Cristina Caboni - Die Honigtöchter

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    416 Seiten
    ET: 20.6.2016
    OT: La custode del miele e delle api
    Blanvalet Verlag


    Von der Autorin des Bestsellers „ Die Rosenfrauen“


    Inhalt
    Angelica ist Imkerin und reist mit ihrem Campingbus, ihrem Hund Lorenzo und ihrer Katze Pepita durch Südfrankreich, dorthin wo sie gerufen wird, um Bienenvölkern und ihren Imkern zu helfen.
    Die Nachricht einer überraschenden Erbschaft in ihrer Heimat Sardinien, lässt sie an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren. Dort erwarten sie nicht nur die Bienen ihrer verstorbenen Patentante, sondern auch die Vergangenheit holt sie wieder ein.


    Meine Eindrücke
    In diesem Buch spielen die Bienen und der Honig eine große Rolle. Zu Beginn jedes Kapitels wird eine Honigsorte vorgestellt, wie sie schmeckt, welche Farbe sie hat, wie sie kristallisiert und welche Wirkung ihr zugeschrieben werden.


    Angelica ist eine Honigtochter. D.h. dass sie eine besondere Verbindung zu Bienen hat. Sie spürt wie es ihnen geht und was ihnen fehlt. Wenn sie ihre Arme ausbreitet und für sie singt, fühlt sie sich eins mit ihnen und kommt zur Ruhe. In einer Zeit, in der es hektisch zugeht und der Profit im Vordergrund steht, ist sie eins mit der Natur, hat gelernt zu lauschen und zu schauen. Dadurch nimmt sie vieles wahr, was anderen verborgen bleibt.
    Dieser Bereich der Geschichte hat mir besonders gut gefallen, denn Angelicas besondere Verbindung zu den Bienen und der Natur ist deutlich spürbar. Der Umgang mit Menschen fällt ihr nicht so leicht. Sie verschließt ihre Gefühle nach etlichen Enttäuschungen tief in sich und muss erst wieder lernen zu vertrauen, sich zu öffnen und Liebe zuzulassen.
    Die Stärken des Buches liegen für mich eindeutig in der Beschreibung von Angelicas besonderer Beziehung zu den Bienen und in den Schilderungen Sardiniens. Man merkt, dass dies zwei Themen sind, die der Autorin am Herzen liegen. Kein Wunder, denn sie lebt auf Sardinien und züchtet dort Bienen und Rosen.


    Leider konnte mich die Geschichte in anderen Bereichen nicht überzeugen. Die Autorin hat viele interessante Ideen, die sie z.T. in Nebenhandlungen einfließen lässt. Leider gibt sie kaum einer davon den Raum, der nötig wäre um mehr mitfühlen zu können. Das Buch wird zwar durch die Vielseitigkeit kurzweilig, schafft es aber nicht mich zum Mitfiebern zu bringen, wodurch sich die Lektüre in die Länge zog.


    Die Themen der Handlung variieren von schwieriger Mutter-Tochter-Beziehung, Umweltschutz, Profitgier bis hin zu Freundschaft und Liebe. Ein bunter Strauß, der für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Das Buch ist sicher gut als sommerliche Urlaubslektüre geeignet.


    3ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

    Einmal editiert, zuletzt von Aurian ()