02 - Seite 62 bis 121 (Kapitel 4 - 6)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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  • Der zweite Teil zieht sich ein wenig... Die Probleme von Verena und Tom sind immer noch nicht gleichen. Sie hat es zwar mal kurz angesprochen, aber Tom sagt wider aller Vernunft, dass er meint, es wäre alles in Ordnung. Ich glaube aber auch, dass Verena sich mehr eingeengt fühlt als Tom. Na ja, aber eigentlich hätte ich nach der Hälfte des Buches gedacht, dass die "offene Beziehung" langsam anfängt, denn so greift der Klappentext auf jeden Fall (mal wieder) weit voraus und als Leser weiß man die ganze Zeit worauf das Ganze hinaus laufen soll...


    Die Eheprobleme sind nun also raus. Wobei es für Verena und Tom anscheinend noch nicht klar ist, was sich da eigentlich zwischen ihren Eltern abspielt. Bernd und Sigrid haben eine Affäre. War das schon öfter der Fall? Ines scheint das auch viel mehr zu bemerken als Hannes, was sich ein wenig seltsam finde. Wieso reden die beiden nicht darüber? Fände ich fast naheliegend, wo doch alle so gut miteinander befreundet sind.

  • Der 2. Teil ist genauso öde wie der erste. Der Schreibstil immer noch genauso doof und Tom & Verena kann ich immer noch nicht leiden!


    Es hat sich nichts geändert - ärgerlich!


    Ich frage mich, wann sie endlich die "offene Beziehung" führen wollen, wann Verena (oder Tom) zu seinem Partner/in geht und den Vorschlag unterbreitet. Die Hälfte des Buches ist bereits gelesen, aber es geht einfach nicht voran. Deren Gedankengänge kann ich auch null nachvollziehen. Die sind seit 5 Jahren zusammen und reden nicht! Was ist das denn bitte für eine Beziehung? Sollte man nach einer so langen Zeit nicht gelernt haben miteinander zu reden?


    Und vor allem, was lief da bitte schief? War der Sex scheiße, hat er keinen hoch gekriegt? Hat das einer verstanden???


    Ganz bizarr .... die beiden haben Probleme, schwupp, haben die Eltern auch welche. Also bitte ^^


    Ich bin nur noch genervt. Habe mir ehrlich gesagt auch etwas ganz anderes darunter vorgestellt.
    Die Story hat null Tiefgang, es kommen so gut wie keine Gefühle bei mir an.


  • Der zweite Teil zieht sich ein wenig... Die Probleme von Verena und Tom sind immer noch nicht gleichen. Sie hat es zwar mal kurz angesprochen, aber Tom sagt wider aller Vernunft, dass er meint, es wäre alles in Ordnung. Ich glaube aber auch, dass Verena sich mehr eingeengt fühlt als Tom. Na ja, aber eigentlich hätte ich nach der Hälfte des Buches gedacht, dass die "offene Beziehung" langsam anfängt, denn so greift der Klappentext auf jeden Fall (mal wieder) weit voraus und als Leser weiß man die ganze Zeit worauf das Ganze hinaus laufen soll...


    Ich denke da nehmen sich beide nichts. Er fühlt sich genauso eingeengt wie sie. Nur kommt es bei ihm nicht so rüber wie bei Verena. Schließlich hat sie die Träume und einen "Verehrer" ... wenn ich das so sagen darf! Bei Tom kommt halt kaum etwas in der Hinsicht. Und wenn, dann denkt er an Isabelle und ihre Nuttenstiefel bei dem ihm einer abgeht.

  • Hab gestern voll vergessen, dass ich noch meinen Leseeindruck hier einstellen wollte, sorry...


    Also ich bin immer noch mega enttäuscht von dem Buch. Die Charaktere interessieren mich einfach null, die Geschichte ist langweilig und ohne Tiefgang... ähm ja.


    Viel passiert ist im Grunde ja auch nicht. Ausser dass bei dem Experiment im Bett was schief gegangen ist und beide danach irgendwie komisch gelaunt sind.
    Rollo scheint ernste Absichten bei Isabelle zu haben, ich denke, damit wird er auf die Nase fallen.


    Ansonsten gibt es leider null zu schreiben, da einfach nichts war...!?


    Achja die Probleme der Eltern... Bei denen läuft es auch nicht so wirklich rosig.

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.


  • Der 2. Teil ist genauso öde wie der erste. Der Schreibstil immer noch genauso doof und Tom & Verena kann ich immer noch nicht leiden!


    Es hat sich nichts geändert - ärgerlich!


    Ich muss gestehen, hier musste ich echt lachen, ich glaub du hast genauso verdutzt und verärgert nach diesem Abschnitt aus der Wäsche geschaut wie ich :breitgrins:




    Dass sie einfach nicht miteinander reden, find ich auch furchtbar. Klar ist das kein einfaches Thema, aber keiner der beiden macht auch wirklich mal nen Versuch... Ausser die Nachfrage von Verena, ob er es irgendwann evtl. bereuen könnte, dass er nur sie hatte. Aber nachdem Tom verneint ist das Gespräch ja schnell beendet. ggggrrrrrrrr


    Was da schief lief, weiß ich auch nicht, wurde ja nichts gesagt...


    Mit dem Tiefgang muss ich dir leider zustimmen, ich hatte echt was vollkommen anderes erwartet, nach dem was da als Inhalt angegeben wird.
    Gefühle kommen absolut nicht rüber und ich kann auch nicht behaupten, dass ich der Meinung bin, dass Tom und Verena füreinander bestimmt sind und sie deswegen die offene Beziehung als Chance nutzen sollen. Bei mir kommt einfach rein gar nichts an!

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  • Ich bin froh, dass ich nicht die einzige bin, die sogar nichts mit der Geschichte anfangen kann. Ganz ehrlich - würde ich dieses Buch nicht im Zuge einer Runde lesen, wäre das einer meiner wirklich seltenen unwiderruflichen Abbrüche.


    Tom träumt von Isabelles aufregenden Stiefeln, Verena von ihrem Waldabenteuer. Die Ehe der Eltern bricht auseinander. Das war es, mehr ist nicht passiert. Keine Überraschungsmomente, nichts worüber sich zu schreiben lohnte. Schade, denn das Grundthema gäbe so viel Raum für kontroverse Diskussionen. :grmpf:



    Was da schief lief, weiß ich auch nicht, wurde ja nichts gesagt...


    Das habe ich mich auch gefragt - vor allem, warum sie sich am nächsten Morgen kaum ansehen konnten. Es ist doch natürlich, dass man nach fünf Jahren etwas Neues ausprobiert. Klappt es - wunderbar. Klappt es nicht, dann lacht man darüber. Wo ist das Problem?


  • Ich bin froh, dass ich nicht die einzige bin, die sogar nichts mit der Geschichte anfangen kann. Ganz ehrlich - würde ich dieses Buch nicht im Zuge einer Runde lesen, wäre das einer meiner wirklich seltenen unwiderruflichen Abbrüche.


    Ähm ja, da hast du wohl recht... ich glaube, ich hätte mir das Lesen auch gespart... :-(

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  • Das habe ich mich auch gefragt - vor allem, warum sie sich am nächsten Morgen kaum ansehen konnten. Es ist doch natürlich, dass man nach fünf Jahren etwas Neues ausprobiert. Klappt es - wunderbar. Klappt es nicht, dann lacht man darüber. Wo ist das Problem?


    Das dachte ich mir auch... Aber wenn man 5 Jahre zusammen ist und seinen Partner von klein auf kennt, dann sollte man auch bemerken, dass irgendetwas nicht stimmt und der andere nicht mehr glücklich ist!
    Da dies schon nicht der Fall ist, frag ich mich was hier überhaupt passt.

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  • Also ich bin immer noch mega enttäuscht von dem Buch. Die Charaktere interessieren mich einfach null, die Geschichte ist langweilig und ohne Tiefgang... ähm ja.


    Das war nach beenden von diesem Abschnitt auch mein Gedanke. Irgendwie kommt die Story überhaupt nicht voran, in meinen Augen gibt es überhaupt keinen roten Faden. Bei der Story fehlt einfach alles!

  • Ja leider, aus dem Thema hätte echt mehr werden können.

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  • Eigentlich hat sich im Vergleich zum letzten Abschnitt nicht viel geändert. Die Gefühle bei Verena und Tom kommen immer noch ziemlich kurz und mich nervt etwas, dass sie einfach nicht miteinander reden können. Sind sie zu jung und wissen nicht, was sie sagen sollen?


    Dann wird sich nach dem geschafften Abi erst einmal getrunken, da war auch so eine typische Klischee-Szene - zu viel Alkohol, ab zu McDonalds und dann auf dem Spielplatz rumhängen. Juhu, was für ein toller Abend. Wurde eigentlich erklärt, warum Rollo sitzen geblieben ist? Einfach weil er faul war?


    Ganz schlimm finde ich die Situation bei den Eltern, besonders auf Verenas Seite. Inge ist offensichtlich extrem verletzt. Das tut mir wirklich weh, da kann ich mitfühlen. Auch für die Kinder ist es ja nicht einfach - was soll man da tun?


    Ansonsten fehlt dem Buch irgendwie die Substanz, habe ich das Gefühl. Alles arbeitet eigentlich nur auf diese Beziehungspause hin, die im Klappentext schon angekündigt wurde - allerdings haben wir jetzt die Hälfte des Buches gelesen und es ist immer noch nichts passiert. Der Rest der Handlung ist irgendwie völlig egal und wahllos, außer eben der Eltern-Geschichte, wobei die ja auch nur dazu da ist, um zu zeigen, was nach einer langen Beziehung passieren kann.


    Isabelle hat schon recht, wenn sie auf S. 98 sagt "Eines Tages willst du es wissen. Wie es mit jemand anderem ist. Und wenn du es nicht ausprobierst, wirst du den Gedanken nie los. Und das macht deine Beziehung kaputt." Ich glaube, wenn der Gedanke einmal wirklich da ist, dann ist es tatsächlich so gut wie unmöglich, da wieder rauszukommen. Und erst recht nicht, wenn man nicht ehrlich zueinander ist und nicht über seine Gefühle spricht.


    PS: Irgendwo war in dem Abschnitt die Rede davon, dass Rollo sich für Isabelle die ganze Twilight-Trilogie anschauen würde. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber es gibt doch 5 Filme?!


  • Na ja, aber eigentlich hätte ich nach der Hälfte des Buches gedacht, dass die "offene Beziehung" langsam anfängt, denn so greift der Klappentext auf jeden Fall (mal wieder) weit voraus und als Leser weiß man die ganze Zeit worauf das Ganze hinaus laufen soll...


    Exakt das war auch mein Gedanke. Die ganze Zeit frage ich mich, wann es denn nun eigentlich wirklich losgeht mit dem Buch. Das ist ja bisher alles eher die Einleitung.



    Ines scheint das auch viel mehr zu bemerken als Hannes, was sich ein wenig seltsam finde.


    Ich denke, Frauen sind da doch etwas sensibler und spüren eher, wenn etwas nicht stimmt bzw. dass sich da zwischen den beiden anderen etwas entwickelt hat.



    Und vor allem, was lief da bitte schief? War der Sex scheiße, hat er keinen hoch gekriegt? Hat das einer verstanden???


    Welche Stelle meinst du? Als sie miteinander geschlafen haben und dann morgens so komisch waren?
    Ich habe es so verstanden, dass Verena gerne so tun wollte, als wäre es ein Abenteuer mit jemand fremdem, also eine Art Rollenspiel; aber weil sie es nicht ausgesprochen hat, hat Tom nur gemerkt, dass sie irgendwas von ihm erwartet, aber wusste nicht, was er falsch macht. Und sie war frustriert, weil es eben doch so war wie immer. Zumindest ist das meine Interpretation :zwinker:



    Ich bin froh, dass ich nicht die einzige bin, die sogar nichts mit der Geschichte anfangen kann. Ganz ehrlich - würde ich dieses Buch nicht im Zuge einer Runde lesen, wäre das einer meiner wirklich seltenen unwiderruflichen Abbrüche.


    Also abgebrochen hätte ich das Buch nicht, es liest sich schon ganz fix weg, finde ich. Aber Tiefgang fehlt wirklich und ich hätte mir etwas komplett anderes erhofft.


  • PS: Irgendwo war in dem Abschnitt die Rede davon, dass Rollo sich für Isabelle die ganze Twilight-Trilogie anschauen würde. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber es gibt doch 5 Filme?!


    Nicht nur das, es heißt auch Trilogie und nicht Triologie xD


  • Dann wird sich nach dem geschafften Abi erst einmal getrunken, da war auch so eine typische Klischee-Szene - zu viel Alkohol, ab zu McDonalds und dann auf dem Spielplatz rumhängen. Juhu, was für ein toller Abend. Wurde eigentlich erklärt, warum Rollo sitzen geblieben ist? Einfach weil er faul war?


    Glaub das wird gar nicht erwähnt, warum... Oder ich hab es überlesen...



    PS: Irgendwo war in dem Abschnitt die Rede davon, dass Rollo sich für Isabelle die ganze Twilight-Trilogie anschauen würde. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber es gibt doch 5 Filme?!


    Ja 5 Filme gibt es... 4 Bücher, hier wurde wie bei vielen Filmen der letzte Teil auf 2 Filme aufgeteilt. Aber die "Triologie" passt nicht.

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

    Einmal editiert, zuletzt von tara01092012 ()

  • Nachdem ich ja gestern zu den scheinbar wenigen Lesern mit einem positiven Eindruck gehörte, muss ich heute sagen, dass ich nun leider auch enttäuscht bin. Das Buch ist ja fast schon wieder vorbei und von der offenen Beziehung war ja noch nicht mal die Rede. Dass die beiden nicht miteinander reden, stört mich auch massiv. Der Klappentext kündigt die offene Beziehung so groß an und für mich klang es auch danach, dass sich das Pärchen sehr damit auseinandersetzen wird, aber das ist ja bis auf das betrunkene Minigespräch noch nicht geschehen.


    Die Probleme der Eltern bringen noch eine weitere Dimension in die Geschichte und ich fand es sehr bedrückend zu lesen, wie Rollo und Verena mit der Situation nach dem Essen umgegangen sind. Allerdings frage ich mich, ob in diesem schmalen Büchlein tatsächlich noch genug Platz ist, um diese beiden großen Themen zu besprechen: eine Beziehungsprobleme der Eltern und dann noch die offene Beziehung. Die ja wahrscheinlich noch kommt …?



    Und vor allem, was lief da bitte schief? War der Sex scheiße, hat er keinen hoch gekriegt? Hat das einer verstanden???


    Ich meine, dass sie schon Sex hatten. Tom hat mal erwähnt, dass er dabei wohl an Isabelles Stiefel gedacht hat. Verena war bei ihren Gedanken bestimmt auch woanders. Ich kann mir vorstellen, dass sie was neues ausprobieren wollten und das voll schief gelaufen ist. Aber nach 5 Jahren Beziehung könnte man doch nachher garantiert drüber lachen. Vielleicht war die ganze Stimmung auch einfach nur "awkward"?



    Dann wird sich nach dem geschafften Abi erst einmal getrunken, da war auch so eine typische Klischee-Szene - zu viel Alkohol, ab zu McDonalds und dann auf dem Spielplatz rumhängen. Juhu, was für ein toller Abend.


    Bei dieser Szene habe ich mich sehr geärgert. Dem Alkohol wird so viel Raum gegeben und das war doch ziemlich unnütz. So viel ist dabei auch nicht rumgekommen. Die vielen Seiten, die das gefüllt hat, hätten auch mit der offenen Beziehung gefüllt werden können.


    Das mit der "Triologie" ist echt peinlich …


    Ansonsten muss ich noch sagen, dass es mir wirklich wehtut, wenn Isabelle hier als Nutte bezeichnet wird. Oder eben ihre Kleidung. Soll doch jede_r anziehen, was er_sie möchte. Das heißt doch nicht gleich, dass sie sich (billig) verkauft. Sie ist wahrscheinlich anders als die meisten Leser, sie ist sehr draufgängerisch, offen und ehrlich. Eine Rampensau. So what?


  • Ansonsten muss ich noch sagen, dass es mir wirklich wehtut, wenn Isabelle hier als Nutte bezeichnet wird. Oder eben ihre Kleidung. Soll doch jede_r anziehen, was er_sie möchte. Das heißt doch nicht gleich, dass sie sich (billig) verkauft. Sie ist wahrscheinlich anders als die meisten Leser, sie ist sehr draufgängerisch, offen und ehrlich. Eine Rampensau. So what?


    Ich mag Isabelle nicht wirklich, dafür aber ihren Standpunkt. Sie nimmt sich was sie will und das finde ich bis zu einem gewissen Punkt auch ok. Das sie sich an einen Typ ranmacht der vergeben ist, ist dagegen alles andere als ok! Außerdem verkauft die Autorin sie leider so wie sie bei den Lesern ankommt. Und sie kommt halt nun ml als Vamp rüber.

  • So, ich hab mal schnell weitergelesen, um mitdiskutieren zu können.


    Ok, die Eltern haben also über Kreuz was miteinander und die Situation steht kurz davor, zu explodieren.
    Das Schlimmste am Fremdgehen sind ja die Lügen.


    Die Kinder scheinen es noch gar nicht so richtig zu kapieren.


    Ich finde die Beziehungen hier durchaus realistisch dargestellt. Gerade in langjährigen Beziehungen redet man doch oft nicht mehr wirklich miteinander.
    Sowohl Tom als auch Verena träumen von anderen, er von Isabelles Stiefeln, sie allgemein von etwas Unbestimmten - beides wäre nicht schlimm, aber sie haben sich Treue geschworen und reden nicht über ihre Träume und Wünsche, fressen es in sich hinein und sind beide latent unzufrieden, Verena wohl noch mehr als Tom.


    Und ich denke, dieses nicht-miteinander-reden-können liegt nicht nur daran, dass sie beide noch sehr jung sind. Man sieht doch an den Eltern, dass es da genauso läuft. Ein Seitensprung und dann auch noch mit den besten Freunden und Nachbarn kommt ja nicht von ungefähr und urplötzlich, sondern das wird sich über eine gewisse Zeit entwickelt haben.


    Also, mir gefällt das Buch und ich finde es durchaus interessant :zwinker:

    LG, Dani


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  • Ansonsten muss ich noch sagen, dass es mir wirklich wehtut, wenn Isabelle hier als Nutte bezeichnet wird. Oder eben ihre Kleidung. Soll doch jede_r anziehen, was er_sie möchte. Das heißt doch nicht gleich, dass sie sich (billig) verkauft. Sie ist wahrscheinlich anders als die meisten Leser, sie ist sehr draufgängerisch, offen und ehrlich. Eine Rampensau. So what?


    Nicht die Autorin bezeichnet sie als Schlampe. Aber sie lässt es die anderen Mädchen tun. Und ich hab auch gezuckt beim Lesen. Weil viele Frauen sehr schnell andere Frauen abstempeln und niedermachen. Eifersucht auf den Erfolg solcher Frauen bei Männern? Neid weil sie selbst sich nicht trauen, so zu sein? In jedem Fall traurig!



    Ich mag Isabelle nicht wirklich, dafür aber ihren Standpunkt. Sie nimmt sich was sie will und das finde ich bis zu einem gewissen Punkt auch ok. Das sie sich an einen Typ ranmacht der vergeben ist, ist dagegen alles andere als ok! Außerdem verkauft die Autorin sie leider so wie sie bei den Lesern ankommt. Und sie kommt halt nun ml als Vamp rüber.


    Tut sie das? Hab ich wohl überlesen. Der Typ kann doch nein sagen. Wo ist das Problem?

    LG, Dani


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