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Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 60 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von _Buchliebhaberin_.

  • Hallo ihr Lieben!


    Hier startet die Leserunde zu "Goddess of Poison. Tödliche Berührung" von Melinda Salisbury.


    Postet hier bitte erst, wenn Ihr mit der Lektüre begonnen habt und etwas zum Buch zu sagen oder zu fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag. Außerdem wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir zusammen bleiben und damit auf einem ähnlichen Stand spekulieren und diskutieren können. Als Faustregel gilt, nicht mehr als ein Abschnitt pro Tag.
    Bitte beachtet auch die Hinweise zur Aktivität und Qualität.


    Zum Abschluss: bitte denkt auch daran, dass ein wichtiger Teil der Leserunden eure abschließenden Rezensionen sind und stellt diese am Ende der Runde zeitnah hier im Forum und auf literaturschock.de direkt ein.
    Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen die Attraktivität von solchen Aktionen: Denkt daran, dass die Teilnahme an der Runde und die Rezensionen die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.



    Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 1 bis 80 schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Ich habe heute Morgen gleich im Bett den ersten Abschnitt gelesen (so ein freier Tag ist doch was Schönes). :smile: Und ich muss sagen, bislang gefällt es mir extrem gut. Die Welt ist interessant und auch die Karte vorne im Buch gefällt mir gut. Aber fragt ihr euch auch, was eigentlich östlich des Schlosses ist? Da ist die Welt ja sicherlich nicht zu Ende und da alles aus der Sicht des Königreiches geschildert wird, wäre es doch umso spannender, zu erfahren, was sich direkt neben ihnen befindet, oder?


    Dieser erste Abschnitt hat bei mir auch noch einige andere Fragen aufgeworfen. Wieso heißt es "Weissagung", wenn Twylla Gift trinkt? Mit einer Weissagung hat das meiner Meinung nach wenig zu tun, außer, dass das Ganze auf einer Art Weissagung beruht. Nun ja. Auch den Titel Gottgleiche Daunen finde ich eher uncool. Das klingt so nach Federkissen :breitgrins:


    Wieso wird bei dieser Weissagung ihr Blut mit dem Gift gemischt? Hätte es nicht nur das Gift auch getan? Und wieso trinkt sie das Gift, um es dann durch Handauflegen an die Gefangenen weiterzugeben? Wäre es nicht einfacher, ihnen das Gift direkt zu geben? Hier vermute ich, dass der einzige Sinn des Ganzen die Kontrolle über Twylla ist. Die Königin zwingt sie zum Morden und bricht damit ihren Willen, da sie ihr Angst vor den eigenen Fähigkeiten einredet und da Twylla gegen ihr Gewissen handeln muss. Deshalb musste auch ihr erstes Opfer ihr einziger Freund sein. Tyrek hat sicherlich nichts getan, außer nett zu ihr zu sein.


    Übrigens: Die Gefangenen werden lange, schrecklich gefoltert, aber schreien, weil sie vor einem eine Minute dauernden Todeskampf Angst haben? Das scheint mir in keiner Relation zu stehen und überzeugt mich nicht!


    Diese Göttergeschichten finde ich interessant, genauso wie den Job der Sündenesserin und auch den Gegensatz zwischen dem Königreich Lormere und der Demokratie Tregellan. Komisch finde ich, dass das dritte Reich im Norden so schlagartig verlassen wurde, nachdem es davor offenbar das mächtigste war. Wieso hat nicht z.B. Lormere das Land einfach annektiert und sein Potenzial weiter genutzt?


    Wieso ist die Königsfamilie immun gegen Twyllas Gift? Das ergibt für mich noch keinen Sinn, es sei denn, die würden auch alle heimlich Gift trinken. An eine göttliche Bestimmung glaube ich hier irgendwie nicht. Und wie haben sie überhaupt herausgefunden, dass Twylla die Daunen ist? Im Prinzip müsste man ihr auf Verdacht das erste Mal das Gift gegeben haben. Oder es gibt gar keine von den Göttern geschickte Daunen und die Königin hat sie dazu gemacht, indem sie sie nach und nach immunisiert hat.


    Die Königin steht hier ja sowieso für alles Böse. Wie grausam sie mit ihren Untertanen, Twylla und sogar dem König umgeht... Prinz Merek hingegen wirkt relativ vernünftig und auch Lief scheint ein netter Kerl zu sein. Aber wieso muss es eigentlich immer so eine Dreiecksgeschichte in den aktuellen Jugendfantasybüchern geben?


    Alles in allem wirkt die Geschichte düster, bedrückend und grausam und ich kann es gar nicht abwarten, den nächsten Abschnitt zu lesen! Ein tolles Buch bisher, trotz der kleinen Ungereimtheiten, die hoffentlich noch aufgeklärt werden.

  • Auch ich habe meinen freien Tag mit dem Buch begonnen und ich bin bisher sehr begeistert... das Buch könnte zu einem Lesehighlight 2016 werden ...
    Es ist sehr, sehr spannend, wenn auch ein wenig düster und bedrückend!


    Die Geschichte beginnt schon gleich mit den Gefangenen in den Kellerräumen. Niemand spricht aus, warum die Gefangenen so entsetzlich schreien!
    Twylla will es jedoch herausfinden!
    "Ich versprach mir, es herauszufinden, das dunkle Geheimnis aufzudecken, das so tief unter der Erde verborgen war..."


    Unter Twyllas Haut fließt also tödliches, giftiges Blut, damit richtet sie im Auftrag der Königin die Gefangenen hin...


    Besonders grausam fand ich, dass sie Tyrek, ihren Freund, der des Hochverrats beschuldigt wurde, hinrichten musste! Weil sie ihm von geheimen Ritualen erzählt hatte, musste sie die Strafe vollstrecken.


    Sehr verwundert hat mich, dass der Wächter, der den Dienst aufgegeben hatte, so ohne weiteres erzählte, was in den Kellerräumen so vor sich geht und warum die Gefangenen so schreien... hat er keine Angst, dass er deswegen angeklagt werden könnte!?


    Merek, Twyllas Verlobter taucht auf... So auf den ersten Blick scheint er recht in Ordnung zu sein, aber viel haben wir ja noch nicht von ihm gelesen...


    Die Königin ist echt grausam und mies und auch Twylla hasst sie! Der König wirkt auf den ersten Blick recht sympathisch.


    Am Abschnittsende erfahren wir, dass Dorin erst mal nicht die Aufgabe als Wächter ausführen kann und somit bleibt nur ein Wächter übrig. Deswegen verlangt die Königin, dass Twylla solange sie nur einen Wächter hat den Raum nicht mehr verlässt...
    Ob sich Twylla daran hält ... traut ihr dem "neuen" Wächter!? Nachdem er die Fragen gestellt hat, hab ich irgendwie den Verdacht er könnte was im Schilde führen!?

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

  • Den Begriff Weissagung finde ich auch nicht so passend, aber vielleicht hat der ja einen Sinn, den wir noch erfahren werden ...


    Und auch bei dem Begriff Daunen, musste ich an Federn denken, bzw. an ein Federkissen ... ein recht komischer Name, bzw. "Titel"...


    Was das Gift betrifft, hab ich das so interpretiert, dass sie so oder so giftiges Blut hat... und das Trinken von dem Gift nicht dazu dient, dass sie giftig wird, sondern um zu beweisen, dass sie immer noch "immun" ist gegen das Gift und somit eine gottesgleiche Daune ist !?


    Die königliche Familie kann sie deshalb nur berühren, weil diese auch immun gegen das Gift sind, so hab ich mir das zumindest zusammengereimt...
    Wie sie jedoch darauf kamen, dass ausgerechnet Twylla diese "Eine" ist, ist mir auch unverständlich...


    Freu mich aufs weiterlesen ... hab gerade soviele Fragen und Unklarheiten im Kopf, dass ich ganz flott weiterlesen will!

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.


  • Ob sich Twylla daran hält ... traut ihr dem "neuen" Wächter!? Nachdem er die Fragen gestellt hat, hab ich irgendwie den Verdacht er könnte was im Schilde führen!?


    Da ich die Königin für die "Böse" halte, ist mir erst einmal jeder sympathisch, der das Ganze ein wenig hinterfragt. Lief kommt ja auch aus dem anderen Land, da kennt er das natürlich alles ganz anders und weiß, dass eine Monarchie und Unterdrückung nicht zwangsläufig nötig ist. Dasselbe gilt aber auch für Merek, der ja auch schon viel herumgekommen ist und sich deshalb von seiner Mutter nicht mehr alles gefallen lässt. Ich denke, er könnte ein guter König werden, der auch Reformen einleitet. Aber ich bin mir auch sicher, dass Twylla sich zwischen den beiden Männern entscheiden muss.



    Was das Gift betrifft, hab ich das so interpretiert, dass sie so oder so giftiges Blut hat... und das Trinken von dem Gift nicht dazu dient, dass sie giftig wird, sondern um zu beweisen, dass sie immer noch "immun" ist gegen das Gift und somit eine gottesgleiche Daune ist !?


    Ja, stimmt. Das ergibt Sinn. Aber trotzdem müsste man dafür nicht ihr Blut mit dem Gift mischen, sondern könnte ihr direkt das Gift geben.



    Die königliche Familie kann sie deshalb nur berühren, weil diese auch immun gegen das Gift sind, so hab ich mir das zumindest zusammengereimt...


    Das wird glaube ich auch irgendwo gesagt. Aber die Frage ist doch: Warum? Weil die Götter sie immun geboren haben? :rollen: Oder weil sie sich selbst mit kleinen Einnahmen von Gift immunisieren (so hat das doch glaube ich z.B. Cleopatra gemacht)? Irgendeine Erklärung muss es ja dafür geben. Vor allem wenn der König immun ist, obwohl er ja eigentlich gar nicht als König vorgesehen war und folglich ursprünglich eigentlich nicht hätte immun sein dürfen.

  • Bisher gefällt mir das Buch richtig gut. Es wirkt mal innovativ und düster, aber auch irgendwie faszinierend und spannend.
    Die bisher dargestellte Welt in Kombination mit der Karte vorne finde ich wirklich gut und faszinierend.


    Twylla war mir gleich sympathisch. Ich hatte erst den Eindruck, dass sie ganz schön naiv ist, aber als sie zur Königin kam war sie ja auch noch jung. Mittlerweile finde ich sie nicht mehr naiv. Sie weiß sich nur nicht anders zu helfen als der Königin zu gehorchen. Diese ist aber auch wirklich zu grausam.


    Die ganze Göttersache und das mit der Gottgleichen Daunen finde ich seltsam. Ich frage mich, ob sie wirklich auserwählt ist, oder ob das alles einfach ein Trick ist und sie dadurch das Gift verträgt. Es ist ja auch seltsam, dass sie es dann über die Haut abgibt und töten kann. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das alles möglich sein soll und finde das alles noch sehr seltsam.


    Den Prinzen finde ich noch sehr undurchsichtig, aber ich bin gespannt, was uns bei ihm noch erwartet.


    Das mit der Sündenesserin fand ich einerseits seltsam, andererseits echt spannend. Aber es ist auch irgendwie krass, dass eine Frau alle Sünden verspeisen soll und das nicht mehrere machen. Da hat sie bestimmt immer einiges zu essen. Irgendwie kann ich verstehen, dass Twylla das Schicksal nicht erleiden wollte.


    Dass sie als erstes einen ihrer wenigen Freunde töten musste, fand ich extrem schlimm und grausam.
    Und ich hoffe, dass ihr alter Wächter bald wieder da ist. Erstens ist sie eingesperrt bis dahin und zweitens mag ich ihn und er ist soweit ich das sehe ihr einziger Vertrauter.


    Ich bin echt gespannt, was uns noch so erwartet...


  • Prinz Merek hingegen wirkt relativ vernünftig und auch Lief scheint ein netter Kerl zu sein. Aber wieso muss es eigentlich immer so eine Dreiecksgeschichte in den aktuellen Jugendfantasybüchern geben


    Den Prinzen kann ich ja noch gar nicht einschätzen. Lief scheint ganz ok zu sein. Ich hoffe nicht, dass du recht hast und das wieder eine Dreiecksgeschichte wird. Ich hasse sowas. xD Bisher bin ich aber gar nicht auf die Idee gekommen.



    Was das Gift betrifft, hab ich das so interpretiert, dass sie so oder so giftiges Blut hat... und das Trinken von dem Gift nicht dazu dient, dass sie giftig wird, sondern um zu beweisen, dass sie immer noch "immun" ist gegen das Gift und somit eine gottesgleiche Daune ist !?


    Ja, stimmt. Das ergibt Sinn. Aber trotzdem müsste man dafür nicht ihr Blut mit dem Gift mischen, sondern könnte ihr direkt das Gift geben.
    [/quote]


    So habe ich das auch verstanden, aber ich frage mich dennoch, ob da nicht mehr hintersteckt.


    Auch und irgendwo stand, dass die Königsfamilie gegen das Gift immun ist, weil sie gesegnet sind. Da könnte ja auch einfach mehr hinterstecken?!

  • Irgendwie ist es mittlerweile echt in fast jedem Jugendbuch so, dass es in Dreiecksgeschichten endet... das nervt wirklich arg! Warum machen die Autoren das denn immer wieder? Wollen sie Jugendliche dazu animieren dies auszuprobieren!? :grmpf: :sauer:


    Stimmt, das Blut müsste man vermutlich nicht mit dem Gift mischen, sie könnte es auch so trinken!?


    Das mit dem König hab ich mich auch gefragt, hab ich mir dann einfach so erklärt, dass die "Götter" im Falle des Todes einfach für Ersatz sorgen und jemand "auserwählen"!? :breitgrins:


    Ich hoffe wir bekommen noch Antworten auf all diese Fragen und es bleibt nicht offen, das wäre absolut nicht nach meinem Geschmack!

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.


  • Aber es ist auch irgendwie krass, dass eine Frau alle Sünden verspeisen soll und das nicht mehrere machen. Da hat sie bestimmt immer einiges zu essen.


    Das scheint mir auch ein kleiner Logikfehler zu sein: Twylla erzählt ja, dass ihre Mutter einmal 2 Tage lang in ihrem Zimmer blieb, bis sie zu der Toten gefahren ist. Aber in einem so großen Reich kann ich mir kaum vorstellen, dass dazwischen nicht schon wieder jemand anderes gestorben ist.. Man muss sich ja nur mal die Todesanzeigen in einer regionalen Zeitung ansehen - das sind deutlich mehr.



    Irgendwie ist es mittlerweile echt in fast jedem Jugendbuch so, dass es in Dreiecksgeschichten endet... das nervt wirklich arg! Warum machen die Autoren das denn immer wieder? Wollen sie Jugendliche dazu animieren dies auszuprobieren!? :grmpf: :sauer:


    "Ausprobieren" ist hier eher das falsche Wort, denke ich. Es geht ja in den Büchern nicht darum, dass die weibliche Hauptfigur mit zwei Typen gleichzeitig was hat - sondern darum, dass sie sich in beide verliebt und sich entscheiden muss und um den inneren Konflikt der damit zusammenhängt. An sich eine nette Idee, aber bitte nicht in jedem zweiten Buch :zwinker: Ich glaube, dadurch soll die Figur einfach interessanter werden (wenn sogar zwei Typen auf sie stehen, muss sie ja toll sein)..

  • Mein Internet macht im Moment Zicken deswegen komme ich jetzt erst zum kommentieren :rollen:


    Als ich das Buch aufgeklappt habe, war ich total begeistert über den Einband! Die Karte fand ich toll! Sowas mag ich gerne :)


    Ansonsten hab ich noch eine gewisse Distanz zum Buch, obwohl ich gar nicht so genau sagen kann woran es liegt. Zum einen denke ich am Setting. Zum anderen am etwas "ausführenden" Schreibstil. Ich hab nicht damit gerechnet, dass die Geschichte in einem solchen viktorianischen (oder wie würdet ihr das betiteln?) Setting spielt. Ich bin kein großer Fan von Historischen Romanen und deren Ausdrucksweisen und Sitten. Stehe ich einfach nicht so drauf. Deswegen hatte ich anfänglich echt Probleme in die Geschichte zu kommen. Hinzu kamen auch noch die tausend eher "trockenen" Infos über Twyllas Vergangenheit, die Geschichte der Götter, ihre Rolle als Daune.. Vielleicht hätte es geholfen, wenn ich das Buch nicht in einem leicht müden Zustand begonnen hätte, aber so ganz kamen die Infos nicht bei mir an :zwinker:


    Die Königin finde ich echt schrecklich und unsympathisch. Sie scheint absolut jeden zu unterdrücken - auch ihren Mann und ihren Sohn. Obwohl Merek scheinbar ein paar revolutionäre Gedanken hat. Ich sag nur: Theatralische Gesten :zwinker:
    Lief und den anderen Wächter (mir will gerade partout nicht der Name einfallen) finde ich super! Vor allem Lief :flirt: Alleine das Grinsen...
    Die Sache mit den Sünden essen finde ich ja echt ekelhaft. Ich musste mir das direkt bildlich vorstellen und hatte direkt den dicken Comic-Buch-Mann von den Simpsons vor Augen :DDD Da muss die Mutter aber ordentlich was zu tun haben.. Zumal Kinder/Menschen die aus einer inzestuösen Beziehung stammen doch ein häufigeres Risiko tragen krank zu sein und früher zu sterben oder?


  • Übrigens: Die Gefangenen werden lange, schrecklich gefoltert, aber schreien, weil sie vor einem eine Minute dauernden Todeskampf Angst haben? Das scheint mir in keiner Relation zu stehen und überzeugt mich nicht!


    JA das erscheint mir auch etwas unlogisch. Lange Folter ist besser als ein zwar schmerzhafter aber weitaus schnellerer Tod?



    Wieso ist die Königsfamilie immun gegen Twyllas Gift? Das ergibt für mich noch keinen Sinn, es sei denn, die würden auch alle heimlich Gift trinken. An eine göttliche Bestimmung glaube ich hier irgendwie nicht. Und wie haben sie überhaupt herausgefunden, dass Twylla die Daunen ist? Im Prinzip müsste man ihr auf Verdacht das erste Mal das Gift gegeben haben. Oder es gibt gar keine von den Göttern geschickte Daunen und die Königin hat sie dazu gemacht, indem sie sie nach und nach immunisiert hat.


    Das ist eine gute Frage. Bis jetzt hab ich auch den Verdacht, dass die böse böse (^^) Königin hinter alledem steckt, auch wenn ich das glaube ich etwas zu einfach finden würde.


  • Ob sich Twylla daran hält ... traut ihr dem "neuen" Wächter!? Nachdem er die Fragen gestellt hat, hab ich irgendwie den Verdacht er könnte was im Schilde führen!?


    Da hatte ich kuzzeitig den Verdacht, dass Lief ein Spitzel ist. Aber eigentlich will ich gar nicht, dass er "böse" ist, dafür mag ich ihn zu sehr :breitgrins:


  • Irgendwie ist es mittlerweile echt in fast jedem Jugendbuch so, dass es in Dreiecksgeschichten endet... das nervt wirklich arg! Warum machen die Autoren das denn immer wieder? Wollen sie Jugendliche dazu animieren dies auszuprobieren!? :grmpf: :sauer:


    Ich bin auch die erste die bei Dreiecksgeschichten schreiend das Buch in die Ecke pfeffert, aber bis jetzt finde ich es noch nicht so schlimm und nervend. Ich habe das Gefühl, dass sie Merek gegenüber eine Verpflichtung hat (ihn zu heiraten) und diese eben ernst nimmt, aber fùr ihn keinerlei amouröse Gefühle hat. Zumindest bis jetzt. Bei Lief hab ich aber das Gefühl, dass da mehr hinter steckt.. Aber vielleicht will ich mir das auch nur einreden weil ich die zwei zusammen sehen will :zwinker:


  • Auch und irgendwo stand, dass die Königsfamilie gegen das Gift immun ist, weil sie gesegnet sind. Da könnte ja auch einfach mehr hinterstecken?!


    Oh man, dieser ganze Segen, das Beten und der Götterkram macht mich echt kirre :breitgrins:


  • Das scheint mir auch ein kleiner Logikfehler zu sein: Twylla erzählt ja, dass ihre Mutter einmal 2 Tage lang in ihrem Zimmer blieb, bis sie zu der Toten gefahren ist. Aber in einem so großen Reich kann ich mir kaum vorstellen, dass dazwischen nicht schon wieder jemand anderes gestorben ist.. Man muss sich ja nur mal die Todesanzeigen in einer regionalen Zeitung ansehen - das sind deutlich mehr.


    Stimmt, da habe ich gar nicht drüber nachgedacht, aber gerade in der Welt in der sie leben, müsste es viele Tote geben. Ich frage mich da ja, wie groß das Reich wirklich ist, wie viele Menschen es gibt oder ob Twyllas Mutter doch nur für die in der näheren Umgebung zuständig ist.

  • Auch ich hatte eine andere Zeit erwartet und so genau weiß ich auch noch nicht, wo ich stehe.
    Ich habe gefühlte 30 Male von einer Weissagung gelesen und habe mich dauernd gefragt, um was für eine es sich denn handelt, nach ca 50 Seiten habe ich gelesen, das es diese Weissagung eine sich selbst erfüllende ist, der einfach nur besagt, das die gottgleiche Daunen im!er noch das ist, wofür man sie hält. Hierzu bin ich etwas zwiegespalten, wer hat denn bestimmt, das sie diese ist.
    Die Königin schwatzt sie der Mutter, die eine Sündenesserin ist, ab, eine ziemlich gleichgültige Szene, die Mutter knallt einfach die Tür zu. Was für ein Beruf und Sünden haben auch noch viele Kalorien.
    Ist denn eine Sündenesserin nicht auch etwas göttliches, wenn sie damit eine Verdammnis verhindern kann?
    Wozu brauchen sie überhaupt eine "Vergifterin", ist es doch eine recht bizarre Methode einen Menschen zu töten. Könnten sie nicht selbst einen Henker bestimmen, warum dem Verurteilten nicht so das Gift geben? So langsam habe ich das Gefühl, das dieser " Landesverrat" jeweils von der Königin bestimmt werden kann, neben den Regeln gelten auch Extraregeln. Was für eine blutrünstige Person, sie schickt dem Baron die Jagdmeute hinterher. Solche Sachen überlese ich.
    Es wird zuweilen ziemlich grausam.
    Tyrek war bestimmt ein konstruierter Fall von der Königin, warum sonst hätten sie ihm Knebel angelegt. Das Pferd könnte auch in die Schusslinie geraten, wenn es noch mehr gestreichelt wird.
    Die Königin ist eifersüchtig, wie kommt sie mit dem plötzlichen Interesse ihres Sohnes klar?


    Es erinnert mich ein bissl an Nina Blazons "Die Nacht der silbernen Augen", oder ist es nur das Setting?

    Einmal editiert, zuletzt von SABO ()

  • Schon irgendwie witzig und auch treffend, wie Twylla die Genetik auf den Punkt bringt, sie vergleicht die Gewollt reine Blutlinie der Königin - Bruder und Schwester werden vermählt - mit den Missbildungen unter Schweinen und Kätzchen, die aus einer "Kinderstube" kommen. Die Vermischung macht das Blut gut, nicht ihre Reinheit. Ich kann auch ein Tierbeispiel bringen:
    Mischlingshunde sind die schönsten, sie haben von jeden das Beste, manchmal sehen sie ulkig aus, aber das macht ja den Charme aus. Die gezielt gezüchteten Kreaturen, lassen mich frösteln.
    Man denke nur an die tote Mutter, da blieb nichts übrig außer dem Ring und ein Fingerrest.
    :entsetzt:
    Da hatte die Königin wohl Pech, oder warces Schicksal, die Blutlinie ist in Zukunft nicht mehr so rein.
    Der Mann verstarb und die Tochter auch, der Musik ist ja wohl nur ein Platzhalter, er wird von Königin und Sohn gleichermaßen nicht geachtet.
    War die Biene ein Unfall oder gezielt, ist Dorin selbst schuld, wenn er an Blutvergiftung stirbt.
    Wie schade, das Twylla nur zerstören kann und nicht auch heilen.
    Wenn sie dann verheiratet ist, ist sie nicht mehr "rein" genug, schadet ihr dann das Gift oder muss sie es dann gar nicht mehr nehmen?


  • So langsam habe ich das Gefühl, das dieser " Landesverrat" jeweils von der Königin bestimmt werden kann


    Ja, den Eindruck habe ich auch. Die Königin legt die Regeln gerne so aus, wie sie ihr grade passen. :rollen:



    Der Mann verstarb und die Tochter auch, der Musik ist ja wohl nur ein Platzhalter, er wird von Königin und Sohn gleichermaßen nicht geachtet.


    Autokorrektur? :breitgrins:



    Wenn sie dann verheiratet ist, ist sie nicht mehr "rein" genug, schadet ihr dann das Gift oder muss sie es dann gar nicht mehr nehmen?


    Ich bin mir nicht sicher, ob es direkt gesagt wurde, aber ich habe es für mich so interpretiert, dass sie dann auch das Gift nicht mehr nehmen muss. Wäre ja sonst blöd, falls die Götter sich gegen sie wenden und dadurch dann die Königin (die sie dann ja ist) stirbt.

  • Hatte am Samstag Abend auf dem Nachhauseweg leider einen Autounfall und konnte mich bis jetzt nicht so wirklich hier zu Wort melden. Bin nun aber wieder dabei und durch die verordnete Ruhe hab ich dann auch noch mehr Zeit zum Lesen als geplant... bzw. stehen einige Formalitäten an und noch einige Untersuchungen! Aber ich melde mich so oft ich kann hier mit zu Wort! :winken:


    Nun mach ich mich aber endlich mal an den zweiten Abschnitt, das war eigentlich mein Plan für Samstagabend... der wurde dann zu nem Krankenhausbesuch :sauer:

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.