07 - Seite 526 - 605 (XVIII-Epilog)

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    LG, Dani


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    Einmal editiert, zuletzt von Dani79 ()

  • Ich bin durch! Ehrlich gesagt, so richtig überzeugt bin ich von dem Ende nicht. Es ist zwar nicht ganz schlecht, aber auch nicht ganz gut.


    Mir geht das alles viel zu schnell; Tomeija ist jetzt plötzlich hoch angesehen bei den Sandkriegern, deren Namen ich mir immer noch nicht merken kann. Warum eigentlich? Sie bekommt noch ein weiteres Nackenkennzeichen und einiges an wertvollem Schmuck mit, aber so richtig kapiert, warum das so ist, hab ich nicht.


    Ettras begleitet sie zurück nach Wedora; das Aufeinandertreffen dieser beiden Figuren gehört mit zum Spannendsten in diesem Abschnitt. Ich denke, sie würden sogar sehr gut harmonieren, wenn Ettras sich zusammen reißen könnte und es nicht doch auf ihr Herz abgesehen hätte. Aber gut, ihre Wege trennen sich dann ganz schnell wieder.


    Dafür endlich das Wiedersehen zwischen Tomeija und Liothan, das hat echt gedauert. Die beiden mischen gleich mal zusammen das Statthalter-Meeting auf und retten ganz nebenbei Wedora. Das ging viel zu schnell, ich hätte manches doch noch ein bisschen ausgefeilter lesen möchten. Ganz abgefahren ist Durus Plan (der plötzlich gar nicht mehr Durus heißt), an den dünnen Stellen der Erdkruste Magie anzuwenden und die ganze Stadt vom Erdboden verschlucken zu lassen.


    Und dann die Schläfer, die sind zwar von langer Hand geplant, werden aber nur in Nebensätzen erwähnt. Da hätte man vielleicht auch mal ein, zwei Szenen zur Veranschaulichung bieten können, so bleibt alles ziemlich nebulös. Und kaum denkt man darüber nach, ist der Aufstand auch schon wieder beendet. Samt einem peinlichen Auftritt der Angitila, mit denen uns Markus Heitz erneut auf eine falsche Fährte gelockt hat. Mich hat er drangekriegt - es sei ihm gegönnt.


    Am Ende wirds nochmal richtig Denksport. Tomeija und Liothan wird per Zauber vorgenebelt, sie wären zurück nach Walfor gekommen, und anschließend wieder zurück nach Wedora. Nur bei Tomeija klappts nicht. Ich finde diese Auflösung ziemlich lächerlich, ehrlich gesagt. Wenn zuhause alles so toll war und Liothans Familie noch lebt, warum kommt er dann überhaupt zurück nach Wedora? Und was ist, wenn er wieder zurück nach Walfor will? Also, für mich hat das alles ein ziemliches Logikloch.


    Wie ihr seht, bin ich nicht besonders glücklich mit dem Ende und auch nicht mit dem Buch insgesamt. Ich bin etwas enttäuscht, weil ich mir viel mehr versprochen hatte. Nichts desto trotz war Wedora über weite Strecken eine gute Popcorn-Fantasy-Unterhaltung mit ein paar splatterigen Höhepunkten, die ich aber ganz gut weggesteckt habe. Eine Fortsetzung würde ich aber wahrscheinlich eher nicht lesen.

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung

  • Ich bin auch durch und das Ende hat mir nicht gefallen.


    Das Pärchen Ettras und Tomeija gefällt mir gut. Schade nur, dass Ettras wahrscheinlich nur eines vom Tomeija will...ihr Herz. Und das nicht im romantischen Sinne.


    Durus hat einen Bruder. Na gut, aber warum wurde dieser Bruder jetzt in die Geschichte eingeführt. Den Sinn wird man wohl erst im nächsten Band erfahren. Oder ging es nur darum, dass eine Person weiss, wer Durus wirklich ist und was er im Schilde führt.


    Den Showdown zwischen der Witga und Durus fand ich ziemlich spannend, nur schade, dass die Witga nicht überlebt hat.


    Die Szene mit dem Schlaf von Liothan und Tomeija war für meinen Geschmack viel zu konstruiert. Liothan wird vorgegaukelt, dass es Cattra und seiner Familie gutgeht. Damit wird er sich doch nach dem Aufwachen nicht zufrieden geben. Er wird erwarten, in seiner Heimat zu sich zu kommen. Wie soll man ihm klarmachen, dass er wieder in Wedora landet. Ich bin gespannt, wie der Autor das lösen wird.


    Insgesamt war das Buch ganz gut, mehr aber auch nicht. Die Grundidee fand ich vielversprechend, aber einiges war zu konstruiert und für mich nicht nachvollziehbar.

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.

    Einmal editiert, zuletzt von Delena ()


  • Tomeija ist jetzt plötzlich hoch angesehen bei den Sandkriegern, deren Namen ich mir immer noch nicht merken kann. Warum eigentlich? Sie bekommt noch ein weiteres Nackenkennzeichen und einiges an wertvollem Schmuck mit, aber so richtig kapiert, warum das so ist, hab ich nicht.


    Stimmt, was macht sie zu etwas besonderem und warum hat ausgerechnet sie dieses Zeichen?



    Ettras begleitet sie zurück nach Wedora; das Aufeinandertreffen dieser beiden Figuren gehört mit zum Spannendsten in diesem Abschnitt.


    Diesen Teil habe ich auch besonders interessiert verfolgt.



    Wie ihr seht, bin ich nicht besonders glücklich mit dem Ende und auch nicht mit dem Buch insgesamt. Ich bin etwas enttäuscht, weil ich mir viel mehr versprochen hatte. Eine Fortsetzung würde ich aber wahrscheinlich eher nicht lesen.


    Da stimme ich dir voll und ganz zu. Mich hat das Buch nicht gefesselt und einen zweiten Band würde auch ich wahrscheinlich nicht lesen

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.

  • Diesen Teil habe ich auch besonders interessiert verfolgt.


    Ja, da lässt Markus Heitz mal zwei wirklich spannende Figuren aufeinander treffen, daraus hätte man noch viel mehr machen können. Oder er hat es sich auf den nächsten Band aufgespart.

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung


  • Durus hat einen Bruder. Na gut, aber warum wurde dieser Bruder jetzt in die Geschichte eingeführt. Den Sinn wird man wohl erst im nächsten Band erfahren. Oder ging es nur darum, dass eine Person weiss, wer Durus wirklich ist und was er im Schilde führt.


    Ja, das ist vermutlich der Grund für die Einführung dieses Protagonisten. Weil, wie sonst sollte man mehr zu Durus und seiner Geschichte, seinen Beweggründen erfahren? Der Weg nach Walfor ist ja vorerst abgeschnitten, also muss die Information aus Wédora kommen. Trotzdem, der Bruder am Ende fühlt sich wie ein Fremdkörper an.



    Den Showdown zwischen der Witga und Durus fand ich ziemlich spannend, nur schade, dass die Witga nicht überlebt hat.


    Bei dieser Szene wurden nochmals alle dramatischen Register gezogen. Schade um die Freifrau von Feinberg, ich mochte die auch.



    Die Szene mit dem Schlaf von Liothan und Tomeija war für meinen Geschmack viel zu konstruiert. Liothan wird vorgegaukelt, dass es Cattra und seiner Familie gutgeht. Damit wird er sich doch nach dem Aufwachen nicht zufrieden geben. Er wird erwarten, in seiner Heimat zu sich zu kommen. Wie soll man ihm klarmachen, dass er wieder in Wedora landet. Ich bin gespannt, wie der Autor das lösen wird.


    Wenn er es überhaupt lösen kann... ich denke, da wird einiges offen bleiben.

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung


  • Die Szene mit dem Schlaf von Liothan und Tomeija war für meinen Geschmack viel zu konstruiert. Liothan wird vorgegaukelt, dass es Cattra und seiner Familie gutgeht. Damit wird er sich doch nach dem Aufwachen nicht zufrieden geben. Er wird erwarten, in seiner Heimat zu sich zu kommen. Wie soll man ihm klarmachen, dass er wieder in Wedora landet. Ich bin gespannt, wie der Autor das lösen wird.


    Ich habe das anders verstanden. Er glaubt, dass er in seiner Heimat zu sich gekommen ist und dort ein glückliches Leben gelebt hat.
    Kurz vor dem Schlaf wurde ihm aber ja noch gesagt, dass in Wedora die Zeit ganz anders vergeht und er hier ein zweites Leben haben könnte, wenn er daheim eigentlich schon als Altersschwäche sterben würde. Bei seinem Aufwachen jetzt in Wedora soll er also davon ausgehen, dass er daheim glücklich alt geworden ist und nun in Wedora "nochmal" leben darf. Daheim wäre er jetzt tot, also verpasst er dort nichts mehr und vermisst sein Zuhause somit auch nicht mehr. Zurückkehren kann er auch nicht mehr, da er daheim ja schon tot wäre.


    Eine ziemlich wilde Konstruktion, aber für mich klang es zumindest ansatzweise nachvollziehbar :breitgrins:
    Aber es ist schon sehr konstruiert, da gebe ich euch auch recht.

    LG, Dani


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  • Ah, das war mir durchgerutscht und könnte ansatzweise etwas erklären...
    Aber für mich nicht befriedigend :smile:

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.

  • Ja, vielleicht :zwinker:


    Der Knackpunkt bei dir ist

    Zitat

    Wenn zuhause alles so toll war und Liothans Familie noch lebt, warum kommt er dann überhaupt zurück nach Wedora? Und was ist, wenn er wieder zurück nach Walfor will?


    Er glaubt, er wäre in Walfor alt geworden und gestorben. Sein Leben dort ist (dank des Traumschlafs, in dem ihm das suggeriert wurde) vorbei und nur durch die angeblich unterschiedlichen Zeitverläufe in den beiden Welten kann er in Wedora jetzt nochmal "neu" anfangen.

    LG, Dani


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  • Ich hab die Passage nochmals gelesen und gebe dir recht, Dani. Beim zweiten Mal lesen habe ich es dann auch kapiert, was eigentlich der Trick ist. Liegt also an mir und nicht am Buch, dass ich erst auf dem falschen Dampfer war.

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung

  • Und schwubbs, da war das Buch vorbei.


    Tomeija und Irian Ettras treffen aufeinander und ich habe innerlich gejubelt. Meine beiden Lieblingscharaktere in einer Szene – und dann trennen sich die Wege schon wieder. Schade, schade. Wédora.


    Warum die Keel-Eru Tomeija auf einmal so toll finden und verehren habe ich beim besten Willen nicht verstanden, aber so wie ich eure Kommentare lese bin ich da nicht die Einzige. Auch etwas, das in einem zweiten Teil hoffentlich erklärt wird.


    Das Wiedersehen von Tomeija und Liothan ist typisch: er macht Schwierigkeiten und sie bringt ihn mal wieder zur Strecke. Mir gefiel hier auch, dass sich das Zusammentreffen natürlich in die beiden Erzählstränge fügte. Und dass beide zusammen mal eben die Stadt retten… wobei es gar nicht „so nebenbei war“, finde ich. Die Armee vor den Toren wurde von den Keel-Eru plattgemacht (okay, was für ein Zufall aber auch, dass Ettras erst die Armee und dann auch noch die Krieger fand), der Kern der Verschwörer dann vor der Mauer, und der Rest im Nachgang, als die Dokumente weitergegeben wurden.


    Der Zaubertrik von Kardir mag konstruiert wirken, aber auch hier finde ich, dass es passt. Liothan wurde das Herz nicht gebrochen, was bei einer realen Rückkehr definitiv der Fall gewesen wäre, und er kann nun in Ruhe in Wédora sein Unwesen treiben und sich vielleicht sogar neu verlieben.


    Auch wenn das Ende etwas…abrupt kam, hat mir das Buch unglaublich gut gefallen. Vor allem in den letzten beiden Abschnitten hat Heitz hier viele Charaktere gefestigt, die ich gerne wiedersehen möchte, dazu zählt neben den bereits Erwähnten auch Chucus. Außerdem möchte ich jetzt gerne noch wissen, was mit den Angitila los ist. Die wollten doch nicht einfach nur einen Wachturm umrennen, dafür klangen sie viel zu feindselig. Außerdem ist das Problem mit den Wüstenvölkern noch nicht gelöst.
    Ich möchte auf jeden Fall zurück nach Wédora!



    Edit: An dieser Stelle möchte ich einem Toten gedenken, dessen Ableben ich immer noch etwas betrauere: Kasul.



    Den Showdown zwischen der Witga und Durus fand ich ziemlich spannend, nur schade, dass die Witga nicht überlebt hat.


    Ach siehste, den Erzählstrang habe ich völlig verdrängt. Das war auch schon bei den letzten Abschnitten der Fall, irgendwie hat der mich so NULL gepackt. Um Fenias Ende zu bedauern ist mir der Teil des Buches leider zu egal.


  • Ich bin durch! Ehrlich gesagt, so richtig überzeugt bin ich von dem Ende nicht. Es ist zwar nicht ganz schlecht, aber auch nicht ganz gut.


    Ich habe es ähnlich empfunden. Das Buch ist ganz gut, aber so glücklich mit dem Ausgang bin ich nicht. Es bleibt eine leichte Unzufriedenheit, da es so viel mehr Potenzial und gute Ideen gab.



    Mir geht das alles viel zu schnell; Tomeija ist jetzt plötzlich hoch angesehen bei den Sandkriegern, deren Namen ich mir immer noch nicht merken kann. Warum eigentlich? Sie bekommt noch ein weiteres Nackenkennzeichen und einiges an wertvollem Schmuck mit, aber so richtig kapiert, warum das so ist, hab ich nicht.


    Ich habe es zumindest nicht so weit verstanden, dass ich es jetzt erklären könnte. Ich habe so einen Eindruck, aber das in Worte fassen, würde ich gerade nicht hinbekommen.



    Dafür endlich das Wiedersehen zwischen Tomeija und Liothan, das hat echt gedauert. Die beiden mischen gleich mal zusammen das Statthalter-Meeting auf und retten ganz nebenbei Wedora. Das ging viel zu schnell, ich hätte manches doch noch ein bisschen ausgefeilter lesen möchten. Ganz abgefahren ist Durus Plan (der plötzlich gar nicht mehr Durus heißt), an den dünnen Stellen der Erdkruste Magie anzuwenden und die ganze Stadt vom Erdboden verschlucken zu lassen.


    Dafür, dass Liothan und Tomeija so lange brauchen sich zu finden, ist es am Ende sehr schnell vorbei. Ich hätte mir mehr gemeinsame Seiten gewünscht.
    Durus Plan hingegen kommt mir gar nicht so abwegig vor. Ich fand den Teil eigentlich ganz plausibel muss ich sagen.



    Und dann die Schläfer, die sind zwar von langer Hand geplant, werden aber nur in Nebensätzen erwähnt. Da hätte man vielleicht auch mal ein, zwei Szenen zur Veranschaulichung bieten können, so bleibt alles ziemlich nebulös. Und kaum denkt man darüber nach, ist der Aufstand auch schon wieder beendet. Samt einem peinlichen Auftritt der Angitila, mit denen uns Markus Heitz erneut auf eine falsche Fährte gelockt hat. Mich hat er drangekriegt - es sei ihm gegönnt.


    Ja, da muss ich wieder auf die Verschwendung von Potenzial zurückkommen. Die Vorbereitung von Gatimkas Truppe zum Umsturz des Daremo fand ich mega-spannend und mit das Beste im Buch. Dass dann der sorgfältige Aufbau der Story so schnell abgefackelt wird, fand ich wahnsinnig schade.
    Da wäre für mich so viel mehr drin gewesen und ich hätte das so gerne gelesen. So habe ich das Gefühl, dass etwas fehlt. Ich habe so das Gefühl, Markus Heitz’ Augenmerk lag hier woanders, aber ich kann nicht erkennen wo…
    Naja, das mit den Angitila scheint wohl gestrichen worden zu sein. Auf mich wirkt es irgendwie so, deshalb diese halbe Seite unglaubwürdiger Erklärung mit dem Wachturm.



    Wie ihr seht, bin ich nicht besonders glücklich mit dem Ende und auch nicht mit dem Buch insgesamt. Ich bin etwas enttäuscht, weil ich mir viel mehr versprochen hatte. Nichts desto trotz war Wedora über weite Strecken eine gute Popcorn-Fantasy-Unterhaltung mit ein paar splatterigen Höhepunkten, die ich aber ganz gut weggesteckt habe. Eine Fortsetzung würde ich aber wahrscheinlich eher nicht lesen.


    Ich fand das Buch so gut, dass ich eine Fortsetzung durchaus lesen würde bzw. ich hätte es wohl eher gehört, wenn ich nicht hier teilgenommen hätte. Die Lesungen von Uve Teschner gefallen mir sehr gut.



    Durus hat einen Bruder. Na gut, aber warum wurde dieser Bruder jetzt in die Geschichte eingeführt. Den Sinn wird man wohl erst im nächsten Band erfahren. Oder ging es nur darum, dass eine Person weiss, wer Durus wirklich ist und was er im Schilde führt.


    Man erfährt mehr über Durus und seine Geschichte. Ich fand das eine gute Ergänzung zu seiner Person. Ob es das jetzt gebraucht hätte, ist eine andere Frage. Mich hat es nicht gestört.



    Insgesamt war das Buch ganz gut, mehr aber auch nicht. Die Grundidee fand ich vielversprechend, aber einiges war zu konstruiert und für mich nicht nachvollziehbar.


    Ja, konstruiert triftt es manchmal ziemlich gut. Mir persönlich hätten ein paar Handlungsstränge weniger, dafür aber so manches etwas ausführlicher besser getan. (Aber nicht das Irren und Wirren der beiden Hauptcharaktere)



    Der Zaubertrik von Kardir mag konstruiert wirken, aber auch hier finde ich, dass es passt. Liothan wurde das Herz nicht gebrochen, was bei einer realen Rückkehr definitiv der Fall gewesen wäre, und er kann nun in Ruhe in Wédora sein Unwesen treiben und sich vielleicht sogar neu verlieben.


    Ja, das stimmt. Da habe ich aber lange überlegt. Mir gefallen so vorgegaukelte Lösungen eigentlich nie. Klar, er weiß es nicht und bleibt unbeschadet, aber für mich als Leser fühlt sich das nicht richtig an…das hat mich doch dann sehr gestört.
    Zum holprigen Ende passt es und es ist in sich ganz gut gelöst, auch wenn es mir nicht gefällt.



    Ich möchte auf jeden Fall zurück nach Wédora!


    Ich schließe mich an. Die Ideen waren ja gut und die Geschichte spannend. Halt nur nicht so ganz wie ich es mir vorgestellt habe.


    Ach siehste, den Erzählstrang habe ich völlig verdrängt. Das war auch schon bei den letzten Abschnitten der Fall, irgendwie hat der mich so NULL gepackt. Um Fenias Ende zu bedauern ist mir der Teil des Buches leider zu egal.


    Ich fand es auch nicht spannend. Es wirkte so, als würden die Seiten ausgehen. Von Fenia hatte ich mir so viel versprochen und dann war es irgendwie ein Rohrkrepierer. Ich konnte null mit ihr mitfiebern.
    Sie verhält sich am Ende einfach dumm bzw. Durus auch. Er bleibt einfach im Haus. Das war für mich nicht so ganz logisch. Dass Fenia ihn dann so „billig“ erwischt war mir dann auch etwas zu wenig…

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Ich bin auch endlich durch! Puh. Ehrlich gesagt, war das für mich echt eine schwere Geburt. Anfangs verspürte ich noch einen Lesesog, aber je weiter die Geschichte fortschritt, desto weniger hatte ich Lust, weiterzulesen. Echt blöd. Und dann bin ich auch eh noch so eine Leseschnecke.... Ohje...


    Ich habe es ähnlich empfunden. Das Buch ist ganz gut, aber so glücklich mit dem Ausgang bin ich nicht. Es bleibt eine leichte Unzufriedenheit, da es so viel mehr Potenzial und gute Ideen gab.


    Witzig, ich empfinde das auch so. Ich habe das Gefühl, das etwas fehlt. Irgendwie hätte man viel mehr aus der ganzen Geschichte machen können. Ich wäre dann auch bereit gewesen, noch 100 Seiten mehr zu lesen, aber so kommt mir alles so über den Haufen geworfen vor. Alles musste nun irgendwie schnel zu Ende gebracht werden. Schade.


    Ich habe es zumindest nicht so weit verstanden, dass ich es jetzt erklären könnte. Ich habe so einen Eindruck, aber das in Worte fassen, würde ich gerade nicht hinbekommen.


    Ich kann ehrlich gesagt gar nicht nachvollziehen, wo das hohe Ansehen herkommt? Und wieso sie plötzlich so reich beschenkt wird? Habe ich auch nicht so richtig kapiert. Ob das etwas mit den bereits vorhandenen Zeichen zu tun hatte? Irgendwie ein bisschen verwirrend.


    Dafür, dass Liothan und Tomeija so lange brauchen sich zu finden, ist es am Ende sehr schnell vorbei. Ich hätte mir mehr gemeinsame Seiten gewünscht.
    Durus Plan hingegen kommt mir gar nicht so abwegig vor. Ich fand den Teil eigentlich ganz plausibel muss ich sagen.


    Ich fand es schade, dass sie sich erst so spät wiederfinden. Ich vergesse allerdings auch immer wieder, dass sie sich ja eigentlich erst wenige Tage in Wedora befinden. Außerdem ist für mich irgendwie nicht nachvollziehbar, dass die Stadthalter ihnen einfach so glauben. Sie sind Fremd, dazu noch Gestrandete und doch wird ihnen gefolgt. Hm... ich finde das ziemlich unrealstisch, oder geht das nur mir so?
    Durus ist also tatsächlich aus Wedora und wollte in Walfor eigentlich nur in Ruhe leben. Tja, das hätte er doch auch anders regeln können, oder? Ich finde nicht, dass er deswegen das halbe Dorf ermorden musste. Aber na ja. Ich frage mich ja, ob er nun wirklich gestorben ist oder was da mit ihm passiert ist? KOnnte er sich vielleicht doch noch durch einen Zauber retten ,oder hat die Witgo es geschafft, ihn altern und zu Staub zerfallen zu lassen?


    Ja, da muss ich wieder auf die Verschwendung von Potenzial zurückkommen. Die Vorbereitung von Gatimkas Truppe zum Umsturz des Daremo fand ich mega-spannend und mit das Beste im Buch. Dass dann der sorgfältige Aufbau der Story so schnell abgefackelt wird, fand ich wahnsinnig schade.
    Da wäre für mich so viel mehr drin gewesen und ich hätte das so gerne gelesen. So habe ich das Gefühl, dass etwas fehlt. Ich habe so das Gefühl, Markus Heitz’ Augenmerk lag hier woanders, aber ich kann nicht erkennen wo…
    Naja, das mit den Angitila scheint wohl gestrichen worden zu sein. Auf mich wirkt es irgendwie so, deshalb diese halbe Seite unglaubwürdiger Erklärung mit dem Wachturm.


    Ich habe zum ENde hin das Gefühl, dass es einfach nichts halbes und nichts ganzes ist. Irgendwie wird alles nur so kurz angeschnitten. Ich hätte mir ebenfalls ein bisschen mehr Info zum Aufstand und den Kriegern dort gewünscht. Da hätte man viel mehr draus machen können.


    Mit den Angitila geht es mir wie Euch. Aber vielleicht ist auch das wieder ein Hinweis auf den zweiten Teil und sie bekommen erst dort ihren großen Auftritt.


    Ich fand das Buch so gut, dass ich eine Fortsetzung durchaus lesen würde bzw. ich hätte es wohl eher gehört, wenn ich nicht hier teilgenommen hätte. Die Lesungen von Uve Teschner gefallen mir sehr gut.


    Hm.... ich bin noch unschlüssig, ob ich die Fortsetzung lesen würde. Ich würde wahrscheinlich erstmal ein paar Rezis abwarten und mal gucken... ;)


    Ja, konstruiert triftt es manchmal ziemlich gut. Mir persönlich hätten ein paar Handlungsstränge weniger, dafür aber so manches etwas ausführlicher besser getan. (Aber nicht das Irren und Wirren der beiden Hauptcharaktere)


    Genau diese Gedanken hatte ich beim Lesen immer wieder. Ich hätte auch lieber weniger Kleinkram gehabt, dafür aber einige Passagen ausführlicher.


    Ja, das stimmt. Da habe ich aber lange überlegt. Mir gefallen so vorgegaukelte Lösungen eigentlich nie. Klar, er weiß es nicht und bleibt unbeschadet, aber für mich als Leser fühlt sich das nicht richtig an…das hat mich doch dann sehr gestört.
    Zum holprigen Ende passt es und es ist in sich ganz gut gelöst, auch wenn es mir nicht gefällt.


    Mir gefällt das auch nicht so gut. Auch nicht, dass Tomeija so immun gegen die Magie war. Wenn es wirklich eine Fortsetzung geben wird, dann könnte ich mir auch vorstellen, dass das noch auffliegen könnte.


    Alles in allem bin ich hin und her gerissen. Die Grundidee ist super und ich fand sie sehr spannend. Zwischendurch gab es immer wieder gute Ideen, aber irgendwie war es mir teilweise zu wirr, manche Entwicklungen ein bisschen zu übertrieben und irgendwie bin ich mit dem Ende einfach unzufrieden.

    Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben. ~ Altirischer Segenswunsch


  • Sie sind Fremd, dazu noch Gestrandete und doch wird ihnen gefolgt. Hm... ich finde das ziemlich unrealstisch, oder geht das nur mir so?
    Durus ist also tatsächlich aus Wedora und wollte in Walfor eigentlich nur in Ruhe leben. Tja, das hätte er doch auch anders regeln können, oder? Ich finde nicht, dass er deswegen das halbe Dorf ermorden musste. Aber na ja. Ich frage mich ja, ob er nun wirklich gestorben ist oder was da mit ihm passiert ist? KOnnte er sich vielleicht doch noch durch einen Zauber retten ,oder hat die Witgo es geschafft, ihn altern und zu Staub zerfallen zu lassen?


    Das fand ich eigentlich schon ziemlich glaubwürdig. Man merkt ja, dass etwas vor sich geht und das verleiht Liothan und Tomeija Glaubwürdigkeit. Auch helfen sie tatkräftig mit. Eigentlich hat die Botin des Daremo fast keine andere Wahl als ihnen zu glauben und sich auf sie zu verlassen. Das fand ich auch gut so. Ich mag es weniger, wenn ewig irgendwie gezweifelt wird und man dann alles dreimal hinterfragen muss, bis sich ein Charakter mal in Bewegung setzt.


    Durus ist tot. Das ist zumindest meine Meinung und ist für mich recht endgültig und auch meiner Meinung nach so beschrieben. Natürlich ist es nie ein Problem einen Charakter, der Zauberkräfte hat oder der auf diese Weise stirbt, wieder ins Leben zu holen, aber für dieses Buch ist er hinüber.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)