04 - Seite 266 bis Ende (ab Kapitel 29)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 28 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von tara01092012.

  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 266 bis Ende (ab Kapitel 29) schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Ich konnte das Buch nicht mehr weg legen und habe den verregneten Sonntag mit Lesen verbracht :smile:


    Die Geschichte ist wirklich spannend zu Ende gegangen – diesen Autor werde ich mir sicherlich merken. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt. Langweilig wurde es nie, es blieb mit zahlreichen Wendungen immer spannend.


    Ich kann aber immer noch nicht sagen, ob es sich um einen spannenden Krimi gehandelt hat oder um eine spannende Kinder-Detektivgeschichte. Ich glaube, es war eine gute Mischung aus Beidem. Aber für Kinder ist das Buch wegen einigen Stellen dann wohl sicher nicht zu empfehlen.


    Was ich gut fand, ist, dass man wirklich bis zum Ende nicht wusste, wer der wirkliche Mörder ist. Man hatte ständig Vermutungen, aber wurde immer wieder mit neuen Wendungen konfrontiert. Genau so mag ich es! Nur eine Wendung mehr, wäre dann doch zu viel gewesen :breitgrins:


    Brunos Eltern sollten ihn auch in Zukunft wohl etwas besser unter Kontrolle haben, denn es kann sonst nach hinten losgehen, wenn er nicht etwas besser bei seinen Ermittlungen aufpasst :zwinker:


    Aber eine wirklich tolle Geschichte!

  • Hoffentlich kannst du jetzt noch etwas mit den anderen mitdiskutieren. Spekulieren ist ja immer etwas schwierig, gerade bei Krimis, wenn man das Ende schon kennt.

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**


  • Hoffentlich kannst du jetzt noch etwas mit den anderen mitdiskutieren. Spekulieren ist ja immer etwas schwierig, gerade bei Krimis, wenn man das Ende schon kennt.


    Das ist kein Problem. Ich versuche mich immer in den Abschnitt und das Wissen hineinzuversetzen, das ich jeweils hatte. Und was ich zu der Zeit gewusst habe...

  • Jetzt fällt mir doch glatt ein Stein vom Herzen. Bruno ist wieder wohlbehalten da und hat auch gleich noch einen weiteren verbrecherischen Nachbarn zur Polizei mitgeschleppt. Es ist schon ganz schön clever aber viel zu unbedarft und einfach noch zu jung, um die Gefahr zu erkennen. Aber seine Eltern schieben dem einfach keinen Riegel vor. Er darf sogar alle Szenen auf der Kamera anschauen und dass er sich als Polizeibeamter ausgibt, ist auch ganz schön gewagt. Zum Glück würde so etwas im normalen Leben nicht funktionieren. :zwinker:


    Die Identität des Mörders oder der Mörderin hat mich am Ende doch ganz schön überrascht. Hätte ich so nicht gedacht. Aber da kann man mal sehen, was in den Menschen vor sich geht. Sie denken nur an sich. Anstatt einer anderen hilflosen Frau zu helfen, wird sie auch noch um die Ecke gebracht, wenn sie in irgendeiner Weise schaden könnte. :grmpf:


  • Die Identität des Mörders oder der Mörderin hat mich am Ende doch ganz schön überrascht. Hätte ich so nicht gedacht. Aber da kann man mal sehen, was in den Menschen vor sich geht. Sie denken nur an sich. Anstatt einer anderen hilflosen Frau zu helfen, wird sie auch noch um die Ecke gebracht, wenn sie in irgendeiner Weise schaden könnte. :grmpf:


    Die Identität des Mörders oder der Mörderin hat mich am Ende auch seeeehr überrascht. Mit der letzten Wendung habe ich auch gar nicht mehr gerechnet, da es doch schon einige Wendungen in der Geschichte gab. Ich muss auch zugeben, dass mir die letzte Wendung auch fast schon zu viel war. Mehr hätte es auch nicht mehr gebraucht! Zuviel ist nämlich auch nix.

  • Puh! Die Nacht war einfach zu kurz. Jetzt muss ich bis nachmittgas warten, bis ich weiterlesen kann.
    Die Geschichte hat wirklich nochmal so richtig an Fahrt aufgenommen.
    Sollte nicht noch eine letzte Wendung kommen, was ich fast vermute, weiß ich auch schon wer der Mörder ist. Aber wie gesagt, das Buch ist noch nicht zuende..... :winken:

    🐌

  • Ja, ich musste ihn auch am Sonntag einfach beenden ... und ich war total erleichtert, dass sich meine Befürchtungen um Bruno doch nicht erfüllt haben - ich hab wirklich sehr sehr schlimmes vermutet (Vergewaltigung und Mord durch den jungen Simner) ... gott sei Dank lag ich falsch!
    Als dann auch noch das Kapitel mit Brunos Vater kam, dass er jetzt in das Licht gehen soll und er auch noch geht - Herzinfarkgefahr! Also mich hat es doch sehr mitgerissen.


    Und was die arme Mutter alles mit machen muss! Kind verschwunden, Mann im Krankenhaus, Mutter eines anderen Jungen taucht auf und gibt eine verklausulierte Entschuldigung à la "ich bin Mutter, ich MUSSTE es tun" ab ... ach du liebe Güte! Also da hat sich der Autor wirklich was einfallen lassen! :D Die Spannung war auf jeden Fall vorhanden.


    Und ich bin ehrlich: IHN bzw. SIE *schnell verklausuliert* hab ich nicht dahinter vermutet. Ich war ja wirklich davon zu glauben, dass es doch Deans Vater gewesen ist. Zumal die Kameraaufzeichnungen auch dafür gesprochen haben ... die Sache mit dem "sie" und dem "du" wäre mir nicht ins Auge gefallen, aber gut ;)


    Doch alles in einem: ein sehr gutes Ende! Das Buch hat wirklich mal bis zum Schluss gefesselt!

  • Ein bisschen habe ich schon damit gerechnet, dass noch etwas passiert, es waren noch soviele Seiten übrig.... :zwinker:
    Puh, ja, bis zum Ende blieb die Spannung erhalten.


    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen.
    Für mich fällt es in die Kategorie "gemütliches Buch" - eine Bezeichnung, die mein Mann liebt, weil ich die auch auf Filme anwende, es für ihn aber nicht greifbar ist, was ich damit meine... :breitgrins:
    Den Autor werde ich im Auge behalten.

    🐌

  • Um noch einmal auf die Titelähnlichkeit zu "Gone girl" zurückzukommen. Ich habe es nicht glesen, hat hier jemand mitgelesen, der es gelesen hat? Mich würde schon interessieren, ob es êine Verbindung gibt außer Titel und Aufmachung. :winken:

    🐌


  • Um noch einmal auf die Titelähnlichkeit zu "Gone girl" zurückzukommen. Ich habe es nicht glesen, hat hier jemand mitgelesen, der es gelesen hat? Mich würde schon interessieren, ob es êine Verbindung gibt außer Titel und Aufmachung. :winken:


    Ich habe "Gone Girl" gelesen und muss sagen, dass ich außer dem Titel überhaupt keine Ähnlichkeiten ausmachen konnte! Ich fand "Gone Cat" viel Besser als "Gone Girl"!

  • Ich habe "Gone Girl" gelesen und muss sagen, dass ich außer dem Titel überhaupt keine Ähnlichkeiten ausmachen konnte! Ich fand "Gone Cat" viel Besser als "Gone Girl"!


    Ja, ich verstehe auch nicht, warum das gemacht wurde. Das hat dieses Buch gar nicht nötig - "Gone Cat" spricht für sich.

    🐌


  • Mir hat das Buch wirklich gut gefallen.
    Für mich fällt es in die Kategorie "gemütliches Buch" - eine Bezeichnung, die mein Mann liebt, weil ich die auch auf Filme anwende, es für ihn aber nicht greifbar ist, was ich damit meine... :breitgrins:
    Den Autor werde ich im Auge behalten.


    Ja, gemütlich ist eine treffende Bezeichnung. Und obwohl es ein Krimi ist, ist es auch ein wunderbar witziges Buch. Irgendwie lustig geschrieben, so mit einem Augenzwinkern. Passend zu dem Foto vom Autor, auf dem er sehr sympatisch und ein wenig schelmisch herüberkommt. :zwinker:

  • Oh endlich kann ich auch noch was dazu schreiben.. mein Rechner hat sich leider gestern "in die ewigen Jagdgründe" verabschiedet :-( und vor heute abend hatte ich keine Möglichkeit, etwas zu schreiben. Ich werde morgen auf jeden Fall nochmal auf eure Kommentare eingehen, dann hab ich wohl auch wieder einen Laptop.


    Das Buch hat mir jetzt weiterhin richtig gut gefallen. Der Autor hat eine tolle, für mich völlig neue Herangehensweise, die glücklicherweise bis auf die erste Seite keinerlei? oder nur sehr wenig Ähnlichkeiten mit Gone Girl hatte ;-) Meine Befürchtungen haben sich zum Glück nicht bewahrheitet.
    Es passiert auch im letzten Abschnitt wahnsinnig viel und durch Brunos Talent und Mildreds nächtliches Umherstreifen können die Taten alle gelöst werden.
    Terry hat mehr als einmal bewiesen, dass er ein äußerst unsympathischer, aggressiver Typ ist, allerdings hätte ich ihm den Mord nicht gerechtfertigt angehängt. Ich dachte erst er wäre es gewesen und wollte sich herausreden. Danach hatte ich Simon ziemlich im verdacht, weil er auch so seltsame Verhaltensweisen an den Tag gelegt hat.. mit dem Ende bzw der Auflösung hätte ich nicht gerechnet. Dem Autor ist es wirklich gut gelungen mich immer wieder auf neue Fährten zu führen.
    Dean ist mir persönlich ein bisschen zu kurz gekommen, aber ich finde es schon sehr bezeichnend, wenn das eigene Kind nicht zum Vater will oder sogar äußert, es habe Angst vor ihm. Da läuft dann einiges falsch zuhause.


  • Für mich ist es wirklich genau das Genre, als was es auch betitelt wird. Die Bezeichnung Kriminalroman ist doch echt passend, oder? Für Kinder ist es meiner Meinung nach definitiv nicht geeignet, alleine wegen der Vergewaltigung, dem Mord, das ist schon recht heftig und brutal beschrieben.
    Mich hat das Buch auch echt begeistern können, es war einfach mal ein ganz andere Art :-) Ich glaub ich hab vorher noch nie sowas gelesen, ich wüsste jedenfalls nicht womit ich es vergleichen sollte.
    Die häufigen Wendungen haben mir auch sehr gefallen, ich wusste auch bis zum Geständnis nicht genau, wer der Täter gewesen ist.

  • Ich habe "Gone Girl" gelesen und muss sagen, dass ich außer dem Titel überhaupt keine Ähnlichkeiten ausmachen konnte! Ich fand "Gone Cat" viel Besser als "Gone Girl"!


    Oh super, dass du die Frage gestellt hast. Ich habe damals nur den Film gesehen, kenne das Buch auch nicht. Ich hab zum Film allerdings auch nicht wirklich eine Gemeinsamkeit finden können. Höchstens die erste Seite des Buchs könnte man mit Gone Girl in Verbindung bringen. Die Geschichte ist eine völlig andere.

  • Dean ist mir persönlich ein bisschen zu kurz gekommen, aber ich finde es schon sehr bezeichnend, wenn das eigene Kind nicht zum Vater will oder sogar äußert, es habe Angst vor ihm. Da läuft dann einiges falsch zuhause.


    Jetzt wo du es sagst.... Ja, stimmt. Dean hätte eine größere Rolle haben können. Allerdings hat er gerade sêine Mutter verloren und der Vater hat sie vergewaltigt und wird des Mordes beschuldigt. Hätte man es Dean abgenommen, dass er jetzt auf Verbrecherjagd geht? Hm nee. Wäre vielleicht ein bisschen dick aufgetragen.

    🐌

  • Jetzt wo du es sagst.... Ja, stimmt. Dean hätte eine größere Rolle haben können. Allerdings hat er gerade sêine Mutter verloren und der Vater hat sie vergewaltigt und wird des Mordes beschuldigt. Hätte man es Dean abgenommen, dass er jetzt auf Verbrecherjagd geht? Hm nee. Wäre vielleicht ein bisschen dick aufgetragen.


    Ja, es war einfach so mein Empfinden, es muss ja eine schreckliche Situation sein. Wenn man sich vorstellt, innerhalb weniger Tage seine Mutter, die man geliebt hat und seinen Vater mehr oder weniger verloren hat. Wie geht ein Kind in dem Alter damit um? Sowas in der Art? Vielleicht hätte man noch ein bisschen mehr auf seine Gefühle eingehen können, oder zumindest sagen, wie oder wo er lebt? So bleibt es eher offen.

  • Ja, das stimmt. Wenn ich es recht erinnere, lebt er bei seiner Tante in Wales. Es hätten vielleicht 1-2 Sätze mehr sein können.
    Wie er sich dort eingelebt hat, wie sein Leben veläuft.

    🐌