04 - Seite 264 - 345 (IX-XI)

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    LG, Dani


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  • Jetzt zieht das aber deutlich an mit Spannung und Tempo! Während bisher vor allem die Einführung der Figuren und die Beschreibung von Wedora im Vordergrund stand, gibt deutlich mehr Action - dieser Abschnitt hat mich erstmals richtig gefesselt und in Atem gehalten.


    Mit Kasul kommen wir auch mal wieder in die Wüste, dieser Ausflug hat für mich Abwechslung bedeutet. Anfangs. Aber was für eine Entwicklung!!! Markus Heitz hat es geschafft, aus dieser Passage ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle zu machen. Zunächst die aufgeräumte Stimmung beim Ritt in die Wüste, dann der Gefahrenmoment, als zuerst die Skorniden und dann die Sandfresser auf den Plan treten. Als Kasul so unverhofft im Zelt der Sandfresserkinder landet, sah ich ihn schon in Sicherheit. Wer hätte gedacht, dass die Kleinen schon so kämpferisch sind? Als sie ihm eine Verletzung nach der anderen beibringen, hatte ich ihn schon wieder aufgegeben - traurig, dass es so mit ihm zu Ende gehen muss...


    Aber dann wird er unvermutet durch den Schwanzschlag eines Angitila gerettet, Erleichterung. Und als sich auch noch herausstellt, dass Nemea überlebt hat und Körnchen freiwillig zu ihnen zurück kommt, da war ich bester Dinge, dass die beiden wieder nach Wedora zurück kommen, zwar nicht unverletzt, aber doch lebendig. Aber was ist das denn, Körnchen frisst zunächst Nemea, richtet noch ein paar geheimnisvolle Worte an Kasul und verspeist ihn anschließend ebenfalls. Was für eine unerwartete Entwicklung, ich bin total geplättet und hab natürlich Fragen über Fragen...Welche Rolle spielen die Angitila? Was wir für brave, gehorsam-dumme Riesenwarane gehalten haben, sind intelligente Wesen, die ihre eigenen Vorstellungen und Pläne haben, und damit ab sofort eine tragende Rolle in der Handlung spielen werden. Gelungene Überraschung vom Meister Mahet!


    Der Sprung nach Walfor war damit ein großer Kontrast und ich musste mich erstmal wieder einfinden. Dass Walfor in diesem Abschnitt etwas mehr in den Mittelpunkt rückt, war ja ein Wunsch von mir und es sind auch sehr interessante Entwicklungen, die sich hier ergeben. Was mir wahnsinnig leid tut, ist, dass nun auch Rolan ein Opfer von Durus wird, samt seinem treuen Hund. Markus Heitz hat da wirklich wenig Skrupel, seine Protagonisten über die Klinge springen zu lassen, wenn es der Dramaturgie dient. Der Skelettkrieger ist ein weiteres Horror-Element und wir haben nun einen Vorstellung, wie die Familie Liothans letztendlich ausgelöscht wurde. Der Baron tappt da mangels seiner cleveren Scirgerefa ziemlich im Dunkeln.


    Entsetzlich, dass Durus auch noch mit ihm am Tisch sitzt, Rolans besonders schmackhaftes Eichelschweinefleisch genießt und gleichzeitig den Ahnungslosen und Hilfsbereiten gibt. Meine einzige Hoffnung ist der Witgo Otros, der wohl eine Ahnung zu haben scheint, mit was er es da zu tun hat, nämlich mit einem anderen Witgo. Diesen muss natürlich vom Baron aus tot geschwiegen werden, ganz klar. Was mich noch beschäftigt: was treibt Durus eigentlich an? Gegenüber Rolan erwähnt er, dass er eigentlich nur in Ruhe gelassen werden will, aber nun zum Handeln gezwungen wird. Aber wohin geht sein Handeln? Das ist mir alles noch schleierhaft, aber wir werden bestimmt sehen...auch warum am Ende plötzlich alle in Ohnmacht fallen.


    Jetzt hab ich schon so viel verzapt und bin eigentlich noch gar nicht bei unserer beiden Hauptfiguren gelandet - wie wenn es da nicht auch ganz neue Situationen und spannende Szenen gegeben hätte...


    Tomeija kann nicht aus ihrer Haut, jetzt ist sie eben Ordnungshüterin in Wedora und dem Rauschgifthandel auf der Spur. Toll gemacht, wie sie Sebiana und ihrem Partner auf die Schliche kommt; leider wird Sebiana aus dem Verkehr gezogen, bevor sie eine Aussage machen kann. Aber einen spannenden Kampf gibt es trotzdem, einschließlich der Tatsache, dass wir endlich mal Tomeijas Schwertfluch live miterleben können. Tja, jetzt gibt es niemanden mehr, der befragt werden kann, aber Tomeija bleibt dem Rauschgiftring trotzdem auf der Spur. Meine Güte, der Verwesungsturm ist ja wirklich eine alptraumhafte Einrichtung, und dass Tomeija am Ende dort hinab gestoßen wird, hat mir den Atem stocken lassen. Vor der Fortsetzung dieser Szene graut es mir wirklich... Vielleicht könnte ja Liothan zufällig dort lang kommen und sie rausholen? Hihi, ein frommer Wunsch von mir.


    Zu Liothan, er hat seine eigenen Probleme, wie immer. Kaum hat er Eakinas Rolle übernommen, geht es auch schon schief, weil die Nichte zu Besuch kommt - war klar, oder? Gerade als er - ebenso wie wir alle - festgestellt hatte, dass es vielleicht nicht so erfolgsversprechend ist, sich als Eakina auszugeben, sondern lieber als ihr Sklave. Aber gut. Mit Gatikma wird eine weitere Figur eingeführt, die ich spannend finde. Sie bringt auch eine Portion Erotik mit ins Spiel und ich bin gespannt, ob sich da nicht noch etwas zwischen ihr und Liothan entwickelt, zumal sich heraus stellt, dass sie zu einer Einbrecherbande gehört. So richtig hab ich das nicht verstanden, ob sie nun trotzdem die Nichte von Eakina ist oder ob sie sich ebenfalls nur als eine andere ausgibt, die sie wirklich ist. Hey, Liothan macht bei der ganzen Sache gar keine schlechte Figur, finde ich. Er hat die Situation ganz gut im Griff, obwohl er alleine gegen eine ganze Truppe steht. Ich tippe mal, er tut sich mit der Bande zusammen - gleich und gleich gesellt sich gern.


    Also, ein ereignisreicher Abschnitt mit vielen überraschenden und erschreckenden Entwicklungen, der bei mir einen zunehmenden Lesesog erzeugt und mich wieder zum reader greifen lässt, um alles mögliche herauszufinden und meine vielen drängenden Fragen zu beantworten.

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung

  • Als sich die Erzählperspektive auf Kasul (der arme Kerl) veränderte, wusste ich sofort, dass ihm etwas Schlimmes passieren wird. Das war für mich dann doch etwas Vorhersehbar. Allerdings wie es passiert, war überraschend und auch irgendwie verstörend. Die Agitila-Echsen verstehen die Menschen und haben einen Plan.
    Hm, das war mir dann ein kleines bißchen too much. Auch würde ich allen, die sich anfangs als Fans der Tiere geäußert haben, nochmal raten ihre Meinung zu überdenken, ob so ein Tierchen wirklich Sinn macht. :breitgrins:
    Dass die Wüstenvölker etwas planen, dass wissen wir ja. So ist die Zeltstadt auch nur die Bestätigung aller Gerüchte, die wir bisher schon vernommen haben. Spätestens wenn der Sturm anbricht, werden diese wohl aktiv werden und vermutlich die Stadt angreifen.


    Da Durus auf der Suche nach dem Splitter der Waffe ist, die beim Mord an Liothans Kindern verwendetet wurde, muss er jetzt auch noch Rolan töten, der als einziger Wissender übrig ist. Dass die Skorpionrüstung durch Magie dabei hilft, hatte ich jetzt nicht gerade erwartet, aber Durus kann man inzwischen fast alles zutrauen. Ihm scheinen wenig Grenzen gesetzt zu sein.
    Ich frage mich langsam wer ihn aufhalten soll, da er inzwischen für mich etwas übermächtig erscheint und kein nennenswerter Gegner in Aussicht ist. Oder doch?


    Der Cliffhanger, was Liothan in Eakinas Geheimversteck entdeckt, ist auch gelüftet. Sie hat ihre 4 Vorgängerherzen „archiviert“ und die schlagen alle noch. Das war mir dann doch etwas unklar. Was meint ihr dazu, was es mit ihnen auf sich hat?


    Mit Gatimka kommt auch etwas Erotik in die Szenerie, die aber unsanft durch einen Kampf zwischen ihr und Liothan unterbrochen wird. :breitgrins: Sie hat ihm die Nummer mit Eakina nicht abgenommen. Wen wundert´s? :zwinker:
    Dass dann auch noch der Rest ihrer Bande eintrifft, lässt die Situation für Liothan etwas brenzlig werden. Mal sehen, ob seine Erpressung Früchte trägt und er da wieder unbeschadet rauskommt.


    Tomeija wurde von der Schutzgelderpresserin zur Türsteherin „befördert“. Ich muss sagen Chucus ist mir sympathisch. Er scheint ihre wahren Talente erkannt zu haben. :breitgrins:
    Während ihrer Tätigkeit trifft sie auf die Frau, der die Stimme gehört, die ihr bei der Driochor-Statue etwas über seine Herkunft erzählt hat. Ganz nebenbei bemerkt kann diese Frau Magnetfelder erzeugen und beeinflussen. Quasi der Magneto von Wedora :zwinker: Ich bin gespannt, was sie Tomeija noch erzählen kann.
    Erstmal wird sie durch einen Iphium-Süchtigen vor dem Theater abgelenkt, der seinen Tod durch innerliches Verbrennen findet…wie grausam. Ich muss sagen, der Name Iphium stört mich etwas. Ich kann es aber nicht benennen, warum genau. Vielleicht weil ich es irgendwie mit Morphium in Verbindung bringe.
    Und die Dealerin ist die altbekannte und zwielichtige Sebiana, mit der sie eh noch eine Rechnung offen hat. Bedauerlicherweise wird sie durch ihren maskierten Lieferanten getötet, bevor sie auspacken kann. Diesen wiederum muss Tomeija aus Notwehr bzw. durch den Fluch des Schwerts töten um nicht selbst getötet zu werden.
    Immerhin findet sie heraus, dass ein Magier damit zu tun hat und wo die neue Ware eintreffen wird. Allerdings ist fraglich, ob sie dieses Wissen noch einsetzen kann, denn sie segelt erstmal über die Brüstung in den Verwesungsturm.


    Ich muss zugeben, dass es in diesem Abschnitt Einiges gibt, dass mich nicht so ganz glücklich macht.
    Für mich ist nicht so ganz nachvollziehbar, warum eine Gruppe Verbrecher den Leichnam ihres Freundes abholt, um sich genau dadurch zu verraten? Ich meine, welche Verbrecher, die im Geheimen agieren würden sich so offensichtlich selbst verraten?
    Auch wenn erwähnt wird, dass der Körper oder die Seele den Göttern übergeben werden soll, will mir das nicht so ganz in den Kopf. Noch dazu, wird die Leiche eh nur in einen Haufen aus Gebeinen geschmissen.


    Eins noch. Die kursiv geschriebenen Gedanken stören mich inzwischen auch mehr, als dass ich sie gut finde. Wie geht es euch damit?


    Zu guter Letzt erfolgt der erwartete Besuch von Durus bei Graf Helmar. Natürlich schafft er es, den Splitter an sich zu bringen und es so aussehen zu lassen, als würde er nur helfen wollen. Clever ist er ja. Und es hat auch niemand Grund ihm zu misstrauen.


    Was mich überrascht hat ist, dass Otros, der Witgo des Grafen in Aktion tritt. Ein Charakter, der bisher nur in einem Nebensatz erwähnt wurde. Er überwältigt seine Wachen. Warum ist noch unklar.
    Ich hoffe sehr, dass er sich gegen Durus stellt, aber vorerst habe ich da wenig Hoffnung. Zumindest könnte ich jetzt keinen Grund erkennen, warum er das tun sollte. Ich hoffe sehr, dass sich hier etwas Interessantes entwickelt und bin gespannt.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Markus Heitz hat es geschafft, aus dieser Passage ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle zu machen.


    Das trifft es recht gut. Man ist hin- und hergerissen. Aber dass Kasul wirklich überlebt, hatte ich nicht erwartet. Leider!




    Welche Rolle spielen die Angitila? Was wir für brave, gehorsam-dumme Riesenwarane gehalten haben, sind intelligente Wesen, die ihre eigenen Vorstellungen und Pläne haben, und damit ab sofort eine tragende Rolle in der Handlung spielen werden. Gelungene Überraschung vom Meister Mahet!


    Überraschung ja, ob sie für mich persönlich gelungen ist, muss sich noch herausstellen. Intelligente Riesen-Warane, die sich jahrelang still gehalten haben, um einen geheimen Plan zu verfolgen…Ich weiß noch nicht so recht… :zwinker:



    Der Skelettkrieger ist ein weiteres Horror-Element und wir haben nun einen Vorstellung, wie die Familie Liothans letztendlich ausgelöscht wurde.


    Ich hoffe nicht, dass das Buch zu sehr in Richtung Horror abdriftet. So wie es bisher war, ist es ein erträgliches Maß und für mich völlig in Ordnung. Sollte es aber noch ekliger und grausamer werden, fände ich das nicht so gut. Wie gehts euch mit der Grausamkeit?



    Was mich noch beschäftigt: was treibt Durus eigentlich an? Gegenüber Rolan erwähnt er, dass er eigentlich nur in Ruhe gelassen werden will, aber nun zum Handeln gezwungen wird. Aber wohin geht sein Handeln? Das ist mir alles noch schleierhaft, aber wir werden bestimmt sehen...auch warum am Ende plötzlich alle in Ohnmacht fallen.


    Ich habe ihm erstmal abgenommen, dass er seine Ruhe haben möchte und somit alle Verbindungen, die zu Liothan führen, kappen muss. Ob hinter seinem Handeln noch etwas Größeres steckt, ist wirklich schwer zu sagen. Denkst du Liothan hat seinen Plan gestört?


    Warum alle in Ohnmacht fallen? Ich dachte, da Otros entkommen möchte.



    Vor der Fortsetzung dieser Szene graut es mir wirklich... Vielleicht könnte ja Liothan zufällig dort lang kommen und sie rausholen? Hihi, ein frommer Wunsch von mir.


    Ja, sehr fromm. :breitgrins: Da wäre Liothan wieder recht… :zwinker: Ich denke, dass sie sich hier alleine raushelfen muss bzw. Hilfe von jemand anderem bekommen wird…solange sie „nur“ auf Leichen fällt und nicht dem „Ding“ begegnet, dass darin wohnt, ginge es ja noch.



    Mit Gatikma wird eine weitere Figur eingeführt, die ich spannend finde. Sie bringt auch eine Portion Erotik mit ins Spiel und ich bin gespannt, ob sich da nicht noch etwas zwischen ihr und Liothan entwickelt, zumal sich heraus stellt, dass sie zu einer Einbrecherbande gehört. So richtig hab ich das nicht verstanden, ob sie nun trotzdem die Nichte von Eakina ist oder ob sie sich ebenfalls nur als eine andere ausgibt, die sie wirklich ist. Hey, Liothan macht bei der ganzen Sache gar keine schlechte Figur, finde ich. Er hat die Situation ganz gut im Griff, obwohl er alleine gegen eine ganze Truppe steht. Ich tippe mal, er tut sich mit der Bande zusammen - gleich und gleich gesellt sich gern.


    Ja, Gatimka gefällt mir auch. Sie scheint nicht nur hübsch, sondern auch intelligent zu sein. Sie kann für Liothan eine schlimme Feindin oder ein nützliche Verbündete sein. Dass Sie Eakinas Nichte ist, schließe ich mal aus :) Dass Liothan das ganz gut händelt, finde ich auch. :zwinker:



    Also, ein ereignisreicher Abschnitt mit vielen überraschenden und erschreckenden Entwicklungen, der bei mir einen zunehmenden Lesesog erzeugt und mich wieder zum reader greifen lässt, um alles mögliche herauszufinden und meine vielen drängenden Fragen zu beantworten.


    So ein richtiger Sog ist bei mir noch nicht entstanden. Mir gefällt recht gut, was ich lese. Nur langsam hätte ich sehr gerne ein paar Fragen geklärt, anstatt dass neue hinzu kommen. :)

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Der Abschnitt beginnt ziemlich actionreich.


    Das war ja wirklich ein hin her.
    Als der Sandfresser auf dem Angitila landet und die ersten Karawanenmitglieder abschlachtet, dachte ich schon kurz, es wäre auch um Kasul geschehen. Ein kurzes Aufatmen, als er im Lager der Sandfresser landet. Dann die gruseligen Sandfresserkinder und anschließend wieder eine Rettung und zum Schluß ist es dann doch um Kasul geschehen. Insgesamt fand ich diese Passage zwar spannend und sehr überraschend, die Rolle, die die Angitila spielen, empfand ich trotzdem als ziemlich unglaubwürdig. Riesen-Warane, die einen geheimen Masterplan verfolgen, konnten mich nicht überzeugen.


    Und Rolan ist auch tot. Ich hatte gehofft, dass er von Walfor aus einige Fäden zieht, um das Verschwinden von Liothan und Tomeija und die Morde an der Familie von Liothan aufzudecken. Möglicherweise spielt der Witgo Otros hier noch eine entscheidende Rolle.


    Liothans Verkleidung ist also doch aufgeflogen. Es war klar, dass er früher oder später enttarnt wird. Das passierte dann aber schneller, als er dachte. Mal schauen, ob er sich mit der Bande einig wird.
    Die Szene mit Liothan und Gatimka im Bad hatte schon etwas prickelndes an sich.
    Warum brauchte Eakina denn ein neues Herz, wenn die alten noch geschlagen haben? Und warum hat sie sie aufbewahrt? Wurde erwähnt, dass es die alten Herzen von ihr waren? Vllt. war das ja auch eine Ration für schlechte Zeiten...


    Sabiana wurde als Drogendealerin enttarnt und getötet aber wer war ihr Lieferant? Eine Person, die wir vielleicht schon kennen?


    Es bleibt spannend.

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.


  • Als sich die Erzählperspektive auf Kasul (der arme Kerl) veränderte, wusste ich sofort, dass ihm etwas Schlimmes passieren wird. Das war für mich dann doch etwas Vorhersehbar.


    Na, da bist du dem Autor also schon vorab auf die Schliche gekommen, Respekt! Ich ging da ganz unbedarft rein in die Szene und freute mich, dass es wieder mal Wüste gibt.



    Allerdings wie es passiert, war überraschend und auch irgendwie verstörend. Die Agitila-Echsen verstehen die Menschen und haben einen Plan.
    Hm, das war mir dann ein kleines bißchen too much. Auch würde ich allen, die sich anfangs als Fans der Tiere geäußert haben, nochmal raten ihre Meinung zu überdenken, ob so ein Tierchen wirklich Sinn macht. :breitgrins:


    Sie sind jedenfalls sehr viel ungemütlicher, als es zunächst den Anschein hatte. Ich bin gespannt, welche Rolle sie noch für die Handlung spielen.



    Ich frage mich langsam wer ihn aufhalten soll, da er inzwischen für mich etwas übermächtig erscheint und kein nennenswerter Gegner in Aussicht ist. Oder doch?


    Aufhalten bei was? Wenn es sein Bestreben war, die Mitwisser des Einbruchs zu beseitigen, dann müsste er doch jetzt Ruhe geben, oder? Oder ist da doch noch ein Plan, von dem wir bisher nichts wissen und nichts ahnen?



    Der Cliffhanger, was Liothan in Eakinas Geheimversteck entdeckt, ist auch gelüftet. Sie hat ihre 4 Vorgängerherzen „archiviert“ und die schlagen alle noch. Das war mir dann doch etwas unklar. Was meint ihr dazu, was es mit ihnen auf sich hat?


    Hm, gar nichts. Kleines Horrorelement zur Zierde. :breitgrins:



    Während ihrer Tätigkeit trifft sie auf die Frau, der die Stimme gehört, die ihr bei der Driochor-Statue etwas über seine Herkunft erzählt hat. Ganz nebenbei bemerkt kann diese Frau Magnetfelder erzeugen und beeinflussen. Quasi der Magneto von Wedora :zwinker: Ich bin gespannt, was sie Tomeija noch erzählen kann.


    Magneto - oder vielleicht doch Magneta? :lachen: Nettes Wortspiel. :zwinker:



    Ich muss zugeben, dass es in diesem Abschnitt Einiges gibt, dass mich nicht so ganz glücklich macht.
    Für mich ist nicht so ganz nachvollziehbar, warum eine Gruppe Verbrecher den Leichnam ihres Freundes abholt, um sich genau dadurch zu verraten? Ich meine, welche Verbrecher, die im Geheimen agieren würden sich so offensichtlich selbst verraten?


    Das wirkt tatsächlich etwas arg konstruiert; für mich nur Mittel und Zweck, um Tomeija zum Verwesungsturm zu bringen.



    Eins noch. Die kursiv geschriebenen Gedanken stören mich inzwischen auch mehr, als dass ich sie gut finde. Wie geht es euch damit?


    Sie nerven! Sie werden mehr und es ist irgendwie ziemlich platt, wie dadurch die Handlung ergänzt wird. Weil, es werden ja trotzdem auch noch Gedanken und Gefühle der Figuren im ganz normalen Schriftbild präsentiert. Bei den kursiven Sätzen sind es mehr eine Art Schlagworte. Worte die auf der Zunge liegen und nicht ausgesprochen werden. Es ist einfach in sich nicht so richtig stimmig.



    Was mich überrascht hat ist, dass Otros, der Witgo des Grafen in Aktion tritt. Ein Charakter, der bisher nur in einem Nebensatz erwähnt wurde. Er überwältigt seine Wachen. Warum ist noch unklar.
    Ich hoffe sehr, dass er sich gegen Durus stellt, aber vorerst habe ich da wenig Hoffnung. Zumindest könnte ich jetzt keinen Grund erkennen, warum er das tun sollte. Ich hoffe sehr, dass sich hier etwas Interessantes entwickelt und bin gespannt.


    Auch etwas aufgesetzt. Ein Stück weiter oben fragst du dich noch, wer soll Durus noch etwas entgegensetzen und schwups, wird nochmal ein Witgo präsentiert. Offenbar ist es Markus Heitz auch aufgegangen, dass er einen Gegenspieler braucht, um die Spannung zu erhalten. Deswegen tritt zur zweiten Hälfte der Handlung nochmal eine neue, interessante und unverbrauchte Figur auf.

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung


  • Markus Heitz hat da wirklich wenig Skrupel, seine Protagonisten über die Klinge springen zu lassen, wenn es der Dramaturgie dient.


    Stimmt, mit so vielen Toten in einem Abschnitt hätte ich auch nicht gerechnet.



    Ich frage mich langsam wer ihn aufhalten soll, da er inzwischen für mich etwas übermächtig erscheint und kein nennenswerter Gegner in Aussicht ist. Oder doch?


    Vielleicht könnte Othros diese Rolle einnehmen und Durus Paroli bieten.



    Für mich ist nicht so ganz nachvollziehbar, warum eine Gruppe Verbrecher den Leichnam ihres Freundes abholt, um sich genau dadurch zu verraten? Ich meine, welche Verbrecher, die im Geheimen agieren würden sich so offensichtlich selbst verraten?


    Das habe ich mich auch gefragt. Zumal sie keine Zeremonie veranstaltet, sondern ihn einfach in den Turm geworfen haben.


    Ich hoffe nicht, dass das Buch zu sehr in Richtung Horror abdriftet. So wie es bisher war, ist es ein erträgliches Maß und für mich völlig in Ordnung. Sollte es aber noch ekliger und grausamer werden, fände ich das nicht so gut. Wie gehts euch mit der Grausamkeit?


    Da ich auch gerne einmal einen Horrorroman lese, allerdings bitte nicht zu splattermässig, ist es für mich hier noch ok.


    Sie nerven! Sie werden mehr und es ist irgendwie ziemlich platt, wie dadurch die Handlung ergänzt wird. Weil, es werden ja trotzdem auch noch Gedanken und Gefühle der Figuren im ganz normalen Schriftbild präsentiert. Bei den kursiven Sätzen sind es mehr eine Art Schlagworte. Worte die auf der Zunge liegen und nicht ausgesprochen werden. Es ist einfach in sich nicht so richtig stimmig.


    Da geht es mir genau wie euch. Sie nerven.

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.


  • Überraschung ja, ob sie für mich persönlich gelungen ist, muss sich noch herausstellen. Intelligente Riesen-Warane, die sich jahrelang still gehalten haben, um einen geheimen Plan zu verfolgen…Ich weiß noch nicht so recht… :zwinker:


    Ich meinte damit, dass es ihm gelungen ist, mich zu überraschen. Ob mir die Entwicklung der Angitila nun am Ende gefällt oder nicht, kann ich noch nicht sagen, denn dazu ist es zu früh.



    Ich hoffe nicht, dass das Buch zu sehr in Richtung Horror abdriftet. So wie es bisher war, ist es ein erträgliches Maß und für mich völlig in Ordnung. Sollte es aber noch ekliger und grausamer werden, fände ich das nicht so gut. Wie gehts euch mit der Grausamkeit?


    Ich komme bisher ganz gut damit klar, aber bin mir auch im Klaren, dass Markus Heitz da durchaus noch eine Schippe drauflegen kann. Dark Fantasy, formerly known as "Horror", so bezeichnet er sein Genre.


    Generell ist es mir lieber, wenn Grausamkeit und Ekelstellen eher subtil daher kommen und nicht ganz so splatterig beschrieben werden. Meine eigene Phantasie reicht mir meist vollkommen aus, um mich zu ekeln oder fürchten... :breitgrins: Mal sehen, was da noch so alles auf uns zukommt.



    Ja, sehr fromm. :breitgrins: Da wäre Liothan wieder recht… :zwinker: Ich denke, dass sie sich hier alleine raushelfen muss bzw. Hilfe von jemand anderem bekommen wird…solange sie „nur“ auf Leichen fällt und nicht dem „Ding“ begegnet, dass darin wohnt, ginge es ja noch.


    Ok, es wird also doch splatterig. :entsetzt:



    So ein richtiger Sog ist bei mir noch nicht entstanden. Mir gefällt recht gut, was ich lese. Nur langsam hätte ich sehr gerne ein paar Fragen geklärt, anstatt dass neue hinzu kommen. :)


    Ja, Fragen geklärt hätte ich auch gerne. Immerhin ist die Handlung jetzt schon ein gutes Stück fortgeschritten.


    Andererseits hab ich mich auch schon gefragt, ob die Handlung überhaupt abgeschlossen ist und wir nicht am Ende noch einen dicken Cliffhanger haben mit "Fortsetzung folgt" oder so...

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung


  • Riesen-Warane, die einen geheimen Masterplan verfolgen, konnten mich nicht überzeugen.


    Hast schon recht, dass ist echt eine Nummer zu abgefahren. :breitgrins:


    Aber ob es dann am Ende doch noch stimmig wird mit den Echsen, das lasse ich mal auf mich zukommen.



    Die Szene mit Liothan und Gatimka im Bad hatte schon etwas prickelndes an sich.


    Die zwei würden wohl ein tolles Gespann abgeben... Aber er hat ja immer noch seine Cattra im Kopf. Wie wäre es wohl, wenn er wüsste, dass sie tot ist? Ich denke, da hätte Gatimka durchaus Chancen bei ihm.



    Warum brauchte Eakina denn ein neues Herz, wenn die alten noch geschlagen haben? Und warum hat sie sie aufbewahrt? Wurde erwähnt, dass es die alten Herzen von ihr waren? Vllt. war das ja auch eine Ration für schlechte Zeiten...


    Ich glaub nicht, dass wir diese Fragen noch beantwortet bekommen.

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung


  • Wurde erwähnt, dass es die alten Herzen von ihr waren? Vllt. war das ja auch eine Ration für schlechte Zeiten...


    Nein, das wurde meiner Meinung nach nicht erwähnt. Allerdings waren es genauso viele, wie sie schon alte Herzen hatte. Eine Ration für schlechte Zeiten kann es eigentlich nicht sein, da Sie Dyar-Corron um ein Neues gebeten hat.



    Sabiana wurde als Drogendealerin enttarnt und getötet aber wer war ihr Lieferant? Eine Person, die wir vielleicht schon kennen?


    Das glaube ich mit Sicherheit. :breitgrins:



    Na, da bist du dem Autor also schon vorab auf die Schliche gekommen, Respekt! Ich ging da ganz unbedarft rein in die Szene und freute mich, dass es wieder mal Wüste gibt.


    Naja, was heißt auf die Schliche gekommen. Sagen wir mal, ich habe schon ein paar Werke von Herrn Heitz gelesen. :breitgrins:



    Aufhalten bei was? Wenn es sein Bestreben war, die Mitwisser des Einbruchs zu beseitigen, dann müsste er doch jetzt Ruhe geben, oder? Oder ist da doch noch ein Plan, von dem wir bisher nichts wissen und nichts ahnen?


    So gesehen müsste er jetzt wirklich Ruhe geben. Es muss eigentlich noch mehr dahinter stecken. Vielleicht wurde er von Liothan und Cattra bei etwas gestört?



    Hm, gar nichts. Kleines Horrorelement zur Zierde. :breitgrins:


    Hübsch… :zwinker:



    Das wirkt tatsächlich etwas arg konstruiert; für mich nur Mittel und Zweck, um Tomeija zum Verwesungsturm zu bringen.


    Ja, das ist es wohl. Das hätte nach meiner Meinung etwas eleganter passieren können. :zwinker:



    Sie nerven! Sie werden mehr und es ist irgendwie ziemlich platt, wie dadurch die Handlung ergänzt wird. Weil, es werden ja trotzdem auch noch Gedanken und Gefühle der Figuren im ganz normalen Schriftbild präsentiert. Bei den kursiven Sätzen sind es mehr eine Art Schlagworte. Worte die auf der Zunge liegen und nicht ausgesprochen werden. Es ist einfach in sich nicht so richtig stimmig.


    Ok, dann geht es nicht nur mir so. Ich finde sie tragen nicht besonders viel zur Handlung bei. Noch dazu, da wie du sagst, alles auch gut im „normalen“ Text zu lesen ist.



    Auch etwas aufgesetzt. Ein Stück weiter oben fragst du dich noch, wer soll Durus noch etwas entgegensetzen und schwups, wird nochmal ein Witgo präsentiert. Offenbar ist es Markus Heitz auch aufgegangen, dass er einen Gegenspieler braucht, um die Spannung zu erhalten. Deswegen tritt zur zweiten Hälfte der Handlung nochmal eine neue, interessante und unverbrauchte Figur auf.


    Ob sie interessant ist, muss sich noch rausstellen. :breitgrins:



    Ich komme bisher ganz gut damit klar, aber bin mir auch im Klaren, dass Markus Heitz da durchaus noch eine Schippe drauflegen kann. Dark Fantasy, formerly known as "Horror", so bezeichnet er sein Genre.


    Für mich sind Dark Fantasy und Horror eigentlich zwei ziemlich unterschiedliche Genres. Dass es immer mal zu Überschneidungen kommt, ist denke ich selbstverständlich, aber für mich persönlich muss es hier nicht noch mehr Horror werden. So komm ich ganz gut damit klar.
    Ich weiß nicht, ob ich mich täusche, aber ich glaube ich habe ein Interview mit Markus Heitz auf Youtube gesehen, indem er andeutet, dass es im zweiten Band noch mehr Horror werden könnte…

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Ob sie interessant ist, muss sich noch rausstellen. :breitgrins:


    Oder wie schnell verschlissen. :breitgrins:



    Ich weiß nicht, ob ich mich täusche, aber ich glaube ich habe ein Interview mit Markus Heitz auf Youtube gesehen, indem er andeutet, dass es im zweiten Band noch mehr Horror werden könnte…


    Ah, der zweite Band steht also schon fest? Immerhin ist das Buch inzwischen auf der Spiegel-Bestsellerliste aufgetaucht, da kann man auch aus Verlagssicht nachlegen, bei so einem Erfolg.


    Mehr Horror, damit hab ich kein Problem. Nur mehr Splatter wäre mir jetzt nicht so recht - wie gesagt, ich mag den Horror etwas subtiler. Ich hab bis vor kurzem parallel zu Wedora noch Schattenreiter von Marc Turner gelesen, insofern bin ich im Moment etwas abgehärtet, weil es da auch sehr splatterig zugeht. Gar nicht so einfach, zwei so ähnliche Bücher parallel zu lesen - ich hab am Anfang ständig die Protas verwechselt... :breitgrins:

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung


  • Ah, der zweite Band steht also schon fest? Immerhin ist das Buch inzwischen auf der Spiegel-Bestsellerliste aufgetaucht, da kann man auch aus Verlagssicht nachlegen, bei so einem Erfolg.


    Ob er schon wirklich feststeht weiß ich nicht. Es könnten aber mehr Bände werden. Markus Heitz hat es zumindest in Aussicht gestellt, was aber umgesetzt wird - keine Ahnung.



    Mehr Horror, damit hab ich kein Problem. Nur mehr Splatter wäre mir jetzt nicht so recht - wie gesagt, ich mag den Horror etwas subtiler. Ich hab bis vor kurzem parallel zu Wedora noch Schattenreiter von Marc Turner gelesen, insofern bin ich im Moment etwas abgehärtet, weil es da auch sehr splatterig zugeht. Gar nicht so einfach, zwei so ähnliche Bücher parallel zu lesen - ich hab am Anfang ständig die Protas verwechselt... :breitgrins:


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was du mit Splatter genau meinst. Ich bin in diesem Genre nicht zu Hause. :breitgrins:

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was du mit Splatter genau meinst. Ich bin in diesem Genre nicht zu Hause. :breitgrins:


    Splatter bedeutet ja "spritzen". Es gibt also viel Gewalt und Blut.
    Ich mag es auch lieber subtiler und eher angedeutet, als wenn ich lese, dass Körperteile durch die Luft fliegen oder alles mögliche aufgeschlitzt wird.

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.


  • Splatter bedeutet ja "spritzen". Es gibt also viel Gewalt und Blut.
    Ich mag es auch lieber subtiler und eher angedeutet, als wenn ich lese, dass Körperteile durch die Luft fliegen oder alles mögliche aufgeschlitzt wird.


    Hm, achso versteht ihr das. Dann kommen aber viele Fantasyromane splattermäßig daher. Abgetrennte Gliedmaßen sind da ja quasi üblich.


    Ihr seid dann eher von der "Kuschel-Horror-Fraktion". :zwinker: :breitgrins: Aufgeschlitzter Bauch ja, Beschreibung der Details nein!?

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Hm, achso versteht ihr das. Dann kommen aber viele Fantasyromane splattermäßig daher. Abgetrennte Gliedmaßen sind da ja quasi üblich.


    Ihr seid dann eher von der "Kuschel-Horror-Fraktion". :zwinker: :breitgrins: Aufgeschlitzter Bauch ja, Beschreibung der Details nein!?


    Jaha! :breitgrins: :elf:


    Am besten finde ich es, wenn es ein Autor schafft, solche Szenen mittels literarischer Kniffe so zu schildern, dass ich sie mir unweigerlich vorstelle, auch ohne dass die Details beschrieben werden. Das kann allerdings nicht jeder, und auch nicht alle Leser wollen es so subtil. Bei Heitz ist das alles ein wenig direkter und unverblümter als bei manch anderem (zum Beispiel Bernhard Hennen, der hat das Subtile echt drauf).

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung


  • Jaha! :breitgrins: :elf:


    Am besten finde ich es, wenn es ein Autor schafft, solche Szenen mittels literarischer Kniffe so zu schildern, dass ich sie mir unweigerlich vorstelle, auch ohne dass die Details beschrieben werden. Das kann allerdings nicht jeder, und auch nicht alle Leser wollen es so subtil. Bei Heitz ist das alles ein wenig direkter und unverblümter als bei manch anderem (zum Beispiel Bernhard Hennen, der hat das Subtile echt drauf).


    Genau, ich bekennmich eindeutig zur "Kuschel-Horror-Fraktion" :breitgrins:
    Wenn irgendetwas aufgeschlitzt wird, muss ich nicht noch beschrieben bekommen, was da so alles herauskommt :kotz:

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.

  • Naja, mir geht's da ja wie euch. :breitgrins:
    Was ich nur nicht möchte ist, wenn ich Fantasy lesen will, mag ich keinen Horror-Roman in der Hand haben. Allerdings wo zieht man hier die Grenze?


    Aber zurück zum Thema. Was denkt ihr, was dieses Iphium noch für eine Rolle spielen wird? Ich sehe da im Moment noch keinen Zusammenhang zum großen Ganzen!?

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Naja, mir geht's da ja wie euch. :breitgrins:
    Was ich nur nicht möchte ist, wenn ich Fantasy lesen will, mag ich keinen Horror-Roman in der Hand haben. Allerdings wo zieht man hier die Grenze?


    Ach, das sehe ich gar nicht so eng und ich betrachte die Grenzen zwischen den Genres als fließend. Wichtig ist es doch vielmehr, dass es gut gemacht ist; dann darf ein Fantasy-Roman durchaus auch Horror-Elemente enthalten und andersrum.



    Aber zurück zum Thema. Was denkt ihr, was dieses Iphium noch für eine Rolle spielen wird? Ich sehe da im Moment noch keinen Zusammenhang zum großen Ganzen!?


    Das Iphium, hm. Es ist das Element in der Geschichte, das Tomeijas Handlungsstrang innerhalb Wedoras weiter vorantreibt. Was sollte Markus Heitz sie sonst in Wedora erleben lassen? Wie wir an anderer Stelle schon feststellten, es passt ja auch zu ihr, einen Rauschgiftring auszuheben und bietet dazu noch dem Autor Gelegenheit, uns andere Teile der Stadt betrachten zu lassen.


    Der Gesamtzusammenhang der Handlung mit dem Iphium erschließt sich mir (noch) nicht, aber so geht es mir mit ganz vielen Dingen, die für sich stehen und sich noch nicht mit dem Rest zusammen fügen lassen. Driochos, die Antgilia, die Wüstenvölker, die Verschwörung gegen den Daremo, das alles ist noch in keinster Weise verknüpft. Schaumermal, wieviel Raffinesse Markus Heitz erzähltechnisch drauf hat, um diesen ganzen Knoten zu entwirren.

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung


  • Der Gesamtzusammenhang der Handlung mit dem Iphium erschließt sich mir (noch) nicht, aber so geht es mir mit ganz vielen Dingen, die für sich stehen und sich noch nicht mit dem Rest zusammen fügen lassen. Driochos, die Antgilia, die Wüstenvölker, die Verschwörung gegen den Daremo, das alles ist noch in keinster Weise verknüpft. Schaumermal, wieviel Raffinesse Markus Heitz erzähltechnisch drauf hat, um diesen ganzen Knoten zu entwirren.


    Ja, da bin ich gespannt. Langsam wird es wirklich Zeit auch Antworten zu bekommen. Noch plätschert alles so ein bißchen dahin. Es braut sich zwar was zusammen, aber sehr langsam. :zwinker:

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Ich bin auch gespannt, wie sich die einzelnen Handlungen zusammenfügen. Vielleicht erfahren wir im nächsten Abschnitt ja schon etwas mehr.

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.