03 - Seite 176 - 263 (VI-VIII)

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    LG, Dani


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  • Nach ihrer Gefangennahme durch die Stadtwache, erwacht Tomeija nicht wie erwartet im Gefängnis, sondern in feinen Gemächern bei Chucus. War ja klar, dass sie wieder Glück hat. :zwinker:
    Da sie nackt erwacht, kennt nun auch derjenige der sie entkleidet hat, ihr Geheimnis und zwar Sabiana. Diese versucht sie später auch noch zu erpressen. Aber die Scigerefa weiß sich natürlich zu wehren…


    Fortan muss sie sterben, wenn sie nicht angeblich jeden Tag ein Gegengift bekommt. Das scheint ein wirklich alter Trick zu sein. Das habe ich jetzt schon des Öfteren gelesen, um nicht ganz freiwillige Dienste einzufordern.
    Aber vielleicht stimmt es ja auch nicht.
    Tomeija macht ihren Job als „Schutzgelderpresserin“ ja ganz gut. :breitgrins: Ich finde, das passt auch besser zu ihr, als die Gesetzeshüterin in der heimatlichen Baronie Walfor.


    Apropo Walfor. Hier stellt sich leider heraus, dass Liothans ganze Familie bei einem „Brand“ ums Leben kam. D.h. dass nach seiner armen Ehefrau auch seine Kinder von Durus umgebracht wurden. Das ist ehrlich gesagt nicht so ganz nach meinem Geschmack.
    Auch wenn Liothan nichts davon weiß, hätte ich mir als Leser gewünscht, dass er zumindest zu einem Teil seiner Familie zurückkehren kann. So ist wirklich alles dahin. Das hat mich traurig und wütend gemacht. Nur Rolan ist noch übrig, der vom Grafen Gerechtigkeit fordert. Aber mal ehrlich. Der unternimmt bestimmt nichts. :sauer:


    Langsam kommen wir Tomeijas Geheimnis auf die Spur. Zumindest ist zum Teil geklärt, warum sie Handschuhe trägt. Ihre Hände entladen sich an dem Abbild des Driochor, das sich sogar zu bewegen scheint.
    Die Beschreibung davon hat mich irgendwie fasziniert. Aber was genau das Ganze soll ist immer noch nicht ganz raus. Vielleicht besucht sie die Statue noch einmal und es passiert mehr.


    Nicht nur, dass Liothan keine Familie mehr hat, schlittert er von einem Desaster ins Nächste. Er wird als Sklave verkauft, um seine restliche Schuld zu begleichen. Erstaunlicherweise an Eakina…was für ein Zufall. :breitgrins:
    Zu seinem Glück stirbt sie und er findet heraus, dass sie vermutlich viel Dreck am Stecken hat. Zumindest lassen die geheimen Fächer mit Dokumenten über Wachablösungen und ähnliches Liothan zu dem Schluss kommen, dass sie kriminell ist. Vielleicht ist sie ja auch der Daremo!? ;)
    Dass er sich jetzt für sie ausgeben möchte, fand ich im ersten Moment etwas weit hergeholt. Auch mit weiten Gewändern kann ich mir das nicht so richtig vorstellen. Er muss schon sehr drahtig sein, um eine gebeugte Alte zu imitieren, die schon 5 Herzen hatte und vermutlich über 200 Jahre alt ist. :zwinker:
    Am Ende stößt Liothan auf etwas, dass leider noch nicht benannt wird. Die Spannung steigt.


    Was mich etwas nervt ist, dass sie sich die beiden wieder nicht finden. Tomeija kommt leider zu spät und erfährt nur noch von Ettras, dass ihr Freund als Sklave verkauft wurde. Vielleicht kann sie sich ja eine Liste besorgen, auf der steht an wen und wohin…


    Zu guter Letzt erfährt Tomeija vom Witgo Kardir, dass er nicht mächtig genug ist, um sie zurückzuschicken. Aber auch bei ihm vermute ich, dass er evtl. nicht die Wahrheit sagt und auch später nochmal auftauchen wird.
    Jetzt ist auch klar, dass Tomeija früher Witgos gejagt hat….vermutlich ist sie so zu ihrem Fluch gekommen. :zwinker:

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

    Einmal editiert, zuletzt von Tonlos ()

  • Interessant, dass Tomeija nicht nicht in einem Kerker aufwacht, sondern in einem Bett. Ich hatte es ehrlich anders erwartet. Aber nun gut. Es stellt sich heraus, dass sie sich noch immer im Vergnügungsviertel befindet, und zwar im Theater "Spaß und Blut", welches von Chucus geleitet wird.


    Chucus macht keinen unsympathischen Eindruck auf mich. Aber ich glaube dennoch, dass er mit Vorsicht zu genießen ist. Auf jeden Fall hat Tomeija Glück gehabt, denn erst dachte ich, sie solle auf der Bühne kämpfen. Ob das mit dem Gift nun die Wahrheit ist, oder aber ob es nur eine Methode ist, um sie gefügig zu machen, werden wir noch sehen.


    Die Botengänge sind für Tomeija eine gute Gelegenheit, sich im Vergnügungsviertel umzusehen bzw. umzuhören.


    Sabiana kennt nun endgültig Tomeijas Geheimnis und versucht sich daraus einen Vorteil zu verschaffen. Natürlich weiß sich Tomeija zu helfen... War irgendwie klar. Ob Sabiana das für immer auf sich sitzen lassen wird, bleibt abzuwarten.


    Interessant fand ich die Begegung von Tomeija und der Statue von Driochor. Die Statue schien eine enorme Anziehungskraft auf Tomeija zu haben. Was war denn das für eine Frauenstimme, die plötzlich gesprochen hat? Irgendwie glaube ich nicht, dass es eine Stadtbewohnerin war, die ihr die Erklärungen geliefert hat.
    Ich fand es ziemlich unheimlich, wie sehr sich Tomeija von dieser Gottheit angezogen fühlte und dass sie sogar das Gemälde zum glimmen bringen konnte. Ihr könnte mir vorstellen, dass der Fluch, der ihr auferlegt wurde, unmittelbar etwas mit Driochor zu tun hat.


    Liothan wurde also als Sklave verkauft. Oh man. Ihm bleibt auch irgendwie nichts erspart. Dass er nun gerade von der Greisin Eakina, die ich als ziemlich ätzend empfinde, gekauft wurde hat mich ziemlich überrascht. Die Alte hat ganz schön Haare auf den Zähnen. Für Liothan nur gut, dass sie nun Tod zu sein scheint. Hattet ihr auch irgendwie das Gefühl, dass es nicht endgültig ist? Ich weiß nicht warum, aber irgendwie habe ich ein komisches Gefühl. Vielleicht wird Eakina ja doch noch mal wieder lebendig... :entsetzt:


    Dass Liothan nun als Eakina durch die Stadt marschieren will, fand ich ziemlich weit hergeholt. Ich habe Liothan als sehnigen, aber großen Kerl vor Augen, der lange nicht an eine alte Greisin erinnert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht auffallen soll. Aber nun gut, lassen wir uns überraschen. Auf jeden Fall macht er interessante Entdeckungen in dem riesigen Haus von Eakina. Was es wohl damit auf sich hat? Und wer sie wohl wirklich war? Nur eine alte, kränkliche Greisin wohl kaum. Irgendwie muss sie ja zu dem Wohlstand gekommen sein. Auf jeden Fall war sie nicht nachlässig.


    Das Schicksal von Liotans Familie geht mir sehr nahe. Ich finde es sehr grausam, was mit der Familie geschehen ist. Für Liothan wird eine Welt zusammenbrechen, sollte er es je erfahren. Schrecklich. Der Baron scheint sich zwar für den Vorfall zu interessieren, dennoch denke ich, sein Ansehen und sein Ruf sind ihm wichtiger. Ich glaube kaum, dass er diesem Vorfall großartig nachgehen wird. Dennoch vermisst er natürlich Tomeija. Ich bin gespannt, ob er sich bemühen wird und herauszufinden versucht, wo sie abgeblieben ist.


    Tomeija hat nun also einen Razhiv gefunden. Dieser scheint nicht sehr von ihrem Besuch begeistert zu sein. Dennoch kann er ihr ein bisschen weiterhelfen. Spannend fand ich seine Erzählungen über den Daremo und dessen Versuche, die Magie einzudämmen. Er hat wohl Angst, dass andere mächtiger sein könnten als er und ihm vielleicht von seinem Thron stoßen.
    Jedenfalls kann er ihr ein kleines bisschen weiterhelfen. Mal sehen was Tomeija daraus macht.


    Ich bin gespannt wie es weitergeht. :winken:

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    Einmal editiert, zuletzt von KillerKiwi ()


  • Tomeija macht ihren Job als „Schutzgelderpresserin“ ja ganz gut. :breitgrins: Ich finde, das passt auch besser zu ihr, als die Gesetzeshüterin in der heimatlichen Baronie Walfor.


    Das finde ich auch. Sie fügt sich sehr gut in die Welt ein und die Herausforderungen, die ihr so begegnen, löst sie geschickt.



    Apropo Walfor. Hier stellt sich leider heraus, dass Liothans ganze Familie bei einem „Brand“ ums Leben kam. D.h. dass nach seiner armen Ehefrau auch seine Kinder von Durus umgebracht wurden. Das ist ehrlich gesagt nicht so ganz nach meinem Geschmack.
    Auch wenn Liothan nichts davon weiß, hätte ich mir als Leser gewünscht, dass er zumindest zu einem Teil seiner Familie zurückkehren kann. So ist wirklich alles dahin. Das hat mich traurig und wütend gemacht. Nur Rolan ist noch übrig, der vom Grafen Gerechtigkeit fordert. Aber mal ehrlich. Der unternimmt bestimmt nichts. :sauer:


    Das Schicksal der Familie finde ich auch sehr schrecklich. Wenigstens die Kinder hätten sie ihm ja lassen können. :traurig:



    Langsam kommen wir Tomeijas Geheimnis auf die Spur. Zumindest ist zum Teil geklärt, warum sie Handschuhe trägt. Ihre Hände entladen sich an dem Abbild des Driochor, das sich sogar zu bewegen scheint.
    Die Beschreibung davon hat mich irgendwie fasziniert. Aber was genau das Ganze soll ist immer noch nicht ganz raus. Vielleicht besucht sie die Statue noch einmal und es passiert mehr.


    Das hoffe ich auch. Oder ihr begegnet anderswo noch eine Statue. Ich könnte mir halt vorstellen, dass Driochor direkt etwas mit dem ihr auferlegten Fluch zu tun haben könnte.



    Nicht nur, dass Liothan keine Familie mehr hat, schlittert er von einem Desaster ins Nächste. Er wird als Sklave verkauft, um seine restliche Schuld zu begleichen. Erstaunlicherweise an Eakina…was für ein Zufall. :breitgrins:
    Zu seinem Glück stirbt sie und er findet heraus, dass sie vermutlich viel Dreck am Stecken hat. Zumindest lassen die geheimen Fächer mit Dokumenten über Wachablösungen und ähnliches Liothan zu dem Schluss kommen, dass sie kriminell ist. Vielleicht ist sie ja auch der Daremo!? ;)
    Dass er sich jetzt für sie ausgeben möchte, fand ich im ersten Moment etwas weit hergeholt. Auch mit weiten Gewändern kann ich mir das nicht so richtig vorstellen. Er muss schon sehr drahtig sein, um eine gebeugte Alte zu imitieren, die schon 5 Herzen hatte und vermutlich über 200 Jahre alt ist. :zwinker:
    Am Ende stößt Liothan auf etwas, dass leider noch nicht benannt wird. Die Spannung steigt.


    Ich glaube zwar nicht, dass sie der Daremo ist, aber irgendwas stimmt mit ihr doch auch nicht... Ich bin auf jeden Fall gespannt.



    Was mich etwas nervt ist, dass sie sich die beiden wieder nicht finden. Tomeija kommt leider zu spät und erfährt nur noch von Ettras, dass ihr Freund als Sklave verkauft wurde. Vielleicht kann sie sich ja eine Liste besorgen, auf der steht an wen und wohin…


    Zu guter Letzt erfährt Tomeija vom Witgo Kardir, dass er nicht mächtig genug ist, um sie zurückzuschicken. Aber auch bei ihm vermute ich, dass er evtl. nicht die Wahrheit sagt und auch später nochmal auftauchen wird.
    Jetzt ist auch klar, dass Tomeija früher Witgos gejagt hat….vermutlich ist sie so zu ihrem Fluch gekommen. :zwinker:


    Ich finde das auch irgendwie nervig. Klar, so lernen wir natürlich mehr von Wedora kennen, aber es wäre schon schön, wenn die beiden endlich mal wieder aufeinandertreffen würden.


    Deine Theorie, wie sie zu ihrem Fluch gekommen ist, klingt gut! Eine ähnliche Überlegung hatte ich auch schon. Ich bin mal gespannt. ;)

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  • Das hoffe ich auch. Oder ihr begegnet anderswo noch eine Statue. Ich könnte mir halt vorstellen, dass Driochor direkt etwas mit dem ihr auferlegten Fluch zu tun haben könnte.


    Hm, das ist ein interessanter Gedanke, den ich noch nicht hatte. Für mich war der Fluch etwas, dass in Walfor passiert ist und eigentlich nichts mit Wedora zu tun hatte.
    Aber da es anscheinend mächtige Zauberer gibt, die zwischen den Ländern reisen können, wäre es nicht ausgeschlossen, dass der Witgo, der sie mit einem Fluch belegt hat, auch etwas mit Wedora zu tun hatte oder mit Driochor. :breitgrins:

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • So, nachdem ich gestern schon einen Beitrag zu Abschnitt 3 liefern wollte und mir just der Akku zusammenbrach, versuche ich es erneut. Shit happens... :zwinker:


    Das geht ja munter weiter! Ich finde es ganz ok, dass Markus Heitz bei seiner Zwei-Stränge-Erzählung bleibt, so bekommen wir immer wieder verschiedene Ansichten von Wedora geliefert und die Handlung kann weiter voran getrieben werden.


    Der dritte Strang in Walfor ist zwar vorhanden, aber geht fast ein bisschen unter, und mir tut es ein bisschen leid, dass er so unterrepräsentiert ist. Denn, dass jetzt plötzlich Liothans komplette Familie ausgelöscht ist, finde ich doch eine recht wichtige Entwicklung; und dass die Sache nur so beiläufig erwähnt wird, weil Rolan den Grafen unterrichtet, ist mir etwas zu wenig. Bewusst so gemacht oder wurde hier gekürzt? Man weiß es nicht so genau... Wie tragisch für Liothan, wie er wohl auf die Nachricht reagieren wird, wenn er jemals davon erfährt? Sein Denken dreht sich ja schon vorrangig um Cattra, seine Kinder und seine Rückkehr. Ich finde das ziemlich bitter, vor allem da wir so viel mehr wissen wie er.


    Aber mal zu den Geschehnissen in Wedora, das entwickelt sich ja sehr spannend und verzwickt. Tomeija landet in einer Art Freudenhaus (oder interpretiere ich da was falsch?) und darf künftig als Geldeintreiberin fungieren. Eigentlich gar nicht unpraktisch für sie, denn so kommt sie wenigstens in alle Viertel und kann sich entsprechend nach Liothan und nach Rahziven umhören. Wie sie der Aufschneiderbande den Schneid abkauft, das fand ich ganz großes Kino. :breitgrins:


    Die Sache mit dem Gegengift ist allerdings ein unliebsames Hindernis - ist es wirklich so oder blufft Chucus nur? Noch ist beides möglich, und ich bin gespannt, was sich letztendlich dann als die Wahrheit erweist. Mit Sabiana bekommt Tomeija eine Gegenspielerin, auch eine knifflige Sache.


    Leider wissen wir immer noch nicht, was es mit Tomeijas Nacken auf sich hat, aber wenigstens wird es nicht mehr ständig erwähnt. Und mit Driochos Statue kommt nochmal eine Portion dunkle Mystik ins Spiel, dieser Zug gefällt mir sehr gut. Ich bin gespannt, was genau die Verbindung zwischen Tomeija und Driochos ist, denn dass es eine gibt, ist nach dieser Szene unbestritten, oder was denkt ihr?


    An Liothan scheint das Pech zu kleben, jetzt wird er zwar freigesprochen, aber aufgrund seiner Schulden als Unfreier auf Zeit verkauft, wie blöd ist das denn. Die wedoranische Rechtssprechung muss an diesem Punkt wohl dringend mal reformiert werden... :breitgrins: Aber natürlich ist das Ganze ein dramaturgischer Kniff, um Liothan mit Eakina zusammen zu bringen und überhaupt ins Prachtviertel. Ganz toll gemacht - genau als mein Mitleid mit Liothan durch die gemeine Behandlung von Eakina nochmal ein Stückchen wächst, verkehrt sich sein Unglück ins Gegenteil und sie stirbt plötzlich und unerwartet. Hätte sie sich mal doch ein neues Herz gekauft! :zwinker:


    Ich denke, er wird seinen Status als Diener von Eakina doch eine ganze Weile aufrecht erhalten, so ist alles angelegt. Denn sie hat ja kaum das Haus verlassen und auch niemanden empfangen, also kann er das Spiel getrost weiter spielen. Und währenddessen kann er ihren Geheimnissen auf den Grund gehen, Tomeija suchen, und nach einer Möglichkeit für ihre Rückkehr suchen. Er ist ja jetzt auch mit allen Mitteln ausgestattet, eine echte Verbesserung seiner Situation.


    Am Ende könnte sich noch herausstllen, dass Eakina der Daremo ist, dann kann er gleich als Daremo einspringen. :breitgrins: Ok, das wäre echt etwas überspitzt. Aber vielleicht auch ein reizvoller Gedanke. :zwinker:


    Zm Schluss gibts noch die Szenen mit dem Magier, also wenn Tomeija und Liothan auf eine solche Gestalt angewiesen wären, dann Gutnacht ihr beiden. Ich hoffe, einem von ihnen läuft noch ein fähigerer Magier über den Weg, und überhaupt könnten sie sich jetzt schön langsam auch wieder mal treffen. Auf die Wiedersehens-Szene freu ich mich schon!

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung


  • Fortan muss sie sterben, wenn sie nicht angeblich jeden Tag ein Gegengift bekommt. Das scheint ein wirklich alter Trick zu sein. Das habe ich jetzt schon des Öfteren gelesen, um nicht ganz freiwillige Dienste einzufordern.


    Stimmt! Mir fällt da spontan Locke Lamora ein, dem ist das auch schon passiert. :zwinker:



    Langsam kommen wir Tomeijas Geheimnis auf die Spur. Zumindest ist zum Teil geklärt, warum sie Handschuhe trägt. Ihre Hände entladen sich an dem Abbild des Driochor, das sich sogar zu bewegen scheint.


    Das ist mir während des Lesens gar nicht aufgefallen, aber jetzt wo du es sagst... Ist ja interessant!



    Die Beschreibung davon hat mich irgendwie fasziniert. Aber was genau das Ganze soll ist immer noch nicht ganz raus. Vielleicht besucht sie die Statue noch einmal und es passiert mehr.


    Das kann ich mir gut vorstellen. Im übrigen trägt sie ja auch das Amulett - vielleicht liegt es daran, dass Driochos so auf sie reagiert.


    . Zumindest lassen die geheimen Fächer mit Dokumenten über Wachablösungen und ähnliches Liothan zu dem Schluss kommen, dass sie kriminell ist. Vielleicht ist sie ja auch der Daremo!? ;)


    Ha! Bin ich nicht die einzige, die schon mal daran gedacht hat.



    Dass er sich jetzt für sie ausgeben möchte, fand ich im ersten Moment etwas weit hergeholt. Auch mit weiten Gewändern kann ich mir das nicht so richtig vorstellen. Er muss schon sehr drahtig sein, um eine gebeugte Alte zu imitieren, die schon 5 Herzen hatte und vermutlich über 200 Jahre alt ist. :zwinker:


    Das finde ich auch seltsam, er hat doch als ihr Diener jede Menge Möglichkeiten, in ihrem Namen tätig zu werden. Aber vielleicht findet sich ja auch noch ein Grund, warum er sich als sie ausgeben muss - ich lasse mich da mal überraschen.



    Liothan wurde also als Sklave verkauft. Oh man. Ihm bleibt auch irgendwie nichts erspart. Dass er nun gerade von der Greisin Eakina, die ich als ziemlich ätzend empfinde, gekauft wurde hat mich ziemlich überrascht. Die Alte hat ganz schön Haare auf den Zähnen. Für Liothan nur gut, dass sie nun Tod zu sein scheint. Hattet ihr auch irgendwie das Gefühl, dass es nicht endgültig ist? Ich weiß nicht warum, aber irgendwie habe ich ein komisches Gefühl. Vielleicht wird Eakina ja doch noch mal wieder lebendig... :entsetzt:


    Nein, für mich ist sie tot, für immer. Man könnte höchstens noch Teile von ihr verwenden... aber ich will jetzt nicht eklig werden. :breitgrins:


    Auf jeden Fall macht er interessante Entdeckungen in dem riesigen Haus von Eakina. Was es wohl damit auf sich hat? Und wer sie wohl wirklich war? Nur eine alte, kränkliche Greisin wohl kaum. Irgendwie muss sie ja zu dem Wohlstand gekommen sein. Auf jeden Fall war sie nicht nachlässig.


    Ja, Eakina ist im Nachhinein gesehen eine wirklich interessante Figur. Liothan wird ihre Geheimnisse schon noch lüften.


    Hm, das ist ein interessanter Gedanke, den ich noch nicht hatte. Für mich war der Fluch etwas, dass in Walfor passiert ist und eigentlich nichts mit Wedora zu tun hatte.
    Aber da es anscheinend mächtige Zauberer gibt, die zwischen den Ländern reisen können, wäre es nicht ausgeschlossen, dass der Witgo, der sie mit einem Fluch belegt hat, auch etwas mit Wedora zu tun hatte oder mit Driochor. :breitgrins:


    Das glaube ich nicht. Ich denke, der Fluch aus Walfor ist die eine Sache; was in der Wüste passiert ist, hat Tomeija ein zweites Mal gezeichnet - ihr Nacken ist praktisch doppelt markiert. Driochos reagiert meiner Meinung nach auf keines der beiden "Zeichen", sondern auf das Amulett. Aber ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren.

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung

  • So, ich habe auch endlich Abschnitt 3 geschafft. Grässliche Woche. Egal.


    Zum Inhalt habt ihr eigentlich schon fast alles geschrieben, was mir ein- bzw. auffiel, deswegen bin ich so dreist und antworte einfach auf eure Eindrücke :breitgrins:


    Das finde ich auch. Sie fügt sich sehr gut in die Welt ein und die Herausforderungen, die ihr so begegnen, löst sie geschickt.


    Ich finde Tomeija unter anderem auch deswegen immer besser. Sie ist ruhig und überlegt, und diese Akupunktur-Druckpunkte-Reflexzonen-Technik ist faszinierend. Sie kann bestimmt auch die Fünf-Punkte-Pressur-Herzexplosions-Technik aus Kill Bill 2 :breitgrins: Vor allem wie sie Sabiana ausgeschaltet hat war für mich ein Fest. Dieses Miststück kann doch nicht einfach unsere Heldin erpressen :grmpf:


    Das Schicksal der Familie finde ich auch sehr schrecklich. Wenigstens die Kinder hätten sie ihm ja lassen können. :traurig:


    Naja, Dûrus kam mir allgemein nicht gerade wie der Inbegriff eines Menschenfreundes vor, allein schon wegen der Todesart, die er Cattra angedeihen ließ. Traurig finde ich es trotzdem, ich komme auf Gewalt gegen Kinder nicht klar, und bin sehr froh, dass Heitz uns hier Details erspart.
    Was mich allerdings sehr interessiert, ist diese schwarze Metallspitze, die Rolan gefunden hat. Was ist das, welche Funktion hat sie und kann sie helfen, Dûrus die Hölle heiß zu machen?
    Auf S. 262 ist ja von den Pfeifenden Pfeilen und Fliegenden Krähen die Rede. Ich könnte mir vorstellen, dass Dûrus diese beiden Waffen benutzt hat, um das Haus von Liothans Familie in Brand zu stecken (das Feuer der Krähen ist „…nicht löschbar…Nichts im Umkreis von fünfzehn Schritten überlebt.“)



    Nicht nur, dass Liothan keine Familie mehr hat, schlittert er von einem Desaster ins Nächste. Er wird als Sklave verkauft, um seine restliche Schuld zu begleichen. Erstaunlicherweise an Eakina…was für ein Zufall. :breitgrins:
    Zu seinem Glück stirbt sie und er findet heraus, dass sie vermutlich viel Dreck am Stecken hat. Zumindest lassen die geheimen Fächer mit Dokumenten über Wachablösungen und ähnliches Liothan zu dem Schluss kommen, dass sie kriminell ist. Vielleicht ist sie ja auch der Daremo!? ;)
    Dass er sich jetzt für sie ausgeben möchte, fand ich im ersten Moment etwas weit hergeholt. Auch mit weiten Gewändern kann ich mir das nicht so richtig vorstellen. Er muss schon sehr drahtig sein, um eine gebeugte Alte zu imitieren, die schon 5 Herzen hatte und vermutlich über 200 Jahre alt ist. :zwinker:
    Am Ende stößt Liothan auf etwas, dass leider noch nicht benannt wird. Die Spannung steigt.


    Ich muss gestehen, dass mich der Erzählstrang um Liothan immer weniger interessiert. Ich finde Tomeija viel spannender und könnte noch viel mehr von ihr lesen.


    Liothans Vorhaben, sich als Eakina auszugeben, finde ich sehr gewagt. Ich kann ihn mir einfach nicht als gebrechliches Weib vorstellen, auch mit Vollverschleierung und Gehumpel nicht. Das klingt wieder nach so einem typischen Liothan-Einfall, der ihm hinterher wieder mordsmäßigen Ärger einbringt. Hoffen wir mal, dass was passiert, damit er seinen Plan ändern muss.
    Ich habe gar nicht daran gedacht, dass Eakina der Daremo sein könnte, und für mich passt das auch nicht. Ich könnte mir eher vorstellen, dass sie der Kopf eines Spionagerings ist. Sie ist schon gut was alt mit ihren fünf Herzen. Auf S. 234 steht doch was von Aufständen gegen den Dârèmo, das ist 166 Jahre her (Wédora wird 250), das könnte mit den Herzen hinkommen, denn ich gehe davon aus, dass die kein ganzes Menschenleben halten, da sie ja vorher schon gebraucht wurden. Dann würde auch Eakinas hysterischer Ausbruch gegenüber Tomeija in Abschnitt 2 passen, als sie sie lauthals eine Spionin nennt. Vielleicht hatte sie Angst, dass man sie mit Tomeija in Verbindung bringt, sollte diese Mal erwischt werden, und wollte von sich ablenken.


    Ein anderer Gedanke zu Eakina: Sie lebt genauso abgeschottet wie Dûrus. Auch er wollte keine Menschen in seinem Hauptgebäude und lebte dort alleine. Eakina hat auch überall kleine Verstecke, und wer weiß, was Liothan gefunden hat. Vielleicht ist sie eine Witga und könnte Tomeija und Liothan nach Hause schicken?




    sie stirbt plötzlich und unerwartet. Hätte sie sich mal doch ein neues Herz gekauft! :zwinker:


    Sie wollte ja ein neues Herz, sehr dringend sogar, aber es war noch kein "passendes" dabei :zwinker:



    Was mich etwas nervt ist, dass sie sich die beiden wieder nicht finden. Tomeija kommt leider zu spät und erfährt nur noch von Ettras, dass ihr Freund als Sklave verkauft wurde. Vielleicht kann sie sich ja eine Liste besorgen, auf der steht an wen und wohin…


    Ich hätte es eher unrealistisch gefunden, wenn die beiden jetzt schon wieder aufeinander getroffen wären. Sie sind in völlig verschiedenen Vierteln in einer riesigen, ihnen unbekannten Stadt unterwegs. Ich hoffe nur, dass sie sich nicht zufällig auf dem Markt beim Äpfelkaufen über den Weg laufen :rollen:


  • Vor allem wie sie Sabiana ausgeschaltet hat war für mich ein Fest. Dieses Miststück kann doch nicht einfach unsere Heldin erpressen :grmpf:


    :lachen:



    Ein anderer Gedanke zu Eakina: Sie lebt genauso abgeschottet wie Dûrus. Auch er wollte keine Menschen in seinem Hauptgebäude und lebte dort alleine. Eakina hat auch überall kleine Verstecke, und wer weiß, was Liothan gefunden hat. Vielleicht ist sie eine Witga und könnte Tomeija und Liothan nach Hause schicken?


    Interessante Überlegungen, die du zu Eakina machst. Leider ist letzteres rein hypothetisch, denn sie ist ja tot. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie sowohl ein Witga als auch eine Spionagechefin war.



    Sie wollte ja ein neues Herz, sehr dringend sogar, aber es war noch kein "passendes" dabei :zwinker:


    Echt blöd gelaufen für sie, sie hatte wohl schon so eine Ahnung, dass das alte Herz es nicht mehr lange machen wird. :zwinker:



    Ich hoffe nur, dass sie sich nicht zufällig auf dem Markt beim Äpfelkaufen über den Weg laufen :rollen:


    Na, ein bisschen dramatischer darf das Wiedersehen ruhig ausfallen. :breitgrins: Ich tippe mal auf eine brenzlige Situation, in die einer von beiden gerät, und der andere darf dann den Feuerlöscher spielen.

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung


  • Interessante Überlegungen, die du zu Eakina machst. Leider ist letzteres rein hypothetisch, denn sie ist ja tot. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie sowohl ein Witga als auch eine Spionagechefin war.


    Naja, Dûrus hätte auch tot sein müssen. Ich bin ehrlich gesagt noch nicht überzeugt davon, dass sie "für immer" tot ist...



    Na, ein bisschen dramatischer darf das Wiedersehen ruhig ausfallen. :breitgrins: Ich tippe mal auf eine brenzlige Situation, in die einer von beiden gerät, und der andere darf dann den Feuerlöscher spielen.


    Feuerlöscher spielen. Großartiger Ausdruck, den merke ich mir gleich mal. Aber ja, so in etwa stelle ich mir das auch vor. Vielleicht beklaut Liothan ja einen Apfelhändler, der ihm dann die Hand abhaken...nein, Moment, das war bei Aladin.

  • Da hat Tomeija aber Glück, dass der Theaterbesitzer so viel Einfluss hat, dass er sie unter seine Fittiche nehmen kann. Nach ihrer Kampfeinlage im Theater war Chucus sicherlich schnell klar, über welche Fähigkeiten Tomeija verfügt und dass sie eine gute Geldeintreiberin abgeben würde.Schon bei ihrem ersten Auftrag kamen ihre Kampftechniken zum Einsatz und sie konnte die Situation relativ unblutig lösen.


    Ob Sabiana sich lange ruhig verhält, kann ich schlecht beurteilen. Zumindest im Moment ist Tomeija wohl sicher, dass Sabiana ihre Kenntnisse um des Zeichens am Hals für sich behält.


    Der Hexer, den Tomeija findet, scheint ihr nicht sehr viel weiterzuhelfen. Er wirkt ziemlich heruntergekommen. Kann es wirklich sein, dass das Wasser zu seiner Wohnunggefiltert wird, um die besondere Wirkung zu unterbinden?


    Chucus hat eine hohe Stimme, ich denke er ist ein Eunuch. Wohl, damit er sich bei seinen Schützlingen nicht selbst "bedient".


    Durus hat also die ganze Familie, ausser Rolan, beiseite geschafft. Er legt ja eine Schneise der merkwürdigen Tode. Ich hoffe, dass man auf Rolan hört und den seltsamen Umständen nachgeht.


    Und Liothan ist ein Leibeigener auf Zeit. Merkwürdige Art, die Schulden bei der Staatskasse "abzuarbeiten". Ausgerechnet Eakina ist seine Chefin. Dass sie noch auftaucht, war klar. Wiederlich, wie sie Liothan als menschlichen Tritt benutzt, um in die Sänfte zu steigen :grmpf:


    Ob Liothan wirklich damit durchkommt, sich als Eakina auszugeben? Na ich weiss nicht so recht. Er muss die Gestalt, den Gang, die Stimme und auch die Verhaltensweisen von Eokina kopieren. Das wird schwierig. Wenn er irgendwann "Frankenstein" auf der Strasse begenet, denke ich nicht, dass die Verkleidung klappen wird.


    Eakina hat dubiose Geschäfte gemacht oder ihr Wissen weiterverkauft. Sie hat Unmengen an Wissen. Ich bin gespannt, wie weit Liothan mit der Verkleidung kommt und was er alles herausfindet.

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.


  • Was mich etwas nervt ist, dass sie sich die beiden wieder nicht finden.


    Das nervt mich auch. Die beiden Erzählstränge sind zwar interessant, aber mir fehlt jetzt so langsam das Zusammenspiel der Beiden.



    Interessant fand ich die Begegung von Tomeija und der Statue von Driochor. Die Statue schien eine enorme Anziehungskraft auf Tomeija zu haben. Was war denn das für eine Frauenstimme, die plötzlich gesprochen hat?


    Ach ja die Statue, die hatte ich ja ganz vergessen. Das Zeichen im Nacken hat auf jeden Fall mit Driochor zu tun. bzw. eines der Zeichen. Hatte Tomeija nicht schon eines bevor sie nach Wedora kam, ich glaube ja. Schon vorher gab es diesen eigentümlichen Fluch mit ihrer Hand.



    Am Ende könnte sich noch herausstllen, dass Eakina der Daremo ist, dann kann er gleich als Daremo einspringen. :breitgrins: Ok, das wäre echt etwas überspitzt. Aber vielleicht auch ein reizvoller Gedanke. :zwinker:


    Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen, aber wer weiss :zwinker:



    Naja, Dûrus hätte auch tot sein müssen. Ich bin ehrlich gesagt noch nicht überzeugt davon, dass sie "für immer" tot ist...


    Uh, das könnte natrülich sein. Aber hat Eakina wirklich magische Fähigkeiten. Ich hatte bisher nicht den Eindruck. Sie war von ihrem "Herzlieferanten" abhängig, so hatte ich es zumindest verstanden.

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.


  • Der dritte Strang in Walfor ist zwar vorhanden, aber geht fast ein bisschen unter, und mir tut es ein bisschen leid, dass er so unterrepräsentiert ist. Denn, dass jetzt plötzlich Liothans komplette Familie ausgelöscht ist, finde ich doch eine recht wichtige Entwicklung; und dass die Sache nur so beiläufig erwähnt wird, weil Rolan den Grafen unterrichtet, ist mir etwas zu wenig. Bewusst so gemacht oder wurde hier gekürzt?


    Ich war anfangs überrascht, dass es überhaupt einen Erzählstrang in Walfor gibt, deshalb kann ich auch nicht behaupten, dass er mir zu kurz gekommen wäre, oder dass er mir gekürzt erscheinen würde. In meinen Augen gibt es eigentlich auch gar nicht so viel mehr zu erzählen. Worauf hätte deiner Meinung nach noch besser eingegangen werden sollen?



    Aber mal zu den Geschehnissen in Wedora, das entwickelt sich ja sehr spannend und verzwickt. Tomeija landet in einer Art Freudenhaus (oder interpretiere ich da was falsch?)


    Ich hätte es erst als Harem identifiziert, wegen Chucus dem Eunuchen. Aber natürlich könnte es genauso gut ein Freudenhaus sein. :zwinker:



    Leider wissen wir immer noch nicht, was es mit Tomeijas Nacken auf sich hat, aber wenigstens wird es nicht mehr ständig erwähnt. Und mit Driochos Statue kommt nochmal eine Portion dunkle Mystik ins Spiel, dieser Zug gefällt mir sehr gut. Ich bin gespannt, was genau die Verbindung zwischen Tomeija und Driochos ist, denn dass es eine gibt, ist nach dieser Szene unbestritten, oder was denkt ihr?


    Ja, es gibt eine, da stimme ich dir zu. Aber wodurch sie ausgelöst oder hergestellt wurde, ist mir nicht ganz klar.



    Stimmt! Mir fällt da spontan Locke Lamora ein, dem ist das auch schon passiert. :zwinker:


    Daran musste ich auch sofort denken…allerdings war hier das Gift definitiv echt und das Gegengift musste nicht jeden Tag verabreicht werden. :)



    Das kann ich mir gut vorstellen. Im übrigen trägt sie ja auch das Amulett - vielleicht liegt es daran, dass Driochos so auf sie reagiert.


    Das hatte ich jetzt eher verdrängt, da es gar nicht bzw. nur so am Rande erwähnt wird. Irgendwie habe ich so das Gefühl, dass die Statue auf Tomeija reagiert und nicht auf das Amulett, aber ich kann mich da auch täuschen.



    Ein anderer Gedanke zu Eakina: Sie lebt genauso abgeschottet wie Dûrus. Auch er wollte keine Menschen in seinem Hauptgebäude und lebte dort alleine. Eakina hat auch überall kleine Verstecke, und wer weiß, was Liothan gefunden hat. Vielleicht ist sie eine Witga und könnte Tomeija und Liothan nach Hause schicken?


    Das hätte ich jetzt eher für unwahrscheinlich gefunden. Dann würde die ja an jeder Ecke lauern. Ich denke auch, dass sie Tomeija auch nicht so einfach entkommen hätte lassen und es evtl. auch angedeutet worden wäre.



    Ich hätte es eher unrealistisch gefunden, wenn die beiden jetzt schon wieder aufeinander getroffen wären. Sie sind in völlig verschiedenen Vierteln in einer riesigen, ihnen unbekannten Stadt unterwegs. Ich hoffe nur, dass sie sich nicht zufällig auf dem Markt beim Äpfelkaufen über den Weg laufen :rollen:


    Naja, Tomeija hatte ja das Gefängnis als Ausgangspunkt und letzten Aufenthaltsort von Liothan. Hier wäre ein Aufeinandertreffen durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Jetzt, da er nicht mehr dort ist, ist es wirklich unwahrscheinlich, dass sie sich so einfach begegnen.



    Naja, Dûrus hätte auch tot sein müssen. Ich bin ehrlich gesagt noch nicht überzeugt davon, dass sie "für immer" tot ist...


    Ich schon. Für mich gab es daran keinerlei Zweifel. Noch dazu, da sich für Liothan und für Markus Heitz viele Möglichkeiten bieten, wie es weitergeht.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Ob Sabiana sich lange ruhig verhält, kann ich schlecht beurteilen. Zumindest im Moment ist Tomeija wohl sicher, dass Sabiana ihre Kenntnisse um des Zeichens am Hals für sich behält.


    Ich traue dieser Frau auch keinen Meter weit. Wenn die so weiter macht bzw. auch bei anderen ihren Spielchen probiert, wird das noch ein böses Ende mit ihr nehmen.


    Der Hexer, den Tomeija findet, scheint ihr nicht sehr viel weiterzuhelfen. Er wirkt ziemlich heruntergekommen. Kann es wirklich sein, dass das Wasser zu seiner Wohnunggefiltert wird, um die besondere Wirkung zu unterbinden?


    Chucus hat eine hohe Stimme, ich denke er ist ein Eunuch. Wohl, damit er sich bei seinen Schützlingen nicht selbst "bedient".


    Durus hat also die ganze Familie, ausser Rolan, beiseite geschafft. Er legt ja eine Schneise der merkwürdigen Tode. Ich hoffe, dass man auf Rolan hört und den seltsamen Umständen nachgeht.



    Und Liothan ist ein Leibeigener auf Zeit. Merkwürdige Art, die Schulden bei der Staatskasse "abzuarbeiten". Ausgerechnet Eakina ist seine Chefin. Dass sie noch auftaucht, war klar. Wiederlich, wie sie Liothan als menschlichen Tritt benutzt, um in die Sänfte zu steigen :grmpf:


    Diese Szene hat mich auch sehr wütend gemacht. Menschenwürde scheint es da nicht zu geben, nur Klassen. Trotzdem zeigt es, wie unterschiedlich die Menschen in Wedora leben.



    Ob Liothan wirklich damit durchkommt, sich als Eakina auszugeben? Na ich weiss nicht so recht. Er muss die Gestalt, den Gang, die Stimme und auch die Verhaltensweisen von Eokina kopieren. Das wird schwierig. Wenn er irgendwann "Frankenstein" auf der Strasse begenet, denke ich nicht, dass die Verkleidung klappen wird.


    Na, der ist ja blind. Wenn ihm nicht jemand sagt, dass da die vermeintliche Eakina läuft, wird er wohl nichts merken. Alles, woran er Eakina erkännt hätte, ist bei Liothan anders...


  • Ich war anfangs überrascht, dass es überhaupt einen Erzählstrang in Walfor gibt, deshalb kann ich auch nicht behaupten, dass er mir zu kurz gekommen wäre, oder dass er mir gekürzt erscheinen würde. In meinen Augen gibt es eigentlich auch gar nicht so viel mehr zu erzählen. Worauf hätte deiner Meinung nach noch besser eingegangen werden sollen?


    Auf die Auslöschung von Liothans Familie, das war mir an dieser Stelle zu beiläufig. Das letzte was wir von ihr mitbekommen, ist Cattras Auseinandersetzung mit Durus; selbst da ist noch nicht ganz klar, ob sie wirklich dabei ums Leben kommt. Als nächstes beschwert sich Rolan beim Baron, dass Frau und Kinder seines Schwagers bei einem absichtlich gelegten Brand ums Leben gekommen sind.


    Da ist eine kräftige Lücke inmitten der Handlung; nicht dass ich scharf darauf bin, die genauen Umstände vom Mord an den Kindern und der anschließenden Brandstiftung zu lesen - aber so hat mich die Sache einfach stutzen lassen.



    Diese Szene hat mich auch sehr wütend gemacht. Menschenwürde scheint es da nicht zu geben, nur Klassen. Trotzdem zeigt es, wie unterschiedlich die Menschen in Wedora leben.


    Wedora ist eben nicht in jeder Hinsicht innovativ. Gleichheit unter Menschen ist da einfach noch nicht im Programm angekommen. Mich hat das auch sehr geärgert mit der menschlichen Trittstufe.

    :lesen: Tad Williams - Shadowmarch 3. Die Dämmerung


  • Da ist eine kräftige Lücke inmitten der Handlung; nicht dass ich scharf darauf bin, die genauen Umstände vom Mord an den Kindern und der anschließenden Brandstiftung zu lesen - aber so hat mich die Sache einfach stutzen lassen.


    Ich verstehe, was du meinst. Es wäre konsequenter gewesen, den Brand nicht einfach als Randnotiz auszusparen.



    Wedora ist eben nicht in jeder Hinsicht innovativ. Gleichheit unter Menschen ist da einfach noch nicht im Programm angekommen. Mich hat das auch sehr geärgert mit der menschlichen Trittstufe.


    Ja, das war ziemlich demütigend und hat mich geärgert. Eakina wollte ihm wohl gleich klarmachen, womit er zu rechnen hat.
    Aber letztlich ist Wedora auch ein Abbild unserer Welt und Zeit. Hier gibt es auch nur in kleinen Teilen der Welt so etwas wie Menschenrechte. Und wir gehören zu dem kleinen Prozentteil der sie genießen darf. Das macht mich dann doch immer sehr nachdenklich.


    Die antiken Kulturen, die auf Sklavenarbeit setzten, waren auch die Fortschrittlichsten...soviel zu innovativ...

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Was für ein Zufall, dass Tomeija im Vergnügungsviertel landet - wo ja laut Liothans Erkenntnissen am ehsten ein Razhiv anzufinden ist..und dadurch dass sie als Eintreiberin von Schutzgeldern o.ä. dient, kann sie sich recht frei in diesem Viertel bewegen und kann so an Informationen herankommen..
    Sabiana wirkt auf mich wie eine falsche Schlange - sie scheint zu wissen, wie sie Leute und vor allem Männer um den Finger wickelt und nutzt dies schamlos aus - auch versucht sie Tomeija durch ihr Geheimis am Nacken zu erpressen - aber die weiß sich zum Glück zu helfen..Sie scheint ja wirklich recht geschickt zu sein, ich nehme mal an, dass so eine Präzision jahrelanges Training erfordert, damit sie auch wirklich die richtigen Nervenpunkte exakt trifft..
    Als wir im zweiten Abschnitt erfahren haben, dass Durus noch lebt, war mir irgendwie schon klar, dass die Familie von Lothian nicht lange überleben wird - aber an sich ging es doch recht schnell, wir erfahren, dass die ganze Familie bis auf Rolan durch einen Hausbrand ausgelöscht wurde..Schon schade für Liothan, falls er irgendwann wieder zurückkehren söllte..(und hat er nicht auch davon geträumt, dass dies geschehen ist? Ob er vielleicht später etwas ahnen könnte?) Aber so wirklich verwundern tut es mich eigenlicht nicht - ich kann mir gut vorstellen, dass Mahet mit Liothan andere Pläne hat.. :breitgrins:
    Ja der Zufall mit Eakina war mir auch etwas zu viel Zufall - als es hieß, dass er verkauft wurde, da hatte ich schon so eine Befürchtung..Und was für ein Zufall, sie stirbt, als er Limonade für sie machen soll..Und dann will er sich als Eakina ausgeben? Ob das gut geht? Ich kann mir nicht vorstellen, dass er ihr von der Statur ähnlich ist - als Holzfäller hat man doch eher eine andere Figur als eine alte Frau und er kennt ja auch gar nicht ihre Gewohnheiten.. :rollen: Und dann natürlich die geheimen Verstecke der alten Frau - wer sie wohl wirklich war? Welche Position hatte sie inne?
    Die Szene, als Tomeija die Statur berührt, hat mich etwas verwundert - zu gerne würde ich mehr über ihren Fluch hören und ich nehme auch an, dass sie ihn hat, weil sie früher Witgos gejagt hat..


  • Tomeija hat nun also einen Razhiv gefunden. Dieser scheint nicht sehr von ihrem Besuch begeistert zu sein. Dennoch kann er ihr ein bisschen weiterhelfen. Spannend fand ich seine Erzählungen über den Daremo und dessen Versuche, die Magie einzudämmen. Er hat wohl Angst, dass andere mächtiger sein könnten als er und ihm vielleicht von seinem Thron stoßen.
    Jedenfalls kann er ihr ein kleines bisschen weiterhelfen. Mal sehen was Tomeija daraus macht.


    Die Ausführungen des Razhiv fand ich auch interessant und da hat sich mir die Frage gestellt, ob in dem Haus der Greisin Eakina vielleicht solch ein Zugang ist? Liothan hatte ja bei der Erkundung einen Abstieg gefunden, der recht weit nach unten zu gehen scheint - ob dies vielleicht ein geheimer Zugang zu diesen Quellen ist und ob sie damit vielleicht irgendwann wieder nach Hause können?


  • Dein Gedankenganz bezüglich Durus und diesen kleinen Ausflug in die Kriegskunst von Wedora finde ich sehr interessant und auf einen möglichen Zusammenhang bin ich noch gar nicht gekommen - vielleicht könnte da etwas dran sein?
    Und auch deine Gedanken zu Eakina gefallen mir recht gut- dass sie vielleicht damals Teil dieses Aufstandes war - ob sie wirklich schon so alt sein könnte? Dass Eakina der Daremo sein könnte, könnte ich mir irgendwie auch nicht vorstellen, dafür war sie ja doch recht schutzlos unterwegs und ob sie sich in einer Notsituation hätte wehren können? Ich würde mal annehmen, dass der Daremo ein Hintertürchen parat hätte, solange wie er schon an der Macht ist, ist er bestimmt cleverer..