06 - Seite 299 bis Seite 358

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Mari87.

  • Hallo ihr Lieben,


    hier könnt ihr zu den Seiten 299 bis einschl. 358 diskutieren. Spoilermarkierungen sind wegen der Einteilung nicht nötig :winken:


    Liebe Grüße
    Suse

    2018: In Belgien erschießt die Polizei ein 2-jähriges Kind. In Deutschland sitzt ein 2-jähriges Kind in Abschiebehaft. Europa wird also von 2-jährigen bedroht.

    Einmal editiert, zuletzt von Saltanah ()

  • Wie erwartet ist am Ende Annas Geheimnis geplatzt. Aber sie hat sich echt gut aus der Misere gerettet und am Ende bekommt sie auch noch ihren Traummann :flirt: Das hätte ja besser nicht enden können… Auch die anderen Figuren erhalten ihr Happy-End…


    Mir kommt Anna vor wie Bridget Jones auf Speed :spinnen: Ihr turbulentes Dreier-Leben war ja echt nicht von schlechten Eltern.


    Mir hat die Geschichte gut gefallen. Nur ab und zu gab es ein paar Längen und so richtig kann ich mir gar nicht vorstellen, dass wirklich keiner Anna erkannt hat – vor allem Max (verändern einen Menschen anderes Make-Up und eine andere Haarfarbe so sehr?).

  • Eine tolle Hochzeit für Anna - die ihrer Schwester, auf der sie wieder lernt, sie selbst zu sein und so den Traummann angeln kann. Eine etwas sehr extreme Rede, die sie da hält. Und ihre Mutter zeigt sich wie immer von ihren besten Seite!


    Nein, mein Buch war das leider nicht - ich habe mich gepflegt gelangweilt und von Zeit zu Zeit über Matthildas und Annas Mütter geärgert. Beide haben so ihren eigenen Stil - und machen, finde ich, Anna das Leben schwer.


    Aber Anna findet zumindest zum Ende hin ihr Glück - das ist doch auch mal was!


  • Eine tolle Hochzeit für Anna - die ihrer Schwester, auf der sie wieder lernt, sie selbst zu sein und so den Traummann angeln kann. Eine etwas sehr extreme Rede, die sie da hält. Und ihre Mutter zeigt sich wie immer von ihren besten Seite!


    Nein, mein Buch war das leider nicht - ich habe mich gepflegt gelangweilt und von Zeit zu Zeit über Matthildas und Annas Mütter geärgert. Beide haben so ihren eigenen Stil - und machen, finde ich, Anna das Leben schwer.


    Ich fand die Rede auf der Hochzeit wirklich nicht schlecht. Sie war ehrlich, aber irgendwie war sie doch nur auf Anna selbst ausgelegt. Ihre Schwester kam da ja nur sporadisch drin vor... Das hat sich ihre Schwester wohl anders gewünscht... :breitgrins:


    Mir hat das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Ok, es gibt auch bessere Werke, aber gelangweilt habe ich mich jetzt nicht. Eher im Gegenteil. Ich fand es teilweise eher zu turbulent und bin mit dem Hin und Her gar nicht so richtig klar gekommen :spinnen:


  • Ich fand die Rede auf der Hochzeit wirklich nicht schlecht. Sie war ehrlich, aber irgendwie war sie doch nur auf Anna selbst ausgelegt. Ihre Schwester kam da ja nur sporadisch drin vor... Das hat sich ihre Schwester wohl anders gewünscht... :breitgrins:


    Das fand ich auch - aber das ist doch auch legitim, dass Sabine sich auf ihrer Hochzeit was wünscht, in dem es um sie geht. Ich fand die Rede sowohl ziemlich egozentrisch als auch langweilig für Außenstehende, die nicht unbedingt was mit Anna zu tun haben wie bspw. Gregors Verwandtschaft und Freunde.

  • Das fand ich auch - aber das ist doch auch legitim, dass Sabine sich auf ihrer Hochzeit was wünscht, in dem es um sie geht. Ich fand die Rede sowohl ziemlich egozentrisch als auch langweilig für Außenstehende, die nicht unbedingt was mit Anna zu tun haben wie bspw. Gregors Verwandtschaft und Freunde.


    Genau das ist auch meine Meinung dazu! :daumen:

  • So nun auch der letzte Abschnitt.. hier fügt sich alles schön zusammen und auch wenn erst mal alles richtig schief geht (ich war ja so froh, dass es kurz und schmerzlos war und nicht eine ewige, peinliche Leidenszeit war), kriegt am Ende alles Chaos seine Ordnung.


    Anna's Rede fand ich super, sie hat sich einerseits bei allen ehrlich entschuldigt und die Missverständnisse geglättet, aber sie hat die Rede nicht als ihre eigene Reputationsmöglichkeit genutzt sondern auch eine wirklich schöne Rede für ihre Schwester. Gerade die Beziehung zwischen denen beiden beim Häuschen fertigstellen war sehr süß und auch die Aussöhnung mit dem kleinen Satansbraten.
    Alle verzeihen Anna ihr Kuddelmuddel und für Anna geht alles gut aus.. sie schafft es auch noch sich Thor zu krallen und damit würde ich sagen Ende gut alles gut :breitgrins:


    Ich hatte anfangs und bis zur Hälfte immer wieder Schwierigkeiten mit dem Buch, weil es ein paar Längen hatte oder manche Sachen für mich etwas nervig.. ABER so etwa ab der guten Hälfte war ich dann richtig drinnen und der Humor und die Anspielungen in dem Buch treffen meiner Meinung nach super den heutigen Zeitgeist und war sehr lustig zu lesen :)

    Liebe Grüße<br />Sara


  • Mir kommt Anna vor wie Bridget Jones auf Speed :spinnen: Ihr turbulentes Dreier-Leben war ja echt nicht von schlechten Eltern.


    Das ist etwas, was mich auch noch brennend interessieren würde. Das Buch wird ja als 'Bridget Jones für Fortgeschrittene' oder so angepriesen. Und ich muss gestehen, dass ich kein sonderlich Bridget Jones Fan bin, die Bücher habe ich zwar nicht gelesen doch mit den Filmen konnte ich nicht sonderlich viel anfangen -was wohl hauptsächlich an der Hauptdarstellerin liegt. Ist der Vergleich wirklich gerechtfertigt, ich sehe zwar die Parallelen durch die "Gewichtsprobleme" und die Suche nach dem Traummann, aber ganz so hätte ich es ohne die Anspielung sicher nicht Bridget Jones zugeordnet?



    Das fand ich auch - aber das ist doch auch legitim, dass Sabine sich auf ihrer Hochzeit was wünscht, in dem es um sie geht. Ich fand die Rede sowohl ziemlich egozentrisch als auch langweilig für Außenstehende, die nicht unbedingt was mit Anna zu tun haben wie bspw. Gregors Verwandtschaft und Freunde.


    Geht es in einer Rede nicht darum in erster Linie Anspielungen und vielleicht auch Insider zu bringen, gerade wenn es die eigene Schwester ist?
    Etwas egozentrisch muss ich auch zustimmen, aber das war nur die logische Abrundung/Auflösung für das Buchende.

    Liebe Grüße<br />Sara

  • Das ist etwas, was mich auch noch brennend interessieren würde. Das Buch wird ja als 'Bridget Jones für Fortgeschrittene' oder so angepriesen. Und ich muss gestehen, dass ich kein sonderlich Bridget Jones Fan bin, die Bücher habe ich zwar nicht gelesen doch mit den Filmen konnte ich nicht sonderlich viel anfangen -was wohl hauptsächlich an der Hauptdarstellerin liegt. Ist der Vergleich wirklich gerechtfertigt, ich sehe zwar die Parallelen durch die "Gewichtsprobleme" und die Suche nach dem Traummann, aber ganz so hätte ich es ohne die Anspielung sicher nicht Bridget Jones zugeordnet?


    Ein bisschen ist sie schon wie Bridget Jones. Die Gewichtsprobleme, das Chaotische und das Tollpatschige. Aber ich muss sagen ein großer Fan von Bridget Jones bin ich jetzt nicht - deshalb weiß ich das nicht 100%ig. Aber Anna ist meiner Meinung nach noch verrückter und durchgeknallter als Bridget...

  • Okay, hier in dem Abschnitt erklärt sie, ihr Vater habe sie in der Kindheit verlassen. Vielleicht hat er das auch und ist zwischenzeitlich gestorben. Sehr verwirrend das ganze!

  • Ich ich lasse die Vermutungen über ihren Vater :D es wurde ja endlich geklärt!


    Die Rede auf der Hochzeit war wirklich nicht so passend, aber passt nun mal zum Buch und zum Kontext.
    Und die Hochzeit als solche sowie die vorherige Probe war auch noch gut gewählt. Es war klar, dass alles auffliegt, aber dass es durch Tilda passiert war mir nicht klar. Gut, die kleine war einfach enttäuscht und sauer. Aber ich bin froh, dass es auch mal zur Aussprache zwischen den Schwestern gekommen ist. So ist mir Sabine doch mal sympathischer geworden!
    Alles in einem war ich zufrieden mit dem Buch! Es war sehr unterhaltsam, ab und an mal langatmig, aber doch gut zu lesen. Den Vergleich mit Bridget verstehe ich auch, einige Parallelen gibt es da, nur für Fortgeschrittene? Vielleicht, weil Anna viel extremer ist? Drei leben, verschiedene Jobs, das Gewicht, die komplexe und die Männer?

  • Das Annas Geheimnis letztendlich entdeckt wurde war jetzt keine Überraschung. Wie sagt man: "Lügen haben kurze Beine" :zwinker:


    Ihre Rede fand ich gut, den Anlass dafür jetzt nicht, dafür muss man nicht unbedingt den großen Auftritt auf der Hochzeit wählen.