01 - Seite 7 bis 62 (Prolog - Kapitel 3)

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 48 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zank.

  • Hallo ihr Lieben!


    Hier startet die Vorab-Leserunde zu "Ein Sommer ohne uns" von Sabine Both.


    Postet hier bitte erst, wenn Ihr mit der Lektüre begonnen habt und etwas zum Buch zu sagen oder zu fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag. Außerdem wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir zusammen bleiben und damit auf einem ähnlichen Stand spekulieren und diskutieren können. Als Faustregel gilt, nicht mehr als ein Abschnitt pro Tag.


    Zum Abschluss: bitte denkt auch daran, dass ein wichtiger Teil der Leserunden eure abschließenden Rezensionen sind und stellt diese am Ende der Runde zeitnah hier im Forum und auf literaturschock.de direkt ein.
    Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen die Attraktivität von solchen Aktionen: Denkt daran, dass die Teilnahme an der Runde und die Rezensionen die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.




    Hier könnt ihr zum Inhalt von Seite 7 bis 62 (Prolog - Kapitel 3) schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • :winken: Hallo und guten Morgen zusammen! Ich hab nach dem Aufstehen den ersten Leseabschnitt gleich beendet und bin irgendwie geschockt!
    Bei Amazon ist das Buch in den Bereich Kinder- und Jugendbücher eingeteilt! Lesealter ab 13!


    Find ich schon recht heftig... aber vielleicht seh ich das auch zu eng. Aber ich muss sagen, meine Schwester ist nun fast in dem angegebenen Lesealter und ich würde ihr das Buch absolut nicht anbieten!


    Die Geschichte beginnt an Verenas und Rollos dreizehntem Geburtstag. Tom kennt sie schon ewig und er ist schon irgendwie immer da, aber seit kurzem sieht sie ihn anders! Tom geht es da nicht anders. Schließlich küssen sie sich! Auch hier finde ich den beschriebenen Kuss etwas zu übertrieben! Sie sind 13! Aber liegt vermutlich daran, dass die heutige Generation mit 13 vermutlich so ist!?
    Ab da sind sie ein Paar und unzertrennlich!


    Das Buch springt auf das Jetzt, d.h. der 18te Geburtstag, also 5 Jahre später!
    Verena träumt von anderen Männern. Sie scheint etwas zu vermissen, aber auch Tom wirkt nicht 100% zufrieden, auch wenn bei ihm die Vorstellungen nicht so rauskommen wie bei Verena.


    Als Isabelle auftaucht, dachte ich mir nur, oh mein Gott! :grmpf:
    Erstens verdient sie sicherlich ihr Geld mit Sex und zweitens versucht sie Verena davon zu überzeugen, dass sie sich ausprobieren soll! Keine geeignete Gesellschaft und schon gar nicht in der derzeitigen Situation!
    "Ich schlafe mit wem ich will... Jeder Mann ist schließlich anders. Ich will auch nicht jeden Tag Pommes essen, wenn es noch Pizza, Pasta, Steak, Kuchen und exotische Gerichte gibt."
    Deswegen rät sie ihr eine Auszeit zu nutzen, bevor sie die Pommesdiät auf Lebzeit antritt.



    Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und das Buch liest sich flott. Der, mir etwas zu primitive Wortlaut, für ein Kinderbuch, ist meiner Meinung nach leider etwas unangebracht!

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

  • Also ich habe eher weniger Probleme mit dem angegebenen Lesealter. Mit 13 Jahren ist man sprachlich wohl einiges anderes gewöhnt und die Themen, die angesprochen werden, beschäftigen einen Teenager schon. Mit 13 Jahren besucht man die 7. oder 8. Klasse, ab da hat man das Kindheitsalter auf jeden Fall überschritten und wenn ich da an meine Schulzeit zurück denke (die aber auch schon fünfzehn Jahre mittlerweile her ist), hätte mich nichts davon geschockt. Im Gegenteil - ich glaube, ich wäre ziemlich begierig gewesen weiterzulesen, weil es doch ein großes Thema ist, was einen beschäftigt. Und außerdem hat sich der feine Sinn für angemessene Sprache eher mit dem Alter verschärft. Mit 13 Jahren empfindet man einige Wörter für normal, die man später eher unangemessen findet. ;)


    Mir gefallen die beiden Perspektiven. Oft gibt es entweder die Jungen- oder die Mädchenperspektive, aber so bekommt man viel mehr mit. Das gefällt mir gut. Der Sprachstil an sich ist so flüssig, wie ich das von einem Jugendbuch erwartet hätte.


    Verena und Tom sind ein sehr harmonisches Paar, aber man merkt schnell, dass sich einiges geändert hat und nach fünf Jahren Beziehung (in diesem Alter) ist es wohl normal, dass man das ein oder andere auch mal hinterfragt. Vor allem Verenas Gedanken, dass alle denken, wie sie sind und was sie sind und sie das sehr nervt, kann ich gut nachvollziehen. Denn so einfach ist nicht und zu einem Stereotypen gemacht zu werden, ist wohl für niemanden besonders schön.



    Als Isabelle auftaucht, dachte ich mir nur, oh mein Gott! :grmpf:
    Erstens verdient sie sicherlich ihr Geld mit Sex und zweitens versucht sie Verena davon zu überzeugen, dass sie sich ausprobieren soll! Keine geeignete Gesellschaft und schon gar nicht in der derzeitigen Situation!
    "Ich schlafe mit wem ich will... Jeder Mann ist schließlich anders. Ich will auch nicht jeden Tag Pommes essen, wenn es noch Pizza, Pasta, Steak, Kuchen und exotische Gerichte gibt."


    Das sie ihr Geld mit Sex verdient, dachte ich mir auch, aber irgendwie kann ich es mir noch nicht so richtig vorstellen. Sie ist ja schon noch recht jung. Ich bin mal gespannt, was da wirklich hintersteckt. Ansonsten finde ich ihre Einstellung gar nicht so schlimm. Viele Männer leben nach diesem Prinzip seit Jahrhunderten. Und Rollo ist ebenfalls genauso. Wieso sollte Isabelle nicht das gleiche denken und leben? Und das sie Verena zeigt, dass es andere Varianten gibt, ihr Leben zu verbringen, halte ich ebenfalls für nicht verkehrt. Verena ist noch jung.


  • Verena und Tom sind ein sehr harmonisches Paar, aber man merkt schnell, dass sich einiges geändert hat und nach fünf Jahren Beziehung (in diesem Alter) ist es wohl normal, dass man das ein oder andere auch mal hinterfragt. Vor allem Verenas Gedanken, dass alle denken, wie sie sind und was sie sind und sie das sehr nervt, kann ich gut nachvollziehen. Denn so einfach ist nicht und zu einem Stereotypen gemacht zu werden, ist wohl für niemanden besonders schön.


    Ja das schon, doch bin ich der Meinung, dass reden hier zu kurz kam, beide sind nicht zufrieden, aber sie reden nicht um was ändern zu können! Das fehlt mir ein wenig!


    Das sie ihr Geld mit Sex verdient, dachte ich mir auch, aber irgendwie kann ich es mir noch nicht so richtig vorstellen. Sie ist ja schon noch recht jung. Ich bin mal gespannt, was da wirklich hintersteckt. Ansonsten finde ich ihre Einstellung gar nicht so schlimm. Viele Männer leben nach diesem Prinzip seit Jahrhunderten. Und Rollo ist ebenfalls genauso. Wieso sollte Isabelle nicht das gleiche denken und leben? Und das sie Verena zeigt, dass es andere Varianten gibt, ihr Leben zu verbringen, halte ich ebenfalls für nicht verkehrt. Verena ist noch jung.


    Ich denke, das ist einfach Einstellungssache! Für mich wäre es nichts, das geb ich gern zu. Und Einstellung hin oder her. Sie sollte es vielleicht ein bisschen diskreter angehen! Ob sie nun ihr Geld mit Sex verdient oder nicht, sie wird auf jeden Fall so eingestuft! :breitgrins:

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.


  • Ja das schon, doch bin ich der Meinung, dass reden hier zu kurz kam, beide sind nicht zufrieden, aber sie reden nicht um was ändern zu können! Das fehlt mir ein wenig!


    Ja, das stimmt. Sie reden nicht wirklich darüber, obwohl sie schon so lange zusammen sind. Bei meinem jetzigen Freund könnte ich mir das auch nicht vorstellen, aber wenn ich überlege, wie das mit 18 Jahren war.... Es ist ein anderes Alter, man ist noch nicht so reif und gerade diese Reife mit darüber reden etc. kam bei mir erst im Laufe des Studiums. Die Zeit des Abiturs ist von so vielen Gegensätzen geprägt: Man ist erwachsen, aber auch nicht. Man ist kein Kind mehr, aber irgendwie auch schon. Und ich habe auch das Gefühl, dass diese Unzufriedenheit gerade erst so langsam hoch kommt bei den beiden. Der Klappentext lässt ja auch vermuten, dass sie bald schon darüber sprechen werden. :)

  • Oh je, ich weiß gar nicht was ich sagen/schreiben soll.


    Bisher finde ich das Buch einfach furchtbar. Ich mag weder Tom noch Verena, geschweige denn diesen fürchterlichen Schreibstil.
    Allerdings mag ich die Sichtweisen die von beiden ausgehen.
    Gerechnet hatte ich mit einer tiefgründigen Idee und war wirklich neugierig zu erfahren wie die Autorin dieses Thema verpackt.
    Leider hat sie es bisher ziemlich vergeigt.


    Vor allem finde ich, baut das Buch bisher nur auf Sex auf. Alles andere ist egal. Wo bleiben die Gefühle, die Emotionen usw.?
    Und auch der Anfang war echt nicht meins. Und auch die Ausdrucksweise. Wenn der Freund meiner Tochter sagen würde "Ich nehme Verena auch gerne im stehen!" hätte der Typ erstmal meine Hand in seinem Gesicht.


    Isabelle mag ich auch nicht wirklich, dafür finde ich es gut wie sie die Sachen auf den Punkt bringt.
    Warum ewig in einer Beziehung feststecken wenn man Wünsche und Träume hat? Und wirklich glücklich scheinen mir Tom un Verena nicht zu sein.


  • :winken: Hallo und guten Morgen zusammen! Ich hab nach dem Aufstehen den ersten Leseabschnitt gleich beendet und bin irgendwie geschockt!
    Bei Amazon ist das Buch in den Bereich Kinder- und Jugendbücher eingeteilt! Lesealter ab 13!


    Find ich schon recht heftig... aber vielleicht seh ich das auch zu eng. Aber ich muss sagen, meine Schwester ist nun fast in dem angegebenen Lesealter und ich würde ihr das Buch absolut nicht anbieten!


    So geht es mir auch. Ich wüsste nicht, ob ich meiner Tochter so ein Buch zum Lesen geben würde.
    Vllt. kommt es drauf an wie "Erwachsen" sich mein Kind benimmt.




    Als Isabelle auftaucht, dachte ich mir nur, oh mein Gott! :grmpf:
    Erstens verdient sie sicherlich ihr Geld mit Sex und zweitens versucht sie Verena davon zu überzeugen, dass sie sich ausprobieren soll! Keine geeignete Gesellschaft und schon gar nicht in der derzeitigen Situation!
    "Ich schlafe mit wem ich will... Jeder Mann ist schließlich anders. Ich will auch nicht jeden Tag Pommes essen, wenn es noch Pizza, Pasta, Steak, Kuchen und exotische Gerichte gibt."
    Deswegen rät sie ihr eine Auszeit zu nutzen, bevor sie die Pommesdiät auf Lebzeit antritt.


    Ich mag ihre Einstellung eigentlich ganz gerne. Warum sich mit 17 binden wenn sie Spaß haben kann?
    Klar würde ich es scheiße finden wenn sie als Prostituierte arbeiteten würde, aber sie trifft den Nagel mit ihrer Aussage schon auf den Kopf.


  • Mir gefallen die beiden Perspektiven. Oft gibt es entweder die Jungen- oder die Mädchenperspektive, aber so bekommt man viel mehr mit. Das gefällt mir gut. Der Sprachstil an sich ist so flüssig, wie ich das von einem Jugendbuch erwartet hätte.


    Ehrlich? Ich finde die kurzen abgehackten Sätze einfach furchtbar!

  • In meinen Augen ist das kein Schreibstil sondern eine Zumutung. Kurze abgehackte Sätze oder Satzfragmente werden aneinander gereiht. Man sollte Teenagern ruhig etwas mehr zutrauen. Ich denke, dass sie etwas komplexere Konstruktionen, bestehend aus einem Haupt- und zumindest einen Nebensätzen sinnergreifend lesen können. Zumindest hoffe ich das :zwinker:


    Nun zur Sprache: Ist es wirklich unbedingt notwendig, den erigierten Penis eines 13jährigen mit einem derben "Der Schwanz steht" (zum ersten Mal Seite 10) zu beschreiben?! Reicht nicht beispielsweise ein "Er ist erregt"? Das ist doch auch eindeutig. Wenn es denn aber vulgär sein muss, dann aber bitte mit Abwechslung. Es gibt doch so viele andere, nette Formulierungen, die ebenfalls keinen Zweifel offen lassen. So muss man sich nicht auch noch durch dauernde Wiederholungen quälen.

  • Als erstes sind mir die sehr kurzen, abgehackten Sätze in dem Buch aufgefallen. Grade Toms Gedanken sind schon ziemlich extrem, da kommt ja gefühlt alle 3 Worte ein Punkt, als wäre er irgendwie geistig eher auf dem Stand eines Kleinkinds. Das hat mich schon etwas gestört, auch wenn es wohl einfach der Stil der Autorin ist und zu Jugendlichen passen soll :rollen: Mehr als die Sätze haben mich diese vielen Dopplungen/Wiederholungen am Anfang genervt. Ja, Verena und Tom passen so toll zusammen, dass sie sogar dasselbe denken. Hab ich verstanden. Mir war das zu viel das Guten und zu klischeehaft.


    Wer nennt eigentlich bitteschön Zwillinge Verena und Rollo? Ist Rollo überhaupt ein Name? Der tut mir echt leid. Ansonsten finde ich die beiden Familien ziemlich cool, die scheinen alle sehr locker drauf zu sein.


    Ich finde es schon interessant, dass Verena und Tom seit sie 13 wurde ein Paar sind. Das ist für eine 18jährige wirklich eine Ewigkeit. Verena scheint alles zu schnell zu gehen bzw. zu sicher zu sein. Sie hat Angst, etwas zu verpassen. Tom stellt sich zwar ähnliche Fragen wie sie, aber seine scheinen eher theoretischer Natur zu sein. Wenn man das bewerten könnte, würde ich sagen, er liebt sie mehr und er könnte sich durchaus vorstellen, in seinem Leben nur mit ihr zu schlafen. Verenas Zwiespalt zwischen "für immer" und "ist das alles?" wird schön herausgearbeitet. Meine These ist allerdings, dass die zwei am Ende nicht mehr zusammenfinden werden, wenn sie sich jetzt auf das Experiment einlassen, das Isabelle andeutet. Zumindest im wahren Leben wäre das eher so. Kann natürlich sein, dass die Autorin auf ein Kitsch-"wir lieben uns ja doch für alle Zeiten"-Ende zurückgreifen wird.


    Und ich habe das Gefühl, dass sich bei Verenas Eltern Eheprobleme ankündigen. Wer weiß, vielleicht konnt ihr Vater mit Toms Mutter zusammen und umgekehrt? Da scheint sich was anzubahnen.


    Trotz des gewöhnungsbedürftigen Stils gefällt mir das Buch bisher ganz gut. Tom tut mir allerdings irgendwie Leid, weil er Verena so liebt und sie eher genervt scheint und sich gedanklich von ihm entfernt. Ich vermute, sie wird ihm mit ihrem Vorschlag erst einmal ziemlich weh tun.


  • Bei Amazon ist das Buch in den Bereich Kinder- und Jugendbücher eingeteilt! Lesealter ab 13!


    Find ich schon recht heftig... aber vielleicht seh ich das auch zu eng. Aber ich muss sagen, meine Schwester ist nun fast in dem angegebenen Lesealter und ich würde ihr das Buch absolut nicht anbieten!


    Für 13jährige ist das Buch wirklich nichts. Ab 16 vielleicht.



    Als Isabelle auftaucht, dachte ich mir nur, oh mein Gott! :grmpf:
    Erstens verdient sie sicherlich ihr Geld mit Sex und zweitens versucht sie Verena davon zu überzeugen, dass sie sich ausprobieren soll!


    Der Gedanke, dass sie durch Sex Geld verdient, kam mir auch kurz. Aber wenn das so sein sollte, schläft sie ja offensichtlich trotzdem auch noch zusätzlich ohne Bezahlung mit Männern, z.B. Rollo.



    Also ich habe eher weniger Probleme mit dem angegebenen Lesealter. Mit 13 Jahren ist man sprachlich wohl einiges anderes gewöhnt und die Themen, die angesprochen werden, beschäftigen einen Teenager schon. [...] Im Gegenteil - ich glaube, ich wäre ziemlich begierig gewesen weiterzulesen, weil es doch ein großes Thema ist, was einen beschäftigt.


    Das Problem mit dem Lesealter sehe ich persönlich nicht bei der Sprache. Sondern mit 13 kann man mit dem Thema - langjährige Beziehung, offene Beziehung - doch einfach überhaupt nichts anfangen. Oder von welchem "große[n] Thema [...], was einen beschäftigt" sprichst du? Mich hat so etwas mit 13 sicherlich nicht beschäftigt :breitgrins:
    Du darfst nicht vergessen, dass ja nur die Einleitung des Buches vom Finden der ersten Liebe erzählt - was durchaus für 13jährige interessant sein könnte. Alles weitere ist dann allerdings meiner Meinung nach eher etwas für ältere Jugendliche.



    Ansonsten finde ich ihre Einstellung gar nicht so schlimm. Viele Männer leben nach diesem Prinzip seit Jahrhunderten. Und Rollo ist ebenfalls genauso. Wieso sollte Isabelle nicht das gleiche denken und leben? Und das sie Verena zeigt, dass es andere Varianten gibt, ihr Leben zu verbringen, halte ich ebenfalls für nicht verkehrt. Verena ist noch jung.


    Das stimmt, jeder soll so leben, wie er möchte. Wobei ich es schon komisch finde, dass sie da im Bus schon fast versucht, einer Fremden (=Verena) ihren Lebensstil aufzudrängen. Isabelle hat ja überhaupt keinen Anhaltspunkt, dass Verena mit Tom unglücklich sein könnte.



    Vor allem finde ich, baut das Buch bisher nur auf Sex auf. Alles andere ist egal. Wo bleiben die Gefühle, die Emotionen usw.?
    Und auch der Anfang war echt nicht meins. Und auch die Ausdrucksweise. Wenn der Freund meiner Tochter sagen würde "Ich nehme Verena auch gerne im stehen!" hätte der Typ erstmal meine Hand in seinem Gesicht.


    Mir ist es auch ein bisschen viel mit dem Sex, vor allem der 13jährige Tom mit seinem Schwanz die ganze Zeit :rollen: Andererseits sind 13jährige Jungs vielleicht so - ich war nie einer und kann das nicht beurteilen :breitgrins:
    Aber Tom hat gesagt "Ich schlafe mit Verena auch im Stehen gern" oder so ähnlich und nicht "ich nehme sie im Stehen". Es ist also doch eine Spur harmloser :zwinker:

  • Und ich habe das Gefühl, dass sich bei Verenas Eltern Eheprobleme ankündigen. Wer weiß, vielleicht konnt ihr Vater mit Toms Mutter zusammen und umgekehrt? Da scheint sich was anzubahnen.


    Ja das denke ich auch, aber eher Toms Mutter und Verenas Vater.


  • Mir ist es auch ein bisschen viel mit dem Sex, vor allem der 13jährige Tom mit seinem Schwanz die ganze Zeit :rollen: Andererseits sind 13jährige Jungs vielleicht so - ich war nie einer und kann das nicht beurteilen :breitgrins:
    Aber Tom hat gesagt "Ich schlafe mit Verena auch im Stehen gern" oder so ähnlich und nicht "ich nehme sie im Stehen". Es ist also doch eine Spur harmloser :zwinker:


    Also ich bin Mama einer Tochter (11) und wenn der Freund von ihr - egal wie er es ausdrückt - so einen Satz in meine Richtung schleudern würde, würd ich ihn aus der Tür schleudern!


    Ich muss aber auch sagen, mir sind beide Elternteile viel zu offen.
    Keine Ahnung wie ich damit umgehen würde, aber sicher nicht so gefasst.



    Wer nennt eigentlich bitteschön Zwillinge Verena und Rollo? Ist Rollo überhaupt ein Name? Der tut mir echt leid. Ansonsten finde ich die beiden Familien ziemlich cool, die scheinen alle sehr locker drauf zu sein.


    Das war auch mein Gedanke. Ich denke es ist ein Spitzname, vielleicht für Robert oder so :)

  • Hm, interessant, dass ihr alle den Schreibstil so verteufelt. Ich mag ihn nach wie vor.



    Wer nennt eigentlich bitteschön Zwillinge Verena und Rollo? Ist Rollo überhaupt ein Name? Der tut mir echt leid. Ansonsten finde ich die beiden Familien ziemlich cool, die scheinen alle sehr locker drauf zu sein.


    Das habe ich mich auch schon gefragt. Am Anfang dachte ich, Rollo wäre vielleicht ein Spitzname oder ähnliches, aber jetzt, wo ich auch den zweiten Teil schon halb gelesen habe und immer noch nichts in dieser Richtung erwähnt wurde, finde ich es sehr merkwürdig.



    Das Problem mit dem Lesealter sehe ich persönlich nicht bei der Sprache. Sondern mit 13 kann man mit dem Thema - langjährige Beziehung, offene Beziehung - doch einfach überhaupt nichts anfangen. Oder von welchem "große[n] Thema [...], was einen beschäftigt" sprichst du? Mich hat so etwas mit 13 sicherlich nicht beschäftigt :breitgrins:
    Du darfst nicht vergessen, dass ja nur die Einleitung des Buches vom Finden der ersten Liebe erzählt - was durchaus für 13jährige interessant sein könnte. Alles weitere ist dann allerdings meiner Meinung nach eher etwas für ältere Jugendliche.


    Ich meine im Allgemeinen das Thema Jungs-Mädchen, Beziehung etc. Und es ist ja auch "ab 13 Jahren" und da kommt es sicherlich auch auf das Umfeld etc. an. Aber zumindest unter den Mitschülern war das Thema Beziehung schon sehr groß mit 13 Jahren und mit 14 und 15 wird es dann noch größer. Deswegen habe ich mit der Alterbegrenzung nach wie vor keine Schwierigkeiten, denn die Themen offene Beziehung, langjährige Beziehung werden die Jugendlichen auch schon in ihrem täglichen Fernsehprogramm mitbekommen haben. Auch wenn man sich vielleicht nicht allzu sehr damit identifizieren kann, wird es sie sicherlich trotzdem interessieren.



    Aber Tom hat gesagt "Ich schlafe mit Verena auch im Stehen gern" oder so ähnlich und nicht "ich nehme sie im Stehen". Es ist also doch eine Spur harmloser :zwinker:


    Eine Spur harmloser ist es vielleicht, aber bei diesem Satz musste ich auch kurz schlucken. Erstmal dass ein 18-jähriger das ernsthaft zum Vater seiner Freundin sagt und das ein Vater das bei seiner 18-Jährigen Tochter so klasse findet, fand ich beides merkwürdig. Wobei ich das auch mit zunehmenden Alter noch als krassen Ausspruch empfinde.


    Ja das denke ich auch, aber eher Toms Mutter und Verenas Vater.


    Oh ja, das Gefühl habe ich ebenfalls.


  • Du sprichst mir voll und ganz aus der Seele, der Schreibstil ist einfach nur fürchterlich und es fehlt einfach Gefühl!
    Irgendwie fehlt mir die Tiefgründigkeit ihrer Beziehung, wenn es in der Beziehung nur um Spaß und Sex geht, können sie sich meiner Meinung auch trennen ohne die Auszeit zu vereinbaren.
    Da sie sich aber ja sooooo lieben, wollen sie nur eine Auszeit.
    Sorry, aber ich merke von der Liebe absolut gar nichts!


    Die Grundidee für das Buch hätte toll werden können, aber durch die Oberflächlichkeit der Charaktere und den furchtbaren Schreibstil ist das Buch für mich bisher einfach nur grauenhaft!

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.


  • Für 13jährige ist das Buch wirklich nichts. Ab 16 vielleicht.


    Das Problem mit dem Lesealter sehe ich persönlich nicht bei der Sprache. Sondern mit 13 kann man mit dem Thema - langjährige Beziehung, offene Beziehung - doch einfach überhaupt nichts anfangen. Oder von welchem "große[n] Thema [...], was einen beschäftigt" sprichst du? Mich hat so etwas mit 13 sicherlich nicht beschäftigt :breitgrins:
    Du darfst nicht vergessen, dass ja nur die Einleitung des Buches vom Finden der ersten Liebe erzählt - was durchaus für 13jährige interessant sein könnte. Alles weitere ist dann allerdings meiner Meinung nach eher etwas für ältere Jugendliche.


    Ich finde es auch absolut unpassend für das angegebene Lesealter! Und ich denke auch, dass man mit 13 mit dem Thema langjährige Beziehung und Auszeit absolut nichts anfangen kann.
    Bzw. interessiert das jemanden vielleicht dann schon, trotzdem finde ich alles was nach dem ersten Teil kommt, also ab dem 18ten Geburtstag, nicht mehr passend. Da schließ ich mich dir an Zank.

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.


  • Also ich bin Mama einer Tochter (11) und wenn der Freund von ihr - egal wie er es ausdrückt - so einen Satz in meine Richtung schleudern würde, würd ich ihn aus der Tür schleudern!


    Klar, der Satz ist so oder so krass. Und die Reaktion des Vaters alles andere als üblich. Aber sie sind zu dem Zeitpunkt nicht nur beide erwachsen, sondern auch schon seit 5 Jahren ein Paar. Da wissen die Eltern auch, dass die zwei schon miteinander geschlafen haben. Klar will man das als Papa wahrscheinlich nicht hören, aber ausrasten würde ich an seiner Stelle auch nicht. Wahrscheinlich würde ich den Satz einfach ignorieren.



    Deswegen habe ich mit der Alterbegrenzung nach wie vor keine Schwierigkeiten, denn die Themen offene Beziehung, langjährige Beziehung werden die Jugendlichen auch schon in ihrem täglichen Fernsehprogramm mitbekommen haben. Auch wenn man sich vielleicht nicht allzu sehr damit identifizieren kann, wird es sie sicherlich trotzdem interessieren.


    Okay, wir können nur mutmaßen. Ich kann nur von mir selbst sprechen und muss sagen: Mit 13 hätte mich das Buch null interessiert. Ich habe in dem Alter durchaus Beziehungs-Bücher gelesen (damals waren z.B. die "Freche Mädchen, freche Bücher" total beliebt), aber das hier wäre ungelesen im Regal stehen geblieben - weil es eben nicht nur um eine normale Teenie-Beziehung geht, sondern das Thema wirklich eher etwas für Erwachsene ist. Mit 13 hätte ich auch nicht Shades of Grey gelesen, nicht mal aus Neugierde.

  • Also ich habe Shades of Grey bis heute nicht gelesen, aber von dem was ich gehört habe, ist das auch nochmal eine ganz andere Hausnummer als dieses Buch, oder?


  • Also ich habe Shades of Grey bis heute nicht gelesen, aber von dem was ich gehört habe, ist das auch nochmal eine ganz andere Hausnummer als dieses Buch, oder?


    SoG kannst du mit dem Buch nicht vergleichen.
    In SoG geht es um Unterwürfigkeit, Vertrauen, seine Grenzen austesten usw. (BDSM).


    Selbst die Beziehung zwischen Christian & Anna hat mehr Gefühl als die von Tom & Verena!


  • Klar, der Satz ist so oder so krass. Und die Reaktion des Vaters alles andere als üblich. Aber sie sind zu dem Zeitpunkt nicht nur beide erwachsen, sondern auch schon seit 5 Jahren ein Paar. Da wissen die Eltern auch, dass die zwei schon miteinander geschlafen haben. Klar will man das als Papa wahrscheinlich nicht hören, aber ausrasten würde ich an seiner Stelle auch nicht. Wahrscheinlich würde ich den Satz einfach ignorieren.


    Ja klar, aber es hat auch etwas mit Anstand zu tun. Mein Mann und ich sind jetzt über 10 Jahre zusammen und es würde ihm im Traum nicht einfallen so einen Satz zu meinem Vater (oder Mutter) zu sagen. Und meine Eltern sind wirklich cool, aber Anstand muss sein.