07 - Seite 550 bis Ende (ab Kapitel 37)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    LG, Dani


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  • Dass Opti Pery bei der Allianz finden würde war mir klar. Aber sie konnte wenigstens verhindern, dass Bill Taf mitnahm.


    Und Peri erfährt, dass Allan eigentlich ein Allianz-Mitarbeiter ist, der nur zu ihrem Schutz bei Opti angeheuert hat. Schützen konnte er sie allerdings trotzdem nicht, denn dazu hätte er ihr Anker sein müssen. Von vornherein.


    Und nun erfährt Peri, dass sie selbst sich nicht an die Zeit der Vorbereitung auf die Zeit bei Opti erinnern wollte. Wer weiß, das wäre vielleicht gefährlich gewesen, vielleicht hätte Jack erfahren, dass sie nur um Opti zu stürzen dort war.


    Und sie erfährt jetzt soviel, dass es ihr reicht, sie will anscheinend nicht mehr und fährt mit Allans Wagen weg. Ob sie je wieder zur Allianz zurückkehrt? Fran müsste ihr eigentlich dankbar sein, denn Peri ist es zu verdanken, dass Bill Taf nicht mitnehmen konnte. Allerdings ist es auch Peri zu verdanken, dass die Allianz sie gefunden hat.


    Zwa gibt es einen Epilog am Ende des Buches, doch der befriedigt mich absolut nicht. Es hat mich eigentlich weniger interessiert, ob Peri ihre Mutter besucht, als vielmehr, ob sie jemals zurückkehrt, zur Allianz, zu Silas, das hätte mich interessiert. Und so erfahren wir nur, dass sie ihre Mutter besucht, die sie gar nicht mehr erkennt… Ein, zumindest für mich, unbefriedigendes Ende.


    Auf der anderen Seite besteht natürlich die Möglichkeit, dass die Autorin das Ganze als Reihe angelegt hat und es noch mehr Bücher mit Peri Reed gibt. Das Buch hat ja einen Untertitel: Ein Fall für Peri Reed. Im Buch habe ich dazu allerdings nichts gefunden, was heutzutage anscheinend üblich ist.


    Das Buch hat mir eher mittelmäßig gefallen. Es war nicht schlecht, hat mich aber auch nicht wirklich vom Hocker gerissen. Ich sage nicht, dass es überhaupt nicht spannend gewesen wäre, Es gab durchaus einige spannende Momente, wo ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht.


    Ich glaub aber nicht, dass ich einen Folgeband lesen werde....

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________

    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Ich hab das Buch nun auch endlich beendet. Leider hat es mir (bis auf den Anfang) überhaupt nicht gefallen, daher konnte ich dem Buch auch nur 2 Sterne geben. Mir waren es einfach zu viele Wiederholungen ohne große Spannung oder Überraschungen. Hätte die Autorin die Story ca. 200 Seiten gekürzt hätte es mir evtl. besser gefallen.


    Der letzte Abschnitt war eigentlich ganz ok, aber wirklich spanend fand ich ihn auch nicht.
    Peri weiß nun, dass sie eine Schläferin der Allianz ist und damit geht sie ziemlich cool um. Im allgemeinen kamen mir in der Hinsicht viel zu wenig Emotionen rüber. Egal ob ausgebildete Soldatin, aber wenn einem 3 Jahre gestohlen werden, sollte man doch ein Fünkchen an Gefühlen zeigen, oder?


    Jack lebt noch, was für mich die größte Überraschung in dem Buch war. Ich war erstmal total schockiert. Aber dafür, dass er Opti so verschrieben ist, wundert es mich, dass er Bill nicht verraten hat wo der Chip steckt. Ich habe eh das Gefühl, das Jack ein kleiner Psycho ist ^^


    Das Peri die Schnauze voll hat und mit Allens Wagen flieht kann ich sogar verstehen, aber sie wird sicher nicht allzu lange untertauchen. Der Epilog hat mir ja rein gar nichts gegeben. Die Autorin hätte es ohne Epilog enden lassen sollen.


  • Auf der anderen Seite besteht natürlich die Möglichkeit, dass die Autorin das Ganze als Reihe angelegt hat und es noch mehr Bücher mit Peri Reed gibt. Das Buch hat ja einen Untertitel: Ein Fall für Peri Reed. Im Buch habe ich dazu allerdings nichts gefunden, was heutzutage anscheinend üblich ist.


    Im engl. gibt es anscheinend schon einen 2. Band (The Operator). Ich selbst werde die Reihe nicht weiterverfolgen und kann mir kaum vorstellen, dass die Reihe überhaupt weiter übersetzt wird.



    Das Buch hat ja einen Untertitel: Ein Fall für Peri Reed. Im Buch habe ich dazu allerdings nichts gefunden, was heutzutage anscheinend üblich ist.


    Der Untertitel bezieht sich bestimmt auf ihren Auftrag Opti zu stürzen. Es war ja schließlich ein Fall für Peri Reed. Anders kann ich es mir nicht vorstellen.

  • Also irgendwie hat mich der Untertitel auch irritiert. Aber wenn der Auftrag, Opti zu stürzen, damit gemeintwar, dann macht das schon eher Sinn...


    Aber ich werde auch kein zweites Buch dieser Reihe lesen, wenn es denn eine geben soll...

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________

    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Ich habe das Buch nun auch beendet. Vielen Dank erst mal an Dani und Suse für eure Geduld, es hat ja doch länger gedauert als 2 Wochen. Das hing aber leider, für mich jedenfalls, nicht nur an der großen Seitanzahl.

    Irgendwie hat mir das Buch nicht wirklich zugesagt. Manchmal war es spannend, aber oft eben auch einfach langatmig und sich wiederholend. Am besten hat mir von der Spannung her der letzte Abschnitt hier gefallen. Auch wenn ich wie andere mit dem Ende nicht zufrieden bin. Aber das lässt Spekulationen auf einen Folgeband zu. Nur ob ich mir den auch antue, kann ich noch nicht sagen.


    Ich hätte auch gern jetzt gewusst, wie es mit Peri weitergeht. Kehrt sie doch zur Allianz zurück oder geht sie gar zu Opti? Was wird aus Silas und den anderen und was macht die Allianz mit Jack?


    Bei ihm hätte ich ja nicht damit gerechnet, dass er den Schusswechsel vom Anfang überlebt hat und nun wieder aufgetaucht ist. So ein A..aber auch. Ihm ging es nie um Peri, er hat sie belogen und betrogen nach Strich und Faden. Ich hoffe, er bekommt dafür seine gerechte Strafe. Und Peri hat ihn aufrichtig geliebt. Schlimm.......


    Naja, dem Epilog nach hat sie jedenfalls erst mal ihren inneren Seelenfrieden gefunden.

    Liebe Grüße Yvonne<br /><br /><br />Lesen heißt&nbsp; durch fremde Hand träumen ( Fernando Pessoa )<br /><br />Mein Buchblog <br />Ein Anfang und kein Ende

  • Ich bin nun auch durch.


    Als Jack plötzlich hinter ihr im Wagen saß war ich wirklich überrascht. Für mich war er tot, und ohne ihr Gedankenkonstrukt von Silas wäre diese Situation nicht möglich gewesen. Gewundert hat mich allerdings, dass sein Angebot sie wirklich verlockt hat. Wie kann sie auch nur darüber nachdenken, sich ihm nochmal anzuschließen, nachdem er sie jahrelang betrogen und sie dann sogar erschossen hat?


    Ansonsten ist mir in diesem Abschnitt auch besonders die Doppelmoral der Allianz aufgefallen, die Peri für Verbrechen verantwortlich machen wollten, die sie ja quais in ihrem Autrag begangen hat. Denn schließlich musste sie ja bei Opti gut dastehen. Mal ganz davon abgesehen, dass sie sich an vieles nicht einmal erinnern konnte. Das ist so typisch, dass man immer mit dem Finger auf andere zeigt ...


    Am Ende tat mir auf jeden Fall Silas ziemlich Leid, der jetzt allein dasteht.


    Alles in allem fand ich das Buch zwar spannend, aber es hätte an vielen Stellen gekürzt werden können und war insgesamt einfach ein bisschen langwierig. Letztendlich hat sich ja doch nur alles immer wieder im Kreis gedreht, und der Chip in den Stricknadeln, an den ich die ganze Zeit denken musste, war mit einem Nebensatz abgehandelt und hat gar keine Rolle mehr gespielt.


  • Gewundert hat mich allerdings, dass sein Angebot sie wirklich verlockt hat. Wie kann sie auch nur darüber nachdenken, sich ihm nochmal anzuschließen, nachdem er sie jahrelang betrogen und sie dann sogar erschossen hat?


    Die Szene konnte ich auch nicht verstehen. Hätte Jack nur paar Minuten mehr gehabt sie zu überreden, dann wäre sie sicher mit gegangen.



    Ansonsten ist mir in diesem Abschnitt auch besonders die Doppelmoral der Allianz aufgefallen, die Peri für Verbrechen verantwortlich machen wollten, die sie ja quais in ihrem Autrag begangen hat. Denn schließlich musste sie ja bei Opti gut dastehen. Mal ganz davon abgesehen, dass sie sich an vieles nicht einmal erinnern konnte. Das ist so typisch, dass man immer mit dem Finger auf andere zeigt ...


    Das ist mir auch aufgefallen und hat mich teilweise schon echt genervt. Vor allem sind sie nicht das, wofür sie sich ausgeben. Und das hat mich noch mehr genervt. Zwei Organisationen denen man nicht vertrauen kann