02 - Seite 87 - 175 (III-V)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    LG, Dani


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  • Kaum in Wedora angekommen, werden unsere beiden Protagonisten auch schon getrennt - das hätte ich nicht gedacht. Sehr praktisch für den Autor, denn so kann er uns Wedora aus zwei verschiedenen Perspektiven präsentieren.


    Die Szene im Haus der Statthalterin ist ja bezeichnend, irgendwas ist da wirklich verkehrt mit Tomeijas Nacken. Dass dieses Mysterium nun ständig wieder hervorgeholt wird und mehrfach darüber gerätselt wird, hat mich zunehmend genervt. Ja, wir wissen, da ist was - das war uns allen ja schon im ersten Abschnitt klar. Das nun immer wieder zu wiederholen, steigert nicht die Spannung, sondern erzeugt bei mir das Gefühl, für dumm verkauft zu werden.


    Dass Liothan ins Verlies kommt, ist natürlich fatal bei seiner Platzangst. Und dann auch noch zu einem Kannibalen! Wie eklig ist das denn! *schauder* Aber zumindest wissen wir jetzt, welche Viertel Wedora zu bieten hat und dass der Daremo im Turm residiert. Dass im Krankenviertel ein künstliches Lebewesen aus Leichenteilen zusammen gebastelt wird, finde ich auch extrem eklig. Eine kleine Anleihe bei Frankenstein, oder wie?


    Tomeija dagegen ist mal wieder die Clevere und macht sich ganz elegant vom Acker. Durch ihre Augen lernen wir das Krankenviertel kennen, und ich fand es sehr rührend, dass sie dem verletzten Mädchen nach besten Kräften hilft, obwohl sie sich damit in Gefahr bringt. Bestimmt wird der Vater des Mädchens noch einmal auf den Plan treten und Tomeija in einer Notlage helfen, so spekuliere ich mal. Wie sie sich bei der alten Frau in die Rolle der Beschützerin einschmuggelt, das hat wirklich Klasse. Und schon ist sie wieder raus aus dem Krankenviertel, nur geht leider auch das nicht glatt. Witzig fand ich, wie sie in die Theaterstück hineinplatzt und dort kämpfenderweise Teil der Handlung wird - echt gut gelungen, diese Szene! Leider hat Tomeijas Flucht keinen nachhaltigen Erfolg, am Ende wird sie doch noch gestellt. Jetzt bin ich aber sehr gespannt, was die Gardisten mit ihr anstellen. Wird sie wohl zu Liothan und dem Kannibalen ins Verlies gesteckt?


    Weniger gut läuft es bei Cattra, ich schätze mal, sie ist tot. Hereingefallen auf die Sprüche des Durus, mit fatalem Ausgang... Ich dachte eigentlich, Durus schickt sie auch nach Wedora, dabei hat er nur ihre Vernichtung im Sinn. Und das gleiche war eigentlich für Tomeija und Liothan vorgesehen, nur dass es aufgrund des fehlenden Blattgoldes schief ging und die beiden in Wedora landeten.


    Insgesamt gesehen treibt Markus Heitz seine Handlung in einem angenehmen, nicht überhasteten Tempo weiter. Er zeigt uns sein Setting und lässt uns tiefer eintauchen in die Geheimnisse der Stadt. Ich habe zwar Befürchtungen, dass meine sehr niedrigschwellig Ekelschwelle im Laufe der Handlung noch überschritten wird, aber das hält mich nicht davon ab, mich gut unterhalten zu lassen. Also weiter so.

    :lesen: Nina Blazon - Rabenherz und Eismund

  • Wirklich blöd, dass Liothan und Tomeija so kurz nach der Ankunft in Wedora schon getrennt werden. Aber sonst wäre das Ganze wohl zu einfach gewesen :smile:


    Bunte Truppe, die Liothan in der Zelle Gesellschaft leistet. Ein Wiederholungstäter, ein Betrüger und ein Kannibale. Der war aber wirklich sehr eklig, bah!


    Tomeija hat da schon einiges mehr in Wedora erlebt. Gut hat mir gefallen, dass sie dem kleinen Mädchen im Krankenhaus sofort geholfen hat, ohne dabei an sich selbst und die Zeit, die ihr dadurch möglicherweise auf der Flucht fehlt, zu denken. Der Vater der Kleinen wird sich bestimmt zu einem späteren Zeitpunkt erkenntlich zeigen.


    Und dann dieser "Frankenstein". Weidet Leichen aus und verwendet passende Körperteile wieder. Was dabei wohl für ein Wesen herauskommt. Und zahlende Kunden für das eine oder andere "Ersatzteil" wird er sicherlich auch genügend an der Hand haben.


    Schade, dass Tomeija im Theater dann doch noch gefasst wird. Ich dachte schon, sie landet in der selben Zelle wie Liothan.


    Liothan wird seine Frau wohl nicht wiedersehen. Durus hat wieder einen dieser furchtbaren Zauber gewirkt und Cattra wurde von innen "aufgefressen". Dass es so ein Ende mit ihr nimmt, hätte ich nicht vermutet.

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.


  • Die Szene im Haus der Statthalterin ist ja bezeichnend, irgendwas ist da wirklich verkehrt mit Tomeijas Nacken. Dass dieses Mysterium nun ständig wieder hervorgeholt wird und mehrfach darüber gerätselt wird, hat mich zunehmend genervt. Ja, wir wissen, da ist was - das war uns allen ja schon im ersten Abschnitt klar. Das nun immer wieder zu wiederholen, steigert nicht die Spannung, sondern erzeugt bei mir das Gefühl, für dumm verkauft zu werden.


    Stimmt, das empfinde ich genauso. Deshalb habe ich wohl ziemlich darüber hinweg gelesen und es im meinem ersten Post gar nicht erwähnt.



    Eine kleine Anleihe bei Frankenstein, oder wie?


    Daran dachte ich auch.


    Was mir jetzt gerade einfällt, welchem Wesen geben sie wohl die "Reste" zum verwerten, dem Biest am Tor, das alle beschnüffelt?



    Insgesamt gesehen treibt Markus Heitz seine Handlung in einem angenehmen, nicht überhasteten Tempo weiter. Er zeigt uns sein Setting und lässt uns tiefer eintauchen in die Geheimnisse der Stadt. Ich habe zwar Befürchtungen, dass meine sehr niedrigschwellig Ekelschwelle im Laufe der Handlung noch überschritten wird, aber das hält mich nicht davon ab, mich gut unterhalten zu lassen. Also weiter so.


    Das Buch liest sich wirklich angenehm.
    Ich denke auch, dass da noch so einiges Eklige auf uns wartet. Obwohl ich den Kannibalen schon ziemlich heftig fand.

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.


  • Was mir jetzt gerade einfällt, welchem Wesen geben sie wohl die "Reste" zum verwerten, dem Biest am Tor, das alle beschnüffelt?


    Ach du Schande, das hatte ich ja ganz verdrängt.... :entsetzt: fand ich auch gräßlich, dieses Ding. Ich will es eigentlich gar nicht so genau wissen - aber das wird sich Meister Mahet wohl nicht nehmen lassen, uns da einen superekligen Resteverwerter zu präsentieren. :breitgrins:

    :lesen: Nina Blazon - Rabenherz und Eismund

  • Stimmt, das empfinde ich genauso. Deshalb habe ich wohl ziemlich darüber hinweg gelesen und es im meinem ersten Post gar nicht erwähnt.


    Irgendwie lustig, denn ich empfinde es als gar nicht so häufig oder gar nervig. Hättet ihr jetzt nicht darüber gesprochen, wäre es mir nicht einmal aufgefallen, dass es irgendwie sehr häufig thematisiert wurde. :)


    Allerdings würde ich nun auch gerne mal wissen, was sich da in ihrem Nacken verbirgt....


    Daran dachte ich auch.


    Was mir jetzt gerade einfällt, welchem Wesen geben sie wohl die "Reste" zum verwerten, dem Biest am Tor, das alle beschnüffelt?


    Ich fand den Typen ziemlich unheimlich, zumal er ja auch noch blind ist. Dass er dann erkennen kann, welcher Körperteil noch zu etwas taugt und welches Organ er noch verwenden kann, fand ich sehr erstaunlich, auch wenn es irgendwie ekelig war.
    Und diese ältere Dame mit dem bereits fünften Herz war auch irgendwie krass. Sich einen Sklaven kaufen zu wollen, um ihm dann das Herz zu stehlen... Unglaublich.


    War nicht auch von dem Verwesungsturm die Rede? Ich glaube ich möchte lieber gar nicht wissen, was dort für ein Wesen haust... *grusel*



    Kaum in Wedora angekommen, werden unsere beiden Protagonisten auch schon getrennt - das hätte ich nicht gedacht. Sehr praktisch für den Autor, denn so kann er uns Wedora aus zwei verschiedenen Perspektiven präsentieren.


    Auf jeden Fall ist das gut durchdacht. Ich finde beide Abschnitte spannend. Wobei mir Liothan, weshalb auch immer, doch noch ein bisschen lieber ist.



    Dass Liothan ins Verlies kommt, ist natürlich fatal bei seiner Platzangst. Und dann auch noch zu einem Kannibalen! Wie eklig ist das denn! *schauder* Aber zumindest wissen wir jetzt, welche Viertel Wedora zu bieten hat und dass der Daremo im Turm residiert.


    Der Kannibale ist wirklich unheimlich, aber er scheint auch viel zu wissen. Echt eklig war die Szene, in der er das Herz von diesem Spion des Sandvolkes verspeist.... Ihhhh. Na ja, aber vielleicht verhilft er Liothan so dazu, eher aus dieser schrecklich stinkenden Zelle zu kommen.



    Tomeija dagegen ist mal wieder die Clevere und macht sich ganz elegant vom Acker. Durch ihre Augen lernen wir das Krankenviertel kennen, und ich fand es sehr rührend, dass sie dem verletzten Mädchen nach besten Kräften hilft, obwohl sie sich damit in Gefahr bringt. Bestimmt wird der Vater des Mädchens noch einmal auf den Plan treten und Tomeija in einer Notlage helfen, so spekuliere ich mal. Wie sie sich bei der alten Frau in die Rolle der Beschützerin einschmuggelt, das hat wirklich Klasse. Und schon ist sie wieder raus aus dem Krankenviertel, nur geht leider auch das nicht glatt. Witzig fand ich, wie sie in die Theaterstück hineinplatzt und dort kämpfenderweise Teil der Handlung wird - echt gut gelungen, diese Szene! Leider hat Tomeijas Flucht keinen nachhaltigen Erfolg, am Ende wird sie doch noch gestellt. Jetzt bin ich aber sehr gespannt, was die Gardisten mit ihr anstellen. Wird sie wohl zu Liothan und dem Kannibalen ins Verlies gesteckt?


    Diese Szene fand ich auch super. Ich habe mich wirklich für den Vater und das Mädchen gefreut. Aber mich hat es doch sehr gewundert, dass die Heiler dort nicht von selbst auf diese Lösung kamen. Denn mir kommt Wedora jetzt nicht sonderlich rückständig vor. Da müssten die doch wissen, was bei so einer Verletzung zu tun ist?


    Das Theaterstück war klasse, wenn auch etwas verstörend. Interpretiere ich das richtig, dass angedacht war, dort echte Kämpfe stattfinden zu lassen? Ziemlich grausam oder? Aber das würde die Sägespäne auf der Bühne erklären. Die soll bestimmt das Blut aufsaugen... Gruselig. Und ziemlich brutal.



    Weniger gut läuft es bei Cattra, ich schätze mal, sie ist tot. Hereingefallen auf die Sprüche des Durus, mit fatalem Ausgang... Ich dachte eigentlich, Durus schickt sie auch nach Wedora, dabei hat er nur ihre Vernichtung im Sinn. Und das gleiche war eigentlich für Tomeija und Liothan vorgesehen, nur dass es aufgrund des fehlenden Blattgoldes schief ging und die beiden in Wedora landeten.


    Cattra tat mir schrecklich leid. Sie war mir gleich sympathisch und ich finde es furchtbar, wenn sie so ein schreckliches Ende finden muss. Und ich mache mir Sorgen um die Kinder. Die Armen! Um die wollte er sich ja auch noch kümmern. Es ist schrecklich. Armer Liothan.... Wenn er nur wüsste, dass es wahrscheinlich längst zu spät ist für seine Familie. :(



    Insgesamt gesehen treibt Markus Heitz seine Handlung in einem angenehmen, nicht überhasteten Tempo weiter. Er zeigt uns sein Setting und lässt uns tiefer eintauchen in die Geheimnisse der Stadt. Ich habe zwar Befürchtungen, dass meine sehr niedrigschwellig Ekelschwelle im Laufe der Handlung noch überschritten wird, aber das hält mich nicht davon ab, mich gut unterhalten zu lassen. Also weiter so.


    Das kann ich auf jeden Fall so unterschreiben. Mir macht das Buch - von einigen Ekelszenen mal abgesehen - echt Spaß und ich befinde mich richtig in einem Sog. DAs hatte ich schon sehr lange nicht mehr. :)

    Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben. ~ Altirischer Segenswunsch

    Einmal editiert, zuletzt von KillerKiwi ()

  • Ach du Schande, das hatte ich ja ganz verdrängt.... :entsetzt: fand ich auch gräßlich, dieses Ding. Ich will es eigentlich gar nicht so genau wissen - aber das wird sich Meister Mahet wohl nicht nehmen lassen, uns da einen superekligen Resteverwerter zu präsentieren. :breitgrins:


    :entsetzt:


    Ich befürchte ja, dass wir es früher oder später noch erfahren werden... :entsetzt: :breitgrins:

    Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben. ~ Altirischer Segenswunsch


  • Die Szene im Haus der Statthalterin ist ja bezeichnend, irgendwas ist da wirklich verkehrt mit Tomeijas Nacken. Dass dieses Mysterium nun ständig wieder hervorgeholt wird und mehrfach darüber gerätselt wird, hat mich zunehmend genervt. Ja, wir wissen, da ist was - das war uns allen ja schon im ersten Abschnitt klar. Das nun immer wieder zu wiederholen, steigert nicht die Spannung, sondern erzeugt bei mir das Gefühl, für dumm verkauft zu werden.


    Ähnlich geht es mir auch, wobei sie wohl als Spionin gebrandmarkt wurde. Trotzdem könnte da jetzt endlich mal die Auflösung kommen.



    Dass Liothan ins Verlies kommt, ist natürlich fatal bei seiner Platzangst. Und dann auch noch zu einem Kannibalen! Wie eklig ist das denn! *schauder* ... Dass im Krankenviertel ein künstliches Lebewesen aus Leichenteilen zusammen gebastelt wird, finde ich auch extrem eklig. Eine kleine Anleihe bei Frankenstein, oder wie?



    Ich denke auch, dass da noch so einiges Eklige auf uns wartet. Obwohl ich den Kannibalen schon ziemlich heftig fand.


    Ich muss gestehen, ich finde den Kannibalen nicht ekelig sondern vielmehr faszinierend. Klar, was er macht ist gruselig, aber vom Charakter her finde ich ihn unglaublich spannend. Immerhin hat er Liothan lang und breit gewarnt, näher zu kommen, erzählt ihm die Mond-Legende und hat auch sonst nicht versucht, ihn anzugreifen. Außerdem gibt er Liothan einen Weg nach draußen. Ob der noch häufiger auftaucht?




    Liothan wird seine Frau wohl nicht wiedersehen. Durus hat wieder einen dieser furchtbaren Zauber gewirkt und Cattra wurde von innen "aufgefressen". Dass es so ein Ende mit ihr nimmt, hätte ich nicht vermutet.



    Weniger gut läuft es bei Cattra, ich schätze mal, sie ist tot. Hereingefallen auf die Sprüche des Durus, mit fatalem Ausgang... Ich dachte eigentlich, Durus schickt sie auch nach Wedora, dabei hat er nur ihre Vernichtung im Sinn. Und das gleiche war eigentlich für Tomeija und Liothan vorgesehen, nur dass es aufgrund des fehlenden Blattgoldes schief ging und die beiden in Wedora landeten.


    Nur der Vollständigkeit halber: ich glaube, bei Cattra wurde kein Gold verwendet, weswegen sie nicht in Wedora landete. Ich hatte auch zuerst daran gedacht - und machte mir gleich sorgen, wie sie die Wüste überleben sollte.


    Im Endeffekt kam es aber schlimmer, so einen grausamen Tod wünscht man nicht mal seinem schlimmsten Feind...Ich hätte auch nicht gedacht, dass Cattra so früh im Buch stirbt. Wenn Liothan und Tomeija einen Zauberer finden, der sie zurückschickt, vielleicht kann der auch gleich an der Zeit was drehen :breitgrins:



    Insgesamt gesehen treibt Markus Heitz seine Handlung in einem angenehmen, nicht überhasteten Tempo weiter. Er zeigt uns sein Setting und lässt uns tiefer eintauchen in die Geheimnisse der Stadt.


    Ich bin auch sehr begeistert von dem unaufgeregtem Tempo. Außerdem werde ich wohl doch mein Sketchbook auspacken müssen, denn ein paar der Beschreibungen Wedoras oder von Szenen haben sich so in meinen Kopf gebrannt, die müssen raus. Es ist mein erstes Buch von Markus Heitz, aber wenn das so weiter geht, wird es nicht das letzte sein!

  • Ich muss gestehen, ich finde den Kannibalen nicht ekelig sondern vielmehr faszinierend. Klar, was er macht ist gruselig, aber vom Charakter her finde ich ihn unglaublich spannend. Immerhin hat er Liothan lang und breit gewarnt, näher zu kommen, erzählt ihm die Mond-Legende und hat auch sonst nicht versucht, ihn anzugreifen. Außerdem gibt er Liothan einen Weg nach draußen. Ob der noch häufiger auftaucht?


    Ich frage mich ja, warum? Ob er sich davon etwas verspricht?



    Nur der Vollständigkeit halber: ich glaube, bei Cattra wurde kein Gold verwendet, weswegen sie nicht in Wedora landete. Ich hatte auch zuerst daran gedacht - und machte mir gleich sorgen, wie sie die Wüste überleben sollte.


    Im Endeffekt kam es aber schlimmer, so einen grausamen Tod wünscht man nicht mal seinem schlimmsten Feind...Ich hätte auch nicht gedacht, dass Cattra so früh im Buch stirbt. Wenn Liothan und Tomeija einen Zauberer finden, der sie zurückschickt, vielleicht kann der auch gleich an der Zeit was drehen :breitgrins:


    Zu wünschen wäre es ihnen. Aber ich habe leider wenig Hoffnung. Mir gehen irgendwie die armen Kinder nicht aus dem Kopf. Hoffentlich lässt Durus sie doch in Ruhe.

    Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben. ~ Altirischer Segenswunsch


  • Die Szene im Haus der Statthalterin ist ja bezeichnend, irgendwas ist da wirklich verkehrt mit Tomeijas Nacken. Dass dieses Mysterium nun ständig wieder hervorgeholt wird und mehrfach darüber gerätselt wird, hat mich zunehmend genervt. Ja, wir wissen, da ist was - das war uns allen ja schon im ersten Abschnitt klar. Das nun immer wieder zu wiederholen, steigert nicht die Spannung, sondern erzeugt bei mir das Gefühl, für dumm verkauft zu werden.


    Dass euch die Nackenerwähnung nervt, kann ich gut nachvollziehen. Es hätte mir besser gefallen, wenn es am Anfang nur angedeutet worden wäre. Nur ein kleiner, eher unaufgeregter Hinweis und dann nicht mehr erwähnt würde. So liegt jetzt der Fokus dauernd darauf und das, obwohl das Buch noch mehr zu bieten hat.
    Jetzt denkt man sich bei Tomeijas Szenen dauernd: „Nun sag doch endlich.“ :grmpf:




    Tomeija dagegen ist mal wieder die Clevere und macht sich ganz elegant vom Acker. Durch ihre Augen lernen wir das Krankenviertel kennen, und ich fand es sehr rührend, dass sie dem verletzten Mädchen nach besten Kräften hilft, obwohl sie sich damit in Gefahr bringt. Bestimmt wird der Vater des Mädchens noch einmal auf den Plan treten und Tomeija in einer Notlage helfen, so spekuliere ich mal.


    Die Szene war nach der hektischen Flucht recht schön. Schön, dass Tomeija hier Mitgefühl zeigt. Da punktet sie bei mir dann doch etwas. Der Vater des Kindes wird bestimmt eine Rolle spielen, da kommen wir bestimmt nicht drumherum. Aber es ist doch auch gut, dass hier nach all den Strapazen ein Bonus geschaffen wird.



    Weniger gut läuft es bei Cattra, ich schätze mal, sie ist tot. Hereingefallen auf die Sprüche des Durus, mit fatalem Ausgang... Ich dachte eigentlich, Durus schickt sie auch nach Wedora, dabei hat er nur ihre Vernichtung im Sinn. Und das gleiche war eigentlich für Tomeija und Liothan vorgesehen, nur dass es aufgrund des fehlenden Blattgoldes schief ging und die beiden in Wedora landeten.


    Dieses Ende war sehr grausam und überraschend. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet und meine Hoffnung, dass Cattra überlebt wurde leider jäh zerstört. Sie wirkte so clever und überlegt, dass ich dachte Sie kommt noch mit einem Trick davon oder etabliert sich als Durus’ Gegenspielerin.
    Der Witgo macht mich langsam ziemlich wütend und es geht mir auf die Nerven, dass er so ungehindert und leicht durchkommt. Allerdings würde ich auch zu gerne mehr über ihn erfahren.



    Ach du Schande, das hatte ich ja ganz verdrängt.... :entsetzt: fand ich auch gräßlich, dieses Ding. Ich will es eigentlich gar nicht so genau wissen - aber das wird sich Meister Mahet wohl nicht nehmen lassen, uns da einen superekligen Resteverwerter zu präsentieren. :breitgrins:


    Ich dachte es wurde erwähnt, dass dieses Ding, sollte es sterben zu dem Ding kommt, das im Turm wohnt? Oder habe ich das falsch in Erinnerung!? Solche Tierchen oder was auch immer das sein soll, liegen mir so gar nicht. Ich will überhaupt nicht wissen, um was es sich handelt.




    Ich muss gestehen, ich finde den Kannibalen nicht ekelig sondern vielmehr faszinierend. Klar, was er macht ist gruselig, aber vom Charakter her finde ich ihn unglaublich spannend. Immerhin hat er Liothan lang und breit gewarnt, näher zu kommen, erzählt ihm die Mond-Legende und hat auch sonst nicht versucht, ihn anzugreifen. Außerdem gibt er Liothan einen Weg nach draußen. Ob der noch häufiger auftaucht?


    Mir geht es wie dir. Ettras ist ein faszinierender und geheimnisvoller Charakter von dem ich auch noch gerne mehr wissen möchte. Er ist grausam und kannibalisch, das macht ihn nicht sympathisch, aber letztendlich fand ich die Tötung Cattras wesentlich ekliger und tragischer und mitleiderregender…
    Dass er Liothan hilft spricht doch für ihn. Natürlich ist nicht klar, ob er ihn noch für seine Zwecke missbrauchen wird, aber ich mag vorausschauende Figuren. :zwinker: Zumindest erfährt man etwas über Wedora und die Geschichte mit der 3 Monde ist doch schon mal interessant.




    Ich bin auch sehr begeistert von dem unaufgeregtem Tempo. Außerdem werde ich wohl doch mein Sketchbook auspacken müssen, denn ein paar der Beschreibungen Wedoras oder von Szenen haben sich so in meinen Kopf gebrannt, die müssen raus. Es ist mein erstes Buch von Markus Heitz, aber wenn das so weiter geht, wird es nicht das letzte sein!


    Ui Sketchbook. :smile: Darf ich fragen, welche Szenen raus müssen? Zeigst du uns vielleicht eine davon?


    Was mich wundert ist, dass von euch Fantasy-Lesern so wenig von Markus Heitz gelesen haben. Ich dachte immer, da kommt man in Deutschland nur schwer dran vorbei. Zumindest ging es mir so, da er doch sehr viele verschiedene Projekte bisher hatte. Mir gefällt nicht alles, aber doch so viel, dass ich ihn immer wieder lesen würde.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Was mir besonders gefiel war die Zollkontrolle. Es war faszinierend wie organisiert und durchdacht das vonstatten geht. Man hat im Grunde keine Chance sich einzuschleichen oder einfach irgendwie durchzurutschen. Die Stadt wirkt auf mich sehr fortschrittlich und ich finde Markus Heitz hat öfter moderne Elemente und Technik quasi in eine frühere Zeit transferiert. Sogar Organhändler gibt es da schon und die „Technik“ der Transplantation.


    Worüber ich gegrübelt habe, war die Blutuntersuchung. Es wurde erwähnt, dass das Blut nicht krank ist, aber anders. Denkt ihr, dass ist dadurch bedingt, dass Liothan und Tomeija einfach aus einem anderen Teil der Welt stammen, oder dass das noch eine tiefergehende Rolle spielen wird? Sonst hätte man das auch anders darstellen können.


    Worauf ich inzwischen sehr sehr neugierig ist der Daremo. Dieser geheimnisumwitterte Statthalter fasziniert mich immer mehr, wogegen Tomeijas Nacken mir schon fast egal ist. Aber wie sich der Mythos um den Herrscher durch´s Buch zieht, finde ich sehr gut gemacht. Inzwischen habe ich schon diverse Theorien, wer oder was er/sie sein könnte. Und ihr? :breitgrins:


    Auch über die 9 Statthalter würde ich ganz gerne mehr erfahren. Da wurden bisher nur 2 zu einem kleinen Teil beleuchtet. Ich finde es generell faszinierend, wie die Stadt funktioniert und das politische System funktionieren. Der Daremo scheint hart aber gerecht zu sein. Zumindest sorgt er eigentlich gut für alle. :zwinker:

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Ui Sketchbook. :smile: Darf ich fragen, welche Szenen raus müssen? Zeigst du uns vielleicht eine davon?


    Was mich wundert ist, dass von euch Fantasy-Lesern so wenig von Markus Heitz gelesen haben. Ich dachte immer, da kommt man in Deutschland nur schwer dran vorbei. Zumindest ging es mir so, da er doch sehr viele verschiedene Projekte bisher hatte. Mir gefällt nicht alles, aber doch so viel, dass ich ihn immer wieder lesen würde.


    Mal gucken. Ich habe ewig nicht mehr gezeichnet, ich muss da erstmal wieder reinkommen ;) Es sind auch eher die ruhigen Szenen, z.B. als der Dino-Waran auf der Düne steht oder Tomeija auf dem Dach, als sie den Leichenkarren sieht.


    Jaaa, ich habe immer einen Bogen um Heitz gemacht, weil er mir zu sehr gehypet wurde...

  • Mal gucken. Ich habe ewig nicht mehr gezeichnet, ich muss da erstmal wieder reinkommen ;) Es sind auch eher die ruhigen Szenen, z.B. als der Dino-Waran auf der Düne steht oder Tomeija auf dem Dach, als sie den Leichenkarren sieht.


    Jaaa, ich habe immer einen Bogen um Heitz gemacht, weil er mir zu sehr gehypet wurde...


    Das Zeichnen verlernt man nicht. Ich wäre sehr gespannt. Aber wie du magst. :smile:


    Gehypt? Dann habe ich etwas verpasst. Ich bin auf Markus Heitz gekommen, weil mir jemand den ersten Zwergen-Band empfohlen hat. Da war der aber schon ein paar Jahre draußen. Und da er mir gefiel bin ich aufmerksam geblieben. Aber ich muss zugeben, dass ich viele Bücher auch ignoriert habe, da mir die Art der Handlung nicht zusagte.


    D.h. je mehr etwas angepriesen wird, umso weniger willst du es? :zwinker:

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Jetzt denkt man sich bei Tomeijas Szenen dauernd: „Nun sag doch endlich.“ :grmpf:


    Genau so. :zwinker:


    Mir geht es wie dir. Ettras ist ein faszinierender und geheimnisvoller Charakter von dem ich auch noch gerne mehr wissen möchte. Er ist grausam und kannibalisch, das macht ihn nicht sympathisch, aber letztendlich fand ich die Tötung Cattras wesentlich ekliger und tragischer und mitleiderregender…
    Dass er Liothan hilft spricht doch für ihn. Natürlich ist nicht klar, ob er ihn noch für seine Zwecke missbrauchen wird, aber ich mag vorausschauende Figuren. :zwinker: Zumindest erfährt man etwas über Wedora und die Geschichte mit der 3 Monde ist doch schon mal interessant.


    Ja ihr habt ja recht. Es ist die Faszination des Schrecklichen, die diese Figur umgibt. Ansonsten ist er wirklich ein nützlicher Informationsgeber und immerhin hat er Liothan noch nicht angeknabbert. :breitgrins:



    Was mich wundert ist, dass von euch Fantasy-Lesern so wenig von Markus Heitz gelesen haben. Ich dachte immer, da kommt man in Deutschland nur schwer dran vorbei. Zumindest ging es mir so, da er doch sehr viele verschiedene Projekte bisher hatte. Mir gefällt nicht alles, aber doch so viel, dass ich ihn immer wieder lesen würde.


    Ja, komisch eigentlich. Die Zwerge hab ich immer links liegen gelassen und kann eigentlich gar nicht sagen, warum. Vielleicht ist einfach zuviel Fantasy auf dem Markt, als dass man wirklich noch alles lesen kann. Und ehrlich gesagt lese ich zwar sehr gerne die doch eher mainstreamig wirkenden "Völker"-Bücher, aber es muss auch noch Zeit für anderes, eher nischenmäßiges sein. Und auch für Non-Fantasy.



    Was mir besonders gefiel war die Zollkontrolle. Es war faszinierend wie organisiert und durchdacht das vonstatten geht. Man hat im Grunde keine Chance sich einzuschleichen oder einfach irgendwie durchzurutschen. Die Stadt wirkt auf mich sehr fortschrittlich und ich finde Markus Heitz hat öfter moderne Elemente und Technik quasi in eine frühere Zeit transferiert. Sogar Organhändler gibt es da schon und die „Technik“ der Transplantation.


    Das ist mir auch aufgefallen und erzeugt irgendwie ein surreales Lesegefühl, mir gefällt das. Ich hoffe, es bleibt so und wir haben nicht am Ende wieder das übliche Mittelalter-Setting (vor kurzem ging es mir nämlich so mit einem Buch, dass sehr innovativ angefangen hat, das Niveau aber nicht halten konnte und dann vom Setting her sehr beliebig wurde).

    :lesen: Nina Blazon - Rabenherz und Eismund

    Einmal editiert, zuletzt von Miramis ()


  • Vielleicht ist einfach zuviel Fantasy auf dem Markt, als dass man wirklich noch alles lesen kann. Und ehrlich gesagt lese ich zwar sehr gerne die doch eher mainstreamig wirkenden "Völker"-Bücher, aber es muss auch noch Zeit für anderes, eher nischenmäßiges sein.


    Viel ist es auf jeden Fall und man muss sich sehr gut überlegen, in welches Werk man seine Zeit investiert. Meine Wunschliste wird immer länger und mir fällt es manchmal wirklich schwer zu entscheiden, was als nächstes kommt.
    Immer diese Luxus-Probleme.... :breitgrins:



    Das ist mir auch aufgefallen und erzeugt irgendwie ein surreales Lesegefühl, mir gefällt das. Ich hoffe, es bleibt so und wir haben nicht am Ende wieder das übliche Mittelalter-Setting (vor kurzem ging es mir nämlich so mit einem Buch, dass sehr innovativ angefangen hat, das Niveau aber nicht halten konnte und dann vom Setting her sehr beliebig wurde).


    Das empfinde ich ebenso. Das "Konzept" Wedora ist relativ gut inszeniert. Es gibt viel Bekanntes für den erfahrenen Leser, aber auch doch viele Neuheiten, was es sehr interessant macht. Was das betrifft finde Markus Heitz sehr innovativ.

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  • Ja ihr habt ja recht. Es ist die Faszination des Schrecklichen, die diese Figur umgibt. Ansonsten ist er wirklich ein nützlicher Informationsgeber und immerhin hat er Liothan noch nicht angeknabbert. :breitgrins:


    Ich frage mich ja, ob wir ihm noch öfter begegnen werden. War eigentlich klar, ob er aus diesem Kerker eigentlich jemals wieder herauskommen wird? Wenn ihm etwas nachgewiesen werden kann, dann wohl nur zur Hinrichtung, oder?
    Interessant ist er auf jeden Fall, das kann auch ich nicht abstreiten. Dennoch, er ist unheimlich. Ob er vielleicht auch irgendwelche magischen Fähigkeiten hat?




    Ja, komisch eigentlich. Die Zwerge hab ich immer links liegen gelassen und kann eigentlich gar nicht sagen, warum. Vielleicht ist einfach zuviel Fantasy auf dem Markt, als dass man wirklich noch alles lesen kann. Und ehrlich gesagt lese ich zwar sehr gerne die doch eher mainstreamig wirkenden "Völker"-Bücher, aber es muss auch noch Zeit für anderes, eher nischenmäßiges sein. Und auch für Non-Fantasy.


    Ich hatte eine lange Phase, da habe ich nur Jugendbücher gelesen. Von der Biss-Reihe bis hin zu Panem. Aber in letzter Zeit brauchte ich auch mal wieder etwas anderes. Bei mir ist es auch gleich immer so extrem, dass ich dann einem Genre für einige Zeit "verfalle".
    Ich hatte mich mal an "Die Orks" von Hardebusch (?) versucht, aber habe es dann doch wieder abgebrochen, dabei war es eigentlich nicht schlecht. Ich glaube es war aber einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Aber bis jetzt kann ich nur wiederholen, dass ich mir Von Markus Heitz definitiv die weiteren Bücher noch ansehen und vielleicht sogar lesen werde. ;)



    Das ist mir auch aufgefallen und erzeugt irgendwie ein surreales Lesegefühl, mir gefällt das. Ich hoffe, es bleibt so und wir haben nicht am Ende wieder das übliche Mittelalter-Setting (vor kurzem ging es mir nämlich so mit einem Buch, dass sehr innovativ angefangen hat, das Niveau aber nicht halten konnte und dann vom Setting her sehr beliebig wurde).


    Oh ja, die Zollkontrolle fand ich auch sehr spannend. Alles läuft so organisiert und strukturiert ab. Spannend fand ich auch diese Masken, die getragen wurden, um sich vor Krankheiten zu schützen. Was wohl so anders an Tomeijas Blut ist?
    Die Verwicklung von Fortschritt und Technik und dennoch mittelalterlich fand ich sehr gut. Vor allem merkt man auch den Unterschied zu der Heimat von Tomeija und Liothan.

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  • Ich frage mich ja, ob wir ihm noch öfter begegnen werden. War eigentlich klar, ob er aus diesem Kerker eigentlich jemals wieder herauskommen wird? Wenn ihm etwas nachgewiesen werden kann, dann wohl nur zur Hinrichtung, oder?
    Interessant ist er auf jeden Fall, das kann auch ich nicht abstreiten. Dennoch, er ist unheimlich. Ob er vielleicht auch irgendwelche magischen Fähigkeiten hat?


    Ja, er war sehr zuversichtlich, dass er bald rauskommen würde. :breitgrins: Ihm konnte der Kannibalismus auch nicht nachgewiesen werden. Es wäre erstaunlich, wenn wir von ihm nichts mehr hören würden.
    Seine magischen Fähigkeiten hat er im Kerker schon unter Beweis gestellt. Zum Beispiel seine Aura, da es kühler wird, wenn man sich ihm nähert. Auch denke ich, dass die Dunkelheit auch mehr sein Werk ist.
    Außerdem erkannte er den Spion auf anhieb...Für mich wären das eindeutige Hinweise, dass er einige magische Fähigkeiten hat.



    Ich hatte eine lange Phase, da habe ich nur Jugendbücher gelesen. Von der Biss-Reihe bis hin zu Panem. Aber in letzter Zeit brauchte ich auch mal wieder etwas anderes. Bei mir ist es auch gleich immer so extrem, dass ich dann einem Genre für einige Zeit "verfalle".
    Ich hatte mich mal an "Die Orks" von Hardebusch (?) versucht, aber habe es dann doch wieder abgebrochen, dabei war es eigentlich nicht schlecht. Ich glaube es war aber einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Aber bis jetzt kann ich nur wiederholen, dass ich mir Von Markus Heitz definitiv die weiteren Bücher noch ansehen und vielleicht sogar lesen werde. ;)


    Das kann ich gut nachvollziehen, dass man einige Zeit bei einem Genre bleibt und es dann aber irgendwann nicht mehr sehen kann und etwas anderes her muss. Bei mir sind das dann Thriller oder Krimis.


    (Btw: Bei den Orks gibt es viele Autoren. Der bekannteste ist Stan Nicholls...die deutsche Variante davon Michael Peinkofer. Von Christoph Hardebusch sind die Trolle.)

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

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  • Ja, er war sehr zuversichtlich, dass er bald rauskommen würde. :breitgrins: Ihm konnte der Kannibalismus auch nicht nachgewiesen werden. Es wäre erstaunlich, wenn wir von ihm nichts mehr hören würden.
    Seine magischen Fähigkeiten hat er im Kerker schon unter Beweis gestellt. Zum Beispiel seine Aura, da es kühler wird, wenn man sich ihm nähert. Auch denke ich, dass die Dunkelheit auch mehr sein Werk ist.
    Außerdem erkannte er den Spion auf anhieb...Für mich wären das eindeutige Hinweise, dass er einige magische Fähigkeiten hat.


    Mensch, jetzt wo du es sagst... Ich bin da vorher gar nicht so richtig drüber gestolpert. Gerade das mit der Dunkelheit habe ich einfach als Selbstverständlichkeit hingenommen. Für mich saß er einfach in einer dunklen Ecke... :breitgrins:
    Dass es kühler wird, wenn man sich ihm nähert habe ich glaube ich überlesen. Ohje... Ich sollte echt aufmerksamer lesen, aber danke dafür! :)
    Dann bleibt es ja bestimmt nicht ausgeschlossen, dass wir ihm in der Stadt noch mal begegnen werden.


    Das kann ich gut nachvollziehen, dass man einige Zeit bei einem Genre bleibt und es dann aber irgendwann nicht mehr sehen kann und etwas anderes her muss. Bei mir sind das dann Thriller oder Krimis.


    (Btw: Bei den Orks gibt es viele Autoren. Der bekannteste ist Stan Nicholls...die deutsche Variante davon Michael Peinkofer. Von Christoph Hardebusch sind die Trolle.)


    Ach stimmt! Es waren auch die Trolle und gar nicht die Orks...! :redface:
    Ohje, ich komme schon ganz durcheinander damit.... :breitgrins:


    Krimis und Thriller habe ich eine Zeit lang auch nur gelesen und irgendwann habe ich dann immer so viel Mist geträumt, dass ich das reduziert habe. Aber ich lese heute noch immer hin und wieder gerne mal einen guten Thriller, auch wenn ich die ganz blutigen, wie z. B. von Cody McFadyen nicht mehr so gerne lese.

    Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben. ~ Altirischer Segenswunsch

  • Auch der zweite Abschnitt hat mir wieder gut gefallen. Bisher gefällt mir Wedora recht gut - irgendwie mag ich das Setting :smile: Bei den einzelnen Titeln - sei es jetzt Volksstamm, Land o.ä. muss ich immer wieder nachschauen, da tue ich mich im Moment noch etwas schwer..Aber das ist eigentlich nicht verwunderlich - klingen diese doch alle recht fremdartig..


    Im zweiten Abschnitt kommen wir also in Wedora an und erhalten einen ersten Einblick in die Stadt - ihre Viertel und das andersartige Leben in dieser Großstadt..Auch werden recht früh die Protas getrennt, sodass jeder seine eigenen Erfahrungen machen kann und wir unterschiedliche Eindrücke sammeln können..
    Diese Andersartigkeit und das neue Zeichen im Nacken von Tomeija wird immer wieder betont und so langsam würde ich es ja doch wissen wollen, was dort eigentlich ist. Anscheinend hatte sie vorher schon ein Zeichen im Nacken und seit dem Zusammentreffen in der Wüste scheint sich ein neues dazugesellt zu haben..bloß was? Und warum reagieren darauf immer alle so geschockt? Es muss ja doch etwas schlimmeres sein und sie wurde ja sogar als Spionin eines anderen Landes beschuldigt (leider habe ich den Namen des Landes vergessen).. Ob das ein spezifisches Zeichen ist? Hoffentlich erfahren wir diesbezüglich im nächsten Abschnitt etwas..
    Das Theaterstück, in das Tomeija hineinstolpert, fand ich echt interessant beschrieben - ich frag mich, wie soetwas normalerweise abgelaufen wäre? Tomeija wundert sich ja darüber, dass sie auf der Bühne mit geschäften Waffen kämpfen..Leider kann sie nicht erfolgreich fliehen - zwar sieht es teilweise recht gut für sie aus, aber dennoch wird sie überrumpelt- Was jetzt wohl mit ihr geschehen wird?? Und dann diese Vorfälle im Krankenviertel. Irgendetwas geheimnisvolles scheint sich da ja zusammenzubrauen. Ob dort eine Kreatur a Frankensteins Monster erschaffen werden soll? Schließlich werden ja diverse Extremitäten oder Innereien verwendet - oder wird dies für spätere Operationen verwendet??
    Und dann natürlich noch Liothan - auch aus seiner Sicht erfahren wir etwas über Wedora und auch über die Gestirne am Himmel. Mit seiner Platzangst hat er ja doch arg zu kämpfen. Und dann ist er auch noch mit einem Kannibalen dort drinne. Ob mehr hinter diesem Mann steckt, als nur Kannibale? Angedeutet wurde es ja irgendwie.
    Und dann noch Liothans Frau Catta. Ich nehme mal an, dass sie verstorben ist. Aber durch sie wissen wir nun die Zutaten des Zaubers. Aber leider hilft das den beiden Protas in Wedora wenig :sauer:


  • [..]
    Tomeija dagegen ist mal wieder die Clevere und macht sich ganz elegant vom Acker. Durch ihre Augen lernen wir das Krankenviertel kennen, und ich fand es sehr rührend, dass sie dem verletzten Mädchen nach besten Kräften hilft, obwohl sie sich damit in Gefahr bringt. Bestimmt wird der Vater des Mädchens noch einmal auf den Plan treten und Tomeija in einer Notlage helfen, so spekuliere ich mal. [..]


    Ich habe auch die Vermutung, dass wir diesem Mann nochmal in einer Notlage über den Weg laufen..