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Es gibt 23 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Sara.

  • Ich empfinde Amélie als etwas oberflächlich. Es scheint ja nicht so zu sein, als wäre der Seitensprung ein einmaliger Ausrutscher. Eher so, dass sie macht, was ihr passt. Nur sollte man dann evtl keine feste Beziehung führen wollen. Da macht sie sich selbst etwas vor. Zudem kommt mir Bruno doch etwas tumb vor. Ein großer gutmütiger Bär eben. Für ihn tut es mir leid.

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  • Ich empfinde Amélie als etwas oberflächlich. Es scheint ja nicht so zu sein, als wäre der Seitensprung ein einmaliger Ausrutscher. Eher so, dass sie macht, was ihr passt. Nur sollte man dann evtl keine feste Beziehung führen wollen. Da macht sie sich selbst etwas vor. Zudem kommt mir Bruno doch etwas tumb vor. Ein großer gutmütiger Bär eben. Für ihn tut es mir leid.


    Die Beiden sehe ich genauso.Amelie ist noch nicht reif für eine richtige monogame Beziehung. Vielleicht wird sie das auch nie sein... Bruno dagegen ist für mich etwas treudoof und nicht gerade der intelligenteste. Er würde ihr wahrscheinlich noch alles verzeihen... Aber so unterschiedlich, wie sie sind, glaube ich nicht, dass es auf lange Sicht gut gehen wird. Bruno würde darunter am Meisten leiden...

  • Beide Protagonisten, Jules und Lilou, gefallen mir richtig gut, vor allem Jules ist mir in diesem Abschnitt noch mehr ans Herz gewachsen. Das mit der Lähmung ist so erschreckend von der Krankheit habe ich bisher auch noch nichts gehört gehabt :( ..und zudem hat er ja auch finanzielle Probleme, da wegen dem Schweden-Deal die Bank Probleme macht, mit der Lüge hat ihr die zwar erst mal von sich gestoßen, allerdings sind die dadurch nicht weg.


    Der Bürgermeister ist ja ein widerlicher Kerl, arme Lilou!! Ich hoffe nur, dass es mit dem nicht noch mehr Schwierigkeiten gibt. Der andere Arzt ist aber auch ein ganz schön unhöflicher Vollidiot.. aber nun zu ein paar weiteren netten Figuren: Amelie und Bruno, obwohl Amelie ihn gar nicht verdient hat.. hoffentlich hat sie's aber jetzt endlich kapiert.


    Was mir hier auch zweimal aufgefallen ist, war wie die Erzählabschnitte teilweise ineinander übergehen z.B. beim Strand als Lilou baden war und Jules nach Hause ging, oder im letzten Kapitel als Jules gestolpert ist und Mademoiselle das Glas zerbrochen hat. Auf den ersten Blick ist es etwas verwirrend, aber die Art wie die Geschichte fließend ineinander übergeht gefällt mir sehr gut.


    Julies und Lilou passen meiner Meinung nach super gut zusammen! Sie bringt ihn wieder zum lachen und ich hoffe, dass das vor allem jetzt nach der Diagnose auch so weitergeht. Ich würde auch so gern hoffen, dass es für Jules gut ausgeht, aber momentan stehe ich dem Ganzen leider etwas pessimistisch gegenüber, aber es ist ja noch nicht mal die Hälfte, also abwarten und hoffen :)

    Liebe Grüße<br />Sara


  • Der normannische Kartoffelsalat klingt köstlich, als ich das gegoogelt habe, kamen allerdings irgendwelche Rezepte mit Blutwurst, die ich persönlich eher eklig fand. Vielleicht hätte Carsten ja hier ein leckeres Rezept mit Cidre und Käse - ich würde es zu gerne mal ausprobieren.


    Jedes Mal, wenn in dem Buch was zum Essen kommt kriege ich Hunger und zu dem Buch ein passendes Rezeptbuch wäre auch klasse :breitgrins:



    Im übrigen fiel mir noch ein, vielleicht hat seine Mutter eine ähnliche Diagnose erhalten, als sie sich von den Klippen stürzte? Der Gedanke kam mir in dem Moment, als ich von Jules Ausflug auf die Burg von Caen las, denn einen Augenblick lang hatte ich das Gefühl, er will auch springen.


    Das ist mir nicht in den Sinn gekommen und ich denke auch nicht, dass das der Grund war? Diese Art von Lähmung ist ja nicht vererbbar (denke ich, soweit ich das nachgelesen habe) und die gleiche Krankheit zweimal in einer Familie mit einem Abstand von über 20 Jahren, ist doch etwas unwahrscheinlich. Ich glaube bei Jules Mutter waren es wirklich Depressionen.



    In diesem Zusammenhang kommt mir auch Claude wieder in den Sinn. Das war ja ein faszinierender Abschnitt; zum einen gefiel mir die Art und Weise, wie Claude sich dem Calvados widmet und seinen Geschmack beschreibt (hier merkt man deutlich, dass der Autor ein Enthusiast in Sachen Spirituosen ist). Zum anderen war ich natürlich von der Idee begeistert, für jedes Lebensjahr eine besonders gut Flasche bereit zu halten, noch dazu in diesem geheimnisvollen Zimmer. Was hat es wohl mit der einen besonderen Flasche auf sich, die Claude noch nie geöffnet hat? Jetzt spekuliere ich mal: war es das Jahr, in dem Jules' Mutter starb? War er in sie verliebt?


    Diese Szene zwischen Claude und Jules war für mich auch sehr zauberhaft, diese Weinidee finde ich absolut faszinierend. Aber irgendwie hatte für mich das Ganze etwas unwirkliches im Nachhinhein.. ich weiß nicht auch nicht wie ich es anders beschreiben soll. Ich glaube es hat was mit Claude's Figur zu tun, er kommt mir vor wie ein "allwissender" Erzähler oder Lehrmeister?!


    Miramis: Vielen Dank für das Kartoffelsalatrezept, das werde ich auch auf jeden Fall ausprobieren :klatschen:


    Da habe ich auch so meine Probleme mit :rollen:


    Ich habe bei Büchern auch manchmal Probleme, wenn die HauptdarstellerINNEN extrem nerven, bei Lilou geht mir das aber in absolut keiner Weise so, nicht mal ein bisschen.

    Liebe Grüße<br />Sara