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Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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  • nicigirl85


    Ja, da hast Du recht und mir gefällt es vor allem auch sehr gut, dass er sich nicht von ihr auf der Nase herumtanzen lässt. Wobei ich auch immer noch denke, dass Lilac wahrscheinlich einfach überhaupt und gar nicht aus ihrer Rolle raus kann.

    " Der Moment bestimmt die Geschichte - die Liebe 💖 ein ganzes Leben lang"


  • Ja, der sehr einheitliche Stil hat mich auch ins Grübeln gebracht. Aber nachdem ich mal ein Interview mit der Übersetzer von Shades of Grey(?) gelesen habe, die erzählte, dass sie zu zweit übersetzt haben und zwar sie die erste Hälfte des Buches und die andere Person die zweite Hälfte (nachdem sie sich auf bestimmte Formulierungen geeinigt hatten), halte ich das nicht für unmöglich.


    Es hat nur einen Übersetzer, oder? Also, kein Wunder, dass es trotz verschiedenen Ansätzen, sich gleichmäßig liest, aber dazu musste man das Original zum Vergleich haben, weil dann wurde man doch bestimmt merken, das es von zwei verschiedenen Autoren kommt. Als Beispiel kann ich die Casts anführen, "House of Night" hat sich auch gleich/wie von einem Autor gelesen. Ich sehe hier sogar 3 erkennbare Unterschiede.
    Ich denke, jede hat abwechselnd über den anderen geschrieben und umgekehrt.
    Das aktive Geschehen, so, wie sich die Figuren geben und gegenseitig kommunizieren, was mmer ziemlich Gough daher kommt und dann die eigenen Gedanken, die sich wie ein privates Tagebuch lesen, da werden oft sanfte Töne angeschlagen.
    Zuerst sieht es aus, wie: Zicke vs Militarprofi, sie geben sich ziemlich cool, aber was sie denken ist, das sie doch ziemlich beeindruckt voneinander sind, teils schwärmerisch. Also vielleicht: toughe Autorin vs gefühlvolle Autorin.

  • Ein Buch mit Heldinnen:
    Es macht Spaß, Lilac und ihren Freundinnen zu folgen, die technische Versiertheit von Lilac empfinde ich logisch und als sehr angenehm.
    Warum sollte ihr Vater, der sein Kind, wie einen goldenen Augapfel hütet, nicht darauf bestehen, dass sie klug und gebildet ist. Sie ist wie ihr Vater, LaRoux Industries, das ist ihr Leben. Ich halte sie für zu für intelligent, als das sie sich niemals dafür interessiert hätte. Es hat sich ja schon gelohnt, die wichtigen Ecken des Schiffes zu kennen. Auch Anna mit ihren Messern unterm Rock ist ein starker Charakter!


  • Es hat nur einen Übersetzer, oder? Also, kein Wunder, dass es trotz verschiedenen Ansätzen, sich gleichmäßig liest, aber dazu musste man das Original zum Vergleich haben, weil dann wurde man doch bestimmt merken, das es von zwei verschiedenen Autoren kommt.


    Ja, hier gibt es nur eine Übersetzerin. Ich wollte mit dem Beispiel nur zeigen, dass man da nicht gemerkt hat, dass es zwei Leute übersetzt haben, obwohl es ja durchaus diverse Interpretationsmöglichkeiten für einen Übersetzer gibt. Und andersherum kann ich mir auch durchaus vorstellen, dass man es nicht unbedingt merken muss, wenn zwei Leute die Geschichte geschrieben haben.
    Es kann durchaus sein, dass hier eine Autorin für die "Action"-Szenen und eine fürs Gefühlsleben zuständig war, so wie du es beschreibst. Kann ich mir gut vorstellen.
    So wie ich das auf ihrer Homepage gelesen habe, ist Meagan Spooner die etabliertere Autorin und Amie Kaufman eine gute Freundin von ihr. Bei den Hohlbeins ist es z.B. auch so, dass er die Geschichte hauptsächlich schreibt und sie ist für die "zauberhaften" Elemente zuständig.

  • Guten morgen, ihr seid diesmal ja alle so schnell. Ich habe es erst gestern geschafft, den 1. Abschnitt zu lesen, und bin dann nicht mehr zum schreiben gekommen.


    Mir hat der Einstieg richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch die Charaktere gefallen mir bisher sehr gut. Lilac ist auf jeden Fall mehr als die Tochter aus reichem Hause und ich bin schon gespannt mehr darüber zu erfahren, woher sie ihr wissen über Elektrik und Raumschiffe hat. Ihr Vater wird es ihr wohl kaum beigebracht haben. Und natürlich wüsste ich gern, was ihr Vater mit Männern macht, die ihr zu Nahe kommen. Es scheint auf jeden Fall nichts gutes zu sein und macht ihn mir direkt richtig unsympathisch.


    Diese kurzen Szenen der Befragung an den Kapitelanfängen finde ich auch sehr interessant. Es lässt ja schon darauf schließen, dass Lilac und Tarver auf jeden Fall gefunden werden. Aber es entsteht auch das Gefühl, dass man ihm irgendetwas vorwirft, oder kommt das nur mir so vor?


    Die Icarus ist bestimmt nicht aufgrund eines technischen Defekts abgestürzt, oder? Es wurde zwar nicht ganz genau beschrieben, er dieses Etwas, dass Tarver zwei mal gesehen hat, hat sicher etwas damit zu tun. Was es wohl gewesen sein mag?


    Ich hoffe wir erfahren noch ein bisschen mehr über die Organisation der Planeten und was es mit den Rebellen und allem darum herum auf sich hat. Es ist auf jeden Fall ein sehr gelungener Einstieg.


  • Was für ein tolles Cover und noch begeisterter war ich, als ich den Schutzumschlag entfernt habe. Ein superschönes Detail, das "nackte" Buch durch das Weltraummotiv ebenfalls hübsch aussehen zu lassen.


    Das Cover finde ich auch total klasse und ohne den Umschlag ist das Buch auch ein echter Hingucker. Ich freue mich immer, wenn man sich auch mit der Gestaltung unter dem Umschlag so viel Mühe gibt. Einfach schön :-D



    Gruselig fand ich es, als Tarver von den "chirurgisch optimierten Gesichtern" sprach. Ist ein Gesicht wirklich optimierbar? Ich stelle mir da lauter faltenfreie, geliftete, gleich aussehende Menschen vor. Unheimlich. Den mysteriösen Mann mit der abgetragenen Kleidung und dem wettergegerbten Gesicht fand ich auf jeden Fall netter und menschlicher als alle anderen Statisten bisher.


    Die Vorstellung hat mich gar nicht überrascht. Wenn die technischen/medizinischen Möglichkeiten bestehen und die Leute genug Geld haben, dann wollen sie auch dementsprechend aussehen. Irgendwie steril und makellos, und wahrscheinlich ziemlich uniform. Ich finde diese Vorstellung furchtbar auch furchtbar, aber solche Entwicklungen gibt es ja auch heute schon.



    Der Einstieg in das Buch gestaltete sich für mich ein wenig schwierig, doch nach ein paar Seiten hat die Geschichte mich gepackt und ich konnte mich im Geschehen zurechtfinden!
    Die Länge der Kapitel sind voll und ganz nach meinem Geschmack und der Wechsel zwischen der Sicht von Lilac und Tarver gefällt mir sehr gut!


    Ich bin ziemlich rein gekommen, auch wenn es am Anfang natürlich sehr ungewohnt war. Die Kapitellängen finde ich auch gut. So kann man auch mal zwischendurch gut ein Kapitel lesen, wenn man gerade nicht ganz so viel Zeit hat.



    Tarver finde ich einfach nur klasse und das nicht nur wegen seinem Beschützerinstinkt. Er hat auch etwas Witziges / Ironisches an sich. Ich hatte ihn nachdem was er darstellt älter als 18 Jahre eingeschätzt.


    Wie alt Lilac ist, wissen wir aktuell ja noch nicht, aber ich denke mal dass sie unwesentlich jünger ist als er. Lil und ihre arrogante Art mag ich aktuell noch nicht so. Hat sie sich allen Ernstes Gedanken um ihre blöden Schuhe gemacht? Herrlich vor Augen hatte ich allerdings das Bild wie sie im Ballkleid und mit Absatzschuhen durch die Wildnis des unbekannten Planeten stapft ohne eine Miene zu verziehen.


    Tarver ist klasse, er geht sehr gut mit der für ihn sicher schwierigen Situation um. Und für 18 ist er wirklich ziemlich reif. Das ist ein Punkt, der mich bei Jugendbüchern manchmal verwirrt. Ich vergleiche gerne, wie ich vielleicht in bestimmten Situation reagiert hätte, und dabei geht mir immer häufiger auf, dass ich zunehmend älter bin als die Protagonisten :breitgrins:


    Bei Lilacs Alter bin ich nicht ganz sicher, aber wurde nicht erwähnt, dass sie anlässlich ihres Geburtstags "allein" eine Reise machen darf? Dann ist sie sicher auch 18 geworden, sonst könnte ich mir kaum vorstellen, dass ihr anscheinend der gluckenhafter Vater ihr so etwas auch nur annähernd erlaubt.


  • Diese kurzen Szenen der Befragung an den Kapitelanfängen finde ich auch sehr interessant. Es lässt ja schon darauf schließen, dass Lilac und Tarver auf jeden Fall gefunden werden. Aber es entsteht auch das Gefühl, dass man ihm irgendetwas vorwirft, oder kommt das nur mir so vor?


    Den Eindruck hatte ich auch. Vielleicht wird er nur so misstrauisch befragt, weil Lilac Vater herausfinden will, was da zwischen den beiden passiert ist?



    Tarver ist klasse, er geht sehr gut mit der für ihn sicher schwierigen Situation um. Und für 18 ist er wirklich ziemlich reif. Das ist ein Punkt, der mich bei Jugendbüchern manchmal verwirrt. Ich vergleiche gerne, wie ich vielleicht in bestimmten Situation reagiert hätte, und dabei geht mir immer häufiger auf, dass ich zunehmend älter bin als die Protagonisten :breitgrins:


    Das Gefühl kenne ich :zwinker: Aber ich habe vor ein paar Jahren ein Buch wieder gelesen, dass ich mit 10-12 total geliebt hatte. Der Protagonist ist 12 und jetzt dachte ich die ganze Zeit "Total schlecht geschrieben, so hochgestochen spricht doch kein 12jähriger?!" - aber als ich selbst in dem Alter war, hat mich das überhaupt nicht gestört. Also hat sich vielleicht einfach meine Wahrnehmung geändert?

  • Was für ein Anfang!
    Schon lange konnte mich kein Buch mehr von der ersten Seite an so packen und begeistern.


    Ich bin wirklich total hin und weg. Ich mag den Schreibstil des Autorenduos und auch die Perspektivenwechsel finde ich total gelungen.
    Die Charaktere habe ich schon jetzt liebgewonnen. Besonders toll finde ich auch die Befragung zwischen den einzelnen Kapiteln! Ich bin schon gespannt darauf, zu erfahren, wer Tarver da befragt und weshalb. Wo ist Lilac?


    Die grobe Handlung erinnert wirklich sehr an Titanic, was mir jedoch gut gefällt. Ich empfand bereits den ersten Abschnitt als unglaublich spannend, vor allem als die Probleme bei der Icarus auftauchten. Doch auch die Reise mit der Kapsel und das Ankommen auf dem Planeten war sehr packend :) Ich vermute stark, dass die beiden auf der Erde gelandet sind. Was meint ihr?


    Außerdem frage ich mich, weshalb die Menschen im ganzen Universum verteilt sind. Wurde die Erde zerstört, bzw. gab es irgendeine Katastrophe? Oder hatten die Menschen einfach nur Lust darauf, noch mehr Platz in Anspruch zu nehmen? Ich hoffe, dass wir darüber noch mehr erfahren werden. Sehr interessant finde ich auch die ganzen Hintergrundinformationen bzw. die Ideen, der Autorinnen wie Planeten bewohnbar gemacht werden, wie die Icarus funktioniert, etc.


    Lilacs Dad, scheint der reichste Mann des Universums zu sein. Er ist der Erbauer der Icarus. Mir ist jedoch unklar, weshalb alle so eine Heidenangst vor ihm haben. Er scheint Lilac ziemlich krass überzubehüten, wenn Männer fluchtartig den Fahrstuhl verlassen, weil Lilac ihn betritt. Was geschieht mit den Männern, die lediglich mit Lilac sprechen? Ihre Reaktion darauf ist ebenso krass. Sie muss Tarver absichtlich verletzen, damit er sie in Ruhe lässt und die beiden keinen Ärger von ihrem Dad bekommen. Was für ein Leben muss das sein? Ein Leben, in dem man selbst den "Freundinnen" nichts anvertrauen kann, da sie damit sofort zu dem Vater rennen würden. Sie lebt in ständiger Angst, dass ihr Verhalten durchsickert, weshalb sie auch Tarver gleich Geld für sein Schweigen bietet. Natürlich steckt hinter dem "verzogenen Gör" viel mehr als das. Es scheint, als wäre sie mit dem Schiff verbunden, da sie (wie sie ja selbst sagt) die Hälfte ihrer Kindheit in dem Schiff, dass damals noch nicht fertig gebaut war, verbracht hat. Und auch mit der Technik kennt sie sich gut aus, was den beiden letzendlich das Leben rettet.


    Ich finde es toll, dass Tarver Lilac trotz des Vorfalls rettet. Ich freue mich schon jetzt auf das ein oder andere Wortgefecht zwischen den beiden ;)


    Zum Schluss erfahren wir noch, dass die Icarus "untergeht". Die anderen Rettungskapseln konnten nicht von ihr gelöst werden. Ob wirklich alle Fahrgäste tot sind? Und wie geht es nun für Lilac und Tarver weiter? Außerdem bin ich noch gespannt darauf zu erfahren, was der Mann zu Beginn des Abschnittes von Lilac wollte.

  • @coco90


    Ja, mich hat das BUch auch direkt von der ersten Seite gefesselt. Sowas freut mich immer total.
    Bin auch sehr gespannt, wie es weitergeht.

    " Der Moment bestimmt die Geschichte - die Liebe 💖 ein ganzes Leben lang"


  • Was für ein tolles Cover und noch begeisterter war ich, als ich den Schutzumschlag entfernt habe. Ein superschönes Detail, das "nackte" Buch durch das Weltraummotiv ebenfalls hübsch aussehen zu lassen.


    Oh ja, mir ging es ganz genau so! Der Schutzumschlag fühlt sich auch noch so toll an.


    Gruselig fand ich es, als Tarver von den "chirurgisch optimierten Gesichtern" sprach. Ist ein Gesicht wirklich optimierbar? Ich stelle mir da lauter faltenfreie, geliftete, gleich aussehende Menschen vor. Unheimlich.


    Ja, so in etwa stelle ich mir das auch vor. Und auch ich finde das Ganze sehr, sehr unheimlich. Allgemein finde ich, dass ein Mensch erst durch das ein oder andere kleine "Fehlerchen" wirklich schön wird.


    Und was hat es mit Tarvers Kampfeinsatz auf Patron auf sich?

    Darauf bin ich auch gespannt. Allgemein freue ich mich darauf, mehr von ihm zu erfahren. Wie kommt es, dass er noch so jung und trotzdem schon Major ist? Was hat er auf Patron erlebt? Was ist mit seiner Familie?



    Wie alt Lilac ist, wissen wir aktuell ja noch nicht, aber ich denke mal dass sie unwesentlich jünger ist als er. Lil und ihre arrogante Art mag ich aktuell noch nicht so.


    Es wurde an irgendeiner Stelle mal nebenbei erwähnt, dass diese Reise ihre "Geburtstagsfahrt zum 18. Geburtstag" zu irgendeinem besonderen Planeten ist ;) Sie müsste als auf den nächsten Seiten noch 18 Jahre alt werden. Arrogant finde ich sie eigentlich gar nicht. Sie ist deshalb so bissig, weil sie sich und Tarver vor ihrem Vater schützen möchte. Und die Gedanken an die Schuhe finde ich sogar recht authentisch. Es ist doch oft so, dass man sich in Krisensituationen oder im Schockzustand um absolut unmögliche Dinge Gedanken macht.



    Ich habe eben im Internet ein bisschen recherchiert und denke, dass es für alle interessant sein könnte:
    Laut der Homepage von Meagan Spooner ist das Buch eigentlich schon ein in sich abgeschlossenes Buch. Die Reihe selbst besteht dann aus drei Bücher, die verschiedene Geschichten erzählen, jeweils mit 2 neuen Hauptcharakteren.


    Oh, wie toll!!!! 1000 Dank für diese Info :) Ich wusste das nicht und freue mich gerade sehr, dass ich nicht schon wieder eine neue Reihe, bei der ich aufpassen muss nicht zu viel zu vergessen, angefangen habe :) Auf der Seite schaue ich mich auch gleich noch ein bisschen um :)



    Die Vorstellung hat mich gar nicht überrascht. Wenn die technischen/medizinischen Möglichkeiten bestehen und die Leute genug Geld haben, dann wollen sie auch dementsprechend aussehen. Irgendwie steril und makellos, und wahrscheinlich ziemlich uniform. Ich finde diese Vorstellung furchtbar auch furchtbar, aber solche Entwicklungen gibt es ja auch heute schon.


    Leider ja. Ich arbeite direkt unter einer "Schönheitsklinik" und ihr glaubt nicht, was dort für ein Hochbetrieb herrscht.

  • Deine Überlegungen finde ich sehr interessant, coco. Ich habe ich noch gar nicht gefragt, wieso die Menschen überall im Weltall leben, aber jetzt wo du es sagst, hoffe ich auch noch auf eine Erklärung. Ich für meinen Teil hatte es bislang so interpretiert, dass sie sich einfach immer wieder ausbreiten, weil das in der menschlichen Natur liegt und dass die Erde trotzdem noch existiert und bewohnbar ist. Es könnte aber auch mehr dahinter stecken.



    Wie kommt es, dass er noch so jung und trotzdem schon Major ist? Was hat er auf Patron erlebt? Was ist mit seiner Familie?


    Ich könnte mir vorstellen, dass er aus einer eher ärmeren Familie stammt. Dann ging er zur Armee, vielleicht um die Familie finanziell unterstützen zu können, und hat sich beim Kampfeinsatz auf Patron besonders hervorgetan. Gleichzeitig könnte ich mir aber auch gut vorstellen, dass er selbst damit hadert, (vermutlich) einen Aufstand niedergeschlagen zu haben.


  • Deine Überlegungen finde ich sehr interessant, coco. Ich habe ich noch gar nicht gefragt, wieso die Menschen überall im Weltall leben, aber jetzt wo du es sagst, hoffe ich auch noch auf eine Erklärung. Ich für meinen Teil hatte es bislang so interpretiert, dass sie sich einfach immer wieder ausbreiten, weil das in der menschlichen Natur liegt und dass die Erde trotzdem noch existiert und bewohnbar ist. Es könnte aber auch mehr dahinter stecken.


    Da hab ich mir irgendwie auch noch nicht so viel Kopf drüber gemacht... da auch irgendwie namentlich noch kein Planet gefallen ist!? Oder doch? Glaube nicht, bin ich mir auch nicht sicher, obs überhaupt reelle Planeten sind... vielleicht sind die Planeten ja auch fiktiv!?

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.


  • Irgendwie musste ich an diesen Stellen immer wieder an Titanic denken...


    Da musste ich gleich dran denken, die Titanic galt ja als unsinkbar, ein mega Eisen-Tross der Extraklasse.
    Woran ich auch denken musste, schon allein wegen des Namens "Icarus" - ich hätte mein Schiff nie so genannt, genausowenig, wie Titanic.2.
    In der griechischen Mythologie flog Ikarus mit seinen wächsernen Flügeln zu nah an die Sonne, das Wachs schmolz und er stürzte aus großer Höhe ab..
    :engel:

  • Der Planet mit dem Mond und den Pfahlbäumen, was ja wohl Tannen/Fichten sind, soll das die Erde sein? Die Luft, das Licht, die Gravitation - sie laufen ganz normal.. Könnte die Kapsel auch rückwärts in der Zeit gelandet sein? Ist das eine regenerierte Erde?
    Vielleicht sind sie ja in der Area 51 gelandet, die ist in Nevada, wo es die pfahlartigen Mammutbäume gibt..


  • Deine Überlegungen finde ich sehr interessant, coco. Ich habe ich noch gar nicht gefragt, wieso die Menschen überall im Weltall leben, aber jetzt wo du es sagst, hoffe ich auch noch auf eine Erklärung. Ich für meinen Teil hatte es bislang so interpretiert, dass sie sich einfach immer wieder ausbreiten, weil das in der menschlichen Natur liegt und dass die Erde trotzdem noch existiert und bewohnbar ist. Es könnte aber auch mehr dahinter stecken.


    Ich habe mir das einfach so erklärt, dass die Menschheit mengenmäßig so viel geworden ist, dass sich die Menschen über die ganze Galaxie ausgebreitet haben. Ich gehe aktuell nicht davon aus, dass die Erde zerstört ist oder so.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Tarver ist klasse, er geht sehr gut mit der für ihn sicher schwierigen Situation um. Und für 18 ist er wirklich ziemlich reif. Das ist ein Punkt, der mich bei Jugendbüchern manchmal verwirrt. Ich vergleiche gerne, wie ich vielleicht in bestimmten Situation reagiert hätte, und dabei geht mir immer häufiger auf, dass ich zunehmend älter bin als die Protagonisten :breitgrins:


    Ich glaube gerade deswegen lese ich Jugendbücher, weil ich mich dann etwas jünger fühle. :redface: Ich versuche mich dann auch hineinzuversetzen, was ich tun würde, allerdings so wie ich jetzt bin und nicht als ich selbst 18 Jahre alt war. Da hätte ich bestimmt noch ganz anders gehandelt.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Es wurde an irgendeiner Stelle mal nebenbei erwähnt, dass diese Reise ihre "Geburtstagsfahrt zum 18. Geburtstag" zu irgendeinem besonderen Planeten ist ;) Sie müsste als auf den nächsten Seiten noch 18 Jahre alt werden. Arrogant finde ich sie eigentlich gar nicht. Sie ist deshalb so bissig, weil sie sich und Tarver vor ihrem Vater schützen möchte. Und die Gedanken an die Schuhe finde ich sogar recht authentisch. Es ist doch oft so, dass man sich in Krisensituationen oder im Schockzustand um absolut unmögliche Dinge Gedanken macht.


    Ok das muss ich dann wohl überlesen haben mit der Geburtstagsfahrt.


    Mit den Schuhen muss ich dir sogar Recht geben, vielleicht bin ich zu streng mit ihr. Als ich mit 10 Jahren mal so richtig schlimm gestürzt bin, da hatte ich total Sorge, dass meine Eltern schimpfen werden, weil meine Hose total kaputt war. Dass das Knie darunter völlig offen war und man den Knochen schon hat hervorschimmern sehen, das war für mich nebensächlich, ganz nach dem Motto: "Das heilt wieder, aber die Hose bleibt kaputt." Ärger gab es dann auch keinen. :redface:


    Ich verstehe schon warum Lil so bissig ist, aber es bekommt doch kein Mensch mit wie sie sich dort verhält, da sollte es ihr doch eher darum gehen zu überleben. Aber mir fällt es auch schwer mich in jemanden hineinzuversetzen, der Natur und Co nur durch Hologramme kennt und nicht in echt, vielleicht hat es auch damit etwas zu tun. Lil ist für mich auf jeden Fall anstrengend, wäre ich Tarver, würde ich meine Ohren ab und zu auf Durchzug stellen. :zwinker:

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • In der griechischen Mythologie flog Ikarus mit seinen wächsernen Flügeln zu nah an die Sonne, das Wachs schmolz und er stürzte aus großer Höhe ab..
    :engel:


    Ja, kein besonders gut gewählter Name :breitgrins:



    Der Planet mit dem Mond und den Pfahlbäumen, was ja wohl Tannen/Fichten sind, soll das die Erde sein?


    Könnte zwar theoretisch sein, glaube ich aber nicht. Ich denke, es ist einfach irgendein fremder Planet (ist aber nur so ein Gefühl, im Prinzip ist alles möglich).


  • Ja, kein besonders gut gewählter Name :breitgrins:


    Vielleicht wurde der Name ja grade ganz genau deshalb ausgewählt :zwinker:

    " Der Moment bestimmt die Geschichte - die Liebe 💖 ein ganzes Leben lang"