01 - Seite 9 bis 83 (Kapitel 1 - 5)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 105 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Lovelysecrets.

  • Hallo ihr Lieben!


    Hier startet die Leserunde zu "These broken stars. Lilac und Tarver" von Amie Kaufman und Meagan Spooner.


    Postet hier bitte erst, wenn Ihr mit der Lektüre begonnen habt und etwas zum Buch zu sagen oder zu fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag. Außerdem wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir zusammen bleiben und damit auf einem ähnlichen Stand spekulieren und diskutieren können. Als Faustregel gilt, nicht mehr als ein Abschnitt pro Tag.
    Bitte beachtet auch die Hinweise zur Aktivität und Qualität.


    Zum Abschluss: bitte denkt auch daran, dass ein wichtiger Teil der Leserunden eure abschließenden Rezensionen sind und stellt diese am Ende der Runde zeitnah hier im Forum und auf literaturschock.de direkt ein. Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen die Attraktivität von solchen Aktionen: Denkt daran, dass die Teilnahme an der Runde und die Rezensionen die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.



    Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 9 bis 83 (Kapitel 1 - 5) schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Was für ein tolles Cover und noch begeisterter war ich, als ich den Schutzumschlag entfernt habe. Ein superschönes Detail, das "nackte" Buch durch das Weltraummotiv ebenfalls hübsch aussehen zu lassen.


    Das Setting auf dem Raumschiff hat mich ein wenig an die Godspeed-Trilogie erinnert, jetzt bei dem Planeten und der ständigen Erwähnung des Terraformings muss ich an das Computerspiel "Spore" denken (kennt das jemand von euch?) :breitgrins: Das, was sich die Autoren hier ausgedacht haben, finde ich extrem spannend und auch den Kontrast zwischen Hologrammen und technischen Errungenschaften und dem einsamen Waldplaneten. Interessant auch, dass es trotzdem noch alte Bücher gibt. Hat Tarver das Buch eigentlich mitgenommen oder dort am Tisch liegen gelassen?


    Gruselig fand ich es, als Tarver von den "chirurgisch optimierten Gesichtern" sprach. Ist ein Gesicht wirklich optimierbar? Ich stelle mir da lauter faltenfreie, geliftete, gleich aussehende Menschen vor. Unheimlich. Den mysteriösen Mann mit der abgetragenen Kleidung und dem wettergegerbten Gesicht fand ich auf jeden Fall netter und menschlicher als alle anderen Statisten bisher.


    Und was hat es mit Tarvers Kampfeinsatz auf Patron auf sich? Ich bin gespannt, um was es da ging und fürchte fast, dass er Aufstände in einer der Kolonien niergeschlagen haben könnte. Vermutlich werden Tarver und Lilac im Laufe der Geschichte lernen, dass die Kolonien unterdrückt werden und dass nicht alles so Friede, Freude, Eierkuchen ist, wie man es der Oberschicht erzählt. Und dann schließen sie sich einem Widerstand an. Zumindest wäre das ein typischer Handlungsverlauf - ich lasse mich aber auch gerne von etwas anderem überraschen.


    Unsere Hauptfiguren finde ich beide ganz sympathisch. Klar wird jetzt erst mal ein wenig rumgezickt und auch Vorurteile spielen eine Rolle. Aber nachdem es anfangs sofort gefunkt hat, bin ich optimistisch, dass die beiden sich bald zusammenraufen und ein hübsches Paar abgeben werden. Ich mag eigentlich beide. Tarver ist sehr bodenständig und Lilac trotz ihrer Herkunft darauf bedacht, sich allein zurechtfinden zu können. Und das wird wohl auch den beiden noch klar werden. Die Freundin Anna wäre an ihrer Stelle wahrscheinlich schon längst in Ohnmacht gefallen, sie scheint ein klischeehaftes Oberschichten-Mädchen (gewesen) zu sein. Lilac ist eher das arme reiche Mädchen, das vor den Paparazzi eine Rolle spielen muss und dass sich nicht frei bewegen darf (ihre Bodyguards sind ihre Freundinnen?!). Im Falle des Raumschiff-Absturzes wird ihr das aber evtl. zu Gute kommen, denn man wird bestimmt nach ihr suchen. Man hat ihr richtig angemerkt, wie froh sie war, dass Tarver sie erst nicht erkannt hat und um ihretwillen gemocht hat.


    Das Chaos während der Evakurierung war sehr plastisch geschildert. Man war direkt mitten im Geschehen. Ich finde den Schreibstil auch generell sehr angenehm und typisch für ein Jugendbuch (das ist positiv gemeint).


    Lilac heißt übrigens Flieder, nur falls sich das noch jemand gefragt hat.


    Schön finde ich die Bezeichung "helle Lichter" für Planeten. Bislang war mir nicht klar, dass eine Atmosphäre Licht reflektiert. Aus dem Weltall schaut das aber bestimmt toll aus. Aber wie heißen dann Sterne/Sonnen? Ganz helle Lichter? :zwinker:


    Gut, dass Tarver einen Notfallrucksack dabei hat und mit den Sachen aus der Kapsel wird er sicherlich dafür sorgen, dass sie gut überleben können. Ich glaube allerdings nicht, dass es auf dem Planeten Terraforming und Kolonien gibt, der scheint mir eher naturbelassen zu sein. Jetzt wo die Icarus abgestürzt ist, werden sich Lilac und Tarver mit der Rettung wohl noch gedulden müssen.


    Wieso will ich eigentlich immer "Liliac" schreiben? :breitgrins:

  • So ... ich hab den ersten Abschnitt auch durch ...


    Der Einstieg in das Buch gestaltete sich für mich ein wenig schwierig, doch nach ein paar Seiten hat die Geschichte mich gepackt und ich konnte mich im Geschehen zurechtfinden!
    Die Länge der Kapitel sind voll und ganz nach meinem Geschmack und der Wechsel zwischen der Sicht von Lilac und Tarver gefällt mir sehr gut!


    Der Schreibstil ist angenehm und verständlich, das Buch lässt sich gut und flott lesen...


    Ach ja ... und das Cover ist traumhaft :herz:


    So und nun zur Geschichte selber... erstmal spielt die Geschichte an Bord der Icarus... dort trifft Tarver - der Kriegsheld auf Lilac - die Erbin von LaRoux Industries...
    Die erste Begegnung der beiden scheint normal, doch Lilacs Vater duldet keine Männer in ihrer Nähe...
    Lilacs anfängliches, sympathisches Erscheinen schlägt nach der Warnung von Anna, dass sie alles verrät, in eine gewisse Arroganz um!


    Überrascht hat mich, dass Lilac die Kapsel kurzschließen konnte und sie somit rechtzeitig "rauskatapultiert" werden konnten.


    Ab dem Zeitpunkt der Bruchlandung gefällt das Buch mir besser... ich bin froh, dass der Schauplatz recht zu anfang gewechselt hat... Raumschiffe sind irgendwie nichts für mich :zwinker:


    Interessant wäre zu erfahren auf welchem Planeten sie sich befinden!?


    Lilac und Tarver kommen irgendwie gar nicht miteinader aus und sind sich ständig am "foppen" und am streiten. Die Geschichte scheint interessant zu werden!!! Freu mich aufs weiterlesen!
    :winken:

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.


  • Was für ein tolles Cover und noch begeisterter war ich, als ich den Schutzumschlag entfernt habe. Ein superschönes Detail, das "nackte" Buch durch das Weltraummotiv ebenfalls hübsch aussehen zu lassen.


    Das hat mir auch sehr gut gefallen! Richtig schöne Idee... und mal was anderes!



    Das Setting auf dem Raumschiff hat mich ein wenig an die Godspeed-Trilogie erinnert, jetzt bei dem Planeten und der ständigen Erwähnung des Terraformings muss ich an das Computerspiel "Spore" denken (kennt das jemand von euch?) :breitgrins: Das, was sich die Autoren hier ausgedacht haben, finde ich extrem spannend und auch den Kontrast zwischen Hologrammen und technischen Errungenschaften und dem einsamen Waldplaneten. Interessant auch, dass es trotzdem noch alte Bücher gibt. Hat Tarver das Buch eigentlich mitgenommen oder dort am Tisch liegen gelassen?


    Die Godspeed Trilogie wollte ich in Kürze lesen... spielt die auch auf einem Raumschiff??? Das Spiel kenn ich leider nicht!
    Und ob er das Buch mitgenommen hat!? Wird glaub gar nicht erwähnt oder? :breitgrins:



    Unsere Hauptfiguren finde ich beide ganz sympathisch. Klar wird jetzt erst mal ein wenig rumgezickt und auch Vorurteile spielen eine Rolle. Aber nachdem es anfangs sofort gefunkt hat, bin ich optimistisch, dass die beiden sich bald zusammenraufen und ein hübsches Paar abgeben werden.


    Ich finde beide auch sehr sympathisch ... und das Rumgezicke finde ich amüsant... ich bin mir sicher, wir werden noch sehr viel Spaß mit den Beiden haben ... Und ich bin gespannt darauf wie lange es dauert, bis die beiden merken, dass sie sich eigentlich ganz gern haben!?



    Das Chaos während der Evakurierung war sehr plastisch geschildert. Man war direkt mitten im Geschehen. Ich finde den Schreibstil auch generell sehr angenehm und typisch für ein Jugendbuch (das ist positiv gemeint).


    Irgendwie musste ich an diesen Stellen immer wieder an Titanic denken... :gruebel::riesenpopcorn:



    Wieso will ich eigentlich immer "Liliac" schreiben? :breitgrins:


    Ich hab sie auch schon in Liliac umgetauft... und mich dabei erwischt, dass ich immer wieder ein i wegmachen muss.

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.


  • Der Einstieg in das Buch gestaltete sich für mich ein wenig schwierig,


    Kannst du das an irgendwas festmachen? Ich war eigentlich gleich von Seite 1 an im Buch drin, weil ich mir die Situation auf dieser Party direkt bildlich vorstellen konnte. Die Kapitellänge gefällt mir übrigens auch sehr gut. Nicht zu lang und nicht zu kurz!



    Interessant wäre zu erfahren auf welchem Planeten sie sich befinden!?


    Das erfahren wir sicher noch :zwinker:



    Die Godspeed Trilogie wollte ich in Kürze lesen... spielt die auch auf einem Raumschiff???


    Ja. Wenn du keine Raumschiffe magst, ist die wahrscheinlich eher nichts für dich.

  • Beim Start in die Geschichte dachte ich erst: Ach nee lass es bloß nicht so eine Prinzessinnenstory mit zu viel Liebe sein, aber das ändert sich dann ja zum Glück schnell.


    Tarver finde ich einfach nur klasse und das nicht nur wegen seinem Beschützerinstinkt. Er hat auch etwas Witziges / Ironisches an sich. Ich hatte ihn nachdem was er darstellt älter als 18 Jahre eingeschätzt.


    Wie alt Lilac ist, wissen wir aktuell ja noch nicht, aber ich denke mal dass sie unwesentlich jünger ist als er. Lil und ihre arrogante Art mag ich aktuell noch nicht so. Hat sie sich allen Ernstes Gedanken um ihre blöden Schuhe gemacht? Herrlich vor Augen hatte ich allerdings das Bild wie sie im Ballkleid und mit Absatzschuhen durch die Wildnis des unbekannten Planeten stapft ohne eine Miene zu verziehen.


    Die dargestellte Welt auf dem Raumschiff gefiel mir gar nicht, denn ich möchte in keiner Welt leben, wo nichts echt ist und selbst die Gesichter der Menschen durch chirurgische Eingriffe optimiert sind.


    Bei dem Absturz der Icarus musste ich irgendwie an das Sinken der Titanic im Kinostreifen von James Cameron denken. Da waren die Menschen ja auch so in Panik und es gab solch extreme Klassenunterschiede.


    Das Abschnittsende hatte wirklich etwas Dramatisches. Ob Cousine Anna und Co den Absturz überlebt haben?

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Was für ein tolles Cover und noch begeisterter war ich, als ich den Schutzumschlag entfernt habe. Ein superschönes Detail, das "nackte" Buch durch das Weltraummotiv ebenfalls hübsch aussehen zu lassen.


    Ja diese Gestaltung finde ich auch total toll. Ist mir sofort aufgefallen, da ich beim Lesen Schutzumschläge immer abnehme, damit die ja keine Knicke bekommen. :zwinker:

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Kannst du das an irgendwas festmachen? Ich war eigentlich gleich von Seite 1 an im Buch drin, weil ich mir die Situation auf dieser Party direkt bildlich vorstellen konnte. Die Kapitellänge gefällt mir übrigens auch sehr gut. Nicht zu lang und nicht zu kurz!


    Ich kann jetzt nur von mir aus sprechen, aber ich fand den Einstieg etwas fad, weil sich das für mich wie ein normaler Teenagerroman a la Gossip Girl oder so las. Reiche Mädchen lästern über einen gut aussehenden, aber armen jungen Mann. Ich war ehrlich gesagt froh, dass sich die Szenen auf der Icarus nicht allzu lange hinzogen.


    Die Szenen des Absturzes und wie sich die beiden dann in die Kapsel retten, das fand ich unheimlich spannend. :bang:

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Huhu,


    ich bin grade mit dem ersten Leseabschnitt fertig geworden und bin total geflashed.
    WOW. Ich bin so froh, dass ich das Buch ausgewählt habe. Das ist genau mein Fall und hat mich von Anfang total gepackt. Natürlich habe ich erst einmal den Schutzumschlag abgemacht und eine Buchhülle zum Schutz um das Buch gelegt und war auch total fasziniert davon, wie das Buch ohne Umschlag aussieht. Einfach total schick und eine supertolle Idee. Interessant finde ich die verschiedenen Perspektiven aus denen ich die Geschichte mitverfolgen darf. Klar, muss man sich so ein wenig mehr konzentrieren oder besser gesagt einfach aufpassen, wer grade erzählt, aber mir gefällt das richtig gut. So bekomme ich einen intensiveren Eindruck von beiden Hauptcharakteren und fühle mich ihnen direkt eng verbunden. Die Story an sich finde ich super. Ich habe schon so viele Bilder im Kopf und würde am liebsten gleich einen Film zum Buch drehen. Lilac mag ich schon jetzt. Ich glaube sie hat noch viel viel mehr drauf, als die Leute von ihr denken. Sie tut mir ein bisschen leid, die Arme. Das sie immer diese Rolle spielen muss, die sie eigentlich gar nicht spielen will. So schlimm die Situation jetzt auch sein mag und wer weiss, wohin das alles noch führt....ich denke, es tut ihr vielleicht mal ganz gut ein wenig abzuschalten und aufzutauen. Mal alle Regeln zu vergessen, denn darauf kommt es ja in so einer Situation auch wirklcih nicht mehr drauf an. Mir gefällt auch, dass sie rote Haare und blaue Augen hat und ich musste schon ein wenig schmunzeln, als es um die teuren Schuhe ging.....Na und dann unser Held...achja....schon nach dem ersten Abschnitt hoffe ich, dass die beiden sich schon bald ganz ganz viel unterhalten und sich gut verstehen werden....im Prinzip sind sie ja gar nicht so verschieden, denn er kann ja auch aus seiner Rolle nicht wirklich heraus....


    Mein Fazit des ersten Abschnittes:
    Das war toll und ich bin so neugierig, wie es weitergeht

    " Der Moment bestimmt die Geschichte - die Liebe 💖 ein ganzes Leben lang"


  • Ich könnte mir gut vorstellen, dass Lilac als reine Vorsichtsmassnahme noch viel viel mehr Wissen hat und noch viel mehr drauf hat, als das komplette Universum ihr zutraut. Ich bin mal gespannt, was sie uns noch für überraschende Seiten zeigen wird.


    Ich hatte gar nicht das Gefühl, dass die Beiden nicht miteinander auskommen, sondern eher, dass Beide ihre Rollen nicht verlassen dürfen. Ich glaube , wenn es nach dem tiefsten Herzenswünschen der Beiden gehen würde, dann hätten sie sich ja vielleicht schon am ersten Abend geküsst oder zumindest länger unterhalten. Ich denke, dass sie sich eigentlich sehr mögen und genau das grade das Problem ist.


    Na mal sehen, wie es weitergeht.

    " Der Moment bestimmt die Geschichte - die Liebe 💖 ein ganzes Leben lang"

  • Ich kann jetzt nur von mir aus sprechen, aber ich fand den Einstieg etwas fad, weil sich das für mich wie ein normaler Teenagerroman a la Gossip Girl oder so las. Reiche Mädchen lästern über einen gut aussehenden, aber armen jungen Mann. Ich war ehrlich gesagt froh, dass sich die Szenen auf der Icarus nicht allzu lange hinzogen.


    Die Szenen des Absturzes und wie sich die beiden dann in die Kapsel retten, das fand ich unheimlich spannend. :bang:


    So hab ich es auch leider empfunden... Irgendwie auch hier a la Titanic :breitgrins:
    Aber sobald die "Elite" weg war und der Schauplatz sich geändert hat, fand ich das Buch toll...

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.


  • Ich hatte ihn nachdem was er darstellt älter als 18 Jahre eingeschätzt.


    Ich glaube, genau das wollten die Autoren auch bewirken. Durch seine Erlebnisse ist er mental viel schneller gealtert und reifer geworden, als man es von einem 18jährigen erwarten würde.



    Herrlich vor Augen hatte ich allerdings das Bild wie sie im Ballkleid und mit Absatzschuhen durch die Wildnis des unbekannten Planeten stapft ohne eine Miene zu verziehen.


    Die Szene gehörte auch zu meinen Lieblingen. Super, diese Vorstellung :breitgrins:



    Ob Cousine Anna und Co den Absturz überlebt haben?


    Ich glaube es nicht. Mich würde es nicht wundern, wenn wirklich nur Tarver und Lilac überlebt hätten.



    Interessant finde ich die verschiedenen Perspektiven aus denen ich die Geschichte mitverfolgen darf. Klar, muss man sich so ein wenig mehr konzentrieren oder besser gesagt einfach aufpassen, wer grade erzählt, aber mir gefällt das richtig gut.


    Naja, es sind zwei Perspektiven. Da finde ich es ziemlich einfach, den Überblick zu behalten (vor allem weil über dem Kapitel immer drüber steht, wer der Erzähler ist). Aber mir gefällt das auch gut, so bekommt man einfach die Gedanken und Gefühle von beiden Hauptfiguren mit und muss nicht immer rätseln, was der andere wohl gerade denkt. In meiner letzten Leserunde gab es fünf wechselnde Perspektiven - das war teils etwas verwirrend. :zwinker:


    Könnte es eigentlich sein, dass die zwei Autoren jeweils eine Perspektive geschrieben haben oder glaubt ihr das nicht? Der Stil ist ja überall gleich, aber die Vorstellung fände ich irgendwie cool.


  • Könnte es eigentlich sein, dass die zwei Autoren jeweils eine Perspektive geschrieben haben oder glaubt ihr das nicht? Der Stil ist ja überall gleich, aber die Vorstellung fände ich irgendwie cool.


    Darüber hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, ist aber eine tolle Idee... wer weiß :zwinker:
    Aber der Schreibstil in den verschiedenen Sichtweisen ist doch recht gleich würde ich sagen oder?!

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

  • Ja, der sehr einheitliche Stil hat mich auch ins Grübeln gebracht. Aber nachdem ich mal ein Interview mit der Übersetzer von Shades of Grey(?) gelesen habe, die erzählte, dass sie zu zweit übersetzt haben und zwar sie die erste Hälfte des Buches und die andere Person die zweite Hälfte (nachdem sie sich auf bestimmte Formulierungen geeinigt hatten), halte ich das nicht für unmöglich.

  • Schade, dass die Runde hier nicht autorenbegleitet ist, hätte man gleich mal fragen können... so müssen wir erstmal spekulieren. :sauer:

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

  • :winken:
    Hallo Lesefunde!
    Ich bin noch nicht durch, aber für mich war der Einstieg sehr leicht, fast hätte ich ihn nicht bemerkt..
    Weil:
    Der junge Major wird über ein Unglück ausgefragt, was vor 3 Tagen passiert ist..
    Er beginnt zu erzählen und schon ist man in der Geschichte drin, nicht erst eine Erklärung, die sich in einer langen Einleitung verliert.
    Er mag Bücher und kann das Unverständnis der Schreibtischtäters, der ihn ausfragt, nicht leiden, zwei Dinge, die ihn gleich sympathisch machen, gefolgt von seiner Bodenständigkeit. Dank seiner antrainierten Beobachtungsgabe, war der Ball gut beschrieben, mühelos war ich auf einmal dabei, bevor die ersten Selfies mit ihm gemacht wurden. Er weiß durchaus, dass Beliebtheit in einer solchen Gesellschaft schneller verfliegt, als das Prickeln des herbeigeschwebten Champagners, den er für das liebliche Wesen bestellt hat, welches fast in Bedrängnis geraten wäre.

  • Ich habe eben im Internet ein bisschen recherchiert und denke, dass es für alle interessant sein könnte:
    Laut der Homepage von Meagan Spooner ist das Buch eigentlich schon ein in sich abgeschlossenes Buch. Die Reihe selbst besteht dann aus drei Bücher, die verschiedene Geschichten erzählen, jeweils mit 2 neuen Hauptcharakteren.


    Zitat

    We actually wrote THESE BROKEN STARS to be a standalone novel. The Starbound series is not a traditional trilogy, following the same characters in one linear plot. Each of the three books will focus on a new pair of characters, and their individual stories.


    So these books are actually more like companion novels than direct sequels. They all take place in the same universe, and they actually do happen in chronological order.

  • @ Zank: Danke für die Info, das beruhigt mich irgendwie. So kann man die anderen Bücher dann lesen, muss aber nicht zwingend.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Beim Lesen des ersten Abschnittes habe ich auch schon darüber nachgedacht, ob sich die Autorinnen aufgeteilt haben und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass sie das tatsächlich so gemacht haben.

    " Der Moment bestimmt die Geschichte - die Liebe 💖 ein ganzes Leben lang"


  • Beim Lesen des ersten Abschnittes habe ich auch schon darüber nachgedacht, ob sich die Autorinnen aufgeteilt haben und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass sie das tatsächlich so gemacht haben.


    Ich denke schon, dass sie das getan haben, wenn sie so weit von einander entfernt wohnen.


    Ich mag derzeit übrigens den Tarver Teil lieber als den um Lilac, einfach weil er im Gegensatz zu ihr nicht die verwöhnte Göre ist, sondern hart für das arbeiten musste, was er bisher erreicht hat.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)