01 - Seite 7 bis 84 (Prolog - Kapitel 13)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 63 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Idefix.

  • Hallo ihr Lieben!


    Hier startet die Leserunde zu "Das Joshua-Profil" von Sebastian Fitzek.


    Postet hier bitte erst, wenn Ihr mit der Lektüre begonnen habt und etwas zum Buch zu sagen oder zu fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag. Außerdem wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir zusammen bleiben und damit auf einem ähnlichen Stand spekulieren und diskutieren können. Als Faustregel gilt, nicht mehr als ein Abschnitt pro Tag.


    Zum Abschluss: bitte denkt auch daran, dass ein wichtiger Teil der Leserunden eure abschließenden Rezensionen sind und stellt diese am Ende der Runde zeitnah hier im Forum und auf literaturschock.de direkt ein.
    Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen die Attraktivität von solchen Aktionen: Denkt daran, dass die Teilnahme an der Runde und die Rezensionen die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.


    Hier könnt ihr über den Inhalt von Seite 7 bis 84 (Prolog - Kapitel 13) schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Abschnittseinteilung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


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  • Wow, ein spannender Anfang.


    Endlich habe ich das Gefühl, wieder ein Fitzekbuch zu lesen. Das hatte ich bei "die Blutschule" nicht.
    Es wird auch sofort spannend und ich frage mich, wer dieser Joshua ist und wieso man vor ihm fliehen sollte.


    Auch finde ich diese Entführung vor dem Krankenhaus ziemlich gruselig. Was wollte der Mann mit Jola?


    Witzig fand ich das Bibelzitat von Jola, das sie ihrer Lehrerin an den Kopf geworfen hat. Herrlich :D ich hätte auch lachen müssen, wäre ich Max.


    In dem Buch geht es wohl und Pädophilen und scheinbar auch um Missbrauch. Aber was hat das mit mit Joshua zutun?


    Diesen Cosmo finde ich wirklich gruselig. Was muss das nur für ein bedrückendes Gefühl sein, wenn man so einen als Bruder hat?
    Und auch als von dem Brief an Jola erzählt wurde, habe ich mich erschrocken. Ich hoffe, er kommt Jola nie zu nahe.


    Ich habe das Gefühl, dass Melanie und dieser Bodyguard nicht das vorgeben, was sie wirklich wollen.
    Seltsam fand ich auch, dass der Bodyguard plötzlich in Rhodes Arbeitszimmer war..


    Ich bin sehr gespannt, wie es nun weiter geht.

  • Gleich in dem ersten Teil steckt so viel drin, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.


    Erst die Einleitung aus "Die Blutschule" - die Sprache und auch die Handlung ist sehr heftig. Zu Fitzek passt das eigentlich nicht so recht, dafür aber offenbar umso mehr zu Max Rhode ;) Nach Klappentext und Einleitung dachte ich zuerst, die Hauptfigur Max wäre vielleicht in der mysteriösen Blutschule konditioniert worden, wüsste aber nichts davon und sein Unterbewusstsein wartet nur auf einen Auslöser zum Töten. Dass die Hauptfigur allerdings der Autor der Blutschule ist, ist eine geniale Idee. Und dass es das Buch dann auch noch tatsächlich gibt, finde ich noch besser. Damit löst Fitzek in gewisser Weise die Grenzen zwischen Fiktion und Realität auf. "Die Blutschule" werde ich mir dann wohl gleich im Anschluss an diese Leserunde kaufen.


    Gleich der erste Satz des eigentlichen Buches war... krass. Ich dachte mir "Muss das sein?" und hatte auch hier wieder den Eindruck, dass so platte Brutalität gar nicht zu Fitzek passt. Da hat er mich wirklich reingelegt - es ging nur um die Leichen in Max' neuem Buch. :breitgrins:


    Jola ist mir gleich sympathisch - Spülmittel ins Shampoo zu mischen, finde ich lustig. Da muss man sich doch nicht so drüber aufregen. Es gibt weiß Gott schlimmere Kinderstreiche. Auch später die Szene mit der Lehrerin Frau Jasper, in der sie Levitikus wörtlich nimmt - super! So eine Tochter hätte ich auch gerne.


    Und dann geht es gleich los: Wer ist dieser verbrannte Wissenschaftler, der sich offenbar selbst angezündet hat? Woher kennt er Max? Wirklich nur von dessen Büchern? Dafür weiß er zu viel. Und wer ist Joshua? Ich vermute, dass der Wissenschaftler sich umbringen wollte, weil er ebenso wie Max (laut Klappentext) ein Verbrechen begangen hat oder begehen sollte - also um durch seinen Tod das Töten zu verhindern oder zu beenden. Irgendwie so.


    Wieso hat dieser "Dr. Schmidt" Jola K.O.-Tropfen verabreicht und sie dann am Krankenhausparkplatz zurückgelassen? Ich dachte, er will sie entführen. Nach allem, was wir in diesem Abschnitt erfahren, tippe ich darauf, dass das Absicht war, um dem Jugendamt Argumente zu liefern, Max Jola wegzunehmen. Es scheint sich alles um Jola zu drehen.


    Ich finde es traurig, dass Kim einen Neuen hat. Auch wenn wir noch nicht viel über ihre Beziehung mit Max erfahren haben, scheint er doch ein netter Kerl zu sein. Die Geschichte mit den Peng-Chips finde ich sehr süß. Ich an ihrer Stelle hätte mich darüber gefreut.


    Dann taucht auch noch Cosmo, der Katze quälende, Häuser anzündende, bettnässende und pädophile Bruder von Max auf. Die beiden hatten offenbar eine schreckliche Kindheit. Umso interessanter, dass sich beide so unterschiedlich entwickelt haben. Und dann schreibt Max auch noch brutale Thriller - ich vermute, er versucht damit seine Erlebnisse zu verarbeiten. In der Blutschule steckt bestimmt einiges aus seiner eigenen Kindheit.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kim Max die Briefe vom Jugendamt verheimlicht hat. Was hätte sie davon? Eine komische Geschichte. Gehört das alles schon zu dem, was im Klappentext angekündigt wurde? Ist es eine Art "Spiel", Max Leben zu zerstören? Und wer steckt dahinter? Ich tippe auf irgendeine mysteriöse Organisation.


    Das Jugendamt selbst hat offenbar keine Wahl - die Pflegeeltern reagieren nicht auf Briefe, Jola hat Zugang zu Drogen und Waffen, greift ihre Lehrerin an und der vorbestrafte Onkel läuft vor dem Haus herum. Das klingt oberflächlich betrachtet wirklich nicht nach der idealen Umgebung für ein Kind.


    Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht. Max kann Jola doch nicht einfach entführen.


    Und noch ein paar Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind:
    Max hat früher mal als Reporter bei Radio 105 Punkt Null gearbeitet. Ist das nicht der Radiosender, um den es im Fitzeks Buch "Amokspiel" geht? Ich mag es sehr, dass er immer so kleine Zusammenhänge herstellt. Beim Klappentext fiel mir außerdem gleich "Noah" ein - er wurde ja auch verfolgt und wusste gar nicht, warum. Und diese ganze Geschichte mit Jolas Eltern und der Pädophilenszene erinnert mich an "Das Kind".


    Das Autorenfoto von Fitzek finde ich übrigens auch interessant. Normalerweise schaut er immer so nett aus (sowohl auf Fotos als auch in der Realität), umso überraschter war ich jetzt von diesem Typen, dem ich lieber nicht im Dunklen begegnen möchte. Da hat der Fotograf einen guten Job gemacht. Sieht sehr nach Thrillerautor aus. ;)

  • Hui, das geht doch gleich ganz anders ab als die Blutschule. Nach dem ersten Abschnitt bin ich hier viel mehr gefesselt.
    Die Verbindung der beiden Bücher scheint recht oberflächlich zu bleiben. Max Rhode ist hier eben der Protagonist, der einmal ein Buch mit dem Titel "Die Blutschule" geschrieben hat. Wenn das sein erfolgreichstes Buch war, hoffe ich, das Fitzek unter diesem Pseudonym nicht weiter veröffentlicht :breitgrins:


    Aber nun zum Geschehen hier. Wer war der Selbstmörder? Hat er sich wirklich selbst angezündet oder hat ihm der mysteriöse Joshua das angetan? Oder wurde er so weit getrieben, sich umzubringen?
    Und warum der Anruf bei Max?


    Als Jola mit dem angeblichen Arzt mitgeht, schrillten bei mir gleich die Alarmglocken. Sie ist natürlich nur ein Kind, aber doch anscheinend so intelligent - reicht da ein Arztkittel und der Hinweis auf den Vater, damit sie überhaupt nicht misstrauisch wird? Weiß heutzutage nicht jedes Kind, dass man mit keinem Fremden mitgeht, egal was der erzählt?


    Das Ganze sieht nach einem genau eingefädelten Plan aus. Max wurde das GHB gestohlen und Jola verabreicht, aber alle denken, er war schusselig und hatte es dabei und Jola hätte es aus Neugierde probiert. Keiner kommt auf die Idee, dass da noch jemand involviert war, denn sie erinnert sich ja an nichts.


    Die Szene in der Schule mit der Lehrerin ist ja großartig! Mit den eigenen Waffen geschlagen, wunderbar! Aber Jola muss echt unglaublich schlau sein, sie ist doch erst 10, liest ein Kind da echt schon Altes Testament (oder googelt sich die passenden Zitate)? Ich bin echt erstaunt!


    Dann auch noch Cosmo, der pädophile Bruder. Dass das Jugendamt über so jemanden in der Pflegefamilie nicht begeistert ist, ist klar. Andererseits legt Max eindeutig keinen Wert auf Kontakt mit seinem Bruder, von daher ist so eine Sippenhaft schon auch irgendwie daneben, oder?
    Auf jeden Fall ein merkwürdiger Zufall, dass Cosmo ausgerechnet jetzt Freigang hat, als in Max' Leben plötzlich so viele komische Dinge passieren. Oder vielleicht gar kein Zufall?


    Besonders beunruhigend ist ja, dass bisher noch gar niemand wirklich merkt, dass merkwürdige Dinge geschehen. Die Sache mit dem GHB wurde als Fahrlässigkeit abgehakt, dass jemand die Briefe und Mails vom Jugendamt abgefangen hat, kommt erst jetzt mit dem Besuch heraus.


    Warum machen die das? Warum wollen die ein Kind zu solchen Eltern zurückgeben? Haben die ihr Anrecht auf ihr Kind nicht ein für allemal verwirkt?
    Max' Reaktion, einfach abzuhauen, ist nicht besonders schlau, aber in seiner Panik fällt ihm erstmal nichts Besseres ein. Merkwürdig ist das mit der Polizei - hat er sich die Verfolger eingebildet? Oder waren die auch inszeniert und haben dann wieder abgedreht, um ihn völlig zu verwirren?


    Hoffentlich ist der Anwalt wirklich auf seiner Seite, denn ich fürchte, er ist bald ziemlich isoliert. Mit seiner Frau kriselt es ja schon länger, da wird das alles ihnen nicht unbedingt helfen, sich wieder zusammenzuraufen!

    LG, Dani


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  • Diesen Cosmo finde ich wirklich gruselig. Was muss das nur für ein bedrückendes Gefühl sein, wenn man so einen als Bruder hat?
    Und auch als von dem Brief an Jola erzählt wurde, habe ich mich erschrocken. Ich hoffe, er kommt Jola nie zu nahe.


    Die Briefe fand ich auch erschreckend. Die hätte Max eigentlich gleich nach Erhalt der Polizei übergeben müssen.
    Max scheint Cosmo mit gemischten Gefühlen gegenüberzustehen. Weil er sein Bruder ist und weil Max die Hintergründe kennt, kann er ihn nicht immer so hassen, wie er es eigentlich gerne möchte. So jemanden möchte wohl niemand in seiner Familie haben. Aber wenn man mal darüber nachdenkt... jeder Mörder, Pädophile etc. hat Familie. Da muss wohl jeder seinen eigenen Weg finden, damit fertigzuwerden.

  • Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mir fiel der Einstieg hier viel leichter als bei der Blutschule und zudem wird es bereits auf den ersten Seiten unheimlich spannend.


    Ist euch auch aufgefallen, dass die Schriftart und die Gestaltung des Buches innen wie bei der Blutschule ist? Finde ich passend, hat eine Art Wiedererkennungswert.


    Dieser mysteriöse Mann, der Max zu sich ruft, da habe ich richtig Gänsehaut bekommen, erst recht wie beschrieben wird wie seine Verbrennungen aussehen. :entsetzt: Wer ist dieser Joshua und warum wurde Max ausgewählt?


    Ich bin der festen Überzeugung, dass "Joshua" etwas damit zu tun hat, dass den Rhodes nun Pflegekind Jola weggenommen werden soll, obwohl diese schon seit 10 Jahren dort lebt. Ich war auch geschockt wie ein Amt wollen kann, dass ein wohlbehütetes Kind zu drogensüchtigen Eltern zurück muss, schließlich können die jederzeit rückfällig werden und wenn ihr leiblicher Vater gerade erst aus dem Knast raus ist, dann ist dieser wohl kaum vertrauensvoll. Ich stelle mir das enorm schlimm vor, wenn einem das Kind, welches man wie sein eigenes aufgezogen hat, plötzlich ohne Vorwarnung weggenommen werden soll.


    Bruder Cosmo ist ja schon sehr seltsam. Als Kinder mussten Max und sein Bruder unter der Gewalt des Vaters leiden und wenn ich das richtig verstanden habe, dann wurde Cosmo als Kind vom Vater vergewaltigt. Das allein kann aber wohl kaum Grund sein selbst gewalttätig gegenüber Kindern zu sein.


    Zur Reduzierung des Sexualtriebes: Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass das funktioniert. Und selbst wenn, dann hat Cosmo doch immer noch Gewaltphantasien, oder?


    Der Abschnitt endet ja mit einem richtigen Cliffhanger. Ich denke mal nicht, dass die Polizei das Auto gerammt hat, oder?

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Ich habe das Gefühl, dass Melanie und dieser Bodyguard nicht das vorgeben, was sie wirklich wollen.
    Seltsam fand ich auch, dass der Bodyguard plötzlich in Rhodes Arbeitszimmer war..


    Wie meinst du das? Was denkst du bei den beiden?
    Ich war auch erst irritiert, aber immerhin Melanie kennt Max ja anscheinend schon seit Jahren.



    Dass die Hauptfigur allerdings der Autor der Blutschule ist, ist eine geniale Idee. Und dass es das Buch dann auch noch tatsächlich gibt, finde ich noch besser. Damit löst Fitzek in gewisser Weise die Grenzen zwischen Fiktion und Realität auf. "Die Blutschule" werde ich mir dann wohl gleich im Anschluss an diese Leserunde kaufen.


    Wir hatten ja dazu auch eine Leserunde und es ist ganz anders. Mich hat es nicht überzeugt, aber ich bin dann gespannt auf deine Meinung!


    Zitat

    Ich finde es traurig, dass Kim einen Neuen hat. Auch wenn wir noch nicht viel über ihre Beziehung mit Max erfahren haben, scheint er doch ein netter Kerl zu sein. Die Geschichte mit den Peng-Chips finde ich sehr süß. Ich an ihrer Stelle hätte mich darüber gefreut.


    Ja, sie wirkt erstmal recht hart, aber wir lesen ja aus Sicht von Max. Und was sie über ihn sagt, dass er oft abwesend ist und in seinen Geschichten versunken, das ist bestimmt nicht einfach für seine Frau. Vor allem, weil das ja grausige Geschichten sind. Wie man sich wohl als Frau eines Thriller/Horrorautors fühlt? Müsste man mal Fitzeks Frau fragen :breitgrins:
    Und dann ist er noch nicht mal erfolgreich, da würde alldas wahrscheinlich noch eher verziehen werden.

    LG, Dani


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  • Max Rhode ist hier eben der Protagonist, der einmal ein Buch mit dem Titel "Die Blutschule" geschrieben hat. Wenn das sein erfolgreichstes Buch war, hoffe ich, das Fitzek unter diesem Pseudonym nicht weiter veröffentlicht :breitgrins:


    Ihr seid nicht wirklich begeistert von der Blutschule, höre ich da raus.
    Ich habe allerdings den Eindruck, dass das Pseudonym Max Rhode wirklich nur für diese eine Veröffentlichung in Zusammenhang mit dem Joshua-Profil gedacht war.



    Als Jola mit dem angeblichen Arzt mitgeht, schrillten bei mir gleich die Alarmglocken. Sie ist natürlich nur ein Kind, aber doch anscheinend so intelligent - reicht da ein Arztkittel und der Hinweis auf den Vater, damit sie überhaupt nicht misstrauisch wird? Weiß heutzutage nicht jedes Kind, dass man mit keinem Fremden mitgeht, egal was der erzählt?


    Naja, alles, was er erzählte, passte für Jola zusammen. Aber ich wollte ihr auch die ganze Zeit zurufen, wegzulaufen oder das Auto zu verriegeln.



    Dann auch noch Cosmo, der pädophile Bruder. Dass das Jugendamt über so jemanden in der Pflegefamilie nicht begeistert ist, ist klar. Andererseits legt Max eindeutig keinen Wert auf Kontakt mit seinem Bruder, von daher ist so eine Sippenhaft schon auch irgendwie daneben, oder?


    Da hast du Recht. Allerdings stand der Bruder jetzt wirklich direkt vor der Tür, als das Jugendamt kam. Das sieht schon danach aus, als wäre er vielleicht öfter dort. Wie du schon sagst: "ein merkwürdiger Zufall". Das wirkt alles wie Teil eines großen Plans (von "Joshua"?).



    Warum machen die das? Warum wollen die ein Kind zu solchen Eltern zurückgeben? Haben die ihr Anrecht auf ihr Kind nicht ein für allemal verwirkt?


    Hätte ich auch gedacht. Vor allem nach 10 Jahren gehört das Kind doch längst zu Max und Kim. Egal ob adoptiert oder nicht. Das hat doch auch was mit Kindeswohl und vertrauter Umgebung zu tun.



    Merkwürdig ist das mit der Polizei - hat er sich die Verfolger eingebildet? Oder waren die auch inszeniert und haben dann wieder abgedreht, um ihn völlig zu verwirren?


    Die Verfolger waren wirklich da, Jola hat sie auch gesehen. Vielleicht war die Polizei nur zufällig hinter ihm, auf dem Weg zu einem anderen Einsatz? Aber dass sie so plötzlich verschwunden sind, ist schon komisch.


  • Endlich habe ich das Gefühl, wieder ein Fitzekbuch zu lesen. Das hatte ich bei "die Blutschule" nicht.
    Es wird auch sofort spannend und ich frage mich, wer dieser Joshua ist und wieso man vor ihm fliehen sollte.


    Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen. Für mich war ein deutlicher Unterschied zu spüren, wäre interessant zu wissen wie Fitzek das gemacht hat, frei nach dem Motto: "Ich muss völlig anders schreiben als normalerweise."



    Witzig fand ich das Bibelzitat von Jola, das sie ihrer Lehrerin an den Kopf geworfen hat. Herrlich :D ich hätte auch lachen müssen, wäre ich Max.


    Jola fand ich allgemein sehr cool und witzig, ein echter Teenager eben. Auch herrlich wie sie Spülmittel in die Shampooflasche gefüllt hat, damit es herrlich schäumt. Oder die Sache mit den 5 €, wenn jemand flucht oder sich anderweitig nicht an Vereinbarungen hält.



    Ich habe das Gefühl, dass Melanie und dieser Bodyguard nicht das vorgeben, was sie wirklich wollen.
    Seltsam fand ich auch, dass der Bodyguard plötzlich in Rhodes Arbeitszimmer war..


    Also Melanie wird schon vom Amt sein, denn Max kennt sie ja als solche, aber der Bodyguard war schon komisch. Wurde Melanie gekauft oder vielleicht die Akten gefälscht, dass sie jetzt so hart durchgreift?


    Naja da manipuliert jemand, ganz klar. Die K.O. Tropfen hatte Max schließlich auch nicht in seinem Handschuhfach, also gehe ich davon aus, dass jemand die Waffe gut sichtbar drapiert hat (wo Max sie vielleicht in eine Schublade gepackt hätte) und dass jemand das Büro geöffnet hat, obwohl das immer verschlossen ist. Mich würde das irre machen, wenn ich fest davon überzeugt wäre, etwas abgeschlossen zu haben, aber dann ist es nicht so.

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  • Ist euch auch aufgefallen, dass die Schriftart und die Gestaltung des Buches innen wie bei der Blutschule ist? Finde ich passend, hat eine Art Wiedererkennungswert.


    Meinst du damit die Schrift in der Einleitung, also quasi das Zitat? (Ich kenne "Die Blutschule" ja noch nicht)



    Zur Reduzierung des Sexualtriebes: Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass das funktioniert. Und selbst wenn, dann hat Cosmo doch immer noch Gewaltphantasien, oder?


    So etwas gibt es schon und es scheint auch zu funktionieren. Je nachdem, was das für ein chemisches Zeugs ist (kenne mich da absolut nicht aus), kann es vielleicht auch Aggressionen unterdrücken. Aber Cosmo macht ja nicht den Eindruck, als hätte er sich verändert und wäre nun ein anderer Mensch - so wie er über Jola redet.


  • Als Jola mit dem angeblichen Arzt mitgeht, schrillten bei mir gleich die Alarmglocken. Sie ist natürlich nur ein Kind, aber doch anscheinend so intelligent - reicht da ein Arztkittel und der Hinweis auf den Vater, damit sie überhaupt nicht misstrauisch wird? Weiß heutzutage nicht jedes Kind, dass man mit keinem Fremden mitgeht, egal was der erzählt?


    Bei mir schrillten bereits die Alarmglocken als Max erwähnt, dass er seine Tochter allein im Auto gelassen hat, denn wir dürfen nicht vergessen, dass sie erst 10 ist.


    Ja ich habe erst ähnlich gedacht wie du, denn zumindest ich bekam als Kind immer eingebleut, dass man auf keinen Fall mit Fremden mitgeht oder jemanden die Tür aufmacht, wenn die Eltern nicht zu Hause sind.


    Trotzdem denke ich, dass wenn ein Arzt einem Kind erzählt, dass der Vater verletzt ist und das Kind zum Vater bringen will, dass jeder mitgeht. So ein Arzt ist ja nicht irgendwer. Hier war es sicher kein echter Arzt, aber wer kann das schon unterscheiden? Daher hatte ich Verständnis, dass Jola dem Arzt folgt. Zum Glück taucht sie ja dann doch schnell wieder auf, das hatte ich anders erwartet.

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  • Oder die Sache mit den 5 €, wenn jemand flucht oder sich anderweitig nicht an Vereinbarungen hält.


    Stimmt, das fand ich auch eine super Idee :breitgrins:



    Also Melanie wird schon vom Amt sein, denn Max kennt sie ja als solche, aber der Bodyguard war schon komisch. Wurde Melanie gekauft oder vielleicht die Akten gefälscht, dass sie jetzt so hart durchgreift?


    Max spricht allerdings sehr positiv von Melanie. Sie scheint eine gute Sozialarbeiterin zu sein. Dass sie sich einfach so bestechen lässt, kann ich mir kaum vorstellen. Vielleicht wurde sie hereingelegt?


  • Meinst du damit die Schrift in der Einleitung, also quasi das Zitat? (Ich kenne "Die Blutschule" ja noch nicht)


    Ab Kapitel 1 ist die Schriftart wie bei der Blutschule.


    Zudem geht es da um zwei Brüder, die ein Jahr auseinander sind und sich recht ähnlich sind und hier haben wir dasselbe, denn Cosmo und Max sind auch ein Jahr auseinander und wurden als Zwillinge bezeichnet, aber ich will dir nicht zu viel verraten, wenn du die Blutschule noch nicht kennst.


    Die Einleitung ist ein "Eins-zu-eins"- Auszug aus die Blutschule, allerdings wurde hier eine andere Schriftart gewählt, wahrscheinlich um zu verdeutlichen, dass der Auszug zu einem anderen Buch gehört.



    So etwas gibt es schon und es scheint auch zu funktionieren. Je nachdem, was das für ein chemisches Zeugs ist (kenne mich da absolut nicht aus), kann es vielleicht auch Aggressionen unterdrücken. Aber Cosmo macht ja nicht den Eindruck, als hätte er sich verändert und wäre nun ein anderer Mensch - so wie er über Jola redet.


    Ja davon habe ich auch schon gehört, aber wie du ja bereits erwähnst, wirkt Cosmo alles andere als verändert. Alles was er gesagt hat, macht mir Angst, so dass ich Max seine Denke total verstehe, dass er seinen Bruder lieber sediert und eingesperrt in einer Klinik hätte.

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  • Max spricht allerdings sehr positiv von Melanie. Sie scheint eine gute Sozialarbeiterin zu sein. Dass sie sich einfach so bestechen lässt, kann ich mir kaum vorstellen. Vielleicht wurde sie hereingelegt?


    Ja vielleicht gefälschte Unterlagen oder so. Wobei alles was sie erwähnt hat ja auch tatsächlich passiert ist und so schlimm wirkt, weil es total aus dem Kontext gerissen ist.

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  • Ab Kapitel 1 ist die Schriftart wie bei der Blutschule.


    Zudem geht es da um zwei Brüder, die ein Jahr auseinander sind und sich recht ähnlich sind und hier haben wir dasselbe, denn Cosmo und Max sind auch ein Jahr auseinander und wurden als Zwillinge bezeichnet, aber ich will dir nicht zu viel verraten, wenn du die Blutschule noch nicht kennst.


    Die Einleitung ist ein "Eins-zu-eins"- Auszug aus die Blutschule, allerdings wurde hier eine andere Schriftart gewählt, wahrscheinlich um zu verdeutlichen, dass der Auszug zu einem anderen Buch gehört.


    Ah, okay. Die Schriftart und Aufmachung gefällt mir gut, sie ist angenehm zu lesen. Und es ist bestimmt kein Zufall, dass die in beiden Büchern gleich gehalten wurde :smile:
    Was du beschreibst, passt zu meiner Vermutung, dass Max in dem Buch seine schlimme Kindheit verarbeitet haben könnte.

  • Zur chemischen Kastration: ich denke, dass damit die körperlichen Gelüste ausgeschaltet werden. Cosmo könnte wahrscheinlich gerade gar keinen Sex haben, egal mit wem.
    Bei diversen Tierarten macht man das in der Zucht ja auch, um männliche Zuchttiere leichter händeln zu können, wenn sie aber irgendwann doch nochmal zeugen sollen.


    Aber beim Menschen kommt ja dann noch der Kopf dazu und wie weit die Chemie da wirkt? Keine Ahnung! Ich finde Cosmo auf jeden Fall immer noch ziemlich gruselig!

    LG, Dani


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  • Jola ist mir gleich sympathisch - Spülmittel ins Shampoo zu mischen, finde ich lustig. Da muss man sich doch nicht so drüber aufregen. Es gibt weiß Gott schlimmere Kinderstreiche.


    Finde ich auch. Ich fand den Streich auch wirklich gut. :D




    Das Autorenfoto von Fitzek finde ich übrigens auch interessant. Normalerweise schaut er immer so nett aus (sowohl auf Fotos als auch in der Realität), umso überraschter war ich jetzt von diesem Typen, dem ich lieber nicht im Dunklen begegnen möchte. Da hat der Fotograf einen guten Job gemacht. Sieht sehr nach Thrillerautor aus. ;)


    Das Bild finde ich nicht so gut. Einfach schaurig und unsymphathisch, meiner Meinung nach.


  • Wie meinst du das? Was denkst du bei den beiden?
    Ich war auch erst irritiert, aber immerhin Melanie kennt Max ja anscheinend schon seit Jahren.



    Ich meine, dass die beiden so rüber kommen, als wären sie wegen etwas anderem bei Max. Sie kommen einfach seltsam rüber, irgendwie klingelt da meine Alarmglocke, vielleicht täusche ich mich auch. :rollen:
    Man kann doch ein Kind dann nicht einfach so mitnehmen, oder? Ich meine, der Vater hat ja auch das Recht, irgendwas dazu zu sagen und das vor Gericht, denke ich zumindest..

  • Ich finde das Bild ganz normal :confused:


    Mal eine kleine Spoiler-Warnung für die, die "Die Blutschule" noch nicht gelesen haben. Im weiteren Verlauf dieses Buches hier wird ziemlich viel vom Inhalt der Blutschule verraten. Ich bin froh, dass ich die Blutschule zuerst gelesen habe.

    LG, Dani


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  • So etwas gibt es schon und es scheint auch zu funktionieren. Je nachdem, was das für ein chemisches Zeugs ist (kenne mich da absolut nicht aus), kann es vielleicht auch Aggressionen unterdrücken. Aber Cosmo macht ja nicht den Eindruck, als hätte er sich verändert und wäre nun ein anderer Mensch - so wie er über Jola redet.


    Ich habe nicht gewusst, dass es sowas schon gibt. Ist ja interessant und scheint ja auch zu helfen/wirken...
    "Zu beiden Therapien liegen zur Wirksamkeit bei Pädophilie kaum kontrollierte Studien vor, aber es gibt einige Hinweise darauf, dass unter CPA das sexuelle Interesse, Phantasien und Verlangen abnehmen. "


    Quelle: http://www.medical-tribune.de/…ndrogenen-bekaempfen.html