05 - Seite 304 bis Ende (ab Kapitel 17)

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 30 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Livres.


  • Bei mir hatte es auch sehr viel damit zu tun, dass mich Claire einfach etwas genervt hat. Ich kann aber wirklich keine speziellen Dinge nennen, die in die Länge gezogen waren. Mir kamen halt die letzten Kapitel zu zäh vor. Ich würde es gerne besser erklären können, aber es war einfach mein Gefühl dabei... :gruebel:


    Ich kann dich verstehen, mir ging es genauso :winken:

    Klettern ist viel mehr als nur ein Sport. Draußen sein in der Natur, am Fels, das ist eine Lebenseinstellung.

  • Ich kann dich verstehen, mir ging es genauso :winken:


    Ging mir übrigens auch so.
    Vielleicht war es ihre Rolle als Frauchen, die dann plötzlich loslegt?
    Allerdings fsnd ich es weniger langatmig, aber schon so, dass Claire irgrndeie nervig war.
    Dennoch - wie sie das Ganze dann gedreht hat, einer eigentlich ausweglosen Situation entkommen konnte und gleichzeitig Lydia retten konnte, fand ich schon gut.
    Dieses war mein erster Slaughter, aber ich vermute, nicht mein letzter.
    Obwohl das Thema wirklich mehr als bedrückend ist. Ich weiß durchaus, dass es das in der Realität gibt, aber sich damit hier auseinanderzusetzen, fiel mir schon schwer.
    Ich musste das ab und zu gedanklich ausblenden.
    Kein Thriller für schwache Gemüter.

    🐌

  • Vielleicht war es ihre Rolle als Frauchen, die dann plötzlich loslegt?


    Das kann gut sein. Solche Frauen sind mir in Büchern mehr als einmal begegnet und sie haben mich nie überzeugt.

    Klettern ist viel mehr als nur ein Sport. Draußen sein in der Natur, am Fels, das ist eine Lebenseinstellung.

  • Wow, ein wahnsinns Buch.. Sind die anderen Bücher von Slaughter auch so gut? (wenn ja, welches?)


    Es endet einfach perfekt, für mich hat dabei alles gestimmt.
    Claire hat das wirklich clever gemacht, indem sie Paul mit dem Feuer konfrontierte, damit er dann letztendlich rauskommt. Zwischendurch hatte ich ein wenig Angst, Lydia stirbt noch wegen dem Feuer, aber so als - mehr oder weniger - Happy End hat es mir gut gefallen..


    Ich fand das letzte Kapitel irgendwie ziemlich traurig, wie Sam dann von der Hochzeit phantasiert.. Ein ziemlich gefühlvolles Ende..


    Dass Paul dabei noch stirbt finde ich ,,gut". Er bekommt, was er verdient...


    Grausam fand ich wirklich, dass Paul als 15 Jähriger (!!!) bei dem Mord von Julia dabei war (!)... Ich glaube, wenn man so etwas so früh miterlebt, hat man wirklich einen Knacks fürs ganze Leben..


    Meine Überlegung, dass Paul Lydia oder Dee schnappt und Claire sie dann rettet, ist übrigens aufgegangen. Typisch für Thriller, finde ich. Liest man oft.

  • Helen war mir sehr sympathisch, schade eigentlich, dass wir sie nicht schon früher kennengelernt haben. Auch, dass sie Lydia immer wieder Briefe geschrieben hat, zeigt, dass ihr ihre Mädchen nicht egal waren. Und wie sie sich dann ohne zu fragen und ohne zu zögern mit Claire ins Abenteuer stürzt - Respekt.


    Auch wenn das etwas unglaubwürdig war - auch wenn man seiner Tochter vertraut, fragt man doch eigentlich nach, was das Ganze soll und was sie vorhat.


    Zum 1: Ich fand Helen auch total sympathisch! Total toll die Mutter.


    Zum 2: Sehe ich genauso. ich fand es auch sehr unglaubwürdig, dass Helen da einfach plötzlich alles macht für sie. Gerade wenn da eine Waffe im Spiel ist?? Ganz schön strange.


  • Ich denke, wenn man nicht selbst so ein Psychopath ist, kann man sich da nicht reinversetzen und das deshalb auch ganz schwer beurteilen. Ich verstehe unter Liebe auch etwas anderes. Aber "Liebe" ist ja sowieso sehr schwer zu definieren und eigentlich immer nur das, was man dafür hält. Von daher hat Paul Claire zumindest nach seinen Maßstäben schon geliebt.


    Ich würde es bei dem Psychopathen eher als ,,besessen" bezeichnen.. Liebe bestimmt, wenn er sich hineinversetzt.. aber so richtig? Glaube ich nicht. Eher als Mittel zum Zeck.


  • Bei mir hatte es auch sehr viel damit zu tun, dass mich Claire einfach etwas genervt hat. Ich kann aber wirklich keine speziellen Dinge nennen, die in die Länge gezogen waren. Mir kamen halt die letzten Kapitel zu zäh vor. Ich würde es gerne besser erklären können, aber es war einfach mein Gefühl dabei... :gruebel:


    Interessant wie das jeder anders empfindet!


    Ich muss genau das Gegenteil sagen. Ich fand das Ende sogar noch steigernd von der Spannung her. Konnte gestern Nacht gar nicht mehr aufhören zu lesen.


  • Alles in allem fand ich das Buch spannend, auch wenn ich lieber nicht darüber nachdenken möchte, dass die schlimmen Dinge wie der Snuff Ring leider auch in der Realität existieren!


    Oh ja.. Sowas finde ich einfach nur entsetzlich.. Selbst wenn es ,,nachgespielt" wäre, ich verstehe die Phantasien dahinter nicht.
    Einfach nur krank.
    Dieses Thema hat mich wirklich dabei verstört.

  • Oh ja.. Sowas finde ich einfach nur entsetzlich.. Selbst wenn es ,,nachgespielt" wäre, ich verstehe die Phantasien dahinter nicht.
    Einfach nur krank.
    Dieses Thema hat mich wirklich dabei verstört.


    Es ist überaus verstörend. Man möchte die Vorstellung, dass das einer gewissen Realität entpringt, einfach nicht an sich ran lassen. Und ich hoffe wirklich, dass niemand von uns jemals mit derartigen Perversionen konfrontiert wird.

    🐌

  • Das Buch ist wirklich der Hammer, total spannend und auch ein wenig verstörend. Leider ist die Thematik aber wohl nicht nur "an den Haaren herbeigezogen", denn es gibt wohl wirklich Menschen, die sich solche Dinge gerne ansehen...ob nun gestellt oder real...grausame Vorstellung!
    Karin Slaughters Erzählstil war dabei, wie immer, einfach klasse und absout spannend! Sie schafft es, den Leser komplett zu fesseln und mitfiebern zu lassen!


  • Stimmt, das letzte Kapitel von Sam war wirklich bedrückend und nochmal sehr emotional...


    Dass Claire ihren Mann umbringt hatte ja nun nichts mit Notwehr zu tun, was natürlich schon grenzwertig ist... Allerdings hat er ihre Familie über Jahre zerstört, terrorisiert, beeinflusst etc., ohne das Claire etwas geahnt hat (oder etwas ahnen wollte). Dass er sogar bei Julias Qualen und ihrem Tod dabei war, das ist einfach unvorstellbar. Für mich schien es so, als sei Julia sein "erstes Opfer" gewesen, bei dem ihn sein Vater wirklich dabei sein ließ. Daher war er so auf ihre Schwestern fixiert. Einfach nur grausam.


    Dass Lydia überlebt war für mich eigentlich keine "Überraschung", da dies ja auch oft in Thrillern so ist. Dies ist aber nicht negativ gemeint, sondern ich hatte wohl eher gehofft, dass es Claire diesmal schaffen wird, ihre Schwester zu retten. Claire hat eine gewaltige Entwicklung im Buch durchgemacht, was mir sehr gut gefallen hat.