Tabitha Suzuma - Broken. Der Moment, in dem du fällst

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    Kurzbeschreibung


    Mathéos große Liebe ist Lola. Doch Mathéo ist auch Großbritanniens Hoffnung auf olympisches Gold im Turmspringen. Und seine ehrgeizigen Eltern zeigen sich wenig begeistert über die Beziehung. Zum Glück ist Lolas Vater anders. Mit ihm versteht sich Mathéo blind. Doch dann gerät Mathéos Leben komplett aus den Fugen. Nach einer Siegesfeier wacht er mit Verletzungen am ganzen Körper auf, ohne Erinnerung an die Nacht zuvor. Erst als er sich beim Turmspringen am Kopf verletzt, kommt die Erinnerung zurück. Er wurde überfallen und brutal vergewaltigt. Als Lola davon erfährt, bittet sie ihn, zur Polizei zu gehen. Doch Mathéo hat ihr eines verschwiegen. Er kennt seinen Vergewaltiger.
    "Broken" ist der neue Roman der "Forbidden"-Autorin Tabitha Suzuma.


    [hr]


    Am 8. April startet die Leserunde zu diesem Buch, ich bin schon sehr gespannt darauf. Der Lostopf ist noch bis Freitag geöffnet :winken:

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Der 17jährigen Matheo ist ein Ausnahmesportler. Schon in seinem jungen Alter ist er einer der besten Turmspringer der Welt. In einem guten Jahr stehen die Olympischen Spiele an und Matheo muss härter trainieren als je zuvor. Seine Eltern und sein Trainer treiben ihn ziemlich an. Viel Zeit für normale Teenager-Dinge bleibt ihm somit nicht. Doch er hat gute Freunde und vor allem seine Freundin Lola. Die beiden sind total verliebt und sehr glücklich miteinander. Bei Lola und ihrem unkonventionellen Vater fühlt Matt sich wohl, herrscht dort doch eine ganz andere Atmosphäre als in seinem unterkühlten Elternhaus.


    Doch dann geschieht etwas Schreckliches. Als Matheo von einem Wettkampf nachhause zurückkehrt, hat sich sein Leben völlig verändert.
    Wer die Buchbeschreibung auf amazon gelesen hat, weiß schon, was geschehen ist. Ich persönlich finde es schade, dass hier so entscheidende Details vorab schon verraten werden, andererseits muss ich zugeben, dass mich die Beschreibung auch neugierig gemacht hatte.
    Im Buch selbst ist lange unklar, was denn nun geschehen ist. Matt wacht am Morgen auf, sein Zimmer ist verwüstet und er halt Prellungen und Verletzungen am ganzen Körper, weiß aber nicht, wie es dazu gekommen ist. Er ist total verunsichert und verhält sich seinen Freunden und Lola gegenüber entsprechend merkwürdig. Als die Erinnerung zurückkommt, wird es noch schlimmer.


    Zu Beginn gibt die Autorin ihren Figuren viel Raum, führt sie ausgiebig ein und es passiert erstmal nicht viel, bis zu besagtem Ereignis. Wirklich Spannung kam für mich aber auch dann nicht auf, da ich durch die Buchbeschreibung eben schon wusste, was geschehen ist. Ein bisschen Rätselraten gab es noch über die Frage, wer ihm das angetan hat, aber auch hier sind die Hinweise dermaßen offensichtlich, dass es schnell klar war.


    Gut dargestellt fand ich aber Matts Umgang mit diesem Ereignis, seine Hilf- und Sprachlosigkeit, sein Unvermögen, sich anderen mitzuteilen, seine Verzweiflung und seinen Selbsthass. Hier legt die Autorin viel Wert auf die Schilderung von Emotionen und das gelingt ihr meiner Meinung nach auch gut, für mich las es sich alles sehr glaubwürdig und authentisch.


    Dementsprechend gefiel mir das Buch trotz fehlender Spannung eigentlich gut – bis zum Ende! Hier habe ich mich dann aber richtiggehend über das Buch geärgert, die gewählte Lösung zum Schluss kann ich überhaupt nicht nachvollziehen und finde sie, gerade in einem Jugendbuch, auch nicht gut.


    Insgesamt hat mir das Ende leider das ganze Buch ziemlich vermiest, weswegen ich mich mit der Bewertung wirklich schwertue.


    2ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    LG, Dani


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  • Mattheo, genannt Matt, ist kein gewöhnlicher 17jähriger. Auf ihm ruhen Englands Hoffnungen auf die Goldmedaille im Turmspringen bei den nächsten Olympischen Spielen. Er kommt aus einem reichen Elternhaus und hat eine wundervolle Freundin. Doch nach einem wichtigen Wettkampf geschieht etwas, das seine Welt aus den Fugen geraten lässt. Matt wacht morgens ohne Erinnerungen an die vergangene Nacht verletzt in seinem völlig verwüsteten Zimmer auf. Was ist passiert?


    Ein großer Pluspunkt bei diesem Buch ist der Schreibstil der Autorin. Ihr gelingt es außerordentlich gut, die Stimmung und die Gefühle von Matt, aber auch den anderen Charakteren einzufangen und zu vermitteln. Die Worte wirken locker, aber auch eindringlich. Dafür nimmt sich Tabitha Suzuma viel Zeit, was gleichzeitig allerdings auch eins der Mankos der Buches ist. Da der Fokus so auf dem Innenleben Matts liegt, passiert lange Zeit nicht viel und manche Kleinigkeiten werden immer wieder durchgekaut. Die Handlung baut sich nur schleppend auf, langatmige Szenen und Beschreibungen sind keine Seltenheit und ich habe mich zeitweise wirklich gelangweilt.


    Dazu kommt noch: Die Inhaltsbeschreibung des Verlags verrät viel zu viel über das Buch (der Klappentext selbst ist nicht so ausführlich), was zwar zunächst für Interesse an der Geschichte sorgt, dann beim Lesen allerdings fast alle Spannung nimmt, da man Dinge weiß, die erst in der zweiten Hälfte (!) des Buches aufgedeckt werden.


    Matts Freundin Lola ist für mich die Sympathieträgerin der Geschichte. Sie ist das Mädchen, das man gerne zur besten Freundin haben möchte - trotz eines schweren Schicksalsschlags in ihrer Kindheit ist sie fröhlich und lebenslustig. Ihre außergewöhnlich gute Beziehung zu ihrem chaotischen Vater stellt einen krassen Kontrast zu Matts äußerlich perfekten, aber an den Befindlichkeiten und Wünschen ihrer Kinder völlig uninteressierten Eltern dar. Neben Lola habe ich mich auch in Matts kleinen Bruder Loic verliebt, der als 8jähriger sehr unter der Stimmung zu Hause zu leiden hat.


    Matt selbst stand im Mittelpunkt des Buches und trotzdem habe ich seine Entscheidungen nicht immer verstanden und war teils genervt von ihm. Er befindet sich in einer Ausnahmesituation, weshalb es wahrscheinlich auch schwer ist, sich in ihn hineinzuversetzen - von außen lässt sich immer alles objektiver betrachten. Trotzdem machte er es mir durch schlicht dumme Aktionen und langwierige philosophische Betrachtungen der Natur auch nicht wirklich leicht, ihn ins Herz zu schließen.


    Vom Ende der Geschichte war ich leider sehr enttäuscht. Ich möchte nichts verraten, aber es war für mich nicht wirklich nachvollziehbar und ich hätte mir eine andere Auflösung der Situation (egal welcher Art) gewünscht. Auch emotional hat es mich nicht berühren können.



    Fazit: Man erfährt viel über Matts Gefühle, die durch den ausführlichen Schreibstil der Autorin regelrecht greifbar werden. Die Charaktere und die erzeugte Stimmung sind eindeutig die Stärken von "Broken". Leider können die Handlung und der (auch aufgrund der Spoiler durch die Verlagsbeschreibung nicht vorhandene) Spannungsbogen dabei nicht mithalten, auch wenn ich größten Respekt davor habe, dass sich Tabitha Suzuma hier wieder einmal einem schwierigen Thema gewidmet hat. Nachdem "Forbidden" zu meinen Lieblingsbücher zählt, konnte "Broken" mich leider nicht überzeugen.
    2ratten

  • Klappentext:
    "„Matheos Leben scheint perfekt: Er ist beliebt, talentiert und hat in Lola seine große Liebe gefunden. Bis zu dem Tag, an dem Schreckliches geschieht. Etwas so Schreckliches, dass es Matheo unmöglich ist, Worte dafür zu finden, und er es tief in seinem Innern vergräbt. Doch ganz allmählich kehrt die Erinnerung an das Geschehene zurück. Und mit ihr das unaussprechliche Grauen, das sogar die Lieben zwischen Lola und ihm zu zerstören droht..“


    Meine Meinung:
    Mir war die Autorin Tabitha Suzuma vorher nicht bekannt, das Debüt „Forbidden“ habe ich bisher nicht gelesen. Die Autorin spricht hier das Leben eines Jungen an, der schwer traumatisiert wird. Sie geht auf seine Lebensumstände ein und erzählt von seinem inneren Konflikt, den das traumatische Erlebnis in ihm ausgelöst hat. Der Junge, von dem ich spreche, heißt Matheo. Matheos Leben erscheint nach außen hin recht normal. Er hat einige Freunde, ist beliebt unter den Mitschülern, gutaussehend. Zu Beginn der Handlung erschien er mir doch ein klein wenig arrogant, muss ich sagen. Er geht, seitdem er klein ist, dem Turmspringen nach und ist sehr erfolgreich in dem Sport. Nach und nach geht die Autorin jedoch auch auf die Schattenseiten seines Lebens ein, die Entwicklung, die Matheo in dem Buch durchläuft, gleicht einer Achterbahnfahrt, wirkt aber sehr authentisch. Durch das Erlebnis bricht sein ganzes Leben zusammen, er beginnt vieles zu hinterfragen und möchte auch einiges ändern, weil er nicht glücklich ist. Auch das Verhältnis der Familienmitglieder untereinander verändert sich stark. Die Familie nimmt mehr Platz in Matheos Leben ein. Die Charaktere, insbesondere Lola, Matheos Freundin und Loic, seinen kleinen Bruder, habe ich als sehr sympathisch und liebevoll gestaltet, empfunden. Beide sind auf ihre Art und Weise sehr eng mit Matheo verbunden.


    Die Handlung wird in der dritten Person, aus Matheos Sicht, erzählt. Es fiel mir nicht sehr leicht, mich in Matheo hineinzuversetzen. Er tat mir einfach nur leid, weil er nicht weiß, wie er mit den ganzen widersprüchlichen Gefühlen umgehen soll. Genau von diesen Gefühlen lebt aber das Buch und dadurch wird auch die Spannung aufgebaut. Nach und nach, sehr detailliert und bildlich beschreibt Tabitha Suzuma seine Veränderung und die Entwicklung seiner Gefühle selbst. Sie nimmt sich dafür viel Zeit, sodass auch nur langsam die Spannung steigt. Gegen Ende der Handlung jedoch hatte ich das Gefühl, die Ereignisse würden sich überschlagen und passieren viel zu viele Dinge. Das war jedenfalls mein eigenes Empfinden. Das Ende des Buchs hat mich einfach nur wahnsinnig schockiert zurückgelassen, ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht.
    „Broken“ hat mich sehr berührt, aufgewühlt und geschafft mich zu schockieren. Vom Ende abgesehen hat es mir aber gut gefallen, vor allem weil ich die Handlung und Entwicklung als sehr authentisch empfunden habe.


    Ich gebe vier von fünf Punkten.

  • Mutiges Thema, aber langweilige Handlung und unschönes Ende


    Klappentext
    „Mathéos große Liebe ist Lola. Doch Mathéo ist auch Großbritanniens Hoffnung auf olympisches Gold im Turmspringen. Und seine ehrgeizigen Eltern zeigen sich wenig begeistert über die Beziehung. Zum Glück ist Lolas Vater anders. Mit ihm versteht sich Mathéo blind. Doch dann gerät Mathéos Leben komplett aus den Fugen. Nach einer Siegesfeier wacht er mit Verletzungen am ganzen Körper auf, ohne Erinnerung an die Nacht zuvor. Erst als er sich beim Turmspringen am Kopf verletzt, kommt die Erinnerung zurück. Er wurde überfallen und brutal vergewaltigt. Als Lola davon erfährt, bittet sie ihn, zur Polizei zu gehen. Doch Mathéo hat ihr eines verschwiegen. Er kennt seinen Vergewaltiger.“


    Gestaltung
    Ich habe schon einmal bereits ein ähnliches Cover wie dieses gesehen, das mir jedoch besser gefallen hat. Das helle blau zusammen mit dem hellen grau gefällt mir nicht so gut und auch die Anordnung der Buchstaben des Titels ist nicht sehr schön. Ich finde das Cover ein wenig nichtssagend, auch wenn es durch das Bild des Turmspringenden Jungen auf die Handlung Bezug nimmt. Schade finde ich, dass ich das Motiv hinter dem Blau gar nicht richtig erkennen kann.

    Meine Meinung
    Dass Autorin Tabitha Suzuma sich vor den schwierigen Tabuthemen nicht scheut, davon hatte ich schon gehört. Ihren Roman „Forbidden“ kenne ich vom Hörensagen, auch wenn ich ihn selber nicht gelesen hatte. Als ich dann von „Broken“ hörte und mir den Klappentext durchlas, war ich sehr beeindruckt. Eine Autorin, die sich mit dem sensiblen Thema der Vergewaltigung junger Männer auseinandersetzt? Spannend! Dachte ich zuerst. Leider wurde ich von diesem Buch enttäuscht.


    Ich rechne es der Autorin hoch an, dass sie sich an diese Thematik herangewagt hat. Ich finde es wichtig, dass solche Themen nicht totgeschwiegen, sondern angesprochen werden. Dabei sollte jedoch ein sensibler Umgang mit gleichzeitiger Deutlichkeit hinsichtlich des Themas selbstverständlich sein. Suzuma hat diesbezüglich auch wirklich meine Erwartungen getroffen. Sie ist mit dem Thema vorsichtig umgegangen und hat es gleichzeitig geschafft, nicht zu sehr in Wertungen abzurutschen. Die Autorin hat bei mir Emotionen geweckt und mir die Gefühle der Verunsicherung, Schuld und Angst des jungen, vergewaltigten Mathéos veranschaulicht. Ich habe die bedrückte Atmosphäre gespürt.


    Jedoch habe ich mich ansonsten ziemlich gelangweilt. Gerade zu Beginn passierte absolut gar nichts und ich habe mich mehr schlecht als recht durch die Handlung gequält. Dass die Figuren und die jeweiligen Situationen, in denen sie sich befinden, angemessen eingeführt werden müssen, ist mir klar. Aber es hätte dabei ruhig auch etwas passieren können. Stattdessen haben die Charaktere meist einfach nur miteinander geredet und das wars. Mehr nicht.


    Erst in der Hälfte des Buches passierte dann am Ende eines Kapitels ein kleinerer Cliffhanger, der mehr Spannung aufkommen ließ. Auch als Mathéo seiner Freundin Lola dann von seinen Erinnerungen und seiner Situation erzählt hat, gefiel mir das Buch etwas besser, weil dort die Emotionalität gut dargestellt wurde und seine Gefühle nachvollziehbar waren.


    Dann kam jedoch das Ende. Und was soll ich sagen? Ich fand es einfach nur blöd. Ich kann nicht genau ins Detail gehen, ohne zu viel zu verraten, aber für mich handelte eine der Figuren einfach nur absolut kopflos und ich konnte die Entscheidung wirklich nicht nachvollziehen. Das Ende ist dabei eine Mischung aus traurig und glücklich, denn nach einem kurzen Zeitsprung erhält man durchaus einen Blick auf die Figuren, wie sie sich mit der Zeit entwickelt haben. Aber hier war mir die Entwicklung eines Charakters zu unrealistisch. Ich hatte einfach den Eindruck, als hätte die Autorin am Ende nochmal richtig eins draufsetzen wollen in Punkto Dramatik. Dabei riss sie jedoch neben der ohnehin schon sensiblen Vergewaltigungsthematik ein weiteres empfindliches Feld an, was meiner Meinung nach zu viel des Guten war. Damit die Leser dann aber dennoch zufrieden mit dem Ende sind, gab es einen kleinen Zeitsprung. So habe ich es zumindest empfunden. Echt schade.


    Fazit
    Dass in „Broken – Der Moment, in dem du fällst“ ein ernsthaftes, bisher kaum aufgegriffenes (Tabu-)Thema aufgegriffen wurde, fand ich sehr mutig, spannend und interessant. Auch die Umsetzung war sehr einfühlsam und sensibel gelöst. Jedoch habe ich mich größtenteils einfach nur gelangweilt, da nichts Packendes in der Handlung passierte. Es dümpelte alles vor sich hin, abgesehen von ein paar gefühlvollen oder erschreckenden Momenten. Gerade das Ende hat mich dann zusätzlich nochmal enttäuscht, da eine Figur etwas dramatisches tut und ihr Handeln nicht gut begründet wurde und somit nicht nachzuvollziehen war.
    Knappe 2 von 5 Sternen!
    2ratten
    Reihen-Infos
    Einzelband

  • Klappentext:


    "„Matheos Leben scheint perfekt: Er ist beliebt, talentiert und hat in Lola seine große Liebe gefunden. Bis zu dem Tag, an dem Schreckliches geschieht. Etwas so Schreckliches, dass es Matheo unmöglich ist, Worte dafür zu finden, und er es tief in seinem Innern vergräbt. Doch ganz allmählich kehrt die Erinnerung an das Geschehene zurück. Und mit ihr das unaussprechliche Grauen, das sogar die Lieben zwischen Lola und ihm zu zerstören droht..“


    Meine Meinung:


    Ich war sehr gespannt auf das zweite Buch von Tabitha Suzuma das auf den Deutschen Buchmarkt kam, denn das erste Buch "Forbidden" konnte mich damals total von der Autorin überzeugen, schon allein das sie eine der wenigen Autorinnen ist die sich an schwere, sensible Themen heranwagt, und auch dadurch event. die Meinungen spaltet.
    Der Prolog starten mit einem völlig verwüsteten Zimmer und einen verwirrten Matheo der sich nicht erinnern kann was geschehen ist. Ich fand die Beschreibung des Zimmers schon so schön Bildlich, es gab im Buch immer wieder schön geschriebene Sätze die viele Emotionen einfangen konnten.
    Nach dem spannenden und verwirrenden Prolog ging es aber eher ruhiger weiter durchs Buch. Wir lernen Matheo, seine Freunde und Familie besser kennen.
    Matheo wirkt wie ein ganz normaler Junge, hat Freunde und eine sehr liebenswürdige Freundin Lola, seine Eltern sind ziemlich streng und haben kaum Zeit, sein kleiner Bruder ist mir richtig ans Herz gewachsen, er muss die meiste Zeit mit der Haushälterin verbringen. Aber Matheo kann eine Sache besonders gut, das Turmspringen, er ist so gut das er nächstes Jahr bei den Olympischen Spielen dabei sein könnte. Hier fand ich es sehr spannend zu erfahren wie das Training und all das drum herum für ein Turmspringer von statten geht, ich sag euch da hatte Matheo es nicht leicht, 5Uhr aufstehen, Training in der Schwimmhalle, Schule, Training zu Hause ... da wundert mich schon fast das er überhaupt ein Privat Leben hatte. Aber gerade weil er so einen straff durch organisierten Tag hat und ziemlich Kühles Eltern Haus, konnte er froh sein so eine liebenswürdige Freundin wie Lola zu haben.
    Lola lebt mit ihren Vater alleine, beide haben viele Gemeinsamkeiten, schön fand ich deren Kino Ritual. Sie kann ihren Vater alles anvertrauen, und auch Matheo versteht sich gut mit ihm.
    Alles scheint normal zu laufen in Matheos Leben, soweit das Leben eines Spitzensportlers normal ist, bis zu dem Tag als mal wieder ein Wichtige Wettkampf an stand. Am nächsten Morgen des Wettkampfes wacht Matheo in seinem verwüsteten Zimmer wieder auf, er und wir wissen nicht was passiert ist. Es muss aber was schlimmes gewesen sein, den Matheo ist nicht mehr der selbe, er irrt durch London und nimmt alles wie unter einer Glasblock war, seine Freundin darf ihn auch nicht mehr richtig anfassen, und er wird immer dünner. Das sind nur ein paar der Anzeichen die auftreten. Die große Frage was ist an dem Tag geschehen? Hier will ich nicht zu viel wegnehmen deswegen hör ich auf mehr über den Inhalt zu schreiben, leider kann man in vielen Kurzbeschreibungen schon zu viel erfahren.
    Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, er war eher ein ruhiges Buch, aber dadurch das ich mir vorher gar nicht viel durchgelesen habe war ich schon ein wenig am Mitfiebern was ihm passiert sein könnte, so eine leichte Ahnung hat man von Anfang an, toll war Beschreiben wie Matheo sich in der Zeit fühlte. Mit dem Ende war ich leider nicht ganz zufrieden, es wirkte ein wenig so als ob die Autorin schnell zu Schluss kommen wollte. Ich hoffe weiterhin das sich die Autorin sich mit solchen Themen auseinander setzt und Bücher darüber schreibt.


    Fazit:


    Ich kann allen das Buch empfehlen die gerne Jugendbücher lesen die sich mal mit ernsteren Themen auseinander setzen. Der Schreibstil der Autorin ist schön flüssig zu lesen, und meiner Meinung nach sind da ein paar ganz tolle Sätze bei. Es ist eher ein Ruhigeres Buch, aber mit vielen Emotionen.


    4ratten

    Einmal editiert, zuletzt von Nad ()

  • Meine Meinung:


    Ein Jugenddrama mit zweifelhaften Ausgang. so lässt sich "Broken. der Moment, in dem du fällst" für mich in einem Satz zusammenfassen.
    Die Hauptfigur, Matheo, ist ein begabter Turmspringer, der die britischen Meisterschaften gewinnt und als Hoffnungsträger für die olympischen Spiele ein Jahr später gilt. Matheo ist außerdem einer der beliebtesten Schüler seiner Jahrgangsstufe, hat ebenfalls beliebte Freunde und eine tolle Freundin. Gleichzeitig ist er aber auch das Kind einer sehr reichen Familie, dessen Eltern für ihre Karriere leben und die Kinder einem Hausmädchen überlassen, gleichzeitig aber "Gehorsam" und absolute Leistung einfordern. Matheos Freundin Lola dagegen, lebt mit ihrem Vater alleine in einem eher runtergekommenen Reihenhaus und führt ein eher unkonventionelles Leben. Das alleine schon deswegen, weil der Vater als Ex-Musikstar nun als freier Fotograf arbeitet und gerne noch mit Alkohol und Drogen feiern geht.
    Matheo und Lola sind ein unglaublich schön verliebtes Teeniepaar und geben sich gegenseitig all das, was sie von zu Hause her vermissen.
    Doch dann passiert ein Verbrechen, das Matheo in ein Trauma stürzt und die Beziehung zwischen Lola und ihm langsam und schleichend zerstören könnte.


    Das Thema taugt wahrlich für keinen typischen "Hollywood-Teenie-Film" mit rosarotem Happy End. Auch der Schreibstil der Autorin geht sehr viel tiefer. Durch ihre sehr detailreichen Beschreibungen von Situationen, Gedanken und Gefühle, und Umgebungen geht dieser Roman sehr tief. So tief, dass ich manchmal nicht weiterlesen wollte, weil mir die Stimmung in dem Moment definitiv zu depressiv war.
    Dieser Schreibstil ist sowohl ein großer Pluspunkt, als auch ein großer negativ Kritikpunkt in diesem Buch. Denn das Ende, so wie es dargestellt wird, in seiner Intensität und Endgültigkeit, halte ich als Schlusswort in einem Jugendbuch für sehr gefährlich. Und genau das ist der Punkt, wegen dem ich "Broken. Der Moment, in dem du fällst" auch nicht so gut bewerte, wie die Autorin es für ihre Darstellung verdient hätte.
    Ein Buch, das man jungen Menschen nicht unbedingt unkommentiert lesen lassen sollte.


    Ich vergebe:
    3ratten

    Einmal editiert, zuletzt von claire ()

  • Meine Meinung:
    Es war mein erstes Buch von Tabitha Suzuma und war deshalb sehr gespannt auf dieses Buch. Der Klappentext hat mir sehr gut gefallen und klingt sehr spannend.
    Am Anfang erfährt man sehr viel über Matheo. Es ist sehr informativ. Aber über die anderen Charaktere erfährt man auch sehr viel. Das fand ich sehr gut, weil manchmal doch eher wenig über die Charaktere erfährt.


    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Es lässt sich gut lesen und ist sehr flüssig. Obwohl ich zum Ende des Buches ein paar Schwierigkeiten hatte und nicht sehr schnell voran kam. Die Autorin hat sich über das Thema Turmspringen sehr viel informiert. Das merkt man, weil es sehr gut beschrieben wurde.


    Die Story hat mir an sich sehr gut gefallen. Es gab ein paar Schwachstellen aber über die kann man hinweg sehen. Wie ich schon oben erwähnt habe, hat man sehr viel Informationen gehabt über die Charaktere und über das Turmspringen. Das fand ich sehr gut.
    Es gab ein paar sehr interessante Wendungen im Buch, die für mich unvorhersehbar waren. Ich war teilweise doch etwas sehr überrascht. Aber es gab auch ein paar Stellen, die vorhersehbar waren.


    Die Charaktere fand ich sehr gut dargestellt und sehr symphatisch. Ich mochte sie sehr. Aber vorallem hat mir Lola am meisten gefallen. Sie kam für mich sehr authentisch und sehr symphatisch rüber. Die Autorin hat meiner Meinung nach ein gutes Händchen um die Charaktere sehr authentisch rüber zu bringen.


    Leider hat das Ende für mich das Buch kaputt gemacht. Da frag ich mich wieder einmal warum die Autoren so ein gutes Buch schreiben und es dann mit so einem Ende versauen. Ich habe mit allem gerechnet aber nicht so wie es geendet hat. Für mich ein nicht nachvollziehbares ende. Sehr schade für so ein tolles Buch.


    Fazit:
    Ein sehr schönes und spannendes Buch. Mit ein paar Schwachstellen, über die man auch hinweg sehen kann. Leider hat mir das Ende überhaupt nicht gefallen. Von mir 4 von 5 Sternen.

  • Dieser Klappentext ist ein Grund, weshalb ich mir Klappentexte für gewöhnlich gar nicht oder nur sehr ungern durchlese. Hier haben wir ein besonders "tolles" Beispiel, denn der Klappentext nimmt nahezu alles vorweg. Was mit Matheo, unserem Protagonisten, geschah, erfährt der Leser erst nach etwa der Hälfte des Buches. Doch damit nicht genug! Auch die große Schlüsselfrage nach dem "Wer?" ist relativ klar angedeutet, sodass ich von Beginn an Bescheid wusste.


    Matheo ist siebzehn Jahre alt und in Großbrittanien schon beinahe eine Legende. Als Turmspringer verzeichnet er große Erfolge, steht sogar kurz vor Olympia. Nicht zuletzt hat er dies seinen (über-)ehrgeizigen Eltern zu verdanken, die ihn in seiner Karriere sehr unterstützen, ihm jedoch oft sehr kalt gegenüber treten. Doch die fehlende Zuneigung zuhause, erhält Matheo von seiner großen Liebe Lola. Nach einem Sieg erwacht er mit Verletzungen am ganzen Körper, sein Zimmer ist verwüstet. Er ist verwirrt und kann sich an die vergangene Nacht nicht erinnern. Doch er weiß, dass etwas schreckliches passiert ist. Er beginnt sich zu verändern, sich von Lola und seinen Freunden zu entfernen. Nach und nach kehrt die Erinnerung zurück und stellt Matheos Kraft erneut auf die Probe...


    Besonders gut gefallen hat mir, dass der Leser vor dem großen Knall die Charaktere und den Protagonisten kennenlernen kann. Matheo ist wirklich ein sehr interessanter und authentischer Charakter und ich konnte mich schnell in ihn hinein versetzen. Auch Lola, deren Vater sowie die gemeinsamen Freunde und Matheos Familie wurden toll beschrieben.


    Der Schreibstil von Tabitha Suzuma war für mich zunächst etwas ungewohnt. Dennoch lies er sich schnell und leicht lesen. Etwas besorgt war ich, ob mir das Thema "Turmspringen", für das ich mich überhaupt nicht interessiere, zu viel werden könnte. Hiermit überraschte mich die Autorin erneut, denn gerade zu Beginn des Buches gab es schon die ein oder andere Beschreibung. Doch genau diese Beschreibungen fand ich sehr interessant.


    Wie schon erwähnt, nahm mir der Klappentext die komplette "Spannung", denn mir war von vorne rein klar, was passieren würde und wer die Schuld trägt. Glücklicherweise habe ich mich während des Lesens dennoch nicht gelangweilt. Gerade die erste Hälfte des Buches hat mir enorm gut gefallen. Matheos Gefühle zu Lola, aber auch die zu seiner großen Leidenschaft, dem Turmspringen, waren sehr authentisch und fesselnd geschrieben. In der zweiten Hälfte des Buches ebbte die anfängliche Begeisterung leider etwas ab. Nicht alles konnte ich nachvollziehen, zu groß war der Ärger über den schlecht gewählten Klappentext (ich ewähne diesen zum letzten Mal...versprochen ;)). Der größte Kritikpunkt kam für mich jedoch ganz zum Schluss. Das Ende empfand ich als sehr, sehr enttäuschend.


    Als alles aufgelöst wurde ging es Schlag auf Schlag. Mir wurde das Buch deutlich zu schnell abgeschlossen. Ein paar Fragen blieben für mich offen und ich hätte mir einfach einen "runderen" Abschluss gewünscht. Auch über eine Entwicklung konnte ich nur den Kopf schütteln. Diese war für mich absolut nicht nachvollziehbar und komplett überdramatisiert. Leider konnte mich diese Wendung zwar überraschen, jedoch überhaupt nicht berühren. Neben den offenen Fragen, blieben leider einige unlogische Lücken in der Geschichte übrig, die ich nicht ganz verstanden habe.


    Fazit: Eine Geschichte, die wirklich gut startete, mich am Ende aber doch sehr enttäuschte.

  • Erster Satz:
    Prolog
    "Er öffnet die Augen und weiß sofort, dass etwas Schreckliches passiert ist."


    Meine Meinung zum Buch:
    "Broken - Der Moment, in dem du fällst" ist der neue Roman von Tabitha Suzuma. Vielen ist die Autorin durch ihren Roman "Forbidden" bekannt - so auch mir. Als ich von ihrem neuen Buch gehört habe, musste ich es einfach lesen. Und es hat sich gelohnt.


    Tabitha Suzuma scheut sich nicht davor "Tabuthemen" anzusprechen und diese sehr emotional und berührend an den Leser zu bringen. Ihr Schreibstil hat alles was man für solch ein Thema braucht. Sie schreibt voller Emotionen und erzählt sehr gefühlvoll das Leben von Mathéo.


    Die eigentliche Story rund um Mathéo ist sehr dramatisch und hat mich oft sprachlos gemacht. Nicht nur das Geschehene, welches Mathéo verarbeiten muss, sondern auch die komplette Familiengeschichte. Da findet man einfach keine passenden Worte. Ich war oft sehr wütend und konnte nur mit dem Kopf schütteln. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man mit seinem eigenen Fleisch und Blut SO umgehen kann.


    Grundsätzlich ist die Story sicher nicht für Jedermann etwas. Wenn man dieses Buch zur Hand nimmt, sollte man sich im klaren sein, dass es keine leichte Kost wird. Da ich zwischendurch sehr gerne Bücher lese die in solche Richtungen gehen, wusste ich, worauf ich mich einlasse. Aber auch ich brauchte nach diesem Buch etwas Zeit um mich mit der Story auseinanderzusetzen. Und ich bin wirklich froh, dieses Buch gemeinsam in einer Leserunde gelesen zu haben, denn ich hatte großen Redebedarf.


    Die Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Natürlich kann man nicht alle mögen, aber dies hat für mich die Story komplett abgerundet. Wir haben die reichen Eltern (Snobs) von Mathéo und seinem kleinen Bruder, die zu viel wollen, dafür aber nichts zurückgeben (und damit meine ich Liebe, Geborgenheit, Sicherheit und kein großes Haus mit einem immer vollen Kühlschrank). Den kompletten Gegensatz bildet Lola mit ihrem Vater. Sie haben sicher nicht viel Geld, zeigen aber, was Familienzusammenhalt bedeutet.


    Auch das Thema Turmspringen hat eine große Bedeutung in dem Buch und ist die große Leidenschaft von Mathéo. Die Autorin weiß einfach wie man passende Informationen über das Thema in die Story einbaut, ohne das es zu viel ist.


    Die Story hätte von mir locker 5 Federn bekommen können, wäre dieses Ende nicht gewesen. Ich kann immer noch nicht begreifen, warum Tabitha Suzuma es SO enden lassen musste. Ich fand es falsch und nicht wirklich passend.


    Fazit:
    "Broken - Der Moment, in dem du fällst" von Tabitha Suzuma ist ein dramatischer und sehr auffühlender Roman über eine Geschichte die mich schockiert, aber gleichzeitig auch gefesselt hat.


    4ratten