02 - Seite 83 bis 165 (ab Tag 17)

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 12 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Weratundrina.

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    LG, Dani


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  • Der zweite Abschnitt ist gelesen und das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt so hin und weg von einer Lektüre war...


    Wahnsinn, jetzt hat Eddie eine Patientenverfügung vor sich liegen und muss entscheiden, ob sie unterschreibt. Was hat Henri nur dabei gedacht, ist er wirklich so einsam, dass es niemand anderen gibt, den er hätte benennen können? Was für eine Riesenverantwortung! Dr. Saul gefällt mir immer besser, trotz seiner zeitweise sehr zynischen Art, aber er erklärt einfach verdammt gut, um was es geht.


    Sam zieht es zu Madelyn und er erfährt ihre Geschichte, meine Güte, wie erschütternd! Ich war echt mal zeitweise fassungslos, als ich das alles gelesen habe. Was gibt es nur für schlimme Schicksale? Das rückt so manches meiner Alltagsprobleme wieder ins richtige Licht und ich bin so sehr froh, dass ich nichts mit so einer Klinik zu tun habe, weder als Patient noch als Angehöriger. Und bin mir bewusst, dass sich das jeden Tag ganz unverhofft ändern kann.


    Schön jedenfalls, dass Sam sich um Madelyn kümmern will, das fühlt sich gut an. Durch seine Gabe scheint er näher an sie heran zu kommen als andere. Da ist etwas Fernes, was er wahrnehmen kann, und andere eben nicht.


    Was ich sehr gut gemacht finde, ist die aufkeimende Verbindung zwischen Eddie und Sam. Sie haben so einiges gemeinsam in ihrer Sorge um Henri und nun auch Madelyn. Mir gefällt Eddie mit ihrem phantastischen Verlag, sie passt wie die Faust aufs Auge in diese Geschichte. Durch ihren Hang zur Phantastik hat sie bestimmt einen viel besseren Draht zu Sam als so manch anderer Erwachsener. Auf alle Fälle einen besseren als seine Mutter, für die ich zwar Verständnis habe, die aber so gar nichts weiß über ihr eigenes Kind und ihn vor allem beschützen will.


    Henri phantasiert in seinem Komazustand vor sich hin und bringt verschiedene Versionen der Vergangenheit - auch ein total faszinierender Abschnitt. Wir als LeserInnen wissen letztendlich nicht, welche Version am Ende die Wahrheit war, aber das ist auch gar nicht wichtig. Dieses Kreisen um die Erinnerungen, unterbrochen von der zwischenzeitlichen Krise, in der Henri einen Riss in "seiner" Realität erlebt und dabei die Wirklichkeit erlebt, das ist schon ein sehr intensives Leseerlebnis. Mal ganz abgesehen vom Inhalt, der ja auch kein leichter Tobak ist, weil es um Kriegserlebnisse geht. Die Szene mit dem Kindersoldaten fand ich sehr bewegend, und auch Henri kommt ja immer wieder darauf zurück. Manches ist schon sehr verwirrend - zum Beispiel die Szene, als Henri wegen des Akkordeonspielers auf die Metrogleise fällt und ... fällt? Aber es soll sich schließlich so lesen wie die Fehlschaltungen eines komatösen Gehirns, um es in Dr. Sauls Sprache zu sagen, dann darf das auch nicht so linear erzählt werden, sondern muss sich bis zu einem gewissen Grad chaotisch anfühlen, denke ich.

    :lesen: Patrick Rothfuss - Die Furcht des Weisen

  • Als ich von der Arbeit heim kam, habe ich mich schon auf diesen Leseabschnitt gefreut. Das Buch saugt einen ja förmlich ein.


    Henris Erlebnisse verwirren mich noch, da ich nicht weiß was real ist und was nicht. Ich denke mal, dass an allem ein Funke Wahrheit dran ist, denn als Kriegsreporter wird Henri einiges erlebt haben. Kann er wirklich vor eine Metro gefallen sein als Sam dabei war? Sams immer wiederkehrender Traum scheint darauf hinzudeuten.


    Sam habe ich derweil richtig ins Herz geschlossen, so ein bissel erkenne ich auch von mir in ihm. Ich habe mich richtig doll gefreut, dass er wieder bei Maddie vorbei geschaut hat. Deren Geschichte ist enorm traurig, denn alle Angehörigen sind bei einem Verkehrsunfall gestorben, nur sie nicht. Wie tragisch muss es sein als fast 12 jährige, begabte Tänzern ans Bett gefesselt zu sein und das bewegungslos. Sams Mom scheint ihn nicht wirklich zu verstehen. Wie kann man einem Kind nur das Lesen verbieten? Merkt sie denn nicht wie schlau der Junge ist und dass sie sich keine Sorgen um ihn machen muss?


    Übrigens konnte ich mir richtig gut vorstellen wie sehr es ihm bei Eddie im Verlag gefallen hat, denn das hätte mich auch enorm gefesselt.


    Findet ihr es auch bemerkenswert, dass Sam die Menschen spürt? Als er meinte, dass er Maddie spüren kann wie ein Mädchen, das sich in einem Schrank versteckt und nicht gefunden werden will, da hatte ich Gänsehaut. Er scheint Maddie mehr zu spüren als seinen Dad. Ist sie dadurch dem Leben näher als Henri?


    Hach das Buch bewegt mich echt total, feuchte Augen vorprogrammiert.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Nach wie vor bin ich gefesselt von dem Roman!
    Wenn Henri 18 Minuten Hirntod war, besteht dann überhaupt noch Hoffnung auf Bewusstsein, Leben und Verständigung? Ich wünsche es mir sehr!


    Zuerst habe ich es, ehrlich gesagt, nicht ganz wahrgenommen, dass ein Sprung zu Tag 17 war und mich über die 2 Tage gewundert, in denen Henri noch nicht aufgewacht ist. Dann aber hatte ich es realisiert.


    Ich bin wirklich gespannt, ob Eddie die Verantwortung übernimmt und die Patienten Verfügung unterschreibt. (Und hoffe, hoffe, hoffe, dass sie nie den Schritt gehen muss, über Leben und Tod letztendlich zu entscheiden. Was für eine Verantwortung! )
    Durch Eddies Beschreibungen ist Henri sehr sympathisch dargestellt worden!


    Da fragt man sich wirklich noch einmal mehr, warum er nicht den Mut hatte, sich auf Eddie und ihre gegenseitige Liebe einzulassen.
    Eddie hätte ich eher so auf um die 30 geschätzt. Aber eigentlich ist das Alter ziemlich egal.


    Besonders gefallen hat mir auch, dass Sam auch mal etwas wie Teenager Verhalten an den Tag legt! Auch, wenn er es bereut, war doch die Bemerkung über Steve und den Job ganz amüsant. Und Mariefrance braucht wirklich ein durchgeplantes, strukturiertes Leben. Ob sie vor dem Einsatz im Kriegsgebiet anders war?


    Welche der Träumereien sind Realität? Henri muss ja mit Mariefrance geschlafen haben. Aber zusammengewohnt hatte er doch eigentlich nicht mit ihnen, oder? Ganz am Anfang hat er doch gesagt, dass er seinen Sohn noch nie gesehen hat? Aber warum sieht Sam dann die Begebenheit mit dem Sturz und der U-Bahn? Diesen Teil der Träume, die Henri im Koma hat, finde ich etwas verwirrend. Ich kann nicht einschätzen, was davon stimmt, möchte es aber unbedingt erfahren!

    Einmal editiert, zuletzt von Myosotis ()


  • Sam zieht es zu Madelyn und er erfährt ihre Geschichte, meine Güte, wie erschütternd! Ich war echt mal zeitweise fassungslos, als ich das alles gelesen habe. Was gibt es nur für schlimme Schicksale? Das rückt so manches meiner Alltagsprobleme wieder ins richtige Licht und ich bin so sehr froh, dass ich nichts mit so einer Klinik zu tun habe, weder als Patient noch als Angehöriger. Und bin mir bewusst, dass sich das jeden Tag ganz unverhofft ändern kann.


    Schön jedenfalls, dass Sam sich um Madelyn kümmern will, das fühlt sich gut an. Durch seine Gabe scheint er näher an sie heran zu kommen als andere. Da ist etwas Fernes, was er wahrnehmen kann, und andere eben nicht.


    Ja. Das hat mir auch gut gefallen.
    Und ich glaube, er kann ihr bestimmt in irgendeiner Form helfen. .


  • Wahnsinn, jetzt hat Eddie eine Patientenverfügung vor sich liegen und muss entscheiden, ob sie unterschreibt. Was hat Henri nur dabei gedacht, ist er wirklich so einsam, dass es niemand anderen gibt, den er hätte benennen können? Was für eine Riesenverantwortung!


    Ich denke es fällt schon schwer über jemanden zu entscheiden, der einem sehr nahe ist, aber beim Ex über Leben und Tod zu entscheiden ist heftig. Aber man spürt ja sehr deutlich, dass Eddie noch starke Gefühle für Henri hat. Krass nach 2 Jahren und dem was er ihr angetan hat.




    Sam zieht es zu Madelyn und er erfährt ihre Geschichte, meine Güte, wie erschütternd! Ich war echt mal zeitweise fassungslos, als ich das alles gelesen habe. Was gibt es nur für schlimme Schicksale? Das rückt so manches meiner Alltagsprobleme wieder ins richtige Licht und ich bin so sehr froh, dass ich nichts mit so einer Klinik zu tun habe, weder als Patient noch als Angehöriger. Und bin mir bewusst, dass sich das jeden Tag ganz unverhofft ändern kann.


    Ich habe mich so gefreut, dass er sie wieder besucht und cool, dass sein Grund der ist, dass er musste, weil ihn etwas zu ihr zieht. Ihr Schicksal ist heftig. Man mag sich gar nicht vorstellen wie es für sie wäre, wenn sie wieder aufwacht und erfährt das all ihre Lieben tot sind. Ein Erwachsener wäre davon schon erschlagen, aber als Kind kann man so etwas doch kaum verarbeiten.



    Schön jedenfalls, dass Sam sich um Madelyn kümmern will, das fühlt sich gut an. Durch seine Gabe scheint er näher an sie heran zu kommen als andere. Da ist etwas Fernes, was er wahrnehmen kann, und andere eben nicht.


    Er spürt echt mehr als andere und ich finde es toll, dass er Verantwortung übernehmen möchte. Ich denke, dass das darauf hindeutet, dass Eddie sich wohl auch dazu entschließen wird. Sprich: Sam kennt Maddie nicht und will trotzdem für sie da sein und Eddie hatte zwar lange nichts mit Henri zu tun, spürt aber trotzdem, dass sie ihm beistehen muss.



    Was ich sehr gut gemacht finde, ist die aufkeimende Verbindung zwischen Eddie und Sam. Sie haben so einiges gemeinsam in ihrer Sorge um Henri und nun auch Madelyn. Mir gefällt Eddie mit ihrem phantastischen Verlag, sie passt wie die Faust aufs Auge in diese Geschichte. Durch ihren Hang zur Phantastik hat sie bestimmt einen viel besseren Draht zu Sam als so manch anderer Erwachsener.


    Ja das gefällt mir auch sehr, denn Sam fühlt sich in seiner Familie ja wie das 5. Rad am Wagen. Kann es sein, dass seine Mom Henri wirklich gehasst hat und sie deswegen auch nicht so viel für Sam empfindet? Irgendwie sehe ich so ein bissel Eddie als Sams Mom, wobei das wohl mehr als unrealistisch ist, dass Eddie, Henri und Sam am Ende eine glückliche Familie ergeben... :redface:

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Sams Mom scheint ihn nicht wirklich zu verstehen. Wie kann man einem Kind nur das Lesen verbieten? Merkt sie denn nicht wie schlau der Junge ist und dass sie sich keine Sorgen um ihn machen muss?


    Da hab ich mich auch gewundert; dass sie ihn fragt, ob er seine Hausaufgaben gemacht hat. Bei einem Hochbegabten wäre ich nicht unbedingt auf die Idee gekommen, da hinterherzufassen. :zwinker:


    Und das mit den feuchten Augen befürchte ich leider auch. Es kann ja bestimmt nicht in allen Bereichen (wenn überhaupt ) ein Happy End geben; wünschen würde ich es mir trotzdem. Ich bin gespannt!

  • Sam ist wirklich ein toller Junge. Nun kümmert er sich nicht nur um seinen Vater, sondern auch um Madelyn.
    Aber irgendwie sind sie ja auch alle miteinander verbunden.
    Für mich war es auch klar, dass das Mädchen, das Henri in der "Zwischenwelt" sieht, Madelyn sein muss, denn sie ist ja ebenfalls irgendwo zwischen den Welten "gefangen".


    Total spannend fand ich die verschiedenen Szenarien, die Henri da durchlebt. Was wäre wenn... diese Frage stellt sich doch jeder von uns manchmal, oder?


    Auch dass Eddie und Sam sich anfreunden, finde ich schön. Sie brauchen beide jemanden und ihre gemeinsame Liebe zur Phantastik (nicht Fantasy, diese Unterscheidung merke ich mir :zwinker: ) verbindet sie, neben Henri natürlich!
    Eddies Verlag klingt nach einem tollen Unternehmen und ihr Team scheint auch klasse zu sein!


    Noch nicht ganz nachvollziehen kann ich Sams Mutter Mariefrance. Was hat sie nur so verändert? Warum gab es nie eine Beziehung zwischen Sam und Henri? Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das nur von Henri ausging.

    LG, Dani


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  • Nein, ich glaube auch nicht, dass das von Henri ausging. Eher, dass Mariefrance das nicht wollte. Aber mir ist noch nicht klar, warum. Dazu müsste man wohl auch erst wissen, was zwischen Henri und ihr vorgefallen ist.


  • Findet ihr es auch bemerkenswert, dass Sam die Menschen spürt? Als er meinte, dass er Maddie spüren kann wie ein Mädchen, das sich in einem Schrank versteckt und nicht gefunden werden will, da hatte ich Gänsehaut. Er scheint Maddie mehr zu spüren als seinen Dad. Ist sie dadurch dem Leben näher als Henri?


    Ja, durch Sam hat man einen ganz anderen Blickwinkel auf die Komapatienten, weil er eben eine andere Wahrnehmung hat. Das finde ich sehr genial eingefädelt von der Autorin, denn irgendeine Begründung muss es ja geben, dass Sam so anders ist. Da gefällt mir die Variante mit der Synästhetik viel besser, da realer als irgendein phantastischer Ansatz.



    Wenn Henri 18 Minuten Hirntod war, besteht dann überhaupt noch Hoffnung auf Bewusstsein, Leben und Verständigung? Ich wünsche es mir sehr!


    Das hab ich mich auch schon gefragt, aber ich meine gehört zu haben, dass 20 Minuten der kritische Wert ist; nach dieser Zeit geht wirklich nichts mehr im Gehirn. Da sind wir mit 18 Minuten absolut in einem spannenden Bereich. Die andere Frage ist, ob Henri überhaupt aufwachen wird - nur dann wird die Frage überhaupt relevant, was er dann noch spürt und denkt.



    Zuerst habe ich es, ehrlich gesagt, nicht ganz wahrgenommen, dass ein Sprung zu Tag 17 war und mich über die 2 Tage gewundert, in denen Henri noch nicht aufgewacht ist. Dann aber hatte ich es realisiert.


    Der Zeitsprung hat mich beim ersten Mal auch irritiert, jetzt aber bin ich damit vertraut. Die Zeitsprünge sind auch wirklich notwendig, weil es absolut unrealistisch wäre, wenn die Protagonisten dies alles innerhalb weniger Tage oder Stunden durchleben.



    Besonders gefallen hat mir auch, dass Sam auch mal etwas wie Teenager Verhalten an den Tag legt! Auch, wenn er es bereut, war doch die Bemerkung über Steve und den Job ganz amüsant.


    Sam ist absolut super dargestellt, denn natürlich ist er neben Synnie und Hochbegabung auch ein ganz normaler, pubertierender Junge. Besonders die Szenen mit Scott machen mir das immer wieder klar.



    Welche der Träumereien sind Realität?


    Genau das ist die Frage. Es gibt so viele Varianten der Wirklichkeit in Henris Kopf, dass wir am Ende nicht wissen, was eigentlich stimmt. Der Vergleich dieser Varianten drängt sich mir immer wieder auf und ich frage mich, was wäre gewesen wenn. Ob wir überhaupt am Ende erfahren, wie es wirklich war? Für Henri ist jedenfalls immer das Szenerio real, das er gerade denkt. Er durchlebt sein Leben quasi mehrfach in verschiedenen Verläufen. Ob das wirklich so ist, wenn man im Koma liegt? Eine verstörende Vorstellung.



    Ja das gefällt mir auch sehr, denn Sam fühlt sich in seiner Familie ja wie das 5. Rad am Wagen. Kann es sein, dass seine Mom Henri wirklich gehasst hat und sie deswegen auch nicht so viel für Sam empfindet? Irgendwie sehe ich so ein bissel Eddie als Sams Mom, wobei das wohl mehr als unrealistisch ist, dass Eddie, Henri und Sam am Ende eine glückliche Familie ergeben... :redface:


    Eine wunderschöne Idee, aber ich weiß nicht, ob mir so ein zuckersüßes Ende dann auch wirklich gefallen würde. Es passt eigentlich nicht zur Ernsthaftigkeit des Themas, aber da ich bereits zwei Bücher von Nina George gelesen habe, weiß ich, dass sie am Ende ganz gern dick aufträgt; hart an der Grenze zum Kitsch, aber für mich ok. Mal sehen, wie sie es diesmal gemacht hat, aber dieses Buch ist auch wirklich anders als die anderen.



    Aber irgendwie sind sie ja auch alle miteinander verbunden.


    Genauso empfinde ich es auch, es sind alle durch ein unsichtbares Band verbunden.

    :lesen: Patrick Rothfuss - Die Furcht des Weisen

  • Bin erst im A Abschnitt wo Eddies Verlag beschrieben wird. Ist das toll... :flirt:


    Hier werden nicht nur Personen so eindringlich beschrieben sondern auch Orte. Ist wirklich ein großartiges Buch!!!


    Und die Mitarbeiter! Poppys Rücken!
    Und Eddie und Sam mit ihren Lesevorlieben. Oh man - ich will rein in das Buch :)


    Allein dass die beiden sich gefunden haben. Das würde falls Henri nicht wach wird schon ein Trost sein...

    Viele Grüsse,

    Weratundrina

    Einmal editiert, zuletzt von Weratundrina ()


  • Das hab ich mich auch schon gefragt, aber ich meine gehört zu haben, dass 20 Minuten der kritische Wert ist; nach dieser Zeit geht wirklich nichts mehr im Gehirn. Da sind wir mit 18 Minuten absolut in einem spannenden Bereich. Die andere Frage ist, ob Henri überhaupt aufwachen wird - nur dann wird die Frage überhaupt relevant, was er dann noch spürt und denkt.



    Ah! Das wusste ich noch nicht. Ich hatte immer geglaubt, diese Zeitspanne wäre sehr viel kürzer! Aber dann können wir ja durchaus noch Hoffnung haben! :zwinker:




    Der Zeitsprung hat mich beim ersten Mal auch irritiert, jetzt aber bin ich damit vertraut. Die Zeitsprünge sind auch wirklich notwendig, weil es absolut unrealistisch wäre, wenn die Protagonisten dies alles innerhalb weniger Tage oder Stunden durchleben.


    Das stimmt natürlich! Da ist es schon realistischer, dass Tage auch vergehen. Nur beim ersten Mal war ich zu überrascht, da zu vertieft in der Geschichte. Und dann wunderte es mich, dass von diesen zwei Tagen die Rede war. Jetzt achte ich auch immer auf die Angabe des Tages in der Geschichte! :breitgrins:



    Sam ist absolut super dargestellt, denn natürlich ist er neben Synnie und Hochbegabung auch ein ganz normaler, pubertierender Junge. Besonders die Szenen mit Scott machen mir das immer wieder klar.


    Ja!!! Absolut genial gemacht. Und wenn die beiden sich unterhalten - hach, einfach schön!!
    :daumen:

  • Bin jetzt durch.
    Ich denke die zwei Abschnitte mit Henri sind ganz klassische was-wäre-wenn Geschichten. Einmal hat er ihr am Flughafen gesagt dass er mit ihr kommt (diesmal alles anders machen) und einmal hat er sie nie geküsst und sie bekommen kein Kind. In allen drei Varianten steht ein Unglück dazwischen. Ein wenig über empathisch scheint Henri ja auch zu sein als er damals Mariefrances Seele spüren konnte?!


    Sam's Mutter ist ziemlich schrecklich. Ich fand sie aber auch in der Kriegssituation nicht ansprechender. Sie soll ja aucvh ein wenig der Unsympath der Gwschichte sein denk ich. ...Und auch deren Würfelleben mit Fußball und Supermarkt Romanen. Der arme Sam. Dass er so aufwachsn muss wo er doch so speziell ist. Ein einfacher gestrickt es Kind würde ja viel zufriedener sein.
    Ich muss unbedingt diesmal Handtuch und Bademantel rausholen. :breitgrins:


    Die Geschichte von Maddy ist wirklich so tragisch. Ich hoffe Sam wird sie erwecken können. :schmetterling:
    Und ich denke auch dass es so zu verstehen ist dass sich in dieser Vorstellung Komapatienten an diesen Orten treffen oder wenigstens sehen können.Hmmmm? Ich weiss ja noch nicht so recht.


    "Es schneidet dich von der Welt ab,wenn du nur noch dich hast" Jeder in diesem Buch ist irgendwie einsam. Die die es offensichtlich sind aber auch zB Sams ganze Familie.
    "Wenn du etwas liebst, musst du üben, und wenn du etwas gut kannst, übst du weiter. wozu sonst das lange Leben?"
    Wow. Und das von einem 11Jährigen. Henri hat wirklich viel erlebt. Warum konnte er sich nicht binden? Eine Familie aus den drei Erzählern wäre schon traumhaft, aber wohl auch zuviel des Guten. Hoffe ich. Bloss kein kitschig es Ende. Dann will ich lieber weinen....
    Ha! Über so was wie "lifehack" denke ich auch total oft nach! S.130 :breitgrins:


    Freue mich sehr auf das Weiterlesen!

    Viele Grüsse,

    Weratundrina