Donna Douglas - Die Nightingale Schwestern 01: Freundinnen fürs Leben

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Valentine.

  • Donna Douglas - Die Nightingale Schwestern - Bastei Lübbe


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    London, 1934
    Nichts, wie raus, aus der Vorstadthölle, denkt sich die 18jährige Dora, denn als Arbeitertochter und Halbwaise ist der Weg für ein hartes Leben schon vorgezeichnet.
    Jung heiraten und viele Kinder kriegen, an die sie die Armut nur weitergeben kann, ist für Dora Doyle keine Option.
    Das berühmte Nightingale Hospital sucht neue Krankenschwestern, Dora stellt sich vor und bittet die Schwester Oberin um eine Chance. Kathleen Fox lächelt in sich hinein, denn irgendwie erinnert Dora sie, an ein früheres Selbst.
    Normalerweise kommen die Schwesterschülerinnen aus guten bis feinen Verhältnissen, wo man sich jedes teure Buch, was zur Ausbildung nötig ist, auch leisten kann.
    Nicht so, wie Dora, die gerade die verlangte Standardausrüstung erübrigen konnte, mit knirschenden Zähnen nahm sie die Uhr von ihrem Stiefvater entgegen, ein Geschenk, was sie nicht gerne nahm, aber musste.
    Dora kommt aufs Zimmer zu Helen und Millie. Helen Tremayne ist die Korrektheit in Person, die adlige Millie hat eher eine verlotterte Einstellung dazu. Helen ist eine angehende Krankenschwester, wie aus dem Lehrbuch, sie trägt ihre Uniform genauso untadelig und steif, wie sie ihre Betten macht. Die berühmte Münze würde daran abprallen. Millie ist eher gewillt zu lernen, wie man Bettpfannen leert und Verbände anbringt, denn einem langweiligen Lord, als Amelia Benedict die Erbfolge zu sichern.
    Weil Millie alles noch etwas leger sieht, muss sie ihr Praktikum wiederholen, als Dora neu einsteigt.


    Einige der "feinen" jungen Damen stellen sofort den groben Unterschied zu Dora fest und lassen keine Gelegenheit aus, sie das in Wort und Tat spüren zu lassen.
    Hilfe kommt aus unerwarteter Ecke, denn Millie ist beeindruckt, von dem mutigen Rotschopf aus dem East End, von versnobten Zicken hat sie die Nase voll.
    Die drei so unterschiedlichen Mächen ergänzen sich perfekt und streben auf eine lebenslange Freundschaft zu.
    Erziehung und Herkunft ist eben nicht alles. :-*


    Ein wunderbarer Roman über das Leben in schwierigen Zeiten, wo ein Zusammenhalt und Freundschaft unabdingbar ist. Spannend und flüssig geschrieben, von Anfang bis Ende. Liebevoll gezeichnetes Abenteuer, über die Nachfolgerinnen eines der größten Vorbilder dieser Zeit: Florence Nightingale


    Unbedingte Empfehlung, ich kann die Fortsetzung kaum erwarten!


    5ratten

  • Auf die Nightingale-Reihe von Donna Douglas war ich sehr gespannt – und ich wurde nicht enttäuscht. Ich kann es nun kaum erwarten, dass noch dieses Jahr die Fortsetzungen veröffentlicht werden!


    Das erste Band der Reihe spielt in London im Jahr 1934. Das berühmte Nightingale Hospital sucht neue Krankenschwestern. Unter den Kandidatinnen sind drei junge Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Während Dora aus ärmlichen Verhältnissen stammt, ist Millie eine waschechte Aristokratin, die lieber etwas Sinnvolles tut, als sich einen Ehemann zu suchen. Helen dagegen leidet unter ihrer dominanten Mutter, vor der sie ein Geheimnis verbirgt. Doch welche von ihnen hat das Zeug dazu, eine echte Nightingale-Schwester zu werden?


    Ich war von Anfang an von der Geschichte gefesselt. Die Autorin hat einen tollen und sehr bildlichen Schreibstil. Das hat mir sehr zugesagt. Die ganze Zeit über ist auch ein schöner Lesefluss gegeben. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven – allen voran aus der Sicht der drei unterschiedlichen Nachwuchs-Krankenschwestern. Das gibt der Story genügend Tiefe und hilft dabei, die zahlreichen Charaktere besser kennenzulernen.


    Jede der drei Hauptfiguren ist sympathisch – jede auf ihre Art und Weise. Alle Drei sind mir ans Herz gewachsen und ich möchte nun wirklich wissen, wie es mit ihnen weiter geht. Hier gibt es einiges – Drama, Herzschmerz, Romantik und viele Infos zu dem Beruf der Krankenschwester. Toll!


    Fazit:
    Ein gelungener Startschuss zu einer neuen Roman-Reihe über drei Nightingale-Nachwuchskrankenschwestern. Toll geschrieben und sehr sympathische Hauptfiguren! Bitte mehr davon!


    5ratten

  • London 1934: Dora kann ihr Glück kaum fassen; sie darf tatsächlich eine Ausbildung zur Krankenschwester im Nightingale Krankenhaus absolvieren! Endlich kann sie ihrem Zuhause entkommen. Dora kommt aus ärmlichen Verhältnissen, während ihre Zimmernachbarin Millie, die sie im Nightingale Krankenhaus kennenlernt, eine richtige Aristokratin ist! Größer könnte der Unterschied zwischen beiden nicht sein, und doch freunden sie sich miteinander an. Die dritte, mit der sie das Zimmer teilen müssen, ist Helen. Helen wird von ihrer dominanten Mutter ziemlich unterdrückt und hat kaum Freunde, bis sie Dora und Millie kennenlernt.


    Mein Leseeindruck:


    Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch sehr positiv überrascht hat. Ich hatte einen netten, leichten Roman erwartet über drei junge Frauen, die in den 1930er Jahren versuchen, sich zu behaupten und ihren Weg im Leben zu finden. Diese Erwartungen wurden übertroffen. Das Buch hat unglaublich viel Tiefgang, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Es ist nicht nur eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, wie es hinten im Klappentext heißt; das Buch bietet viel mehr, wie ich finde.


    Mich haben die sehr unterschiedlichen Geschichten der drei jungen Frauen, die im Buch erzählt werden, sehr berührt. Teilweise haben sie mich sehr betroffen gemacht, wütend, traurig, aber ich konnte auch lachen und mitfiebern. So muss ein gutes Buch sein für mich; ich möchte Gefühle spüren können beim Lesen und mich ganz in die Geschichte hineinfallen lassen können.


    Ich bin sehr froh, dass es noch weitere Bücher über die Nightingale Schwestern geben wird! Ich freue mich auf jedes weitere Buch und kann diese Reihe jetzt schon nur weiterempfehlen!


    5ratten

    Lesen aus Leidenschaft

  • Cool, das hat euch ja allen gut gefallen, das freut mich!
    Im Sommer gehts weiter!


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    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Ich bin ehrlich: Trotz der guten Bewertungen habe ich mir nicht sehr viel von dem Buch erwartet. Warum? Ich oute mich mal als Schwesternschülerin und hatte deswegen die Bedenken, dass dieser Roman voll mit Vorurteilen und Klischees bestückt sein würde. Zugegeben finden die sich natürlich auch darin wieder, aber nicht sonderlich exzessiv. Dieses Buch überraschte mich tatsächlich mit Vielfältigkeit und Tiefgang. Es ist unglaublich, wie abwechslungsreich die Geschichte gestaltet ist. Es geht um Karriereträume, Liebe und Familiengeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Geschichten von Freundschaft und den Tod. Alles geschmückt mit liebenswürdigen Charakteren und historischen Informationen. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bände!


    5ratten

    :lesen: Sabine Weigand - Die Tore des Himmels

  • Hallo,


    ich lese gerade sehr erleichtert die positiven Rezensionen, habe ich mich doch gestern aus einem Impuls zum Runterladen der ersten zwei Teile entschieden.


    Heute morgen habe ich auch schon ein Stündchen gelesen, mein erster Eindruck ist gut. Es sind aber nun erst die Charaktere eingeführt worden, es lässt sich noch nicht allzu viel sagen. Auf jeden Fall liest es sich sehr fließend und ich habe Lust zum Weiterlesen, ein oder zwei Stündchen schiebe ich heute bestimmt noch ein.

  • Hallo


    Dieses Buch war so toll, dass ich es teilweise bewusst zur Seite gelegt habe um noch länger etwas davon zu haben.


    Irgendwie haben mir alle drei Charaktere der Mädchen sehr zugesagt.


    Dora: Das einfache Mädchen aus bescheidenen Verhältnissen, das die Probleme der einheimischen Patienten sehr gut nachvollziehen kann. Sie muss um ihre Stellung im Nightingal kämpfen denn normalerweise werden nur priviligierte Mädchen aufgenommen. Ihre einfache und sehr bodenständige Art finde ich sehr angenehm. Ihre Familie ist ihr sehr wichtig und sie würde alles dafür tun um ihre Geschwister vor jedem Leid zu bewahren.


    Millie: Kommt aus gutem Hause doch fühlt sie sich in dieser Welt nicht wohl. Sie möchte etwas bewirken und Menschen helfen. Ich finde ihr Äußeres passt nicht wirklich zu ihren sonstigen Eigenschaften. Sie ist oft sehr tollpatschig und bringt sich oft in Schwierigkeiten.


    Helen: Am Anfang dachte ich, sie ist eine typische Streberin, die andere verrät wenn sie etwas falsch gemacht haben und nur für sich bleiben will. Doch ihre Art hat einen Hintergrund und als man diesen erfahren hat fand ich sie auf einmal sehr sympathisch.


    Die Mädchen arbeiten viel doch auch die Liebe kommt nicht zu kurz und genau diese Mischung macht dieses Buch aus finde ich. Es ist kein typischer Liebesrom aber auch kein trockener Erfahrungsbericht über das Leben einer Krankenschwester.


    Ich vergebe:
    5ratten

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    "Die Nightingale-Schwestern" erinnert von der Coveraufmachung her ein wenig an die TV-Serie "Call the Midwife" und hat auch inhaltlich die eine oder andere Parallele. Während die Serie sich um junge Hebammen dreht, stehen im Buch Krankenschwestern in Ausbildung im Mittelpunkt, und das Krankenhaus befindet sich ebenfalls, wenn ich's recht verstehe, nicht in der allerbesten Londoner Gegend.


    Dora Doyle, eine der Hauptfiguren, kommt aus dem East End, wo CtM spielt, weswegen einige der höheren Töchter, die mit ihr die Ausbildung machen, ganz schön auf sie herabschauen. Dabei ist Dora ein tatkräftiges und auch nicht auf den Kopf gefallenes Mädchen, allerdings steht ihr manchmal ihr starrsinniger Stolz ziemlich im Wege. So sehr sie ihre Familie manchmal vermisst, so froh ist sie, dem zudringlichen Stiefvater entronnen zu sein. Über dessen nächtliche Besuche schweigt sie eisern (und ich habe mir schon mehrmals gewünscht, sie könne sich jemand anvertrauen - aber das war 1934 natürlich noch viel, viel schwieriger als heute).


    Doras Zimmergenossinnen sind die anderen beiden Lernschwestern, um die sich das Buch hauptsächlich dreht. Helen Tremayne gilt als unnahbar und bei manchen gar als Petze, weil ihre Mutter im Verwaltungsrat des Krankenhauses das Regiment führt und von ihrer Tochter ab und zu Informationen erhält. Doch niemand weiß, dass Helen sehr unter ihrer hyperdominanten Mutter leidet und ihr nicht freiwillig täglich schreibt. Eines Tages begegnet sie jedoch einem Patienten, bei dem sie auftaut.


    Dritte im Bunde ist Millie oder vielmehr die blaublütige Amelia Charlotte Rettingham, die die Schwesternausbildung begonnen hat, um sich aus den Klauen ihrer Großmutter zu befreien, die nur darauf aus ist, dass ihre Enkelin eine gute Partie macht und einen Erben zur Welt bringt, damit der Familienbesitz auch Familienbesitz bleibt. Sie meint es gut, tritt aber permanent in irgendwelche Fettnäpfchen und muss den Vorbereitungskurs zur Ausbildung deshalb wiederholen. Was mir an ihr sehr gefällt: sie bildet sich nichts auf ihre Herkunft ein und verteidigt Dora gegen die Attacken einiger Mitschülerinnen.


    Alles in allem ein perfektes "guilty pleasure" (wenn man es überhaupt so nennen will), leichte Wohlfühllektüre vor dem Hintergrund eines Lehrkrankenhauses in den 30er Jahren, die sich ein bisschen wie ein Mix aus Downton Abbey und Call the Midwife anfühlt. Die Figuren sind sicher ein bisschen klischeehaft, aber nicht so sehr, dass es mir den Spaß verdirbt, und die Romantik, die natürlich auch eine Rolle spielt, kommt bislang recht dezent daher. Und ich mag die Einblicke in die Welt der Medizin und Pflege, die damals in sehr vielem noch sehr anders war als heute.


    Ich habe jetzt etwa die Hälfte gelesen und freue mich auf den Rest. Wenn der nicht allzu vorhersehbar wird, könnte ich mir gut vorstellen, irgendwann mit dem nächsten Teil der Reihe weiterzumachen.

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Oh, dein erstes Buch der Reihe? Wie schön!

    Gerade die ersten paar Bücher haben mir sehr gut gefallen, weil ich die ganze Reihe nicht als so stumpf empfunden habe, wie manch andere ähnliche Reihen. Gerade die Figuren machen wirklich Spaß und sind schön abwechslungsreich. Auch dass die Romantik nicht so kitschig ist und Überhand nimmt, hat mir sehr gefallen. Ich bin gespannt,wie du die zweite Hälfte findest und ob für dich die Fortsetzung in Frage kommt. Ich habe mittlerweile alle Bände gelesen und liebäugle mich der neuen Reihe der Autorin.

  • Ich liebe diese Serie und muss mich sehr bemühen, nicht alle hintereinander zu lesen. Doch dann hätte ich ja kein neues Buch mehr. Ist die Serie mit dem 8 Band beendet?

    Nigends findest du Frieden als in dir selbst.

  • Irgendwo habe ich gelesen, es gäbe 11 Bände.


    Wenn es die Autorin nicht noch komplett versemmelt, wird es bestimmt ein Weiterlesen geben. Vielleicht dann auf englisch (ich hab mich schon wieder über hymn=Hymne geärgert, das ist ein Choral, verdammt noch mal!)

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Solche Übersetzungsfehler sind wirklich blöd. Ich ärgere mich auch jedes Mal, wenn sie mir auffallen.

    I'm young enough to still see the passionate girl that I sued to be. But I'm old enough to say I got a good look at the other side.

  • Valentine

    Hat den Titel des Themas von „Donna Douglas - Die Nightingale Schwestern“ zu „Donna Douglas - Die Nightingale Schwestern: Freundinnen fürs Leben“ geändert.
  • Dora Doyle kann es kaum glauben, als sie den Brief in Händen hält - sie wurde tatsächlich am renommierten Nightingale-Lehrkrankenhaus in London angenommen und wird demnächst ihre Krankenschwesternausbildung dort beginnen. Ein sehr großer und ambitionierter Schritt für ein Mädchen aus dem ärmlichen East End.


    Ihr Zimmer im Schwesternwohnheim teilt Dora mit zwei anderen Lernschwestern. Die lebenslustige und etwas tollpatschige Millie ist ebenfalls eine untypische Vertreterin ihrer Zunft, aus genau entgegengesetzten Gründen - sie stammt aus einer Adelsfamilie und ist das einzige Kind in ihrer Generation, weswegen vor allem ihre Großmutter von ihr hauptsächlich eines erwartet, nämlich eine standesgemäße Heirat, um das altehrwürdige Anwesen in der Familie zu halten. Aber Millie hat darauf so gar keine Lust und möchte lieber etwas Sinnvolles tun.


    Dritte im Bunde ist die schweigsame Helen, in der Ausbildung schon etwas weiter, die unter ihren Kameradinnen nicht sonderlich beliebt ist, weil ihre Mutter im Verwaltungsrat des Krankenhauses sitzt und man munkelt, Helen hinterbrächte ihr alles, was sich unter den Lernschwestern so ereignete. Dass Helen sehr unter ihrer übergriffigen, einschüchternden Mutter leidet, die ihr alles bis hin zu Frisur und Kleidung vorschreiben will, ahnt kaum jemand.


    Das London der 30er Jahre bildet die Kulisse zu diesem schönen Schmöker, der sich im besten Sinne wie eine Kreuzung aus "Downton Abbey" und "Call the Midwife" liest und den Auftakt zu einer Serie über die "Nightingale Girls" bildet, wie das Buch im Original heißt. Das ist zwar nicht gänzlich frei von Klischees und auch an manchen Stellen ein wenig vorhersehbar, aber auch äußerst unterhaltsam.


    Die Verhältnisse in der Krankenpflege jener Zeit und auch die strengen Sitten in der Schwesternausbildung, die die neue Oberin zum Leidwesen mancher Alteingesessener ein wenig zu lockern versucht, fand ich ziemlich interessant.


    Das Hauptaugenmerk liegt aber doch eher auf der persönlichen Entwicklung der drei Hauptfiguren, die nicht nur mit beruflichen Herausforderungen zu kämpfen haben, sondern auch mit Gezicke unter den Kameradinnen und familiären Problemen und Erwartungen. Die Liebe spielt natürlich auch eine Rolle, aber angenehm dosiert, so dass man gerne mit den Jungverliebten mitfiebert, es aber im Gesamtbild nicht zu viel Raum einnimmt.


    Sehr angenehme Wohlfühllektüre im Stil britischer "period dramas", leicht, aber nicht zu seicht und mit schön bunt gemischtem Personal. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.


    4ratten

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Danke für die schöne Rezi, nun kann ich es mir dann auch vornehmen. Hab ja gewartet bis ich deine Meinung lesen konnte:thumbup:<3

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Ich könnte mir gut vorstellen, dass es Dir auch gefällt :) Das ist so richtig schön was zum Abtauchen.

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    (Agnès Varda)

  • illy

    Hat den Titel des Themas von „Donna Douglas - Die Nightingale Schwestern: Freundinnen fürs Leben“ zu „Donna Douglas - Die Nightingale Schwestern 01: Freundinnen fürs Leben“ geändert.