dem Staub gemacht?


    Das habe ich mich auch gefragt. Die spielt wirklich ein ganzes mieses Spiel...


    Ja, und was ist, wenn sich mehrere Leute einen Internetanschluss teilen? Eine Familie oder eine WG oder sowas? So ein Programm wie Joshua weiß ja nicht, wer gerade vorm PC sitzt, wenn man sich nicht gerade auf irgendwelchen Seiten mit seinem Benutzernamen anmeldet, das dadurch ein Überwachungsprogramm Rückschlüsse auf die Person ziehen kann, die gerade vorm PC sitzt.


    Genau, darüber habe ich auch nachgedacht..



    Oder was wäre beispielsweise, ich hätte auch einen pädophilen Verwandten oder Bekannten in der Anstalt und informiere mich über das Thema im Netz? So ein Programm könnte ja daraus die falschen Schlüsse ziehen, oder?


    Vielleicht ist ja genau das seine Intention.. Darauf aufmerksam zu machen, dass solche Programme Fehler machen..



    Meines Erachtens bieten derartige Überwachungsprogramme nicht nur Vorteile, sondern können die Bevölkerung nur noch mehr berunruhigen, da man sich vielleicht überhaupt nicht mehr traut, bestimmte Suchbegriffe einzugeben, da man dadurch ins Visier von Ermittlungsbehörden geraten könnte, was ja aktuell zum Teil ja auch schon real passiert.


    Letztendlich wird es sowieso irgendwann darauf hinlaufen, dass alles vermehrt überwacht wird.. Aber dann kann man ja immer noch auf die guten alten Bücher zugreifen. :-)

  • Wow, die Lage für Jola spitzt sich ja echt immer mehr zu.
    Für eine 10-jährige verhält sie sich doch ziemlich ruhig, vor allem in ihrer Lage.
    Die Beschreibung ihres gebrochenen Beins finde ich ja ziemlich abschreckend, ich stell mir sowas immer gleich bildlich vor.
    Wieso sich der Stumme nun selbst erschossen hat, hab ich nicht wirklich verstanden? Absicht war das nicht, oder? Er hat sich ja vorher schon so seltsam verhalten?


    Die Ziele der Organisation erinnern mich ein bisschen an den Film "Minority Report". Kennt den jmd?
    Das ist auch eine Art Verhaltens- Computerüberwachungsprogramm, welches Verbrechen die in der Zukunft passieren können, verhindern kann.


    Ich frage mich hier nur ernsthaft wer dann dieser Fish ist? Und warum er das Joshua Programm bekämpft? Womöglich ist er jemand, der nicht davon profitiert, wenn Verbrechen frühzeitig erkannt werden können?
    Andererseits begehen ja die Leute, die für das Joshua Programm arbeiten, selbst Verbrechen?? Oder sehe ich das jetzt nicht richtig??


    Ich persönlich finde es ziemlich gruselig, wenn alles und jeder noch mehr überwacht wird, als es heute sowieso schon der Fall ist. Und Programme sind ja nun mal genau wie Menschen auch nicht fehlerfrei?

  • Wieso sich der Stumme nun selbst erschossen hat, hab ich nicht wirklich verstanden?


    Ich glaube das hat er getan, weil er es vielleicht nicht ertragen konnte, das Kind umzubringen? Ich meine, auch solche Killer müssen ja irgendwo ein Herz haben, auch wenn das vielleicht nicht ganz so groß ist...


    Oder weil er sich selbst vor Joshua under Organisation fürchtet?


  • Wieso sich der Stumme nun selbst erschossen hat, hab ich nicht wirklich verstanden? Absicht war das nicht, oder? Er hat sich ja vorher schon so seltsam verhalten?


    Ich denke schon, dass das Absicht war. Er wollte ja auch Jola zuerst erschießen und hat sich dann entschieden, das Haus anzuzünden. Und er hat noch nie ein Kind getötet und damit offenbar Probleme. Nachdem die feige Methode nicht funktioniert hat, hätte er sie nun doch direkt erschießen müssen. Das konnte er nicht und hat sich (aus Angst vor Joshua?) selbst getötet. Meine Interpretation.

  • Ich glaube das hat er getan, weil er es vielleicht nicht ertragen konnte, das Kind umzubringen? Ich meine, auch solche Killer müssen ja irgendwo ein Herz haben, auch wenn das vielleicht nicht ganz so groß ist...


    Oder weil er sich selbst vor Joshua under Organisation fürchtet?


    Du hast recht, beides wäre sicher eine Option :-) Wobei ich dann glaube ich doch auch eher denke, dass er selbst Angst vor James und Co. hatte. Er musste ja "nur die Drecksarbeit erledigen", war also wohl eher nur ein kleiner Fisch?

  • Boah was war das denn für ein krasser Leseabschnitt. Hier ist ja so viel passiert, dass es schwer fällt alles im Kopf zu behalten.


    Wir wissen nun also, dass Joshua ein Programm ist, was Straftäter vorhersehen kann. Offenbar scheint es fehlerhaft zu sein, denn Max ist ja kein Straftäter. Oder könnte Kim das alles gewesen sein? Ich fand erschreckend, dass sie Jola nie gewollt hat. :sauer:


    Ich bin total beruhigt, dass Jola noch lebt, denn hier hatte ich wirklich damit gerechnet, dass sie erschossen wird, aber dann erschießt sich der Stumme selbst. Lachen musste ich, dass sich Jola befreien kann, weil sie was über Hebel im Kinderfernsehen gesehen hat. Fernsehen bildet also doch. :zwinker:


    Cosmo macht sich hier wirklich, denn er unterstützt seinen Bruder in allen Belangen. Für ihn ist das Risiko ja sehr groß, denn wenn raus kommt, dass er seinen angeblich straffälligen Bruder unterstützt, dann ist es sicher vorbei mit dem Freigang. Mich wundert ehrlich gesagt etwas wie lang sein Freigang ist oder kann das alles während dieser Zeit passiert sein?


    Ward ihr im ersten Moment auch so geschockt als von dem Hefter berichtet wurde, in dem alle angeblichen Missetaten von Max stehen?


    Frida taucht auch wieder auf, ich habe mich so sehr darüber gefreut. :klatschen:


    Ist es wirklich vorstellbar, dass ein Nottelefon manipuliert werden kann?


    Hm also wenn ich nicht schon die Blutschule gelesen hätte, dann hätte ich jetzt keine Lust mehr drauf, da hier ja was aus der Handlung verraten wird.


    Max seine Mutter ist im Heim und spricht nicht. Gibt es zur Blutschule doch mehr autobiografischen Bezug als Max wahr haben will? Cosmo hat ja schließlich von einem komischen Ausflug mit dem Vater berichtet.


    Ich finde das Buch jedenfalls richtig spannend. :lesen:

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Bei Fish weiß ich auch noch nicht, was ich von ihm halten soll. Aber ich gehe davon aus, dass er der Gute ist. Nur bei Thrillern etc. wird nach genau der gleichen Weise, eine falsche Fährte gelegt. Macht mich misstrauisch, aber ich vertraue ihn mal. Skrupellos ist er ja scheinbar schon, dass er seinen Komplizen erschießt.. Hätte man Spook auch als Geisel nehmen können, aber vielleicht hätte das auch nichts genützt.


    Mir geht es hier wie dir und da Max auch keine andere Wahl hat als Fish zu vertrauen, mache ich das auch einfach mal.


    Fitzek spielt hier herrlich mit uns als Leser. Im ersten Moment dachte ich: Hä warum erschießt der denn jetzt seinen Komplizen? und dann kommt wenig später raus, dass er ein Verräter war. Ich denke eine Geiselnahme hätte alle anderen nur behindert, denn sie hätten Spook ja irgendwie mitnehmen müssen und das hätte bestimmt aufgehalten.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)