04 - Seite 241 bis 319 (Kapitel 22 - 27)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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  • So habe ich mir das auch erklärt. Ich frage mich auch, ob die fremde Lebensform vielleicht dort mal gelebt hat, aber nun eher so eine Art Geist ist und deshalb nicht wirklich aktiv in das Geschehen eingreifen kann, außer so "Kleinigkeiten" zu erschaffen.


    Ich habe schon darüber nachgedacht (fand den Gedanken selber aber etwas abgehoben und zu heftig, muss ich sagen), ob es vielleicht der Planet selber ist, der versucht eine Botschaft zu übermitteln. Vielleicht eine Warnung davor, was mit ihm passiert ist? Aber das wäre ein ziemliches Fantasyelement und wir sind ja hier eher im Science Fiction-Bereich...wobei es hier ja auch durchaus mal ein paar Fantasyelemente gibt... aber nein, irgendwie kam mir der Gedanke spontan beim Lesen und ich denke er ist doch zu abwegig...oder? Aber es gibt ja z.B. auch Legenden von Waldgeistern...vielleicht muss es dann nicht unbedingt die "Seele" des Planeten sein, sondern eher sowas? Oder es ist ein letzter Bewohner des Planeten, der noch von wer weiß wann überdauert hat und nun nur noch ein Schatten seiner Selbst ist (deswegen die begrenzten Fähigkeiten, durch die er nur Illusionen erschaffen kann..)? Aber auch hier habe ich nur meiner Fantasie freien Lauf gelassen.. ich habe wirklich keinen Schimmer :breitgrins:


  • Diesen Abschnitt fand ich richtig gut. Es war zwar extrem unheimlich als auf einmal die Feldflasche aufgetaucht ist, aber extrem spannend. Ich frage mich wirklich, wer da Kontakt zu den beiden aufnehmen möchte und was derjenige vor hat.


    Ich fand den Abschnitt auch bisher am besten (zusammen mit dem Ersten). Die Gründe hinter der Kontaktaufnahme interessieren mich auch brennend, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es etwas böses im Sinn hat..ich weiß auch nicht. Mein Gefühl deutet im Moment eher noch in die Richtung, dass es vielleicht Hilfe sucht..



    Lilac ist so unglaublich mutig und toll, als Taver wegen der Infektion nicht handeln kann. Ich wäre nie wieder in dieses Wrack voller Leichen gegangen, aber sie tut alles um ihn zu retten. Da ist nicht mehr viel von der alten Lilac zu sehen.


    Das war sowieso mein Highlight! Ich hatte gerade noch darum gebeten, dass es etwas dramatischer wird und Lilac mehr auf sich selber gestellt ist dadurch, dass Tarver verletzt ist (nicht, dass ich Tarver etwas böses an den Hals wünschen würde, ich mag ihn! Aber ich brauchte einfach ein wenig Entwicklung und Selbstständigkeit auf Lilacs Seite und etwas Dramatik mit einem außer Gefecht gesetzten Tarver schadet nie :breitgrins:) und schwupps, passierte genau das. Lilacs Entwicklung gefiel mir dann auch richtig gut, denn man ahnte ja schon, dass mehr in ihr steckt und dass sie auch gut klar kommt. Sie hat sich toll um ihn gekümmert und war sogar so besorgt, dass sie alles mögliche in Kauf nimmt! Da geht einem doch das Herz auf! Das zeigt auch nochmals schön ihre Gefühle für ihn.



    Die beiden sollten aber mal dringend über ihre Gefühle, Gedanken und Ängste reden, das würde ihnen auf jeden Fall helfen.


    Ja, eindeutig ja! Das habe ich auch sofort gedacht beim Lesen. Vor allem wenn man bedenkt, wie viel er ihr nun bedeutet (was man ja an all ihren Taten sehen kann und an ihrer Sorge um ihn). Sie kann ihn zwar gut deuten und verstehen, aber in ihn hineinsehen kann sie nicht. Wie soll sie da von seinen Ängsten wissen? Und andersherum ist es bei ihm ja auch so, dass er nicht wissen kann, wie Lilac sich fühlt. Aber ich verstehe natürlich auch, dass es immer schwierig ist, über Gefühle zu reden...wobei ich mir dann doch denke, wenn sie sich schon geküsst haben und sich so nah sind..dann kann man es doch zumindest mal probieren, vorsichtig miteinander zu reden!

  • Keine Ahnung wieso, aber die wieder materalisierte Feldflasche hat mich voll an Tribute von Panem erinnert. Immerhin haben sie in der Arena auch öfter mal (auf wundersame Weise) Kapseln bekommen mit sehr dringend benötigten Ressourcen drin. Wie gesagt, keine Ahnung wieso ich direkt daran denken musste :D


    Bei der Beschreibung der vielen Leichen im Trakt der Icarus haben sich mir die Nackenhaare aufgestellt. Das wäre für mich ja eine absolute Horrovorstellung, vor allem weil ich dermaßen Schiss im Dunkeln habe :/ Konnte mir das ganze jedenfalls mehr als lebhaft vorstellen *grusel*
    Tarver erwähnt Sarah.. Eine alte Freundin anscheinend.. Sein Fieberwahn tat mir wirklich leid, aber ich fands irgendwie cool, dass die zwei dadurch Rollen getauscht haben! Immerhin: Lilac kommt wohl auch so ganz gut ohne Tarver klar. Immerhin hat sie sich gut gemacht seit ihrer "Landung" auf dem Planeten :zwinker:


    Tarver sieht Alec - die zwei scheinen ein cooles Gespann zu sein! Hätte Alec & vor allem Tarvers Familie gerne kennengelernt...


    Eine Sache hat mich ja enorm genervt: Da treten beide endlich über ihren Schatten und dann kommen wieder diese an den Haaren herbeigezogenen Probleme von wegen "Ich bin nicht gut genug für sie".. Da hätte ich das Buch im hohen Bogen in die Ecke pfeffern können!!! Mir ging dieses Hin und Her eh schon auf den Senkel, aber dann sowas auch nochmal mit einzubauen hätte echt nicht sein müssen finde ich! Ich muss sagen, dass ich so ein Schema F auch echt lahm finde. Seit wievielen Jahren wohl nach so einem Schema Liebesgeschichten geschrieben werden? Mir hätte es gereicht wenn die zwei sich geküsst und danach noch mehr zusammengewachsen wären. Ich brauche nicht ständig Drama und irgendwelche Hindernisse..
    Aber naja das sieht wohl jeder unterschiedlich


  • Keine Ahnung wieso, aber die wieder materalisierte Feldflasche hat mich voll an Tribute von Panem erinnert. Immerhin haben sie in der Arena auch öfter mal (auf wundersame Weise) Kapseln bekommen mit sehr dringend benötigten Ressourcen drin. Wie gesagt, keine Ahnung wieso ich direkt daran denken musste :D


    Wie Du ja schon geschrieben hast, Parallelen sind aufjedenfall da.

    " Der Moment bestimmt die Geschichte - die Liebe 💖 ein ganzes Leben lang"


  • Lilac hat wirklich Mut bewiesen, als sie alleine losgezogen ist und das Schiff durchsucht hat. Ich weiß nicht, ob ich mich das getraut hätte. Irgendwie hat mich die ganze Szene ein wenig an Panem erinnert, als Katniss Peeta in der Höhle zurücklässt (im ersten Teil). Sowieso fühle ich mich beim Lesen oft in einem Misch aus "Lost", "Die 100" und "Panem". Da ich die Serie und die beiden Bücher sehr mag, ist das natürlich perfekt für mich :zwinker:


    Mich erinnert es auch ständig an Tribute von Panem :breitgrins: Die anderen beiden kenne ich nicht, daher kann ich dazu nichts sagen, aber ich denke das passt ganz gut ^^


  • Ich fand das so überraschend und süß, als Lilac in den Klamotten wühlte und sich im Paradies wähnte und dann tatsächliche eine Jeans und ein T-Shirt auswählte.
    Starker Moment, als Tarver von seiner "Stiefelinspektion" abließ und es ihn umhaute.. Das war "very charming"!


    Genial als sie sich einfach die Klamotten vom Leib gerissen hat :D Nicht sehr damenhaft.. Da hat sich das Prinzessinen-Gehabe wohl ein für alle mal verabschiedet :zwinker:


  • Keine Ahnung wieso, aber die wieder materalisierte Feldflasche hat mich voll an Tribute von Panem erinnert. Immerhin haben sie in der Arena auch öfter mal (auf wundersame Weise) Kapseln bekommen mit sehr dringend benötigten Ressourcen drin.


    Der Gedanke kam mir nicht, aber ich finde ihn nachvollziehbar. Wobei es bei Panem ja nicht "auf wundersame Weise" passierte, sondern durch die Geschenke der Sponsoren. Und das wussten ja alle Beteiligten. Hier ist es eher wie eine Arena, bei der die Spieler nicht wissen, was draußen vor sich geht und wer ihnen die Sachen schickt und vor allem warum.



    Eine Sache hat mich ja enorm genervt: Da treten beide endlich über ihren Schatten und dann kommen wieder diese an den Haaren herbeigezogenen Probleme von wegen "Ich bin nicht gut genug für sie".. Da hätte ich das Buch im hohen Bogen in die Ecke pfeffern können!!! Mir ging dieses Hin und Her eh schon auf den Senkel, aber dann sowas auch nochmal mit einzubauen hätte echt nicht sein müssen finde ich! Ich muss sagen, dass ich so ein Schema F auch echt lahm finde.


    Danke für deine Meinungsäußerung! Das sehe ich ganz genau so. Besonders in letzter Zeit fällt mir dieses Schema immer, immer wieder in Büchern auf. Und es nervt, weil man einfach jedes Mal weiß, wie die Sache enden wird. So langsam bekomme ich das Gefühl, dass die Autoren nicht wissen, was sie sonst erzählen können, also wird eine Liebesgeschichte einfach bis ins Unerträgliche hinausgezögert.

  • Juhu endlich kann ich wieder lesen. Nachdem der Zahnarzt Donnerstag an mir rumgedoktert hat, hatte ich den kompletten Freitag Kopfweh. :sauer: Nun scheint wieder alles gut und ich habe diesen Abschnitt genossen.


    Wow Lilac hat sich aber enorm gemacht, mittlerweile bin ich richtig begeistert von ihr. Alles was sie bisher ausgemacht hat, scheint sie nun abgelegt zu haben. Ich denke das hat damit zu tun, weil sie davon ausgeht eh nicht gerettet zu werden. Wie sie sich um Tarver kümmert ist einfach nur toll.


    Als Tarver sich da verletzt hat, da war mir fast schon klar, dass er krank werden wird. Um ihn habe ich mir echt Sorgen gemacht. Dass er überleben wird, das war klar, denn sonst könnte man ihn ja nicht befragen, aber es ist ja die Frage wie man so etwas überlebt. Das die rote Linie den Arm hoch gewandert ist, ist ja das Zeichen für eine Blutvergiftung. Hätte ja auch sein können, dass er seine Hand oder gar seinen Arm verliert.


    Die Sache mit den Leichen in der Icarus stelle ich mir schrecklich vor. Der Geruch muss doch enorm übel sein. Wäre ich an Lils Stelle gewesen, dann hätte ich mich wahrscheinlich übergeben.


    Kurz war ich den Tränen nahe als Tarver im Delirium seinen toten Bruder Alec sieht. Ich denke dieses Gespräch hat ihn gepusht.


    Was die Beobachtungsstation anbelangt, ich hatte noch nicht mit einer Rettung gerechnet. Dass Lil Tarver geküsst hat, fand ich sehr mutig. Ich hoffe die beiden finden noch zusammen.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • In diesem Abschnitt wurde mit Lilac immer sympathischer... irgendwie merkt man hier zum ersten Mal, dass sie nicht nur bevorzugt an sich denkt!


    Ja hier wächst sie echt über sich hinaus und ich denke nicht, dass sie das nicht nur getan hat, weil sie Angst hat dann ganz alleine zu sein, sondern auch weil sie etwas für Tarver übrig hat.



    Und es freut mich sehr, dass sie sich Gedanken über die "Zukunft" mit Tarver macht...
    Der Kuss ist ja schon mal ein Anfang... schade, dass sie Tarvers Reaktion als Ablehnung ansieht... die beiden müssten dringend mal reden! :zwinker:


    Mich hat es ehrlich gesagt überrascht, dass sie sich darüber jetzt schon Gedanken macht, aber trotzdem gefällt es mir. Ich war irgendwie davon ausgegangen, dass er den ersten Schritt macht und nicht sie.

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Diesen Abschnitt fand ich richtig gut. Es war zwar extrem unheimlich als auf einmal die Feldflasche aufgetaucht ist, aber extrem spannend. Ich frage mich wirklich, wer da Kontakt zu den beiden aufnehmen möchte und was derjenige vor hat.


    Also das Buch wird von Seite zu Seite stärker. Ja das mit der Feldflasche und der Blume ist echt mysteriös. Ich komme noch nicht drauf klar, ob das alles Visionen sind, die dann irgendwann wieder verschwinden, so wie die Blumen, die den Weg weisen oder wo z.B. die Feldflasche sonst hergekommen ist?

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)


  • Danke für deine Meinungsäußerung! Das sehe ich ganz genau so. Besonders in letzter Zeit fällt mir dieses Schema immer, immer wieder in Büchern auf. Und es nervt, weil man einfach jedes Mal weiß, wie die Sache enden wird. So langsam bekomme ich das Gefühl, dass die Autoren nicht wissen, was sie sonst erzählen können, also wird eine Liebesgeschichte einfach bis ins Unerträgliche hinausgezögert.


    Genau so ist es! Am Ende weiß man eh wie es mit den Zweien ausgeht, warum also immer dieses an den Haaren herbeigezogene Drama? Tut mir auch leid, wenn das etwas ruppig rüberkam, aber ich finde sowas leider nur noch ziemlich nervig :(


  • Als Tarver sich da verletzt hat, da war mir fast schon klar, dass er krank werden wird. Um ihn habe ich mir echt Sorgen gemacht. Dass er überleben wird, das war klar, denn sonst könnte man ihn ja nicht befragen, aber es ist ja die Frage wie man so etwas überlebt. Das die rote Linie den Arm hoch gewandert ist, ist ja das Zeichen für eine Blutvergiftung. Hätte ja auch sein können, dass er seine Hand oder gar seinen Arm verliert.


    Ich fand das Ganze ziemlich dramatisch und habe sehr mitgefiebert. Berührend fand ich vor allem, als er von Alec geträumt hat bzw. Alec sah. Mir hat aber einfach an der Tatsache, dass Tarver sich verletzt hat, gefallen, dass es Lilac endlich dazu gebracht hat, sich zu verändern. Auch wenn es etwas vorhersehbar war, dass es so kommen würde mit der Verletzung und Lilacs Wandel..


  • Ich fand das Ganze ziemlich dramatisch und habe sehr mitgefiebert. Berührend fand ich vor allem, als er von Alec geträumt hat bzw. Alec sah. Mir hat aber einfach an der Tatsache, dass Tarver sich verletzt hat, gefallen, dass es Lilac endlich dazu gebracht hat, sich zu verändern. Auch wenn es etwas vorhersehbar war, dass es so kommen würde mit der Verletzung und Lilacs Wandel..


    Ja, das sehe ich auch so. Mir hat es auch gut gefallen, dass es nun eine Wandlung gab und sie plötzlich mehr oder weniger verantwortlich. das mit seinem Bruder war ganz schön traurig.

    " Der Moment bestimmt die Geschichte - die Liebe 💖 ein ganzes Leben lang"

  • Das Haus war also auch „nur“ eine Vision. Für mich war die Sache mit den Geistern wirklich schon abgehakt. Doch ganz so "einfach" scheint es nicht zu sein. Wer versucht zu Lilac und Tarver Kontakt aufzunehmen? Bisher sind die Botschaften ja sehr friedlich und helfen den beiden sogar. Hilft „es“ vielleicht sogar Hilfe zu rufen, damit die beiden gerettet werden können? Wo sind all die Menschen, die auf dem Planeten sein sollten? Ich bin mir mittlerweile recht sicher, dass der Planet gar nicht terraformiert wurde, sondern schon von Natur aus bewohnbar war.


    Und wieder erwähnt Lilac Simon. Waren die beiden vielleicht ein Paar? Ist er derjenige, an dessen Tod sich Lilac die Schuld gibt? Auch Tarver erwähnt einen Namen…Sarah. Später erwähnt er, dass er mit ihr zusammen war. Haben sich die beiden getrennt? Oder ist auch ihr etwas zugestoßen?


    Die Szene, in der Lilac und Tarver die Wäschekammer entdecken, fand ich total witzig xD Wie robust und mutig Lilac wirklich ist, zeigt sie spätestens, als sie alles dafür tut, damit es Tarver wieder besser geht. Nicht einmal ein Schiff voller verwesenden Leichen hält sie davon ab nach Medizin zu suchen. Die Stelle mit den Leichen fand ich wirklich, wirklich heftig. Allerdings war diese Stelle notwendig um Lilac besser kennen zu lernen. Ich mag sie mittlerweile sehr gerne. Im Delirium unterhält sich Tarver mit Alec. Ich habe diese wirre Unterhaltung gerne gelesen, da sie mehr Einblick in Tarvers Gefühlswelt gibt. Außerdem erfahren wir hierdurch, dass Tarver ein Gedicht für Lilac geschrieben hat ;)


    Die beiden duzen sich endlich und doch kann ich immernoch nur den Kopfschütteln…dieses Mal über Tarver! Jetzt macht Lilac schon den ersten Schritt und er stößt sie von sich, weil er denkt, dass sie ihn nur will, weil er der einzige Mensch weit und breit ist. Mensch, Kerle…


    Nun bin ich vor allem gespannt, was es mit der Beobachtungsstation, dem zweiten Mond und den Geistern (?) auf sich hat.


  • Ich frag mich immer mehr, was das eigentlich für ein Planet ist und was hier vor sich geht! Zeigen die Geister ihnen wirklich den Weg???


    Für mich sind die Geister "Aliens", bzw. das Leben, das auf dem Planeten zuhause is. Vielleicht sind sie körperlos und nehmen die Körper der Toten an?


    Warum sind wir eigentlich davon ausgegangen, dass Lilac 18 ist... hier wird erwähnt, dass sie 17 wurde, an dem Tag als Tarver aus der Bewusstlosigkeit erwachte!

    Das ist wohl auf meinen Mist gewachsen :redface: Ich hatte in Abschnitt eins behauptet, dass die Fahrt mit der Icarus die Geburtstagsfahrt ihres 18. Geburtstages war. Dann war es wohl doch der 17. :zwinker:



    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Lilac nichts dergleichen vermutet. Sie sieht (wie wir) die Ironie in dem Namen des Schiffes, aber sie wird sicherlich niemals denken, dass ihr geliebter Papa sie absichtlich in Gefahr bringt und 50.000 Leute tötet.


    Hmmm...auf diese Enthüllung bin ich auch sehr gespannt. Klar ist für mich auf jeden Fall, dass es sich bei dem Absturz um keinen Zufall handelt.



    Danke für deine Meinungsäußerung! Das sehe ich ganz genau so. Besonders in letzter Zeit fällt mir dieses Schema immer, immer wieder in Büchern auf. Und es nervt, weil man einfach jedes Mal weiß, wie die Sache enden wird. So langsam bekomme ich das Gefühl, dass die Autoren nicht wissen, was sie sonst erzählen können, also wird eine Liebesgeschichte einfach bis ins Unerträgliche hinausgezögert.


    Geht mir genau so, auch wenn es mich in diesem Fall nur minimal "stört". Ich hoffe dennoch, dass dieses hin und her bald ein Ende hat, denn ansonsten ist das Buch für mich aktuell perfekt. Noch bescheuerter finde ich übrigens Dreiecks-Geschichten, die sich über drei Bände (oder mehr) ziehen, obwohl der Leser nach 50 Seiten weiß, wer "der Eine" sein wird :rollen:

  • In diesem Abschnitt fand ich es sehr faszinierend, wie sehr Tarver bei der Befragung untertreibt. "Ich hab mich an der Hand verletzt"...und wäre fast verreckt. Warum sagt er es denen wohl nicht? Es hat mich erstaunt, dass Lilac die Sepsis so gut in den Griff bekommen hat, aber zum Glück.


    Ich habe mir in diesem Abschnitt besonders oft gewünscht, dass die beiden Gedanken lesen können, damit sie sich nicht so einen Mist einreden und einfach übereinenader herfallen können, wie sie es sich eigentlich wünschen. Dieses umeinandergetänzel ist ja ganz possierlich, aber wenn man mit nur einem Menschen auf einem scheinbar verlassenen Planeten gestrandet ist, hat man dann wirklich noch solche Hemmungen?


    Die Szene mit den Toten im Schiff fand ich sehr gruselig. Mich hatte es vorher schon gewundert, dass sie auf ihren Streifzügen bisher gar keinen Toten begegnet waren. Schließlich verschwinden 50.000 Leichen nicht einfach so...


    Die Schlussfolgerung, dass es auf dem Planeten eine Lebensform gibt fand ich sehr gut und auch irgendwie logisch. Anders sind die Ereignisse ja nicht zu erklären und es bedarft sicher einigem Einfluss, um den Kapitalismus zu stoppen. Also muss irgendwas ja die Terraformierer vertrieben haben. Warum diese Lebensform den beiden helfen sollte...keine Ahnung.


  • Ich habe mir in diesem Abschnitt besonders oft gewünscht, dass die beiden Gedanken lesen können, damit sie sich nicht so einen Mist einreden und einfach übereinenader herfallen können, wie sie es sich eigentlich wünschen. Dieses umeinandergetänzel ist ja ganz possierlich, aber wenn man mit nur einem Menschen auf einem scheinbar verlassenen Planeten gestrandet ist, hat man dann wirklich noch solche Hemmungen?


    Naja es kommt ja auch auf die Zeit und die Gesellschaft an, in der man groß geworden ist ... bzw wie man erzogen wurde...
    Heute wäre man da sicherlich nicht so gehemmt...

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

  • Oh man, dieser Abschnitt war einfach toll.


    Ich finde es so bemerkenswert von Lilac dass sie in das Wrack klettert und so viel wie möglich versucht zu retten. Dass sie dabei nicht nur an sich denkt, sondern auch die Medikamente für Tarver holt. Als sie in die Gruft gefallen ist, ist sie erstmal schockiert und rennt weg. Meine 1. Reaktion wäre wohl die gewesen, dass ich mich erst einmal übergeben hätte. Ich kann mir nicht vorstellen so "ruhig" zu reagieren wie sie wenn ich auf irgendwelche Leichen gefallen wäre.


    Und auch dass sie um Tarver gekümmert hat fand ich ganz toll. Ich mag Lilacs Entwicklung total und hätte mit so einer Wendung wirklich nicht gerechnet. Zickig ist sie zwar immer noch, aber sie ist wirklich über sich hinausgewachsen. Das beweist ja auch schon die Szene als Tarver sie im Delirium mit der Waffe bedroht, oder als er ihr eine verpasst.


    Am Ende entdecken sie eine alte Beobachtungsstation. Ich hoffe für beide, dass sie etwas brauchbares finden. Nach wir vor ist der Planet für mich ein großes Fragezeichen. Warum wurde der Planet aufgegeben? Warum ist der so anders als alle anderen terraformierten Planeten?


    I


  • Von Lil erfahren wir, dass ihre Mutter anscheinend auch abgestürzt ist und sie sie so verloren hat...was dann ja eigentlich ein Stück weit offen lässt, ob sie tatsächlich gestorben ist oder vielleicht einfach nur nicht gefunden wurde.


    Ähm, wo steht da? Ich glaub das habe ich überlesen.



    Lil zeigt uns in diesem Abschnitt eine ganz neue, andere und vor allem nicht nur fürsorgliche, sondern auch fleissige und mutige Seite. Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, warum sie da so im Wrack herumspazieren kann ohne auf irgendwelche Leichen zu stossen...tja und prompt kamen die dann ja auch.....Trotzdem hat sie ja allerhand nützliches Zeug herausgeschafft....


    Lilac hat schon eine unglaubliche Wendung hingelegt. Viele Mädchen wären sicher nicht in das Wrack gegangen, spätestens bei den Leichen. Wie sie mit der Situation und allem umgeht finde ich wirklich bemerkenswert. Von dem verwöhnten, reichen Mädchen ist nicht mehr viel übrig.



    Interessant finde ich, dass irgendwer oder vielleicht ja auch irgendwas die Beiden ein wenig zu unterstützen scheint und immer wieder kleine Hilfen auslegt, sei es die Feldflasche, die plötzlich wieder in top Zustand ist, oder die Hinweise , in welche Richtung sie gehen sollen.


    Ich finde das nach wie vor total skurril und habe wirklich keine Erklärung dafür. Vor allem können Geister doch eh keine Gegenstände anfassen, oder? Also in vielen anderen Büchern/Filmen erfordert das jahrelanges Training ^^ Und dann auch noch ausgerechnet DIE Sachen die den beiden eh gehört haben. Sehr merkwürdig.



    Spannend fand ich auch, dass Lil erklärt, dass ihr Vater tatsächlich, wie wir ja auch schon angesprochen hatten, auf griechische Mythologie steht...allerdings hat der Satz mit dem Hochmut die Icarus abstürzen zu lassen mich schon wieder ein wenig ins Grübeln gebracht und ich habe mich gefragt, ob sie ebenso, wie ich vermutet, dass der Absturz doch beabsichtigt war.


    Den Gedankengang hatte ich auch schon, aber ich wenn dem so sein sollte, stellt sich mir natürlich die Frage warum. Schließlich war seine Tochter auf dem Schiff. Kann man wirklich so kaltblütig sein?


  • Wenn die Station verlassen ist, funktionieren vielleicht die Kommunikationsinstrumente trotzdem noch. Ansonsten scheint Lilac inzwischen ja regelrecht glücklich dort mit Tarver zu sein. Vielleicht wäre es besser, auf diesem Planeten zu bleiben. Aber vor was sind die Terraformer damals geflohen (falls es sie denn gab)? Bislang erscheint mir alles sehr friedlich. Es kann aber natürlich auch sein, dass die Lebensform Lilac und Tarver in eine Falle locken will. Oder gibt es die Station eigentlich gar nicht und die Lebensform hat diese ebenso erschaffen, wie Tarvers Flasche? Kann sie nur auf Dinge zugreifen und diese nachbilden, die sie gesehen hat oder auch auf Dinge aus den Gedanken/Erinnerungen von Lilac und Tarver?


    Das Lilac sich eine Zukunft mit Tarver auf dem Planeten ausmalt fand ich doch etwas weit hergeholt von den Autorinnen. Kann mir aber dennoch gut vorstellen,dass beide auf den Planeten zurückkehren bzw. dort bleiben werden. Nur was diesen Planeten so anders macht verstehe ich immer noch nicht. Es gibt ja noch nicht mal Fleischfressende Pflanzen oder andere gefährliche Situationen. Ich bin gespannt was die beiden in der Station erfahren, welche dunklen Geheimnisse dort ausgegraben werden. Vllt. gibt es ja noch alte Akten ....