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Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 16 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von stefanie_j_h.

  • Hallo ihr Lieben!


    Hier startet nun endlich die Leserunde zu "In gewissen Kreisen" von Elizabeth Harrower.


    Postet hier bitte erst, wenn Ihr mit der Lektüre begonnen habt und etwas zum Buch zu sagen oder zu fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag. Außerdem wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir zusammen bleiben und damit auf einem ähnlichen Stand spekulieren und diskutieren können. Als Faustregel gilt, nicht mehr als ein Abschnitt pro Tag.
    Bitte beachtet auch die Hinweise zur Aktivität und Qualität.


    Zum Abschluss: bitte denkt auch daran, dass ein wichtiger Teil der Leserunden eure abschließenden Rezensionen sind und stellt diese am Ende der Runde zeitnah hier im Forum und auf literaturschock.de direkt ein.
    Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen die Attraktivität von solchen Aktionen: Denkt daran, dass die Teilnahme an der Runde und die Rezensionen die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.


    Hier könnt Ihr zum Inhalt von Teil 1 (bis Seite 87) schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Die Sicht der verschiedenen Personen gefällt mir gut und es ist realistisch, dass jemand wie Zoe die alles hat und sorglos leben kann sich gar nicht vorstellen kann was es bedeutet, nicht nur das zu tun, was Spass macht und für seinen Lebensunterhalt zu arbeiten. Witzig fand ich, dass sie sich auch gar nicht vorstellen kann, dass jemand seine Umgebung nicht verblüffen möchte. Wunderbar, wie ihre Gedanken, Ängste und Sorgen in den verschiedenen Situationen beschrieben werden.
    Wie alt ist Anna? Sie ist acht Jahre jünger als Stephen, aber mehr habe ich nicht herausgefunden, also ist sie durchaus in einem Alter, dass Russell sich für sie interessieren könnte. Der möchte Lilly heiraten, verbringt aber den Tag mit Anna in der Natur. Ich dachte, das würde Probleme geben.


    Kein böses Wort zwischen Zoe und Russell, zwischen Geschwister! Unglaublich! Ich denke die Autorin ist Einzelkind und hatte höchstens ein Kind. Ich wäre ja schon froh, einen einzigen Tag ohne Streitereien zu erleben!


    Mrs Howard verlangt ganz schön viel von Anna. Jeden Tag die Schuld für jeden Blödsinn übernehmen, das ist sehr schwer auszuhalten. Die Tagebucheinträge sind Jahre nach dem vorherigen Kapitel, weil Anna sich an etwas erinnert, das Zoe "vor Jahren" sagte.


    Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass es sich bei diesem Buch nur um einen Entwurf handelt, der noch nicht bereit war veröffentlicht zu werden. Manches ist holprig oder ich musste ein paar Mal lesen, um zu verstehen, wer spricht. Ob mit einer Person oder über eine Person gesprochen wird, ist nicht immer klar. Auch das Kennenlernen der Personen war etwas knifflig, nicht unangenehm zwar aber doch etwas unausgereift. Andererseits ist das Buch sehr intensiv, mit sehr viele Gedanken und Überlegungen.


  • Manches ist holprig oder ich musste ein paar Mal lesen, um zu verstehen, wer spricht. Ob mit einer Person oder über eine Person gesprochen wird, ist nicht immer klar. Auch das Kennenlernen der Personen war etwas knifflig, nicht unangenehm zwar aber doch etwas unausgereift. Andererseits ist das Buch sehr intensiv, mit sehr viele Gedanken und Überlegungen.


    Das ist genau der Punkt, wegen dem ich noch nicht mit dem Abschnitt durch bin, obwohl ich das Buch so, sehr interessant finde. Ich habe einfach noch Mühe rein zu kommen und bin oft verwirrt und verstehe einiges schlichtweg nicht.

  • Mittlerweile denke ich, das die Autorin den Leser absichtlich im Dunkeln tappen lässt und immer nur kleine Andeutungen macht, aus denen sich der Leser mehr denken soll.


    Was verstehst du gar nicht?

  • Das ist genau der Punkt, wegen dem ich noch nicht mit dem Abschnitt durch bin, obwohl ich das Buch so, sehr interessant finde. Ich habe einfach noch Mühe rein zu kommen und bin oft verwirrt und verstehe einiges schlichtweg nicht.


    Das geht mir genauso. Manche Sätze sind so unverständlich, z. B. "Auf dem Weg von der Stadt nach Hause fragte sie Russell auf einer Fähre." Dieser Satz ist völlig unpassend, da die Szene gerade in Howards Küche spielt. Danach geht die Unterhaltung in der Küche weiter. Leider habe ich keine Seitenzahlen, da ich eBook lese. Pos. 513.
    Bei manchen anderen Sätzen musste ich auch überlegen. Manchmal ist auch nicht ganz klar, wer mit "ihnen" gemeint ist.
    Das Buch gefällt mir aber gut. Die Gegensätze zwischen den Geschwisterpaaren sind schon krass. Bahnt sich was an zwischen Stephen und Zoe? Wenn Lily nicht wäre, würde ich Anna und Russell zusammen sehen. Die Gegensätze zwischen arm und reich sind schon krass. Howards halten sich für "etwas Besseres", nur weil sie Geld haben. So Leute kenne ich auch. Haste was, dann biste was. Haste nix, biste nix.
    Wie gesagt, es liest sich holprig, macht aber Spaß.

    Liebe Grüße, Caren

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    Wenn lesen Kalorien verbrennen würde, wäre ich in kürzester Zeit beängstigend dünn.

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    Meine Rezensionen

  • Caren hat es ganz gut beschrieben, was genau das Buch so holperig macht. Tatsächlich verstehe ich oft einfach den Sinn bzw. den Zusammenhang einzelner Sätze nicht. Gedanken, Szenen und Gespräche gehen nahtlos und ohne Absätze o.ä. ineinander über.


    Trotzdem habe ich den 1.Teil jetzt geschafft. Durch Annas Tagebucheinträge, die ja kursiv gedruckt sind, wurde auch das Lesen leichter.
    Was ich von den einzelnen Protagonisten halten soll, weiß ich ehrlich gesagt aber noch nicht.
    Zoe, scheint arrogant --> das typisch verwöhnte Yuppie-Kind. Dann hat sie aber auch ganz nette Ansätze und natürlich befindet sie sich eigentlich noch in der Pubertät, was ihre ständige Kritik an ihren Eltern, besonders der Mutter zeigt, die sie gleichzeitig aber irgendwie auch sehr zu lieben scheint. Ich bin davon überzeugt, dass sie sich Stephan verliebt hat und sich vielleicht besonders zu ihm hingezogen fühlt, weil er sie anders behandelt, als alle anderen
    Anna --> Sie tut mir irgendwie leid. Von allen Menschen die ihr irgendwas bedeuten, wird sie allein gelassen und scheint ein winzig kleines einsames Leben zu führen. Die Ehe mit David wird sicherlich ein Fehler werden. Denn sie liebt ihn nicht, sondern definitiv Russell.
    Stephan --> Ist ein unfreundlicher Sonderling, der aber sicher seine Gründe für genau dieses Verhalten haben wird und ich bin fest davon überzeugt, dass er Zoe toll findet, sich aber eher einen Knoten in die Zunge macht, als das zuzugeben.
    Russell --> Bei ihm vrage ich mich, was ihm wohl schlimmes passiert ist. Der 2. Weltkrieg ist doch schon zu lange (zeitlich) entfernt, oder? Ich bin mir auch nicht sicher, ob er lily wirklich liebt und nicht vielleicht doch eher Anna? Über ihn würde ich im 2. Teil gerne mehr erfahren.
    Hoffentlich finde ich mich nun besser mit dem Schreibstil ab, denn das Buch als solches finde ich sehr interessant.

  • Ich finde Stephan gar nicht so unfreundlich. Zoe behandelt ihn so von oben herab, er fühlt sich von ihr provoziert. Das ist mein Eindruck.
    Zoe ist ganz schön verwöhnt. Ich fürchte, sie fällt irgendwann schwer auf die Nase. Geld und "wichtige" Eltern ist nicht alles.

    Liebe Grüße, Caren

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    Meine Rezensionen

  • Wenn ich ehrlich bin finde ich den Schreibstil nicht so doll und ich muss mich ein wenig zum Weiterlesen zwingen.
    Der Gegensatz zwischen Arm und Reich wird gut herausgearbeitet, auch die Probleme der damaligen Zeit. Aber dieses ewige Herumkauen auf Annes und Stephans Waisenstatus ist echt langweilig und zäh. Keine der Figuren ist mir bisher sympathisch, vor allem Zoes Mutter mit ihren Ressentiments ist gewöhnungsbedürftig. Ob nun Russel, Zoe oder Anna, zu keinem habe ich einen richtigen Zugang finden können, aber vielleicht ändert sich dies noch. Komisch fand ich auch, dass Anna sofort einen Flötisten heiraten will, nachdem sie ihn nur einmal getroffen hat...

    Einmal editiert, zuletzt von jehe ()

  • Das ist genau der Punkt, wegen dem ich noch nicht mit dem Abschnitt durch bin, obwohl ich das Buch so, sehr interessant finde. Ich habe einfach noch Mühe rein zu kommen und bin oft verwirrt und verstehe einiges schlichtweg nicht.


    Den Eindruck kann ich nur bejahen. Auch ich hatte mitunter Probleme, die Aussagen zuzuordnen.

  • Zitat

    Russell --> Bei ihm vrage ich mich, was ihm wohl schlimmes passiert ist. Der 2. Weltkrieg ist doch schon zu lange (zeitlich) entfernt, oder?


    Das Buch wurde 1971 geschrieben, vielleicht spielt es ein paar Jahre früher und mit dem schlimmen Ereignis ist der 2.Weltkrieg gemeint. Deutlich wird das aber nicht, weder was Russell erlebt hat, noch wann die Geschichte stattfindet.


  • Das Buch wurde 1971 geschrieben, vielleicht spielt es ein paar Jahre früher und mit dem schlimmen Ereignis ist der 2.Weltkrieg gemeint. Deutlich wird das aber nicht, weder was Russell erlebt hat, noch wann die Geschichte stattfindet.


    Ich frage mich auch, was ihm wohl zugestoßen sein mag, da er nach außen überhaupt nicht traumatisiert wirkt...

  • Puh, ich bin froh, dass ich mit meinen Eindrücken nicht allein bin. Ich habe es noch nicht geschafft, den Abschnitt fertigzulesen, weil ich wirklich schwer in das Buch reinkomme. Ich finde die Geschichte wirklich interessant, auch die Charaktere, obwohl sie bisher keine großen Sympathieträger sind und ich mich z.B. schon mehr als einmal über die verwöhnte, arrogante Zoe geärgert habe. Ich sehe da auch großes Potential und bin gespannt, wie es weitergeht, aber die Erzählweise ist wirklich schwierig.


    Was mich stört sind seltsame, unnatürliche Dialoge und komische, komplett aus dem Zusammenhang gerissene Sätze. Ständig muss ich zurückblättern oder Absätze nochmal lesen. Das braucht Zeit und ich muss mich jeden Tag dazu zwingen, das Buch wenigstens kurz zur Hand zu nehmen... Ich hoffe es tritt noch eine Art Gewöhnungseffekt ein und ich komme dann schneller voran.


    Inhaltlich bin ich schon sehr gespannt, wie sich das noch entwickelt. Aktuell würde ich ja sagen, dass es durchaus Potential gibt, dass sich eine Liebesgeschichte zwischen Zoe und Stephen bzw. Russell und Anna anbahnt, aber vermutlich geht die Autorin da ganz andere Wege.


    Ich frage mich auch, was ihm wohl zugestoßen sein mag, da er nach außen überhaupt nicht traumatisiert wirkt...


    Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass der 2. Weltkrieg gemeint ist und habe mir über den Zeitrahmen sonst keine Gedanken gemacht. Für die Erzählung ist es vermutlich auch egal, in welchem Krieg er war. Zoe denkt relativ am Anfang auch sowas wie "Männer sind schon immer aus Kriegen zurückgekehrt" und das habe ich auch so verstanden, dass es keine Rolle spielt, in welchem Krieg Russell war.

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  • Puh, ich bin froh, dass ich mit meinen Eindrücken nicht allein bin. Ich habe es noch nicht geschafft, den Abschnitt fertigzulesen, weil ich wirklich schwer in das Buch reinkomme. Ich finde die Geschichte wirklich interessant, auch die Charaktere, obwohl sie bisher keine großen Sympathieträger sind und ich mich z.B. schon mehr als einmal über die verwöhnte, arrogante Zoe geärgert habe. Ich sehe da auch großes Potential und bin gespannt, wie es weitergeht, aber die Erzählweise ist wirklich schwierig.


    Was mich stört sind seltsame, unnatürliche Dialoge und komische, komplett aus dem Zusammenhang gerissene Sätze. Ständig muss ich zurückblättern oder Absätze nochmal lesen. Das braucht Zeit und ich muss mich jeden Tag dazu zwingen, das Buch wenigstens kurz zur Hand zu nehmen... Ich hoffe es tritt noch eine Art Gewöhnungseffekt ein und ich komme dann schneller voran.


    Da bin ich froh, dass es mir nicht alleine so geht. Ich habe mich bis zum dritten Abschnitt vorgearbeitet, aber es wird nicht einfacher zu lesen.

    Liebe Grüße, Caren

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    Wenn lesen Kalorien verbrennen würde, wäre ich in kürzester Zeit beängstigend dünn.

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    Meine Rezensionen

  • Ich habe gerade nochmal nachgesehen: In dem Klapptext steht Sydney, in den 60er Jahren. Dann ist der 2.Weltkrieg aber schon recht lange zu Ende, denn so alt ist Russell doch hier noch gar nicht. Hatte Sydney noch spätere kriegerische Auseinandersetzungen :gruebel: ?

  • Dann war Russell vielleicht im Vietnamkrieg.


    Laut Wikipedia:
    Australien nahm aktiv am Vietnamkrieg teil und entsandte rund 47.000 Soldaten.

  • Ah - das hört sich doch sehr wahrscheinlich an. DANKE Buecherlabyrinth :winken:!

  • Ich habe mich jetzt durch den ersten Teil gequält, viel zu ergänzen habe ich aber nicht mehr. Annas Perspektive war zwar etwas angenehmer zu lesen, der ständige Wechsel zwischen Tagebucheinträgen und aktueller Erzählung war aber sehr störend.


    Überraschend kam, dass sie jemanden heiratet, den sie gerade getroffen hat, aber wenn man über sie und ihr Leben nachdenkt, ist das auch nicht so überraschend. Stephen ist weggezogen, Russel verheiratet und hat Kinder, Zoe hat auch ihr eigenes Leben und Annas Beziehung zu ihren Pflegeeltern ist auch nicht gerade toll. Ist ja verständlich, dass sie jemanden in ihrem Leben haben möchte und ihr auch die finanzielle Absicherung wichtig ist.


    Ich weiß immer noch nicht, was das Buch mir sagen will und in welche Richtung die Geschichte sich weiterentwickeln wird. Ich lese weiter, aber das kann noch etwas dauern, da das Buch mir eine Leseblockade beschert hat und ich die nächsten Tage außerdem dienstlich unterwegs bin und kaum Lesezeit haben werde.

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